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Frankfurt: Lufthansa baut Touristik-Angebot aus

Lufthansa setzt ab dem Hauptdrehkreuz Frankfurt am Main im Sommer 2021 verstärkt auf touristische Ziele. Die Airline wird insgesamt 15 zusätzliche Verbindungen aufnehmen. Insgesamt wird man pro Woche etwa 70 Rotationen zu 29 Warmwasserzielen anbieten. Der Kranich setzt damit wieder verstärkt auf das Geschäft mit Urlaubern, aus dem man sich einige Jahre lang herausgehalten hat. „Noch nie haben wir so viele Urlaubsziele neu in unser Programm aufgenommen. Damit reagieren wir auf die Wünsche unserer Kunden. Die Nachfrage nach Urlaubsreisen erholt sich deutlich schneller als die nach Geschäftsreisen. Mit Lufthansa haben wir bereits eine große und langjährige Kompetenz bei touristischen Angeboten und diese bauen wir als Teil unserer Strategie nun entschlossen aus”, so Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister in einer Aussendung. Der Kranich wird ab Frankfurt am Main die nachstehenden Ziele neu aufnehmen: Varna, Djerba, Lamezia Terme, Rijeka, Paphos, Hurghada, Teneriffa, Gran Canaria, Jerez de la Frontera, Preveza, Kavala, Kos, Mykonos, Chania und Korfu. Für die Operation sollen bis zu fünf zusätzliche Jets abgestellt werden.

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Berlin: Erste Rundflüge mit E-Lufttaxis

Zum Preis von 300 Euro bietet Volocopter Rundflüge mit so genannten elektrischen Lufttaxis an. Eigenen Angaben nach handelt es sich dabei um die weltweit ersten kommerziellen Flüge. Diese werden während dem Greentech-Festival in Berlin durchgeführt. Erhältlich sind zunächst 1.000 Flugscheine. Volocopter kündigt die Reservierungen nach einer Reihe erfolgreicher Flüge in Stuttgart, am internationalen Flughafen Helsinki und über Singapurs Marina Bay an. „Der Traum vom elektrischen Fliegen in Innenstädten wird in nur wenigen Jahren Alltag sein. Unsere öffentlichen Testflüge mit internationalen Zulassungen sind Beweis dafür. Wir laden nun unsere Fans ein, Pioniere zu werden und zu den Ersten zu gehören, die bald diese neue Form der Mobilität erleben dürfen“, sagt Volocopter-CEO Florian Reuter. Tickets für die ersten VoloCity-Flüge sind weltweit über die Volocopter-Reservierungsplattform für begrenzte Zeit erhältlich. „Während die endgültige Zulassung für Flugtaxis noch aussteht, setzen wir bereits unseren realistischen Zeitplan für die Aufnahme kommerzieller VoloCity-Flüge in den nächsten 2-3 Jahren um. Darüber hinaus können diejenigen, die jetzt reservieren, die neuesten Updates über unsere Fortschritte und den kommerziellen Startplan erhalten,“ sagte Christian Bauer, Chief Commercial Officer von Volocopter. Volocopter hat 2011 mit seinem „Yogaball-Flug“ erstmals Luftfahrtgeschichte geschrieben. Seitdem stellte Volocopter seine technologische Kompetenz wiederholt bei pilotierten und ferngesteuerten Flügen auf der ganzen Welt unter Beweis. Es ist das einzige Luft- und Raumfahrtunternehmen, welches elektrisch angetriebene VTOL (= Vertical Take-Off and Landing, zu Deutsch Senkrechtstarter) entwickelt und gleichzeitig eine Genehmigung als Entwicklungsbetrieb der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) innehat. Volocopter arbeitet weltweit eng mit Aufsichtsbehörden, Städten, Infrastrukturentwicklern und Anbietern von Flugverkehrsmanagementsystemen zusammen,

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Trotz Einreiseverbot: Ukraine International baut aus

Mit 1. Oktober 2020 baut Ukraine International das Flugangebot weiter aus und beabsichtigt die Ziele Brüssel, Düsseldorf, London-Gatwick, Prag und Baku wieder anzusteuern. Auch sollen weitere Umsteigeverbindungen via Borispil ermöglicht werden. Allerdings ist die Anzahl der Frequenzen stark eingeschränkt, denn die Ukraine gestattet es Ausländern derzeit nur in wenigen Ausnahmefällen in das Land einzureisen. Die harte Maßnahme soll noch bis mindestens 24. Oktober 2020 aufrecht bleiben. Das hat zur Folge, dass Ukraine International eine Art Notflugplan bedient, der unter diesem Link eingesehen werden kann. Dieser soll – so das Unternehmen – auch bis zum 24. Oktober 2020 aufrecht bleiben. Was danach kommt ist noch nicht entschieden. Ukrainische Fluggesellschaften haben es derzeit besonders schwer, denn ukrainische Staatsbürger können derzeit nur in Ausnahmefällen in die Europäische Union einreisen. Umgekehrt gilt dies in die Ukraine für EU-Bürger. Das wirkt sich natürlich massiv nachteilig auf die Nachfrage aus. Viele Staaten der Europäischen Union, darunter Österreich, stufen die Ukraine weiterhin als Corona-Risikoregion ein und halten derzeit eine Reisewarnung der höchsten Stufe aufrecht.

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Hebenstreit: Trotz Staatshilfe keine Jobgarantie bei der AUA

Die österreichische Gewerkschaft Vida kritisiert, dass es bei der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines keine “nachhaltigen Jobgarantien” gibt, sondern “riesige Sparpakete im Raum stehen”. Arbeitnehmervertreter Roman Hebenstreit sieht aber ein generelles Problem in der Touristik- und Transportbranche und sieht die Regierung in der Pflicht. Der Gewerkschafter verweist darauf, dass Wien bis zum Corona-Lockdown eine wichtige Kongressstadt war und davon sowohl der Tourismus als auch Verkehrsunternehmen profitiert haben. Daran hängen viele Arbeitsplätze, die akut gefährdet sind. Hebenstreit dazu: “Jetzt stehen in Wien und in vielen anderen heimischen Städten zahlreiche Betriebe und Menschen vor einem Scherbenhaufen und müssen um ihre Existenzgrundlagen fürchten, wie etwa die 140 Beschäftigten, die in den Sacher-Hotels gekündigt werden“. Finanzminister Gernot Blümel solle nun handeln bevor es zu spät ist. “Abgesehen von den Einbrüchen im Tourismus seien auch in vielen anderen Branchen die durch Corona entstandenen Probleme noch immer nicht vollständig gelöst worden. So habe die Regierung etwa in der Luftfahrt trotz dreistelliger Millionen-Euro-Hilfe für die AUA keine nachhaltigen Jobgarantien für die ArbeitnehmerInnen zusammengebracht. Aber auch im Bahnbereich seien alle Umsätze eingebrochen, riesige Sparpakete stünden auch hier im Raum”, so der Vida-Vorsitzende, der fordert, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz und sein Finanzminister ihre plakatierten Versprechen zu Gunsten der Arbeitnehmer und der Wirtschaft einlösen sollen.

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Noch heute: Deutschland erklärt Wien zum Risikogebiet

Jetzt könnte es sehr schnell gehen: Wie „Der Standard“ in seiner Online-Ausgabe berichtet, wird die deutsche Regierung die österreichische Hauptstadt auf die „rote Liste“ setzen – und das noch heute Nachmittag. Grund dafür seien die zuletzt sehr stark ansteigenden Infektionszahlen hierzulande. Bereits am Wochenende soll man die Situation genauestens beobachtet haben. Nun sehe man sich zum Handeln gezwungen. Und würde Österreich im Laufe des Tages erneut zum Corona-Risikogebiet erklären.  Wer künftig also aus Wien nach Deutschland einreisen möchte, muss einen negativen Covid-19-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, mit im Gepäck haben. Andernfalls droht eine zweiwöchige Quarantäne. 

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Linz: Oktober ohne Abflüge droht

Planungssicherheit sieht anders aus: Der Linzer Flughafen steht immer noch in Verhandlungen, um in Zeiten von Corona zumindest ein Mini-Programm an Flügen zusammenzukratzen.  Blickt man auf die Vorschau-Tafel, so zeigt diese im Oktober lediglich Flüge zu den ägyptischen Badeorten Hurghada und Marsa Alam sowie Linienflüge nach Düsseldorf an. Angesichts der aktuellen Reise-Situation kann man aber davon ausgehen, dass Ägypten-Flüge nicht angeboten werden können. Auch die Destination Düsseldorf bleibe fraglich, wie volksblatt.at berichtet. Es droht ein Oktober ohne regulären Passagier-Verkehr für den Airport Linz. Das hat sich der Caterer DoN bestimmt ganz anders vorgestellt. Die Corona-Zwangspause nutze der Gastronomiepartner des Flughafens, um die Räumlichkeiten des Cafés in der Abflughalle neu zu gestalten. Eine Serviceoffensive, die nun – so wie es aussieht – nach hinten losgeht.

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Reiseveranstalter optimistisch: 2021 sinken die Preise

Die Nachrichtenagentur „DPA“ hat einige Reiseveranstalter gebeten, ihre Einschätzung zu der Preisentwicklung des nächsten Jahres abzugeben. Dabei sind sich die Befragten sicher: 2021 wird ein günstigeres Reise-Jahr. Im nächsten Sommer dürfte die Reiselust besonders hoch sein, mussten sich die Menschen heuer aufgrund diverser Reiseeinschränkungen doch zurückhalten. Da kommt es gelegen, dass große Reiseanbieter wie beispielsweise DER Touristik oder TUI mit Preissenkungen und „attraktiven“ Preisen im nächsten Jahr rechnen. Letzterer plane, 2021 deutlich Flugkapazitäten zu reaktivieren und wieder aufzunehmen, wie reisevor9.de berichtet. Schon jetzt könne man viele Neubuchungen für die nächstjährigen Sommermonate verzeichnen. Diese Zukunftsaussichten machen optimistisch. Gleichzeitig sind sie auch mit enormer Unsicherheit behaftet. Denn es ist nach wie vor unklar, ob und ab wann der Großteil der touristischen Ziele wieder uneingeschränkt bereisbar ist. 

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KLM kehrt nach Graz zurück

Mit Regionaljets des Typs Embraer 175 wird KLM Cityhopper den Grazer Flughafen ab 25. Oktober 2020 wieder an das Drehkreuz Amsterdam-Schiphol anbinden. Zunächst werden fünf wöchentliche Rotationen angeboten. „Wir freuen uns, ab dem 25.10.2020 wieder unsere Flüge zwischen Graz und Amsterdam anbieten zu können“, erklärt Guido Hackl, Country Sales Manager AirFrance-KLM Austria, Czech Republik & Slovakia. „Die Entscheidung, die Flüge wieder aufzunehmen, ist in enger Abstimmung mit dem Flughafen Graz, den steirischen Reisebüros und der steirischen Wirtschaft erfolgt. Neben der Anbindung an Amsterdam sind auch die zahlreichen Umsteigeverbindungen über Amsterdam Schiphol für Graz und die Steiermark ein wichtiger Faktor. Wir hoffen damit, den Bedürfnissen der Region gerecht zu werden und freuen uns schon darauf, viele Steirer auf unseren Flügen begrüßen zu dürfen.“ „Die Rückkehr der KLM an den Flughafen Graz ist ein weiterer wichtiger Schritt für den Flughafen Graz“, erklärt Gerhard Widmann, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Diese Strecke in das Drehkreuz Amsterdam dient nicht nur dem Direktverkehr in die Niederlande, sondern verbindet den Flughafen Graz mit vielen weiteren Destinationen im weltweiten Netzwerk der Luftfahrtallianz SkyTeam und stärkt damit weiter den Wirtschafts- und Tourismusstandort Steiermark.“ Die Flugzeiten auf einen Blick: MO, MI, DO, FR, SO KL1895 Amsterdam – Graz 11:50 – 13:35 Uhr loc. MO, MI, DO, FR, SO KL1896 Graz – Amsterdam 14:05 – 15:55 Uhr loc.

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Deutschland: Eurowings reagiert auf Lauda-Rückzug

Bei Eurowings dürften regelrecht die Sektkorken geknallt haben, denn Ryanair wird sich bekanntermaßen vorläufig aus Düsseldorf zurückziehen. Das bedeutet den Verlust zahlreicher Jobs bei der Tochtergesellschaft Lauda. Der Lufthansa-Ableger hingegen kündigt nun an, dass zahlreiche Strecken übernommen werden. Konkret hat Eurowings entschieden, ihr Flugangebot ab Düsseldorf nach Mallorca, Ibiza, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, Málaga, Alicante und Faro kurzfristig aufzustocken. Auch die griechischen Ziele Heraklion, Rhodos, Korfu und Kos wird Eurowings ab dem 24. Oktober verstärkt anfliegen. Ryanair hat ab diesem Datum ihren Rückzug vom Flughafen Düsseldorf bekannt gegeben und – wie zuvor bereits in Stuttgart – kurzerhand alle Flüge gestrichen. Dafür können Reisende mit Eurowings ab Düsseldorf jetzt zu mehr als 80 Direktzielen in ganz Europa fliegen, dabei kostenlos und flexibel umbuchen wie nie zuvor. Jens Bischof, CEO und Sprecher der Geschäftsführung von Eurowings: „Stuttgart und Düsseldorf sind erst der Anfang – bei genauer Betrachtung ist das Ultra Low Cost Geschäftsmodell in ganz Deutschland auf dem Rückzug: Statt Sozialstandards auszuhöhlen und Partnern und Kunden regelmäßig vor den Kopf zu stoßen, bieten wir Verlässlichkeit, Fairness und langfristige Perspektiven. Unsere Kunden suchen in Krisenzeiten nicht nach 5-Euro-Tickets, sondern mehr denn je nach einer Airline, der sie vertrauen können. Wir freuen uns, dass wir jetzt noch mehr Kunden in Nordrhein-Westfalen faire und attraktive Angebote für ihre nächste Flugreise machen können.“

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Ryanair-Personalchef teilt gegen Lufthansa aus

Mit Kritik an der milliardenschweren Staatshilfe für Lufthansa wirft Ryanair-Personalchef Darrell Hughes in einem Interview um sich. Er unterstellt gar, dass der Mitbewerber von der „staatlichen Hilfe wie ein Süchtiger von einer Droge abhängig ist“. Gleichzeitig verteidigt der Manager, dass Ryanair im Vereinigten Königreich einen staatlichen Kredit angenommen hat. Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland behauptet Hughes, dass Lufthansa über viele Jahre hinweg verabsäumt habe das Unternehmen effizienter zu machen. Das „UK-Geld“ für Ryanair wäre ein Kredit, der im März 2021 zurückgezahlt werden muss. Es wäre mit dem milliardenschweren Rettungspaket, das Deutschland für Lufthansa geschnürt habe, überhaupt nicht vergleichbar. „Die Regierungen in der EU suchen sich jetzt aber jeweils ihre nationalen Champions aus, die ganz normale private Unternehmen sind und nun mit Steuergeld vollgepumpt werden. Der deutsche Steuerzahler bezahlt für die Ineffizienz der Lufthansa, die nicht so arbeitet, wie eine moderne Fluggesellschaft arbeiten müsste“, so der Ryanair-Personaldirektor gegenüber RND. Gleichzeitig betont der Manager der irischen Billigfluggesellschaft, das sich Ryanair und Malta Air nicht aus Deutschland zurückziehen werden. Die angekündigte Schließung der Bases Hahn und Weeze habe nur zur Folge, dass dort keine Flugzeuge und kein Personal mehr stationiert sind. Man werde die Airports aber weiterhin ansteuern. Doch generell hält Darrell Hughes die deutschen Flughäfen für zu teuer. Diese müssen effizienter werden, so der Ryanair-Personalchef. Angesprochen auf die für die Tochtergesellschaft Malta Air abgelehnte Kurzarbeit verweist Hughes gegenüber RND darauf, dass die Beschäftigten ihre Steuern und Sozialversicherungsabgaben in Deutschland entrichten. Das Verhalten der Bundesagentur für Arbeit ist aus der Sicht des

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