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Zürich startet Corona-Schnelltests

Am Flughafen Zurück-Kloten werden nun auch Corona-Schnelltests angeboten. Diese können in der Apotheke „Amavita“, die sich im ehemaligen Ausweisbüro im ersten Geschoss des Check-in 2 befindet, in Anspruch genommen werden. Es ist allerdings eine telefonische Voranmeldung erforderlich. Die Kosten betragen 57,50 Schweizer Franken. Der Staat übernimmt jedoch die Kosten für Personen, die als Verdachtsfälle gelten oder aber typische Symptome aufweisen. Der für den Antigen-Test erforderliche Abstrich wird von medizinischem Fachpersonal abgenommen. Vorläufig steht das Angebot nur in der Zeit von 11 Uhr 30 bis 13 Uhr 30 zur Verfügung. Das Ergebnis soll nach 15 Minuten feststehen und wird den Probanden persönlich oder alternativ telefonisch mitgeteilt. Der Flughafen Zürich weist in einer Medienmitteilung darauf hin, dass die im Airport Medical Center angebotenen PCR-Testungen weiterhin zur Verfügung stehen. Manche Staaten verlangen für die Einreise die Vorlage eines negativen PCR-Befunds. Momentan erkennen die meisten Länder Antigen-Resultate noch nicht an.

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Pro Kassel-Passagier blättert der Steuerzahler 650 Euro hin

Der Flughafen Kassel-Calden war von Anfang an umstritten, doch heuer kostete den Steuerzahler rechnerisch jeder Passagier, der diesen Airport nutzte, stolze 650 Euro. Das ergibt sich daraus, dass die ursprünglich für das Jahr 2020 prognostizierten 650.000 Passagiere auch ganz ohne Corona-Pandemie in unerreichbarer Ferne sind. Im Vorjahr zählte Kassel-Calden lediglich 120.000 Reisende und liegt damit meilenweit von den ursprünglichen Prognosen, mit denen die Bauherren die Errichtung des umstrittenen Airports direkt neben einem bestehenden Verkehrslandeplatz argumentiert haben. Die Pandemie trug nun das ihrige bei, so dass „KSF“ zwischen Jänner und Oktober 2020 lediglich 27.000 Passagiere hatte. Der Hessische Rundfunk errechnete, dass im bisherigen Jahresverlauf etwa 18 Millionen Euro an die Flughafen GmbH Kassel geflossen sind und somit rechnerisch jeder Fluggast mit etwa 650 Euro „subventioniert“ wurde. Laut Hessischem Rundfunk soll der Betrieb in Erfurt und Paderborn ebenfalls ein schlechtes Geschäft für den Steuerzahler sein. Die Höhe der rechnerischen Zuschüsse ist allerdings wesentlich geringer als in Kassel-Calden. Erfurt zählte laut HR bislang 27.000 Reisende, was zu einer rechnerischen Subventionierung von 145 Euro pro Fluggast führte. In Paderborn waren es 91.800 Passagiere, die rechnerisch mit etwa 50 Euro „bezuschusst“ wurden. Anzumerken ist, dass die öffentlichen Zuschüsse nicht pro Fluggast berechnet werden, sondern sich die dargestellten Beträge lediglich rechnerisch ergeben.

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SunExpress startet neue Flexi-Optionen

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress bietet nun zwei unterschiedliche flexible Tarife an. Diese kosten einen Aufpreis von mindestens 22 Euro und sollen unter anderem kostenfreie Umbuchungen ermöglichen. Allerdings sind die Fristen, die von Passagieren zu beachten sind, nicht sonderlich flexibel. Das Paket „SunClassic-Tarif“ kostet mindestens 22 Euro mehr und beinhaltet, dass die Buchung bis maximal 30 Tage vor dem Abflugtermin einmalig kostenfrei geändert werden kann. Die zweite Option nennt sich „SunPremium-Tarif“ und kostet mindestens 55 Euro mehr. Diese Variante ermöglicht eine einmalige gebührenfreie Umbuchung bis maximal sieben Tage vor dem gebuchten Abflug. In der Einführungsphase gibt es aber eine Sonderregelung: Türkei-Flüge können mit dem „Classic-Paket“ einmalig bis 15 Tage vor Abflug ohne Gebühren umgebucht werden. „Der Kunde ist König und Könige ändern eben manchmal ihre Meinung“, so Peter Glade, Chief Commercial Officer von SunExpress. „Dieser Tage ist das ganz eindeutig: Mit einer verlässlichen Airline zu verreisen und mit dem guten Gefühl buchen zu können, abgesichert zu sein, falls Pläne sich ändern. Genau diese Sicherheit geben wir unseren Gästen jetzt mit unseren neuen SunFlex Tarifen, die einmalig umbuchbar sind. Flexibilität ist seit jeher fest in unserer DNA verankert – nicht verwunderlich also, dass wir die erste Ferienfluggesellschaft in Deutschland sind, die dieses Angebot jetzt bereits für den kommenden Sommer anbietet.“ Laut dem Carrier enthalten die neuen Pakete folgende Leistungen: SunClassic-Tarif: Einmalig gebührenfreie Umbuchung bis 30 Tage vor Abflug (für Abflüge bis 31.März 2021 bis 15 Tage vor Abflug) Bis zu 35 Kilogramm Freigepäck Snacks* und zwei alkoholfreie Getränke an Bord (*keine Snacks

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Emirates-Chef Clark: „Alle A380 ab Anfang 2022 wieder im Einsatz“

Der weltgrößte A380-Betreiber, Emirates Airline, geht derzeit davon aus, dass im Jahr 2022 wieder alle 114 Superjumbos im kommerziellen Liniendienst stehen werden. Derzeit sind 102 Exemplare abgestellt. Firmenchef Tim Clark gibt sich optimistisch und erklärte gegenüber Bloomberg, dass er davon ausgeht, dass er davon ausgeht, dass Ende 2021, aber spätestens im ersten Quartal des Jahres 2022 wieder alle Maschinen des Typs Airbus A380 im kommerziellen Liniendienst stehen werden. Acht Exemplare stehen noch zur Auslieferung an den Golfcarrier an. Anschließend wird Airbus die Produktion einstellen. Die Einschätzung begründet Emirates-CEO Clark damit, dass er davon ausgeht, dass Sars-Cov-2-Impfstoffe rasch verfügbar sein werden und dann nach und nach die Reisebeschränkungen fallen werden. Auch prognostiziert der Manager, dass seiner Ansicht nach die Nachfrage rasch wieder anziehen wird.

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Airbus rechnet mit rascher Erholung auf der Kurzstrecke

Tausende Menschen werden beim europäischen Flugzeugbauer Airbus ihre Jobs verlieren. Werden es aufgrund der neuerlich aufgrund der Lockdowns stark eingebrochenen Nachfrage womöglich noch mehr werden? „Nein“, sagt Konzernchef Guillaume Faury gegenüber der deutschen Bildzeitung. Der Manager erklärt weiters, dass er davon ausgeht, dass der bereits seit einigen Wochen öffentlich bekannte Stellenabbau von etwa 5.000 Vollzeitjobs ausreichend ist. Allerdings fügte Faury auch hinzu, dass es aus heutiger Sicht ausreichend ist. Einen positiven Beitrag zum Erhalt möglichst vieler Stellen würden die Kurzarbeitsprogramme der Regierungen sowie andere Förderungen leisten. Zwischenzeitlich war gar die Rede von der Streichung von 15.000 Vollzeitstellen, jedoch soll die Zahl vom Tisch sein. „Es werden deutlich weniger“, so die Erklärung des Guillaume Faury. Auf die Frage wann die Fluggesellschaften wieder die Beförderungsleistung des Jahres 2019 erreichen werden, sagte der Airbus-Chef gegenüber der Bildzeitung: „Zwischen 2023 und 2025“, wobei er der Ansicht ist, dass es auf der Kurz- und Mittelstrecke recht schnell gehen wird, jedoch die Langstrecke ein wenig länger unter den Folgen der Pandemie zu leiden haben wird.

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Macht ein Flughafen in Klagenfurt überhaupt Sinn?

Die Pandemie zieht die gesamte Luftfahrtbranche ins Verderben. Auch die Airports schreiben horrende Zahlen, besonders Regionalflughäfen befinden sich im Sinkflug. So auch der Klagenfurter Flughafen, dessen Sinnhaftigkeit jetzt offen hinterfragt wird. Denn ab 2025 könne mit der Fertigstellung der sogenannten Koralmbahn gerechnet werden. Dieses Großprojekt der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) verkürzt die langatmige dreistündige Zugverbindung Graz-Klagenfurt auf 45 Minuten. Der Flughafen Graz-Thalerhof würde damit auch der Passagierflughafen von Klagenfurt. Was auch noch dafür spricht: KLU schlummert nicht nur jetzt vor sich hin.  Denn der Airport flog schon vor Covid-19 in die roten Zahlen. So sank das Passagieraufkommen von 2018 auf 2019 um 8,4 Prozent auf 209.000 Fluggäste. Dementsprechend sah auch das Finanzergebnis aus: Unter dem Strich stand ein Verlust in der Höhe von 2,5 Millionen Euro, nach einem Minus von 1,4 Millionen im Jahr 2018. Das sei eine Verschlechtung um fast 79 Prozent, wie 5min.at berichtet. Und das trotz Investor. Das Corona-Jahr dürfte auch katastrophal ausfallen. Doch trotz dieser Tatsachen bekennt sich Landeshauptmann Peter Kaiser zum bröckelnden Flughafen. Er sei eine wichtige Infrastruktureinrichtung. ÖVP-Wirtschaftsreferent Sebastian Schuschnig hingegen zweifelt an den Bau eines Bahnhofs direkt unter dem Grazer Airport. Dagegen würden die hohen Errichtungskosten sowie die Fahrzeitverlängerung durch diesen Stopp sprechen. Die ÖBB dementieren gegenüber dem ORF diese Aussagen mit dem Verweis, dass ein Bahnhof beim Grazer Flughafen erst in einer späteren Bauphase vorgesehen sei. Man darf gespannt sein.

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Greenpeace: „Klimaschädlichkeit der Luftfahrt wurde unterschätzt“

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace sieht sich aufgrund einer Studie der EU-Kommission in der Ansicht, dass die Klimaschädlichkeit des Flugverkehrs bislang unterschätzt wurde, bestätigt. Die NGO kritisiert auch, dass die europäischen Regierungen der Branche mit rund 37 Milliarden Euro unter die Flügel greifen. Greenpeace argumentiert damit, dass der Ausstoß von Kohlendioxid nicht das einzige Problem ist, sondern Verkehrsflugzeuge auch andere schädliche Stoffe ausstoßen. Genannt werden unter anderem Stickoxide und kontaminierter Wasserdampf. Der Impact dieser Stoffe wäre doppelt so stark wie die Kohlenstoffdioxid-Emissionen. Die Umweltschutzorganisation kritisiert, dass bereits 30 Milliarden Euro Finanzhilfe für Fluggesellschaften zugesagt wurden und weitere 7,9 Milliarden Euro derzeit verhandelt werden. Dabei wäre die Gewährung der Mittel an keine rechtlich verbindlichen Umweltbedingungen, die zur Erfüllung des Pariser Klimaabkommens ausreichend wären, gebunden. Besonders die österreichische Staatshilfe für Austrian Airlines in der Höhe von 450 Millionen Euro kritisiert Greenpeace und wirft „mangelhafte Bedingungen in Sachen Klimaschutz und sozialem Ausgleich“ vor. „Die Untersuchungen der Europäischen Kommission zeigen, dass der Luftverkehr uns in die Klimakrise fliegt. Trotzdem lässt die Politik zu, dass Dutzende Milliarden an Steuergeldern in die Taschen der Fluggesellschaften fließen. Die Mittel für den Aufschwung müssen in grüne Mobilität investiert werden, die solide, nachhaltige Arbeitsplätze und erschwingliche, zugängliche Verkehrsmittel für alle bietet. Die Kommission muss Steuerbefreiungen beenden und Kurzstreckenflüge verbieten. Auch für Österreich gilt: weitere Rettungsanker für die klimafeindliche Flugindustrie können wir uns nicht leisten“, so Greenpeace Klimaexperte Adam Pawloff. Die NGO fordert unter Verweis auf die vorliegende Studie der EU-Kommission, dass Kurzstreckenflüge verboten werden sollen. Auch sollen – sofern es eine

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SPÖ für Insolvenzabsicherung von Fluglinien und ausreichende Entschädigung für abgesagte Reisen

Gestern tagte der Konsumentenschutzausschuss und bearbeitete zahlreiche Oppositionsanträge. Darunter auch die von der SPÖ eingebrachten Forderungen nach einer Insolvenzabsicherung von Fluglinien sowie einer ausreichenden Entschädigung für abgesagte Reisen. SPÖ-Abgeordnete Markus Vogl und Christian Drobits traten an den Konsumentenschutzminister mit dem Ersuchen heran, sich auf europäischer Ebene dafür einzusetzen, dass Fluglinien – ähnlich wie Reiseveranstalter – verpflichtend eine Insolvenzversicherung abschließen müssen. Dadurch wären auch jene Personen rechtlich besser abgesichert, die ihren Flug selbst über Online-Plattformen oder direkt bei der Fluglinie buchen. Sie erhalten derzeit – im Gegensatz zu Pauschalreisenden – im Insolvenzfall nur einen geringen Teil des Ticketpreises oder sogar gar nichts rückerstattet. Hier müsse es zu einer Gleichstellung der Konsumenten kommen. Die Fluggesellschaften sind es, die in diesen Zeiten negative Schlagzeilen machen, nicht zuletzt aufgrund der Nichteinhaltung der gesetzlichen Ticketrückerstattungs-Frist. Und das Vorgehen bleibt meist ohne Folgen, auch wenn im Endeffekt der Kunde mit Gutscheinlösungen abgespeist wird. Da würde eine rechtliche Absicherung der Forderung die Rechtsstellung der Verbraucher erheblich verbessern. Doch der Ausschuss ist anderer Meinung: NEOS-Vertreterin Fiona Fiedler lehnte den Vorschlag der SPÖ ab, weil er ihrer Einschätzung nach zu einer Verteuerung der Tickets führen würde. Abgeordneter Ernst Gödl (ÖVP) sprach von einem schlechten Zeitpunkt, zumal die Flugbranche derzeit extrem von der Corona-Krise betroffen sei. Er stellte daher einen Vertagungsantrag.

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Smartlynx-A320 wird in Rothenburg verschrottet

Ein nicht alltäglicher Gast landete am Montag auf dem Verkehrslandeplatz Rothenburg. Ein Airbus A320, der zuletzt bei SmartLynx im Einsatz war, trat seine letzte Reise an. Die Maschine von den Elbe Flugzeugwerken verschrottet. Brauchbare bzw. wertvolle Teile sollen recycelt werden. Es handelt sich um den ersten Auftrag, den der Verwerter an diesem Standort durchführt. Hinter der Ankunft des Airbus A320 steckt ein längerer Weg, denn im Vorjahr unterzeichneten die Elbe Flugzeugwerke einen entsprechenden Vertrag. Der Mittelstreckenjet wird nun zerlegt und brauchbare Teile sollen dem Recycling zugeführt werden. Der Rest wird klassisch verschrottet. Die fürs Recycling bestimmten Komponenten sollen im Kodersdorf überholt und anschließend wieder an Airbus geliefert werden. Die Elbe Flugzeugwerke sind als Zulieferer für den europäischen Hersteller tätig. Man hofft darauf in Zukunft weitere Aufträge erhalten zu können, so dass in Zukunft öfters Verkehrsflugzeuge ihre letzte Reise nach Rothenburg antreten können.

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IATA erwartet auch im kommenden Jahr herbe Verluste

Der Weltluftfahrtverband IATA geht davon aus, dass die Verluste in den Jahren 2020 und 2021 noch höher ausfallen könnten, als bisher prognostiziert. Branchenweit soll heuer der Fehlbetrag bei etwa 99,9 Milliarden Euro liegen. Bislang ging man von einer niedrigeren Summe aus. Im Zuge der Jahreshauptversammlung, die am Dienstag abgehalten wurde, wählte man Willie Walsh zum neuen Präsidenten. Dem ehemaligen IAG-Chef steht eine schwierige Zeit bevor, denn die IATA geht davon aus, dass im kommenden Jahr die Fluggesellschaften, die dem Verband angehören, Verluste in der Höhe von 32,62 Milliarden Euro einfliegen werden. Damit senkt man die Prognose vom Juni 2020 um 250 Prozent ab. Der Weltluftfahrtverband sagt auch, dass das Jahr 2021 das zweitschwierigste in der Geschichte wird. Es wird damit gerechnet, dass der Umsatz im kommenden Jahr steigen wird, jedoch maximal die Hälfte des Rekordjahres 2019 erreichen wird. Für 2020 prognostiziert man branchenweit etwa 276,42 Milliarden Euro. Aufgrund dieser Zahlen wiederholt die IATA nochmals eine mittlerweile altbekannte Forderung: Schnelltests vor jedem Abflug sollen zu Einreiseerleichterungen führen. Auch hofft man darauf, dass die momentanen Beschränkungen mit der weltweiten Verfügbarkeit von Impfstoffen nach und nach fallen werden.

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