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Griechenland: Sky Express sucht A320-Piloten

Mitten in der Corona-Pandemie sind Jobs für fliegendes Personal äußerst rar, doch die griechische Regionalfluggesellschaft Sky Express ist auf der Suche nach Kapitänen und Ersten Offizieren für das Muster Airbus A320. Offenbar plant man eine nicht näher bezeichnete Anzahl Maschinen dieses Typs einzuflotten. Sky Express betreibt derzeit sieben ATR42-500 und fünf ATR72-500 und ist primär im Verkehr zwischen Athen und griechischen Inseln tätig. Auch weitere kleine Festland-Airports werden ab Athen angesteuert. Typisches Regionalflug-Business eben. Nun sucht man für die Einflottung von A320-Jets nach Piloten. Erfahrung im Jet-Betrieb hat man übrigens bereits, denn zwischen 2008 und 2010 zierte eine einzelne McDonnell Douglas MD-83, die selbst betrieben wurde, die Flotte. Unbestätigten Gerüchten nach soll bis zu vier A320 zur Flotte stoßen. Die Stelleninserate befinden sich in englischer Sprache unter diesem Link auf der Homepage von Sky Express.

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Swiss-Chef Thomas Klühr tritt mit Jahresende zurück

Bei der Fluggesellschaft Swiss kommt es zu einem Führungswechsel, denn Firmenchef Thomas Klühr tritt mit Jahresende aus privaten Gründen zurück. Der Verwaltungsrat stimmte „mit größtem Bedauern“ der Bitte um Entbindung von den Verpflichtungen zu. Klühr ist seit mehr als 30 Jahren für die Lufthansa Group tätig. „Der gesamte Verwaltungsrat bedauert die Entscheidung von Thomas Klühr sehr. Swiss hat ihm viel zu verdanken, nicht nur während den letzten Monaten der Coronavirus-Pandemie. Klühr hat Swiss ein sehr großes Stück weiter auf dem Erfolgspfad geführt und nach Ausbruch von COVID-19 mit großem Engagement und Geschick wesentlich dazu beigetragen, das Unternehmen finanziell und operationell zu stabilisieren. Besonderer Dank gebührt Thomas Klühr auch dafür, dass er seinen bereits für das erste Quartal dieses Jahres geplanten Rücktritt nach Abzeichnen der Krise zurückgeschoben und die Swiss souverän durch diese schwierige Zeit manövriert hat. Wir respektieren seine Entscheidung, nunmehr diesen aus privaten Gründen veranlassten Schritt zu vollziehen und danken ihm aufrichtig für seine großartige Leistung“, so Verwaltungsratspräsident Reto Francioni. Nach erfolgtem Rücktritt wird Klühr in der neu zu begründenden Schweizer Luftfahrtstiftung Einsitz nehmen. Über die Nachfolge wird der Verwaltungsrat im vierten Quartal entscheiden. Bei Swiss bekleidete Klühr das Amt des Chief Exekutive Officers rund fünf Jahre lang. Auch sein Amt als Präsident des Verwaltungsrats der Konzernschwester Edelweiss Air wird er niederlegen, so Swiss in einer Medienmitteilung. „Ich danke Thomas Klühr für seine langjährige, engagierte und erfolgreiche Arbeit für die Lufthansa Group. In mehr als drei Jahrzehnten hat er auf unterschiedlichen Positionen und in verschiedenen Rollen unser Unternehmen mitgeprägt.

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Kommt Prime Air schon bald nach Europa?

Nach Informationen des Fachportals Skyliner Magazine hat die irische Fluggesellschaft ASL Airlines Ireland eine erste, aus zweiter Hand umgebaute Boeing 737-800F übernommen, welche in den Farben des virtuellen Logistikdienstleisters Prime Air nach Shannon überstellt wurde. Schon seit längerem wird über den Einstieg der virtuellen Frachtfluggesellschaft Prime Air, welche seit 2015 in den USA für den börsennotierten Onlineversandhändler Amazon mit derzeit 63 Frachtflugzeugen über den Mainhub Cincinnati unterwegs ist, auch in Europa spekuliert. Aktuell fungiert Express-Frachtdienst DHL als wichtige Logistikkette innerhalb Europas für Amazon. Ein Teil der Frachtdienste für den Onlineriesen könnten nun tatsächlich an den europäischen Ableger der Prime Air ausgelagert werden, zum Aufbau dieser Logistikmarke sucht Amazon seit geraumer Zeit am Standort Leipzig/Halle rund 200 neue Mitarbeiter. Schon vor einem Jahr wurde  in Logistikkreisen darüber berichtet, dass der multinationale ACMI-Anbieter ASL Aviation Group mit Stammsitz in Dublin die europäische Plattform von Prime Air sein würde und bis zu 10 Frachtflugzeuge für Amazon einsetzen könnte. Unklar ist noch, welches Netzwerk Prime Air in Europa fliegen wird. Allerdings ist davon auszugehen, dass – wie in den USA – vornehmlich große Amazon-Verteilzentren im ersten Schritt miteinander verbunden werden. Aktuell betreibt Amazon in Deutschland größere Verteilerstandorte in Leipzig sowie Bad Hersfeld (nahe Kassel), in Polen bei Breslau, Wroclaw und Katowice sowie im Vereinigten Reich nahe Doncaster. Bereits seit einiger Zeit betreibt ASL Airlines für Amazon bis zu sechs wöchentliche Frachtflugverbindungen von Wroclaw nach Doncaster via Kassel-Calden. Für den österreichischen Markt betreibt Amazon seit 2018 das Logistik- und Verteilerzentrum im niederösterreichischen Großebersdorf und unterhält

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Innsbruck schickt Mitarbeiter wieder in die Kurzarbeit

Mit 1. Oktober 2020 treten 165 von 180 Mitarbeitern des Innsbrucker Flughafens wieder in die Kurzarbeit. Dies bestätigte Patrick Dierich, stellvertretender Direktor des Airports, gegenüber dem Österreichischen Rundfunk. Hintergrund ist die derzeit geringe Nachfrage am Tiroler Flughafen. Das Angebot ist in Innsbruck derzeit äußerst überschaubar, denn abgesehen von wenigen Charterflügen, werden momentan nur zwei Liniendestinationen angeboten: Wien und Amsterdam. Die Verbindung in die niederländische Hauptstadt wird Ende Oktober 2020 ausgesetzt, soll jedoch im Dezember wieder aufgenommen werden. Dem Airport bereiten insbesondere die seitens verschiedener Staaten ausgesprochenen Reisewarnungen für Tirol große Sorgen. Dies könnte sich massiv nachteilig auf die Nachfrage im Winter auswirken. Finanziell soll Innsbruck aber noch bis mindestens Ende 2021 gut aufgestellt sein. Die Auslastung auf der Wien-Strecke wird übrigens seitens der Tiroler Krone mit etwa 50 Prozent beziffert.

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Nach der Ankunft: Sizilien führt Corona-Schnelltests ein

Die Regionalverwaltung der italienische Insel Sizilien kündigte am Montag an, dass künftig alle Personen, die aus dem Ausland kommend einreisen, einen Corona-Schnelltest absolvieren müssen. Es handelt sich damit um die erste Behörde, die offiziell die Einführung der Antigen-Testungen ankündigt. Bis vorläufig 30. Oktober 2020 müssen sich Reisende online über eine Plattform der Region Sizilien anmelden. Nach der Landung bzw. der Ankunft des Schiffs muss ein Schnelltest absolviert werden. Dieser soll innerhalb einer Viertelstunde ein Ergebnis liefern. Gleichzeitig werden am Mittwoch auch die Schutzmaßnahmen weiter verschärft: Sizilien verlangt dann auch im Freien das Tragen von MNS-Masken, sofern mindestens eine fremde Person in der Nähe ist. Auf einem Gehsteig dürfte das häufiger der Fall sind. Lediglich Kinder bis maximal sechs Jahre sind befreit. Die Regionalregierung begründet die Maßnahmen damit, dass mit Beginn der Grippeperiode eine heikle Phase eintreten würde. Noch keine gesicherten Informationen gibt es zu den Kosten der Corona-Schnelltests und wer diese tragen wird. Jedenfalls ist diese Art von Testung erheblich billiger. Derzeit liegt der Marktpreis zwischen zehn und 20 Euro.

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Düsseldorf: Beschäftigte demonstrieren gegen Kündigungen

Am Flughafen Düsseldorf fand am Montagvormittag eine Demonstration gegen den geplanten Stellenabbau statt. Nach derzeitigem Informationsstand sind rund 600 Jobs gefährdet. Die Gewerkschaft Verdi rief daher zur Protestkundgebung auf. Düsseldorf beschäftigt derzeit rund 2.400 Mitarbeiter. Trotz Kurzarbeit und Finanzhilfen sollen etwa 600 Stellen wegfallen. Dies stößt bei den Arbeitnehmervertretern naturgemäß nicht auf Zustimmung. Gegenüber dem Westdeutschen Rundfunk erklärte Verdi, dass auch die Altersversorgung auf dem Spiel stehen soll. Kritisiert wird weiters, dass der Flughafen Düsseldorf in den letzten Jahren hochprofitabel war und dies auch ein Verdienst der Beschäftigten gewesen sein soll. Die Demonstration wurde am 9 Uhr 00 vor dem Verwaltungsgebäude des Airports abgehalten. Gezeigt wurden zahlreiche Transparente, wobei aufgrund der momentanen Coronamaßnahmen nach Angaben von Verdi nicht alle teilnehmen konnten. Um 10 Uhr 00 traf der Aufsichtsrat des Düsseldorfer Flughafens zusammen.

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Keine AUA-Tickets auf Leipzig-Nürnberg: Warum eigentlich?

Bis Ende Oktober 2020 ist Austrian Airlines im innerdeutschen Flugverkehr tätig. Zumindest auf den ersten Blick, denn zwischen Leipzig und Nürnberg verkauft man keine Point-to-Point-Tickets. Warum eigentlich? Ist das etwa verboten? Nein, die Ursache ist viel simpler, wie die AUA auf Anfrage erklärt. „Wir planen dieses Routing aktuell ja nur bis Ende Oktober, also sehr kurz. Die Bahn fährt die Strecke mehrmals täglich in zwei Stunden. Und nachdem innerdeutsche Flüge auch nicht unser Geschäftsmodell sind, sehen wir hier keine geschäftliche Grundlage für ein Angebot“, so ein Austrian-Airlines-Sprecher. Und ein Argument, das durchaus auch nachvollziehbar wäre: Aufgrund des Routings kann Austrian Airlines keinen Nonstop-Rückflug anbieten. Die Maschine fliegt zunächst von Wien nach Leipzig, anschließend nach Nürnberg und dann wieder zurück in die österreichische Hauptstadt. Somit kann man keinen sinnvollen Rückflug anbieten, denn ein Umstieg in Wien kann hinsichtlich der Reisezeit weder mit der Bahn, noch mit dem Fernbus oder Auto mithalten. Der Kundenkreis, der oneway von Leipzig/Halle nach Nürnberg fliegen möchte, dürfte so klein sein, dass er defacto nicht vorhanden ist. Somit machen Kunden, die aus Leipzig nach Wien reisen wollen einen kleinen Zwischenstopp in Nürnberg und jene, die von Wien nach Nürnberg wollen lernen den Flughafen Leipzig/Halle – zumindest vom Sitzplatz durchs Fenster – kennen.

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Delta pensioniert B767-300, B717 und CRJ-200

Nachdem Delta Air Lines der McDonnell Douglas MD-80-Reihe bereits die Pension beschwerte, droht nun den Maschinentypen Boeing 717, Boeing 767-300 und Bombardier CRJ200 das gleiche Schicksal. Das Unternehmen erklärte, dass man die Flotte vereinfachen und modernisieren möchte. Delta ist mit 88 Einheiten der weltgrößte Betreiber der Boeing 717, die ursprünglich als McDonnell Douglas MD-95 entwickelt wurde. In den letzten Jahren wurde die Teilflotte massiv aufgestockt und der Konzern sicherte sich aus der ganzen Welt Exemplare dieses heckgetriebenen Jets. Bis 2025 sollen die Zweistrahler die Delta-Flotte verlassen. Übrigens: Delta war auch jene Airline, die zwar mit Unterbrechungen, die DC-9 besonders lange nutzte. Kein anderer großer Carier setzte so lange auf dieses Muster. Derzeit schmücken 56 Boeing 767-300 den Flugzeugpark von Delta. Diese sollen ebenfalls bis 2025 ausgemustert werden. Die Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-200 werden von so genannten Regionalpartnern betrieben. Das SkyTeam-Mitglied ist derzeit Eigentümerin von 23 CRJ-200ER und 17 CRJ-200LR. Diese sind an diverse Regio-Airlines verleast und Delta mietet diese im Rahmen von ACMI-Aufträgen wieder zurück. Weitere Einheiten befinden sich in anderer Eigentümerschaft, werden jedoch ebenfalls im Auftrag von Delta betrieben, so dass die Teilflotte aus insgesamt 119 Einheiten besteht.

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IAG: Vueling heizt den Wettbewerb in Frankreich an

Mitten in der Coronakrise verschärft sich der Konkurrenzkampf im französischen Inlandsmarkt. Eigentlich wollte die französische Regierung die Anzahl der Domestic-Flights zu Gunsten von Eisenbahnverbindungen stark minimieren. Mit dem Markteintritt von Vueling im französischen Inlandsverkehr tritt zumindest temporär das Gegenteil ein. Zwar ist das Angebot, das die IAG-Tochter ab Paris-Orly anbieten wird, zunächst noch äußerst überschaubar, doch sendet man ein äußerst klares Signal an den Mitbewerber Air France-KLM und den Billigableger Transavia France. Ab 16. Oktober 2020 wird Vueling jeweils an Freitagen und Sonntagen die Ziele Marseilles, Brest Guipavas und Montpellier bedienen. Aufgrund der Flugzeiten ist durchaus ableitbar, dass ganz gezielt Privatkunden bzw. Pendler angesprochen werden sollen. Das kann man als kleine Kampfansage an Air France-KLM interpretieren. Aufgrund des Umstands, dass Vueling zahlreiche Slots in Orly hält, ist je nach Marktentwicklung ein jederzeitiger Ausbau möglich und auch angekündigt. In Paris-Orly ist Vueling kein Newcomer, sondern es handelt sich um die drittgrößte Basis im Netz der IAG-Tochter. Bislang beschränkte man sich allerdings auf internationale Ziele. Das ändert sich nun, denn immerhin will man auch die Slots der gescheiterten Konzernschwester Level (OpenSkies) sichern. Wenig überraschend: Transavia France wird ab 3. November 2020 ebenfalls Inlandsflüge ab Orly anbieten. Auch ab Nantes tritt der Air France-Ableger ins Inlandsgeschäft ein. Neben dem Platzhirsch sind auch die Billigflieger Volotea, Easyjet und Ryanair innerhalb von Frankreich tätig. Es bahnt sich also eine Verschärfung des Konkurrenzkampfes an und das obwohl die französische Regierung eigentlich Inlandsflüge sprichwörtlich abdrehen wollte.

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Ryanair kündigt Basis in Beauvais an

Die Ryanair-Tochter Malta Air wird auf dem Flughafen Paris-Beauvais eine Basis errichten. Zunächst werden zwei Boeing 737-800 stationiert. Die Inbetriebnahme soll am 3. Dezember 2020 erfolgen. Zuletzt eröffnete die Ryanair Group in Paphos und Manchester neue Stützpunkte. In Stuttgart und Düsseldorf macht man allerdings alles dicht und kündigte den Lauda-Mitarbeitern. Beauvais befindet sich deutlich weiter als Charles de Gaulle und Orly vom Stadtzentrum entfernt. Der Airport wird fast ausschließlich von Wizzair und Ryanair genutzt. Die ersten Linienflüge wurden im Jahr 1997 vom irischen Billigflieger durchgeführt. Der Flughafen Beauvais steht immer wieder in der Kritik, denn der Fernbusverkehr nach Paris ist mit einer langen Reisezeit, die sich aufgrund der Verkehrslage verlängern kann, verbunden. Die Ryanair Group unterhält künftig inklusive Beauvais vier Stützpunkte in Frankreich. Während Mitbewerber Wizzair seit dem Start der Corona-Pandemie die Eröffnung zahlreicher neuer Bases ankündigte und teilweise auch bereits durchführte, gab es bei Ryanair mehrere Schließungen. Unter anderem werden die Lauda-Bases Düsseldorf und Stuttgart geschlossen. Beauvais ist die erste Neueröffnung seit Beginn der Corona-Pandemie.

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