
Stabilität in turbulenten Zeiten: Pilatus Aircraft zieht Bilanz über ein herausforderndes Geschäftsjahr
Die Luftfahrtindustrie sah sich im vergangenen Jahr mit einer Vielzahl makroökonomischer und geopolitischer Verwerfungen konfrontiert, die selbst etablierte Marktteilnehmer vor erhebliche Prüfungen stellten. Für den Schweizer Flugzeugbauer Pilatus Aircraft markierte das Jahr 2025 eine Phase, in der operative Resilienz und strategische Weitsicht unmittelbar aufeinandertreffen mussten. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stans sah sich mit stark schwankenden US-Zöllen, einem signifikanten Wertverlust des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken sowie anhaltenden Störungen in den globalen Lieferketten konfrontiert. Diese externen Faktoren führten zeitweise zu Auslieferungsstopps und Verschiebungen in der Produktion, was die Planungssicherheit des Traditionsunternehmens belastete. Dennoch gelang es Pilatus, das Geschäftsjahr mit einem soliden Ergebnis abzuschließen und gleichzeitig die Weichen für künftiges Wachstum zu stellen. Mit einem Umsatz von 1,672 Milliarden Schweizer Franken und einem Betriebsergebnis von 170 Millionen Schweizer Franken bewies das Unternehmen, dass es trotz wirtschaftlicher Turbulenzen in der Lage ist, profitabel zu wirtschaften und seine Marktanteile in den Segmenten der Geschäfts- und Behördenaviatik zu verteidigen. Besonders der hohe Bestelleingang von über 1,8 Milliarden Franken unterstreicht das anhaltende Vertrauen des internationalen Marktes in die Produkte des Innerschweizer Herstellers. Wirtschaftliche Kennzahlen und operative Meilensteine Trotz der widrigen Rahmenbedingungen konnte Pilatus insgesamt 147 Flugzeuge an Kunden weltweit ausliefern. Den Löwenanteil machten dabei die einmotorigen Turboprops vom Typ PC-12 aus, von denen 82 Einheiten den Weg zu ihren neuen Besitzern fanden. Der Businessjet PC-24, bekannt für seine Fähigkeit auf kurzen und unbefestigten Pisten zu landen, steuerte 50 Auslieferungen zum Gesamtergebnis bei. Im Bereich der Trainingsflugzeuge wurden 14 Einheiten des PC-21 sowie ein Exemplar des








