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Emirates baut A380-Einsatz aus

Golfcarrier Emirates Airline baut die Kapazitäten nach Moskau, Manchester und London-Heathrow aus. Auf den drei genannten Strecken soll das Muster Airbus A380 zum Einsatz kommen. Zum größten Airport des Vereinigten Königreichs ab 27. November 2020 sogar viermal täglich. Manchester will der weltgrößte A380-Operator ab 2. Dezember 2020 sechsmal wöchentlich mit dem Superjumbo anfliegen. Nach Moskau geht es ab 25. November 2020 mit Airbus A380. Weiters werden die Boeing-777-Strecken nach Birmingham und Glasgow aufgestockt. Nach Manchester kommt sechsmal pro Woche der A380 zum Einsatz und viermal die Boeing 777-300ER. Der Ausbau der Emirates-Dienste nach Großbritannien folgt auf den kürzlich eingerichteten Luftverkehrskorridor zwischen Großbritannien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, der zu einer erhöhten Nachfrage geführt hat. Im Rahmen der Vereinbarung müssen Reisende, die aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ins Vereinigte Königreich einreisen, sich nicht mehr in Quarantäne begeben. Umgekehrt können Fluggäste aus dem Vereinigten Königreich, die nach Dubai reisen, ihren COVID-19-PCR-Test 96 Stunden vor ihrem Flug oder nach ihrer Ankunft in Dubai durchführen.

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Swiss: Drei CEO-Wechsel bei LH-Töchtern nach Klühr-Rücktritt

Bei drei Lufthansa-Töchtern kommt es zum Führungswechsel: Brussels-CEO Dieter Vranckx wechselt nach Zürich und wird dort Swiss-Chef. Ihm folgt in Brüssel Peter Gerber nach. Lufthansa Cargo AG wird künftig von Dorothea von Boxberg geleitet. Bei Swiss wird der Chefsessel aufgrund des Rücktritts von Thomas Klühr vakant. Er wird in der Luftfahrtstiftung ein Mandat für die Lufthansa-Gruppe übernehmen. Der schweizerische Carrier wird ab 1. Jänner 2021 von Dieter Vranckx, derzeit CEO von Brussels Airlines, geleitet. Der Manager ist seit 2001 in verschiedenen Positionen für die Lufthansa Group tätig. In Belgien wird Peter Gerber übernehmen. Derzeit ist der Manager Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo AG. Vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsrats der SN Airholding wird er mit 1. März 2021 zur Brussels Airlines wechseln. Gerber ist seit 1992 für die Lufthansa Gruppe tätig. Bei der Frachtfluggesellschaft des Konzerns übernimmt Andrea von Boxberg per 1. März 2021 den Vorstandsvorsitz. Sie ist seit 2007 für den Kranich-Konzern tätig und wurde am 1. August 2018 in das Leitungsgremium von Lufthansa Cargo berufen. „Mit den heutigen Entscheidungen übernehmen gleich drei erfahrene und versierte Führungskräfte aus unseren eigenen Reihen wichtige Managementaufgaben im Kerngeschäft unseres Konzerns. Dieter Vranckx war in verschiedenen Airlines und auf drei Kontinenten erfolgreich für die Lufthansa Group tätig. Seine enorme internationale Erfahrung und seine breite Airline Expertise machen ihn zu einer erstklassigen Besetzung für die Führung der SWISS. Peter Gerber hat innerhalb der Lufthansa Group in vielen Führungspositionen bewiesen, dass er nicht nur ein herausragender Airline-Manager ist, sondern auch schwierige politische Verhandlungen zu einem guten Ergebnis

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Air Asia Japan meldet Insolvenz an – Indische Schwester könnte verkauft werden

Das endgültige Aus des Billigfliegers Air Asia Japan ist in greifbarer Nähe, denn der Carrier stellte am Dienstag bei einem japanischen Gericht einen Insolvenzantrag. Konzernmutter Air Asia Group erklärte in einer Börsenmitteilung, dass das Investment in den Ableger in Japan, an dem man 33 Prozent hält, vollständig abgeschrieben wird. Der japanische Lowcoster stellte am 5. Oktober 2020 aufgrund der Coronakrise den Flugbetrieb ein. Mit nur drei Airbus A320 war es der kleinste operative Air-Asia-Ableger. Die Firmengruppe will auch künftig in Japan präsent sein, jedoch nur mehr hereinfliegend aus anderen Staaten. Die Schulden, die im Zuge des Insolvenzantrags angegeben wurden, betragen umgerechnet etwa 209 Millionen U.S.-Dollar. Die Verbindlichkeiten für Tickets, die nicht mehr genutzt werden können, liegen bei etwa fünf Millionen U.S.-Dollar. Von den etwa 280 Mitarbeitern wurden bereits alle, bis auf ein 50-köpfiges Abwicklungsteam, gekündigt. In einer Börsenmitteilung stellt die Air Asia Group überraschend auch die Zukunft von Air Asia India in Frage. An diesem Ableger ist man mit 49 Prozent beteiligt. Die Konzernmutter teilte mit, dass man einen Ausstieg prüft. „Unsere Geschäfte in Japan und Indien haben Bargeld verbraucht, was die Gruppe finanziell stark belastet hat. Die Kostendämpfung und die Reduzierung des Geldverbrauchs bleiben wichtige Prioritäten, die sich aus der kürzlich erfolgten Schließung von AirAsia Japan und einer laufenden Überprüfung unserer Investition in AirAsia India ergeben. Im gesamten Netzwerk wurde eine detaillierte Strategie zur Netzwerk- und Flottenoptimierung implementiert, die die richtigen Grundlagen für eine nachhaltige und tragfähige Zukunft schafft. Wir überprüfen unser Netzwerk kontinuierlich, um sicherzustellen, dass wir die

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UK und USA unterschreiben Openskies-Vertrag

Da mit Jahresende die Übergangsfrist, die mit dem Brexit vereinbart wurde, endet, muss sich das Vereinigte Königreich selbst um neue Luftfahrtabkommen kümmern. Mit den Vereinigten Staaten von Amerika wurde nun ein Open-Skies-Vertrag unterschrieben. Dies gaben die Verkehrsministerien der beiden Länder bekannt. In beiden Erklärungen ist zu lesen, dass es als historischer und wichtiger Schritt angesehen ist. Geplant ist, dass dieses am 1. Jänner 2021 in Kraft treten wird. Sofern die Europäische Union und das Vereinigte Königreich keine Fristverlängerung der Übergangsbeziehungen vereinbaren sollten, scheidet der Insel-Staat mir 31. Jänner 2020 aus den EU-Verkehrsabkommen aus.

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Kein Weihnachts- und Urlaubsgeld für Cityline-Flugbegleiter

Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo und die Geschäftsführung der Lufthansa CityLine konnten sich auf das Tarifpaket „Coronakrise und Restart“ einigen. Den ging jedoch vorher, dass die Firmenleitung beim vorherigen Abschluss kurz vor dem Ende der Frist einen Rückzieher gemacht hat. Dies stieß den Arbeitnehmervertretern sauer auf. Ufo teilt mit, dass mit der nunmehrigen Vereinbarung eine langfristige Perspektive für das Kabinenpersonal der Cityline besteht. Das Weihnachts- und Urlaubsgeld werden allerdings entfallen. Im Gegenzug wird es aber einen Kündigungsschutz bis Ende 2023 geben. Befristete Arbeitsverträge werden, sofern die bisher vereinbarte Befristung nicht ohnehin länger dauert, bis Ende 2021 verlängert. „Wir freuen uns, dass mitten in dieser schweren Luftfahrtkrise durch den erreichten Kündigungsschutz eine langfristige Perspektive für die CityLiner geschaffen werden konnte“, resümiert UFO-Verhandlungsführer Rainer Bauer. Das vereinbarte Tarifpaket steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die UFO-Mitglieder bei CityLine. Eine entsprechende Urabstimmung wird im Zeitraum vom 23. bis 27. November durchgeführt. UFO empfiehlt den Mitgliedern eine Annahme des Tarifpakets.

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Streik: Gewerkschaft United will Heathrow lahmlegen

Am größten Flughafen des Vereinigten Königreichs, London-Heathrow, drohen im Dezember 2020 gleich mehrere Streiks des Bodenpersonals. Dieses bringt damit den Unmut gegen den geplanten Abbau von rund 4.000 Jobs zum Ausdruck. Organisiert werden die Arbeitskampfmaßnahmen von der Gewerkschaft Unite. Diese erklärt, dass sich nahezu alle Boden-Berufsgruppen inklusive der Feuerwehr an den Arbeitsniederlegungen beteiligen werden. Man würde den Heathrow-Airport lahmlegen. Das Personal soll laut den Arbeitsnehmervertretern mit harten Methoden zur Akzeptanz niedrigerer Löhne gedrängt werden, anderenfalls blühe die Kündigung. Laut Unite erfolge dies in Einzelgesprächen. Die Gewerkschaft erklärt weiters, dass in einer Abstimmung 85 Prozent der Mitglieder für Streiks gestimmt haben. Diese sollen an folgenden Tagen, jeweils für eine Dauer von 24 Stunden abgehalten werden: 1. Dezember 2020, 14. Dezember 2020, 17. Dezember 2020 und 18. Dezember 2020. Sofern mit der Heathrow-Geschäftsführung zuvor keine Einigung erzielt werden kann, ist aufgrund der Beteiligung der Feuerwehr an den Arbeitsniederlegungen mit erheblichen Einschränkungen bis hin zur temporären Einstellung des Flugbetriebs zu rechnen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten, weil oftmals „zwei vor zwölf“ ein Kompromiss gefunden wird.

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Viele EU-Staaten wollen keine Schnelltests in der Luftfahrt

Eine regelrechte Abfuhr erleiden jene Airports und Fluggesellschaften, die Corona-Schnelltests in der Hoffnung auf Einreiseerleichterungen vorantreiben von den zahlreichen EU-Mitgliedsstaaten. Diese sprechen sich klar dagegen aus und sind der Ansicht, dass gemeinsame Mindeststandards noch verfrüht wären. Am Donnerstag steht das Thema bei einer Videokonferenz der Regierungschefs der EU-Mitglieder auf der Agenda. Reuters zitiert aus einem internen EU-Dokument, über das morgen gesprochen wird. Demnach soll sich eine „große Anzahl von Mitgliedsstaaten“ deutlich gegen die Schnelltest-Lösung aussprechen. Besonders Deutschland kritisierte in den letzten Wochen wiederholt die Pläne und verwies darauf, dass man die Anitgen-Kapazitäten in Altenheimen besser eingesetzt sieht. Die Luftfahrtbranche ist bestrebt der Politik eine „schlüsselfertige Lösung“ zu liefern. Sämtliche Reisenden sollen vor dem Abflug einen Schnelltest absolvieren müssen und nur wer negativ ist darf an Bord. So hofft man auf Einreiseerleichterungen, die letztlich zu einem Anstieg der Nachfrage führen könnten. Auch setzt sich die IATA für eine internationale Lösung ein. Die Politik verhält sich – mit wenigen Ausnahmen – bislang ignorant bzw. sogar ablehnend. Somit ist nicht damit zu rechnen, dass am Donnerstag eine Einigung für ein einheitliches Schnelltest-Verfahren innerhalb der Europäischen Union vereinbart wird.

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Gategroup erzielt Einigung für Umschuldung

Die im Bereich Luftfahrt-Catering stark vertretene Gategroup einigte sich mit ihren Aktionären und Gläubigern auf eine Umschuldung. Der Konzern geriet aufgrund der wegen der Corona-Pandemie stark eingebrochenen Nachfrage unter Druck. Die Großaktionäre RRJ Capital und Temasek konnten mit den kreditgebenden Banken eine Grundsatzeinigung für eine Refinanzierung des Konzerns erzielen. Laut Mitteilung soll die Gategroup dadurch signifikant mit frischer Liquidität ausgestattet werden. Die Firmengruppe wird 500 Millionen Schweizer Franken bereitgestellt bekommen. Davon werden 25 Millionen Franken in Form von Eigenkapital eingebracht und die restlichen 475 Millionen Euro in Form eines nachrangigen, wandelbaren Darlehens. Weitere 200 Millionen Franken werden in Form einer vorrangig gesicherten Zwischenliquidität von den Teilhabern zur Verfügung gestellt sind. Im Gegenzug verlängern die Banken die Kreditlaufzeiten bis Oktober 2026. Allerdings hängt dies noch von der Verlängerung der Laufzeit einer Anleihe ab. Diese würde im Feber 2022 auslaufen. Hier ist noch die Zustimmung der zeichnenden Anleger erforderlich. Es gilt als wahrscheinlich, dass diese erteilt wird, da die jährliche Verzinsung mit drei Prozent stabil bleiben wird.

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Boeing rechnet mit vielen Konvertierungen in Frachter

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing rechnet damit, dass in den nächsten 20 Jahren deutlich mehr Frachtflugzeuge benötigt werden. Der Hersteller würde aber nur in geringfügigem Umfang davon profitieren, da man prognostiziert, dass die überwiegende Mehrheit der Nachfrage mit der Konvertierung ausgemusterter Passagierflugzeuge erfüllt werden kann. Boeing vermutet, dass 2.430 zusätzliche Cargo-Maschinen benötigt werden. Die weltweite Flotte würde demnach um 60 Prozent anwachsen. Allerdings sollen der Prognose nach nur 930 Frachter neu gebaut werden. Der Rest soll – wie erwähnt – durch Umbauten ehemaliger Passagierflugzeuge entstehen.

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Air Arabia sucht um Staatshilfe an

Der Billigflieger Air Arabia befindet sich derzeit mit der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate in Gesprächen über eine mögliche Staatshilfe für die Firmengruppe. In den Emiraten unterhält man zwei Flugbetriebe: Air Arabia mit Sitz in Schardscha und mit Etihad Airways das Joint-Venture Air Arabia Abu Dhabi. Der Konzern macht aus der offiziellen Anfrage auch keinen Hehl, denn während der virtuell abgehaltenen Capa-Konfernz bestätigte Konzernchef Adel Ali, dass ein entsprechendes Ansuchen an die Regierung in Abu Dhabi übermittelt wurde. Die Staatsführung wird in Kürze einen Runden Tisch abhalten. Zu diesem sind alle Airlines mit Firmensitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingeladen. Dort sollen weitere Maßnahmen und der Bedarf gemeinsam evaluiert werden. Noch steht nicht fest, ob Air Arabia oder ein anderer VAE-Carrier aufgrund der Corona-Pandemie Unterstützung von der Regierung oder vom jeweiligen Emirat erhalten wird. Jedenfalls würde dies von Air Arabia positiv aufgenommen werden. In einer Börsenmitteilung schreibt der Lowcoster: „Jede Unterstützung durch die Regierung wäre angesichts der extremen und beispiellosen Herausforderungen, die COVID 19 mit sich gebracht hat und die den Luftverkehr erheblich einschränkt, zu begrüßen“. Air Arabia wurde im Jahr 2003 gegründet und unterhält Ableger in Marokko, Ägypten und Abu Dhabi. Die Tochter in Jordanien wurde im Jahr 2018 aufgelöst, da zwischen der EU und Jordanien ein OpenSkies-Abkommen abgeschlossen wurde. An den Flugbetrieben in Marokko und Ägypten hält man jeweils nur eine Minderheitsbeteiligung. Der Ableger in Abu Dhabi ist ein Joint-Venture mit Etihad Airways.

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