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Bremen meldet 74,2 Prozent weniger Passagiere

Die Corona-Pandemie macht sich in den Passagierzahlen des Bremer Flughafens deutlich bemerkbar. Der Airport verzeichnete im Vorjahr einen 74,2-prozentigen Rückgang auf 594.680 Reisende. Im Jahr 2019 hatte man noch 2.308.338 Fluggäste. Die Anzahl der Starts und Landungen reduzierte sich um 50,4 Prozent auf 14.661 Flugbewegungen. Im Frachtbereich hingegen konnte Bremen einen Zuwachs um 118 Prozent auf 1.151 Tonnen verzeichnen. Allerdings hatte der Airport nicht wirklich etwas davon, da der Großteil des Cargoaufkommens im Frachtraum von Passagierflugzeugen oder in Lastwägen befördert wird. Unterm Strich war daher dieses Geschäftssegment um 19,4 Prozent rückläufig.

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Norwegen: Flyr will mit intransparentem Verkaufsmodell starten

Im Sommer 2021 will das norwegische Start-Up Flyr mit Maschinen des Typs Boeing 737-800 an den Start gehen. Das Tarifmodell wirkt allerdings äußerst intransparent und wirft auch Fragen hinsichtlich des Datenschutzes auf: Das Unternehmen will die Tickets ausschließlich über eine App verkaufen. Der Verkauf von Flugscheinen soll im April 2021 starten. Das alleine wäre ein mutiger Ansatz, doch in der Mitteilung des Unternehmens ist auch zu lesen, dass eine Art Algorithmus zum Einsatz kommen soll und die Preise individuell angezeigt werden. Das bedeutet konkret, dass es dazu kommen kann, dass je nach Gerät und Nutzer unterschiedliche Preise angezeigt werden. Wie und insbesondere aufgrund welcher Faktoren der „personalisierte Ticketpreis“ kalkuliert wird, ist nicht bekannt. Es ist daher nicht auszuschließen, dass die Flyr-App eine regelrechte „Datenkrake“ sein könnte. Das Start-Up argumentiert das freilich ganz anders und schreibt davon, dass so die individuellen Bedürfnisse der Reisenden bestmöglich erfüllt werden können. Hinter Flyr steht der in der Branche nicht unbekannte Erik Braathen. Gemeinsam mit Investoren will er eine neue Airline in die Luft bringen. Diese soll zunächst Flüge innerhalb Norwegens anbieten und später auch größere Städte in Europa anfliegen. Vorerst will man mit fünf Boeing 737-800 an den Start gehen. Marktpotential sieht Braathen für bis zu 30 Maschinen dieses Typs, jedoch nicht kurzfristig, sondern langfristig. In gewisser Weise dürften die Chancen auch von der weiteren Performance des schwerst angeschlagenen Mitbewerbers Norwegian Air Shuttle abhängen. Flyr soll laut Unternehmensmitteilung ein Startkapital in der Höhe von 60 Millionen Euro zur Verfügung haben.

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73,9 Prozent weniger Übernachtungen in Wien

Wien zählte aufgrund der Pandemie 2020 4,6 Mio. Nächtigungen und damit um 73,9% weniger als im bisherigen Rekordjahr 2019. Nach starken Zuwächsen im Jänner und Februar verzeichneten sämtliche anderen Monate des Jahres 2020 Rückgänge im hohen zweistelligen Prozentbereich, im Lockdown-Monat Dezember wurden zuletzt nur 76.000 Nächtigungen getätigt (-95,6%). Die Netto-Nächtigungsumsätze der Hotellerie stehen zurzeit für Jänner bis November 2020 fest: 231,5 Mio. Euro bedeuten Rückgänge in der Höhe von 74,4%. Wiens Beherbergungsbetriebe zählten 2020 4.590.000 Nächtigungen (-73,9%) bzw. 2.007.000 Ankünfte (-74,7%). Mit Ausnahme von China, das im Nächtigungsranking 2020 auf den 18 Platz abgestiegen ist, finden sich alle Top-10-Märkte aus 2019 auch 2020 in der Liste, nunmehr ergänzt um Polen. Die Hälfte aller Nächtigungen kam aus zwei Ländern – Österreich (1.278.000, -58%) und Deutschland (1.002.000, -70%), beide Länder trugen jeweils über eine Million Nächtigungen zum Gesamtergebnis bei. Mit einigem Abstand komplettieren Italien (188.000, -78%), Großbritannien (139.000, -81%), Frankreich (127.000, -75%), die USA (123.000, -88%), Spanien (120.000, -82%), die Schweiz (117.000, -75%), Polen (109.000, -58%) und Russland (104.000, -78%) Wiens Top-10 des Vorjahres. Die Umsätze der Beherbergungsbetriebe liegen aktuell für die Monate Jänner bis November 2020 vor. Mit 231.459.000 Euro (-74,4 %) konnten Wiens Beherbergungsbetriebe in diesem Zeitraum um rund drei Viertel weniger erwirtschaften als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten sank im Dezember auf 5,8% (12/2019: 70,6%), jene der Zimmer auf rund 8% (12/2019: rund 91%). Insgesamt waren im Dezember rund 35.000 Hotelbetten in Wien verfügbar, das waren Lockdown-bedingt rund 32.000 Betten (-47,8%) weniger als im Dezember

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Bei Test: Irkut MS-21 bleibt im Schnee stecken

Eigentlich wollte die United Aircraft Corporation nur einen simulierten Triebwerksausfall simulieren, doch der Test mit der Irkut MS-21 ging sprichwörtlich daneben. Das Flugzeug kam im Zuge des Startabbruchs auf dem Flughafen Schukowski von der Runway ab und blieb im Schnee stecken. Verletzt wurde niemand. Der Prototyp mit der Registrierung RA-73051 sollte eigentlich nur einen simulierten Triebwerksausfall während dem Start testen. Von einem Ausflug in den Schnee war keine Rede. Wie es dennoch dazu kommen konnte, will der Hersteller nun untersuchen. Die MS-21 steckte jedenfalls fest und konnte die missliche Lage nicht mehr aus eigener Kraft verlassen. Offiziellen Angaben des Herstellers UAC nach kam die Maschine während einer Notbremsung, die im Zuge des Tests gemacht wurde, von der Poste ab. Die MS-21 schlitterte dann in den Tiefschnee und sank – wie auf Fotos ersichtlich – ganz schön ordentlich ein. Der Flugzeugbauer betont weiters, dass es keine Systemausfälle gegeben hat und auch keine Schäden sichtbar sind. Dennoch wird man den Prototyp nun genau untersuchen. Auch gibt es keine Verletzten. Die Irkut MS-21 ist ein Prestigeprojekt der Regierung der Russischen Föderation. Der Mittelstreckenjet soll in Konkurrenz mit der Boeing 737-Max-Reihe und der Airbus A320neo-Familie treten. Bislang konnte man außerhalb Russlands nur wenige Vorbestellungen einsammeln.

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Wizz Air Hungary steuert künftig Dubai-DXB an

Am Freitag ist Wizz Air Abu Dhabi erstmals auf dem Flughafen Athen gelandet. Dies war auch der Premierenflug, der aufgrund der Corona-Pandemie mehrfach verschoben werden musste. Die junge Airline ist ein Joint-Venture zwischen der Abu-Dhabi-Holding ADQ und Wizz Air Holdings plc. Die ungarische Konzernschwester wird künftig ab Dubai International (DXB) fliegen und dem Airport Dubai World Central (DWC) den Rücken kehren. Wizz Air Hungary setzt vorerst vier Airbus A321neo ein und baut schrittweise das Streckennetz auf. Die Destination Thessaloniki soll am 4. Feber 2021 aufgenommen werden. Nach Tel Aviv will Wizz Air Abu Dhabi ab 12. Feber 2021 fliegen. Der Konzern änderte aber zwischenzeitlich seine VAE-Strategie, denn ursprünglich war geplant das Angebot, das ab Dubai World Central (DWC) durchgeführt wurde komplett nach Abu Dhabi zu verlagern. Nun werden von Wizz Air Hungary drei Ziele ab Dubai International (DXB) angeboten. Folgende Ziele bietet die Wizz Air Group ab Dubai (DXB) an: Sofia Budapest Bukarest Die nachstehenden Ziele bietet die Wizz Air Group ab Abu Dhabi an: Eriwan Sofia Kutaissi Athen Thessaloniki Tel Aviv Kattowitz Bukarest Cluj Odessa Budapest Larnaka Alexandria

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Austrian Airlines rechnet mit FFP2-Pflicht

Einfache MNS-Masken haben in Österreich ab 25. Jänner 2021 in vielen Bereichen ausgedient. Die Bundesregierung will, dass ab diesem Tag unter anderem in öffentlichen Verkehrsmitteln FFP2-Masken getragen werden müssen. Laut Gesundheitsministerium gilt dies auch in Flugzeugen. Austrian Airlines geht davon aus, dass ab 25. Jänner 2021 das Tragen von FFP2-Masken vorgeschrieben werden muss. Allerdings geht es der AUA wie vielen österreichischen Betrieben: Außer der mündlichen Ankündigung der Regierung rund um Sebastian Kurz ist noch nichts bekannt. Die entsprechende Verordnung ist noch gar nicht im Bundesgesetzblatt publiziert worden. Eine Sprecherin der Austrian Airlines sagte gegenüber Aviation Direct: „Wir warten zu dem Thema noch auf entsprechende Bestätigung seitens der Behörden, gehen aber davon aus, dass das auch für uns gilt“. Die Angelegenheit hat allerdings einen Haken, denn aufgrund internationaler Abkommen kann die österreichische Regierung nur Airlines mit österreichischer Zulassung zur FFP2-Pflicht verdonnern. Bei ausländischen Carriern – ausgenommen im Inlandsverkehr – ist das nicht möglich. Näheres dazu in diesem Artikel.

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EASA will B737-Max Flugverbot kommende Woche aufheben

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA wird voraussichtlich kommende Woche dem Muster Boeing 737 Max die Wiederzulassung erteilen. Das kündigte Behördenleiter Patrick Ky im Rahmen einer Onlineveranstaltung an. Der Maschinentyp ist in Europa seit fast zwei Jahren mit einem Flugverbot belegt. Dem waren zwei fatale Abstürze mit 346 Toten vorausgegangen. Als Ursache galt das fehlerhafte Steuerungsprogramm MCAS. Die EASA ist nun der Ansicht, dass die von Boeing vorgenommenen Nachbesserungen die Anforderungen an die Flugsicherheit erfüllen. Unter anderem in den Vereinigten Staaten und in Brasilien ist die Boeing 737 Max wieder im kommerziellen Einsatz. Bevor die Operators ihre Maschinen wieder fliegen dürfen, müssen zahlreiche Auflagen erfüllt werden. Unter anderem müssen die Piloten eine spezielle Schulung absolvieren. Daher ist nicht damit zu rechnen, dass in Europa bereits in der kommenden Woche die ersten Boeing 737 Max wieder mit Passagieren fliegen werden.

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Etihad führt IATA-Travel Pass ein

Der Gesundheitspass steht den Kunden vorerst nur auf ausgewählten Flügen ab Abu Dhabi zur Verfügung. Noch ist es also nur ein Pilot-Projekt. Doch die Airline ist zuversichtlich. Und werde die Partnerschaft mit dem Dachverband für Fluggesellschaften nach erfolgreicher Einführung ausbauen, so das Unternehmen in einer Aussendung. Die App soll einerseits stets aktuelle Informationen dazu bieten, welche Einreisebestimmungen es gibt und wo anerkannte Covid-Test-Zentren zu finden sind. Zum anderen können registrierte Labore und Impfstellen ihre Testergebnisse und Impfzertifikate direkt an die App auf dem Smartphone des Nutzers senden, sodass diese Informationen bei Bedarf vorgezeigt werden können. 

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American Airlines stellt digitalen Gesundheitspass vor

American Airlines wird einen mobilen Gesundheitspass für internationale Reisende einführen.  Fluggäste können die Verifly-App nutzen, um negative Corona-Testergebnisse und andere notwendige Papiere vorzeigebereit auf dem Smartphone zu laden. Der US-Carrier plant den Start ihres neuen Tools für den 23. Jänner. Als Antwort auf die Anweisung der Gesundheitsbehörde, die eine Einreise in die Vereinigten Staaten ab dem 26. Jänner nur mit negativem PCR-Test erlaubt. Theoretisch könne die neue Anwendung auch dazu dienen, eine Corona-Impfung nachzuweisen, falls in Zukunft nötig, berichtet der Business Insider.  

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Trump schafft US-Einreiseverbot ab

Donald Trump will in seinen letzten Tagen im Amt die US-Grenzen für Europäer wieder aufsperren. Doch sein Nachfolger erteilt dem umgehend eine Absage. Es gleicht einem politischen Tennisspiel. Kaum verkündet der noch amtierende US-Präsident das Ende des Einreisestopps, kontert die künftige Regierung seines Nachfolgers Joe Biden und schiebt der Verordnung einen Riegel vor. In einer vom Weißen Haus verbreiteten Verfügung heißt es, die Beschränkungen für Reisende aus dem Schengenraum, aus Großbritannien und aus Irland sowie aus Brasilien würden zum 26. Januar aufgehoben. Trump wies dennoch darauf hin, dass ein negativer Corona-Test vorgelegt werden muss. Nur die Einreisesperren für Ausländer aus China und dem Iran bleiben seinen Angaben zufolge bestehen. Diese Verfügung würde sechs Tage nach seinem Ausscheiden als Präsident in Kraft treten, berichtet die Zeit. Dies sei aber nicht der richtige Zeitpunkt, um Lockerungen in die Wege zu leiten, so das Team Biden.  „Auf Anraten unserer medizinischen Berater beabsichtigt die Regierung nicht, diese Beschränkungen am 26.1. aufzuheben“, teilte die künftige Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, auf Twitter mit: „Mit der Verschlimmerung der Pandemie und dem Auftauchen weiterer ansteckender Varianten auf der ganzen Welt ist dies nicht der richtige Zeitpunkt, um Einschränkungen für internationale Reisen aufzuheben.“ Stattdessen plane die Biden-Regierung weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit internationalen Reisen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Biden hat den Kampf gegen die Pandemie zu einem seiner wichtigsten unmittelbaren Ziele erklärt. Eine beschlossene Maßnahme gilt jedenfalls ab dem 26. Jänner: Einreisende benötigen unbedingt einen negativen Covid-19-Test. Ansonsten endet der Urlaub schon am Flughafen.

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