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SAS verlangsamt A350-Einflottung

Die Fluggesellschaft SAS hat die Auslieferung von zwei Airbus A350-900 und acht A320neos nach hinten verschoben. Zu diesem Schritt habe man sich mit dem europäischen Flugzeughersteller einigen können, wie flightglobal.com berichtet. Damit sollen die Investitionsausgaben bis 2024 reduziert werden. Unverändert bleibe jedoch der Plan, bis 2023 eine reine Airbus-Flotte zu formen. Dies soll dem angeschlagenen Unternehmen langfristig dazu dienen, den Kraftstoffverbrauch und die Wartungskosten und damit die Kostenstruktur zu senken. Darüber hinaus habe man andere Vereinbarungen mit mehreren Liferanten neu aushandeln können. Darunter sollen auch Wet-Lease-Anbieter zählen, so Geschäftsführer Rickard Gustafson.

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London: Gatwick baut 600 Stellen ab

Der britische Flughafen Gatwick kann wohl nicht so weiter machen wie bisher: Wie Flughafen-Chef Stewart Wingate am gestrigen Tag ankündigte, müssten bis zu 600 Angestellten um ihre Arbeitsstelle bangen. Grund dafür sei der Corona-bedingte Einbruch der Fluggastzahlen, wie bbc.com berichtet. Deswegen müsse man die Kosten senken.  „600 Arbeitsplätze entsprechen rund einem Viertel der direkt bei Gatwick beschäftigten Belegschaft. Dies ist ein bitterer Schlag für die Arbeiter und unterstreicht erneut das chronische Versagen der Regierung, den Luftverkehrssektor zu unterstützen, obwohl bereits im März versprochen wurde, dies zu tun“, so Jamie Major, Regional Manager der Gewerkschaft Unite.

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Klagenfurt krempelt vieles um

Mit 1. September 2020 kommt es am Flughafen Klagenfurt zu einer Veränderung in der Geschäftsleitung. Der Airport wird künftig von Nils Witt als Alleingeschäftsführer geleitet. Harald Stoutz verlässt den Flughafen Klagenfurt und wird eine andere Funktion bei Mehrheitseigentümer Lilihill übernehmen. Die zuletzt heftig kritisierten Betriebszeiten des Kärntner Flughafens wurden zwischenzeitlich erweitert. Klagenfurt ist seit Montag täglich von 8 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 geöffnet. Insbesondere die Business-Aviation war mit dem Minimalbetrieb, der aufgrund der Coronakrise angeboten wurde, äußerst unzufrieden. Die Kärntner Landesregierung fordert indes, dass Mehrheitseigentümer Lilihill eine eigene Fluggesellschaft gründen soll und mit dieser beispielsweise die Strecke Klagenfurt-Frankfurt via Wien bedienen soll. Es wird gar vorgeschlagen, dass die Unternehmensgruppe von Franz Orasch entsprechende Flugzeuge leasen solle, berichtet die Kleine Zeitung. Derzeit wird in Kärnten der Kaufvertrag der Teilprivatisierung nachverhandelt. Dabei will sich Investor Orasch auch entsprechend absichern, dass von ihm getätigte Investitionen abgegolten werden, falls der Airport an die öffentliche Hand zurückfallen sollten. Die „Kleine Zeitung“ schreibt von durchaus harten Verhandlungen, aber auch dass sich die Lilihill Group dazu bereit sein soll ihren Mehrheitsanteil auf 89 Prozent aufzustocken. Das Land Kärnten bestätigte entsprechende Gespräche.

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Klagenfurt: Ryanair ist mal wieder weg

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird den Flughafen Klagenfurt am Freitag vorläufig letztmalig anfliegen und sich erneut aus Kärnten zurückziehen. Zuletzt bediente man Palma de Mallorca, wobei die Route ursprünglich unter der Marke Lauda angekündigt wurde. Hintergrund der vorzeitigen Einstellung ist, dass die Buchungszahlen, die dem Vernehmen ohnehin aufgrund der Corona-Pandemie schwach waren, aufgrund der für die Balearen ausgesprochenen Reisewarnung nochmals drastisch zurückgegangen sind. Ob die Ryanair Group ein drittes Comeback am Flughafen Klagenfurt vollziehen wird, ist derzeit völlig unklar.

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Deutschland setzt weltweite Reisewarnung fort

Die deutsche Bundesregierung hält die seit 17. März 2020 ausgesprochene weltweite Reisewarnung auch über den 31. August 2020 aufrecht. Davon ausgenommen bleiben einige Länder des Schengen-Raums, das Vereinigte Königreich, Andorra, San Marino, Monaco und der Vatikan. Auch bestimmte Regionen der Türkei sind nicht betroffen. Deutschlands Außenminister Heiko Maas verfügte nun, dass die Maßnahme bis zumindest 15. September 2020 aufrecht bleibt. Weiters spricht das Auswärtige Amt seit einigen Wochen auch zunehmend wieder Reisewarnungen für Staaten und Regionen, die dem EU-Schengen-Raum angehören, aus. Die Vorgehensweise wird von der Reisebranche heftig kritisiert. So schreibt die Interessensvertretung der deutschen Luftfahrt beispielsweise, dass man von pauschalen Warnungen für ganze Drittstaaten abkommen sollte und eine risikobasierte Reisewarnung für betroffene Regionen in den jeweiligen Ländern aussprechen solle. Auch die Standesvertretung der Reisebüros sieht das ähnlich.

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Edelweiss kündigt drei neue Winterziele an

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss wird im Winterflugplan 2020/21 insgesamt 25 Destinationen in elf Ländern anbieten. Neu im Programm sind Agadir, Sharm El Sheikh und Sal.  Die neuen Routen werden im Oktober 2020 aufgenommen.  „Schweizerinnen und Schweizer buchen ihre Reise kurzfristiger als in der Vergangenheit. Ferien zu typischen Badeferiendestination sind auch im Winterhalbjahr hoch im Kurs. Eine intakte touristische Infrastruktur und hohe Anforderungen an die Gesundheitssicherheit sind für uns in dieser Zeit besonders wichtig“, so Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss. Ab 1. Oktober 2020 bietet Edelweiss einen wöchentlichen Flug nach Agadir an. Ab 2. Oktober 2020 fliegt Edelweiss bis zu zweimal wöchentlich von Zürich nach Sharm El Sheik. Ab 26. Oktober 2020 bedient Edelweiss einmal wöchentlich Sal auf den Kapverdischen Inseln ab Zürich.  Übersicht aller Ferienziele im Winterflugplan 2020/21: Ägypten: Hurghada, Marsa Alam, Sharm El Sheikh Griechenland: Heraklion, Kalamata Italien: Catania, Lamezia Terme Kap Verde: Sal Kosovo: Pristina Marokko: Agadir, Marrakesch Nordmazedonien: Skopje Portugal: Faro, Funchal Schottland: Edinburgh Spanien:  Fuerteventura, Gran Canaria, Ibiza, Lanzarote, La Palma, Palma de Mallorca, Santiago de Compostela, Sevilla, Teneriffa Zypern: Larnaca

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Finnair feuert 1.000 Mitarbeiter

Das Oneworld-Mitglied Finnair teilte mit, dass etwa 1.000 Stellen abgebaut werden müssen. Man wäre aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise und der damit verbundenen Reise- und Einreisebeschränkungen zu diesem Schritt gezwungen. Die 1.000 Jobs sollen dauerhaft entfallen. Derzeit sind die Arbeitsplätze von 2.800 Mitarbeitern in Finnland betroffen. Viele sind temporär vom Dienst freigestellt. Von diesen könnten etwa 1.000 nicht mehr zurückkehren. Insgesamt beschäftigt der Konzern 6.700 Mitarbeiter. Durch den Stellenabbau und weitere Maßnahmen will der Konzern jährlich 100 Millionen Euro einsparen.  Der Staat Finnland, der auch die Mehrheit an Finnair hält, will Kreditgarantien mit einem Volumen von 600 Millionen Euro bereitstellen. Eine direkte Staatshilfe ist allerdings nicht vorgesehen. Das skandinavische Land verschärfte in den letzten Wochen die Einreisebestimmungen erheblich und Reisende aus vielen Staaten, darunter auch Österreich, müssen wieder in Quarantäne.

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Rettung von Virgin Atlantic unter Dach und Fach

Der Rettungsplan für die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic wurde nun von den Gläubigern angenommen. Das Unternehmen bezeichnet den Schritt als einen wichtigen Meilenstein bei der Sicherung der Zukunft der Airline. Virgin Atlantic erklärte weiters, dass 99 Prozent der Gläubiger grünes Licht erteilt haben. Die Zustimmung des Gerichts steht allerdings noch aus und wird in den nächsten Wochen erwartet. Der Carrier wird allerdings auch etwa 3.500 Arbeitsplätze abbauen. Die Finanzmittel, die Virgin Atlantic erhält, stammen aus privater Hand. Staatshilfe wurde dem Carrier verweigert, was insbesondere Richard Branson regelrecht auf die Palme brachte.

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Reichlich spät: BER denkt über Shuttlebus nach

Weltweit gesehen gibt es an fast allen Flughäfen, deren Terminals sehr weit voneinander entfernt sind, kostenfreie Beförderungsmöglichkeiten. Beispielsweise Busse, an manchen Airports gibt es bahnähnliche Angebote. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, doch am Flughafen BER zeigt sich nun eine absurde Diskussion. Die Abfertigungsgebäude des heutigen Schönefeld-Airports werden nach der Inbetriebnahme der BER-Gebäude als Terminal 5 geführt. Dazu passte die Betreibergesellschaft bereits die Bezeichnungen der Gates an. Die Krux an der Sache ist aber, dass die Terminals 1+2 sowie 5 äußerst weit voneinander entfernt liegen. Vereinfacht gesagt am jeweils anderen Ende vom Gelände. Daher ist es notwendig diese mit einem Verkehrsmittel miteinander zu verbinden, um Umsteigern den Wechsel der Abfertigungshalle zu ermöglichen. Oder noch viel simpler: Es kommt immer wieder vor, dass Reisende versehentlich oder in Unwissenheit zum falschen Terminal fahren. Laut einem Bericht der lokalen Zeitung MOZ war seitens des BER bislang geplant, dass der Transport zwischen den beiden Terminals mit den normalen Verbindungen des Nahverkehrs, also Bus und Schnellbahn, bewerkstelligt werden sollen. Hierfür sollten die normalen Fahrscheinpreise zu bezahlen sein. Der Fahrgastverband Pro Bahn kritisierte dies heftig, denn die unterschiedlichen Tarifsysteme der beiden lokalen Verbände dürften wohl für Nicht-Berliner oder Nicht-Brandenburger, die lediglich vom einen zum anderen Terminal wollen, fast undurchblickbar sein. Die Interessensvertretung fordert daher unmissverständlich, dass die Flughafengesellschaft einen kostenlosen Shuttlebus, wie an den meisten Großflughäfen üblich, einrichten soll. Hierbei verweist man auch darauf, dass dies international Standard ist und machte damit einen Seitenhieb darauf, dass sich der BER stets als Großflughafen in der Öffentlichkeit vermarktet. Nun reagierte auch

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Umbuchungen: Die Tarifdifferenz wird immer fällig

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa und ihre Töchter Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines erheben bis Ende Dezember 2020 in allen Tarifklassen keine Umbuchungsgebühr. Das betrifft auch Economy Light. Allerdings kann – je nach gebuchtem Tarif – dennoch eine Aufzahlung anfallen, wenn der neue Flug teurer ist. Die Airlines der Lufthansa Group und viele Mitbewerber könnten sich bei vielen potentiellen Kunden das Vertrauen durch die laut Bundesverband Verbraucherzentrale absichtliche Missachtung der gesetzlichen Frist für die Rückerstattung von Tickets, die aufgrund der Coronakrise nicht genutzt werden konnten, verspielt haben. Noch immer warten tausende Kunden auf die Rückzahlung ihrer Ticketgelder. Die Tarife, die nun als „flexibel“ beworben werden, bedeuten lediglich, dass bei einer Umbuchung die pauschale Gebühr, die sonst für diesen Vorgang erhoben wird, nicht anfällt. Eine eventuelle Tarifdifferenz ist weiterhin aufzuzahlen und wenn der neue Flug günstiger ist gibt es kein Geld zurück. Davon ausgenommen sind erstattbare Flexi-Tarife, die in den Bestimmungen explizit vorsehen, dass keine Aufzahlung anfällt. Insofern ist die „neue Flexibilität“, die von der Lufthansa Group nun erneut beworben wird, nur sehr beschränkt zutreffend. Lediglich die Pauschalgebühr, sie sonst zusätzlich zur Tarifdifferenz verrechnet wird, ist zumindest bis Ende Dezember 2020 nicht zu entrichten. 

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