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Ölmulti BP rechnet mit geringer Nachfrage

Der Mineralölkonzern BP geht davon aus, dass die Nachfrage nach Erdölprodukten in den nächsten Jahren spürbar sinken wird. Man vermutet sogar, dass nie wieder das hohe Niveau des Jahres 2019 erreicht wird. Hintergrund ist nicht nur die Corona-Krise, sondern auch der Umstand, dass die Treibstoffeffizienz steigt und Investitionen in erneuerbare Energien erfolgen. Pte berichtet, dass bei BP drei verschiedene Szenarien für die globale Entwicklung der Ölnachfrage entwickelt wurden. In zwei dieser Planspiele wurde der Zenit im Jahr 2019 erreicht. Das dritte Szenario sieht vor, dass die Nachfrage in den kommenden 15 Jahren konstant bleibt und ab 2035 dann drastisch abfällt. „In allen drei Szenarien steigt der Anteil von erneuerbarer Energie schneller als jeder andere Treibstoff in der Geschichte“, sagt BP-Chefökonom Spencer Dale gegenüber Pte. Der Ölkonzern will in den kommenden Jahren die Produktion fossiler Brennstoffe um 40 Prozent reduzieren und sich in Richtung erneuerbare Energien neu aufstellen. Dazu investiert man beispielsweise in Windparks. BP rechnet damit, dass wenn der globale Kampf gegen den Klimawandel ernsthaft vollzogen wird, dass bis zum Jahr 2050 die Nachfrage nach Mineralölprodukten um 80 Prozent sinken wird. Gleichzeitig vermutet man, dass erneuerbare Energien um 60 Prozent gefragter sein werden.

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Zürich baut 120 Mitarbeiter ab

Am Flughafen Zürich müssen rund 120 Mitarbeiter aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie gehen. Die bisherigen Maßnahmen wären nicht ausreichend gewesen. Der Airport beschäftigt in etwa 1.700 Menschen. Das Unternehmen bestätigte eine entsprechende Meldung des Tagesanzeigers, dass bereits 26 Kündigungen ausgesprochen wurden. Die Fluggastzahlen brachen aufgrund der Pandemie deutlich ein. Die Folge daraus ist, dass auch der Umsatz stark rückläufig ist. Der Personalabbau in Zürich ist kein Einzelfall. Es ist damit zu rechnen, dass weltweit viele Menschen, die an Flughäfen beschäftigt sind, um ihre Jobs bangen müssen.

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Luftfahrt: Kreditversicherer rechnet mit langem Leiden

Der Kreditversicherer Coface rechnet damit, dass sich die gesamte Transportbranche inklusive Luftfahrt nicht vor dem Jahr 2022 von den Folgen der Corona-Pandemie erholen wird. „Wir rechnen mit einem ‚langen Leiden‘ für die gesamte Luftfahrtbranche. Derzeit gibt es keinerlei Anhaltspunkte für eine rasche Erholung des Transportsektors“, erläutert Declan Daly, Regional CEO für Zentral- und Osteuropa bei Coface. „Sollte es zu einer zweiten Pandemiewelle in diesem Jahr kommen, wäre der Umsatz im 4. Quartal 2020 sogar um 57 Prozent und im 4. Quartal 2021 um 27 Prozent niedriger als Ende 2019“. Von den 13 Sektoren, für die Coface sektorale Risikobewertungen veröffentlicht, ist der Luftverkehr am stärksten betroffen: Der Umsatz dürfte im Basisszenario um 51 Prozent und im Falle einer zweiten COVID-19-Welle bis Ende 2020 um 57 Prozent zurückgehen. Der Einbruch des Reiseverkehrs führte auch zu einem starken Rückgang der Luftfrachtkapazität, da der Großteil der Fracht von Passagierflugzeugen mitbefördert wird. Der Schlüssel für eine positive Entwicklung könnte, so die Coface-Experten, in Innovationen liegen. „Auf lange Sicht werden Nachhaltigkeit und Umweltschutz die bestimmenden Herausforderungen für den Verkehrssektor und hier insbesonders für die Luftfahrt bleiben. Es wird Innovationen brauchen, die einen weniger umweltbelastenden Verkehr ermöglichen“, so Daly mit einem Ausblick.

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Frankfurt: Die meisten „Positiven“ kamen aus dem Kosovo

Das Labor Centogene, das am Flughafen Frankfurt am Main PCR-Tests durchführt, stellte fest, dass die meisten am größten Airport Deutschlands positiv auf das Coronavirus getesten aus dem Kosovo eingereist sind. Das Unternehmen wertete den Zeitraum von 15. Juli bis 8. September 2020 aus. Durchgeführt wurden 104.177 Testungen, wovon 0,85 positiv waren. In die Länder-Statistik zogen nur jene Staaten Einzug, wenn mindestens 350 Reiserückkehrer getestet wurden. Das „Ranking“ ist wie folgt: Kosovo: 6,38 Prozent positiv Malta: 4,71 Prozent positiv Bosnien-Herzegowina: 3,17 Prozent positiv Ungarn 2,57 Prozent positiv Kroatien: 2,31 Prozent positiv Albanien: 2,14 Prozent positiv Besonders wenige Reiserückkehrer wurden aus den Ländern Spanien (0,30 Prozent), USA (0,28 Prozent), Vereinigtes Königreich (0,21 Prozent), Israel (0,16 Prozent), Portugal (0,09 Prozent) sowie Tunesien und Vereinigte Arabische Emirate (jeweils keine positiven Fälle) positiv auf das Coronavirus getestet.

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August: Zürich um 76,7 Prozent unter dem Vorjahr

Der Flughafen Zürich-Kloten zählte im August 2020 725.447 Passagiere. Der Wert liegt damit um 76,7 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Die Anzahl der Flugbewegungen war um 57 Prozent reduziert und wird seitens des Airports mit 10.852 Starts bzw. Landungen kommuniziert. Die Anzahl Lokalpassagiere sank im August 2020 um 72,3 Prozent auf 599.157 Fluggäste. Der Anteil der Umsteigepassagiere lag bei 16,8 Prozent (-13,6 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die totale Anzahl sank um 87,2 Prozent auf 121.464 Umsteiger Durchschnittlich befanden sich 94,4 Passagiere an Bord. Im direkten Vergleich mit August 2020 bedeutet dies einen Rückgang um 31,6 Prozent. Die Auslastung sank um 25 Prozentpunkte auf 58,5 Prozent. Im Bereich der Fracht verzeichnete Zürich ein Minus von 40,5 Prozent und zählte 21.098 Tonnen Luftfracht.

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Kärnten subventioniert den Airport kräftig

Seit einigen Wochen ist bekannt, dass die Lilihill Group ihre Anteile am Klagenfurter Flughafen weiter aufstocken will. Dazu laufen bereits Verhandlungen mit Land Kärnten und Stadt Klagenfurt. Über den Inhalt der Gespräche schweigt sich die Landesregierung aus, da Stillschweigen vereinbart wurde. Das ist der Opposition naturgemäß ein Dorn im Auge. Jedenfalls fordert die Landespolitik nachhaltige Investitionen in den Airport. Allerdings scheint sich die ganze Diskussion in Sachen jener Grundstücke, die zwar zum Flughafen gehören, jedoch für den Betrieb nicht zwingend notwendig sind, zu spießen. Diese können nur mit Zustimmung von Stadt Klagenfurt und Land Kärnten verkauft werden. Zum Teil gelten die Flächen als durchaus wertvoll. Zuletzt übte der Landesrechnungshof erhebliche Kritik an der Teilprivatisierung, die im Jahr 2018 über die Bühne gegangen ist. Seither hält die Lilihill Group die Mehrheit. Das Portal 5min.at berichtet unter Berufung auf das Referat von Landesrat Martin Gruber (ÖVP), dass Kärnten im Vorjahr 666.000 Euro für die Sicherheitsinfrastruktur des Klagenfurter Flughafens überwiesen hat. Weiters kann die Betreibergesellschaft noch Zuschüsse in der Höhe von 2,64 Millionen Euro beim Land abrufen. Die Stadt ist noch zu 827.000 Euro verpflichtet, wobei beide Zusagen bereits vor der Unterzeichnung des Kaufvertrags erteilt wurden.

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Lübeck: Unbekannte warfen stinkende Flüssigkeit ins Terminal

In der Nacht vom 12. auf den 13. September 2020 warfen Unbekannte Behälter mit einer übelriechenden Flüssigkeit durch die Scheiben des Terminals am Flughafen Lübeck. Worum es sich genau handelt und wer hinter der Aktion steckt, ist nach Angaben der lokalen Polizei noch unklar und derzeit Gegenstand von Ermittlungen. Der Norddeutsche Rundfunk berichtet, dass die Exekutive und die Feuerwehr in Schutzanzügen anrücken mussten. Die stinkende Flüssigkeit wurde aufgenommen und entfernt. Proben werden derzeit im Labor der Kriminalpolizei ausgewertet, um Erkenntnisse darüber zu erlangen worum es sich eigentlich handelt. Die Hintergründe sind vollkommen unklar. Auch ist nicht bekannt, ob ein Zusammenhang mit dem Zwischenfall, den selbsternannte Klimaschützer vor einigen Wochen verursacht haben, besteht. Der Flugverkehr soll jedenfalls von der stinkenden Flüssigkeit nicht beeinträchtig gewesen sein.

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Wien: Wizzair fährt das Angebot „heimlich“ zurück

Die Billigfluggesellschaft Wizzair war jene Airline, die als erste am Flughafen Wien-Schwechat ihr Angebot wieder ausgebaut hatte. Anfangs gab es aufgrund der damals noch teilweise bestehenden behördlichen Flugverbote durchaus auch Rückschläge. Das Sommergeschäft lief angesichts der Umstände gar nicht so schlecht. Doch nun muss Wizzair wieder zurückfahren. Ein Blick in das Reservierungssystem des ungarischen Carriers zeigt, dass man in sehr großem Umfang das Angebot ab Wien überarbeiten musste. Die Frequenzen wurden zum Teil erheblich ausgedünnt und klassische Sommerrouten gehen dieses Jahr schon früher in die Winterpause. Auch vielen der Corona-Pandemie einige Routen komplett zum Opfer oder aber werden aufgrund der geringen Nachfrage, kombiniert mit starkem Konkurrenzdruck eingestellt. Gerade Wizzair und Ryanair suchten in den Jahren 2019 und 2020 die direkte Konfrontation und “doppelten” viele Strecken. Wizzair wird sich beispielsweise von der Strecke Wien-Luqa mit 26. September 2020 zurückziehen. Diese war eigentlich eine der besten Routen ab Österreich, doch die niedrige Nachfrage und die Konkurrenz von Air Malta und Ryanair dürfen sich massiv nachteilig auf die Nachfrage ausgewirkt haben. Das ist aber kein Einzelfall. Es ist damit zu rechnen, dass Wizzair und auch viele andere Fluggesellschaften ihre Pläne für den Winter 2020/21 noch mehrfach überarbeiten und adaptieren werden.

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Eurowings-Chef-Bischof kritisiert 5-Euro-Tickets

Ryanair und andere Billigfluggesellschaften werfen derzeit im großen Umfang Flugscheine im einstelligen Eurobereich auf den Markt. Davon hält Eurowings-Chef Jens Bischof allerdings nicht. Er ist sogar der Ansicht, dass Ultra-Low-Cost “out” ist. Gegenüber der FVW kritisierte der Manager die momentane Preispolitik von Ryanair und anderen Billigairlines. Die Kunden hätten nun andere Präferenzen und der Run auf den günstigsten Flugschein wäre mittlerweile nicht mehr gefragt. Allerdings versucht sich auch Eurowings in Rabattaktionen. So bietet man anhand der Temperatur des Reiseziels Preisnachlässe an. Diese können durchaus erheblich ausfallen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der derzeit verhaltenen Nachfrage geschuldet sein könnte.

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Deutschland beendet weltweite Reisewarnung

Die Bundesrepublik Deutschland beendet am 30. September 2020 das bislang praktizierte System der “weltweiten Reisewarnung mit Ausnahmen”. Für Reisende wird sich jedoch in der Praxis ab 1. Oktober 2020 nicht viel ändern. Deutschland will künftig differenzierter vorgehen, was jedoch die Einreisebestimmungen der Zielländer unangetastet lässt. Konkret bedeutet das, dass die Bundesrepublik für den Staat X die Warnung aufheben könnte, jedoch dieser weiterhin harte Einreisebestimmungen bis hin zu Verboten praktiziert. Beispielsweise schloss Ungarn mit minimaler Vorlaufzeit die Grenzen. Für dieses Land besteht seitens Deutschlands keine Reisewarnung. Das Auswärtige Amt kündigte an, dass man ab 1. Oktober 2020 die Warnungen gezielt für einzelne Staaten, Regionen und Städte aussprechen will. Jene, die die Grenzwerte des Robert-Koch-Instituts übersteigen sollen mit Warnungen belegt werden. Dabei wolle man unbedingt “Augenmaß” behalten. Angesichts der momentan weltweit steigenden Infektionszahlen ist daher nicht mit großartigen Erleichterungen für Passagiere zu rechnen.

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