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Wegen Abfindungen: Lufthansa und Gewerkschaft uneinig

Der Lufthansa-Konzern macht sich mit ihren Abfindungsangeboten für Flugbegleiter wenig Freunde. Eine Annahme kommt für Ufo-Geschäftsführer Nicoley Baublies nicht in Frage. Inmitten der Coronavirus-Krise muss die AUA-Mutter auch noch einen Streit mit der Arbeitnehmervertretung beilegen. Die Offerten zum freiwilligen Ausscheiden würden den Beschäftigten unter hohem Zeitdruck und ohne ausreichende Beratungsangebote übermittelt. Zudem sei die angebotene Summe zu niedrig, da das Personal schon infolge der Sparmaßnahmen auf Geld verzichten musste, kritisiert die Gewerkschaft. Flugbegleiter unter 55 Jahren sollen laut Ufo das 0,75-fache Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr erhalten. Die Verträge seien mit den Personalvertretungen ausgehandelt worden, wie handelsblatt.com berichtet. „Wir hätten das Doppelte erwartet“, so Baublies. Die Kranich-Airline hingegen bekräftigt die eigene Entscheidung weiterhin. Andere Unternehmen würden es nicht anders handhaben, so ein Lufthansa-Sprecher.  Auf der anderen Seite müssen die über 55 Jahre alten Flugbegleiter laut Baublies entscheiden, ob sie mit Abschlägen frühzeitig in den Vorruhestand gehen. Der Gewerkschafter kritisiert auch hier den hohen Zeitdruck, der seitens des Unternehmens aufgebaut werde. „Die Leute sollen innerhalb von vier Wochen entscheiden, ob sie zum November gehen.“ Dieses Spiele würde man nicht mitspielen. Nach seiner Einschätzung würden von den rund 2800 Kandidaten keine 100 das Angebot annehmen. 

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Easyjet stellt letzte Ljubljana-Strecke ein

Der Billigflieger Easyjet zieht sich mit Wirksamkeit zum 23. Oktober 2020 aus dem slowenischen Ljubljana zurück. Die Strecke nach London-Gatwick wird eingestellt. Das Unternehmen erklärt, dass dies damit zusammenhängt, dass das Vereinigte Königreich das Land von der Liste der „sicheren Staaten“ gestrichen hat. Die Folge daraus: Quarantäne. Ein Comeback ist allerdings in Aussicht. Easyjet reduzierte aufgrund der Corona-Pandemie die Präsenz am Flughafen Ljubljana deutlich. So wurden die Strecken nach Berlin und London-Stansted bereits eingestellt. Eine mögliche Wiederaufnahme ist derzeit ungewiss. Zwar ist für den 11. Dezember 2020 die Aufnahme einer Verbindung nach London-Luton angekündigt und Gatwick ist ab 17. Dezember 2020 ebenfalls buchbar, jedoch ist es derzeit fraglich, ob es dazu kommen wird. Aus Ljubljana zogen sich in den letzten Wochen und Monaten einige Carrier zurück, darunter auch Wizzair und Transavia. Mit der zumindest temporären Einstellung der Easyjet-Flüge tritt der Umstand ein, dass zum ersten Mal seit vielen Jahren überhaupt keine Billigfluggesellschaft ab Slowenien tätig sein wird.

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Air Serbia pausiert Kraljevo-Wien bis 28. März 2021

Air Serbia wird die Nonstop-Verbindung zwischen Kraljevo und Wien, die seit dem Beginn der Corona-Pandemie pausiert, heuer nicht mehr aufnehmen. Sie vom Staat subventionierte Route soll frühestens am 28. März 2021 wieder bedient werden. Die zweite Route ab dem Morava Airport wackelt. Thessaloniki, aufgenommen im Dezember 2020, pausiert ebenfalls seit März. Derzeit ist noch unklar, ob diese Route im kommenden Jahr neu aufgelegt wird, berichtet Ex-Yu-Aviation. Es handelt sich ebenfalls um eine vom serbischen Staat subventionierte Strecke. Mit Ausnahme der beiden geförderten Routen, die mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedient wurden, gibt bzw. gab es in Kraljevo keinen regelmäßigen Linienverkehr.

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Sun Air kündigt Comeback in Friedrichshafen und Düsseldorf an

Der Flughafen Friedrichshafen befindet sich momentan in einer Art unfreiwilligem Dornröschen-Schlaf, zumindest was den innerdeutschen Flugverkehr anbelangt. Der British-Airways-Franchisenehmer Sun Air of Scandinavia plant ab 18. Jänner 2021 die Düsseldorf-Strecke wiederaufzunehmen. Der Carrier teilte weiters mit, dass am 11. Jänner 2021 die Verbindung zwischen Billund und Düsseldorf ebenfalls wiedereröffnet wird. Ab 2. November 2020 will Sun Air ab dem dänischen Airport die Strecken nach Oslo, Manchester, Brüssel und London-City bedienen. Die Wiederaufnahmen wurden teilweise bereits mehrfach verschoben. Die Flotte des Carriers besteht aus Dornier-328-Jets.

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Meerexpress plant Flüge vom Ruhrpott nach Nordeney und Juist

Der Tuifly-Pilot Simon Huthwelker beabsichtigt unter dem Markennamen Meerexpress innerdeutsche Flüge ab Dinslaken/Schwarze Heide aufzunehmen. Die ersten angekündigten Destinationen sind Norderney und Juist. Bedient werden sollen die Routen mit einem neunsitzigen Propellerflugzeug. Meerexpress peilt die Aufnahme der saisonalen Routen mit Ende März 2021 an. Laut Firmenhomepage sollen die Strecken mehrmals wöchentlich bedient werden. Gegenüber dem Westdeutschen Rundfunk sagte Huthwelker, dass er weiterhin Pilot bei Tuifly bleibt und plant nebenberuflich an zwei bis drei Tagen auch selbst für sein Start-Up zu fliegen. An Bord sollen den Passagieren Snacks und Getränke serviert werden. Gegen einen Aufpreis von 35 Euro kann auch der Co-Piloten-Sitz gebucht werden, denn die kleinen Propellerflugzeuge werden in so genannter Single-Pilot-Operation betrieben. Das günstigste Ticket wird 99 Euro oneway und inkludiert unter anderem 20 Kilogramm Freigepäck und einen Gehörschutz. Die Meerexpress GmbH tritt als Vermarkter der Flüge auf. Operativ wird die Itzehoer Airservice GmbH tätig sein. Daher ergibt sich auch, dass die Flüge mit Cessna Caravan durchgeführt werden. Derzeit verfügt der Operator laut Firmenhomepage über zwei Einheiten, die als D-FUNC und D-FUNK registriert sind. Über ein gültiges AOC verfügt die Bedarfsfluggesellschaft selbstverständlich. Flugscheine können bereits über die Homepage www.meerexpress.de gekauft werden.

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RKI: Einreisende aus dem Ausland spielen kaum eine Rolle

Reiserückkehrer spielen in Deutschland in Sachen Corona-Pandemie eine nur untergeordnete Rolle. Dies geht aus den Anfang dieser Woche vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Zahlen hervor. Demnach sank der Anteil der Reisenden, die Infektionen in die Bundesrepublik importierten sogar ab. Gerechnet auf den Gesamtanteil der Neuansteckungen, die das Robert-Koch-Institut ausgewertet hat, sind sieben Prozent der Fälle auf Reisende aus dem Ausland zurückzuführen. Damit spielen diese für die epidemiologische Situation in der Bundesrepublik keine nennenswerte Rolle. Unter jenen Personen, die nach einem Auslandsaufenthalt dennoch positiv getestet wurden, rangieren Türkei-Rückkehrer ganz oben. Weitere Länder, die das RKI als wahrscheinliche Infektionsländern der Reiserückkehrer führt, sind die Tschechische Republik, Rumänien, Länder des Westbalkans, Österreich und Frankreich. Die überwiegende Mehrheit der Ansteckungen erfolgt allerdings innerhalb der Bundesrepublik und ist nicht auf Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben, zurückzuführen. Angesichts dieser Feststellung, die das staatliche Robert-Koch-Institut im jüngsten Bericht tätigt, erscheint die seitens Deutschlands geplante Zwangsquarantäne für alle Personen, die sich in einem vom RKI definierten Risikogebiet aufgehalten haben, äußerst fraglich. Die Bundesrepublik plant, dass bei einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet ab 15. Oktober 2020 eine Quarantäne angetreten werden muss. Liegt ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 48 Stunden ist, vor, so dauert die Absonderung fünf Tage. Wenn nicht, darf man zehn Tage lang die eigene Wohnung nicht verlassen, kann sich aber frühestens am fünften Tag von der Quarantäne „freitesten“. Gegen diese geplante Regelung laufen Fluggesellschaften, Airports, die IATA und weitere Interessensverbände Sturm. RKI: Positiver PCR-Test sagt nichts über die Ansteckungsfähigkeit aus Im epidemiologischen Bulletin 39/2020

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Leipzig nur noch an den AUA-Hub Wien angebunden

Der Flughafen Leipzig/Halle wird im bevorstehenden Winterflugplan 2020/21 zum ersten Mal seit vielen Jahren keine innerdeutschen Flugverbindungen mehr haben. Sowohl Lufthansa als auch die Tochter Eurowings bedienen die entsprechenden Routen nicht mehr. Das löst in der Politik Verärgerung aus, denn damit gehen auch Drehkreuz-Anbindungen verloren. Die beiden Fluggesellschaften der Lufthansa Group bestätigten gegenüber dem deutschen Fachportal Airliners.de die Entscheidungen. Damit ist die Anbindung an das Drehkreuz München zumindest in der Winterperiode nicht verfügbar. Der Kranich begründet den Schritt damit, dass die Nachfrage „deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben“ ist. Auch geht man nicht davon aus, dass kurzfristig eine Besserung eintreten wird. Genau gleich begründete Lufthansa übrigens auch die neuerliche Einstellung der Strecke Friedrichshafen-Frankfurt. Eurowings hatte ab Leipzig/Halle ohnehin nur Flüge nach Düsseldorf geplant und das sechsmal pro Woche. Die Routen nach Köln/Bonn und Stuttgart wurden laut Airliners.de nur in den Sommermonaten bedient und aufgrund schwacher Nachfrage wieder aufgegeben. Demnach begründet die Kranich-Tochter die vorläufige Einstellung der Düsseldorf-Strecke ebenfalls mit fehlender Kundennachfrage. Man hofft jedoch, dass eine Wiederaufnahme so rasch wie möglich erfolgen kann. Die einzige Anbindung an ein Drehkreuz der Star-Alliance stellt nun die mehrmals wöchentlich angebotene Austrian-Airlines-Verbindung nach Wien dar. Diese wird derzeit mit einem Zwischenstopp in Nürnberg angeboten. Innerdeutsch verkauft die AUA übrigens keine Tickets, da man hierfür keinen Markt sieht, berichtete Aviation Direct vor einigen Tagen. Airliners.de schreibt, dass die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Zürich derzeit nicht buchbar ist. Die von Lufthansa bediente Strecke Leipzig-Frankfurt soll nur noch auf der Schiene angeboten werden. In der Politik ist man

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Düsseldorf: 500 Euro Strafe für das Benutzen der falschen Tür

Am 1. März 2020 sorgten ein Unbekannter, ein 65-jähriger Grieche und ein 24-jähriger Student aus Hamburg für ordentlich Wirbel am Flughafen Düsseldorf. Sie betraten den Sicherheitsbereich durch eine Nottür und damit illegal. Das hatte Folgen: Das Terminal wurde evakuiert, rund 6.500 Reisende wurden erneut kontrolliert und 48 Flüge mussten gestrichen werden. Das Amtsgericht Düsseldorf verhängte nun Geldstrafen in der Höhe von jeweils 500 Euro. Die Tür wurde allerdings weder vom Rentner, noch vom jungen Mann aus Hamburg geöffnet, sondern von einer bis heute nicht identifizierten Person. Die beiden sind dieser einfach nachgelaufen und hatten nach Ansicht des Amtsgerichts Düsseldorf auch keine Absicht eine Gesetzesübertretung zu begehen. Ursprünglich wurden 2.500 Euro Strafe wegen eines fahrlässigen Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz verhängt. Das Gericht reduzierte diese auf jeweils 500 Euro.

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Beim Düsseldorfer Flughafen ist Sparen angesagt

Die zweite Corona-Welle bahnt sich an und Reisebeschränkungen nehmen zu. Leidtragende sind unter anderem die Flughäfen. Auch den Airport Düsseldorf hat es kalt erwischt. Dieser setzt nun alle Hebel in Bewegung und muss vor allem eines: Sparen. Nach einem leichten Anstieg der Passagierzahlen in den Sommermonaten folgte ein neuerlicher Rückschlag. Mitte September informierte Flughafen-Chef Thomas Schnalke über den Buchungseinbruch im Herbst. Auch während der Schulferien sei die Passagierzahl „nie über 30 Prozent des sonst üblichen Volumens“ hinausgegangen. Grund genug, um eine Sanierungsstrategie zu entwickeln. Dazu schloss man sich einer neuen Beraterfirma an. Mithilfe dieser wolle sich der Flughafen neue Einnahmequellen suchen und die aktuell zu hohe Kostenstruktur senken.  Und wie so oft in dieser Krise ist es die eigene Belegschaft, die zuerst dran glauben muss. Denn wie das Nachrichtenmagazin RP-Online berichtet, müssen mindestens 600 der insgesamt 2400 Mitarbeiter die Koffer packen und das Unternehmen verlassen. Diesem Vorhaben lehnt sich die Gewerkschaft entgegen und fordert eine arbeitnehmerfreundlichere Lösung. Einig sei man sich hingegen beim sogenannten „Freiwilligenprogramm“, frei nach dem Motto: wer mag, kann gehen. Jenen Angestellten soll dann auch eine angemessene Abfindung winken. Darüber hinaus wolle Flughafen-Chef Schnalke auch auf Frühpensionen setzen. Genaueres soll zu einem späteren Zeitpunkt publik gemacht werden.  Über Einnahmen kann sich der Airport dennoch freuen: Die NRW-Bank genehmigte erst kürzlich ein Darlehen in der Höhe von 250 Millionen Euro, wie das Nachrichtenblatt WDR berichtet.

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Deutschland: Dienstreisen vermehrt mit dem Auto statt Flugzeug

Die Nachfrage im innerdeutschen Flugverkehr könnte aufgrund der aktuellen Corona-Situation noch weiter einbrechen. Eine Umfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement hat ergeben, dass 76 Prozent der Befragten verstärkt für Dienstreisen das Auto anstatt Flüge oder Bahn nutzen. Dies wird in der „Autofahrernation Deutschland“ offenbar als sicherer empfunden. Doch gerade in größeren Firmen macht man sich offenbar viele Gedanken darüber wie der mögliche Ausfall von Spitzenkräften verhindert werden kann. Auch das hat Folgen auf die Nachfrage im innerdeutschen Reiseverkehr, denn laut VDR-Umfrage gestatten nur noch 18 Prozent der Firmen uneingeschränkte Dienstreisen innerhalb Deutschlands. Die überwiegende Mehrheit der befragten Firmen gab an, dass es Einschränkungen bis hin zu Untersagungen gibt, insbesondere dann, wenn der Zielort ein vom Robert-Koch-Institut definiertes Risikogebiet ist. Spannend ist aber auch der Blick auf eine andere Frage, die der VDR gestellt hat: Die teilnehmenden Travel Manager der Betriebe gaben an, dass sie mit den Corona-Maßnahmen nur teilweise zufrieden sind. Auch stellten diese massive Unterschiede zwischen den einzelnen Airlines fest. Die Deutsche Bahn kassierte mit 59 Prozent Ablehnung besonders schlechte Zahlen in Sachen Zustimmung zur guten Umsetzung von Sicherheits- und Hygienemaßnahmen.

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