secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Bundesheer soll 18 Leonardo AW196M bekommen

Das österreichische Bundesheer wird bald Ersatz für die über 50 Jahre alten Alouette-III-Hubschrauber bekommen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner entschied sich laut einem Bericht der Kronen Zeitung für das Modell Leonardo AW169M. Zuletzt waren neben dem italienischen Hersteller auch Airbus und Bell im Rennen. Nun sind die Würfel gefallen. Das Verteidigungsministerium wird insgesamt 18 Einheiten kaufen, die ab Mitte 2022 an das Bundesheer ausgeliefert werden sollen. Eine offizielle Bestätigung der Ministerin gibt es allerdings noch nicht. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt in etwa 300 Millionen Euro. Damit handelt es sich um das größte Heeres-Investment seit etwa 20 Jahren. Von den 18 Hubschraubern sollen sechs auch zur Ausbildung neuer Piloten eingesetzt werden. Die anderen 12 sind als reine Einsatzgeräte vorgesehen.

weiterlesen »

Air Baltic: 25 A220-300 bis Jahresende

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic übernahm am Sonntag einen weiteren Airbus A220-300. Die Flotte ist damit auf 23 Exemplare angewachsen. Bis Jahresende sollen noch zwei weitere Jets dieses Typs dazu kommen. Das jüngste Flottenmitglied trägt die Registrierung YL-AAW und ist am Sonntag in Riga eingetroffen. Im Zuge der Coronakrise besiegelte Air Baltic das vorzeitige Aus für die Teilflotten Boeing 737 und DHC Dash 8-400. Seither ist man ein reiner A220-300-Operator. “Die aktuelle Krise ermöglichte es uns, uns auf den Airbus A220-300 zu konzentrieren. Das ist der einzige Flugzeugtyp, den Air Baltic in Zukunft fliegen wird. Bei unserer Flugzeugauswahl liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit, die ein Vorteil ist, um aus der Krise herauszukommen”, so Geschäftsführer Martin Gauss.

weiterlesen »

Fernbus-Verbindungen an Airports weiterhin ausgedünnt

Vor einigen Jahren liberalisierte Deutschland den Fernbusverkehr und löste damit nicht nur national, sondern in ganz Europa einen regelrechten Boom aus. Das Comeback der Fernreisebusse auf europäischen Autobahnen war besiegelt. Auch Flugreisende profitieren davon, denn viele wichtige Airports sind in den Streckennetzen der Anbieter enthalten und somit stehen preiswerte und zuverlässige Zubringer zur Verfügung. Direkte Kooperationen zwischen Fluggesellschaften und Fernbusbetreibern sind eher die Ausnahme. Der deutsche Postbus arbeitete einige Zeit mit Lufthansa zusammen und bot beispielsweise eine Linie von Salzburg zum Flughafen München an. Diese wurde bereits wieder eingestellt und der deutsche Postbus vom Mitbewerber Flixbus übernommen. Dieser schluckte viele Start-Ups, aber auch Angebote von Schwergewichten wie den Österreichischen Bundesbahnen. Andere, darunter der Berlin Linien Bus der Deutschen Bahn AG, gaben auf. Der Markt konsolidierte sich bereits vor der Corona-Pandemie auf Flixbus und einige wenige kleinere Anbieter wie Regiojet. Momentan gilt es beim Reisen mit Fernbussen, insbesondere dann, wenn man pünktlich einen Flug erreichen möchte oder am Airport auf einen zuverlässigen Anschluss angewiesen ist, durchaus einiges zu beachten. Besonders wichtig ist, dass man sich über das Angebot informiert, denn die Streckennetze der Fernbusbetreiber sind noch nicht vollständig wieder in Betrieb. Aufgrund zahlreicher Restriktionen sind viele internationale Verbindungen weiterhin ausgesetzt. Das betrifft am Flughafen Wien beispielsweise die Buslinien nach Ungarn, die in der Vergangenheit sehr rege genutzt wurden. Die harten Einreisebestimmungen haben zur Folge, dass kein wirtschaftlich tragfähiger Linienbetrieb möglich ist. An anderen Airports, beispielsweise den Flughäfen Warschau-Chopin und Warschau-Modlin pausieren die Fernbuslinien weiterhin. Die ÖPNV-Busse fahren allerdings nach regulärem Fahrplan,

weiterlesen »

Spanien schnürt Rettungspaket für Air Europa

Die Finanzlage der spanischen Fluggesellschaft Air Europa ist aufgrund der Coronakrise enorm angespannt. Nun scheint die Regierung dem Carrier mit einem 400-Millionen-Euro-Darlehen unter die Arme zu greifen. Allerdings will Spanien auch am Erfolg des Unternehmens teilhaben. Laut der lokalen Zeitung Cinco Dias machen Air Europa insbesondere die laufenden Leasingkosten für die Flotte schwer zu schaffen. Diese werden auf etwa 30 Millionen Euro pro Monat beziffert. Gleichzeitig können derzeit nur wenige Destinationen bedient werden und die Nachfrage hält sich ebenfalls in sehr eng gesteckten Grenzen. Auf der Langstrecke werden nur wenige Destinationen bedient und das überwiegend nur einmal pro Woche. Die spanische Regierung soll demnach Bereitschaft signalisiert haben ein Fixzinsdarlehen in der Höhe von 201 Millionen Euro zu gewähren. Bei diesem ist vorgesehen, dass je nach Erfolg von Air Europa auch der Staat profitiert. Weitere 199 Millionen Euro sollen über einen normalen, jedoch staatlich besicherten Kredit fließen. Die Staatsholding “Sociedad Estatal de Participaciones Industriales Sepi” führt derzeit eine Due-Diligence-Prüfung durch. Das Ergebnis soll in Kürze feststehen und ist maßgeblich für die Gewährung des Notkredits. Eigentlich wollte die International Airlines Group die Fluggesellschaft Air Europa zum Preis von knapp einer Milliarde Euro übernehmen und mit Iberia zusammenführen. Die Coronakrise führte jedoch dazu, dass der Wert des spanischen Carriers massiv gesunken ist und die IAG auch nicht mehr dazu bereit ist den hohen Preis an Globalia zu bezahlen. Zuletzt wurde kolportiert, dass maximal 500 Millionen Euro seitens der IAG als Angebot auf dem Tisch liegen. Das schmeckt dem bisherigen Eigentümer naturgemäß überhaupt nicht,

weiterlesen »

Kenton Jarvis wird neuer Easyjet-Finanzchef

Kenton Jarvis wird von Tui zum britischen Billigflieger Easyjet wechseln und dort die Funktion des Finanzchefs übernehmen. Dies teilte der Lowcoster am Freitag in Luton mit, nannte jedoch noch keinen genauen Termin für den Amtsantritt. Der momentan amtierende Finanzchef Andrew Findlay wird das Unternehmen verlassen. Das wurde allerdings schon im Frühjahr offiziell kommuniziert. „Seine tiefen Kenntnisse der Reiseindustrie, sowie seine Fähigkeiten im Finanzbereich werden für die Periode des Wiederaufbaus nach der Pandemie entscheidend sein“, so Easyjet-Vorstandsvorsitzender Johan Lundgren in einer Aussendung.

weiterlesen »

Auch Israel erklärt Österreich zum Risikogebiet

Österreich ist nun von einem weiteren Land zum Risikogebiet erklärt worden: Ungeachtet dessen, dass Israel selbst nationale Rekordinfektionszahlen meldet und bereits den zweiten Lockdown veranlasst hat, wurde eine Reisewarnung für die Alpenrepublik ausgesprochen. Die Auswirkungen werden sich aber in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Der Grund dafür ist, dass Israel äußerst harte Einreisebestimmungen praktiziert und derzeit touristische Aufenthalte gar nicht möglich ist. Eigene Staatsbürger können zwar jederzeit das Land betreten, müssen sich allerdings einer Quarantäne unterziehen. Angehörige anderer Länder dürfen nur unter ganz besonderen Umständen nach Israel einreisen. Umgekehrt ist es für Israelis schwierig in Österreich einzureisen, denn der Mittelmeerstaat gehört nicht der europäischen Union an. Daher gelten die Bestimmungen für Drittstaatenangehörige und diese sehen nur sehr wenige Ausnahmen vor. In jedem Fall ist dann die Vorlage eines negativen PCR-Tests zwingend notwendig. Diese Umstände haben bereits dazu geführt, dass der Reiseverkehr zwischen Österreich und Israel auf einem äußerst niedrigen Niveau ist. Daher hat die Reisewarnung nun eher symbolischen Charakter.

weiterlesen »

Boeing: Marc Allen und Chris Raymond werden befördert

Boeing befördert mitten in der Coronavirus-Pandemie gleich zwei Mitarbeiter: Marc Allen wird zum Chief Strategy Officer ernannt und Chris Raymond zum ersten Chief Sustainability Officer des Unternehmens. Allen, der seit 2014 bereits Mitglied des Boeing Executive Councils ist, verantwortet als Chief Strategy Officer und Senior Vice President, Strategy and Corporate Development, künftig die globale Unternehmensstrategie. Dabei berichtet er direkt an Boeing President und CEO David Calhoun. Raymond wird zum Chief Sustainability Officer des Unternehmens ernannt, eine neu geschaffene Position, die dem Executive Vice President, Enterprise Operations und Chief Financial Officer Greg Smith untersteht. In dieser Rolle soll er die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens vorantreiben. Beide Ernennungen treten zum 1. Oktober in Kraft.

weiterlesen »

Berufsverband kritisiert Lauda wegen Düsseldorf-Schließung

Mit der Schließung der letzten Lauda-Basis in Deutschland macht sich die Ryanair-Tochter nicht wirklich Freunde. Als Grund wurde unter anderem die Weigerung des Flughafens genannt, die Preise zu senken. Jetzt hagelt es Kritik. Betroffen vom Aus am Standort Düsseldorf sind nahezu 70 Piloten, etwa die doppelte Anzahl an Flugbegleitern und weitere Mitarbeiter am Boden. Diese berichten, dass es keinerlei Kommunikation des Unternehmens mit der eigenen Belegschaft gegeben habe. Von der Standortschließung und der damit einhergehenden Entlassung haben sie aus den Medien erfahren. Nun schaltet sich der Berufsverband des Cockpitpersonals Deutschland ein und übt harsche Kritik. „Wenn Lauda davon absehen würde, Flüge durch halb Europa zum Preis eines warmen Mittagessens anzubieten, dann könnte der Konzern problemlos die angeblich zu hohen Gebühren der Flughäfen entrichten“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der Vereinigung Cockpit. „Wenn schon das Unternehmen nicht umdenkt, so sollten sich vielleicht die Flugreisenden Gedanken machen, ob man aktuell mit einem Unternehmen fliegen möchte, dass derart rücksichtslos agiert.“ Von der Fluggesellschaft fordere man nun, das Gespräch mit den Beschäftigten zu suchen und im Beisein des Berufsverbandes einen tariflichen Sozialplan zu erarbeiten. Doch damit nicht genug. Denn auch von der Gewerkschaft vida muss man sich einiges gefallen lassen. Konkret stößt die gestern bekannt gewordene neue Jahresgage des Ryanair-Chefs O’Leary auf Empörung. Dem zufolge bekommt dieser künftig 3,5 Millionen jährlich für seine Tätigkeiten ausbezahlt, während anderen Mitarbeiter des Unternehmens die Gehälter gekürzt werden.  „Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass O‘Leary noch vor ein paar Monaten die Wiener Lauda-Flugbegleiter mit einem Grundgehalt unterhalb der Mindestsicherung abspeisen wollte.

weiterlesen »

FACC muss sich von 700 Mitarbeitern trennen

Der Luftfahrtzulieferer FACC ahnte schon bei der Veröffentlichung der Halbjahresbilanz nichts Gutes. Damals ging man noch davon aus, dass man die Kehrtwende schafft. Doch heute droht den Arbeitnehmern das Worst-Case-Szenario: Bis zu 700 Mitarbeiter – mehrheitlich aus Österreich – könnten gehen. Heute hat die Chef-Etage zum Gespräch geladen. Man werde diverse coronavirusbedingte Sparmaßnahmen vorstellen, wie das Nachrichtenmedium „ORF“ berichtet. Das heißt selten etwas Gutes, wissen auch die knapp 3.400 Angestellten. Auch, dass die mit Ausbruch der Pandemie eingetretene Krise in der Luftfahrt dem oberösterreichischen Flugzeugzulieferer schwer im Magen liegt. Darüber hinaus werde CEO Robert Machtlinger gemeinsam mit den Gewerkschaften einen Sozialplan vorstellen. Die Kurzarbeit läuft im September aus.

weiterlesen »

Dortmund: Landesregierung befürwortet „Pistenverlängerung“

Der Billigflieger Wizzair drängt darauf mit Maschinen des Typs A321 nach Dortmund zu fliegen. Momentan ist die Piste allerdings zu kurz dafür, doch diese kann mit minimalem Aufwand verlängert werden. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat keinen Einwand gegen das Vorhaben eingebracht. Dies geht aus der Beantwortung einer kleinen Anfrage des SPD-Abgeordneten Hartmut Ganzke hervor. Allerdings – so Radio Unna – müssten die Lärmauswirkungen durch das Regierungspräsidium Münster geprüft werden. Eine neue Umweltverträglichkeitsprüfung soll nicht erforderlich sein, da es sich formell nur um eine Schwellenverlegung handelt und keine tatsächliche Verlängerung stattfindet. Mit dieser Verlegung kann jedoch die Piste voll ausgenutzt werden, was auch dazu führt, dass Wizzair, die vor Ort eine Basis unterhält, mit A321 fliegen kann. DIe Landesregierung will allerdings am 100 Tonnen Höchstabfluggewicht festhalten.

weiterlesen »