secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Druckabfall bei AUA-Dash-8 wegen kaputter Dichtung

Am Donnerstag kam es auf Austrian-Airlines-Flug OS 177, durchgeführt mit der DHC Dash 8-400 mit der Registrierung OE-LGK, zu technischen Problemen. Das in Kanada gebaute Turbopropflugzeug befand sich auf dem Weg von Wien nach Stuttgart. Der Kapitän entschied sich zur Umkehr und Rücklandung in Wien-Schwechat. Das wichtigste jedoch vorab: Die beiden Piloten landeten die DHC Dash 8-400 sicher auf dem größten Flughafen Österreichs. Die Passagiere wurden anschließend mit einem Ersatzflugzeug (Embraer 195) nach Stuttgart gebracht. Bedingt durch die unfreiwillige Umkehr verspätete sich der Flug OS 178 (Stuttgart-Wien). Ursache der für die Passagiere ungewöhnliche Situation war eine simple Dichtung, die noch dazu wenig kostet. Diese versagte ihren Dienst, wodurch des zu einem leichten, aber deutlich spürbaren Druckabfall in der Kabine gekommen ist. Ein Sprecher erklärte, dass es sich um die Dichtung der Frachttür handelte. Dies wurde vom unternehmenseigenen Technikbetrieb festgestellt und bereits behoben. Nach Angaben von Austrian Airlines leitete der Flugkapitän umgehend einen raschen Abstieg von rund 8.000 Metern auf etwa 3.000 Meter ein. Kurzfristig wurde auch Luftnotlage erklärt, doch diese wurde dann wieder zurückgenommen. Für die 21 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder, die sich an Bord der OE-LGK befunden haben, soll der Druckabfall deutlich spürbar gewesen sein. Alle Reisenden konnten die DHC Dash 8-400 unbeschadet verlassen und die 21 Gäste wurden anschließend mit einem Embraer 195 nach Stuttgart gebracht. Die Auslastung auf diesem Flug lag übrigens bei gerundet 28 Prozent. Der Maschinentyp DHC Dash 8-400 ist bei Austrian Airlines mit 76 Sitzen bestuhlt. Davon waren 21 Stück mit Passagieren besetzt, was

weiterlesen »

Wizz: Mit Reisebeschränkungen maximal 50 Prozent Kapazität

Die Billigfluggesellschaft Wizzair geht derzeit davon aus, dass im Oktober 2020 rund die Hälfte der Vorjahreskapazität angeboten und durchgeführt werden kann. Allerdings ist man für den Winterflugplan 2020/21 eher zurückhaltend. Das Management des Lowcost-Carriers gilt als durchaus risikofreudig. Im Wizzair-Wording würde man wohl sagen, dass man sich als „Pionier“ sieht. Doch die Kehrseite ist auch, dass kaum ein Carrier so häufig das Streckennetz, den Flugplan und die Frequenzen ändert wie Wizzair und das ganz unabhängig von Corona. Wenn es binnen weniger Wochen oder Monate finanziell nicht passt, wird die Strecke dichtgemacht. Genau das zeigt sich auch während der Corona-Krise in Wien, denn äußerst frühzeitig nahm das Unternehmen wieder diverse Routen auf, baute das Streckennetz um und stellte einige Destinationen wieder ein oder veränderte die Frequenzen sehr häufig. Letzteres kann zum Ärgernis für Passagiere werden, denn das Unternehmen weigert sich beharrlich eine Ersatzbeförderung mit einer anderen Airline zur Verfügung zu stellen, obwohl es dazu gesetzlich verpflichtet wäre. Doch auch Wizzair muss momentan der Realität ins Auge blicken: Zwar ist man vergleichsweise besser als so mancher andere Anbieter durch die Krise gekommen, doch die Nachfrage ist derzeit europaweit auf einem historischen Tief. Unabhängig davon welches Logo auf dem Rumpf zu sehen ist: Die Fluggesellschaften haben nur wenige Vorausbuchungen, denn Passagiere, die reisen wollen oder müssen, buchen extrem kurzfristig. Wizzair und Ryanair verramschen viele Tickets für einstellige Europreise. Wenn auch das nicht hilft, dann muss der Rotstift her. Diesen „Rotstift“ erzwingen indirekt die europäischen Regierungen, denn die äußerst unterschiedlichen Einreise- und Quarantänevorschriften wirken

weiterlesen »

Köln braucht Hilfe: 100 Millionen Euro beantragt

Die Corona-Krise hat tiefe Spuren in den Finanzen des Flughafens Köln/Bonn hinterlassen. Derzeit geht das Unternehmen davon aus, dass der Umsatz auf etwa 220 Millionen Euro sinken wird. Indes wurde auch bekannt, dass der Aufsichtsrat den Vertrag mit Airportchef Johan Vanneste verlängert hat. Die Geschäftsführung geht derzeit davon aus, dass der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr um 120 Millionen Euro sinken wird und das operative Ergebnis um 50 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert liegen wird. Die momentane finanzielle Situation wurde im Nachgang der jüngsten Aufsichtsratssitzung als angespannt beschrieben. Zur Linderung sollen nun 100 Millionen Euro beim Infrastruktur-Corona-Fonds des Bundeslands Nordrhein-Westfalen beantragt werden. Hinsichtlich der Passagierzahlen ist das Bild in Köln/Bonn ebenfalls triest. Im September lag die Anzahl der Reisenden, die diesen Airport nutzten, um 79 Prozent unter dem Vorjahreswert. Köln ist aber kein Einzelfall, denn ein ähnliches Bild ist an fast allen europäischen Flughäfen sichtbar. Die Erholung des Luftverkehrs geht nicht nur sehr langsam voran, sondern erleidet durch neue Einreise- und Quarantänevorschriften wieder Rückschläge. Die Folge daraus ist, dass viele Airlines ihre Kapazitäten neuerlich zurückfahren. Der Aufsichtsrat ist aber offensichtlich der Meinung, dass Johan Vanneste der richtige Mann ist, um Köln/Bonn aus der schwersten Krise in der Flughafengeschichte zu führen. Der Manager ist seit Mai 2018 im Amt und wird es auch noch länger bleiben. Das Unternehmen teilte mit, dass der Kontrakt um fünf Jahre verlängert wurde.

weiterlesen »

Ryanair: Dem Aufwärtstrend folgen drastische Kürzungen

Die irische Ryanair Group beförderte im August 2020 rund sieben Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist es weniger als die Hälfte. Die Auslastung wird seitens des Carriers mit 73 Prozent angegeben und damit um 24 Prozent unter dem Wert, der im August 2019 erreicht wurde. Angesichts der Corona-Pandemie hinkt dieser Vergleich natürlich etwas. Die traditionell reisestarken Monate Juli und August 2020 direkt miteinander zu vergleichen ist daher ein wenig sinnvoller. Ryanair zählte im Juli 2020 4,4 Millionen Passagiere und steigerte sich dann im August 2020 auf sieben Millionen Reisende. Bis 30. Juni 2020 bediente der Konzern nur ausgewählte Strecken im Rahmen einer Art „Corona-Notflugplans“. Einige Tochtergesellschaften, darunter Buzz und Lauda, standen mit Ausnahme weniger Charter- und Rückholerflüge, lange still. In der Betrachtung der Auslastung der Ryanair Group zeigt sich ein bemerkenswertes Detail, denn die Werte für April, Mai und Juni 2020 werden überhaupt nicht kommuniziert. Geflogen wurde – wie erwähnt – nur auf wenigen Strecken und das mit geringer Frequenz. Vermutlich war der Loadfactor dermaßen niedrig, dass ihn Michael O’Leary lieber nicht in der Öffentlichkeit sehen möchte, obwohl das angesichts des Umstands, dass die gesamte Branche knallhart getroffen wurde und alle unter diesem Problem leiden, gar keine Schande wäre. Im Juli und August 2020 lag die Auslastung bei Ryanair um rund 25 Prozent unter den Vorjahreswerten. Unter Berücksichtigung des stark reduzierten Angebots lässt sich daraus ableiten, dass der Absatz erheblich reduziert war. Doch auch diese Werte dürften für die Zukunft recht uninteressant sein, da im Juli und

weiterlesen »

Ukraine: 25 Tote nach Absturz einer An-26

In der Ost-Ukraine stürzte am Freitag ein Militärflugzeug des Typs Antonow An-26 ab. Nach aktuellem Informationsstand kamen 25 Menschen ums Leben. Zwei Insassen sollen nach Angaben des ukrainischen Zivilschutzes den Unfall zunächst überlebt haben, wobei einer davon an den Folgen in einem Spital gestorben sein soll. Genaue und gesicherte Angaben gibt es allerdings nicht. Die Maschine befand sich im Landeanflug auf den Militärflughafen Chuhuiv. Die Ursache des Absturzes ist noch vollkommen unklar. Augenzeugen berichten davon, dass die Maschine in Flammen aufgegangen sein soll. Ob dies bereits in der Luft erfolgt ist oder erst am Boden  – darüber gibt es unterschiedliche Angaben. Laut Verteidigungsminister Andrej Taran werden nun die beiden Blackboxes ausgewertet. Als gesichert gilt lediglich, dass vermutlich das linke Triebwerk der An-26 ausgefallen ist. Die Maschine ist seit 1977 im Einsatz.

weiterlesen »

737-Max: FAA-Chef Dickson führt Testflug selbst durch

Steve Dickson, Chef der U.S.-amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA, will nun selbst die Sicherheit der Boeing 737-Max überprüfen. Der Chefaufseher ordnete einen Testflug an, an dem er selbst teilnehmen wird. Erfahrung im Cockpit hat Dickson mehr als genug, denn er flog viele Jahre lang als Militärpilot und zivil bei Delta Air Lines. Der „Chef-Flug“ dürfte auch ein Signal an die Öffentlichkeit sein, denn die FAA steht seit Bekanntwerden der schweren Mängel im Kreuzfeuer der Kritik. Zwar sind für eine Wiederzulassung des Musters noch zahlreiche Schritte notwendig, doch Dickson will offensichtlich symbolisieren, dass er selbst die Sache im Auge hat und das letzte Wort haben wird.

weiterlesen »

Daran erkennt man A320 von Lauda Europe

Laudamotion, Lauda, Lauda Europe, Ryanair Austria oder doch etwa Airbus-fliegende Ryanair – die Namen, die der Fluggesellschaft umgangssprachlich gegeben werden sind mittlerweile äußerst umfangreich. Die österreichische Airline Lauda, offiziell Laudamotion GmbH, wird durch die maltesische Lauda Europe, offiziell Lauda Europe Ltd., ersetzt. Doch was ändert sich eigentlich sichtbar für die Passagiere? Die größte Änderung wurde bereits unmittelbar vor der Wiederaufnahme des Lauda-Flugbetriebs vollzogen, denn Ryanair stampfte die eigenen OE-Flugnummern ein und degradierte die österreichische Tochter zum konzerninternen Wetlease-Operator. Das hat zur Folge, dass alle Verbindungen ganz offiziell Ryanair-Flüge sind und derzeit Laudamotion (OE / LDM) und Lauda Europe (LW / LDA) als Subunternehmer tätig. Das österreichische Unternehmen wird dicht gemacht und als Nachfolger fungiert die maltesische Ryanair-Tochter. Das hat zur Folge, dass das österreichische Hoheitszeichen am Heck der Maschinen einem maltesischen weicht. Die Registrierungen der Airbus-A320-Maschinen, die beispielsweise neben der Flagge und unter den Tragflächen angebracht sind, beginnen nicht mehr mit OE (Österreich), sondern mit 9H (Malta). Diese Veränderungen sind am offensichtlichsten, denn an der Livery ändert sich offiziell nichts. So ganz „ändert sich nichts“ ist aber nicht korrekt, denn die bislang unter dem Schriftzug „Lauda“, rechts neben der vorderen Eingangstür aufgeklebte Text „laudamotion.com“ ist bei den von Lauda Europe betriebenen Airbus A320 nicht mehr sichtbar. Die Geschäftsleitung wollte sich auf Anfrage dazu nicht äußern und schrieb lediglich, dass die vorgelegten Fotos schön wären. Inhaltlich ging man auf keinerlei Fragen ein. An Bord ist fast alles unverändert. Einzig die Sicherheitskarten sind ausgetauscht und wirken nun wesentlich billiger. Laudamotion setzte auf

weiterlesen »

Mannheim: Rhein-Neckar Air pausiert erneut

Die von MHS Aviation durchgeführten Rhein-Neckar-Air-Flüge von Mannheim nach Berlin-Tegel und Hamburg wurden erst am 14. September 2020 wieder aufgenommen, doch die Nachfrage scheint momentan nicht vorhanden zu sein. Das Unternehmen erklärte, dass sich die Passagierzahlen weit unter den Prognosen befinden und daher beide Strecken auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. „Aufgrund steigender Infektionszahlen und Reisewarnungen für diverse Länder kommt es jedoch auch innerdeutsch zu einem Nachfragerückgang. Die Passagierzahlen lagen deutlich unter unseren Prognosen“, so Rhein-Neckar-Air-Geschäftsführer Dirk Eggert in einer Medienerklärung. Der virtuelle Carrier lässt sämtliche Flüge von der bayerischen MHS Aviation durchführen. Zum Einsatz kommen Turbopropmaschinen des Typs Dornier 328. Es handelt sich gleichzeitig auch um die einzigen Linienverbindungen des Regionalflughafens Mannheim, der aufgrund seiner kurzen Piste hinsichtlich der möglichen Flugzeugtypen stark eingeschränkt ist.

weiterlesen »

Dortmund: Corona-Testcenter bleibt in Betrieb

Der Flughafen Dortmund teilte mit, dass das von der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe betriebene Corona-Testzentrum bis mindestens 25. Oktober 2020 in Betrieb bleiben wird. Reiserückkehrer können sich dort weiterhin testen lassen. Wer bis zum 25. Oktober 2020 aus einem Risikogebiet am Dortmund Airport landet, kann sich direkt nach der Ankunft kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die 14-tägige Quarantäne, die bei Rückkehr aus einem Risikogebiet vorgeschrieben ist, kann so bei einem negativen Befund deutlich verkürzt werden. Lediglich bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses müssen Reisende in Quarantäne. In der Regel sind dies zirka drei Werktage, so der Airport in einer Aussendung.

weiterlesen »

Laura Meyer wird neue Hotelplan-Chefin

Die schweizerische Hotelplan Group wird künftig von Laura Meyer geleitet. Die Managerin gehört bereits dem Verwaltungsrat an und wird Anfang 2021 auf Thomas Stirnimann folgen. Dieser übernimmt künftig eine Funktion im Verwaltungsrat des Konzerns. „Ich freue mich, dass wir eine ideale CEO-Besetzung für die Hotelplan-Gruppe gefunden haben. Laura Meyer verfügt über ein ausgeprägtes digitales und unternehmerisches Know-how mit internationalen Erfahrungen“, sagt Fabrice Zumbrunnen, Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes und Verwaltungsratspräsident von Hotelplan Group. „Die Reisebranche befindet sich aufgrund der gravierenden Folgen des Coronavirus in einem unvergleichlichen Strukturwandel in Richtung Digitalisierung. Ich bin überzeugt, dass Laura Meyer dank ihrem Erfahrungshintergrund in diesem Bereich wichtige neue Impulse für die Zukunft der Hotelplan-Gruppe liefern wird, die sich an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden orientieren“, so Fabrice Zumbrunnen. Thomas Stirnimann hat die Hotelplan-Gruppe seit November 2012 geführt und den Reisekonzern in den letzten acht Jahren trotz stetig neuer Herausforderungen im Tourismusgeschäft erfolgreich weiterentwickelt. „Unter seiner Führung ist Hotelplan Group mit den verschiedenen Business Units nicht nur näher zu den reisebegeisterten Kundinnen und Kunden gerückt, sondern hat sich vor dem Rückschlag durch die Auswirkungen des Coronavirus trotz starkem Wettbewerb operativ auf der Erfolgsspur behauptet“, sagt Fabrice Zumbrunnen. „Für sein langjähriges, unermüdliches Engagement danke ich ihm herzlich und freue mich, dass Hotelplan Group auch weiterhin auf die umfassende Branchenerfahrung von Thomas Stirnimann zählen kann.“ Thomas Stirnimann wird bis zum seit längerem geplanten CEO-Wechsel die Hotelplan-Gruppe noch bis Ende Jahr leiten und anschließend deren Verwaltungsrat ab 1. Januar 2021 verstärken.

weiterlesen »