secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Entscheidung liegt bei Trump: USA prüfen Aufhebung des Einreiseverbots

Die Vereinigten Staaten von Amerika prüfen derzeit die Aufhebung der Reiseverbote für Personen aus Brasilien, dem Vereinigten Königreich, Irland und insgesamt 26 europäischen Ländern. Eine finale Entscheidung hat Präsident Donald Trump allerdings nicht getroffen. Nichts ändern wird sich für Nicht-US-Bürger, die sich zuletzt in China oder im Iran aufgehalten haben, berichtet Reuters. Die USA verhängten zu Beginn der Corona-Pandemie ein striktes Einreiseverbot für viele europäische Staaten. Ausgenommen waren jedoch zu jedem Zeitpunkt die eigenen Staatsbürger. Zwar haben die Corona-Taskforce und einige Bundesbehörden ihre Empfehlung zur Umsetzung des Plans abgegeben, doch die endgültige Entscheidung liegt beim kürzlich abgewählten U.S.-Präsidenten Donald Trump. Ob und wann er den Empfehlungen folgen wird, ist völlig unklar und unberechenbar. Die Behörden argumentieren die Aufhebung für das Einreiseverbot für EU-Bürger, dass diese Beschränkungen überhaupt keinen Sinn mehr machen würden, denn weltweit gesehen würden für die überwiegende Mehrheit der Staaten gar keine Einschränkungen bestehen. Allerdings wird auch befürchtet, dass viele europäische Länder Reisen in die Vereinigten Staaten untersagen könnten oder aber bei Rückkunft eine Quarantäne verhängen könnten. Umgekehrt könnte Donald Trump die momentan in Europa hohen Infektionszahlen auch als Argument dafür, dass er das Einreiseverbot nicht aufhebt, heranziehen. Erwartet wird jedenfalls, dass bei Lockerung der Beschränkungen der transatlantische Flugverkehr wieder ein wenig Schub bekommt. Dies würde primär den U.S.-amerikanischen Carriern helfen. Derzeit bestehen für die 26 Schengen-Staaten nur wenige Ausnahmen, beispielsweise Geschäftsreisende, Investoren, Studenten, Journalisten und Diplomaten. Es ist jedoch eine Genehmigung vorab einzuholen. Die amerikanische Seuchenbehörde CDC gab zwischenzeitlich auch Empfehlungen für internationale Passagiere ab. Diese sollten

weiterlesen »

Weder Lohnerhöhungen noch Prämien für ACG-Mitarbeiter

Die Bediensteten der Austro Control werden in den Jahren 2020 und 2021 keine Lohnerhöhungen erhalten. Für 2019 und 2020 werden alle Prämien gestrichen. Unter anderem darauf einigten sich die Gewerkschaft Vida und die ACG-Geschäftsleitung mit dem Abschluss des neuen Kollektivvertrags. Die Arbeitnehmervertreter teilten bereits vor einigen Tagen mit, dass der neue KV ein Kompromiss ist und übten insbesondere am staatlichen Eigentümer Kritik. Im Gegensatz zu den meisten österreichischen Unternehmen verfügt die Austro Control über das Privileg selbst Kollektivverträge verhandeln und abschließen zu dürfen. Die Geschäftsleitung bezeichnet den nach mehreren Verhandlungsrunden ausverhandelten KV als „tragfähigen Kompromiss“. Für den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung soll die Stabilisierung des Unternehmens aus eigener Kraft oberste Priorität gehabt haben. Die ACG wurde von der Coronakrise hart getroffen. Durch die Einführung von Kurzarbeit über drei Monate hinweg zu Beginn der Krise konnte Austro Control in der schwierigsten Phase bereits, wie viele andere Unternehmen auch, staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen. „Der Abschluss der Kollektivvertragsverhandlungen war ein erster wichtiger Schritt, aber wir müssen den Weg konsequent fortsetzen. Jetzt geht es darum, das Unternehmen auf ein gesundes Fundament zu stellen und nachhaltig fit für die Zukunft zu machen. Mit den im KV-Abschluss verhandelten Punkten konnte erreicht werden, dass die notwendigen Reformschritte möglichst sozialverträglich und solidarisch gestaltet werden und alle Bereiche des Unternehmens entsprechende Beiträge zur Stabilisierung leisten“, sagt Austro Control-Geschäftsführer Axel Schwarz zum Verhandlungsergebnis. Insgesamt bringt das Verhandlungsergebnis Einsparungen in einer Größenordnung von rund € 50 Mio. Zusammen mit den bisher in diesem Jahr auf den Weg gebrachten Maßnahmen zur

weiterlesen »

Ryanair-Chef O’Leary schraubt seinen Optimismus zurück

Der irische Lowcoster Ryanair geht davon aus, dass man bis Ende März 2021 – Ende des Geschäftsjahres – die angepeilte Marke von 38 Millionen Passagieren nicht mehr erreichen kann. Firmenchef Michael O’Leary ist nun auch nicht mehr so optimistisch und rechnet damit, dass das Niveau des Jahres 2019 „frühestens im Herbst 2021“ erreicht werden kann. Bislang gab sich der Manager äußerst zuversichtlich, dass über billige Preise ab dem Frühjahr 2021 der Rekordkurs fortgesetzt werden kann. Der jüngste Nachfrageeinbruch scheint nun auch beim Ryanair-Chef zu weniger Optimismus geführt zu haben. Gegenüber Reuters meinte O’Leary, dass er im kommenden Geschäftsjahr mit 80 bis 130 Millionen Fluggästen rechnet und fügte hinzu, dass dies stark von der Geschwindigkeit und Bereitschaft zur Durchimpfung der Bevölkerung abhängig ist. Ein weiterer Faktor, den der Ryanair-Chef erwähnt hat: Wenn bestehende Einreise- und Quarantänebeschränkungen langsam abgeschafft werden, würde sich das negativ auf die Nachfrage in der gesamten Branche auswirken. Je früher und schneller dies erfolgt, desto besser sind die Aussichten für Ryanair und alle anderen Airlines. Hinsichtlich der geplanten Kapazität sagte Michael O’Leary, dass er über das gesamte Jahr 2021 zusammengerechnet mit 60 bis 80 Prozent des Angebots von 2019 rechnet. Im Hochsommer vermutet er, dass die Ryanair Group etwa 60 bis 70 Prozent der Kapazität durchführen wird. Für den Winterflugplan 2021/2022 rechnet er der Manager damit, dass „fast der Flugplan von 2019 erreicht werden kann“.

weiterlesen »

Liebherr-Manager Schoenemann wird neuer DFS-Chef

Da Klaus-Dieter Scheurle, Geschäftsführer der Deutsche Flugsicherung GmbH, mit Jahresende in den Ruhestand treten wird, musste man sich nach einem Nachfolger umsehen. Bei Liebherr wurde die DFS fündig und bestellt Arndt Schoenemann zum neuen Geschäftsführer. Der Aufsichtsrat der DFS gab bekannt, dass der Manager ab 1. Jänner 2021 als Vorsitzender der Geschäftsführung fungieren wird. Ihm stehen drei weitere Geschäftsführer zur Seite. Scheurle stand acht Jahre lang an der Spitze der Deutschen Flugsicherung. Schoenemann ist nicht branchenfremd, sondern fungierte bei Liebherr als kaufmännischer Geschäftsführer der Konzernsparte Aerospace. Weiters ist der Manager im Vorstand des Bundesverbands der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie aktiv.

weiterlesen »

Hahn legt im Frachtgeschäft stark zu

Der Flughafen Frankfurt-Hahn zählte im Oktober 2020 insgesamt 37.905 Passagiere. Damit liegt der Regio-Airport um 71,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Passagierverkehr wird dieser Airport überwiegend von Billigfluggesellschaft wie Ryanair und Wizzair genutzt. Die Ursache für den starken Rückgang ist das aufgrund der Corona-Pandemie seitens der Airlines stark reduzierte Angebot. Da die Nachfrage branchenweit sehr schwach ist, dürfte das Minus im laufenden November 2020 noch stärker ausfallen. Über das gesamte Jahr gesehen liegt der Hahn um 69,3 Prozent unter der Vorjahresleistung. Allerdings konnte der Regionalflughafen im Frachtbereich zulegen. Im Oktober 2020 wurden 23.106 Tonnen umgeschlagen – ein Plus von 43,4 Prozent. Auch über die ersten zehn Monate des laufenden Jahres ist dieses Segment mit 34,9 Prozent Zuwachs positiv. Bislang wurden 185.264 Tonnen Fracht in Frankfurt-Hahn umgeschlagen.

weiterlesen »

Subventionen aus Slowenien: Lufthansa kassiert am meisten

Slowenien belohnt Fluggesellschaften für Flüge ins Land. Aus diesem Grund füllten mehrere Fluglinien Anträge aus. Das Ergebnis: AUA-Mutter Lufthansa bekommt mit 371.040 Euro den größten Betrag zugesprochen. Das slowenische Wirtschaftsministerium hat sich etwas einfallen lassen, um den heimischen Flugverkehr ein wenig zu beleben. Ausländischen Gesellschaften werden Subventionen als Gegenleistung für Flüge in das Land versprochen. Neben der Kranich-Airline kassieren auch andere: Air France bekommt 176.160 Euro, während Turkish Airlines mit 148.530 Euro aussteigt. Air Serbia erhält 98.130 Euro, Wizz Air 80.340 Euro, Montenegro Airlines 45.450 Euro und Lot Polish Airlines 43.620 Euro. Den geringsten Betrag erhält Swiss mit 22.050 Euro. Easyjet geht als einziger Bewerber komplett leer aus. Berücksichtigt wurden Flüge zwischen dem 1. März und 30. September 2020. Doch das war nur der Anfang. Denn insgesamt seien drei solche Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von bis zu fünf Millionen Euro geplant, wie das Luftfahrtportal Exyuaviation berichtet. 

weiterlesen »

Studie: Wespen quartieren sich in Flugzeugteil ein

Am Flughafen der australischen Stadt Brisbane wurden in den letzten Jahren Vorfälle mit einer invasiven Wespenart gemeldet: Die Insekten versuchten, sich in Staudrucksonden der Flugzeuge einzunisten. Mit diesen Sonden wird die Geschwindigkeit eines Flugzeugs gemessen. Sie müssen also einwandfrei funktionieren. Deshalb stellten australische Forscher an mehreren Stellen des Flughafens nachgebaute Staudrucksonden auf und beobachteten die kleinen Röhren gut drei Jahre lang. Das Ergebnis: In knapp 100 Fällen sorgten Schlüsselloch-Wespen für Verstopfungen. Die Forschenden empfehlen deshalb, die echten Sonden an den Flugzeugen nach der Landung abzudecken und Wespenfallen aufzustellen, wie deutschlandfunk.de berichtet.

weiterlesen »

Kapitalerhöhung: United Airlines benötigt frisches Geld

Die US-Fluggesellschaft United Airlines will sich in der Corona-Krise erneut frisches Geld verschaffen. Dazu will das Unternehmen bis zu rund 25,3 Millionen neue Aktien an Anleger ausgeben, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Dabei könnte ein stolzer Betrag von umgerechnet rund 843 Millionen Euro zusammenkommen. Schon im April mischte das Unternehmen den Kapitalmarkt auf und sicherte sich so wichtige Millionen im Kampf gegen die Pandemie. Darüber hinaus erhielt der US-Carrier weitere Milliarden aus dem Corona-Hilfsprogramm der amerikanischen Regierung. Dieses ist allerdings Ende September ausgelaufen.

weiterlesen »

JetSmart: Neuer Ableger in Kolumbien geplant

Indigo Partners hat sich seit jeher auf Investitionen in der Luftfahrtbranche spezialisiert. Jetzt wittert das Unternehmen in Kolumbien seine Chance: 2022 soll dort ein neuer JetSmart-Ableger entstehen. JetSmart ist ein chilenischer Low Coster mit Sitz in Santiago. Gegründet wurde die Fluggesellschaft im Jahr 2017 von Indigo Partners, die unter anderem auch an Wizz Air und der mexikanischen Volaris beteiligt ist und mit JetSmart Argentina schon ein drittes Mal im südamerikanischen Markt Fuß gefasst hat. Nun soll ein dort mit JetSmart Colombia ein viertes Standbein folgen. Geplant war eigentlich ein Ausbau der Geschäfte in Chile und Argentinien. Doch Corona bringt Veränderungen mit sich. „Ursprünglich hätten wir unsere Aktivitäten in Chile oder Argentinien vor dem Start in Peru oder Kolumbien weiterentwickelt. Wir beobachten jedoch zurzeit, dass sich Inlandsmarkt schneller erholt als das internationale Geschäft. Danach müssen wir uns ausrichten und unsere Strategie ändern. Die Ausweitung unserer Inlands-Präsenz wird jetzt wichtiger als je zuvor“, wird Estuardo Ortiz, der Geschäftsführer von JetSmart, vom Luftfahrtportal CH-Aviation zitiert.. 

weiterlesen »

Graz: Mit Jahresende wechselt die Geschäftsleitung

Mit dem Jahreswechsel ändert sich am Flughafen Graz auch die Geschäftsführung. Gerhard Widmann, langjähriger Direktor des steiermärkischen Airports, wird in den Ruhestand treten. Nachfolger ist Wolfgang Grimus, der zuletzt für Qatar Airways tätig war. Der Grazer Flughafen wird auch weiterhin von zwei Managern geleitet, denn Jürgen Löschnig wird auch weiterhin als Co-Geschäftsführer fungieren. Widmann, der über viele Jahre hinweg als Direktor des Airports tätig war, geht mit Jahresende in Pension. Ehrenamtlich ist der Manager im Sport engagiert und beispielsweise Präsident der ASKÖ Steiermark. Grimus ist 55 Jahre alt und war in seiner bisherigen Laufbahn unter anderem für Austrian Airlines, Air Berlin und Qatar Airways tätig. Momentan fungiert er in Doha als Vice President Network Management. Der Österreicher wird seinen neuen Job am Flughafen Graz am 1. Jänner 2021 antreten.

weiterlesen »