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Lufthansa beendet Pilotenausbildung in Bremen

Keine guten Neuigkeiten gab es am Montagabend für die rund 700 angehenden Piloten der Lufthansa-Flugschule Bremen. Der Kranich-Konzern lässt die Ausbildung an diesem Standort auslaufen und nur noch wenige können den Weg zu ihrer Lizenz abschließen. Pikantes Detail: Obwohl die meisten Kurse nicht mehr abgeschlossen werden, sollen die Kadetten dennoch den vollen Preis bezahlen. Nur jene Flugschüler, die unmittelbar vor dem Abschluss stehen, sollen ihre Ausbildung noch beenden können. Alle anderen wurden am Dienstag über einen Webcast dazu aufgefordert, dass sie sich einen anderen Berufsweg suchen sollen und die Schule nun ohne finanzielle Verpflichtungen verlassen sollen. Die bereits geleisteten Zahlungen sollen nicht zurückerstattet werden. Alle Kurse sind seit drei Monaten unterbrochen. Lufthansa Aviation Training sieht auf mehrere Jahre hinaus keinen Bedarf an Nachwuchspiloten. Man werde, wenn die Kursteilnehmer darauf bestehen, versuchen diese in anderen Flugschulen unterzubringen. Nur jene, die kurz vor der Abschlussprüfung stehen können diese noch in Bremen absolvieren. Eine Jobgarantie in der Lufthansa Group gibt es allerdings nicht. Auch ist nicht garantiert, dass Rückzahlungen der Vorleistungen des Konzerns (rund 60.000 bis 80.000 Euro) rückgefordert werden könnten. Die Vereinigung Cockpit fordert, dass Lufthansa Aviation Training die Ausbildungen wie ursprünglich zugesagt noch selbst durchführt und keine externen Dienstleister beauftragt. Die VC gibt an, dass von den etwa 700 Kadetten rund 170 kurz vor dem Abschluss stehen. Die Flugschüler machen in einem YouTube-Video auf ihr Schicksal aufmerksam und fordern Konzernchef Carsten Spohr indirekt dazu auf die Entscheidung zu überdenken. Der Standort Bremen jedenfalls könnte komplett aufgegeben werden. Betroffen sind dann auch

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Asiana Airlines erhöht die Frequenz ab Frankfurt

Asiana Airlines hat den Flugplan für den kommenden Oktober ausgegeben. Ab Frankfurt führt der Carrier Flüge nach Manila, Clark und Ho-Chi-Minh durch. Flugverbindungen auf die Philippinen und auch Vietnam seien weiterhin nicht in der gewünschten Frequenz verfügbar. Allerdings erhöht sich die Anzahl allmählich. Die philippinische Hauptstadt wird bis einschließlich dem 30. Oktober dreimal in der Woche bedient – jeweils mittwochs, freitags und sonntags startet eine Maschine vom Frankurter Flughafen.  Ebenfalls von dort aus bietet die Fluglinie im Oktober fünf Flüge zum Clark International Airport an. Geflogen wird jeden Mittwoch – mit Ausnahme des ersten Fluges. Dieser startet am Montag, dem 5.10. Nur dreimal verbindet Asiana Airlines den Süden Vietnams mit dem größten deutschen Verkehrsflughafen. Heute und jeweils am 14.10 und am 28.10 startet eine Maschine nach Ho-Chi-Minh.

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Swiss zahlte 2020 bereits 585 Millionen Schweizer Franken zurück

Swiss baut den Berg an Rückerstattungsanträgen ab: Die Lufthansa-Tochter hat bis Ende September alle diesbezüglichen Anliegen von Schweizer Reiseveranstaltern, die bis Ende Juli eingegangen sind, abgearbeitet. Damit wurde die entsprechende Auflage des Bundes erfüllt. Zudem konnten auch die Anträge von Direktkunden aus demselben Zeitraum abgeschlossen werden. Den Kunden, die künftig davon betroffen sein werden, wird Hoffnung gemacht: noch im Oktober soll die vor der Pandemie übliche Bearbeitungszeit wieder erreicht werden. Insgesamt hat der Carrier im Corona-Jahr bereits über 1,1 Millionen Anträge bearbeitet und mehr als 585 Millionen Schweizer Franken rückerstattet. „Ich bin sehr froh, dass wir den Rückstand abarbeiten und die Auflage des Bundes wie geplant erfüllen konnten. Bereits seit Ende Juli können Reisebüros und Reiseveranstalter wieder die automatisierte Rückerstattungsfunktion im GDS nutzen, was den Auszahlungsprozess für unsere Vertriebspartner normalisiert hat“, so Swiss-Verkaufschef Tamur Goudarzi Pour. 

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United startet Corona-Schnelltests

Auf der Strecke San Francisco-Hawaii müssen Passagiere von United Airlines ab 15. Oktober 2020 vor dem Abflug einen Corona-Schnelltest absolvieren. Zunächst wird das neue Verfahren auf dieser Inlandsstrecke getestet, könnte jedoch schon sehr bald auf das ganze Streckennetz ausgedehnt werden. United Airlines ist die weltweit erste Fluggesellschaft, die einen konkreten Starttermin für die Einführung von Antigen-Tests vor dem Abflug benannt hat. Das Ergebnis soll innerhalb von 15 Minuten feststehen und darüber entscheiden, ob man mitfliegen darf oder nicht. Die Lufthansa Group plant ebenfalls die neuen Schnelltests zu nutzen. Ein genauer Termin für den Start steht noch nicht fest, jedoch betonte zuletzt Konzernchef Carsten Spohr, dass es so rasch wie möglich erfolgen wird. Betroffen ist dann auch die Tochter Austrian Airlines, die entsprechende Pläne bereits offiziell bestätigt hat.

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Neunte Boeing 777-F von Lufthansa Cargo übernommen

Nach einem 10-stündigen Auslieferungsflug konnte Lufthansa Cargo am 29. September 2020 in Frankfurt ihre insgesamt neunte Boeing 777-F übernehmen. Die auf D-ALFI registrierte und „Buenos días México“ benannte Maschine wird künftig bis zu 103 Tonnen innerhalb des Frachtnetzwerkes der Airline befördern. „Die Luftfracht sichert gerade in akuten Krisen wichtige Versorgungswege und leistet damit einen elementaren Beitrag zur Weltwirtschaft. Kurzfristige globale Herausforderungen zu meistern gehört zu unseren Kernkompetenzen, langfristigen globalen Herausforderungen zu entgegnen zu unserer Verantwortung. Mit unserer neuen Flotte unterstreichen wir unseren Anspruch, ökonomische und ökologische Effizienz aktiv und nachhaltig zu vereinen“, sagte Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, bei der Übergabe der „Fox India“. Aktuell umfasst die Flotte von Lufthansa Cargo neben den nun neun Boeing 777-F auch sechs McDonnell Douglas MD-11F, welche aber in absehbarer Zeit ausgemustert werden, drei davon noch in diesem Jahr. Vier weitere Boeing 777-F werden darüber hinaus über ein Joint-Venture mit AeroLogic vermarktet. Mit einem Umsatz von 2,5 Milliarden Euro und einer Transportleistung von 8,9 Milliarden Frachttonnenkilometern im Jahr 2019 ist Lufthansa Cargo eines der weltweit führenden Unternehmen im Transport von Luftfracht

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Neues Flughafen-Bistro am Linz Airport

In einem neuen, ansprechenden Ambiente erstrahlt nun am Linz Airport das neue Flughafen-Café und Bistro namens „Frederick & Sons“, betrieben durch den Catering-Spezialist DoN. Das Angebot richtet sich nicht nur an Passagiere, das Bistro wartet auch mit einem Mittagstisch für Gäste aus der näheren Umgebung auf. Seit 15. September 2020 begrüßt das Serviceteam von „Frederick & Sons“ seine Gäste im neuen Café und Bistro, welches in den letzten Wochen anstelle des bisherigen Gastrobereiches in der Abflughalle in mondänen Flair entstanden ist. Verwöhnt werden die Gäste nicht nur mit Frühstücksvariationen, herzhaften Sandwiches, knackigen Salaten, heißen Leberkäse, Kaffeespezialitäten oder feinen Desserts, sondern Montag bis Freitag zwischen 11:30 bis 14:00 mit einem schmackhaften Mittagstisch. Als Namensgeber für das „Frederick & Sons“ des Linz Catering-Spezialisten DoN fungiert der britische Ingenieur und Luftfahrtpionier Horatio Frederick Phillips, bekannt durch den ersten bemannten Motorflug in England im Jahre 1907. Die Menükarte und der tagesaktuelle Mittagstisch sind über die Website des Linz Airport abrufbar

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Qatar Airways: Regierung schnürt milliardenschweres Hilfspaket

Auch die eigentlich finanzstarke Qatar Airways bleibt von den Folgen der Corona-Krise nicht verschont und benötigt staatliche Unterstützung – die katarische Regierung schießt umgerechnet zwei Milliarden Dollar zu. Die waren auch dringend nötig. Denn auch die Golf-Airline schreibt rote Zahlen. Gemäß den neu publizierten Zahlen fiel unter dem Strich ein Verlust von 1,9 Milliarden Dollar an, wie aljazeera.com berichtet. Besonders die Pandemie und das fehlgeschlagene Investment in Air Italy hätten die Fluggesellschaft geschwächt – und die Verluste nahezu verdoppelt. „Ohne die Covid-19-Pandemie hätten wir unser letztes Geschäftsjahr toppen können“, so der Geschäftsführer der Fluggesellschaft, Akbar al-Baker. 

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Wien verlängert die Kurzarbeit bis Ende Jänner 2021

Nachdem erst kürzlich bekannt wurde, dass der Flughafen Innsbruck per 1. Oktober 2020 nahezu alle Beschäftigte erneut in die Kurzarbeit schicken wird, teilte die Flughafen Wien AG mit, dass die Kurzarbeit bis vorerst 31. Jänner 2021 verlängert wird. In der Hauptreisezeit lag das Passagieraufkommen bei rund 25 Prozent des Vorjahreszeitraums und der Vorstand rechnet mit einem weiteren Rückgang in den kommenden Monaten. Die Kurzarbeit wird nun für das gesamte Unternehmen von 1. Oktober 2020 bis 31. Jänner 2021 verlängert. Die Geschäftsleitung und der Betriebsrat schlossen bereits eine diesbezügliche Vereinbarung ab. „Die zahlreichen unterschiedlichen Reisebestimmungen in vielen Ländern Europas bremsen die internationale Luftfahrt völlig aus. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien lag in der Hauptreisezeit bei rund einem Viertel des Vorjahres und wird in den nächsten Monaten weiter sinken. Aufgrund der anhaltend schlechten Passagierentwicklung ist es notwendig, die Kurzarbeit für das gesamte Unternehmen weiter zu verlängern. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren hohen Einsatz und ihre ungebrochene Loyalität in dieser für das Unternehmen schwierigen Phase.“, halten die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner sowie die Vorsitzenden des Betriebsrats Angestellte, Thomas Schäffer und des Betriebsrats Arbeiter, Thomas Faulhuber, gemeinsam fest. Der Flughafen Wien-Vorstand fordert weiters: „Damit die Luftfahrt und der Tourismus wieder aus dieser Krise kommen, sind dringend EU-weit einheitliche Reisebestimmungen und ein digitales Reisedatenmanagement notwendig. Der derzeitige Wildwuchs an ständig neuen Reisebeschränkungen und die Zettelwirtschaft rund um passagierbezogene Reisedaten müssen ein Ende haben.“

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Malpensa: Apotheke hält einsam die Stellung im Terminal 2

Die Lombardei wurde von der ersten Welle der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Nicht nur der Verkehr an den Flughäfen Linate, Malpensa und Bergamo kam weitgehend zum Erliegen, sondern auch das öffentliche Leben. Nur langsam zieht die Nachfrage wieder an und das obwohl Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizzair Tickets um 7,99 Euro und weniger verramschen. Im Großraum Mailand sind insgesamt drei größere Verkehrsflughäfen für den Löwenanteil des Flugverkehrs in der Lombardei relevant. Der Flughafen Linate befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Mailand und ist aufgrund der kurzen Wege ins Zentrum bei Geschäftsreisenden besonders beliebt. Platzhirsch ist hier wenig überraschend Alitalia, denn nebst zahlreichen Europa-Strecken wird ein dichtes Inlandsnetz unterhalten. Langstreckenverbindungen gibt es ab Linate keine, denn der Airport ist aufgrund der Infrastruktur hierfür nicht wirklich geeignet. Das Streckennetz ab Linate ist weitgehend wiederhergestellt, wird jedoch in stark reduziertem Umfang bedient. Wenig überraschend liegt der Löwenanteil des Angebots im Inland, denn die Frequenzen der internationalen Flüge sind vergleichsweise noch gering, aber vorhanden. Auch Easyjet, Platzhirsch in Malpensa, fliegt wieder nach Linate. Einsame, aber geöffnete Apotheke in Mailand-Malpensa 2 Mailand-Malpensa ist der Großflughafen der Region und verfügt über zwei Terminals, die mit einer Eisenbahnlinie und Shuttlebussen miteinander verbunden sind. Als Drehkreuz konnte sich dieser Airport nie etablieren, denn viele Airlines sind darauf bedacht ihre Kurzstreckenflüge ab Linate anbieten zu können. Das hat seinen Grund: Malpensa befindet sich nicht gerade nahe der Metropole Mailand und insbesondere für Geschäftsreisende, die oftmals im doppelten Tagesrand unterwegs sind, ist Linate viel attraktiver. Dementsprechend war auch schon „vor

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Externe machen’s billiger: Eurowings kündigt Lufthansa Technik

Die Lufthansa-Tochter Eurowings lässt künftig die Line-Maintenance in Düsseldorf und Hamburg nicht mehr von der Konzernschwester Lufthansa-Technik durchführen. Drittanbieter könnten diese Leistungen billiger erbringen, berichtet das Portal Airliners.de. Bereits zum 1. November 2020 wird Lufthansa Technik Düsseldorf nicht mehr an den Eurowings-Maschinen arbeiten. In Hamburg erfolgt der Wechsel Anfang 2021. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte dies gegenüber Airliners.de und sagte, dass sich der konzerneigene Wartungsbetrieb im Rahmen eines Vergabeprozesses nicht gegenüber Mitbewerbern habe durchsetzen können. Eurowings setzt daher künftig auf billigere externe Dienstleister. Welche Auswirkungen dies auf die Lufthansa-Technik-Standorte Düsseldorf und Hamburg haben wird, ist noch vollkommen unklar. Der Kranich-Ableger ist an den beiden Airports einer der größten Kunden im Bereich Line-Maintenance.

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