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Jet Time hebt als Jettime wieder ab

Für die insolvente ACMI- und Charterfluggesellschaft Jet Time könnte es eine Zukunft geben, denn laut dem Medium „Check-in“ gründete Eigentümer Lars Thuesen eine neue Fluggesellschaft. Kurios: Der Firmenname ist fast identisch: Jettime. Laut der Berichterstattung übernahm das neue Unternehmen einige Assets aus der Konkursmasse. Insbesondere das AOC und die OL konnten übertragen werden. Einen neuen Job wird es jedoch nur für vorerst 26 ehemalige Jet Time-Mitarbeiter geben. Der Termin für den Erstflug steht noch nicht fest.

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KLM fliegt wieder nach Shanghai

Seit 21. Juli 2020 fliegt die niederländische Fluggesellschaft KLM wieder zwischen Amsterdam und Shanghai. Die Passagierflugverbindung war seit Anfang Feber 2020 aufgrund der Corona-Pandemie temporär ausgesetzt. Vorerst bietet der Carrier eine wöchentliche Rotation, die mit Boeing 777-300 bedient wird, an. Die Flüge legen in beiden Richtungen eine Zwischenlandung in Seoul ein. „Die Wiederaufnahme der Flüge nach Shanghai ist ein vorsichtiges, aber positives Zeichen der Erholung und zeigt unsere guten Beziehungen zu China und unseren dortigen Partnern. KLM erweitert sein Netzwerk sorgfältig, um sicherzustellen, dass unsere Kunden so viele Ziele wie möglich zur Auswahl haben. Die Tatsache, dass wir Shanghai jetzt wieder anbieten können, ist ein wichtiger Meilenstein beim mühsamen Wiederaufbau des KLM-Streckennetzes in einer schwierigen Zeit“, so KLM-Chef Pieter Elbers. Ab 3. August 2020 wird KLM Cityhopper zwischen Amsterdam und Cork mit Embraer 175 fliegen. Ursprünglich war geplant, dass diese Route Mitte März 2020 aufgenommen wird, jedoch entschied man sich aufgrund der Corona-Pandemie für eine Verschiebung. Nach Southampton wird die Regionalfluggesellschaft ab 31. August 2020 fliegen. Auch diese Strecke wird mit Embraer 175 bedient. Es handelt sich um Destination Nummer 17, die KLM im Vereinigten Königreich ansteuert.

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Frankfurt: Lufthansa fliegt auf die Kanaren

Lufthansa wird ab 3. Oktober 2020 die Destinationen Las Palmas und Teneriffa Süd jeweils an den Verkehrstagen Samstag und Sonntag ab Frankfurt am Main anbieten. Die Flüge sollen mit Maschinen der A320-Rehihe bedient werden und ab 79 Euro oneway erhältlich sein. „Damit ergänzt Lufthansa ihr attraktives Angebot an touristischen Destinationen, das sukzessive erweitert werden soll. Das Ziel der Lufthansa Group ist es, neben der bereits bestehenden Kompetenz im Corporate Bereich auch den touristischen Fußabdruck im Privatreisesegment nachhaltig zu erhöhen und die Zukunft der Touristik aktiv mitzugestalten“, so die Kranich-Airline in einer Aussendung.

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Eastern flottet ersten E190 ein

Eastern Airways hält weiter an seinem Expansionsplan fest: Der britische Regionalflieger hat die erste Embraer E190-Maschine in Empfang genommen. Damit wolle man neue Märkte erschließen, wie ch-aviation.com berichtet. Das neue Flugzeug der E-Jet-Familie werde in Kürze in das britische Register aufgenommen und in den Unternehmensfarben lackiert. Schon Anfang des Jahres teilte die Fluglinie mit, dass im Rahmen der Wachstumspläne die Flotte um drei E190-Flieger erweitert werden soll. Sie seien flexibel genug und würden auch steile Anflüge zu eingeschränkten Flughäfen ermöglichen.

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Finnair nimmt China-Flüge wieder auf

Finnair baut seinen Flugplan weiter aus: Der Carrier darf vonseiten der chinesischen Regierung aus ab dem 23. Juli einen wöchentlichen Flug zwischen Helsinki und Shanghai anbieten. Geflogen werde mit einer Airbus A350-Maschine, wie man mitteilt. Genauere Informationen zu den Flugzeiten sollen folgen. Bis dato bedient die finnische Airline im Juli über 30 Ziele und hebt insgesamt 80 bis 90 Mal pro Tag ab. „Die Wiedereröffnung unserer Route in Shanghai ist eine gute Nachricht für unsere Kunden und ein wichtiger Schritt für uns, da China weiterhin eine Schlüsselrolle in der Strategie von Finnair spielt“, so Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. „Wir freuen uns darauf, unseren Service für den chinesischen Markt bald zu verbessern.“

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Voyage Air in Erfurt gelandet

Am Sonntag hob erstmalig eine Boeing 737 der Voyage Air mit Urlaubern in Richtung Varna ab. Die bulgarische Airline wird von nun an bis zum 27. September jeden Sonntag Erfurt mit dem Badeziel an der Schwarzmeerküste verbinden.  Damit feiert eine weitere Urlaubsregion das Comeback am Flughafen Erfurt-Weimar. „Wir freuen uns, dass Bulgarien wieder ab Erfurt angeflogen wird und neben Kreta, Rhodos und Mallorca nun auch ein weiteres Urlaubsziel rechtzeitig zum Ferienstart bedient wird,“ so Hans-Holm Bühl, Leiter Marketing/Vertrieb des Flughafens Erfurt-Weimar.

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Lübeck Air hebt am 17. August 2020 ab

Das flughafeneigene Start-Up Lübeck Air wird ab 17. August 2020 einen täglichen Flug zwischen der Hansestadt und Stuttgart anbieten. Zum Einsatz kommt eine von Air Alsie betriebene ATR72-500, die mit 60 Sitzplätzen bestuhlt ist.  Ebenfalls ab 17. August 2020 soll zwischen Lübeck und München im doppelten Tagesrand geflogen werden. Tickets für die beiden neuen Strecken sind bereits über die Homepage des Anbieters buchbar. In allen Tarifklassen sind nach Angaben des Unternehmens Check-In-Gepäck, ein Handgepäckstück und Snacks und Getränke an Bord inkludiert.

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Vorsorgliche Streichung: Airline muss zahlen

Gelegentlich kommt es vor, dass Fluggesellschaften bei Unwetterprognosen bereits am Vortag ihre Passagiere über die Entscheidung zur Streichung der Verbindung informieren. Schlechtes Wetter gilt für gewöhnlich als außergewöhnlicher Umstand und entbindet die Airline von der Zahlung der Ausgleichsleistung. Nicht jedoch in dieser spezifischen Konstellation, entschied das Landgericht Berlin. Die beklagte Fluggesellschaft strich „vorsorglich“ aufgrund einer Unwetterprognose die betroffene Verbindung für den Folgetag. Unter dem Aktenzeichen 67S49/19 entschied das Landgericht Berlin nun, dass es sich um keinen außergewöhnlichen Umstand handelt, da es keine entsprechende Warnung der Flugsicherung gab. Diese hätte den Flugverkehr einschränken können, was sie jedoch nicht getan hat. Das Gericht sprach dem Kläger nun die Ausgleichsleistung zu.

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Etihad kündigt weiteren 400 Piloten

Golfcarrier Etihad Airways kündigte in einem internen Rundschreiben an, dass weitere 400 Pilotenstellen aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie gestrichen werden. Man sieht sich momentan nicht in der Lage die Arbeitsplätze halten zu können. Im Mai 2020 wurde bekannt, dass 1.200 Stellen abgebaut werden sollen. Nun kommen 400 weitere Jobs dazu, so dass Etihad Airways nach aktuellem Informationsstand 1.600 Personen die Kündigung aussprechen wird bzw. teilweise bereits durchgeführt hat.

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Lufthansa bringt „Ocean“ an den Start

Mitten in der Corona-Krise stellte Lufthansa für ihr neues Touristikprojekt, das unter dem Arbeitstitel „Ocean“ bekannt ist, einen Antrag auf Erteilung von AOC und OL. Das Unternehmen soll als Wetlease-Plattform dienen und sämtliche touristischen Angebote zusammenführen, berichtet CH-Aviation.com. Bereits vor einem Jahr kündigte der Lufthansa-Vorstand an, dass der Leisure-Verkehr komplett neu aufgestellt werden soll. Eurowings erwies sich offenbar als finanziell teurer Fehlschlag, denn das Langstreckenprodukt wurde nie profitabel. Die Neugründung soll allerdings nicht im Low-Cost-Segment angesiedelt werden, sondern orientiert sich an der schweizerischen Edelweiss Air. Derzeit ist geplant, dass elf Maschinen ab Frankfurt, München und Düsseldorf zum Einsatz kommen. Daher ist anzunehmen, dass bei Eurowings weitere Veränderungen bevorstehen. Innerhalb des Konzerns entledigte man sich bereits der Tochter Germanwings und der Beteiligung SunExpress Deutschland. Lufthansa kündigte im Vorjahr an, dass die deutschen Wings-Aktivitäten in einer Plattform gebündelt werden sollen. Der Subunternehmer Luftfahrtgesellschaft Walter, der vor der Corona-Krise mit DHC Dash 8-400 für Eurowings flog, meldete zwischenzeitlich Insolvenz an.

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