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Korean Air kehrt nach Wien zurück

Nach coronabedingter Pause wird Korean Air die Passagierflüge nach Wien wieder aufnehmen. Cargo flog man auch während der Pandemie durchgehend. Die Fluggesellschaft Korean Air wird ab 1. Juli 2020 wieder Passierflüge zwischen Seoul und Wien anbieten. Der Carrier wird vorerst an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Samstag fliegen, teilte das Unternehmen mit. Zum Einsatz kommen Maschinen des Typs Airbus A330-200, die mit 188 Economy-Class- und 30 Business-Class-Sitzen ausgerüstet sind. Der Flugplan auf einen Blick:KE938 VIE ICN 18:40 11:40+1KE937 ICN VIE 12:50 17:10

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„Gute Nachfrage“ bei Austrian Airlines

Viele Experten vermuteten, dass die Nachfrage nach Flugtickets in diesem Jahr unterirdisch niedrig sein wird. In der AUA-Zentrale ist man positiv überrascht, dass gerade jene Flüge, die man ab 15. Juni 2020 aufnehmen wird, sehr rege gebucht werden. Durchaus mit Hochspannung blicken europäische Fluggesellschaft derzeit auf ihre aktuelle Buchungslage, denn die geplanten Neustarts sind auch von der Nachfrage abhängig. Bei Austrian Airlines soll die Auslastung ab dem 15. Juni 2020 recht gut sein, so das Unternehmen. Zwar wird man in der zweiten Junihälfte nur 37 Destinationen bei einer Kapazität, die um 95 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt, bedienen, jedoch scheint das Angebot vom Markt angenommen zu werden. Konzernsprecher Peter Thier bezifferte die momentane Auslastung für die Flüge, die in den letzten beiden Juni-Wochen angeboten werden, mit 50 Prozent. Dies wäre „überraschend gut“. Die Formulierung deutet auch darauf hin, dass man bei Austrian Airlines mit einer geringeren Nachfrage gerechnet hatte, jedoch der Markt offenbar wesentlich reisewilliger ist als „befürchtet“. Die Lufthansa-Tochter wird den Flugverkehr schrittweise hochfragen und nach und nach weitere Destinationen auflegen. Noch diese Woche will das Unternehmen zusätzliche Ziele, die Anfang/Mitte Juli ihr „Comeback“ feiern werden, verkünden. Mit Hochspannung blicken daher auch die Strategen der AUA-Zentrale auf den „Fahrplan“ hinsichtlich der Reiselockerungen, der seitens der Bundesregierung in Kürze öffentlich präsentiert werden soll. Austrian Airlines jedenfalls wird den Flugbetrieb nachfrage- und reiselockerungsorientiert schrittweise und behutsam wieder anfahren.

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Wizzair: Neue Basis in Tirana

15 neue Strecken und drei Airbus A320 bringt Wizzair in die albanische Hauptstadt Tirana. Auch Ziele in Deutschland und der Schweiz werden neu angeflogen. Der ungarische Billigflieger eröffnet in der albanischen Hauptstadt Tirana eine neue Basis. Der Carrier wird ab Juli 2020 drei Airbus A320 stationieren und insgesamt 15 neue Routen eröffnen. Darunter auch Karlsruhe/Baden-Baden, Basel, Hamburg, Berlin-Schönefeld und Frankfurt-Hahn. Wizzair fliegt seit 2017 nach Tirana. „Wir freuen uns sehr, die Einrichtung der neuen Basis von Wizz Air in Tirana zu begrüßen. Dies bedeutet einen fairen Wettbewerb zwischen den Fluggesellschaften, mehr Passagiere, sobald unsere Grenzen offen sind, erschwingliche Ticketpreise und Reisemöglichkeiten für die Menschen. Nach den schwierigen Monaten von COVID-19 gibt uns diese Neuigkeit unseren Optimismus zurück. Mit der Erfahrung, die wir in den vergangenen Jahren in Tirana mit der Bereitstellung von günstigen Tarifen, aber qualitativ hochwertigen Dienstleistungen gesammelt haben, sind wir zuversichtlich, dass diese neue Basis von Wizz Air in Tirana der Region mehr Wirtschaftswachstum bringen wird – ein Signal, das wir uns alle gerade jetzt wünschen. Unser Ziel sind hohe Standards, niedrige Ticketpreise und die vielseitigen Möglichkeiten, zu reisen und die Welt zu erkunden. Das ist unsere Mission am Ende, denn beim Internationalen Flughafen Tirana geht es um Menschen, ihre Pläne und ihren Willen zu reisen und um unseren Beitrag, dieses Vorhaben einfach und angenehm für sie zu gestalten“. Constantin von Alvensleben, CEO Flughafen Tirana. Die drei Airbus A320-Flugzeuge werden den Betrieb von 15 neuen Strecken nach Beauvais (Paris), Charleroi (Brüssel), Eindhoven, Euroairport Basel Mulhouse, Karlsruhe / Baden

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Wizzair expandiert in Larnaka und Malpensa

Während andere Airlines nur zögerlich den Restart wagen, kündigt der ungarische Billigflieger Wizzair gleich zwei neue Bases an. Gleich zwei neue Bases kündigt die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair an. In Larnaka errichtet der Carrier seine 28. Basis und nimmt zehn neue Strecken, darunter auch Karlsruhe/Baden-Baden und Memmingen, auf. Die zwei Airbus A320 werden den Betrieb von zehn neuen Strecken nach Athen, Thessaloniki, Billund, Kopenhagen, Dortmund, Memmingen, Karlsruhe/Baden Baden, Suceava, Turku und Breslau unterstützen, wobei insgesamt eine Million Plätze ab Larnaka im Jahr 2020 zur Verfügung stehen werden. „Nach zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit am Flughafen Larnaka freue ich mich, unsere neueste Basis hier bekannt zu geben, da wir das Potenzial und die Nachfrage nach preiswertem Reisen in Zypern sehen und es zu den beliebtesten und sich am schnellsten entwickelnden Reiseziele zählt. Wir bestreben unsere Präsenz in Zypern auszubauen und erschwinglichere Reisemöglichkeiten von und nach Larnaka anzubieten, wobei wir uns an die höchsten Standards unserer Hygienemaßnahmen halten. Unsere hochmodernen neuen Airbus A320 und A321 Flugzeuge sowie unsere verbesserten Schutzmaßnahmen werden die bestmöglichen hygienischen Bedingungen für Reisende gewährleisten. Wizz Air ist der kostengünstigste Anbieter mit der stärksten Liquidität in Europa und betreibt die jüngste und wirtschaftlich effizienteste Flugzeugflotte mit dem geringsten ökologischen Fußabdruck. Mit diesem Wissen bin ich zuversichtlich, dass Wizz Air einen tiefgreifenden Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Zyperns und den Aufschwung seiner Tourismusindustrie haben wird“ József Váradi, CEO der Wizz Air-Gruppe Die Basis Nummer 29 wird der Carrier auf dem Flughafen Mailand-Malpensa errichten. Insgesamt werden 20 neue Routen aufgenommen. Die fünf Airbus

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IATA: Das Geld reicht nicht aus!

Alexandre de Juniac, Chef der IATA, warnt davor, dass den Airlines das Geld ausgeht. Es muss dringend Hilfe von den Staaten her. Noch vor wenigen Wochen ahnte man beim Weltluftfahrtverband IATA Schlimmes. Das Geld reiche nicht aus und Hilfe müsse her – besonders der Staat müsse einspringen und die Luftfahrtindustrie am Leben halten. Jetzt kam es anders: „Zwar haben wir einige Unternehmen den Bach runtergehen sehen, dennoch waren es nur eine Handvoll“, so Brian Pearce, Chefökonom des Verbands. Schätzungsweise 123 Milliarden US-Dollar seien an angeschlagene Carrier geflossen. Doch nicht alle konnten gerettet werden, denn Staatshilfen seien äußerst ungleichmäßig verteilt worden. „Auffallend ist, dass in Entwicklungsländern weniger geholfen wird“, so Pearce. Das meiste der geschätzten 123 Milliarden US-Dollar würde an Fluglinien in Nordamerika und Europa fließen – nämlich mehr als 30 Prozent. Verglichen mit diesen Werten würde der Anteil, der in Ländern wie Brasilien, Mexiko oder Südafrika gewährt wird, unter einem Prozent liegen. Dies würde es den dortigen Unternehmen, die ohnehin schon geschwächt seien, noch schwerer machen, mit der Konkurrenz mitzuhalten oder sich gar noch über Wasser zu halten, wie man am Beispiel Thai Airways sehen würde.  Stirnrunzeln verursache auch der Umstand, dass mehr als die Hälfte der Hilfen zusätzliche Verbindlichkeiten erzeugen würde. Damit kritisiert man die Art der Hilfe. Allein 67 Milliarden US-Dollar, die krisenbedingt freigeschaltet wurden, würde den Schuldenberg bei den Airlines nur noch weiter erhöhen, die diese Kredite später zinserhöhend zurückzahlen müssten. Da nicht so rasch mit einer Erholung der Branche zu rechnen sei, würde das eine enorme

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Latam Airlines meldet Insolvenz an

Der größte Airline-Konzern Südamerikas ist pleite und will sich mit einem Chapter-11-Insolvenzverfahren in den USA neu aufstellen. Die Corona-Krise macht auch in Südamerika keinen Halt. Nun trifft es ausgerechnet die größte Fluggesellschaft des Doppelkontinents: Latam Airlines kann seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen und meldet Insolvenz an. Das betrifft sowohl die Unternehmensgruppe als auch die Tochterunternehmen in Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und in den Vereinigten Staaten. Schon vorige Wochen wusste man: Die Lage ist ernst. So gab der Carrier bekannt, mindestens 1400 Angestellte in den Tochter-Niederlassungen kündigen zu wollen, um die Kostenstruktur zu senken. Auch stornierte man die Bestellung von zehn Airbus A350. Diese Maßnahmen reichen aber nicht aus. Jetzt geht man in Gläubigerschutz. „Angesichts der größten Krise in der Geschichte der Luftfahrt hat der Aufsichtsrat diesen Weg nach Analyse aller verfügbaren Alternativen zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Gruppe gebilligt“, so Ignacio Cueto, Präsident des Gremiums. Dass das kein Abschied für immer, sondern lediglich eine vorübergehende Vorgehensweise ist, um sich finanziell neu aufzustellen, ist auch kein Geheimnis. So sei die Geschäftsführung zuversichtlich, dass Latam danach wieder erfolgreich sein werde, wie aerotelegraph.com berichtet. Derzeit würde das börsennotierte Unternehmen noch 1,3 Milliarden US-Dollar an Liquidität besitzen. Unabhängig davon seien die Latam-Töchter in Argentinien, Brasilien und Paraguay nicht betroffen.

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Aer Lingus vor Personalabbau

Bei der irischen IAG-Tochter könnte es nach dem 21. Juni 2020 zum Personalabbau kommen. Hintergrund ist, dass das Kurzarbeitsmodell der Regierung ausläuft. Aer Lingus warnt seine Mitarbeiter: Sobald das Covid-19-Lohnzuschussprogramm der irischen Regierung am 21. Juni ausläuft, sei mit einseitigen Kündigungen, Lohnsenkungen sowie verkürzten Arbeitszeiten zu rechnen. Wie viele Angestellte dran glauben müssen, sei noch nicht bekannt. Die Gewerkschaft kritisiert diese Vorgehensweise und appelliert an die Vernunft des IAG-Tochterunternehmens. Man solle keine voreiligen Entscheidungen treffen und andere Optionen in Erwägung ziehen, wie ch-aviation.com berichtet. Bis zum Ende der Kurzarbeit werde der Belegschaft die Hälfte des Gehaltes ausgezahlt. Den restlichen Teil würde der Staat übernehmen.

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SAS kündigt „Corona-Comeback“ an

Das Star-Alliance-Mitglied SAS wird am 1. Juni 2020 wieder aus dem „Corona-Schlaf“ erwachen. Der Flugbetrieb soll stufenweise wiederaufgenommen werden. Wie viele andere Mitbewerber feiert auch die skandinavische SAS im nächsten Monat ihr Comeback. Beginnend mit dem 1. Juni wird der Carrier den Flugbetrieb schrittweise wieder aufnehmen. Zuerst wolle das Geschäft innerhalb der skandinavischen Halbinsel wiederbeleben, bevor internationale Ziele angeflogen werden. Ab Stockholm bietet man Verbindungen von und nach Malmö, Ängelholm, Kalmar und Skellefteå an. Außerdem soll der Flugverkehr nach Helsinki und Turku (Finnland) wieder aufgenommen werden. In Norwegen, wo SAS bereits alle inländischen Ziele bedient, ist es jetzt möglich, von Bergen und Stavanger nach Kopenhagen und von Stavanger nach Aberdeen zu fliegen. Von Kopenhagen aus nimmt man Langstreckenziele auf – Amsterdam, New York und Chicago. Außerdem werde die Flottenstärke pünktlich zum Restart von 15 auf 30 Maschinen verdoppelt. „Zusätzlich zu den Routen, die jetzt dem Flugprogramm hinzugefügt werden, plant SAS, mehr Verbindungen anzubieten, da die Maßnahmen vieler Länder wieder gelockert werden und die Nachfrage nach Reisen in Skandinavien und weltweit steigt“, heißt es in der Mitteilung.

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April: Nur 100 Passagiere in Bremen

Im April 2020 zählte der norddeutsche Airport aufgrund der Corona-Pandemie nur 100 Passagiere. Ein Tiefpunkt in der Geschichte des Flughafens. An den diesjährigen April wird man sich am Bremer Flughafens wohl nicht so gerne zurückerinnern. Das Passagieraufkommen lag bei ganzen 100 Fluggästen – ein Rekordtiefwert. Außerdem verringerte sich die Anzahl der Flugbewegungen um 80 Prozent. Und obwohl der Airport dadurch in finanzielle Schwierigkeiten geriet, musste man dennoch betriebsbereit bleiben – etwa für Ambulanzflüge oder Transportmaschinen. Deswegen sei es nicht überraschend, dass die Zukunftsaussichten dunkel seien. Erst kürzlich habe der Flughafenchef mitgeteilt, dass der Umsatzverlust bis Ende des Jahres bei rund 33 Millionen Euro liegen werde, wie weser-kurier.de berichtet.

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Streit: Serbien wirft Montenegro Airlines raus

Ein Streit um Grenzöffnungen führt zum Rauswurf von Montenegro Airlines in Serbien. Die serbische Regierung verbietet Montenegro Airlines auf serbischem Boden zu landen. Auslöser soll eine zuvor veröffentliche Liste sein. Darin nennt Montenegro neun Länder, mit denen es ab dem 1. Juni seine Grenzen wieder öffnen möchte – darunter Kroatien, Slowenien oder Albanien. Serbien bleibt dabei außen vor. Erst gestern kündigte die Airline die Wiederaufnahme des Flugbetriebs in der ersten Junihälfte an, wie exyuaviation.com berichtet. Der Carrier sei durch die Covid-19-Pandemie ohnehin schon geschwächt, politische Reibereien würde man in der jetzigen Situation am wenigsten benötigen. Hoffnung auf eine rasche Aufhebung des Verbots macht der montenegrinische Botschafter in Belgrad. Laut ihm seien die Länder, mit denen man eine Grenzöffnung anstrebt, „noch nicht endgültig festgelegt.“ 

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