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Eilat: Delfine hautnah und natürlich erleben

Vielen ist nicht sofort bewusst, dass der kleine Staat Israel Zugang zu zwei Meeren hat und zwar zum Mittelmeer, an dem sich beispielsweise die Metropole Tel Aviv befindet und zum Roten Meer, an dem sich Eilat befindet. Der südlichste Zipfel Israels ist ein äußerst interessanter Ort, der im direkten Vergleich mit der hochpreisigen Stadt Tel Aviv für israelische Verhältnisse sogar günstig ist. Dahinter steckt, dass das Gebiet rund um die Stadt Eilat eine Sondersteuerzone ist. Es gibt keine Mehrwertsteuer, um den Tourismus zu fördern. Das hat zur Folge, dass die die Region auch innerhalb des Landes ein beliebtes Urlaubs- und Einkaufsziel ist. Die Ersparnisse gegenüber einer Shoppingtour in Tel Aviv sind zum Teil exorbitant hoch. Israel ist kein Land, in dem alles superbillig ist. Das Gegenteil ist der Fall, denn das Preisniveau in diesem kleinen Staat ist hoch. In Eilat ist es wohl landesweit am günstigsten. Die Stadt am Roten Meer ist keineswegs traditionell, sondern äußerst stark vom Tourismus geprägt. In der Altstadt gibt es zwar einige ältere Gebäude, doch dominieren eher Hotels, Restaurants und an Touristen gerichtete Geschäfte das Stadtbild. Das gilt ganz besonders für die Uferpromenade, wo Hotels, Shops, Restaurants und Einkaufszentren dicht an dicht gebaut sind. Wesentlich gemütlicher geht es außerhalb der Stadt Eilat zu, wo beispielsweise mit dem Dolphin Reef ein einzigartiger Ort auf Besucher wartet. Mit dem Bus kommt man überall günstig hin Das öffentliche Busnetz ist nicht nur äußerst gut ausgebaut, sondern verkehrt im Gegensatz zu Tel Aviv auch am Sabbat. Reisende müssen sich

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FlyBosnia plant Neustart mit vier Airbus A320

Das noch äußerst junge Luftfahrtunternehmen FlyBosnia fliegt derzeit nicht mehr. Im Juli 2020 gab man den einzigen Airbus A320 an den Leasinggeber zurück und baute im großen Stil Personal ab. Danach setzte man auf einen von Getjet angemieteten Airbus A320, der nun ebenfalls an den ACMI-Partner retourniert wurde. Haris Čoloman betont allerdings im Gespräch mit CH-Aviation.com, dass FlyBosnia am 1. November 2020 wieder starten wird. Man habe Verträge für zwei Airbus A320 unterzeichnet, die im vierten Quartal 2020 und ersten Quartal 2021 übergeben werden sollen. Auch befinde mit sich in Verhandlungen über zwei weitere Einheiten. Die geplanten Flugziele befinden sich in den Ländern des Golf-Kooperationsrat, so der Manager gegenüber CH-Aviation.com.

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Reiseveranstalter offenbar an Marke „Adria Airways“ interessiert

Für die Marke “Adria Airways” gibt es nun offenbar zumindest einen Interessenten. Lokale Medien nennen den Reiseveranstalter Oki Air als möglichen Käufer für die Rechte am Brand der ehemaligen Fluggesellschaft. Die ersten Anläufe zur Veräußerung der Markenrechte brachten keinen Erfolg. Der Tour Operator mit Sitz in Montenegro soll in einem Schreiben an den Insolvenzverwalter Interesse am Kauf der Rechte am Brand “Adria Airways” bekundet haben. Ganz branchenfremd ist das Unternehmen nicht, denn man ist bereits an den Flughäfen Podgorica und Belgrad im Bereich Ground Handling tätig. Weiters ist man General Sales Agent für verschiedene Airlines und vertritt diese in der Balkan-Region. Das Kerngeschäft ist allerdings das klassische Veranstalter-Business. Ob es zum Kauf der Markenrechte kommen wird, bleibt abzuwarten.

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Avianca baut 6.000 Mitarbeiter ab

Die Fluggesellschaft Avianca wird aufgrund der Corona-Pandemie rund 6.000 Stellen abbauen. Derzeit beschäftigt man in etwa 20.000 Mitarbeiter. Finanzchef Adrian Neuhauser erklärte gegenüber der Tageszeitung La Tercera, dass der Personalstand auf etwa 14.000 Mitarbeiter reduziert wird. “Vor Covid-19 waren wir etwas mehr als 20.000 Mitarbeiter und kein effizientes Unternehmen. Wir glauben, dass wir post-covid operativ 30 Prozent kleiner sein werden, was langfristig rund 14.000 bedeuten würde”, so der Manager. “Heute hat etwa die Hälfte der Avianca-Belegschaft ihre Verträge aufgrund der Krise ausgesetzt und das Unternehmen hofft, dass es mit der Genehmigung des Umstrukturierungsplans nach Chapter 11 eine Umstrukturierung einleiten kann, die auf eine Reduzierung des Unternehmens abzielt.” Die kolumbianische Regierung greift Avianca mit einem Kredit in der Höhe von 370 Millionen U.S.-Dollar unter die Flügel. Das reicht allerdings nicht aus. Neuhauser betont aber, dass auf dem Kapitalmarkt weitere Finanzmittel zur Stabilisierung gesichert wurden. “Die Rentabilität bleibt ein kritischer Fokus. Wenn wir das Geschäft neu aufsetzen und das Produkt anpassen, glauben wir, dass die Rentabilität um 70 Prozent höher sein wird als zuvor. Dieses Unternehmen wuchs sehr schnell und stellte auf vielen Strecken, die nicht der Nachfrage entsprachen, viel Kapazität zur Verfügung. Es ist wichtig, kein Überangebot zu generieren. Das schließt ein, dass das Netzwerk verkleinert wird und die Kosten gesenkt werden”, so der Avianca-Finanzchef.

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Fraport: 1.600 Mitarbeiter beantragen Austritt mit Abfindung

Die Fraport-Gruppe will am Flughafen Frankfurt am Main zwischen 3.000 und 4.000 Beschäftigte abbauen. Hintergrund ist die wegen der Corona-Krise stark reduzierte Nachfrage. Das Unternehmen bietet Austritte gegen Abfindung an. Dieses Angebot soll bislang von 1.600 Mitarbeitern angenommen worden sein, teilte Fraport mit. Das sind jedoch weit weniger Beschäftigte als von Fraport zum Stellenabbau vorgesehen. Die Anträge werden nun geprüft und arbeitgeberseitig soll in den nächsten Tagen entschieden werden, ob diese angenommen werden oder nicht. Es handelt sich jeweils um Einzelfallentscheidungen. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht ausgeschlossen, allerdings soll darüber erst Ende 2020 entschieden werden. Die Abfindungen sehen vor, dass je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit pro Jahr zwischen 0,75 und 1,0-Brutto-Monatsgehälter pro Dienstjahr bezahlt werden. Für ältere Mitarbeiter gibt es auch die Möglichkeiten Altersteilzeit und vorzeitige Pensionierung. Erst am Ende des Jahres wird feststehen wie viele Beschäftigte durch die drei genannten Maßnahmen abgebaut werden können. Dann fällt auch die Entscheidung ob und in welchem Ausmaß es zu betriebsbedingten Kündigungen kommen wird.

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Deutschland verschärft künftig Reise-Regeln für Covid-19-Risikogebiete

Das deutsche Gesundheitsministerium drängt auf aufgrund immer weiter steigender Infektionszahlen auf strengere Einreise-Regeln. Dies geht aus einem Gesetzesentwurf hervor. So sollen die Regelungen für Einreisende aus Covid-19-Risikogebieten verschärft werden. Demnach treffe Reisende, Airlines, Bus- oder Bahn-Unternehmen künftig eine erhöhte Informationspflicht. Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland reisen möchte, kann infolgedessen verpflichtet werden, gegenüber dem Robert Koch-Institut (RKI) Angaben zur Person sowie zu Aufenthaltsorten zehn Tage vor und zehn Tage nach der Einreise zu machen. Zu diesem Zweck wäre auch die zeitnahe Einführung einer digitale Einreiseanmeldung denkbar. Zudem sollen Reise-Unternehmen dazu verpflichtet werden, passagierbezogene Daten an die Behörden weiterzuleiten. Auch mit Veränderungen bei der Lohnfortzahlung nach dem Infektionsschutzgesetz könne man rechnen, wie aero.de berichtet. Laut Entwurf soll eine Entschädigung ausgeschlossen sein, „wenn der Quarantäne eine vermeidbare Reise in ein 48 Stunden vor Reiseantritt ausgewiesenes Risikogebiet zugrunde liegt“.

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Cyberangriff: British Airways muss 20 Millionen Pfund Strafe bezahlen

Das IAG-Mitglied British Airways muss im Nachgang des Cyberangriffs, der im Jahr 2018 vorgefallen ist, ein Bußgeld in der Höhe von “nur” 20 Millionen Britischen Pfund bezahlen. Dies teilte die zuständige Behörde am Freitag mit. Die Fluggesellschaft habe die Kundendaten nicht ausreichend geschützt. So konnten Hacker diese erbeuten. Das britische Information Commissioner’s Office ist der Ansicht, dass British Airways diese Sicherheitslücken wesentlich früher hätte erkennen und schließen müssen. Ursprünglich hätte die Geldstrafe erheblich höher ausfallen sollen, denn mehr als 180 Millionen Britische Pfund standen zur Debatte. Laut Erklärung der Behörde habe man nun bei der Festsetzung der Buße die aufgrund der Corona-Pandemie massiv angeschlagene wirtschaftliche Lage von British Airways berücksichtigt.

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RUAG verkauft Do228-Produktion an AKW-Hersteller

Die staatliche RUAG Holding gab bekannt, dass einige Assets am Standort Oberpfaffenhofen (Deutschland) verkauft werden. Betroffen sind das Wartungszentrum für Businessjets und Militärhubschrauber sowie die Produktion und Wartung des Musters Dornier 228. Als Käufer tritt General Atomics Europe GmbH auf. Laut Mitteilung sollen die 450 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der U.S.-amerikanischen General Atomics, die auf die Herstellung von Kernkraftwerken und Drohnen spezialisiert ist. Der Standort Oberpfaffenhofen soll zum europäischen Luftfahrtkompetenzzentrum der Firmengruppe ausgebaut werden. Nach der Insolvenz von Fairchild-Dornier im Jahr 2002 sicherte sich der schweizerische Ruag-Konzern zahlreiche Assets in Oberpfaffenhofen. Unter anderem wurde auch die Produktion der Dornier 228 übernommen. Die Rechte an der Do328 hält man allerdings nicht. Unter RUAG wurde eine überarbeitete Do228NG auf den Markt gebracht und in Kleinserie produziert.

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Zipair Tokyo: Erstflug im Dreamliner mit nur zwei Passagieren

Das hat sich Japan Airlines bestimmt in den schlimmsten Alpträumen nicht vorgestellt: Die Billigtochter Zipair führte ihren Erstflug mit nur zwei Passagieren an Bord durch. Die eingesetzte Maschine hat jedoch 290 Sitzplätze. Es befanden sich definitiv mehr Crewmitglieder in der Boeing 787-8 mit der Registrierung JA825J. Die Route Narita-Seoul wird bereits seit einigen Wochen bedient, jedoch wurden bislang keine Passagiere mitgenommen. Es handelte sich aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen um reine Frachtstrecken, die mit Boeing 787-8 bedient wurden. Am Freitag war es dann soweit: Der Japan-Airlines-Ableger Zipair führte seinen Erstflug mit Passagieren durch. Buchungen hatte man viele, doch tatsächlich erschienen sind am Gate am Flughafen Tokio-Narita nur zwei Passagiere. Die Abstandsregeln konnte man im eingesetzten Dreamliner wohl definitiv ohne Probleme einhalten. Zipair lässt sich allerdings von dieser schwachen Auslastung des Premierenflugs nicht abschrecken, sondern will diese Strecke sogar ausbauen. Statt einem Umlauf pro Woche sollen ab 25. Oktober 2020 sogar zwei angeboten werden. Die Destinationen Bangkok und Honolulu werden aber frühestens Anfang des kommenden Jahres mit Passagieren an Bord angeflogen.

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Übersicht: Welche Airline die Tickets wirklich rückerstattet

Die Rückerstattung von gebuchten Flugtickets bleibt in Zeiten von Corona eine sensible Angelegenheit. Denn noch immer schaffen es die meisten Airlines nicht, fristgerecht zurückzuzahlen. Fair Plane – ein Portal für Fluggastrechte mit Sitz in Wien – gibt Aufschluss darüber, bei welchen Fluglinien man sich berechtigte Hoffnungen machen kann, das Geld auch wirklich bald wiederzusehen. Bis Ende September 2020 seien mehr als 72.000 Anfragen über den auf Flug- und Pauschalreise-Stornierungen spezialisierten Anbieter eingegangen. Das Gesamtvolumen der Anfragen zu Ticketrückerstattungen beläuft sich dabei auf knapp 39 Millionen Euro. Easyjet mit bester Zahlungsmoral, deutsche Airlines nur im Mittelfeld Wie bereits in den Monaten zuvor weist Easyjet eine Rückzahlungsquote von 96 Prozent auf. Und liefert dabei mit Abstand den besten Wert.  Österreichs Flag-Carrier schlägt sich zunehmend tapferer und hält im Ranking Platz zwei – Austrian Airlines zahlt inzwischen 62 Prozent der Forderungen zurück und steigerte ihre Quote damit um vier Prozent im Vergleich zu Juni und Juli. Eurowings zahlt immer noch weniger als die Hälfte der Forderungen zurück, Lag die Rückzahlungsquote beim letzten Ranking noch bei traurigen vier Prozent, sind es nun schlappe 46 Prozent. Auch Condor verbessert sich: Die Airline steigert ihre Rückzahlungsquote von sieben auf 39 Prozent. Die Lufthansa verbessert sich zwar um 13 Prozent auf 32 Prozent, aus dem Mittelfeld kommt sie dabei aber trotz eines gigantischen Rettungspakets nicht heraus. Iberia hat erst ein Prozent Rückzahlungen geleistet und belegt damit den letzten Platz im Ranking. Den vorletzten Platz teilen sich Wizz und AirFrance mit jeweils mageren zwei Prozent. TuiFly kann im aktuellen Ranking nur eine Rückzahlungsquote von drei Prozent vorweisen. Die Tochtergesellschaft des Touristikkonzerns bildet damit das Schlusslicht unter

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