
Geldstau in Mosambik: Airlink kämpft um die Rückführung von Ticket-Einnahmen
Die südafrikanische Fluggesellschaft Airlink steht vor einem gravierenden operativen und finanziellen Problem in Mosambik. Das Unternehmen ist optimistisch, daß die mosambikanischen Behörden bald eine Lösung für die Blockade der Gelder aus dem Ticketverkauf finden werden, nachdem es mit einer Einstellung der Ticketverkäufe gedroht hatte. Der Fall von Airlink ist dabei kein Einzelfall, sondern reiht sich ein in eine wachsende globale Problematik. Die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) hat Mosambik jüngst als den Staat mit den weltweit größten Schwierigkeiten bei der Rückführung von Airline-Einnahmen eingestuft. Die andauernde Blockade der Gelder stellt eine erhebliche Belastung für die Fluggesellschaften dar und bedroht die internationale Konnektivität des Landes. Das operative Dilemma: Blockierte Gelder belasten die Fluggesellschaften Für internationale Fluggesellschaften ist die Möglichkeit, ihre im Ausland erwirtschafteten Einnahmen in die Heimatwährung zu überführen, ein grundlegendes Element ihres Geschäftsmodells. Die Hauptkosten einer Fluggesellschaft, wie Treibstoff, Flugzeugleasingraten und Wartungskosten, werden in der Regel in stabilen Währungen wie dem US-Dollar beglichen. Wenn Einnahmen, die vor Ort in lokaler Währung (in Mosambik der Mozambikanische Metical) generiert werden, nicht in die Heimatwährung umgewandelt und repatriiert werden können, gerät die Bilanz der Fluglinie in Schieflage. Sie kann ihre Betriebskosten nicht mehr decken und die Nachhaltigkeit der Flugverbindungen ist gefährdet. Genau dieses Dilemma schilderte Airlink in einem internen Schreiben, das am 20. August 2025 an die mosambikanische Vereinigung der Reisebüros und Reiseveranstalter (AVITUM) gesandt und später an die lokalen Medien weitergegeben wurde. Der Fluggesellschaft zufolge setzten die anhaltenden Schwierigkeiten bei der Rückführung der Gelder ihre gesamten Operationen in Mosambik unter „erheblichen Druck“ und bedrohten







