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Köstinger: „AUA soll Kundengelder zurückzahlen“

Eigentlich müsste die AUA bei Stornierungen innerhalb von sieben Tagen in Form von Geld zurückzahlen. Nun schaltetet sich Ministerin Köstinger (ÖVP) ein und fordert die sofortige Rückzahlung. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger fordert Austrian Airlines, die nun auch mit Steuermitteln gerettet werden soll, dazu auf, dass diese ihre Schulden bei Kunden, darunter auch Reisebüros und Veranstalter, unverzüglich begleicht. In den letzten Wochen stand das Unternehmen wiederholt im Kreuzfeuer der Kritik, da Rückzahlen gar nicht oder wenn nur sehr schleppend geleistet wurden. Das Unternehmen widersprach der Darstellung stets und verwies auf den erhöhten Arbeitsaufwand. „Ich begrüße die Rettung der AUA, erwarte mir von der Fluglinie nun aber auch die rasche Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen an Reisebüros und Veranstalter“, so Köstinger. „Die Reisebüros mussten zahlreiche Rückerstattungen bei den Stornierungen an die Reisenden leisten und müssen nun auch die an die eigenen Partner geleistete Zahlungen umgehend zurückerhalten. Wenn die AUA durch staatliche Zuschüsse und Haftungsübernahmen nun gerettet wird, dann heißt das für mich auch, dass diese Rückerstattung an Reisebüros durch die AUA ebenso erfolgen muss“, Die Ministerin verweist in einer Aussendung auch auf verschiedene weitere Maßnahmen im Tourismus: „Neben der Kurzarbeit konnte zuletzt auch eine Verbesserung des Fixkostenzuschusses für die Branche erreicht werden. Personalaufwände, die für die Bearbeitung von krisenbedingten Stornierungen und Umbuchungen angefallen sind, können nun auch als Fixkosten anerkannt und in die Berechnung des Zuschusses einbezogen werden. Der Bundesregierung ist die dramatische Situation der Branche bewusst. Wir versuchen zu unterstützen, wo immer das möglich ist. Vom AUA-Vorstand erwarte ich mir nun eine rasche

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Schweiz: Luftfahrt-Kündigungswelle steht bevor

Zahlreiche Aviation-Jobs stehen in der Schweiz akut auf der Kippe. Die Nachwirkungen von Corona dürften noch längere Zeit spürbar bleiben. Die Corona-Krise wird die Schweizer Luftfahrt wohl noch länger verfolgen. Denn während Flugzeuge noch am Boden verbleiben müssen, fliegen die Kündigungsschreiben direkt in die Hände der nun Arbeitslosen. Aus diesem Grund sei eine weitere Kündigungswelle absehbar, wie aero.de berichtet. Harten Zeiten brechen an für die Belegschaft in der Luftfahrt. Unter anderem Swissport, SR Technics und Gategroup bringen sich für Massenkündigungen in Stellung und wollen so ihre Kostenstruktur nach unten korrigieren. Um dem entgegenzuwirken, plant das Parlament noch eine Gesetzänderung – mit den derzeitigen Regelungen wären es sonst nicht stemmbar.

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Ryanair geht gegen Alitalia-Hilfe vor

Nach Air-France-KLM und Lufthansa kündigt Ryanair-Chef O’Leary nun auch eine Klage gegen die Verstaatlichung von Alitalia an. Ryanair-Oberhaupt Michael O’Leary ist die geplante Verstaatlichung von Alitalia ein Dorn im Auge. Er würde es sogar für nötig halten, gerichtlich dagegen vorzugehen: „Wir sind bereit, in Brüssel eine Klage einzureichen wegen unerlaubter Staatshilfen zur Rettung Alitalias“, wird der Chef der Lauda-Mutter von tt.com zitiert. Es sei nicht hinnehmbar, dass der Staat dem hilfsbedürftigen Carrier drei Milliarden Euro zur Verfügung stellen möchte. Das sei leichtfertig und ohnehin nur hinaus geschmissenes Geld und würde damit der gesamten Tourismusbranche Italiens schaden, so O‘Leary. Überdies vergleiche er die Vorgehensweise der italienischen Regierung mit dem „nordkoreanischen Modell.“

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Airbus macht Druck auf Kunden

Wer nicht mit dem Flugzeugbauer in Kontakt tritt, könnte schon bald Post vom Gericht bekommen. Flugzeugbauer Airbus setzt säumige Fluggesellschaften erstmals in dieser Krise in Verzug. Viele würden sich gar nicht erst melden oder ans Telefon gehen. Dieses Verhalten könne man nicht weiter so hinnehmen und tolerieren, so Konzern-Chef Guillaume Faury. Darüber hinaus werde man auch nicht davor Halt machen zu klagen, sollten sich die Kunden bestellte Flugzeuge nicht ausliefern lassen. Doch das soll nur Abhilfe schaffen, wenn wirklich alle Stricke reißen, wie aero.de berichtet. „Wir versuchen immer, einen anderen Weg zu finden, um das Problem zu lösen und hoffen, nicht vor Gericht zu müssen“, so Faury weiter. Die Zahlen sprechen dabei eine deutliche Sprache: Nur 24 Maschinen des Typs A220, A320 und A350 wurden im letzten Monat neuen Besitzer übergeben. Kein Wunder also, dass man sich Sorgen macht, zu viel unverkauftes Material aufzubauen.

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CSA will A220-300 später übernehmen

Verhandlungen mit Airbus Canada laufen derzeit. Abbestellen will man allerdings nicht, sondern lediglich verschieben. Czech Airlines muss seine Pläne durchkreuzen und sich neu strukturieren. Dazu sei es von Nöten, dass sich etwaige Vertragspartner auch dementsprechend kooperativ zeigen. So befinde man sich derzeit in Verhandlungen mit Flugzeugbauer Airbus, um die Auslieferung von vier bestellten A220-Maschinen später durchführen zu lassen. Diese seien aber immer noch nicht in trockenen Tüchern, wie ch-aviation.com berichtet. Im selben Atemzug betont man aber auch, dass man die Bestellung nicht annullieren, sondern lediglich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben möchte. Langfristig plane man mit den Flugzeugmodellen. Der neue Termin soll mit Ende des Jahres festgesetzt werden.

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Flughafen Wien AG begrüßt AUA-Rettung

Der Flughafen Wien, Homebase der Austrian Airlines, begrüßt in einer ersten Reaktion das am Montagabend vorgestellte Rettungspaket für die Lufthansa-Tochter. „Damit sind der Fortbestand und eine wachstumsorientierte Ausrichtung des Luftfahrtdrehkreuzes Wien gesichert. Der gesamte Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich braucht diese Anbindung, um am globalen Handel und internationalen Reiseverkehr teilzunehmen, tausende Arbeitsplätze im ganzen Land hängen daran. Auch der Flughafen Wien kann mit der erzielten Einigung seine Rolle als Drehkreuz im Lufthansa-Verbund nach Osteuropa und vor allem auf der Langstrecke nachhaltig absichern und weiterentwickeln. Die Luftfahrt bleibt eine Wachstumsbranche und wird sich, wie schon nach vergangenen Krisen wie 9/11 oder SARS auch von der Covid-19-Krise wieder erholen und stärker wachsen als zuvor. Denn der Bedarf nach Mobilität ist ungebrochen und gerade eine Volkswirtschaft wie Österreich, deren Bruttoinlandsprodukt zu 60 Prozent vom Export abhängt, braucht gute internationale Flugverkehrsanbindungen auf der Kurz- und Langstrecke. Die Grundlage dafür ist ein wachstumsorientiertes Luftfahrt-Drehkreuz Flughafen Wien mit einem starken Netzwerk-Carrier Austrian Airlines. Beides konnte mit der erzielten Einigung nun nachhaltig abgesichert werden und das schafft eine wachstumsorientierte Zukunftsperspektive für den gesamten österreichischen Wirtschafts- und Tourismusstandort“, halten die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner, zur heutigen Entscheidung betreffend Austrian Airlines fest.

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Frankfurt: United schließt Crew-Station

Rund 840 Flugbegleiter werden im Oktober 2020 ihre Jobs verlieren. Ein Wechsel in die Vereinigten Staaten soll allerdings möglich sein. United Airlines wird die Crew-Bases in Frankfurt am Main, Hong Kong und Tokio schließen. Damit schließt der U.S.-Carrier drei von vier Standorten, an denen man außerhalb der Vereinigten Staaten Flugbegleiter beschäftigt. London soll allerdings erhalten bleiben. In einem Reuters vorliegenden Rundschreiben von Kabinenchef John Slater ist zu lesen, dass die Schließungen effektiv zum 1. Oktober 2020 durchgeführt werden. Betroffen sind etwa 840 Flugbegleiter, wobei diese die Möglichkeit haben sollen in die USA zu wechseln, sofern diese das wollen und formell die behördlichen Voraussetzungen erfüllen können.

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Amsterdam: Ohne Maske kostet 300 Euro

Weil er sich renitent weigerte eine Maske zu tragen, kassierte ein Mann am Flughafen Amsterdam-Schiphol eine Geldstrafe in der Höhe von 300 Euro. Die Weigerung einen Mund-Nasen-Schutz an Bord eines Flugzeuges zu tragen kam einen Reisenden am Flughafen Schiphol teuer zu stehen. Laut Mitteilung der Koninklijke Marechaussee wurde dieser aus der Maschine begleitet und hatte eine Geldstraße in der Höhe von 300 Euro zu berappen. Auf welchem Flug sich der Mann befand wurde allerdings nicht mitgeteilt. Mit derartigen Vorfällen ist in nächster Zeit öfters zu rechnen. Die meisten EU-Länder schreiben das Tragen von MNS-Masken an Bord von Flugzeugen und innerhalb von Flughafengebäuden verbindlich vor. Wer sich daran nicht hält kann eine Geldstrafe riskieren. Auch der Ausschluss von der Flugreise ist durchaus möglich.

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Dortmund will die Piste voll ausreizen

Die 2.000-Meter-Landebahn soll künftig vollständig genutzt werden. Hauptkunde Wizzair drängt seit einiger Zeit auf den Einsatz von Airbus A321, jedoch ist das momentan nicht möglich. Die einzige Runway in Dortmund ist 1.700 Meter lang und damit insbesondere für die vom wichtigen Kunden gewünschten Airbus A321 zu kurz. Durch die Verlegung des Aufsetzpunktes kann der Airport allerdings 300 Meter zusätzlich „herausholen“. Ein entsprechender Antrag wurde nach Behördenangaben nun beim Bezirksregierungsamt Münster gestellt. Baulich ist die Runway bereits 2.000 Meter lang, jedoch aufgrund der so genannten Landeschwelle können derzeit effektiv nur 1.700 Meter genutzt werden. Eine echte Verlängerung erscheint derzeit politisch nicht durchsetzbar, weshalb die Geschäftsleitung des Dortmunder Flughafens nun versucht die volle Länge der Start- und Landebahn ausreizen zu können. Insbesondere der ungarische Billigflieger Wizzair soll hier Druck machen, denn der Carrier drängt auf den Einsatz von Airbus A321. Die zuständige Behörde teilte lediglich mit, dass man nun den Antrag prüfe und dann entscheide welches Verfahren eingeleitet werden muss. Zu den Erfolgschancen machte die Bezirksregierung Münster keine Angaben.

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Streit mit den USA: China rudert zurück

Nicht einmal 12 Stunden nachdem die Vereinigten Staaten vier chinesischen Fluggesellschaften das Landerecht entzog, rudert die Volksrepublik zurück und lockert ihre Einreisebestimmungen. Ab dem 8. Juni erlaubt Peking ausländischen Carriern, einmal in der Woche einen beliebigen Flughafen anzufliegen. Damit sendet man ein positives Signal in Richtung Washington und legt – zumindest vorerst – den Streit über den Wolken bei. Die neuen Lockerungen würden mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen einhergehen, wie n-tv.de berichtet. So müsse man nach der Ankunft auf den neuartigen Covid-19-Erreger getestet werden. Überdies stellt man weitere Erleichterungen in Aussicht: Sollte in den nächsten drei Wochen kein Corona-Fall auftreten, so dürfe zweimal wöchentlich geflogen werden.

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