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Enter Air bestellt drei Boeing 737 Max 8

Gute Nachrichten für Boeing: Nach langer Zeit geht wieder eine Bestellung für den Kriesenflieger des US-Flugzeugbauers ein. Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air möchte gleich zwei Boeing 737 MAX 8 ausgeliefert bekommen. Auch eine Option für zwei weitere Maschinen sei schon ausgehandelt worden, wie Boeing mitteilt. „Trotz der aktuellen Krise ist es wichtig, über die Zukunft nachzudenken. Aus diesem Grund haben wir vereinbart, zusätzliche 737-8-Flugzeuge zu bestellen. Angesichts der strengen Kontrollen, denen die 737 MAX unterzogen wird, bin ich überzeugt, dass sie in den kommenden Jahren das beste Flugzeug der Welt sein wird “, so Grzegorz Polaniecki, Generaldirektor und Vorstandsmitglied von Enter Air, die eine reine Boeing 737-Flotte betreibt.  Zusätzlich dazu konnte auch anderweitig eine Einigung erzielt werden. Denn aufgrund des Flugverbots der 737 Max seien dem Carrier aus Polen finanzielle Schäden entstanden. Diese sollen nun vom Flugzeughersteller kompensiert werden. In welcher Form dies geschehen soll ist aber unklar, konkrete Einzelheiten werden der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht.

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AUA flottet „Spirit of Alpbach“ aus

Mit der Überstellung der OE-LGP nach Kanada am vergangenen Mittwoch bzw. Donnerstag schreitet die Ausflottung der Dash 8 Flotte bei der AUA erneut voran. Nach der Corona-bedingten Außerdienststellung im März wurde die „Spirit of Alpbach“ zunächst von April bis August in Bratislava zwischengelagert bevor die anschließend über Glasgow, Reykjavik & Narsarsuaq nach St. John’s flog. Nach dem Erstflug im Februar 2000 begann sie ihre Karriere im Oktober 2001 (LN-WDZ) als erste an Wideroe übergebene DHC Dash 8-400. Danach folgten N539DS (Horizon Air & Island Air), C-FSPV(Bombardier), D-ADHQ (Augsburg Airways), PH-DHQ (SAMCO Aircraft Maintenance) und schlussendlich die Auslieferung im September 2014 als OE-LGP an Tyrolean Airways mit dem späteren Betriebsübergang zu Austrian Airlines. Dieser Artikel wurde von Maximilian Gruber verfasst.

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Staatshilfe für Lufthansa wird reduziert

Die von den Regierungen Belgiens, Österreichs und der Schweiz gewährten Staatshilfen und Kreditgarantien für Brussels Airlines, Austrian Airlines und Swiss sowie Edelweiss werden in Deutschland in Abzug gebracht. Dies hat zur Folge, dass das Volumen der deutschen Staatshilfe für Lufthansa von neun auf sieben Milliarden Euro sinkt. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds gab am Montag grünes Licht für die Rettungspakete für die Kranich-Töchter in Österreich, Belgien und der Schweiz. Die Konditionen, die seitens der drei Staaten für die Rettungspakete der jeweiligen Airlines gewährt werden, sind stark unterschiedlich.

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British Airways: Erste Boeing 747 ausgeflottet

Das IAG-Konzernmitglied British Airways leitet die vorzeitige Ausflottung der Boeing 747-400-Teilflotte ein. Die erste Maschine wurde am Dienstag zur Verschrottung von Heathrow nach Spanien ausgeflogen.  Die Coronakrise führt dazu, dass der ursprüngliche Plan verworfen wurde. Eigentlich wollte British Airways die Vierstrahler erst im Jahr 2024 ausflotten. Nun beschleunigte man dies und setzt künftig hauptsächlich auf Boeing 787 und AIrbus A350. Auch der “Mini-Jumbo”, Airbus A318, der auf der Strecke London City-New York im Einsatz war, hat zwischenzeitlich die Flotte verlassen. Die Route wurde in reiner Business-Class-Bestuhlung bedient und wird endgültig aufgegeben.

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Grünes Licht für SAS-Staatshilfe

Am Dienstag gab die EU-Kommission grünes Licht für das staatliche Hilfspaket für das Star-Alliance-Mitglied SAS. Schweden, Dänemark und ein Investor werden dem Unternehmen rund 1,64 Milliarden U.S.-Dollar zufließen lassen. Nun sind die Aktionäre am Zug, denn diese müssen bis zum 22. September 2020 ebenfalls ihre Zustimmung erteilen. Im Zusammenhang mit der Annahme der staatlichen Unterstützung wird SAS eine tiefgehende Restrukturierung durchführen. Auch der Abbau vieler Arbeitsplätze ist geplant.

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Eurowings: Nachfrage eingebrochen

Aufgrund schwacher Nachfrage überarbeitet die Lufthansa-Tochter Eurowings derzeit ihre Planungen für den Herbst. Firmenchef Jens Bischof sagte in einer Videokonferenz, dass die Auslastung in den letzten Tagen um etwa ein Viertel zurückgegangen ist. Dies würde insbesondere daran liegen, dass Passagiere von Reiseveranstaltern ausbleiben. Besonders der Umstand, dass Deutschland das EU-Land Spanien zum Risikogebiet erklärt hat, wirkt sich negativ auf die Nachfrage bei Eurowings aus. So habe man unmittelbar einen Einbruch um etwa 30 Prozent verzeichnet. Noch beobachtet man die weitere Entwicklung und will noch keine Anpassungen am Flugplan vornehmen. Allerdings – so Bischof – könnten vorerst keine weiteren Maschinen reaktiviert werden. Derzeit sind 51 Flugzeuge im Einsatz und das könnte auch vorerst so bleiben, denn der Manager sieht etwa 50 Maschinen als eine realistische Flottengröße für den Winterflugplan. Für den Sommer 2021 plant Eurowings momentan mit 80 Maschinen. Auch arbeitet man an weiteren Zusatzprodukten, die Bischof als “eine Art Corona-Versicherung” bezeichnete. Nähere Details gab der Airlinechef noch nicht bekannt.

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Schweden: Keine Staatshilfe für Norwegian

Die finanziell angeschlagene Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle beantragte auch in Schweden Staatshilfe und erhielt nun eine Ablehnung. Die Behörden begründeten die Entscheidung damit, dass Kreditgarantien nur dann gewährt werden können, wenn das Unternehmen vor Ausbruch der Pandemie gesund war. Das ist bei Norwegian nicht der Fall, berichtet Reuters News. Der Carrier konnte sich mittels staatlicher Kreditgarantien Norwegens und Schuldenverzicht seitens Gläubigern vor der Insolvenz bewahren. Derzeit ist geplant, dass 20 von 150 Maschinen eingesetzt werden. Auch laufen Verhandlungen mit Leasinggebern über die vorzeitige Rückgabe einiger Flugzeuge.

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Eurowings monetarisiert freie Mittelsitze

Die Lufthansa-Tochter Eurowings beabsichtigt nun im großen Stil aus freien Mittelsitzen Geld zu machen. Nach Condor führt nun auch dieser Carrier die Möglichkeit ein, dass der Mittelsitz – bei 3-3-Bestuhlung – frei bleiben kann. Dafür ist ein Entgelt zu entrichten, das mindestens 18 Euro kostet. Die EASA empfiehlt sämtlichen europäischen Fluggesellschaften, dass zur Erhöhung der Abstände die Mittelsitze freibleiben sollen, so es die Auslastung des jeweiligen Fluges zulässt. Bei der konkreten Umsetzung happert es allerdings bei den meisten Airlines heftig. Zunehmen erkennen diese den Wunsch nach mehr Abstand zum Sitznachbarn auch als neue Einnahmequelle und führen ein solches Extra, das selbstverständlich kostenpflichtig ist, ein. Eurowings nennt die Monetarisierung leerer Sitze “innovativ”. Über die Homepage kann das “Extra” allerdings erst ab September 2020 gebucht werden. Bis dahin kann dies nur über die kostenpflichtige Hotline das Carriers erfolgen. Eigenen Angaben nach habe man in einem Testlauf über das Servicecenter rund 5.000 freie Mittelsitze verkauft. Zum Durchschnittspreis macht man keine Angaben und verweist darauf, dass die Option “ab” 18 Euro erhältlich ist. „Das positive Feedback während der Testphase hat uns sehr deutlich gezeigt, dass sich unsere Gäste häufig mehr Komfort und Abstand an Bord wünschen. ‚Ultra-Lowcost‘ funktioniert seit Corona nicht mehr, zumindest nicht in unserem Heimatmarkt Deutschland. Wir gehen deshalb davon aus, dass der freie Mittelsitz ein sehr wichtiges Produkt beim Reisen der Zukunft wird“, sagt Eurowings CEO Jens Bischof. Das neue Angebot ist in allen Sitzreihen und auf allen Eurowings Strecken innerhalb Europas buchbar – eine Verfügbarkeit vorausgesetzt. Der freie Mittelsitz ist

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Malta verlangt PCR-Test von Rumänen, Spaniern und Bulgaren

Der stellvertretende Premierminister der Republik Malta, Christopher Fearne, veröffentlichte am Dienstag die so genannte “Amber List”. Auf dieser enthalten sind Bulgarien, Rumänien und Teile Spaniens. Passagiere die Rumänien, Bulgarien oder aber Barcelona, Girona oder Madrid nach Malta einreisen wollen müssen ab Freitag einen negativen Coronatest vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Liegt dieser nicht vor, so kann eine Quarantäne in Malta angeordnet werden. Alternativ kann auch ein PCR-Test auf dem Flughafen Luqa veranlasst werden, wobei die maltesischen Behörden keine Auskunft zu eventuellen Kosten veröffentlicht haben. Staaten wie Österreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Schweiz, Slowakei und so weiter befinden sich weiterhin auf der grünen Liste. Hat man sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in die Republik Malta in den “green States” aufgehalten, so müssen lediglich zwei Formulare ausgefüllt werden, jedoch Beschränkungen gibt es nicht. Alle Länder, die nicht explizit auf der grünen Liste oder der “Amber List” genannt werden, sind weiterhin mit einem Einreiseverbot belegt. Fearne kündigte an, dass die Einstufung der Staaten wöchentlich überarbeitet werden soll. Jene Länder und/oder Regionen, die in die “Amber List” aufgenommen werden, veröffentlicht man im Amtsblatt und auf den Homepages der Regierung. Einfach zusammengefasst bedeutet das nun: Ist das Land, aus dem man einreisen möchte, grün gelistet, so gibt es keine Beschränkungen. Lediglich zwei Formulare müssen ausgefüllt werden. Scheint es auf der “Amber list” auf, so muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden. Findet sich der Staat auf der “Roten Liste” besteht ein generelles Einreiseverbot.

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Gatwick: Wizzair UK kündigt dritte UK-Basis an

Ende Oktober 2020 wird Wizzair UK am Flughafen London-Gatwick eine neue Basis eröffnet. Vorerst wird ein Airbus A321 auf dem zweitgrößten Flughafen der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs stationiert. Gatwick ist nebst Luton und Doncaster/Sheffield die dritte Base des “Brexit-Ablegers” der ungarischen Billigfluggesellschaft. „Die neue Base in Gatwick stärkt auch die Position von Wizz Air UK als britische Airline, die für Wachstum, neue Jobs und mehr Verbindung für UK steht und der Wirtschaft helfen soll, wieder auf die Beine zu kommen“, betont Owain Jones, Managing Director von Wizz Air UK. Den Gatwick Airport steuert Wizzair seit dem Jahr 2016 an und zählt dort eigenen Angaben nach rund eine Million Passagiere pro Jahr. Mit dem stationierten Airbus A321 sollen Ziele wie Athen, Neapel, Lanzarote und Malta angeflogen werden. Der Carrier kritisierte in den letzten Wochen wiederholt, dass derzeit nicht genutzte Slots bis auf weiteres geschützt sind. Das Unternehmen fordert in einer Aussendung erneut, dass die betroffenen Fluggesellschaften “ihre Blockade” aufgeben sollen.

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