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KLM legt Pause nach Graz ein

Nun hat der Einbruch bei den Buchungsnachfragen durch den massiven Anstieg neuer Infektionszahlen durch das Covid-19-Virus auch die erst Ende Oktober wieder aufgenommenen Flüge zwischen Amsterdam und Graz erwischt. Nach Informationen der KLM Royal Dutch Airlines werden die Flüge in die steirische Landeshauptstadt vorerst bis 06.12.2020 ausgesetzt. Eine neuerliche Wiederaufnahme der fünf wöchentlichen Flugverbindungen mit Embraer 175 ist zum derzeitigen Zeitpunkt danach geplant, dürfte allerdings von der tatsächlichen Nachfrage abhängig gemacht werden.

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Air Dolomiti verschiebt den Start der München-Flüge

Angesichts der jüngsten Bestimmungen der Institutionen zur Eindämmung des CoV-Erregers muss Air Dolomiti den Abflug der für den 1. Dezember 2020 geplanten Flüge vom Flughafen Luigi Ridolfi nach München verschieben. „Die Entscheidung erfolgt nach sorgfältiger Evaluierung und ist auf die Verschärfung der Reisebeschränkungen auf globaler Ebene zurückzuführen, die höchste Vorsicht bei Reisen erfordert und nur dann erlaubt ist, wenn es unbedingt notwendig ist“, so die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns in einem Statement. Wann die Flüge durchgeführt werden können, stehe derzeit noch in den Sternen. Eine Prognose könne man derzeit nicht abgeben. Die Fluglinie strebe jedoch einen möglichst baldigen Termin an.

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Vueling nimmt A321 von Level Europe in die Flotte

Nach Informationen der spanischen Luftfahrtbehörde hat Vueling drei bislang in Österreich registrierte Airbus A321 der insolventen Level Europe GmbH, vormals Anisec Luftfahrt GmbH, aufgenommen und in das spanische Luftfahrzeugregister übernommen. Die A321 mit den bisherigen Kennungen OE-LCN, OE-LCP sowie OE-LCR waren Ende Juli 2020, als Folge der Einstellung des Flugbetriebes von Level Europe, nach Madrid überstellt und bislang dort abgestellt worden. Zu welchem Zeitpunkt und in welchen Umfang Vueling die drei A321 selbst wieder in Betrieb nehmen wird, ist angesichts der aktuellen dramatischen Auswirkungen durch die Covid-19-Pandemie noch völlig offen.

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AUA: Kritik wegen Innsbruck-Verlegung

Die Austrian Airlines hat am Flughafen Innsbruck die Crew-Basis für Flugbegleiter und Piloten geschlossen. Davon sind insgesamt 40 Mitarbeiter direkt betroffen. Diese wehren sich jetzt gegen die Verlegung des Dienstortes nach Wien und bekommen unter anderem von der Tiroler ÖGB Unterstützung. Auch die regionale Politik mischt sich in die Diskussion ein. Die AUA habe ihrerseits alles Nötige getan, sogar den Betroffenen angeboten, nach Wien zu wechseln, wie der ORF berichtet. Dies sei nichts weiter als ein unmoralisches Angebot, denn es gehe schließlich um Existenzen und Familien, so ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth. Die Tiroler Arbeitnehmervertretung äußert scharfe Kritik, der sich auch der Betriebsrat anschließt. „Wegen der Verlegung der Mitarbeiter von Innsbruck nach Wien laufen noch zwei arbeitsgerichtliche Verfahren“, erklärt Andreas Geldner, der stellvertretende Bord-Betriebsratsvorsitzende der Fluggesellschaft. Aufgrund dessen würden sich die Angestellten im Stich gelassen fühlen. Nun sei es an der Zeit, dass die Bundesregierung handle. Aus der Politik bekommen die Mitarbeiter Unterstützung vom Tiroler Landeshauptmann. Dieser kritisiert das harsche Vorgehen und spricht der Führungsetage das Vertrauen aus: „Der erneute Abzug von Mitarbeitern von Innsbruck nach Wien zeigt, dass die aktuelle AUA-Führung kein verlässlicher Partner ist“, so Günther Platter. Es sei höchste Zeit, faire Lösungen für diese Arbeitsplätze anzubieten. Deswegen fordert der Gewerkschaftsbund einen Sozialplan, der auch die Lebenssituationen der Arbeitnehmer berücksichtigt.

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Lufthansa: Thiele fordert Stellenabbau und Verkauf von Beteiligungen

Lufthansa-Großaktionär Heinz-Hermann Thiele erhöht den Druck auf das Management der größten Fluggesellschaft Deutschlands. Er fordert im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ den Abbau von etwa 30.000 Stellen sowie den Verkauf von Beteiligungen. Thiele hält etwa 12 Prozent an der Deutschen Lufthansa AG und sorgte bereits im Frühjahr und Sommer für Aufsehen, denn zunächst kündigte er an, dass er die Staatshilfe blockieren wolle. Er sprach sich klar für eine „Planinsolvenz“ aus. Den Widerstand gab der Investor allerdings auf und erteilte letztlich seine Zustimmung. Seit einigen Tagen tritt Thiele wieder mit seinen Forderungen in die Öffentlichkeit und zwar zunächst in Richtung der Gewerkschaften. Nun erhöht er den Druck auf Konzernchef Carsten Spohr, denn die Zahlen sind momentan aufgrund der Gesamtumstände der Corona-Pandemie miserabel. Im Gespräch mit dem Spiegel fordert Thiele unter anderem, dass ein „tragfähiges Sanierungskonzept“ auf den Weg gebracht werden soll. Dies schließt den Abbau von etwa 30.000 Stellen sowie den Verkauf von Beteiligungen ein. Spohr wehrt sich jedoch gegen so genannte „Notverkäufe“. Wie dieser „Machtkampf“ ausgehen wird, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen.

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Absage: Keine Staatshilfe für Norwegian Air Shuttle

Die kommenden Monate dürften für Norwegian Air Shuttle besonder schwierig werden, denn Verkehrsministerin Iselin Nyboe erklärte, dass man ein Ersuchen um milliardenschwere staatliche Unterstützung erhalten habe, jedoch dies für nicht verantwortungsvoll halte. Gegenüber Reuters News sagte das Regierungsmitglied, dass Staatshilfe für Norwegian Air Shuttle „keine verantwortungsvolle Investition von Steuergeldern“ wäre. Dabei verwies sie auch darauf, dass das Unternehmen bereits vor der Corona-Pandemie rote Zahlen eingeflogen hat und über die Jahre hinweg einen hohen Schuldenberg angehäuft hat. Mit Hilfe vom Staat kann der Billigflieger den jüngsten Äußerungen der norwegischen Verkehrsministerin nach nicht rechnen. Im Mai 2020 wurde allerdings ein staatlich garantierter Kredit in der Höhe von 329 Millionen U.S.-Dollar gewährt. Wie Norwegian Air Shuttle nun mit dem „Korb“ der Regierung umgehen wird, ist noch unklar. In einem Statement schreibt man zwar, dass die Situation derzeit evaluiert wird und möglicherweise der Verkauf weiterer Flugzeuge ins Auge gefasst wird, jedoch wird man dabei nicht konkret. Mitleid scheint Nyboe übrigens nicht zu haben, denn gegenüber Reuters sagte sie auch: „Die Airline-Industrie wird wahrscheinlich ausreichend Verbindungen anbieten und wir werden auch in Zukunft einen gesunden Wettbewerb sehen“.

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Deutschland: Keine Beförderung ohne Online-Voranmeldung

Seit Sonntag gelten für die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland die umstrittenen neuen Bestimmungen. Diese schreiben vor, dass Personen, die sich in den letzten zehn Tagen in einem so genannten Risikogebiet aufgehalten haben, für zehn Tage in Quarantäne müssen. Das Vorliegen einer negativen Testung, die nicht älter als 48 Stunden sein darf, verkürzt die Absonderung auf fünf Tage, entbindet jedoch nicht vor dieser. Neu ist auch, dass die bisherigen „Aussteigekarten“ durch eine Online-Reisevoranmeldung ersetzt wurden. Die PDF-Datei, die am Ende des Vorgangs bereitgestellt wird, muss während der Reise mitgeführt werden. Die Behörden schreiben in ihren Informationen rund um das neue Tool, dass Beförderungsunternehmen das Vorhandensein des PDFs kontrollieren müssen und bei Missachtung der Vorschrift das Einsteigen verweigern können. Parallel dazu dehnte die deutsche Bundesregierung ihre Reisewarnungen weiter aus. Seit Sonntag ist ganz Italien als Risikogebiet eingestuft. Weiters traf des Festland-Portugal, mit wenigen Ausnahmen das gesamte Gebiet von Schweden und Dänemark (ausgenommen Grönland und Färöer) sowie Nordgriechenland und die Region Athen. Norwegen, Estland, Lettland und Litauen wurden nun ebenfalls als Risikogebiet eingestuft. Personen, die aus diesen Ländern kommend (oder sich in den letzten zehn Tagen dort aufgehalten haben) nach Deutschland einreisen, müssen seit Sonntag zehn Tage in Quarantäne. Mit einem negativen PCR-Test kann diese auf fünf Tage verkürzt werden.

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China: Airlines, die Corona „re-importieren, kassieren Flugverbote

In den letzten Tagen testeten die chinesischen Behörden wiederholt ankommende Passagiere positiv auf das Coronavirus. Das hat nun Konsequenzen, denn einige internationale Verbindungen wurden vom Regime nun temporär untersagt. Die “Zwangspausen” betragen bis zu vier Wochen. Betroffen sind verschiedene Airlines und Routen: Dhaka-Guangzhou, betrieben von China Southern Airlines, ist bis vorläufig 30. November 2020 untersagt. Manila-Guangzhou, ebenfalls vom gleichen Carrier bedient, darf vorläufig eine Woche nicht geflogen werden. Die Flüge von Ethiopian Airlines von Addis Abada nach Guangzhou werden für eine Woche verboten. Jene nach Pudong sind bereits seit 26. Oktober 2020 untersagt und haben nun eine Verlängerung für vier Wochen kassiert. Die chinesische Zivilluftfahrtbehörde erklärte, dass es klare Vorgehensweisen gibt: Alle ankommenden Passagiere müssen sich einem PCR-Test unterziehen. Sollten pro Flug mehr als fünf positiv auf das Coronavirus getestet werden, so wird die Verbindung für eine Woche untersagt. Ab zehn Infizierten muss die Strecke für mindestens ein Monat ausgesetzt werden. Im Gegenzug dürfen Fluggesellschaften ihre Verbindungen pro Woche um zwei Rotationen ausbauen, wenn in einem Beobachtungszeitraum von drei Wochen kein einziger positiver Fall nach China “importiert” wurde. Laut CH-Aviation.com haben bereits fünf andere Fluggesellschaften temporäre Suspendierungen kassiert. Dabei handelt es sich um die von Air China bediente Strecke Moskau (SVO)-Shijiazhuang, Tashkent-Xi’an von Uzbekistan Airways, Cairo-Guangzhou von Egyptair, Phnom-Guangzhou von Angkor Air sowie Bagdad-Guangzhou, bedient von Iraqi Airways. Die Untersagung der Strecke Manila-Shanghai (China Eastern Airlines) für vier Wochen soll am 16. November 2020 in Kraft treten. Turkish Airlines kassierte auf der Strecke Istanbul-Guangzhou eine Verlängerung um eine Woche ab

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British Airways setzt Gatwick-Flüge aus

Aufgrund der anhaltend geringen Nachfrage, die auch den harten Einreise- und Quarantänebestimmungen des Vereinigten Königreichs geschuldet ist, wird British Airways temporär das gesamte Angebot am Flughafen London-Gatwick aussetzen. Streckennetzweit sollen im November 2020 deutlich mehr Maschinen am Boden bleiben. „Dies bedeutet weit weniger Flüge als wir uns im November erhofft hatten und bedeutet, mehr unserer Flugzeuge zu landen, einschließlich der Unterbrechung aller Flüge von Gatwick bis Dezember”, zitiert Sky News aus einem internen Schreiben an die Mitarbeiter. Die Kurzarbeit soll daher ausgedehnt werden. Rund 80 Prozent der Lohnkosten werden dabei von der britischen Regierung übernommen. Diese verlautbarte erst kürzlich, dass das Programm bis zumindest März 2021 fortgeführt werden soll. British Airways wird im Winter 2020/21 ein Minimalprogramm anbieten.

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Paderborn behält nur 65 Mitarbeiter

Die Belegschaft des insolventen Regionalflughafens Paderborn/Lippstadt wird drastisch verkleinert. Von ehemals etwa 170 Beschäftigten werden nur etwa 65 Mitarbeiter ihre Jobs behalten können. Der Schritt wird als “unabwendbar” bezeichnet. Der Airport meldete am 22. September 2020 Insolvenz in Eigenverwaltung an. Die Gewerkschaft Komba und der Betriebsrat einigten sich am 6. November 2020 mit der Geschäftsleitung und dem vorläufigen Sachwalter auf die Details zum Stellenabbau. Jene, die nicht übernommen werden, sollen in eine so genannte Transfergesellschaft überführt werden, in der sie für bis zu 12 Monaten verbleiben können, um neue Jobs suchen zu können. Die Umstrukturierung des Flughafens Paderborn/Lippstadt soll bis ungefähr März 2021 abgeschlossen sein. Der Flugbetrieb bleibt dadurch uneingeschränkt, jedoch ist dieser aufgrund der geringen Nachfrage aufgrund der Corona-Pandemie derzeit stark reduziert. Zugelassen ist “PAD” für Maschinen der Kategorie E.

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