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Eurowings streicht 300 Stellen

Die Lufthansa-Tochter Eurowings expandierte in den letzten Jahren äußerst rasant. Doch damit ist vorläufig Schluss, denn sowohl die Flotte als auch der Mitarbeiterstand sollen reduziert werden. In der Verwaltung werden 300 von 1.000 Stellen gestrichen, erklärte Firmenchef Jens Bischof in der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung Düsseldorf. Der Personalabbau bei Eurowings soll auch dazu beitragen, dass der Mutterkonzern die Rückzahlung des milliardenschweren Hilfspakets der Bundesregierung „möglichst rasch“ stemmen kann. Über das fliegende Personal sprach der Manager nur wenig. Dies wäre auch noch davon abhängig wie viele Germanwings-Mitarbeiter bei Lufthansa bzw. Eurowings unterkommen können. Die Verkehrsleistung das Vorjahres werde man – so Bischof – frühestens wieder im Jahr 2023 erreichen können. Für das bevorstehende Jahr 2021 rechnet der Eurowings-Geschäftsführer mit etwa 90 Maschinen. 2019 hatte die Lufthansa-Tochter 139 Flugzeuge im Einsatz. Momentan schreibt der Billigflieger einen täglichen Verlust in der Höhe von zwei Millionen Euro. Diese konnte man nicht kompensieren, so Bischof.

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O’Leary will gegen Lufthansa-Hilfe klagen

Noch gibt es kein grünes Licht für die milliardenschwere Staatshilfe für Lufthansa, doch der Mitbewerber Ryanair kündigt bereits eine Klage gegen diese und die EU-Kommission an. Absolut nicht überraschend kündigt Ryanair-Chef Michael O’Leary an, dass der von ihm geleitete Konzern die Staatshilfe für Lufthansa juristisch bekämpfen will. In den letzten Wochen brachte der irische Billigflieger sprichwörtlich wie am Fließband Klagen gegen Bewilligungen der EU-Kommission ein. Im Fall des Kranichs haben die Wettbewerbshüter noch kein grünes Licht gegeben, jedoch bereiten die Rechtsanwälte des Michael O’Leary bereits die Klage vor dem Europäischen Gerichtshof vor. „Lufthansa ist süchtig nach staatlichen Beihilfen. Wann immer es eine Krise gibt, ist der erste Reflex der Lufthansa, die Hand in die Tasche der deutschen Regierung zu stecken. Während die meisten anderen EU-Luftfahrtunternehmen mit ausschließlich Modellen zur Unterstützung der Lohnzahlung überleben können (wofür wir sehr dankbar sind), beansprucht Lufthansa weitere 9 Mrd. Euro von der deutschen Regierung, 1 Mrd. Euro von der Schweizer Regierung, 800 Mio. Euro von der österreichischen Regierung und 500 Mio. Euro von der belgischen Regierung, während sie durch Europa stolpert und so viele staatliche Beihilfen wie möglich aufnimmt.“ Michael O’Leary Gegenüber Reuters führte der Manager aus, dass die Staatshilfe ermöglichen würde weit unter den Kosten zu verkaufen und insbesondere Ryanair, Lauda, aber auch Easyjet den Wettbewerb massiv erschweren könnte. „Ryanair wird gegen dieses jüngste Beispiel illegaler staatlicher Beihilfen an Lufthansa Berufung einlegen, was den Wettbewerb massiv verzerren wird“, so Michael O’Leary, der an dieser Stelle nicht erwähnte, dass sein Konzern selbst im Vereinigten Königreich

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Gericht: Eurowings erleidet „Snack-Schlappe“

Im Vorjahr strich Eurowings Snacks und Getränke im Kurzstrecken-Smarttarif. Dies verärgerte zahlreiche Passagiere. Die Verbraucherzentrale Hamburg zog im Zusammenhang mit einer Bestandsbuchung sogar vor Gericht und obsiegte. Die Zeiten, in denen auf Kurzstreckenflügen inkludierte Gourmet-Menüs in der Economy-Class serviert wurden, sind schon lange vorbei. Dennoch gibt es Passagiere, die Mahlzeiten und Getränke über den Wolken als besonders wichtig oder gar als Entscheidungskriterium bei der Buchung betrachten. Diese Kundengruppe ist zwar mittlerweile recht klein geworden, doch sie ist vorhanden. Eurowings erlitt nun im Zusammenhang mit der Streichung von Snacks und Getränken im Smart-Tarif eine Schlappe vor Gericht. Hintergrund ist, dass die Lufthansa-Tochter im vergangenen Jahr das Service-Konzept in dieser Buchungsklasse änderte. Zuvor waren unter einem ein Getränk und beispielsweise ein belegtes Brot inkludiert. Dies wurde gestrichen und hat auch bereits bestehende Buchungen betroffen. Das sorgte nicht nur bei Passagieren für Verärgerung, sondern veranlasste auch die Verbraucherzentrale Hamburg zu einer Klage. Der Fall landete somit vor Gericht und wurde unter dem Aktenzeichen 34 O 14/20 vor dem Landgericht Düsseldorf verhandelt. In einem so genannten Anerkenntnisurteil wurde festgestellt, dass Airlines eine bei der Buchung vereinbarte Bordverpflegung eben nicht unter Hinweis auf geänderte Beförderungsbedingungen streichen dürfen. Zu einer mündlichen Verhandlung ist es übrigens gar nicht gekommen, denn im schriftlichen Vorverfahren anerkannte der Carrier kurz vor der bereits anberaumten Tagsatzung den Anspruch. Die Verbraucherzentrale verweist in einer Medienerklärung darauf, dass die Abänderung wesentlicher Vertragsinhalte nur einvernehmlich erfolgen kann. Das bedeutet, dass die Fluggesellschaft nicht einseitig ändern kann, sondern die Zustimmung des Passagiers einholen muss. Eurowings

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China will keine Corona-Fälle „re-importieren“

Das mutmaßliche Ursprungsland der Corona-Pandemie, die Volksrepublik China, will die harten Einreiseregeln noch länger aufrechterhalten. Das Regime betont, dass man sich keine neuen COVID-19-Fälle ins Land „importieren“ will. China hält weiterhin an den Einschränkungen für ausländische Flüge fest und wird diese wohl mindestens bis Oktober aufrechterhalten. Aufgrund des neuartigen Virus liegt der internationale Flugbetrieb praktisch brach, um die Krankheit nicht aus dem Ausland zu importieren. Die Sicherheitsmaßnahmen sind nach wie vor enorm. Ende März führte man die sogenannte „Fünf-Eins-Regel“ ein, die einer Fluggesellschaft nur einmal die Woche einen Flug in das Land erlaubt. Die Luftverkehrsbehörde habe nun die Verantwortlichen angewiesen, diese Vorgehensweise weiterhin bestehen zu lassen, wie aero.de berichtet. Die Zahl der Fluggäste im Inland würde sich hingegen wieder im Aufwärtstrend befinden. Seit Anfang Mai sollen bereits über 800.000 Fluggäste täglich unterwegs sein und regionale Ziele anfliegen. Dabei sollen besonders Geschäftsreisen hoch im Kurs sein – die Situation in den Touristenstädten verbessert sich nur schleppend.

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Bienen erobern den Salzburger Flughafen

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist es auch am Salzburger Flughafen sehr ruhig. Im Tierreich gibt es allerdings weiterhin viel Flugverkehr. Der Airport siedelte im April weitere Bienenvölker an und will damit ein wichtiges Zeichen setzen. Es summt und brummt über den Flughafenwiesen: Im vergangenen Jahr wurden fünf Bienenstöcke am Flughafenareal des Salzburger Airports aufgestellt. Seit März sind es sogar schon neun. „Mit der Ansiedelung von Bienenvölkern möchten wir bewusst ein Zeichen setzen“, heißt es in der Mitteilung. Auch warnt man vor einem massiven Bienensterben. „Letztes Jahr konnten wir erstmals unseren Airport-Honig verkosten. Jetzt freue ich mich schon auf die Ernte 2020! Auch ich wusste nicht, dass unsere Bienen für 1 Kilo Honig bis zu 150.000-mal ausfliegen und etwa 20 Millionen Blüten besuchen müssen. Dabei legen sie bis zu 150.000 Flugkilometer zurück. Ungefähr gleich viele Flugkilometer sind unsere Businesskunden unterwegs, wenn sie ab Salzburg zu ihren Geschäftsterminen fliegen. Oder anders gesagt – unsere Bienen jetten für 1 Kilo Honig rund 4-mal um die Erde“, so Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer.

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Air France muss um Inlandsflüge bangen

TGV statt Air France – so lautet die Ansage der französischen Regierung für die Gewährung der Staatshilfe für Air France. Der französische Carrier soll das Inlandsstreckennetz deutlich zurückfahren. Der Staat will verstärkt auf die Eisenbahn setzen. Die Fluggesellschaft Air France muss zur Inanspruchnahme der milliardenschweren Staatshilfe äußerst harte Umweltauflagen akzeptieren. Insbesondere muss die Anzahl der Inlandsflüge drastisch reduziert werden. Im Gegenzug soll das TGV-Angebot seitens der französischen Staatseisenbahn deutlich ausgebaut werden, so Umweltministerin Elisabeth Borne. Zuvor haben die verantwortlichen Regierungsvertreter ein sieben Milliarden Euro schweres Hilfspaket für den angeschlagenen Carrier geschnürt. Diese bestehe aus staatlichen Bürgschaften für Bankkredite und Staatsdarlehen und soll der Airline aus der Krise helfen, wie sn.at berichtet. Air France habe im Gegenzug einer Verringerung der inländischen CO2-Emissionen um 50 Prozent zugestimmt.

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Volotea kündigt Comeback an

Ab 16. Juni 2020 wird sich die spanische Volotea wieder in die Luft erheben. Auch der vom Carrier im Auftrag von Airbus durchgeführte Werksshuttle feiert sein Comeback. Ab 16. Juni 2020 werden die Boeing 717 und A319 von Volotea wieder in der Luft sein. Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea kündigt ihr Comeback im europäischen Linienverkehr an. Insgesamt will man 40 Destinationen Europa, vornehmlich in Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland, anfliegen. Auch der Airbus-Werksshuttle zwischen Hamburg-Finkenwerder und Toulouse soll am 16. Juni 2020 wiederaufgenommen werden. Danach wird die Airline schrittweise 15 Destinationen in Frankreich, genauso viele in Spanien, acht neue Routen in Italien und zwei Ferienziele in Griechenland neu in den Flugplan aufnehmen. „Unser Ziel ist es, unseren Kunden diesen Sommer mehr Möglichkeiten zu geben, Ziele im Inland zu entdecken“, heißt es in der Mitteilung. „Wir freuen uns sehr, die guten Nachrichten über viele zusätzliche Inlandsstrecken zu teilen. Jetzt, da die Entscheidungen klarer werden und die Kundschaft in diesem Sommer wieder das Vertrauen in sicheres und gesundes Reisen gewinnt, wissen wir, dass die meisten unserer Kunden mehr reisen möchten, insbesondere auf den heimischen Märkten. Deshalb haben wir unser Netzwerk angepasst, indem wir all unsere Inlandsverbindungen in Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland stark ausgebaut haben“, so Carlos Muñoz, CEO von Volotea.

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Delta halbiert 717-Flotte

Keine Airline betreibt mehr Boeing 717 als Delta. Nun soll die Anzahl der noch von McDonnell Douglas entwickelten Jets halbiert werden. Ersatz soll in Form von A220, A320 und B737 erfolgen. Der weltweit größte Boeing 717-Betreiber, Delta Air Lines, wird innerhalb von zwei Jahren die derzeit aus 88 Exemplaren bestehende Teilflotte auf 45 Einheiten reduzieren. Als Ersatz diesen Maschinen der Typen A220, A320 und B737. Der Schritt wäre bereits seit längerer Zeit geplant gewesen, durch die Corona-Krise verschiebe dieser sich lediglich nach vorne, berichtet CH-Aviation.com. Zuvor hat der Carrier schon angekündigt, alle Boeing 777 aus dem Verkehr zu ziehen. Die jetzigen Boeing 717-Flugzeuge sind durchschnittlich 18,7 Jahre alt und bieten Platz für jeweils 110 Fluggäste. Eingesetzt werden sie überwiegend auf regionalen Inlandsstrecken – eine einzige Verbindung führt sie ins Ausland, nämlich nach Montréal-Trudeau.

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Tuifly bereitet „Corona-Comback“ vor

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken wird an Bord von Tuifly verpflichtend sein. Derzeit arbeitet man intensiv an der Erstellung eines Flugplans für den Neustart. Nach der Corona-Zwangspause will Ferienflieger Tuifly wieder schnellstmöglich den Flugbetrieb aufnehmen. Aktuell arbeite man an einem Konzept für den Neustart, so ein Airline-Sprecher zu Aviation.Direct: „Dazu zählt, einen Flugplan zu erstellen und die Maschinen einsatzbereit zu haben.“ Ebenfalls will Tuifly eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes einführen: „Nur wer eine aufhat, kann fliegen.“ Tuifly steuert mit 34 Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Urlaubsziele in Europa an. Gespannt beobachtet die Airline, die zu Europas größtem Reisekonzern gehört, die Entwicklungen in den Ländern am Mittelmeer. „Da wir als Reiseveranstalter operieren, können wir erst fliegen, wenn Reisewarnungen entfallen sind.“ Spaniens Tourismusministerin kündigte zu Wochenbeginn an, Ausländer könnten ab Juli wieder in dem Land Urlaub machen – ohne Pflicht zur zweiwöchigen Selbst-Quarantäne. Wann die vom Bundesaußenministerium ausgerufene weltweite Reisewarnung ausgesetzt wird, ist bislang noch nicht ausgemacht. Langstreckenstart im Winter weiter anvisiertUnd auch bei einem anderen Thema beobachtet Tuifly gespannt die Entwicklungen: Ab dem kommenden Winter will die Airline eigentlich wieder ins Langstreckengeschäft einsteigen. Dafür stationiert sie zunächst zwei Boeing 787 „Dreamliner“ am Flughafen Düsseldorf und behielt sich zuletzt Wachstumsoptionen auf weitere Jets vor. Doch: Ob der Termin zu halten sei, hänge vor allem davon ab, wann welche Destinationen im Interkontinental-Verkehr wieder angeflogen werden können.

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