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Aerolíneas Argentinas flottet Frachter ein

Die Corona-Krise treibt die Nachfrage nach Frachtgütern in die Höhe. So auch bei Aerolíneas Cargo: Die Frachtsparte von der Aerolíneas Argentinas wolle sich deswegen zwei Airbus A330-200F zulegen und damit mehr Platz für Fracht schaffen. Bisher genügte der Stauraum im Bauch von Passagierflugzeugen, um Ladungen von A nach B zu transportieren. Dies reiche nun nicht mehr aus, wie aerotelegraph.com berichtet. Die neuen Flugzeuge sollen demnach bis 2022 den Flugbetrieb aufnehmen.  

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Qantas schickt Dreamliner in die Wüste

Aufgrund der aktuell kaum vorhandenen Nachfrage nach internationalen Flügen schickt Qantas einen Großteil der Boeing 787-Flotte in Corona-Pause. Die Großraumzweistrahler werden ab September nach Vivtorville in Kalifornien befördert – im Gegensatz zu den Jumbo-Jets des Carriers aber nur vorübergehend. Mindestens ein Jahr sollen die Flieger dort gelagert werden, so die Prognose des Qantas-Chefs Alan Joyce. Bis dahin erwarte man, dass die Nachfrage wieder auf ein rentables Niveau ansteigt. Doch nicht alle Flugzeuge gehen in den Stand-By-Modus: Die Fluglinie wolle einen kleinen Teil der Flotte als „Notfallflugzeuge“ auf Abruf in Australien behalten, wie flugrevue.de berichtet. 

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Air India Express: Landeunfall in Indien

Für 18 Menschen endete ein schweres Flugzeugunglück in Indien mit dem Tod. Bei starkem Regen sei der Air-India-Express-Flug IX1344 mit 191 Menschen an Bord über die Landebahn hinausgeschossen und rund zehn Meter in die Tiefe gefallen, wie aero.de berichtet. Dabei sei die Boeing 737-800 VT-AXH in zwei Teile zersprungen. Mindestens 123 Menschen seien verletzt worden, so die örtlichen Behörden. Mindestens 15 von ihnen schwer. Der Flieger habe „gestrandete“ indische Staatsbürger wieder zurück in das Land geflogen. Zurzeit ist in Indien Monsunzeit. Deswegen stehen Regenschauer praktisch auf der Tagesordnung. Dies habe schon in jüngster Vergangenheit zu einigen Vorfällen geführt.  „Meine Gedanken sind mit denen, die ihre Liebsten verloren haben. Mögen die Verletzten so schnell wie möglich genesen“, so Indiens Premier Narendra Modi auf Twitter.

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BA: Paycuts oder Kündigungen?

Heute soll entschieden werden, ob Tausende Britisch Airways-Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren oder ob das Unternehmen Lohnkürzungen vornimmt. Zuvor hätten knapp 6.000 Angestellte eine freiwillige Entlassung vorgeschlagen.  Diejenigen, die einer freiwilligen Entlassung nicht zustimmen und veränderte Bedingungen im Arbeitsvertrag nicht akzeptieren möchten, sollen kurzerhand das Kündigungsschreiben ausgehändigt bekommen – mit der Möglichkeit der Wiedereinstellung, sollten sie sich später umentscheiden. Der Gewerkschaft Unite zufolge könnte das Gehalt um 50 Prozent reduziert werden. Dies bestreite British Airways, wie das Nachrichtenportal Dailymail berichtet. Die Fluglinie fliegt fünf Monate nach Ausbruch der Krise immer noch weniger als 20 Prozent des eigentlichen Flugplans und verzeichnete kürzlich im ersten Halbjahr einen Verlust vor Steuern in der Höhe von 3,4 Milliarden Pfund. „Wir müssen jetzt schwierige Entscheidungen treffen und alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um so viele Arbeitsplätze wie möglich zu schützen“, so ein Sprecher des Carriers.

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Air India schließt Stationen in Europa

Das Star-Alliance-Mitglied Air India wird angesichts der Folgen der Coronakrise fünf europäische Stationen schließen. Damit will das Unternehmen die Kosten reduzieren. Betroffen sind neben Wien auch Kopenhagen, Stockholm, Madrid und Mailand. Die Folge daraus ist auch, dass die Flüge zu diesen Airports aufgegeben werden. Die jeweiligen Stationsleiter wurden in internen Anschreiben mit der Schließung der fünf genannten europäischen Stationen beauftragt. „Angesichts der Situation in Covid hat AI beschlossen diese Stationen zu schließen und wird in Absprache mit den örtlichen Stationsleitern unverzüglich Maßnahmen zur Schließung einleiten und die Fristen mitteilen bis zu denen die Station geschlossen wird“, so ein Air-India-Sprecher gegenüber IANS.

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Eurowings: Großer Ärger wegen Werbeinserat

Die Lufthansa-Tochter Eurowings zog die jüngste Ausgabe des Bordmagazins wieder aus dem Verkehr. Grund dafür ist, dass ein Werbekunde in einem Inserat für ein Schmuckstück wirbt. Das Foto auf dem Sujet wurde laut einem Bericht des Berliner Kuriers auf dem Holocaust-Mahnmal in Berlin aufgenommen. „Das Produkt kam von einem externen Dienstleister, den wir umgehend kontaktierten. Auch wenn es sich um ein Missverständnis handelte, ist solch eine Anzeige nicht zu vertreten. Wir haben sofort reagiert und das Produkt aus allen unseren Kanäle entfernt. Wir möchten uns in aller Form dafür entschuldigen“, so eine Eurowings-Sprecherin gegenüber dem Berliner Kurier. Das werbende Unternehmen selbst wollte sich nicht zu dem Vorfall äußern. Zuvor hatten sich laut dem Medienbericht mehrere Passagiere bei Eurowings über das Inserat im Bordmagazin beschwert. Das Heft selbst wird von einer externen Agentur im Auftrag des Billigfliegers produziert.

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Zusätzlicher Staatskredit für Tui

Der Reisekonzern Tui erhält seitens der Bundesrepublik Deutschland abermals Staatshilfe in Milliardenhöhe. Der bereits bestehende Kredit, der über die bundeigene Kreditanstalt für Wiederaufbau zu Beginn der Coronakrise gewährt wurde, ist um 1,05 Milliarden Euro aufgestockt worden. Weitere 150 Millionen Euro werden über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) in das Unternehmen fließen. Dazu wird eine Wandelanleihe ausgegeben, die vom WSFZ gezeichnet wird. Diese kann in Aktien umgewandelt werden, so dass eine Beteiligung von etwa neun Prozent entstehen kann. Im April 2020 erhielt Tui über ein Bankenkonsortium einen staatlich besicherten KfW-Kredit in der Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Dieser wurde nun kräftig aufgestockt. Tui will mit den Finanzmitteln insbesondere über den Winter kommen und sich langfristig absichern. In der Kritik steht der Konzern aufgrund des Umstands, dass weltweit 8.000 Jobs gestrichen werden sollen. Die Flotte der deutschen Tuifly soll halbiert werden und bis zu 900 Stellen abgebaut werden.

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Airbus beschleunigt A321XLR-Entwicklung

Der europäische Flugzeugbauer Airbus behandelt das Projekt A321XLR nun mit Priorität. Es soll angesichts der momentanen Krise nicht pausiert, sondern auf volles Tempo gestellt werden, so der Konzern in einer Aussendung. Der A321XLR ist eine reichweitenverstärkte Variante des A321KR und soll Nonstopflüge bis zu 8.700 Kilometer ermöglichen. Gegenüber dem A330neo ist das Modell in der Anschaffung günstiger, weshalb im Langstrecken-Point-to-Point-Verkehr große Chancen eingeräumt werden. Derzeit hat man bereits rund 500 Festbestellungen von 24 Kunden.

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Wien: Ryanair kündigt neue Strecken an

Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigte am Donnerstag die Aufnahme von acht Strecken im Sommerflugplan 2021 ab Wien an. Dabei handelt es sich um Pula, Banja Luka, Billund, Birmingham, Bologna, Göteburg, Perugia und Rimini. Neue Strecke Flüge pro Woche Pula                                                 2 Banja Luka                                       2 Billund                                            2 Birmingham                                    4 Bologna                                           4 Göteburg                                     3 Perugia                                             2 Rimini                                             2 Teilweise wurden diese Routen bereits in der Vergangenheit von der Tochtergesellschaft Lauda angeboten oder aber zumindest angekündigt und aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Endgültig vom Tisch ist die Aufnahme der Lauda-Strecke nach Beirut. Diese hätte eigentlich mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2020 bedient werden sollen, jedoch kam es aufgrund der Coronakrise dazu nie und dazu wird es auch nicht mehr kommen, da Ryanair diese aus streckenrechtlichen Gründen nicht unter dem FR-Code bedienen kann. Der Billigflieger beabsichtigt auf einigen Strecken, die ab Wien angeboten werden, im Sommerflugplan 2021 erhöhte Frequenzen anzubieten. Diese sind in der nachstehenden Tabelle ersichtlich. Erhöhte Flugfrequenz nach Flüge pro Woche Alghero                                      3 (+1) Barcelona                                   12 (+3) Bukarest                                    7 (+5) Catania                                       3 (+1) Charleroi                                    14 (+1) Kopenhagen                               7 (+4) Dortmund                                   7 (+4) Dublin                                        11 (+6) Edinburgh                                  11 (+6) Ibiza                                           5 (+3) Kefalonia                                   2 (+1) Kiew Boryspil                             7 (+4) Palma                                         25 (+15) Paris                                            4 (+2) Riga                                            4 (+2) Sofia                                           4 (+1) Stansted                                       14 (+5) Tallinn                                        3 (+1) Vilnius                                        3 (+1) Zadar                                          3 (+1)

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Peoples erhöht die Frequenz

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples wird ab 13. September 2020 wieder bis zu zwei tägliche Flüge zwischen Wien und Altenrhein anbieten. Aufgrund der Corona-Pandemie und einem seitens Österreich ausgesprochenen Flugverbot für Maschinen, die in der Schweiz startet sind, musste man bis Mitte Juni 2020 pausieren. Werktags, ausgenommen an Freitagen, werden ab 13. September 2020, wieder zwei tägliche Rotationen angeboten. An Freitagen und Sonntagen wird je einmal geflogen. „Unser konsequenter Fokus liegt weiterhin auf unserem Kerngeschäft; der Linienverbindung zwischen Altenrhein und Wien. Die Erhöhung der Flugfrequenz ist für uns ein wichtiger Schritt, um unseren Fluggästen wieder die gewohnt ideale Verbindung zu ermöglichen“, so Thomas Krutzler, CEO People’s Air Group. „Eine nachhaltig verlässliche Dienstleistung anzubieten sowie Qualität auf höchstem Niveau, sowohl am Boden wie auch in der Luft, ist auch in Zukunft unser Anspruch.“

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