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Soziale Botschafterin bei LH Cargo unterwegs

Die erst vor wenigen Tagen abgelieferte Boeing 777-F D-ALFI wurde unter dem Motto „Step by step. Giving children a future“ eine entsprechende Sonderlackierung als soziale Botschaft für das Hilfsprojekt Cargo Human Care e.V. versehen. Die vom Gründungsmitglied des Hilfsprojekt Franka Doyen gezeichneten kenianischen Kinder weisen auf das Waisenheim Mother’s Mercy Home hin, welches von Cargo Human Care und Lufthansa Cargo unterstützt wird. „Soziales Engagement ist seit jeher Bestandteil der DNA von Lufthansa Cargo. Mit den neuen Motiven auf dem Frachter bekennen wir uns nicht nur weiterhin zur Unterstützung von Cargo Human Care, sondern auch zu dem Nachhaltigkeitsziel ‚No Poverty‘ der Vereinten Nationen“, erklärt Lufthansa Cargo Operations Vorstand Harald Gloy. Cargo Human Care e.V. wurde 2007 von Lufthansa Cargo Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegründet und unterstützt seitdem Menschen in Kenia, die so Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung bekommen. Neben einem Waisenheim betreibt der Verein in Kenia ein Medizinzentrum, zwei Grundschulen, ein Jugendheim und eine Ausbildungswerkstatt für Lederwerkverarbeitung. „Cargo Human Care ist nicht nur mir, sondern auch vielen Kolleginnen und Kollegen, eine Herzensangelegenheit. Dass wir nun eine neue Botschafterin haben, die Cargo Human Care um den ganzen Globus trägt, macht mich sehr stolz.“, freut sich Fokko Doyen, erster Vorsitzender von Cargo Human Care, Flugkapitän bei Lufthansa Cargo und Ehemann der Künstlerin Franka Doyen.

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Sechste Boeing 747 für Aerotranscargo

Eine zuletzt bei Air Cargo Global eingesetzte und seit etwa einem Jahr eingemottete Boeing 747-400BDSF wechselt nun in das moldawische Luftfahrzeugregister und verstärkt damit die Flotte von Aerotranscargo. Somit wurde für die ehemalige ex-Air-Canada-Maschine OM-ACB, seit 2006 umgebaut zum Frachter, wieder eine Beschäftigung gefunden, nachdem vor einiger Zeit ein Einsatz bei Aquiline Austria kolportiert wurde. Bei Aerotranscargo wird die Maschine demnächst als ER-BBC als sechste Boeing 747-400 für Cargoflüge zwischen Europa, den Nahen Osten und Asien fliegen.

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München: Passagierzahlen drastisch eingebrochen

Die Corona-Pandemie hat am Flughafen München tiefe Spuren hinterlassen: Das Passagieraufkommen reduzierte sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 zum 72,6 Prozent auf 10.040.373 Fluggäste. Bis Jahresende rechnet die Geschäftsleitung mit 12 Millionen Reisenden. Die Anzahl der Starts und Landungen sank im gleichen Zeitraum um knapp 200.000: Bisher wurden im laufenden Betriebsjahr rund 123.000 Flugbewegungen gezählt – ein Minus von 61 Prozent. Bei der geflogenen Luftfracht lag das Aufkommen bei rund 116.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert etwa halbiert. Wie drastisch sich die Reiserestriktionen auf die Verkehrsentwicklung des Münchner Flughafens auswirkten, macht ein Blick auf die Passagierzahlen der letzten sechs Monate deutlich: In den Monaten April und Mai, in denen der Flugverkehr in München fast zum Erliegen kam, wurden am Airport insgesamt lediglich 60.000 Fluggäste gezählt – weniger als ein Prozent des Vorjahresaufkommens. Mit der schrittweisen Lockerung der Reisebeschränkungen innerhalb der Europäischen Union zog der Verkehr in den Folgemonaten spürbar an und erreichte während der bayerischen Sommerferien knapp 20 Prozent des Vorjahresniveaus. So nutzten im August 2020 rund 880.000 Fluggäste die bayerische Luftverkehrsdrehscheibe. Durch die Ausweisung von immer mehr Risikogebieten und die damit verbundenen Einschränkungen wurde dieser Aufwärtstrend allerdings im September wieder gestoppt. Die Anzahl der Fluggäste ging infolgedessen im September auf 730.000 Passagiere zurück und lag damit nur noch bei 16 Prozent des Vorjahreswertes. Mit einer baldigen Trendwende ist nach Einschätzung der Experten in den kommenden Monaten nicht zu rechnen. Auf Basis der bisher vorliegenden Daten zeichnet sich für das Gesamtjahr 2020 ein Passagieraufkommen

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SunExpress: Bodrum neu ab Wien und Köln/Bonn

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunEpress befindet sich mitten in den Planungen für den Sommerflugplan 2021. Zwei neue Strecken ab Bodrum sind bereits veröffentlicht. Dabei handelt es sich um je einen wöchentlichen Flug nach Wien-Schwechat. Vorliegenden Flugplandaten nach soll der Wien-Umlauf in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit Boeing 737-800 durchgeführt. Der Mittelstreckenjet hebt dabei unter der Flugnummer XQ606 um 23 Uhr 30 Lokalzeit in Bodrum ab und erreicht die österreichische Hauptstadt am Folgetag um 1 Uhr 00 Lokalzeit. Der Rückflug XQ607 verlässt Wien um 1 Uhr 50 und erreicht die türkische Stadt um 5 Uhr 15. Flug XQ606 verlässt jeweils an Freitagen um 22 Uhr 15 den Flughafen Bodrum. Köln/Bonn erreicht man um 0 Uhr 50 am Folgetag. Der Rückflug XQ601 habt um 1 Uhr 45 ab und kehrt um 6 Uhr 00 in die türkische Metropole zurück. Auch diese Route wird mit Boeing 737-800 bedient.

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Green Airlines: Weder Anmeldung noch Flugplan am FKB vorgelegt

Eigentlich müssten am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden die Sektkorken knallen, denn mitten in der Corona-Pandemie will mit Green Airlines ein Newcomer die Inlandsstrecke nach Berlin aufnehmen. Auch Hamburg und Sylt sind auf der Homepage des Anbieters bereits angekündigt. Doch auf der Webseite des Airports fehlt jeglicher Hinweis auf das Angebot der haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft. Das hat seinen guten Grund, erklärt eine Sprecherin des Baden-Airparks gegenüber Aviation.Direct. Ob mit Air Alsie ein gültiger Chartervertrag unterschrieben wurde oder nicht, beantwortete Green Airlines nicht, sondern bringt selbst Chalair Aviation ins Spiel. Eine Prognose zum Angebot dieser Flüge können wir aktuell nicht geben. Unter Corona-Bedingungen wird ein solches Flugangebot nach unseren Erfahrungen zu Beginn größere Verluste einfliegen. Sprecherin der Baden-Airpark GmbH Über AOC und OL verfügt die „Green Airlines UG (haftungsbeschränkt)“ selbstverständlich nicht. Das Geschäftsmodell besteht darin, dass ein Turbopropflugzeug bei der dänischen Air Alsie gechartert werden soll und die Sitzplätze dann auf eigene Rechnung vermarktet werden. Gelegentlich nennt man solche Konstruktionen auch „virtuelle Airline“. Doch angemeldet hat man das Flugangebot, das am 1. November 2020 aufgenommen werden soll, bislang weder in Karlsruhe/Baden-Baden noch am Berlin-Brandenburg Airport. Auch scheint man in der Slotzuweisung des BER nicht auf. Eine Sprecherin des Baden-Airparks erklärte auf Anfrage: „Selbstverständlich würden wir uns am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) sehr freuen, wenn wir unseren Fluggästen wieder innerdeutschen Flugverkehr und insbesondere, die für die Region wichtige Linienverbindung zwischen dem FKB und Berlin bieten könnten. Aus diesem Grund sind wir bereits seit Anfang des Jahres immer wieder mit einem Vertreter von Green Airlines im

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Spice Jet fliegt nach London

Der indische Billig-Flieger Spice Jet steigt ins internationale Geschäft ein: Der Low Cost Carrier führt ab dem 4. Dezember 2020 Linienflüge von den Flughäfen Mumbai und Delhi nach London-Heathrow aus. Insgesamt dreimal wöchentlich soll eine Maschine Richtung England starten – zweimal von Delhi und einmal von Mumbai. Wie das Nachrichtenblatt CH-Aviation berichtet, werde die Fluggesellschaft die Strecke mit einem Airbus A330-900 betreiben. Das Großraumflugzeug bietet Platz für 353 Economy-Class und 18 Business Class-Sitze. Damit ist Spice Jet neben Air India und Vistara die dritte indische Fluggesellschaft, die London bedient. 

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Peoples: Fünf wöchentliche Rotationen im Winterflugplan

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples passt aufgrund der Corona-Pandemie und der anhaltend steigenden Fallzahlen in Österreich und der Schweiz den Linienflugplan an. Der Carrier wird bis einschließlich 27. März 2021 unter der Woche je eine tägliche Rotation anbieten. An den Verkehrstagen Samstag und Sonntag werden vorläufig keine Flüge angeboten. Die Änderungen treten laut Mitteilung des Regio-Carriers mit 2. November 2020 in Kraft. Peoples verweist auch auf folgenden Umstand: “Bekanntlich wurden die Bundes- länder Wien, Oberösterreich und Niederösterreich vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit auf die Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gesetzt, welche mit Quarantänepflicht verbunden ist.” Der neue Flugplan auf einen Blick:

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Air Canada versilbert neun Boeing 737-Max-8

Air Canada veräußerte neun Boeing 737-Max-8 an zwei Leasingunternehmen und besserte damit die Kassa um 365 Millionen U.S.-Dollar auf. Es handelt sich um einen so genannten Sale-and-Leaseback-Deal, so dass der Carrier die Maschinen, die momentan nicht fliegen dürfen, weiterhin nutzen kann. Drei Einheiten gingen an Jackson Square Aviation und die restlichen an Avolon Aerospace Leasing. Die neun B737-Max-8 werden nun langfristig von Air Canada gemietet. Die Ausgaben für die Raten wurden mit 345 Millionen U.S.-Dollar beziffert. „Seit Beginn der COVID-19-Krise hat Air Canada mehrfach Zugang zu den Finanzmärkten erhalten und erfolgreich Liquidität in Höhe von fast sechs Milliarden US-Dollar zu angemessenen Bedingungen, einschließlich dieser Transaktion, aufgenommen, da das Liquiditätsniveau weiterhin beibehalten wird, um die Krise zu mildern Herausforderungen und Unsicherheiten bevorstehen. Wir freuen uns sehr, unsere enge Beziehung zu Avolon auszubauen und eine neue Beziehung zu Jackson Square Aviation aufzunehmen“, so Michael Rousseau, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand von Air Canada.

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Norwegian: Leichte Steigerung im September gegenüber August 2020

Mit herben Passagierrückgängen ist der Billigflieger Norwegian in das Jahr 2020 gestartet. Die Corona-Pandemie sorgte dann für den fast vollständigen Einbruch. Der Carrier stellte den Flugbetrieb ein und ging zeitweise sogar davon aus, dass man vor Sommer 2021 gar nicht fliegen wird. Doch es kam dann doch anders. Im August 2020 zählte der Lowcoster 313.316 Passagiere bei einer Auslastung von 62,10 Prozent. Eine Vergleichbarkeit mit der Beförderungsleistung des Vorjahresmonat ist aufgrund des der Coronakrise geschuldeten starken Rückgangs nicht zielführend, jedoch aus nachstehender Grafik ersichtlich. Gegenüber August konnte Norwegian im September 2020 leicht zulegen, denn 319.370 reisten mit dieser Fluggesellschaft. Die Auslastung ging allerdings auf 52,8 Prozent zurück. Eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahresmonat ist ebenso nicht gegeben. Für die Monate April, Mai, Juni und Juli 2020 veröffentlichte Norwegian Air Shuttle keine Zahlen. Das Unternehmen gilt als angeschlagen und verhandelt derzeit mit der Regierung über Unterstützungsmaßnahmen bis hin zu einer eventuellen Verstaatlichung.

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VC erlangt zwei Mandate im Tui-Aufsichtsrat

Die Vereinigung Cockpit wird mit zwei Vertretern in den Aufsichtsrat der Tui AG einziehen. Tanja VIehl und Andreas Barczewski wurden am 8. Oktober 2020 als Arbeitnehmervertreter in das Kontrollgremium gewählt. Die VC hält damit erstmals zwei Mandate im Aufsichtsrat des weltgrößten Tourismuskonzerns. „Die Wahl ist ein wichtiger Meilenstein für uns und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,“ sagt VC-Rechtsanwältin und Spitzenkandidatin Tanja Viehl. „Ich möchte ihr Vertrauen rechtfertigen, indem ich mich als Vertreterin aller rund 70.000 Konzernbeschäftigten im Aufsichtsrat für deren Interessen einsetze. Wir werden dabei den Erhalt von Arbeitsplätzen in den Mittelpunkt aller Überlegungen stellen. Letztlich haben Staatskredite das Überleben der Tui gesichert. Da erwarten Steuerzahler wie auch Beschäftigte zu Recht, dass Arbeitsplätze geschützt werden.“ Der Aufsichtsrat ist mit jeweils 10 Anteilseigner- und 10 Arbeitnehmervertretern besetzt. Für die Arbeitnehmerbank entfallen wiederum drei Sitze auf die im Konzern vertretenen Gewerkschaften. „Dass mit Tanja Viehl und Andreas Barczewski erstmals gleich zwei Sitze aus den Reihen der VC im einflussreichen Tui-Aufsichtsrat besetzt werden können, ist Ausdruck der Anerkennung für die jahrelange, kompetente Arbeit der Teams, in denen unsere Kandidaten mitgewirkt haben. Gleichzeitig ist es Verpflichtung für uns als VC, die vor der Tür stehenden Herausforderungen gemeinsam mit vielen Entscheidungsträgern und mit dem größtmöglichen Engagement anzugehen. Dabei steht für uns die Zusammenarbeit im Vordergrund. Sämtliche Arbeitnehmervertreter müssen im Aufsichtsrat gemeinsam für die Interessen aller Beschäftigten streiten”, so VC-Präsident Markus Wahl.

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