
Testpflicht: Niedersachsen will Mallorca-Urlaube versalzen
Den deutschen Landesregierungen sowie der Bundesregierung scheint es offenbar gar nicht in den Kram zu passen, dass die Aufhebung der Reisewarnung für die Balearen zu einem regelrechten Buchungsboom für die Osterferien geführt hat. Ein Regierungssprecher versuchte am Montag auf das Verzichten zu appellieren. Offensichtlich ist aber, dass auch die deutsche Bevölkerung von den Coronamaßnahmen gepaart mit dem Impfdebakel, das obendrein unter Oberverantwortung der CSU-Politikerin Ursula von der Leyen in ihrer Funktion als EU-Kommissionspräsidentin, eingebrockt wurde, die Schnauze gestrichen voll haben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) machte noch vor wenigen Wochen mit ihrer Drohung ihren Lockdown bis Ostern durchzuziehen regelrecht Angst. Nun legte sie nochmals nach und spricht sogar schon von Verlängerungen bis Ende Juni 2021. Dass Deutschland noch immer nicht die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigten Gratis-Schnelltests umgesetzt hat, weil man zuvor noch eine Task Force unter der Führung von Mautminister Andreas Scheuer (CSU) bilden muss, ist kombiniert mit dem Maskenskandal ein Aufreger in der Bundesrepublik. Anlassgesetzgebung – Die DDR lässt grüßen! Dem Appell des Regierungssprechers werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nur wenige Menschen Folge leisten. Es gilt allerdings zu bedenken, dass Spanien bei der Einreise die Vorlage eines negativen PCR-Tests verlangt. Genau das will die Landesregierung Niedersachsens ebenfalls einführen. Damit würde man die bisherigen Reiseregeln ad absurdum treiben, denn eine Testpflicht ist momentan für Gebiete mit niedrigen Infektionszahlen nicht vorgesehen. Das hindert Niedersachsen aber nicht daran an die Bundesregierung heranzutreten und verpflichtende Tests für Mallorca-Rückkehrer an den Flughäfen zu fordern. Freilich wird nicht gesagt, ob diese kostenlos oder selbst zu








