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Wizz Air kündigt Abu Dhabi-Tel Aviv an

Am Freitag wird der Billigflieger Wizz Air Abu Dhabi erstmals abheben. Der Premierenflug führt von Abu Dhabi nach Athen. Auch will der Lowcoster von den normalisierten Beziehungen zwischen den Vereinigten Emiraten und Israel profitieren. Künftig fliegt der Carrier auch zwischen Abu Dhabi und Tel Aviv. „Der Start von Wizz Air Abu Dhabi zeigt, dass Abu Dhabi eine mutige neue Grenze für Ultra-Low-Fare-Reisen in der Region darstellt. Wir begrüßen sehr die Gelegenheit, zu Abu Dhabis Bemühungen beizutragen, ein neues Segment des Reisens in den VAE im Einklang mit seiner sozioökonomischen Vision anzubieten. Wir freuen uns darauf, in strategischer Partnerschaft mit unseren Stakeholdern in Abu Dhabi zum Nutzen des Landes zu arbeiten, indem wir neue Reiseoptionen für Einwohner und Touristen eröffnen“, erklärt József Váradi, Konzernchef der Wizz Air Group. Der Abu-Dhabi-Ableger wird am Freitag, den 15. Jänner 2021 erstmals zwischen den Hauptstädten von Griechenland und den Vereinigten Arabischen Emiraten fliegen. Am 4. Feber 2021 wird eine Nonstopverbindung zwischen Abu Dhabi und Thessaloniki folgen. Weitere angekündigte Routen sind Alexandria, Kutaissi, Larnaca, Odessa und Eriwan. Diese sollen laut Carrier „in den nächsten Monaten“ aufgenommen werden. Die Flotte von Wizz Air Abu Dhabi besteht derzeit aus zwei Airbus A320neo. Die neu angekündigte Strecke zwischen der VAE-Hauptstadt und Tel Aviv soll am 12. Feber 2021 erstmals beflogen werden. Abu Dhabi-Tel Aviv auf einen Blick: Destination Frequenz Startdatum Tarife ab* Abu Dhabi – Tel Aviv 4x wöchentlich;täglich ab 1. März 2021  12. Februar 2021 AED 99

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Friedrichshafen: 75,7 Prozent Rückgang im Jahr 2020

Der Flughafen Friedrichshafen fertigte im Vorjahr 119.040 Passagiere ab. Im direkten Vergleich mit dem Wert des Jahres 2019 verzeichnete der Bodensee-Airport einen Rückgang um 75,7 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen ging um 42 Prozent auf 18.814 Starts oder Landungen zurück. In einer Aussendung erklärt der Flughafen Friedrichshafen, dass die General Aviation und die Verkehre des Zeppelin NT dazu beigetragen haben, dass die Zahlen nicht noch stärker eingebrochen sind. Der Airport wurde an allen Tagen betriebsbereit gehalten. Die „verkehrsarme“ Zeit wurde im vergangenen Jahr dazu genutzt, die Landebahn- und Rollwegbeleuchtung auf LED umzurüsten. Außerdem wurden weitere elektrisch angetriebene Gepäckschlepper beschafft. „Mein großer Dank gilt besonders unseren Gesellschaftern und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Nur mit deren Engagement und mit deren Unterstützung haben wir dieses herausfordernde Jahr 2020 trotz der Rückgänge in den Verkehrszahlen meistern können. Die Herausforderungen werden im neuen Jahr 2021 nicht abnehmen und werden uns noch einmal alles abverlangen. Ich bin allerdings sicher, dass wir spätestens ab dem Sommer wieder ein interessantes Flugprogramm für unsere Fluggäste und für die Nachfrage in der Region anbieten können“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer Bodensee-Airport Friedrichshafen.

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ÖAMTC gibt Tipps für die Planung des Sommerurlaubs

Einige werden bereits Urlaubspläne für den heurigen Sommer schmieden. Welche Reisen wohin dann möglich sein werden, ist aus aktueller Sicht noch nicht absehbar. „Wer bereits jetzt für den Sommer bucht, läuft aufgrund der coronabedingten ungewissen Lage Gefahr, dass die Reise letztendlich doch nicht stattfinden kann“, sagt ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. „Grundsätzlich am sichersten ist das Buchen einer Pauschalreise – so ist man rechtlich am besten abgesichert, falls die Reise nicht angetreten werden kann oder auch im Fall einer Insolvenz des Veranstalters.“ Es kann zwar auch dann passieren, dass die Reise vom Veranstalter abgesagt werden muss – dann erhält man allerdings die bereits geleisteten Zahlungen zurück. Ein Restrisiko bleibt jedoch auch beim Buchen einer Pauschalreise bestehen: „Entscheidet man sich selbst letztlich gegen die Reise, weil z. B. im Reiseland coronabedingte Einschränkungen gelten oder man gesundheitliche Bedenken hat, dann ist eine kostenlose Stornierung eventuell nicht möglich“, erklärt die Juristin des Mobilitätsclubs. „Eine kostenfreie Stornierung der Reise könnte vom Veranstalter abgelehnt werden, wenn zum Zeitpunkt der Reisebuchung ein bestimmter Umstand schon bekannt war.“ Das Argument könnte also lauten: Man musste bereits zum Zeitpunkt der Buchung damit rechnen, dass die Corona-Pandemie weiter grassieren könnte. Ein kostenfreies Storno könnte dann nur wegen neuer außergewöhnlicher Umstände zugestanden werden, z. B. nach einer Naturkatastrophe am Urlaubsort. „Wer trotz der für Sommer noch ungewissen Lage bereits buchen möchte, sollte sich unbedingt vom Veranstalter schriftlich zusichern lassen, dass ein kostenloses Storno aufgrund der Pandemie möglich ist“, empfiehlt ÖAMTC-Expertin Pronebner. Die Anzahlung bei Pauschalreisen darf bei Buchung über österreichische Reiseveranstalter nicht mehr als 20 Prozent des Reisepreises ausmachen (bei deutschen Veranstaltern auch oft 25 Prozent). Darüberhinausgehende Zahlungen dürfen

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Air Europa übernimmt 14 Boeing 737 Max 8 und zwei Dreamliner später

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird insgesamt 16 Boeing-Jets später übernehmen. Die Auslieferungen sollten eigentlich heuer starten, werden jedoch frühestens am kommendem Jahr vorgenommen. Betroffen sind 14 B737 Max 8 und zwei B787-9, geht aus dem Geschäftsbericht der Globalia-Tochter hervor. Die Mittelstreckenjets sollen nun im Zeitraum zwischen 2022 und 2024 eingeflottet werden. Die beiden Dreamliner hingegen sollen erst im Jahr 2025 übernommen werden. Einige Bestellungen werden auch nicht mehr direkt getätigt, sondern Leasingunternehmen sind nun dazwischen gespannt. Ob es sich dabei um Sale-and-Leaseback-Transaktionen handelt, geht aus dem Geschäftsbericht nicht hervor.

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Level Frankreich: OpenSkies kündigt das fliegende Personal

Die französischen Level-Crews teilen nun das Schicksal ihrer Kollegen der österreichischen Level Europe: OpenSkies sprach allen Besatzungen die Kündigung aus. Zuvor war die Suche nach einem Investor, die die ab Paris-Orly tätige IAG-Tochter übernimmt, gescheitert. Laut lokalen Medienberichten wurde Anfang des Monats ein Sozialplan mit den Gewerkschaften vereinbart. Betroffen sind insgesamt 180 OpenSkies-Mitarbeiter. Das Unternehmen bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass sämtlichen Beschäftigten, die dem fliegenden Personal angehören, die Kündigung ausgesprochen wurde. Level war für die IAG ein teures Vergnügen, denn weder in Wien, noch in Amsterdam oder Paris-Orly war man erfolgreich. Die Auslastung der Flüge blieb stark hinter den Erwartungen zurück und folglich verbrannte die International Airlines Group mit OpenSkies (Paris) und Level Europe (Wien) viel Geld. Im Zuge der Corona-Pandemie hat man beide Töchter fallen gelassen. Der österreichische Ableger musste gar Konkurs anmelden. In Barcelona werden die Level-Aktivitäten, durchgeführt von Iberia, fortgesetzt.

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Icelandair könnte auf Airbus umsteigen

Die 757-Flotte von Icelandair ist schon in die Jahre gekommen. Höchste Zeit also für neue Maschinen. Das denkt sich auch Geschäftsführer Bogi Nils Bogason und verrät auch schon, auf welches Flugzeugmodell das Unternehmen umsteigen könnte.  Die nationale Airline Islands betreibt derzeit fünfzehn Boeing 757-200 mit einem Durchschnittsalter von 23,6 Jahren und zwei Boeing 757-300 mit einem Durchschnittsalter von 19,9 Jahren, wie auf der Website von CH-Aviation ersichtlich. Zusätzlich dazu stehen noch zwei Frachter des Boeing-Modells im Fuhrpark – mit jeweils 30,8 und 31,5 Jahren auf dem Buckel. Da sich diese Exemplare bald verabschieden werden, ist der Carrier auf der Suche nach Ersatz.  „Wir sehen uns gerade am Markt um. Es ist klar, dass wir innerhalb der nächsten vier bis sechs Jahre neue Flugzeuge brauchen, da die jetzige 757-Flotte nicht mehr die Jüngste ist“, so CEO Bogi Nils Bogason. Einige Modelle habe man schon im Blickfeld. Die A321-200neo-Variante mit erweiterter Reichweite sei „ein sehr guter Ersatzkandidat“, so Bogason weiter. Diese Option werde daher auch gründlich überprüft. Der europäische Flugzeugbauer startete erst vor wenigen Jahren die Produktion – Anfang 2015 liefen die ersten Flugzeuge vom Band.

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BRU: Passagierzahlen gehen den Bach runter

Nach dem Rekordjahr 2019 folgt der totale Absturz: Nur rund 6,7 Millionen Fluggäste flogen im letzten Jahr über den Flughafen Brüssel – 74 Prozent weniger als im Vergleichsjahr. Die Corona-Krise traf die Luftfahrtbranche mit voller Wucht. Überall auf der Welt sieht das Passagieraufkommen düster aus. So auch in Brüssel. Die Zahl der Flugbewegungen sank gegenüber dem Vorjahr um 59 Prozent auf 95.813. Allein im Dezember, wo aufgrund der Feiertage die Nachfrage spürbar anstieg, zählte der Airport nur 338.110 Fluggäste. Ein Rückgang um 82 Prozent, verglichen mit dem letzten Jahr, so der Flughafen. Einzig und allein im Cargo-Bereich konnte das Niveau gehalten, sogar gesteigert werden. 511.613 Tonnen an Luftfracht wurden über den Flughafen der belgischen Hauptstadt transportiert, ein Anstieg um 2,2 Prozent gegenüber dem Rekordjahr.

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„Golden Tiger“ wird in Salzburg ausgestellt

Nach über 156.500 Flugstunden und fast 254.000 Einsätzen zur Sicherheit der Bevölkerung, beendete die Flotte der Saab 105 OE nach 50 Jahren mit 31. Dezember 2020 ihren operationellen Dienst. Der letzte Flug der Jubiläumsmaschine Saab 105 BJ-40 „Golden Tiger“ führte sie am 13. Jänner 2021 auf Einladung der Flying Bulls nach Salzburg zum Hangar-7.  „Die Verbundenheit und Partnerschaft zwischen den Luftstreitkräften und Red Bull, sei es im Rahmen von gemeinsamen Veranstaltungen oder bei den Airpower-Events hat lange Tradition. Somit war es uns eine große Freude, die Einladung von Red Bull anzunehmen und unsere Jubiläums-Saab noch einmal einer breiten Bevölkerung zugänglich zu machen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Seit dem Jahre 2006 werden aus Salzburg die gesamten Luftstreitkräfte des Bundesheeres geführt, mehrere Jahre gab es in Salzburg auch ein eigenständiges Kommando der Luftstreitkräfte. Salzburg ist somit seit vielen Jahren das militärische Herz der Fliegertruppe. Die Luftstreitkräfte nutzten diesen Überstellungsflug für eine Abfangübung mit dem Verfahren „Landezwang“ am Flughafen Salzburg und setzten somit ein sichtbares Zeichen einer funktionierenden aktiven Luftraumüberwachung nach dem operativen Ende der Saab 105. Die Saab 105 OE „Golden Tiger“ der österreichischen Luftstreitkräfte wird im Hangar-7 bis voraussichtlich Jahresmitte ausgestellt bleiben. Somit besteht für die breite Öffentlichkeit die Möglichkeit, nach Beendigung der derzeit gültigen Covid-Maßnahmen, die Jubiläumsmaschine im Rahmen der Ausstellung zu besichtigen.

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EU-Logistikzentrum für humanitäre Hilfe am Leipzig/Halle Airport

Am Flughafen Leipzig/Halle entsteht im Rahmen eines EU-Programms ein neues Logistikzentrum für Katastrophenschutz. Aufgebaut und betreut wird der Standort im Umfeld des Airports durch das Deutsche Rote Kreuz. Die EU und die Mitgliedstaaten richten Logistikzentren ein, um auch in Krisensituationen den wachsenden Bedarf des Gesundheitswesens decken zu können. Über die Logistikzentren wird neben der Beschaffung, Einlagerung und Pflege von Schutzausrüstung im Bedarfsfall auch die logistische Verteilung organisiert. „Die Entscheidung, das EU-Logistikzentrum an unserem Airport einzurichten, ist folgerichtig. Sie belohnt unseren Einsatz für optimale Bedingungen am Luftfrachtdrehkreuz Leipzig/Halle. Wir sind stolz, unseren Beitrag zur humanitären Hilfe zu leisten und fühlen uns angespornt, weiter alles dafür zu tun, dass wir flexibel alle Arten von Fracht in die Luft bringen“, so Götz Ahmelmann, CEO Mitteldeutsche Flughafen AG.

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Zürich: Nur 8,3 Millionen Passagiere nutzten den Airport

Der Flughafen Zürich erlebte – wie auch die gesamte Branche – ein rabenschwarzes Jahr mit einem „historischen Verkehrseinbruch“. Nur noch etwa 8,3 Millionen Fluggäste flogen 2020 über Zürich. Im Vorjahr waren es noch 31,5 Millionen. Das würde einer Abnahme von satten 73,5 Prozent entsprechen, teilt der Airport mit. Die Zahl der Lokalpassagiere sank ebenfalls. Und zwar um 71,7 Prozent auf 6,3 Millionen. Ebenfalls gesunken ist die durchschnittliche Zahl der Passagiere pro Flug: von 129,6 auf 103,0. Im Jahr 2020 gab es gut 111.000 Flugbewegungen – ein Minus von 59,6 Prozent gegenüber 2019. Den größten Anteil haben die Swiss (49,5 Prozent) vor der Edelweiss Air (8 Prozent) und der Lufthansa (4,4 Prozent). Zudem sank das Frachtvolumen mit 291.163 Tonnen um 35,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Wir blicken auf ein sehr herausforderndes und turbulentes Jahr zurück. Der internationale Reiseverkehr kam zeitweise fast vollständig zum Erliegen. Trotzdem blieb der Flughafen Zürich immer offen, um die Anbindung der Schweiz an die Welt sicherzustellen. Ständig ändernde Reisebestimmungen und Quarantäneregeln führen bei Reisenden wie Unternehmen zu großer Unsicherheit. Für den Schweizer Tourismus wie auch die vom Außenhandel abhängige Schweizer Wirtschaft ist es wichtig, dass wieder ein planbarer internationaler Reiseverkehr stattfinden kann. Wir rechnen mit einer langsamen und schrittweisen Erholung des internationalen Reiseverkehrs ab Mitte 2021“, so Stephan Widrig, Geschäftsführer der Flughafen Zürich AG.

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