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Übersicht: Welche Airline die Tickets wirklich rückerstattet

Die Rückerstattung von gebuchten Flugtickets bleibt in Zeiten von Corona eine sensible Angelegenheit. Denn noch immer schaffen es die meisten Airlines nicht, fristgerecht zurückzuzahlen. Fair Plane – ein Portal für Fluggastrechte mit Sitz in Wien – gibt Aufschluss darüber, bei welchen Fluglinien man sich berechtigte Hoffnungen machen kann, das Geld auch wirklich bald wiederzusehen. Bis Ende September 2020 seien mehr als 72.000 Anfragen über den auf Flug- und Pauschalreise-Stornierungen spezialisierten Anbieter eingegangen. Das Gesamtvolumen der Anfragen zu Ticketrückerstattungen beläuft sich dabei auf knapp 39 Millionen Euro. Easyjet mit bester Zahlungsmoral, deutsche Airlines nur im Mittelfeld Wie bereits in den Monaten zuvor weist Easyjet eine Rückzahlungsquote von 96 Prozent auf. Und liefert dabei mit Abstand den besten Wert.  Österreichs Flag-Carrier schlägt sich zunehmend tapferer und hält im Ranking Platz zwei – Austrian Airlines zahlt inzwischen 62 Prozent der Forderungen zurück und steigerte ihre Quote damit um vier Prozent im Vergleich zu Juni und Juli. Eurowings zahlt immer noch weniger als die Hälfte der Forderungen zurück, Lag die Rückzahlungsquote beim letzten Ranking noch bei traurigen vier Prozent, sind es nun schlappe 46 Prozent. Auch Condor verbessert sich: Die Airline steigert ihre Rückzahlungsquote von sieben auf 39 Prozent. Die Lufthansa verbessert sich zwar um 13 Prozent auf 32 Prozent, aus dem Mittelfeld kommt sie dabei aber trotz eines gigantischen Rettungspakets nicht heraus. Iberia hat erst ein Prozent Rückzahlungen geleistet und belegt damit den letzten Platz im Ranking. Den vorletzten Platz teilen sich Wizz und AirFrance mit jeweils mageren zwei Prozent. TuiFly kann im aktuellen Ranking nur eine Rückzahlungsquote von drei Prozent vorweisen. Die Tochtergesellschaft des Touristikkonzerns bildet damit das Schlusslicht unter

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Express-Entschädigungen: Viele Versprechen, aber nichts eingehalten

Zahlreiche so genannte “Fluggastrechte-Portale” werben im Internet mit Express-Auszahlung von Entschädigungsansprüchen, die aufgrund von Verspätungen und Streichungen gegenüber Airlines entstehen können. Die meisten Anbieter werben damit, dass das Geld innerhalb von 24 Stunden ausbezahlt sein soll. In der Praxis sind die Angebote nicht nur teuer, sondern halten die vollmundigen Versprechen vorne und hinten nicht ein. Ein Portal verspricht, dass innerhalb von maximal zwei Stunden ein Angebot per Mail zugeschickt werden soll und wenn dieses angenommen wird, soll das Geld sofort über Paypal oder mittels normaler Banküberweisung ausbezahlt werden. Doch in der Praxis ist auch nach drei Tagen noch immer kein Angebot eingetroffen, jedoch schickt das Portal mehrmals täglich Werbe-E-Mails. Unter die Lupe genommen wurden die Anbieter EU-Flight, Compensation2Go, Flightcomp, Flug-Erstattung.de, Wir kaufen deinen Flug und Flight Refund. Kein einziger Anbieter hat die vollmundigen Versprechen, dass innerhalb von 24 Stunden die Entschädigung ausbezahlt wird, eingehalten. Zum Teil sind nach über einer Woche noch immer keine Angebote eingetroffen oder aber plötzlich ist nicht mehr die Rede von “Sofort-Entschädigungen”, sondern von einer Abtretung auf Erfolgsbasis. Bei Compensation2Go ist ein Umstand besonders bedenklich: Der Anbieter schlüsselt genau auf wie viel Geld in Aussicht gestellt wird und verlangt eine sofortige Unterschrift auf einen Vertrag. Damit kommt wird eine Abtretungsvereinbarung unterfertigt, jedoch dann geht gar nichts mehr schnell. Statt innerhalb von 24 Stunden floss überhaupt nichts, denn das Portal ist auf Tauchstation. Man weist zwar darauf hin, dass der Vertrag erst nach Prüfung und Annahme durch Compensation2Go zu Stande kommt, jedoch kundenfreundlich ist es nicht, dass

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Bratislava: Wizzair und Ryanair nur noch mit Minimalpräsenz

Auch am slowakischen Hauptstadtflughafen Bratislava haben die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizzair ihre jeweiligen Winterflugpläne drastisch gekürzt. Die beiden Carrier sind die Hauptkunden des Airports, der damit in der kalten Jahreszeit deutlich weniger Flugverkehr haben wird. Wie berichtet zog sich Wizzair temporär aus Salzburg zurück und setzte in Wien den Rotstift an, so dass die Präsenz in Österreich im Winterflugplan 2020/21 erheblich reduziert ausfällt. Die Ryanair Group strich in Wien abermals, so dass die Tochtergesellschaft Lauda deutlich weniger Flugaufträge hat, denn alle Flüge werden unter dem Code der Ryanair DAC im so genannten Wetlease durchgeführt. Ab Bratislava wird Ryanair im bevorstehenden Winterflugplan 2020/21 noch noch drei Ziele ansteuern: Dublin, London-Stansted und Manchester. Alle anderen Ziele wurden gestrichen bzw. in eine “Corona-Winterpause” geschickt. Der irische Lowcoster ist der mit großem Abstand größte Kunde des slowakischen Hauptstadtflughafens. Vor Ort wird eine Basis unterhalten und mehrere Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 sind stationiert. Welche Auswirkungen der Kahlschlag auf das lokale Personal haben wird, ist noch völlig unklar. Ryanair deutete in einer Medienmitteilung an, dass streckennetzweit Jobs abgebaut werden sollen. Der Mitbewerber Wizzair bedient lediglich die Destination London-Luton durchgehend. Alle anderen Strecken pausieren bereits und sind für Dezember 2020 zur Wiederaufnahme angekündigt, wobei aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen der Slowakei über dem einen oder anderen Ziel große Fragezeichen stehen. Die Destination Kiew-Schuljany wird temporär eingestellt und ist für den 6. Dezember 2020 zur möglichen Wiederaufnahme angekündigt. Die ungarische Wizzair wird daher zumindest rund sechs Wochen in Bratislava überhaupt nicht präsent sein, denn London-Luton wird von

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Schweiz beendet Pläne für Business-Airport Dübendorf

Der Militärflughafen Dübendorf (Schweiz) wurde im Zuge der Corona-Pandemie als Parkplatz für zahlreiche Maschinen von Swiss und anderen Airlines bekannt. Geplant war, dass dieser Platz künftig als Business-Airport genutzt werden sollte, um eben auch Kloten entlasten zu können. Daraus wird nun nichts, denn die schweizerische Bundesregierung zieht sich zurück. Das Eidgenössische Departement für Verkehr teilte mit, dass der Bund die Planungen für die Umnutzung des Militärflugplatzes Dübendorf in ein ziviles Flugfeld mit Bundesbasis einstellt. Auch verweist man darauf, dass mit Klagen von Anwohnern und Gemeinden zu rechnen wäre. Auch wolle der Betreiber, die Flugplatz Dübendorf AG, eine voll Konzession erlangen und nicht nur eine Betriebserlaubnis. Der Bundesrat beschloss insbesondere aufgrund möglicher Klagen von Anliegern den Rückzug aus dem Projekt. Ob das Vorhaben nun ohne Beteiligung der Eidgenossenschaft, beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Kanton, umgesetzt werden kann, ist noch unklar. Die Flugplatz Dübendorf AG ist allerdings verärgert, denn man habe vom Rückzug des Bundesrats aus den Medien erfahren und überlegt nun eine Entschädigung zu fordern. Hierzu verweist man auf eine entsprechende Vereinbarung, die eine solche Pflicht vorsehen würde.

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Enter Air stationiert Boeing 737-800 in Basel

Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air stationiert im Winterflugplan 2020/21 eine Boeing 737-800 auf dem Flughafen Basel. Der Mittelstreckenjet wird primär im Auftrag von Air Prishtina eingesetzt. Gemeinsam mit dem Reiseveranstalter besitzt man die Fluggesellschaft Chair, die aus der schweizerischen Germania Flug AG hervorgegangen ist. Laut Mitteilung des Unternehmens soll die Strecke Basel-Pristina an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag angeboten werden. Im Sommerflugplan 2021 sollen weitere Destinationen ab dem Flughafen Basel-Moulhouse dazukommen. Dazu befinde man sich in Gesprächen mit verschiedenen Reiseveranstaltern. Enter Air hält derzeit an Chair 49 Prozent.

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Deutschland verschiebt auch „Online-Voranmeldung“

Deutschland wollte eigentlich am 15. Oktober 2020 einführen, dass sich Einreisende aus Risikogebieten online voranmelden müssen. Dies sollte die bisherigen Aussteigekarten bzw. die Meldepflicht bei den lokalen Gesundheitsbehörden ersetzen. Die Zwangsquarantäne soll nun erst am 8. November 2020 starten. Auch die Einführung der elektronischen Einreise-Voranmeldung wird auf dieses Datum verschoben. Diese wird dann nicht nur Flug-Passagiere, sondern auch Personen, die mit Bahn, Bus oder Auto nach Deutschland einreisen betreffen. Formulare auf Papier müssen dann nicht mehr ausgefüllt werden. Den bisherigen Regierungserklärungen nach sollen die lokalen Gesundheitsbehörden Zugriff auf die Online-Voranmeldungen haben. Angegeben werden müssen im Grunde die gleichen Daten wie bislang auf den Papierformularen. Deutschland will die Online-Voranmeldungen aber auch für die Strafverfolgung nutzen, was datenschutzrechtlich umstritten ist. Mit der EU hat man ohnehin bereits eine Unstimmigkeit am Hals, denn die PNR-Datenbank ist nur für die Aufklärung schwerer Verbrechen gedacht, die Bundesrepublik greift jedoch auch in Sachen Corona zu. Diese Praxis ist nach Ansicht der EU-Kommission rechtswidrig. Ein entsprechendes Verfahren gegen Deutschland läuft bereits.

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Nur für eigenen Staatsbürger: Israel lockert die Einreisebestimmungen

Mit 16. Oktober 2020 sollen die strikten Bestimmungen am größten Flughafen Israels, Tel Aviv Ben Gurion, gelockert werden. Das hat für Staatsbürger zur Folge, dass diese bei der Rückkehr aus grün eingestuften Ländern nicht mehr in Quarantäne müssen. Aufgrund des “zweiten Lockdowns” waren seit 18. September 2020 Auslandsreisen nur in besonderen Ausnahmefällen erlaubt. Allerdings hat diese Lockerung keine signifikante Auswirkung für Ausländer, denn touristische Einreisen nach Israel bleiben im Regelfall untersagt. Hierfür ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die nur in seltenen Fällen erteilt wird. Das hat auch massive Auswirkungen auf die gesamte Branche: Es wurde seit Jahresanfang ein 76-prozentiger Rückgang verzeichnet. Nach Angaben des Tourismusverbands zählte man nur etwa 783.000 Touristen. In den ersten neun Monaten des Vorjahres waren es noch etwa 3,3 Millionen Urlauber. Das hat auch wirtschaftliche Konsequenzen, denn diesem Wirtschaftszweig fehlen nach ersten offiziellen Angaben in etwa drei Milliarden Euro. Viele Israelis und Palestinenser, die in der Touristik beschäftigt sind, verloren ihre Jobs oder bangen zumindest.

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New York startet Schnelltests vor jedem Abflug

Während in Wien und an anderen europäischen Flughäfen die Einführung von Corona-Schnelltests noch getestet oder diskutiert wird und beispielsweise sich deutsche Politiker klar dagegen aussprechen, führen die New Yorker Flughäfen Newark und John F. Kennedy diese verpflichtend ein. Die Teststationen werden von einem privaten Unternehmen betrieben und sollen Ergebnisse innerhalb von 15 Minuten liefern. Es besteht eine enge Kooperation mit der lokalen Gesundheitsbehörde, berichtet das Portal Reisetopia. Generell sollen Schnelltests vor jedem Abflug in den USA flächendeckend ausgerollt werden. Nur wessen Testergebnis negativ ist, darf fliegen. Beispielsweise testet United Airlines ein solches Verfahren auf der Strecke San Francisco-Honolulu.  Das Bestreben der Fluggesellschaften und Airports ist klar: Verpflichtende Schnelltests vor dem Abflug sollen Einreiseverbote und Zwangsquarantäne ersetzen. Nach Ansicht der Branchenvertreter soll so das Überleben der Luftfahrtbranche, aber auch der Touristik gesichert werden. Noch mangelt es aber an behördlichen Zulassungen, denn ein negatives Schnelltestergebnis wird derzeit noch nicht als Ersatz für einen negativen PCR-Befund anerkannt. Hierzu müssten die jeweiligen Regierungen noch die Voraussetzungen schaffen, wobei die Positionierung hierzu sehr unterschiedlich sind. Österreich zeigt sich beispielsweise offen, in Deutschland sprechen sich führende Politiker klar gegen Schnelltests für Reisende auf und verweisen darauf, dass man die Testkapazitäten für Krankenhäuser und Altenheime benötigen würde. Dennoch ist der Druck aus der Branche äußerst hoch und sowohl Airlines als auch Flughäfen arbeiten weltweit an Verfahren, die den Regierungen als Ersatz für die bisherigen Bestimmungen schmackhaft gemacht werden sollen. Angesichts des Umstands, dass der Finanzbedarf der Fluggesellschaften, aber auch der gesamten Reisebranche, drastisch steigen wird und so

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Ferienwochenende: 53 Abflüge in Dresden und Leipzig

Am Wochenende beginnen in den deutschen Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Herbstferien. Ab Leipzig/Halle wird es 27 Abflüge geben und ab Dresden 26 Starts. Die Mitteldeutsche Flughafen AG weist in einer Aussendung eindringlich darauf hin, dass Rückkehrer aus Risikogebieten einen verpflichtenden PCR-Test absolvieren bzw. alternativ den Befund vorweisen müssen. Ab Leipzig/Halle werden am ersten Ferienwochenende die nachstehenden Ziele angeboten: Die meisten Urlaubsmaschinen starten nach Antalya (8). Zu den griechischen Inseln Heraklion (7), Rhodos (5), Korfu (2) und Kos (2) heben insgesamt 16 Ferienflieger ab. Darüber hinaus starten Maschinen nach Lamezia Terme (1) in Italien und nach Wien (2). Am österreichischen Drehkreuz haben Passagiere Anschluss zu vielen weiteren Zielen. Am Flughafen Dresden sind für das erste Ferienwochenende 26 Abflüge geplant. Die griechischen Inseln Heraklion (2), Rhodos (2) und Kos (1) stehen mit insgesamt fünf Starts Hoch im Kurs. Antalya (2), London (1), Palma de Mallorca (1), Düsseldorf (2) und Stuttgart (1) ergänzen das Angebot. Außerdem werden die Drehkreuze Amsterdam (3), Frankfurt (6) und München (5) angeflogen. Von dort erreichen Fluggäste mit nur einem Umstieg weitere Städte- und Sonnenziele. Einreisende aus Risikogebieten sind laut dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zu einem Corona-Test verpflichtet. Wer sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat, kann sich innerhalb von zehn Tagen nach Einreise kostenlos testen lassen. Ein unverzüglicher Umstieg an einem Flughafen im Risikogebiet gilt nicht als Aufenthalt in diesem.

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SAS übernimmt ersten A321LR

Das skandinavische Star-Alliance-Mitglied SAS verfügt nun über einen langstreckentauglichen Airbus A321LR. Diese ist mit CFM Leap-1A-Triebwerken ausgerüstet. Der Auslieferungsflug von Hamburg nach Kopenhagen wurde mit einer zehnprozentigen Beimischung synthetischen Kerosins durchgeführt. SAS hat insgesamt drei Einheiten bestellt, die über die Leasinggesellschaft Air Lease Corporation bezogen werden. Die Maschinen sind mit 157 Sitzplätzen in drei Klassen bestuhlt: 22 in der “SAS Business”, 12 in der “SAS Plus” und 123 in der “SAS Go”. Der Carrier plant die Maschinen ab nordischen Ländern auf Transatlantikstrecken einzusetzen. Die Range beträgt etwa 7.400 Kilometer.

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