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Wenig attraktiv: Lufthansa Group startet Discount Pässe

Die Lufthansa Gruppe experimentiert mit einem kostenpflichtigen Kundenbindungsprogramm, allerdings ist dieses im Gegensatz zu bestehenden Angeboten der Mitbewerber Wizzair und Volotea weit weniger attraktiv. Über das Vielfliegerprogramm Miles & More werden so genannte „Discount Pässe“ angeboten. Für 149 Euro erhält man ein Jahr lang zehn Prozent Rabatt auf Flüge der Lufthansa Group. 20 Prozent Nachlass gibt es für 299 Euro. Alternativ kann die Bezahlung auch mit 30.000 bzw. 60.000 Meilen erfolgen. Im Kleingedruckten finden sich allerdings einige Haken. Beispielsweise wird die Vergünstigung nicht bei Buchungen im „Light Tarif“ gewährt. Flüge innerhalb von Österreich und der Schweiz sind ausgenommen. Bei Edelweiss kann der „Discount Pass“ nur auf Flugnummern, ab LX 8000 genutzt werden. Obendrein besteht ein Mindestaufenthalt von drei Tagen oder aber der Nacht auf den Sonntag. Die Vergünstigung bezieht sich auf den Brutto-Endpreis, also auch die Taxen werden rabattiert. Für Geschäftsreisende dürfte der Discount-Pass aufgrund der Restriktionen wenig attraktiv sein. Lufthansa richtet das Angebot primär an Privatpersonen. Fliegt man jedoch wenig, so hält sich die Ersparnis in sehr eng gesteckten Grenzen, da zumindest der Economy-Classic-Tarif gebucht werden muss. Der Mitbewerber Wizzair gewährt für etwa 30 Euro pro Jahr ab einem Flugpreis von 19,99 Euro zehn Euro Rabatt pro Oneway-Ticket. Liegt der Flugpreis darunter, so reduziert sich der Flugscheinpreis auf 9,99 Euro. Das Ersparnispotential ist bei Wizzair wesentlich höher, da die jährliche „Mitgliedschaftsgebühr“ günstiger ist.

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ÖAMTC: Diese Rechte haben Reisende im Dezember 2020

Ein vorweihnachtliches Shopping-Wochenende in New York oder eine Fernreise zum Jahresende – was in den Vorjahren problemlos ging, ist nun durch die pandemiebedingten Maßnahmen unmöglich. Der österreichische Autofahrerclub ÖAMTC informiert in einem Gastbeitrag über die Möglichkeiten, die Individual- und Pauschalreisende haben. „Während des aktuellen Lockdowns darf eine Auslandsreise, sofern sie aufgrund zahlreicher Einreisebeschränkungen überhaupt möglich wäre, nur dann unternommen werden, wenn sie den Zwecken dient, zu welchen man die Wohnung verlassen darf. Das sind etwa berufliche Zwecke oder eine akut notwendige ärztliche Behandlung“, stellt ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner klar. „Auch eine Reise oder ein Tagesausflug innerhalb Österreichs werden eher nicht vom Zweck der Covid19-Notmaßnahmen-Verordnung umfasst sein, wenn das zu Recht bestehende Grundbedürfnis auf Aufenthalt und Erholung im Freien auch in der Nähe gestillt werden kann.“ Zu bedenken ist auch, dass viele Beherbergungsbetriebe geschlossen sind. Außerdem rät das Außenministerium dringend von nicht notwendigen, vor allem touristischen, Reisen ab. Hat man für Dezember, nach Ende des Lockdowns in Österreich, eine Pauschalreise gebucht, gilt Folgendes: „Ein kostenloses Storno einer Pauschalreise ist möglich, wenn Urlaubsantritt und Gefahrensituation zeitlich eng beieinander liegen und die Reise oder der Transport an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigt sind. Liegt das Reiseziel jedoch nicht in einer zum Reiseantritt von der Pandemie betroffenen Region oder geht der Urlaub erst in einigen Wochen los, heißt es noch zuwarten“, sagt die ÖAMTC-Juristin. „Auch wenn die Gerichte erst in Zukunft zu den besonderen Umständen rund um die Corona-Pandemie Klarheit geben können – wir gehen davon aus, dass eine Fernreise zu Weihnachten unmöglich sein wird. Denn

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Reisebranche rätselt: Ist die Impfkarte künftig der zweite Reisepass?

Mit der Frage wie das Reisen nach der flächendeckenden Verfügbarkeit von Corona-Impfstoffen ablaufen wird, beschäftigt derzeit sowohl die Reisebranche als auch die Politik. Möglicherweise wird man künftig vor dem Abflug oder bei Grenzkontrollen die Impfkarte vorweisen müssen, um so Einreiseschikanen vermeiden zu können. China machte beim G20-Gipfel einen anderen Vorschlag: Impfbescheinigungen, Gesundheitszeugnisse und gegebenenfalls auch Corona-Testergebnisse sollen in einer weltweiten Datenbank gespeichert werden und über QR-Codes bei Kontrollen vorgewiesen werden. Dem kommunistischen Land schwebt vor, dass dadurch Fastlanes bei der Einreise geschaffen werden können. Dass der chinesische Vorschlag international umgesetzt wird, ist aufgrund des hohen Misstrauens gegenüber dem Datenschutz des Regimes äußerst unwahrscheinlich. Dennoch zeigt der Vorstoß der Chinesen, dass eine Lösung gefunden werden muss. Derzeit deutet einiges darauf hin, dass die Impfkarte und/oder eine Bescheinigung, dass man gegen Cov-Sars-2 geimpft ist, künftig eine entscheidende Rolle spielen könnte. So sagte beispielsweise Alan Joyce, CEO der Fluggesellschaft Qantas, dass man im internationalen Verkehr nur noch Passagiere befördern wird, die eine Corona-Impfung nachweisen können. Ob diese Aussage mit australischem Recht oder jenem des jeweiligen Ziel- oder Abflugsstaats in Einklang zu bringen ist, wird sich noch zeigen. Momentan wäre dies nicht möglich, da es ansonsten Diskriminierung wäre. Doch was Diskriminierung ist und was nicht, bestimmt in erster Linie mal die Politik und später entscheiden gegebenenfalls Gerichte darüber. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass nun auf politischer Ebene festgelegt werden muss, ob Personen, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen, Erleichterungen im Reiseverkehr erhalten werden oder aber gar der Nachweis einer Impfung verbindlich sein könnte.

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Castellón: Ehemalige BA-747 fing Feuer

Auf dem Flughafen Castellón (Spanien) fing die Boeing 747-400 mit der Registrierung G-CVID Feuer. Die Maschine wurde vormals von British Airways betrieben und ist auf diesem Airport zum Zweck der Verschrottung abgestellt. Der Carrier erklärte in einer ersten Reaktion, dass man davon ausgeht, dass während der Zerlegung der Maschine durch einen Funkenflug der Brand entstanden ist. Der Flughafen Castellón schrieb, dass die Feuerwehr rasch eingegriffen hat und das Feuer schnell löschen konnte. Verletzt wurde niemand. Der Vierstrahler wurde im August 2020 nach Spanien überstellt und wartet seither auf seine Verschrottung. British Airways veräußerte den Jumbojet an ein Verwertungsunternehmen und war zum Zeitpunkt des Brandes nicht mehr Eigentümerin. Solllte das nachstehende Video vom Brand nicht angezeigt werden, so kann es auch unter diesem Link abgerufen werden.

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Easyjet verkauft weitere zehn Airbus A320

Der Billigflieger Easyjet macht weitere zehn Airbus A320 im Rahmen einer Sale-and-Leaseback-Transaktion zu Geld. Verkauft wurden die Maschinen an SMBC Aviation Capital. Zur Laufzeit des Leasingvertrags wurden keine konkreten Angaben gemacht. Seit einigen Monaten veräußert Easyjet immer wieder Flugzeuge und mietet sie anschließend wieder zurück. Der Verkaufserlös füllt die klammen Kassen des Carriers auf. Der Anteil der Maschinen im Eigentum sank mittlerweile auf 55 Prozent ab. Nur noch 37 Prozent der Gesamtflotte ist unbelastet. So genanntes „Sale and Leaseback“ wird in der Branche häufig praktiziert, um finanzielle Engpässe überbrücken zu können. Die Kehrseite ist allerdings, dass die monatlichen Leasingraten gelegentlich recht hoch ausfallen können. Die jüngste Transaktion soll Easyjet etwa 368,8 Millionen U.S.-Dollar in die Kasse gespült haben.

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Wisag erhält Lizenzverlängerung in Köln/Bonn

Am Flughafen Köln/Bonn wird auch weiterhin der Bodenverkehrsdienstleister Wisag tätig sein. Dieser setzte sich im Rahmen einer Ausschreibung durch und erhielt eine Lizenzverlängerung für die kommenden sieben Jahre erteilt. Wisag darf laut Medienmitteilung weiterhin die komplette Bandbreite der Dienstleistungen anbieten. Zu diesen zählen primär Vorfeldarbeiten im Auftrag von Fluggesellschaften sowie die Be- und Entladung von Maschinen. Mit der Gewerkschaft Verdi einigte man sich im März 2020 auf einen neuen Tarifvertrag. Im Cargobereich zählt beispielsweise DHL zu den Kunden von Wisag.

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Lufthansa testet „Schlafreihen“

Einige Fluggesellschaften, darunter beispielsweise Air Astana, bieten schon länger an, dass eine ganze Sitzbank gebucht werden kann. Diese soll dann als „Bett“ fungieren. Lufthansa test dies nun auf der Strecke Frankfurt-São Paulo auf den Flügen LH 506/507. Vorab kann das „Sofa“ nicht gebucht werden. Erst am Check-In-Schalter oder alternativ am Gate kann ein „Upsell“ durchgeführt werden. Gegen Bezahlung von 260 U.S.-Dollar erhalten Passagiere eine Dreier- oder Vierreihe für sich exklusiv. Weiters gibt es Priority Boarding, einen Topper, eine Decke und ein Kissen dazu. Das Angebot kann noch bis Mitte Dezember 2020 in Anspruch genommen werden. Ob es danach ins reguläre Angebot überführt wird, ist noch nicht entschieden. Lufthansa schreibt jedenfalls auf der Produkt-Homepage, dass es sich um einen Sonderpreis handelt. Die Buchung des „Sofas“ kann nur am Check-In-Schalter oder am Boardinggate erfolgen und nur dann, wenn es die Auslastung des Fluges zulässt. Die Bezahlung muss mittels Kreditkarte erfolgen.

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EASA-Chef Ky: B737-Max-Wiedereinsatz „ab Jänner 2021“

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA äußerte sich nun konkret zu einem „Fahrplan“ für den Wiedereinsatz der Boeing 737-Max in der Europäischen Union. In Kürze soll eine Lufttüchtigkeitsanweisung herausgegeben werden. In dieser werden die Bestimmungen für die Wiederzulassung des Musters festgehalten. Nach zwei verheerenden Abstürzen wurde der Boeing 737-Max nach und nach weltweites Flugverbot erteilt. Die U.S.-amerikanische FAA gab am 18. November 2020 wieder grünes Licht, kündigte jedoch an, dass man den „Lagerbestand“ des Herstellers penibel genau prüfen wird. Bis zum tatsächlichen Wiedereinsatz wird es daher auch in den Vereinigten Staaten noch einige Wochen oder gar Monate dauern. EASA-Chef Patrick Ky sagte nun in Paris, dass die Freigabe für kommerzielle Flüge im Jänner 2021 erfolgen könnte. Einen exakten Tag nannte er nicht, sondern verwies auf eine Einspruchsfrist, die sich aufgrund der Lufttüchtigkeitsanweisung ergeben wird. Anschließend müssen sowohl der Hersteller als auch der Operator sämtliche Auflegen erfüllen ehe der tatsächliche Wiedereinsatz erfolgen darf. Ryanair will die Strafzölle nicht bezahlen Einer der größten europäischen Kunden ist die Ryanair Group. Eddie Wilson, Vorstandsvorsitzender der operativen Fluggesellschaft Ryanair DAC, sagte im Rahmen der CAPA-Konferenz, dass der von ihm geleitete Carrier nicht für die Strafzölle aufkommen wird. Bedingt durch den Dauerstreit zwischen Airbus und Boeing bezüglich Subventionen, erhebt die Europäische Union einen Aufschlag von 15 Prozent. Selbstredend: Der irische Billigflieger will die Strafzölle nicht bezahlen und verhandelt mit dem U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer über eine Kostenübernahme bzw. weitere Preisnachlässe. Ryanair erwartet die Auslieferung von insgesamt 135 Boeing 737 Max 200. Dabei handelt es sich um eine spezielle Billigfliegerausführung der

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EU arbeitet an digitalem Einreisesystem

Die Europäische Kommission arbeitet mit der Agentur für Flugsicherheit der Europäischen Union (EASA) zusammen, um ein gemeinsames digitales Einreisesystem der EU zu starten. Damit soll der Reiseverkehr zwischen den Mitgliedsstaaten noch sicherer werden. „Vor vier Wochen wurden wir beauftragt, ein digitales Formular für die Passagiersuche zu entwickeln. Jetzt starten wir das erste Pilotprojekt – in enger Zusammenarbeit mit der EASA“, so Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen während der Pressekonferenz. Ziel sei es, bis Ende des Jahres mit dem Passagiersuchformular fertig zu sein, wie news.gtp.gr berichtet. Griechenland war das erste Land innerhalb der Europäischen Union, welches ein PLF-System für Reisende eingeführt hat.

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Trotz Staatshilfe: Air Serbia wird Personal abbauen

Die serbische Regierung hat einen Entwurf zum Staatshaushalts 2021 eingebracht. Dieser sieht unter anderem vor, dass Air Serbia auch im nächsten Jahr mit staatlichen Hilfsgeldern in Millionenhöhe unterstütz wird. Trotzdem muss die Fluggesellschaft eigenen Angaben zufolge seine Mitarbeiterzahl nach unten drücken, um halbwegs sicher aus der Krise zu fliegen. „Angesichts des Geschäftsausfalls infolge der Pandemie ist das Unternehmen nicht mehr in der Lage, die bestehenden Kosten zu tragen. Daher sind wir gezwungen, zusätzliche Maßnahmen zur Kostensenkung einzuleiten. Diesmal trifft es leider unsere Belegschaft“, heißt es in einer Aussendung. Man habe sich bis zuletzt noch bemüht, die Arbeitsplätze zu retten. Medienberichten zufolge müssen insgesamt 300 Mitarbeiter dran glauben. Auch zu den angekündigten Lohnkürzungen wird es kommen, wie exyuaviation.com berichtet. So wurde der Belegschaft mitgeteilt, dass die Löhne von Dezember 2020 bis März 2021 gekürzt werden. Eine Verlängerung dieser Maßnahme sei angesichts der angespannten Situation durchaus denkbar. 

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