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Schwerin-Parchim weiterhin geschlossen

Das Areal des insolventen Flughafens Schwerin-Parchim fungiert derzeit als Parkplatz für noch nicht verkaufte Kraftfahrzeuge. Rund 1.500 Fahrzeuge sind auf dem Gelände „gelagert“ und warten auf ihren Weitertransport zu Händlern. In Sachen Flugbetrieb ist es allerdings äußerst ruhig, abgesehen von Vögeln. Der Parchim-Airport befindet sich noch immer in einem Insolvenzverfahren. Die Kontrollzone wurde bereits im April 2019 deaktiviert, so dass der Flughafen seither stillgelegt ist. Starts und Landungen sind daher behördlich untersagt. Daran wird sich laut einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks so schnell auch nichts ändern, denn das zuständige Ministerium verlängerte die Deaktivierung um weitere 90 Tage. Auch verweist man darauf, dass am 8. Oktober 2020 die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nicht in Sicht ist, sondern die Deaktivierung stets alle 90 Tage verlängert wird. Vor etwa einem Jahr schlitterte die Betreibergesellschaft, die sich im Besitz chinesischer Geschäftsleute befindet, in die Insolvenz. Seither fand sich kein Interessent, der dem Regionalflughafen Schwerin-Parchim neues Leben einhauchen möchte. Zuvor war dieser bei Airlines ein durchaus beliebter Abstellort für temporär nicht benötigte Flugzeuge. Nun hat die Automobilindustrie diesen „Parkplatz“ entdeckt.

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Wien senkt die Kosten für PCR-Tests

Die Kosten, die am Flughafen Wien für die Durchführung eines COVID-19-PCR-Tests zu entrichten sind, wurden in der Vergangenheit oftmals kritisiert. Nun reagieren der Airport und das durchführende Labor und senken den Preis von 190 Euro auf 120 Euro. Die Veränderung tritt laut einer Medienerklärung der Flughafen Wien AG am Samstag, den 8. August 2020 in Kraft. Dieser deutlich günstigere Preis ist aufgrund von Effizienzsteigerungen sowie Kapazitätsausweitungen möglich und soll damit der steigenden Nachfrage infolge des neuen Einreiseregimes Rechnung tragen, welches vermehrte Testpflichten vorsieht und die Möglichkeit bietet, durch einen PCR-Test die Quarantänepflicht abzukürzen. „Mit diesem in Österreich in Bezug auf Qualität, Schnelligkeit und Preis einmaligen Testungsangebot will der Flughafen Wien einen weiteren Schritt setzen, um Reisen sicherer zu machen und damit die Anstrengungen der Behörden zur Eindämmung der Pandemie unterstützen“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, dazu fest.

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Leipzig-Frankfurt nur noch auf der Schiene

Lufthansa wird künftig nicht mehr zwischen Leipzig/Halle und Frankfurt am Main fliegen. Stattdessen setzt man auf eine Kooperation mit der Deutschen Bahn. So soll es spezielle Bereiche in den Zügen zwischen den beiden Städten geben. Das Unternehmen erklärte in einem TV-Bericht des Mitteldeutschen Rundfunks, dass dies schon länger geplant war, jedoch die Corona-Krise die Umsetzung nun beschleunigt habe. Das Modell wird definitiv auch Schule machen, denn es gibt weitere Inlandsverbindungen, die auf die Schiene verlagert werden sollen.

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Air Europa wird zum Schnäppchen für die IAG

Iberia, die größte Fluggesellschaft Spanien, soll kurz davor stehen, den spanischen Rivalen Air Europa zu übernehmen – und das fast zum halben Preis! Waren es zuvor über eine Milliarde Euro, soll der Verkaufspreis nun zwischen 500 und 600 Millionen Euro liegen. Eine Vertragsklausel über höhere Gewalt soll dies möglich gemacht haben. Berichten zufolge soll dieser Preis, auch angesichts der schwerwiegenden CoV-Krise, auch realitätsnäher sein. Air Europa hat bisher Darlehen in der Höhe von 160 Millionen Euro aufgenommen, die vom staatlichen Kreditinstitut ICO besichert wurden. Bei Iberia waren es sogar 750 Millionen Euro, wie ch-aviation.com berichtet.

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Ryanair droht mit weiteren Schließungen

Allem Anschein nach möchte Ryanair weitere Stützpunkte schließen. Nachdem Ryanair im zweiten Quartal 2020 einen Nettoverlust von umgerechnet 185 Millionen Euro verzeichnet hat, sei dies auch unvermeidlich. Auch seien die Verhandlungen mit den Gewerkschaften nicht von Erfolg gekrönt. Konkret soll es einzelne Basen in Deutschland, Spanien und Italien betreffen, wie ch-aviation.com berichtet. „Uns ist es nicht gelungen, deutsche Piloten davon zu überzeugen, Lohnkürzungen hinzunehmen. Deshalb haben wir die Schließungen unserer Stützpunkte in Stuttgart, Berlin-Tegel, Düsseldorf-Weeze und Frankfurt angekündigt. Am Ende des Sommerflugplans steht auch die Lauda-Schließung in Stuttgart bevor. Ich denke, das war noch nicht alles. Wir sehen uns auch einige Basen in Spanien an, wo sich die Gewerkschaften derzeit noch nicht auf die von uns benötigten Lohnkürzungen geeinigt haben“, so Ryanair-Chef Michael O’Leary.

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Aeroflot wird reiner Airbus-Operator

Wie Russian Aviation Insider erfahren haben möchte, soll die Kernfluglinie Aeroflot kräftig umgekrempelt werden. So soll der russische Carrier zu den weltweit führenden Fluggesellschaften gehören und bis 2028 eine reine Airbus-Flotte betreiben.  Der Fokus soll auf das internationale Geschäft gelegt werden, weshalb man sich mehrheitlich Flugzeuge des Typs A350 zulegen wolle. Seien heute rund 240 Flieger im Einsatz, sollen bis dahin 65 Maschinen entweder gänzlich aussortiert oder an die Tochterunternehmen abgegeben werden. Dem Bericht zufolge soll auch die Billig-Tochter Pobeda vom Plan profitieren. So wolle man die Flotte des Low Cost Carriers mehr als verdreifachen. Auch die Ticketpreise sollen weiter sinken.

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KLM baut 5.000 Jobs ab

Die niederländische Fluggesellschaft KLM beabsichtigt 4.500 bis 5.000 Vollzeitstellen zu streichen. Im Laufe des Jahres 2021 soll der Personalstand auf 28.000 Beschäftigte abgesenkt werden, teilte das Unternehmen mit. KLM geht davon aus, dass die Erholung der Luftfahrtbranche noch einige Jahre in Anspruch nehmen wird. Daher müsse man den Carrier verkleinern und weitere Veränderungen in der Struktur vollziehen. Die Niederlande stützten KLM mit einem milliardenschweren Kredit.

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Reisebüros: SunExpress senkt Provisionsschwellen

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress senkt die Umsatzschwellen für Agenturen und Reisebüros, die zur Auszahlung von Provisionen führen. Der Mindestumsatz der einzelnen Stufen wurde um 25 Prozent gesenkt. Eigenen Angaben nach reagiert der Carrier damit auf die Folgen der Coronakrise. Das neue Modell gilt rückwirkend zum 1. Januar 2020 und greift damit auch für das bereits abgeschlossene Halbjahr. Provisionen erhalten Reisebüros nun ab 15.000 Euro Umsatz und nicht mehr ab 20.000 Euro. „Das für 2020 ursprünglich geplante Provisionsmodell für die Agenturen und Reisebüros hing an festen Umsatzzielen“, so Michael Schober, Senior Manager Direct Sales bei SunExpress. „Aufgrund der Coronakrise und des vorübergehenden Groundings unserer gesamten Flotte von Mitte März bis Juni war es vielen unserer Partner jedoch so gut wie unmöglich, diese zu erfüllen. Da Reisebüros für uns absolute Top-Vertriebspartner sind, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir sie in dieser schweren Zeit unterstützen können und unser Provisionsmodell zu ihrem Vorteil angepasst.“

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Freier Nebensitz? Bei Condor gegen Bezahlung

Wer an Bord von Condor einen freien Nebensitz haben möchte, kann dies nun als Service kostenpflichtig erwerben. Dies kann während der Buchung, beim Web-Check-In oder direkt am Flughafen gekauft werden. Vorerst macht Condor nur auf Kurz- und Mittelstreckenflügen den Wunsch nach mehr Abstand zu Geld. Preislich ist man allerdings etwas intransparent, da das Service lediglich mit „ab 39,99 Euro“ beworben wird. Tatsächlich ist es ein dynamisches Pricing, das sich offensichtlich nach Angebot und Nachfrage orientiert.

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Salzburg: Angebot wächst und wächst

Das Ferienflugprogramm ab dem Salzburger Flughafen wird im August 2020 weiter ausgebaut. Rhomberg Reisen bietet beispielsweise ab 2. August 2020 Korsika-Flüge, die von Air Corsica durchgeführt werden, an. Eurowings Europe wird ab 4. August 2020 im Auftrag von Tui Karpathos anteuern. Bereits aufgenommen wurden die Ziele Mallorca, Kreta, Korfu, Kos und Rhodos. Wizzair bietet unter anderem zwei wöchentliche Flüge nach Larnaka an. Unter anderem werden auch Frankfurt am Main, Berlin-Tegel, Düsseldorf und Hamburg von Fluggesellschaften der Lufthansa Gruppe angeboten. Turkish Airlines bedient das Drehkreuz Istanbul und neu auch an Sonntagen Ordu-Giresun. Der Salzburger Flughafen weist in einer Medienerklärung ausdrücklich darauf hin, dass sich die Passagiere über die für das jeweilige Zielland gültigen Einreisebestimmungen informieren müssen. Diese ändern sich momentan sehr häufig.

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