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Kontroverse um Handgepäck: Britisches Bodenpersonal erhält Boni für überdimensionierte Taschen

Eine interne E-Mail hat enthüllt, daß Bodenpersonal an sieben britischen Flughäfen, darunter Birmingham, Glasgow und Newcastle, Prämien für das Aufspüren von überdimensioniertem Handgepäck bei Easyjet-Passagieren erhält. Für jede identifizierte und aufgegebene Tasche winkt eine Prämie von 1,20 Pfund. Dieses Bonussystem, das darauf abzielt, die strikten Handgepäckregeln der Fluggesellschaft konsequenter durchzusetzen, ist Teil einer breiteren Strategie von Billigfluggesellschaften, zusätzliche Einnahmen zu generieren. Parallel dazu plant die Europäische Union, einheitliche Regeln für kostenloses Handgepäck einzuführen, was das Geschäftsmodell der Billigflieger grundlegend verändern könnte und bereits zu erheblichen Geldstrafen in Spanien führte. Das Prämienmodell: Ein Anreiz für strikte Gepäckkontrollen Flugreisen mit europäischen Billigfluggesellschaften sind oft mit strikten Bestimmungen für das Handgepäck verbunden. Passagiere müssen sich an enge Größenbeschränkungen halten, und für die Nutzung der Gepäckfächer über dem Sitz wird nicht selten eine zusätzliche Gebühr fällig. Alles, was nicht unter den Vordersitz paßt, wird üblicherweise am Flugsteig abgefangen und muß kostenpflichtig aufgegeben werden. Nun ist bekannt geworden, daß das Bodenpersonal an sieben Flughäfen im Vereinigten Königreich und auf den Kanalinseln explizit dafür belohnt wird, solche überdimensionierten Gepäckstücke bei Easyjet-Passagieren vor dem Einsteigen zu identifizieren. Eine durchgesickerte E-Mail, die im November 2023 von Dean Martin, einem Mitarbeiter von Swissport, an das Personal verschickt wurde, bestätigt dieses Bonussystem. Mitarbeiter, die an diesem Programm teilnehmen, haben demnach „Anspruch auf 1,20 Pfund (1 Pfund nach Steuern) für jede am Gate aufgegebene Tasche.“ Die Mitteilung beschreibt die Initiative als eine Möglichkeit, „Agenten, die das Richtige tun, zu belohnen“ und stellte klar, daß interne Nachverfolgungen zur Unterstützung und Schulung bei

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Stundenlange Odyssee für über 800 Eurostar-Passagiere: Stromausfall legt Zug nahe Calais lahm

Über 800 Reisende an Bord eines Eurostar-Zuges von Brüssel nach London erlebten am 25. Juni 2025 eine unerwartet lange Zwangspause: Ihr Zug blieb für mehr als neun Stunden nahe Rodelinghem in der Region Pas-de-Calais in Frankreich liegen. Ein totaler Stromausfall führte dazu, daß der Zug nicht nur immobilisiert war, sondern auch ohne funktionierende Klimaanlage, Beleuchtung und Toiletten auskam. Nur durch eine komplexe Transferoperation unter Mithilfe lokaler Behörden und ziviler Schutzorganisationen konnten die Passagiere ihre Reise fortsetzen. Der Vorfall ereignete sich inmitten weiterer Störungen im französischen Eisenbahnnetz, die durch Kabeldiebstahl verursacht wurden, und löste bei den betroffenen Reisenden große Frustration über mangelnde Kommunikation aus. Der Vorfall: Eine unerwartete Stillstandzeit auf offener Strecke Der Eurostar-Zug, der planmäßig über 800 Passagiere von Brüssel nach London befördern sollte, kam am 25. Juni 2025 um die Mittagszeit herum zu einem plötzlichen Stillstand. Das Unglück ereignete sich nahe der französischen Gemeinde Rodelinghem im Departement Pas-de-Calais, einer Region, die strategisch wichtig für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen Frankreich und Großbritannien ist. Ein umfassender Stromausfall war die Ursache für das jähe Ende der Fahrt. Dies führte nicht nur zur Immobilisierung des Hochgeschwindigkeitszuges, sondern legte auch sämtliche Bordsysteme lahm: Die Klimaanlage fiel aus, die Beleuchtung erlosch, und die Toiletten wurden unbenutzbar. Für die Passagiere begann damit eine neun Stunden und länger dauernde Tortur in einem Zugabteil, das sich schnell aufheizte und jeglichen Komfort vermissen ließ. Besonders kritisch war der Ausfall der Klimaanlage angesichts der äußeren Temperaturen, die in dieser Jahreszeit in Nordfrankreich sommerlich warm sein können. Die Enge und fehlende

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Eine neue Ära für den Flughafen Warschau-Modlin: Ryanair investiert 400 Millionen Dollar

In einer Wende für den polnischen Luftverkehr hat Ryanair, Europas größter Billigflieger, eine weitreichende Vereinbarung mit dem Flughafen Warschau-Modlin (WMI) bekanntgegeben. Diese am 8. Juli 2025 unterzeichnete mehrjährige Partnerschaft sieht eine Investition von 400 Millionen Dollar vor und zielt darauf ab, das jährliche Passagieraufkommen am Flughafen bis zum Jahre 2030 auf über fünf Millionen Reisende zu verdreifachen. Diese Allianz markiert einen Wendepunkt in der oft angespannten Beziehung zwischen der irischen Fluggesellschaft und dem Flughafen, welcher in den vergangenen Jahren einen erheblichen Rückgang der Passagierzahlen zu verzeichnen hatte. Historische Herausforderungen und Neuausrichtung Die Verbindung zwischen Ryanair und Warschau-Modlin war in der Vergangenheit von wiederkehrenden Differenzen geprägt, insbesondere in Bezug auf Gebührenstrukturen. Diese Meinungsverschiedenheiten führten seit dem Jahre 2023 zu einem Rückgang des Passagieraufkommens um mehr als 50 Prozent. Nach Jahren des Betriebes unter einem, wie Modlin es beschrieb, „ungünstigen Vertrag“, veranlaßten neue Flughafengebühren im Jahre 2023 Ryanair dazu, seine Operationen zu reduzieren, Routen zu streichen und die Anzahl der stationierten Flugzeuge zu verringern. Im Jahre 2024 fertigte der Flughafen Modlin lediglich 2,8 Millionen Passagiere ab und belegte damit den siebten Platz unter den verkehrsreichsten Flughäfen Polens. Sein Hauptkonkurrent, der Flughafen Warschau-Chopin (WAW), zählte im selben Jahre über 21,2 Millionen Passagiere. Die nun erzielte Übereinkunft stellt somit nicht nur eine finanzielle Spritze dar, sondern auch einen strategischen Neuanfang für beide Parteien, welcher das Potential hat, Warschau-Modlin neu zu positionieren. Umfang der Investition und Infrastrukturausbau Im Rahmen des Abkommens hat sich Ryanair verpflichtet, die Anzahl der am Flughafen stationierten Flugzeuge von derzeit vier

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Wizz Air beschleunigt Flugwiederaufnahme zwischen UK und Israel

Wizz Air, eine führende europäische Fluggesellschaft, hat angekündigt, ihre Flüge zwischen Großbritannien und Israel bereits am 8. August 2025 wieder aufzunehmen – vier Wochen früher als ursprünglich geplant. Diese Entscheidung folgt unmittelbar auf die kürzliche Aufhebung der Reisewarnung des britischen Außenministeriums (Foreign, Commonwealth and Development Office, FCDO), die nach den jüngsten Konflikten erlassen worden war. Die Lockerung der Empfehlungen und die Wiederherstellung der vollen Betriebskapazität der israelischen Flughäfen Ben Gurion und Haifa ebnen den Weg für eine Normalisierung des Reiseverkehrs zu den wichtigsten Tourismuszielen Israels und bieten Reisenden aus Großbritannien wieder mehr Flexibilität. Vorgezogene Wiederaufnahme: Ein Zeichen der Normalisierung Die Ankündigung von Wizz Air, die Flugverbindungen zwischen Großbritannien und Israel früher als erwartet wieder aufzunehmen, ist ein deutliches Signal für die Normalisierung der Reisebeziehungen zwischen beiden Ländern. Ursprünglich war die Wiederaufnahme der Flüge für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen, doch nun sollen die ersten Maschinen bereits am 8. August abheben. Diese Beschleunigung ist eine direkte Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen und unterstreicht das Vertrauen in die wiederhergestellte Sicherheit und Stabilität in der Region. Die wichtigste Grundlage für diese Entscheidung ist die Aufhebung der Reisewarnung des britischen Foreign, Commonwealth and Development Office (FCDO). Das FCDO hatte zuvor „von allen Reisen oder von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen abgeraten“ – eine Empfehlung, die nach den jüngsten Feindseligkeiten ausgesprochen worden war. Die nun erfolgte Lockerung der Richtlinien ermöglicht eine schrittweise Rückkehr zum regulären Reiseverkehr und wird es Touristen und Geschäftsreisenden erleichtern, Israel wieder zu besuchen. Eine Reisewarnung hat oft weitreichende Konsequenzen für die Reisebranche,

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KLM-Piloten als F-35-Reservisten für gestärkte nationale Sicherheit

Die niederländische Fluggesellschaft KLM und das niederländische Verteidigungsministerium haben eine wegweisende Vereinbarung unterzeichnet, die eine tiefere zivil-militärische Zusammenarbeit ermöglicht. Dieses Abkommen erlaubt es Piloten der KLM, insbesondere Berufsanfängern, freiwillig als Reservisten im Dienst der Streitkräfte zu stehen, darunter auch an den hochmodernen F-35-Kampfjets. Fünf Vollzeitäquivalente (FTE) sind für diese spezielle Rolle vorgesehen. Die Partnerschaft baut auf einer langjährigen Kooperation in Bereichen wie Repatriierungsflügen und Wissensaustausch auf und soll nun auf die Rekrutierung von Personal, technische Ausbildung, Flugzeugwartung sowie den allgemeinen Lufttransport ausgeweitet werden. Diese Initiative wird von beiden Seiten als wichtiger Beitrag zur nationalen Widerstandsfähigkeit und zur Attraktivität von KLM als Arbeitgeber gewertet. Eine historische Zusammenarbeit wird vertieft: Das neue Abkommen Die Beziehung zwischen der niederländischen Zivilluftfahrt und den Streitkräften ist traditionell eng und von gegenseitigem Nutzen geprägt. Das jüngst unterzeichnete Abkommen zwischen der Koninklijke Luchtvaart Maatschappij (KLM) und dem niederländischen Verteidigungsministerium stellt jedoch eine neue Dimension dieser Zusammenarbeit dar. Im Kern ermöglicht die Vereinbarung, daß Piloten der KLM – insbesondere jene, die am Anfang ihrer Karriere stehen – freiwillig als Reservisten für die niederländische Luftwaffe tätig werden können. Ein herausragendes Detail dieser Kooperation ist die Möglichkeit, auch auf den fortschrittlichen F-35-Kampfjets eingesetzt zu werden. Hierfür sind vorerst fünf Vollzeitäquivalente (FTE) vorgesehen. Dieses Pilotprogramm ist ein Novum in seiner direkten Form und verdeutlicht den Willen beider Parteien, Synergien in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen zu nutzen. Bereits in der Vergangenheit haben KLM und das Verteidigungsministerium in verschiedenen Bereichen erfolgreich kooperiert, beispielsweiße bei Repatriierungsflügen in Krisenzeiten oder beim Wissensaustausch in technischen und

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Alltours setzt auf Wachstum bei Fernreisen: Massive Ausweitung des Angebots für den Winter 2025/26

Der Reiseveranstalter Alltours erweitert sein Programm für die kommende Wintersaison massiv im Bereich Fernreisen. Mit neuen Zielen wie Jamaika und Los Cabos in Mexiko, einer deutlichen Aufstockung von Flug- und Hotelkontingenten sowie attraktiven Frühbucherrabatten positioniert sich Alltours für ein weiteres Wachstum nach einem bereits erfolgreichen Vorjahr. Das Unternehmen, das auf eine 50-jährige Geschichte im deutschen Reisemarkt zurückblickt, setzt dabei auf die anhaltende Beliebtheit von Langstreckenzielen in Asien, der Karibik und dem Indischen Ozean. Trotz eines starken Frühbuchertrends wird auch im Sommer 2025 ein belebtes Lastminute-Geschäft erwartet, während die Bedeutung des Wintersports zugunsten von Sonnenzielen abnimmt. Fernreisen als Wachstumsmotor: Neue Destinationen im Fokus Fernreisen entwickeln sich für Alltours zu einem der am stärksten wachsenden Segmente. Dies nimmt der Reiseveranstalter zum Anlaß, sein Programm für die kommende Wintersaison 2025/26 erheblich auszubauen. Besonders hervorzuheben ist die Neuaufnahme der Karibikinsel Jamaika in das Angebot. Alltours-Gäste können ab Frankfurt zweimal wöchentlich mit Condor nach Montego Bay fliegen und dabei aus ausgewählten Hotelpartnern wählen, darunter namhafte Marken wie Iberostar, RIU und Grand Palladium. Ein weiterer Neuzugang und „Geheimtipp für deutsche Urlauber“ ist Los Cabos im Süden der mexikanischen Halbinsel Baja California. Dieses Urlaubsparadies mit seiner spektakulären Kulisse aus Bergen, Wüstenlandschaften und wilden Küsten wird erstmals im neuen, 280 Seiten starken Fernreisekatalog 2025/26 von Alltours vorgestellt. Flüge nach Los Cabos werden ab dem 3. November zweimal wöchentlich mit Condor direkt von Frankfurt angeboten. Zusätzlich sind im Herbst 2025 (bis 25. Oktober 2025) und Frühjahr 2026 (ab 29. März 2026) tägliche Linienflugverbindungen mit Lufthansa ab Frankfurt mit Umstieg

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Luftfahrtbranche wehrt sich gegen neue globale Abgabe: Gefahr für Wirtschaft und Konnektivität befürchtet

Führende europäische Luftfahrtverbände, ACI EUROPE (Flughäfen) und A4E (Fluggesellschaften), haben sich heute entschieden gegen die Empfehlungen der Global Solidarity Levies Task Force ausgesprochen, den Luftverkehr mit neuen Abgaben zu belegen. Die Task Force, die von den Regierungen Frankreichs, Kenias und Barbados‘ geleitet wird, schlägt vor, den Flugverkehr – insbesondere Premium-Passagiere und Privatjets – zu besteuern, um Mittel für die internationale Entwicklung zu generieren. Die Luftfahrtbranche warnt jedoch, daß solche Abgaben kontraproduktiv seien, die sozio-ökonomische Entwicklung behindern und die Fähigkeit der Branche schwächen würden, die notwendigen Investitionen in ihre eigene Modernisierung zu tätigen. Die Branche betont die entscheidende Rolle der Luftkonnektivität für globales Wachstum und Kohäsion und befürchtet, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen letztlich alle Reisenden treffen und die Wettbewerbsfähigkeit Europas beeinträchtigen würden. Die umstrittene Empfehlung: Eine neue Einnahmequelle aus der Luftfahrt Die Global Solidarity Levies Task Force, eine Initiative, die im November 2023 auf der COP28 in Dubai ins Leben gerufen wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, innovative Finanzierungsquellen für internationale Entwicklungszwecke zu identifizieren. Unter der Führung der Regierungen Frankreichs, Kenias und Barbados‘ wurden verschiedene Optionen geprüft, darunter auch Abgaben auf den See- und Luftverkehr sowie Finanztransaktionen oder Vermögenssteuern. Im Februar 2025 veröffentlichte die Task Force ein Konsultationspapier, das spezifische Optionen für eine Luftverkehrsabgabe vorsah: eine Kerosinsteuer, eine Steuer auf Privatjets, eine gestaffelte Ticketabgabe und eine Vielfliegerabgabe. Zuletzt wurde verstärkt die Einführung einer globalen Solidaritätsabgabe auf Flugreisen ins Spiel gebracht, die sich insbesondere an Premium-Passagiere richtet, also Reisende der Business- und First Class sowie Nutzer von Privatjets. Die Befürworter argumentieren, daß

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Die E-Card als Reisebegleiter und die Wichtigkeit umfassender Gesundheitsvorsorge im Urlaub

Die Sommerzeit läutet für Millionen Österreicher die schönste Zeit des Jahres ein – die Urlaubszeit. Ob an sonnigen Küsten, in majestätischen Berglandschaften oder auf kulturellen Städtetouren: Damit die Erholung nicht durch unerwartete gesundheitliche Probleme getrübt wird, ist eine vorausschauende Planung unerläßlich. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) erinnert daran, daß die heimische E-Card ein wertvolles Instrument für medizinische Hilfe im Ausland ist. Doch nicht nur die Krankenversicherung, sondern auch eine gut ausgestattete Reiseapotheke und ein aktueller Impfschutz sind entscheidend, um medizinische Notfälle auf Reisen unkompliziert und zuverlässig bewältigen zu können. Besonders für junge Erwachsene nach der Matura gilt es zudem, den Versicherungsschutz genau zu prüfen, um auch in Übergangsphasen lückenlos abgesichert zu sein. Die E-Card: Mehr als nur ein nationaler Gesundheitspaß Für rund 7,6 Millionen Österreicherinnen und Österreicher ist die E-Card das Tor zum Gesundheitssystem im Inland. Was jedoch viele Reisende nicht wissen oder im Eifer der Urlaubsplanung vergessen: Die Rückseite der E-Card birgt ein wichtiges internationales Dokument – die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK). Diese Karte ist der Schlüssel zu medizinischer Versorgung in einer Vielzahl von Ländern und sorgt dafür, daß notwendige Behandlungen im Ausland meist unkomplizierter und zuverlässig in Anspruch genommen werden können. Die EKVK gilt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR), also in den 27 EU-Ländern sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen. Darüber hinaus ist sie in der Schweiz und in Großbritannien gültig. Auch in einigen Balkanstaaten, darunter Serbien, Bosnien-Herzegowina und Nordmazedonien, wird die EKVK anerkannt. Sie ermöglicht es Reisenden, im Ernstfall direkt ärztliche Behandlung

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Air Asia setzt auf Langstrecken-Billigflüge: Milliarden-Deal mit Airbus für 50 A321XLR-Jets ebnet Weg für globale Expansion

Die malaysische Fluggesellschaft Air Asia hat einen monumentalen Vertrag mit Airbus über den Kauf von 50 A321XLR-Flugzeugen abgeschlossen, mit Optionen für weitere 20 Maschinen. Die am 4. Juli 2025 in Paris unterzeichnete Vereinbarung hat ein Volumen von 12,25 Milliarden US-Dollar und markiert einen strategischen Schritt von Air Asia, um sich als erster weltweiter Billigflug-Netzwerkbetreiber zu etablieren. Mit diesen neuen Langstreckenflugzeugen will die Airline bisher unterversorgte Routen nach Zentralasien, dem Mittleren Osten und Europa effizienter bedienen. Die Lieferung der Flugzeuge, die ab 2028 geplant ist, soll Air Asia dabei helfen, bis 2030 jährlich 150 Millionen Passagiere zu befördern und Malaysias Bestreben zu unterstützen, ein führendes Luftverkehrsdrehkreuz in Asien zu werden. Eine Vision von globaler Konnektivität: Air Asias Ambitionen im Billigflugsegment Air Asia, bekannt als Pionier des Billigflugreisens in Asien, geht mit dieser jüngsten Investition einen bedeutenden Schritt in ihrer Entwicklung. Das unterzeichnete Memorandum of Understanding (MoU) über bis zu 70 Airbus A321XLR-Flugzeuge ist ein klares Bekenntnis zu einer expansiven Strategie. Wie Tony Fernandes, CEO von Capital A, der Muttergesellschaft von Air Asia, bei der Unterzeichnungszeremonie in Anwesenheit des malaysischen Premierministers YAB Dato’ Seri Anwar Ibrahim und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron betonte: „Wir sind führend im Billigflugreisebereich in Asien – jetzt bringen wir es auf die nächste Stufe. Air Asia befindet sich auf dem transformativen Weg, der weltweit erste Billigflug-Netzwerkbetreiber zu werden.“ Diese Vision umfaßt ein exponentielles Wachstum und die Verbindung von Regionen jenseits des ASEAN-Raumes. Fernandes erklärte weiter: „Dies ermöglicht ein exponentielles Wachstum, verbindet Regionen jenseits von ASEAN und macht

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Deutsche Sommerflüge teurer: Angebotsknappheit und hohe Abgaben treiben Preise in die Höhe

Wer in diesem Sommer von einem deutschen Flughafen abfliegen möchte, muß in der Regel tiefer in die Tasche greifen. Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) belegt, daß selbst die sogenannten Billigflieger ihre Preise teils deutlich angehoben haben. Hauptursachen hierfür sind ein weiterhin knappes Flugangebot sowie die in Deutschland vergleichsweise hohen Gebühren und Steuern. Während Ryanair und Eurowings ihre Durchschnittspreise steigerten, senkte Wizz Air als einzige der großen Direktfluggesellschaften ihre Tarife. Der deutsche Luftverkehr hinkt im europäischen Vergleich hinterher, was die Branche zu Forderungen an die Bundesregierung veranlaßt. Preisentwicklung bei den Billigfluggesellschaften: Eine detaillierte Analyse Die Zeiten von Flugtickets für 9,90 Euro oder 19,90 Euro scheinen der Vergangenheit anzugehören. Laut DLR-Forscher Peter Berster liegen die durchschnittlichen Preise für ein einfaches One-Way-Ticket ohne Gepäck bei den vier wichtigsten Direktfluggesellschaften zwischen knapp 67 Euro (Wizz Air) und 130 Euro (Eurowings). Dies stellt eine signifikante Veränderung gegenüber dem Vorjahr dar, als die Spanne noch bei 66 bis 110 Euro lag. Der bisherige Billigstanbieter Ryanair hat seinen Durchschnittspreis innerhalb eines Jahres von 66 auf rund 80 Euro erhöht. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, daß selbst der Branchenriese, der für seine aggressive Preispolitik bekannt ist, die gestiegenen Kosten an die Kunden weitergibt. Die Lufthansa-Tochter Eurowings verlangt im Schnitt 130 statt zuvor 110 Euro für den einfachen Flug. Damit bleibt Eurowings der teuerste, aber auch der größte Anbieter im deutschen Direktflugsegment. Easyjet positioniert sich mit einer geringen Steigerung von 84 auf 86 Euro erneut im Mittelfeld. Die britische Fluggesellschaft scheint eine

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