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AUA stellt Klagenfurt ein – Betriebszeiten werden eingeschränkt

Der Flughafen Klagenfurt wird die Betriebszeiten neuerlich einschränken. Hintergrund ist, dass Austrian Airlines ab Mitte November bis vorerst Mitte Dezember 2020 den Airport nicht mehr anfliegen wird. Der Carrier kürzt streckennetzweit das Angebot auf nur zehn Prozent des Vorjahresangebots. Die Konzernschwester Eurowings wird – wie berichtet – bis mindestens 18. Dezember 2020 die Route Köln/Bonn-Klagenfurt aussetzen. Das hat zur Folge, dass es in Kärnten vorläufig keine Linienflüge geben wird. Der Airport rechnet damit, dass auch Anfang 2021 nur ein reduziertes Flugprogramm zur Verfügung stehen wird. Nachdem der Linienverkehr am Airport Klagenfurt damit zum Erliegen kommt, werden die Betriebszeiten des Airports aus betriebswirtschaftlichen Gründen wieder eingeschränkt. Es ist mit 9. November 2020 eine Betriebszeit von 07:00 – 19:00 Uhr beim Verkehrsministerium beantragt.

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SkyWork-Konkurs: Mitarbeiter-Forderungen gedeckt

In Sachen des Konkursverfahrens der ehemaligen Regionalfluggesellschaft SkyWork Airlines liegt nun der Kollokationsplan beim Konkursamt Bern-Mittelland auf. Rund 1.000 Gläubiger haben Forderungen in der Höhe von 26,4 Millionen Schweizer Franken angemeldet. Davon wurden 17,5 Millionen Schweizer Franken abgewiesen. Zugelassen wurden rund 18,9 Millionen Schweizer Franken. Eine Forderung in der Höhe von zehn Millionen Schweizer Franken wurde in der dritten Klasse abgewiesen, aber als so genannte Nachrangforderung zugelassen. In der ersten und zweiten Klasse wurden 1,8 Millionen Schweizer Franken anerkannt. Auf die dritte Klasse entfallen 7,1 Millionen Schweizer Franken. Die Verwertung von Vermögenswerten der SkyWork Airlines AG brachten laut Konkursamt Bern-Mittelland – nach Abzug aller Kosten – rund 2,36 Millionen Schweizer Franken ein. Das hat zur Folge, dass die Gläubiger der Klassen eins und zwei mit einer vollen Deckung rechnen können. Für die Klasse drei wird sich die Quote aus heutiger Sicht auf sieben Prozent belaufen.

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Eurocontrol: Erholung des Luftverkehrs könnte bis 2029 dauern

Wird der Flugverkehr jemals wieder das Niveau des Jahres 2019 erreichen? Eurocontrol stellt dabei drei verschiedene Szenarien auf, die im günstigsten Fall eine Erholung bis 2024 vorsehen. In einem anderen Szenario wäre dies jedoch erst bis 2029 der der Fall. Im optimistischsten Planspiel wird erwartet, dass der Verkehr bis 2024 auf das Niveau von 2019 zurückkehren wird. Im zweiten Szenario – laut Eurocontrol höchstwahrscheinlich – würde der Verkehr im Jahr 2024 jedoch nur 92 Prozent des Wertes von 2019 betragen. Im dritten Szenario das Aufkommen im Jahr 2024 75 Prozent des Wertes von 2019 betragen und erst 2029 die Zahl von 2019 erreichen. „Selbst im positivsten Szenario erwarten wir keine Erholung auf das Niveau von 2019 vor 2024. Es besteht eine sehr reale Aussicht, dass diese Erholung noch länger dauern könnte, vielleicht bis 2029. Dies ist ein katastrophales Bild für die Luftfahrt und zeigt deutlich, warum es für Staaten so wichtig ist, konsequente und kohärente Maßnahmen zu ergreifen, um die Luftfahrtindustrie zu unterstützen und den Passagieren das Gefühl zu geben, wieder sicher zu fliegen“, so Eurocontrol-Generaldirektor Eamonn Brennan. Szenario 1 – Impfsommer 2021 Impfstoff für Reisende (oder Ende der Pandemie) bis Sommer 2021 weit verbreitet, wobei der Verkehr erst bis 2024 auf das Niveau von 2019 zurückkehrt. Szenario 2 – Impfsommer 2022 Impfstoff, der Reisenden (oder dem Ende der Pandemie) bis zum Sommer 2022 in großem Umfang zur Verfügung gestellt wird, wobei der Verkehr erst bis 2026 auf das Niveau von 2019 zurückkehrt. Szenario 3 – Impfstoff nicht wirksam Anhaltende

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Rostock steht wieder ohne Linienflüge da

Der Flughafen Rostock-Laage verfügt im Winterflugplan 2020/21 über keine Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz München. Der Carrier bedient die Strecke vorerst nicht, beabsichtigt diese jedoch im Sommer 2021 wieder anzubieten. Damit ist der Regionalflughafen vorerst komplett ohne Linienflüge. Im Feber 2021 beabsichtigt Corendon die Ferienziele Hurghada, Fuerteventura, Las Palmas und Antalya aufzunehmen. Ob es dazu tatsächlich kommen wird, bleibt aufgrund der Corona-Pandemie abzuwarten.

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Wizzair: Bislang 243,1 Millionen Euro Verlust eingeflogen

Die Wizzair Group flog in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2020 einen Verlust in der Höhe von 243,1 Millionen Euro ein. Davon entfallen 135,1 Millionen Euro auf das erste Quartal. Der Umsatz sank um 71,8 Prozent auf 471,2 Millionen Euro. Rechnerisch stiegen die Kosten pro Sitzplatzkilometer um 34,4 Prozent auf 4,52 Euro. Das Unternehmen beziffert die mit 30. September 2020 zur Verfügung stehenden Finanzmittel mit rund 1,55 Milliarden Euro. Wizzair geht davon aus, dass bis zum Ende des Geschäftsjahres rund 70 Millionen Euro pro Monat verbrannt werden. Man erwartet einen schwierigen Winter für die gesamte Branche, sieht sich allerdings aufgrund vieler kurzfristiger Anpassungen im Streckennetz gut aufgestellt. Eine Prognose für das Jahresergebnis will man nicht angeben, hofft jedoch im kommenden Jahr wieder in die Gewinnzone fliegen zu können. „Wizz Air hat die Branche im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres deutlich übertroffen: Wir haben 5,8 Millionen Passagiere mit einem Auslastungsgrad von 66 Prozent und 72 Prozent unserer Kapazität für 2019 befördert, vor dem Hintergrund sich ständig ändernder Reisebeschränkungen in allen unseren Märkten. Unsere Nebeneinnahmen steigen weiterhin pro Passagier, was auf eine robuste Leistung unserer Kernprodukte zurückzuführen ist. Gleichzeitig ermöglichte uns unser diszipliniertes Kostenmanagement, unsere bilanzierte Anlagebilanz mit einem Gesamtguthaben von 1,6 Mrd. EUR aufrechtzuerhalten“, erklärt Konzernchef Jozsef Varadi. „Während der Winterperiode erwarten wir, dass die Bedingungen mit anhaltenden Reisebeschränkungen aufgrund von COVID-19 sowie dem saisonalen Rückgang der Nachfrage nach Reisen besonders schwierig sind. Wir werden uns weiterhin auf das Kostenmanagement konzentrieren und uns bemühen, das Cash-positive Fliegen mit einem disziplinierten Kapazitätsansatz

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Schlappe: Zwei Gerichte kippen „Irland-Klausel“ von Lauda und Ryanair

In Deutschland erlitt Ryanair in Sachen Laudamotion gleich zwei empfindliche Schlappen vor den Landgerichten in Kleve und Berlin. Beide Gerichte kippten die „Irland-Klausel“ in der Beförderungsbedingungen. In Österreich fuhr bereits im Vorjahr das Landesgericht Korneuburg über diesen Passus. Geklagt hatte das Unternehmen RightNow, das auf den Ankauf von ungenutzten Flugtickets spezialisiert ist. Passagiere treten ihre Steuern und Gebühren an den Dienstleister ab und erhalten von diesem eine gewisse Summe ausbezahlt. RightNow holt sich dann das Geld von den Airlines und zieht nötigenfalls auch vor Gericht. Falls man damit nicht erfolgreich ist, bleibt der Dienstleister auf den Kosten sitzen, da mit dem Forderungsankauf die Passagiere sprichwörtlich „aus dem Schneider“ sind. Die Billigfluggesellschaften Ryanair, Easyjet und Wizzair weisen allerdings die Steuern und Gebühren auf ihren Tickets nicht aus. Man beruft sich darauf, dass die jeweilige nationale Rechtslage das alleinige Ausweisen des Endpreises zulässig machen würde. Die Folge daraus ist, dass wenn Fluggäste, die nicht geflogen sind, ihre Steuern und Gebühren zurück haben wollen, dann vom Kundenservice das Märchen aufgebunden bekommen, dass sie ja gar keine Taxen bezahlt hätten. Diverse Gerichte haben diese Praxis in Einzelfällen für unzulässig erklärt, denn die Steuern und Gebühren sind schlichtweg eingepreist, müssen jedoch von den Airlines nicht abgeführt werden, wenn der Flug nicht angetreten wurde. Ein nettes Körberlgeld für die Lowcoster. Insbesondere Ryanair hat etwas gegen Abtretung an Dienstleister, die dann genau dieses „Körberlgeld“ zurückholen. Allerdings sind Fluggesellschaften schlichtweg aus gesetzlichen Gründen verpflichtet die Taxen bei No-Show oder Storno auf Verlangen zu erstatten. Der Spezialanbieter konnte sich

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Nürnberg bietet Abfindungen für freiwillige Austritte an

Der Flughafen Nürnberg leidet aufgrund der Corona-Pandemie unter deutlich reduziertem Passagieraufkommen. Für das Jahr 2020 rechnet man mit weniger als einer Million Reisenden, also um etwa 25 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Rahmen eines Freiwilligenprogramms will man nun Personal abbauen. Betroffen sind die Flughafen Nürnberg GmbH und die Töchter Airpart GmbH und Flughafen Nürnberg Service GmbH. Mitarbeitern werden nun Abfindungen angeboten, die zum freiwilligen Austritt führen sollen. Dadurch will man betriebsbedingte Kündigungen vermeiden und gleichzeitig den Personalabbau sozialverträglich durchführen. Der Airport stellte weiters Investitionen, die aufgrund der momentanen Situation als nicht notwendig betrachtet werden, zurück. Auch nutzt man Kurzarbeit und besetzt Stellen, die aufgrund von Pensionierungen vakant wurden, nicht nach. „Wir arbeiten auch in diesen außergewöhnlich schwierigen Zeiten intensiv daran, unseren Auftrag zu erfüllen, die Metropolregion Nürnberg mit Europa zu verbinden. Um das auch in Zukunft gewährleisten zu können, sind Maßnahmen in allen Bereichen des Flughafens notwendig. Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseren Flughafen in Zeiten eines drastisch verringerten Verkehrsaufkommens zu stabilisieren und für die Zukunft zu sichern“, so Flughafengeschäftsführer Michael Hupe.

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Lufthansa verliert 1,3 Milliarden Euro im dritten Quartal

Die Lufthansa Group verlor im dritten Quartal 2020 aufgrund der Corona-Pandemie rund 1,3 Milliarden Euro. Der Konzern betont allerdings, dass man 10,1 Milliarden Euro an flüssigen Mitteln zur Verfügung haben. Dabei entfallen 6,3 Milliarden Euro auf noch nicht abgerufene Staatshilfen. Das Adjusted-Ebit im dritten Quartal des Jahres 2020 wechselte das Vorzeichen, denn im Vorjahreszeitraum war es mit 1,3 Milliarden Euro positiv. Nun steht vor der selben Summe ein Minus. Der operative Mittelabfluss, vor Working Capital-Veränderungen und Investitionen, lag im monatlichen Durchschnitt bei rund 200 Millionen Euro. Der Umsatz ging im gleichen Zeitraum auf 2,7 Milliarden Euro zurück (Vorjahr: 10,1 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis betrug minus 2 Milliarden Euro (Vorjahr: plus 1,2 Milliarden Euro). Die operativen Aufwendungen konnten im dritten Quartal um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr reduziert werden, auch durch deutlich geringere Treibstoffaufwendungen, Gebühren und den Rückgang anderer Kosten, die unmittelbar vom Umfang des Flugprogramms abhängen. Durch die Nutzung von Kurzarbeit für große Teile der Belegschaft und weitere Maßnahmen konnten die Fixkosten um mehr als ein Drittel gesenkt werden. „Mit strikten Kosteneinsparungen und der Ausweitung unseres Flugprogramms konnten wir die operativen Mittelabflüsse im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal deutlich senken. Dazu hat auch Lufthansa Cargo mit einer starken Performance und einem positiven Ergebnis von 169 Millionen Euro beigetragen. Diesen Weg verfolgen wir mit aller Konsequenz weiter. Im Laufe des kommenden Jahres wollen wir zu einem positiven operati­ven Cashflow zurückkehren. Dazu treiben wir die Restrukturierung im gesamten Konzern voran und machen die Lufthansa Group in allen Bereichen nachhaltig effizienter“, so

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AUA: Corona drückte Adjusted-Ebit auf -341 Millionen Euro

Die Corona-Pandemie wirkt sich weiterhin negativ auf das Betriebsergebnis von Austrian Airlines aus. Im dritten Quartal des Jahres 2020 lag das Adjusted-Ebit bei -106 Millionen Euro. Der Carrier fährt die Produktion weiter zurück. Diese liegt nur mehr bei etwa 20 Prozent des Vorjahresangebots. Grund dafür ist insbesondere die enorm schwache Nachfrage. Mitte August erreichte das Flugprogramm von Austrian Airlines mit einer Produktion von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bereits den Jahres-Höhepunkt. Seit diesem Zeitpunkt geht es – bedingt durch die vielen Reisebeschränkungen – wieder bergab. Der Umsatz im Zeitraum Juli bis September ist im Vergleich zu 2019 um 85 Prozent auf 93 Mio. Euro gesunken. Im selben Zeitraum haben sich die Gesamterlöse ebenfalls um 85 Prozent auf 102 Mio. Euro reduziert (3. Quartal 2019: 667 Mio. Euro). 208 Mio. Euro haben Gesamtaufwendungen betragen, was einer Reduktion von 65 Prozent entspricht (3. Quartal 2019: 597 Mio. Euro). Das Adjusted EBIT im 3. Quartal hat -106 Mio. Euro betragen. In den ersten neun Monaten ist der Umsatz um 85 Prozent auf 414 Mio. Euro gefallen (Q1-3 2019: 1.612 Mio. Euro). Die Gesamterlöse sind um 72 Prozent auf 465 Mio. Euro gefallen (Q1-3 2019: 1.678 Mio. Euro). Die Gesamtaufwendungen sind in diesem Zeitraum um 51 Prozent auf 806 Mio. Euro gesunken (Q1-3 2019: 1.661 Mio. Euro). Mit dem Ausbau der Kurzarbeit bei Austrian Airlines sowie umfassenden Sparmaßnahmen wurde hier entsprechend gegengesteuert. Das Adjusted EBIT, welches Bewertungsgewinne/-verluste aus Flugzeugverkäufen bzw. -Bewertungen exkludiert, hat in den ersten neun Monaten des Jahres -341 Mio.

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München erneut als 5-Star-Airport ausgezeichnet

Der Flughafen München bekam seitens Skytrax seine Auszeichnung als Fünf-Sterne-Flughafen erneuert. Diesen Status hält man seit Mai 2015 als einziger Airport in Europa. Im Jahr 2017 wurde die Auszeichnung verlängert. Jetzt unterzogen die Auditoren aus London das bayerische Luftverkehrsdrehkreuz erneut einer detaillierten Evaluierung. Fazit der Prüfer: Der Flughafen München hat seine hohe Service- und Aufenthaltsqualität nicht nur aufrechterhalten, sondern sogar weiter ausgebaut. Im Rahmen des aktuellen Audits wurden sämtliche für den Passagier relevanten Service-Einrichtungen des Flughafens unter die Lupe genommen. Besondere Beachtung fanden dabei die in den letzten Jahren neu hinzugekommenen Angebote wie die neuen Lounges im Terminal 1, der umgestaltete Ankunftsbereich im Terminal 2, die mit innovativer Technik nachgerüstete Sicherheitskontrolle im Terminal 2, die Buchungsplattform für Parkkunden oder die im Jahr 2017 ins Netz gestellte neue Website des Münchner Flughafens. Bei der Bestätigung der 5-Star-Zertifizierung fielen darüber hinaus natürlich auch die umfangreichen Maßnahmen ins Gewicht, die der Flughafen München zum Infektionsschutz und der Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln umgesetzt hat. „Das ist ein tolles und motivierendes Signal in einer schwierigen Zeit“ erklärte Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH. „Ich halte es für besonders bemerkenswert, dass wir unsere hohen Standards trotz der vielfältigen pandemiebedingten Einschränkungen aufrecht erhalten konnten. Dass wir auch künftig ein 5-Star-Airport bleiben werden, bestärkt uns darin, die gegenwärtige Krise als Airport Community gemeinsam durchzustehen. Es wird auch eine Zeit nach der Pandemie geben und ich bin zuversichtlich, dass unser Drehkreuz dann wieder an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen wird.“ Unter den insgesamt sieben

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