secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Lufthansa Group baut weiter aus

Die Airlines der Lufthansa-Gruppe erwachen langsam aber sicher aus ihrem Corona-Schlaf und bauen ihr Flugangebot weiter aus. So sollen im September 90 Prozent aller ursprünglich geplanten Kurz- und Mittelstreckenziele und 70 Prozent der Langstreckendestinationen wieder angeflogen werden.  Allein Mutterkonzern Lufthansa werde im Herbst über die Drehkreuze Frankfurt und München wöchentlich mehr als 100-mal Nordamerika anfliegen. Außerdem sollen in der Woche rund 90 Flüge nach Asien, über 20 in den mittleren Osten und über 25 nach Afrika geplant sein. „Auf der Kurz- und Mittelstrecke bietet Lufthansa ab September insgesamt 1.800 wöchentliche Verbindungen an. Ab Frankfurt werden dann wieder 102 Ziele angeflogen, ab München 88“, heißt es in der Mitteilung. Swiss gibt auch einen Ausblick in die Zukunft. So wolle die Lufthansa-Tochter im Herbst mit etwa einem Drittel der Kapazitäten rund 85 Prozent aller Destinationen, welche vor der Corona-Krise bedient wurden, wieder anfliegen. Dies soll „im Einklang mit den Lockerungen der Einreisebestimmungen der jeweiligen Zielländer“ geschehen, wie man mitteilt. Eurowings stockt ihr Flugprogramm für Fluggäste ebenso auf und will im Laufe des Sommers wieder 80 Prozent der Reiseziele anfliegen. „Nach Aufhebung der Reisewarnung steigt insbesondere das Interesse an Ferienzielen wie Italien, Spanien, Griechenland und Kroatien sprunghaft an. Deshalb wird Eurowings im Juli bereits wieder 30 bis 40 Prozent ihrer Flugkapazitäten in die Luft bringen – mit den Schwerpunkten ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn“, teilt das Unternehmen mit.

weiterlesen »

Emirates kehrt nach Wien zurück

Nach der Ankündigung der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate, die Beschränkungen für den Flugverkehr aufzuheben, wird Emirates ab dem 15. Juni mit seinen Maschinen vom Typ Boeing 777-300ER Passagierflüge zu 16 Destinationen anbieten. Unter diesen befindet sich auch Wien. Die Flugverbindung in die österreichische Hauptstadt soll dabei ab dem 18. Juni wieder aufgenommen werden. Die Flüge finden donnerstags, samstags und sonntags statt, wie man mitteilt. „Emirates führt ja bereits seit einiger Zeit regelmäßige Frachtflüge nach Wien durch. Es freut uns sehr, dass es ab dem 18. Juni auch wieder Passagierflüge ab und nach Wien geben wird“, so Martin Gross, Direktor von Emirates in Österreich. Flüge zwischen dem Flughafen Dubai und folgenden Reisezielen können ab sofort auch gebucht werden: Wien, Zürich, Bahrain, Manchester, Amsterdam, Kopenhagen, Dublin, New York-JFK, Seoul, Kuala Lumpur, Singapur, Jakarta, Taipeh, Hongkong, Perth und Brisbane. Mit diesen zusätzlichen Zielen wächst das Streckennetz des Carriers auf insgesamt 29 Zielflughäfen.

weiterlesen »

Friedrichshafen ist wieder am Netz

Der Flughafen Friedrichshafen ist nach der „Corona-Pause“ wieder am Netz. Am Freitag startete die Billigfluggesellschaft Wizzair in Richtung Tuzla. Der Betrieb ruhte seit dem 22. März 2020 aufgrund der Pandemie. Mit Tuzla startet Wizzair ihr reguläres Flugprogramm. Am kommenden Montag, den 08. Juni wird die nächste Maschine zu dieser Destination starten. Laut dem Carrier wird am 16. Juni auch der Flugbetrieb vom Bodensee-Airport nach Skopje wiederaufgenommen. Beide Ziele sind dann wieder planmäßig zweimal wöchentlich erreichbar.

weiterlesen »

Wizzair Abu Dhabi verdoppelt die Flotte

Im Oktober soll der Abu-Dhabi-Ableger mit sechs Airbus A321 an den Start gehen. Ursprünglich geplant waren drei Maschinen. Wizzair beabsichtigt die Tochtergesellschaft in Abu Dhabi nicht mit drei, sondern mit sechs Airbus A321 an den Start zu bringen. Dies erklärte Firmenchef Jozsef Varadi in einer Telefonkonferenz. Die Aufnahme des Flugbetriebs soll nach aktuellem Planungsstand im Oktober 2020 erfolgen. Der Verkauf der Tickets wird im Juni 2020 aufgenommen. Konkrete Destinationen nannte der Manager noch nicht. Jedenfalls sollen die Ziele in Afrika, Indien, Europa und im mittleren Osten sein. Jene Europa-Destinationen ab Abu Dhabi, die bereits buchbar sind, werden von Wizzair Hungary durchgeführt und sind nicht die „neuen Ziele“, die in der Branche mit Hochspannung erwartet werden. Die Flotte der Tochter soll rasch ausgebaut werden. Varadi rechnet damit, dass innerhalb der nächsten 15 Jahre bis zu 100 Maschinen in Abu Dhabi betrieben werden, berichtet das Portal Khaleej Times. Das Emirat Abu Dhabi setzt verstärkt auf Lowcoster und gründete über Holding-Gesellschaften gleich zwei Joint-Ventures: Wizzair Abu Dhabi und Air Arabia Abu Dhabi.

weiterlesen »

Neuer Asien-Pazifik-Chef bei Airbus

Mit Patrick de Castelbajac an der Spitze stellt sich der europäische Flugzeugbauer Airbus in der Asien-Pazifik-Region neu auf. Ab dem 1. Juli 2020 hat Airbus einen neuen Präsidenten der Asien-Pazifik-Region: Anand Stanley tritt die Nachfolge von Patrick de Castelbajac an, welcher das Unternehmen verlässt. Stanley wird damit künftig von Singapur aus für die Angelegenheiten des Flugzeugbauers in diesem Gebiet verantwortlich sein. „Anand hat eine Fülle von Erfahrungen eingebracht und die Geschäftstätigkeit des Unternehmens in Indien mit sehr gut geleitet“, so CCO Christian Scherer. „Aufgrund seines nachgewiesenen Erfolges ist er der Richtige für den asiatisch-pazifischen Markt. Wir wissen, dass wir uns darauf verlassen können, dass Anand sich darauf konzentriert, unsere Kunden in diesen schwierigsten Zeiten zu unterstützen und gleichzeitig unsere Position als führender Partner für den Luft- und Raumfahrtsektor in der Region weiter auszubauen.“

weiterlesen »

Swiss mit hohem Quartalsverlust

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie bescherten auch der Lufthansa-Tochter Swiss einen herben Quartalsverlust. Der Carrier will den Flugbetrieb schrittweise wieder hochfahren. Die Corona-Krise bescherte der Fluggesellschaft Swiss einen operativen Quartalsverlust in der Höhe von 84,1 Millionen Schweizer Franken. Im Vorjahr schrieb man noch ein Plus von 48,3 Millionen Franken. Der Umsatz reduzierte sich um 20 Prozent auf 923 Millionen Schweizer Franken. Die Auslastung lag bei 73,3 Prozent. Eine Prognose für das Gesamtjahr kann aufgrund der unklaren Lage rund um die Corona-Pandemie laut Geschäftsleitung nicht abgegeben werden. Markus Binkert, Finanzchef von Swiss erklärte: „Nachdem sich eine länger anhaltende Corona-Pandemie abzeichnete, hat Swiss umgehend Maßnahmen zur Kosteneinsparung eingeleitet. Zusammen mit finanzieller Unterstützung der Lufthansa Group und vom Bund garantierter Staatshilfe werden wir den Liquiditätsengpass überbrücken können. Wir werden selbstverständlich alle Anstrengungen unternehmen, um die Kredite zuzüglich Zinsen so schnell wie möglich zurückzuzahlen.“ Das Finanzergebnis spiegelt sich in den Passagierzahlen wider: In den ersten drei Monaten dieses Jahres beförderte Swiss insgesamt 2.991.974 Passagiere. Dies entspricht einem Rückgang von 21,4 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Insgesamt führte Swiss 27.270 Flüge durch, 19,2% weniger als im ersten Quartal 2019. In den ersten drei Monaten des Jahres 2020 hat Swiss auf dem gesamten Streckennetz 15,9 Prozent weniger Sitzkilometer (ASK) angeboten, die Anzahl der verkauften Sitzkilometer (RPK) sank um 21,5 Prozent. Die Auslastung der Flüge (SLF) lag im Durchschnitt bei 73,3 Prozent. Damit waren sie im Vorjahresvergleich um 5,3 Prozentpunkte schlechter ausgelastet. „Wir werden sukzessive unser Flugangebot in Zürich und Genf erhöhen. Ziel ist, dass wir die so wichtigen

weiterlesen »

Lauda: Vida macht Standpunkt klar

Am heutigen Abend könnte sich das Schicksal der fast 600 Lauda-Mitarbeiter in Wien final entscheiden. WKO und Vida treten um 17 Uhr 00 zu Verhandlungen zusammen. Die Gewerkschaft teilte via OTS nochmals ihren Standpunkt mit und will hart bleiben. Rund 45 Minuten vor dem Beginn der möglicherweise finalen Verhandlungen zwischen der Wirtschaftskammer und der Gewerkschaft Vida machten die Arbeitnehmervertreter ihren Standpunkt in einer OTS-Mitteilung nochmals klar. Ryanair lud zwischenzeitlich Medienvertreter zu einer Online-Pressekonferenz, die am Donnerstag um 10 Uhr 00 stattfinden soll, ein. Falls es zu einer Einigung kommt, werde man diese absagen. „Die Gewerkschaft Vida erwartet sich, dass endlich die Vernunft über die Ryanair-Ultimaten siegt“, sagt Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt im Vorfeld der heutigen Lauda-KV-Verhandlungen. „Unser Vorschlag, mit dem die Krisenzeit überbrückt werden kann, führt zu keinen Mehrkosten für das Unternehmen aber zu einem sozial ausgewogeneren Kollektivvertrag für die unterschiedlichen Berufsgruppen“, so Liebhart. Weiters fordert er, dass sämtliche Klauseln, die seitens der Gewerkschaft als rechtswidrig angesehen werden, entfernt werden müssen. „Wir sind nach wie vor bestürzt über die erpresserische Vorgehensweise des Ryanair-Konzerns, die im Schulterschluss mit der Wirtschaftskammer erfolgte. Als Gewerkschaft haben wir in diesen Verhandlungen doppelt Verantwortungen zu tragen: Das ist einerseits der Erhalt der Arbeitsplätze bei Laudamotion und andererseits die Sicherung von nachhaltigen Arbeitsplätzen in Österreich. Eine Zustimmung zum bisher vom Unternehmen geforderten Dumping-Einkommensniveau von nur garantierten 1.000 Euro brutto im Monat würde bei KV-Verhandlungen in anderen Branchen bei den Arbeitgeberforderungen eine fatale Sogwirkung nach unten auslösen. Wir wollen nicht, dass die WKÖ damit ein

weiterlesen »

737-Max: Boeing und Tui erzielen Einigung

Eine Einigung, über die keine näheren finanziellen Details veröffentlicht wurden, haben die Tui Group und Boeing in Sachen der 737 Max erzielt. Der Reisekonzern Tui und US-Flugzeughersteller Boeing haben eine Einigung zum Ausgleich des 737-Max-Flugverbots erzielt. Über die Details schweigen beide Seiten. Tui erhält in den kommenden zwei Jahren eine „Kompensation, die einen erheblichen Teil des Schadens abdeckt, sowie Guthaben für künftige Flugzeugbestellungen“. Wegen des Groundings der Max warten die Tui-Airlines seit über einem Jahr auf die Auslieferung von acht Flugzeugen, die eigentlich 2019 zu den Flotten dazustoßen sollten.  Auch klar ist, dass Tui in den kommenden Jahren weniger Jets bei Boeing abnehmen wird, als bislang geplant. In den kommenden zwei Jahren würden weniger als die Hälfte der ursprünglich vorgesehenen Flugzeuge ausgeliefert, heißt es. Daraus ergebe sich gegenüber der ursprünglichen Planung eine durchschnittliche Verzögerung von rund zwei Jahren. Tui-Chef Fritz Joussen spricht von einer „fairen Einigung“, mit der „ein Großteil der durch das Flugverbot der 737 MAX entstandenen Kosten“ ausgeglichen werden. Der Konzern hat insgesamt 61 737-Max-Jets bestellt.

weiterlesen »

Griechenland untersagt Katar-Flüge

12 Personen wurden nach einem Flug von Doha nach Athen positiv getestet. Nun untersagt die griechische Regierung Flüge aus Katar. Griechenland macht einen Rückzieher und streicht alle Flugverbindungen nach Katar bis zum 15. Juni. Auslöser für diese Maßnahme sei ein zuvor durchgeführter Flug von Doha nach Athen. Unter den insgesamt 91 Fluggästen an Bord seien demnach 12 positiv auf den neuartigen Covid-Erreger getestet worden.  Die Infizierten müssen nun eine 14-tägige Selbstisolation antreten, wie orf.at berichtet. Regierungschef Kyriakos Mitsotakis plane derzeit, die Touristensaison ab Mitte Juni wieder zu eröffnen – unter der Bedingung, dass die Situation rund um das Corona-Virus weiterhin stabil bleibe.     

weiterlesen »

VKI verlängert Ticket-Aktion

Der Verein für Konsumenteninformation verlängert seine „Geld-zurück-Aktion“ für Lauda- und Austrian-Airlines-Tickets, die aufgrund der Corona-Krise nicht genutzt werden konnten. Frustrierte Passagiere, deren Flug aufgrund der Corona-Pandemie annulliert wurde, werden oftmals mit Gutscheinen abgespeist. Dabei haben sie das Recht auf der eigenen Seite: Sagt eine Fluggesellschaft den Flug ab, hat man die Wahl zwischen der Erstattung des Flugpreises oder einer anderweitigen Beförderung unter vergleichbaren Umständen. Airlines dürfen laut EU-Recht Wertgutscheine nur dann ausstellen, wenn der betroffene Kunde die Annahme freiwillig akzeptiert. Die Praxis sieht aber anders aus: Aufgrund der finanziellen Notlage missachten viele Luftfahrtunternehmen ihre Pflichten. Und heimische Regierungen schauen darüber hinweg. In den Niederlanden, Frankreich, Italien, Belgien und Luxemburg legte man sogar die sonst übliche Rückerstattungspflicht erst kürzlich lahm – eine Gutschein-Lösung soll vorübergehende Abhilfe schaffen. Diese nationalen Alleingänge missfallen der EU-Kommission, die trotz Corona weiterhin an die Unveränderlichkeit der EU-Fluggastrechteverordnung festhält.  Auch in Österreich ist dieses Problem allgegenwärtig. Seit Ende April haben sich bereits über 9.000 Konsumenten beim Verein für Konsumenteninformation (VKI) gemeldet, die ihren Anspruch auf Rückerstattung des vollen Ticketpreises bei der AUA und Lauda geltend machen möchten. Dabei hat der VKI eine Aktion ins Leben gerufen, um Verbraucher kostenfrei bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen. Diese wurde bis zum 30. Juni verlängert – Betroffene können hier den Service in Anspruch nehmen.

weiterlesen »