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Prüfung von Softwareabweichungen im Flugmanagementsystem der Boeing 737 Max durch die FAA

Der Flugzeugbauer Boeing steht erneut im Fokus der Luftfahrtaufsicht. Grund hierfür ist eine Unregelmäßigkeit in der Software des Flugmanagementcomputers der Modellreihe 737 Max, die unter spezifischen Bedingungen zu einer Unterbrechung der automatischen vertikalen Navigationsführung während eines durchgestarteten Landeanflugs führen kann. Die US-amerikanische Bundesluftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat angekündigt, das Phänomen in Abstimmung mit dem Hersteller und betroffenen Fluggesellschaften detailliert zu analysieren. Zu diesem Zweck wird ein Prüfungsgremium für Korrekturmaßnahmen (Corrective Action Review Board, CARB) einberufen. Die Untersuchung erfolgt in einer kritischen Phase für den Konzern, da in Kürze Entscheidungen über die Musterzulassung der Variante 737 Max 10 anstehen und Vorbereitungen für die Inbetriebnahme der kleineren Modellvariante 737 Max 7 laufen. Technische Merkmale und Entstehungsszenario der Softwareabweichung Die identifizierte Abweichung betrifft neuere Versionen der Bordsoftware des Flugmanagementcomputers. Sie tritt ausschließlich im Rahmen einer eng definierten Abfolge von Flugmanövern auf. Voraussetzung ist ein Präzisionsanflug unter Nutzung des Autopiloten. Wird dieser Anflug abgebrochen (Fehlanflug bzw. Go-Around) und nimmt die Cockpitbesatzung im Anschluss Anpassungen an der im System hinterlegten Flugroute vor, kann sich das automatische System für die vertikale Navigation (VNAV) deaktivieren. In diesem Fall schaltet das Flugführungssystem in einen einfacheren Nicksteuerungsmodus um. Der Autopilot selbst bleibt weiterhin voll funktionsfähig, führt jedoch die im Flugmanagementcomputer einprogrammierten Höhenbeschränkungen des vertikalen Flugprofils nicht mehr automatisch aus. Das Flugzeug geht in Standardmodi wie Höheneinstellung oder vertikale Geschwindigkeitsregelung über. Für die Piloten bedeutet dies, dass sie das vertikale Profil manuell überwachen und anpassen müssen, während die horizontale Navigationsführung bestehen bleibt. Sicherheitsrelevanz und Arbeitsbelastung der Cockpitbesatzung Ein plötzlicher

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Untersuchung der Flugunfallbehörde zu einem Treibstoffnotfall nach mehrfachen Landeabbrüchen

Die britische Flugunfalluntersuchungsbehörde Air Accidents Investigation Branch (AAIB) hat ihren Untersuchungsbericht zu einem schwerwiegenden Zwischenfall im britischen Luftraum veröffentlicht. Am 3. Oktober 2025 musste ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Ryanair auf dem Flug von Pisa nach Glasgow aufgrund extremer Wetterbedingungen drei Landeversuche an zwei verschiedenen schottischen Flughäfen abbrechen. Nach einer Flugzeitverlängerung von fast zwei Stunden landete die Boeing 737-800 schließlich mit einer Resttreibstoffmenge von lediglich 363 Kilogramm auf dem Flughafen Manchester. Der Bericht der Ermittlungsbehörde deckt erhebliche Koordinationsfehler zwischen der Flugsicherung und den Abfertigungsdiensten am Flughafen Manchester auf, die dazu führten, dass dem Flugzeug eine frühzeitige Ausweichlandung verwehrt wurde. Wetterbedingte Landeabbrüche und Treibstoffplanung in Glasgow Der Flug Ryanair 3418 startete am 3. Oktober 2025 am Flughafen Pisa mit dem Ziel Glasgow. Aufgrund von Wetterwarnungen vor dem Sturmtief Amy hatte der verantwortliche Luftfahrzeugführer vor dem Start in Italien vorsorglich eine zusätzliche Treibstoffmenge von 1.322 Kilogramm Kerosin getankt. Die Gesamttreibstoffmenge an Bord belief sich beim Abflug auf 11.500 Kilogramm, wovon 1.937 Kilogramm als reine Reserve vorgesehen waren. Diese Extramenge erhöhte die rechnerische Flugzeit um etwa 1 Stunde und 12 Minuten. Beim ersten Anflug auf den Flughafen Glasgow traten in Bodennähe schwere Windschscherungen auf. Das automatische Scherwind-Warnsystem im Cockpit löste aus, woraufhin die Besatzung den Landeanflug abbrach. Die Piloten teilten der örtlichen Flugverkehrskontrolle mit, dass sie bei einem weiteren Fehlanflug direkt den Flughafen Manchester als Ausweichflughafen ansteuern würden. Nachdem auch der zweite Anflugversuch auf Glasgow aufgrund der extremen Windböen gescheitert war, leitete die Besatzung den Flug nach Manchester ein. Abweisung des Ausweichflugs und Notlagerklärung

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Qualitätsmängel bei der Beschichtung von A321-Rumpfbauteilen

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus sieht sich mit erneuten Abweichungen in seiner Zulieferkette konfrontiert. Nach Informationen des Branchenportals „The Air Current“ wurden Qualitätsmängel bei der Oberflächenbehandlung im vorderen Unterrumpfbereich zahlreicher Passagierflugzeuge festgestellt. Konkret geht es um einen unzureichenden Korrosionsschutz an Längsversteifungselementen, sogenannten Stringern. Airbus bestätigte das Vorliegen dieser Fertigungsabweichungen. Eine direkte Gefährdung der Flugsicherheit besteht nach Unternehmensangaben nicht. Dennoch erfordern die notwendigen Überprüfungen und Nacharbeiten an betroffenen Komponenten einen erheblichen logistischen Aufwand. Da mehr als 500 Flugzeuge in unterschiedlichen Fertigungsstadien oder in der Zulieferkette betroffen sind, könnte die Abwicklung der Nachbesserungen zu Verzögerungen im Auslieferungsprozess führen. Der Konzern hält jedoch bislang an seinen operativen Jahreszielen für den Flugzeugbau fest. Details zu den Mängeln bei der Oberflächenbehandlung und betroffene Stückzahlen Die Ursache der aktuellen Qualitätsmängel liegt nach Konzernangaben bei einem nachgelagerten Zulieferbetrieb der Ebene Tier-2. Dieser Betrieb hat bei der Aufbringung des Korrosionsschutzes auf den strukturellen Stringern im unteren Rumpfbereich die vorgegebenen Spezifikationen nicht vollständig eingehalten. Die Abweichungen wurden im Zuge von routinemäßigen Qualitätskontrollen und nachfolgenden Nacharbeiten im Montageprozess identifiziert. Stringer dienen als Längsprofile der Versteifung der Flugzeugaußenhaut und tragen zur strukturellen Integrität des Rumpfes bei. Nach Einschätzung von Brancheninsidern erstreckt sich das Ausmaß der Abweichungen auf insgesamt mehr als 500 Flugzeuge. Davon befinden sich schätzungsweise 250 Maschinen in verschiedenen Phasen der Endmontage oder im Zulauf der europäischen, US-amerikanischen und chinesischen Fertigungsstandorte. Die übrigen Einheiten betreffen Bauteile, die sich bereits in der erweiterten Fertigungskette befinden. Jede betroffene Komponente muss vor der finalen Freigabe inspiziert und gegebenenfalls manuell nachbehandelt werden, um

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Biman Bangladesh bestellt elf Boeing-Jets

Die staatliche Fluggesellschaft Biman Bangladesh Airlines unterstreicht ihre Ambitionen im internationalen Luftverkehr durch eine deutliche Aufstockung ihrer Flugzeugbestellungen beim US-amerikanischen Hersteller Boeing. Am 24. September 2026 gab das Unternehmen die Unterzeichnung eines Vertrags über den Erwerb von elf weiteren Flugzeugen bekannt. Die Festbestellung umfasst fünf Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-10 Dreamliner sowie sechs Mittelstreckenmaschinen der Baureihe Boeing 737 Max 8. Dieser Auftrag erfolgt zusätzlich zu einer Vereinbarung aus dem April 2026, in deren Rahmen die Fluggesellschaft bereits 14 Boeing-Maschinen geordert hatte. Mit der kombinierten Bestellung von insgesamt 25 neuen Flugzeugen leitet der südasiatische Carrier eine fundamentale Modernisierung und Kapazitätserweiterung ein, die das Ziel verfolgt, den Heimatmarkt gegen die starke ausländische Konkurrenz im Golfraum und in Südostasien zu festigen. Vertragsunterzeichnung im diplomatischen Rahmen und politische Dimensionen Der Vertragsabschluss zwischen der Fluggesellschaft und dem Flugzeugbauer fand am Rande der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York statt. Die hochrangige Präsenz von Regierungsvertretern unterstreicht die wirtschaftspolitische Relevanz des Abkommens für beide Staaten. Auf US-amerikanischer Seite begleiteten Handelsminister Howard Lutnick und der stellvertretende Außenminister Christopher Landau die Zeremonie. Für Bangladesch nahm der Minister für Zivilluftfahrt und Tourismus, Rashiduzzaman Millat, an der Veranstaltung teil. Der Verwaltungsratsvorsitzende von Biman Bangladesh Airlines, Rumee A. Hossain, hob bei der Unterzeichnung hervor, dass die Nachbestellung Teil eines langfristig angelegten Konzepts sei. Ziel der Investitionen sei es, die internationale Anbindung Bangladeschs in den kommenden Jahren schrittweise zu verstärken. Neben der Bedienung der Nachfrage durch die große bangladeschische Migrantengemeinschaft im Nahen Osten und in Europa strebt die Führung des Unternehmens eine

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Alaska Airlines rechnet mit rascher Zulassung der Boeing 737-Max-10

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines rechnet mit der Zertifizierung des Passagierflugzeugs Boeing 737 Max 10 durch die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) bis Ende September 2026. Wie der Vorstandsbetriebsleiter der Fluggesellschaft, Jason Berry, mitteilte, plant das Unternehmen den ersten kommerziellen Einsatz des Flugzeugtyps im Zeitraum zwischen April und Mitte Mai 2027. Die Auslieferung der ersten Maschine wird für das Frühjahr 2027 erwartet. Der Flugzeugbauer Boeing bestätigte den fortgeschrittenen Stand des Genehmigungsverfahrens und verwies auf eine enge Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden. Für Alaska Airlines stellt das Modell ein zentrales Element bei der Modernisierung der Kurz- und Mittelstreckenflotte dar. Durch die erhebliche Verzögerung im Zulassungsverfahren liegt der Zeitplan für den Ersteinsatz der Maschinen jedoch Jahre hinter den ursprünglichen Planungen des Herstellers und der Käuferairlines. Verzögerungen im Zertifizierungsverfahren und Zeitplan des Herstellers Die Entwicklung der Boeing 737 Max 10, der größten Variante der 737-Produktfamilie, war von mehrjährigen Verzögerungen geprägt. Der Erstflug des Modells fand am 18. Juni 2021 statt. Ursprünglich sollten die ersten Auslieferungen an Kunden deutlich früher erfolgen. Strengetere gesetzliche Auflagen für Cockpit-Warnsysteme sowie intensive Prüfungen der Steuerungs- und Dokumentationsprozesse durch die FAA führten jedoch zu wiederholten Verschiebungen des Zulassungstermins. Der Vorstandsvorsitzende von Boeing, Kelly Ortberg, erklärte Mitte September 2026, dass der Zulassungsprozess kurz vor dem Abschluss stehe. Die FAA prüft dabei unter anderem die Systemarchitektur und die Sicherheitsvorkehrungen der Kabine. Die mehrjährige Verzögerung zwingt zahlreiche Fluggesellschaften weltweit dazu, ihre Kapazitätsplanungen anzupassen und ältere Flugzeugmuster länger im Liniendienst zu belassen als ursprünglich vorgesehen. Rolle der Variante Max 10 innerhalb der Flotte von

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Traditionelle Wiesn-Atmosphäre auf der Donau: Die Oktoberfestfahrt der DDSG Blue Danube

Die Reederei DDSG Blue Danube bietet mit ihren Themenschiffen regelmäßig verschiedene Erlebnisreisen auf der Donau an. Ein fester Bestandteil des Herbstprogramms ist die sogenannte Oktoberfestfahrt, die zünftige Bierzeltkultur mit einer abendlichen Schifffahrt im Wiener Raum kombiniert. An Bord wird den Gästen eine Mischung aus bayrisch-österreichischer Kulinarik, Live-Musik und traditioneller Unterhaltung geboten. Die dreistündige Fahrt richtet sich sowohl an Einheimische als auch an Touristen, die das Oktoberfest im maritimen Rahmen erleben möchten. Der folgende Bericht beleuchtet die Ausgestaltung der Fahrt, das gastronomische Angebot, die Schiffsausstattung sowie das Unterhaltungsprogramm und zieht eine bilanzierende Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Das Schiff und das Ambiente an Bord Die Oktoberfestfahrten der DDSG Blue Danube finden in der Regel auf den größeren Einheiten der Flotte statt, darunter die MS Wien oder die MS Admiral Tegetthoff. Das Schiff wird für diese Themenfahrten im klassischen alpenländischen Stil dekoriert. Blau-weiße Rautenmuster, Tischläufer und Holzdekorationen prägen das Erscheinungsbild in den klimatisierten Salons. Die Bestuhlung in den Innenräumen ist auf Gemeinschaft und Geselligkeit ausgelegt, sodass größere Tischgruppen vorherrschen. Neben den geschlossenen Hauptdecks bietet das Freideck Möglichkeit, die abendliche Kulisse der Wiener Flusslandschaft und der Donauufer zu betrachten. Das Schiff ist barrierefrei zugänglich und verfügt über eine zeitgemäße Sanitär- und Servicestruktur. Die Akustik im Gastronomiebereich ist durch die Musikanlage gefordert, da die Ausrichtung des Abends auf Unterhaltung und Stimmung ausgelegt ist. Kulinarisches Angebot: Das Buffet-Menü Das kulinarische Kernstück der Oktoberfestfahrt bildet ein kalt-warmes Buffet, das im Ticketpreis enthalten ist. Die Speisenorientierung folgt der klassischen bayrischen und österreichischen Wirtshausküche, angepasst an die Anforderungen einer Bordgastronomie.

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Neuausrichtung der Infrastruktur und Immobilienverwertung am Flughafen Klagenfurt

Am Flughafen Klagenfurt sind umfangreiche Baumaßnahmen zur Umgestaltung der Terminalinfrastruktur im Gange. Im Zentrum der aktuellen Umbauarbeiten steht die Errichtung des sogenannten Wörthersee Terminals, einer spezialisierten Abfertigungshalle für Passagiere des allgemeinen Luftverkehrs sowie von Privat- und Geschäftsreiseflugzeugen. Mit einem Investitionsvolumen von 1,5 Millionen Euro strebt die Flughafenleitung eine Modernisierung des Dienstleistungsangebots für jährlich rund 5.000 Fluggäste im Business-Aviation-Segment an. Parallel dazu verfolgt das Management unter Geschäftsführer Maximilian Wildt eine verstärkte Verwertung von Arealen und Immobilienflächen auf dem Flughafengelände, um zusätzliche Einnahmequellen außerhalb des klassischen Linienflugbetriebs zu erschließen. Bau des Wörthersee Terminals und Erweiterung des Immobilienangebots Die baulichen Maßnahmen für das neue Wörthersee Terminal umfassen die Einrichtung eines eigenständigen Check-in-Bereichs, separater Sicherheitszonen sowie exklusiver Lounge-Räumlichkeiten. Ziel dieser Maßnahmen ist die räumliche Trennung des Individual- und Geschäftsreiseverkehrs vom regulären Linien- und Charterflugbetrieb. Geschäftsführer Maximilian Wildt verweist darauf, dass die spezialisierte Infrastruktur als repräsentativer Ankunftsort für Akteure aus Wirtschaft und Tourismus dienen soll. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Terminals ist für die kommenden Wochen vorgesehen. Über dem Terminalbereich entstehen im ersten Obergeschoss auf einer Fläche von rund 700 Quadratmetern moderne Büroeinheiten. Neben der eigenen Verwaltung des Flughafens sollen dort externe Unternehmen, Dienstleister oder medizinische Ordinationen angesiedelt werden. Nach Angaben der Geschäftsführung besteht eine Nachfrage nach diesen Mietflächen, die ab November 2026 bezugsfertig sein sollen. Als Standortvorteile werden die unmittelbare Anbindung an das Straßennetz, vorhandene Parkplatzkapazitäten sowie die Bekanntheit des Areal-Standorts angeführt. Verpachtung von Geländeflächen und Hangar-Neubau Neben der Verdichtung von Gebäudeflächen leitet die Flughafenführung die Verwertung von ungenutztem Grundbesitz ein. Ein erstes Flughafen-Grundstück

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EW Shuttle Service: Unternehmer will Lücke nach AUA-Rückzug füllen

Mit der Einstellung der Flugverbindung zwischen Graz und Wien durch die Fluggesellschaft Austrian Airlines am 24. Oktober 2026 verändert sich das Beförderungsangebot für Passagiere im südösterreichischen Raum. Als Reaktion auf den Wegfall der Zubringerflüge nimmt das regionale Beförderungsunternehmen EW Shuttle Service zeitgleich am 24. Oktober 2026 einen direkten Straßen-Shuttledienst zwischen dem Flughafen Graz und dem Flughafen Wien-Schwechat auf. Das Angebot richtet sich gezielt an Flugreisende aus der Steiermark, die den Wiener Flughafen als Umsteigepunkt für internationale Flüge nutzen. Die Initiative schließt eine Lücke in der physischen Direktanbindung der beiden Standorte, da der Regelfahrplan der Bahn und reguläre Fernbuslinien nicht primär die Terminalbereiche beider Flughäfen als Start- und Endpunkte miteinander verknüpfen. Hintergrund der Streichung der Flugstrecke und strukturelle Veränderungen im Inlandsverkehr Die Einstellung der Flugverbindung durch Austrian Airlines steht im Kontext einer langfristigen Verlagerung von Kurzstreckenverkehrsmitteln im innerösterreichischen Flugnetz. Die Fluggesellschaft hat in den vergangenen Jahren mehrere Inlandsverbindungen schrittweise reduziert oder auf den Schienenverkehr umgestellt. Begründet werden diese Maßnahmen mit veränderten Passagierströmen, betriebswirtschaftlichen Erwägungen bei Kurzstreckenflügen sowie der Konkurrenz durch den Ausbau des Eisenbahnnetzes. Für Fluggäste aus dem Raum Graz entfällt durch diesen Schritt die direkte Einbindung des Heimatflughafens in das internationale Streckennetz der Star Alliance über das Drehkreuz Wien. Während Geschäfts- und Individualreisende aus der Steiermark bei Inlandsflügen vermehrt auf die Bahn umsteigen, erfordert die Anreise zu Langstrecken- oder Urlaubsflügen ab Wien mit Gepäck weiterhin koordinierte Transportlösungen. Der Wegfall der Flugverbindung hat am Flughafen Graz zur Folge, dass das Segment des reinen Zubringerverkehrs nach Wien zum 24. Oktober 2026 vollständig

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Stadt Linz beschließt Verkauf der Flughafen-Anteile ans Land

Der Linzer Gemeinderat hat am 24. September 2026 den Verkauf des städtischen 50-Prozent-Anteils am Flughafen Linz an das Land Oberösterreich beschlossen. Der vorläufig festgelegte Kaufpreis beträgt 1,325 Millionen Euro, kann sich jedoch im Zuge noch ausstehender Nachberechnungen bis auf einen symbolischen Betrag von einem Euro reduzieren. Das Land Oberösterreich beabsichtigt, den Anteilskauf über die OÖ Verkehrsholding GmbH abzuwickeln. Die Landesregierung plant die Beschlussfassung für den 28. September 2026, gefolgt von einer Befassung des oberösterreichischen Landtags am 1. Oktober 2026. Nach dem Vollzug des Erwerbs strebt die Landesverwaltung die Abgabe von bis zu 49 Prozent der Anteile an private Investoren an. Die Neuordnung der Eigentümerstruktur erfolgt vor dem Hintergrund anhaltend rückläufiger Passagierzahlen und hoher Investitionsbedarfe bei der Infrastruktur des Regionalflughafens. Finanzielle Bewertung und Bewertungsverfahren der Unternehmensanteile Die Festlegung des vorläufigen Kaufpreises basiert auf einem Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Darin wurde der Liquidationswert der Beteiligung auf einen Korridor zwischen 1,9 Millionen und 3,4 Millionen Euro beziffert. Demgegenüber ergab eine Bewertung nach dem Discounted-Cash-Flow-Verfahren (DCF) unter Berücksichtigung künftiger Ertragserwartungen einen negativen Fortführungswert von 17,3 Millionen Euro. Bei Einrechnung öffentlich geförderter Sanierungszuschüsse für die Piste errechnete sich ein negativer Wert von 9,5 Millionen Euro. In der Beschlussvorlage von Finanzstadtrat Thomas Gegenhuber (SPÖ) wird darauf verwiesen, dass die Fortführung des operativen Fluggastbetriebs durch die Stadt mit Risiken behaftet sei, die mit einer zweckmäßigen Verwendung öffentlicher Mittel derzeit nicht in Einklang gebracht werden können. Der finale Kaufpreis ist an das Ausmaß der notwendigen Altlastensanierung auf dem Flughafengelände gekoppelt. Sollten die Aufwendungen für die Beseitigung von Per-

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Wien: Branchenanalysen und Standortdebatten auf dem 24. Luftfahrtsymposium

Am 24. September 2026 kamen auf dem 24. Luftfahrtsymposium der Aviation Industry Austria (AIA) rund 250 Vertreter aus Luftfahrtunternehmen, Industrie, Wissenschaft, Politik und Verwaltung am Flughafen Wien zusammen. Unter dem Leitmotiv der Standortstärkung in Phasen internationaler Krisen erörterten die Konferenzteilnehmer Rahmenbedingungen für die österreichische Luftfahrtstrategie 2040+. Der Branchenverband präsentierte im Rahmen der Tagung ein Positionspapier mit zehn Schwerpunkten, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts, die Resilienz von Flugsicherungs- und Transportketten sowie die Forschungskooperationen zu unterstützen. Begleitet wurde das Symposium von einer turnusmäßigen Umbesetzung in der Führung des Dachverbandes: FACC-Chef Robert Machtlinger übernahm das Amt des AIA-Präsidenten von Flughafen-Wien-Vorstand Julian Jäger, der fortan die Position des Vizepräsidenten bekleidet. Standortparameter und rückläufige Passagierzahlen an österreichischen Flughäfen Die Debatten auf dem Symposium standen unter dem Eindruck veränderter Kennzahlen im Passagierverkehr. Nach Angaben des Flughafen-Wien-Vorstands Julian Jäger wiesen die sechs österreichischen Verkehrsflughäfen im ersten Halbjahr ein Passagierminus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf. Am Flughafen Wien lag das Aufkommen im Zeitraum von Jänner bis August um vier Prozent unter dem Wert des Vorjahres, wobei der August einen Rückgang von 6,9 Prozent verzeichnete. Als wesentlicher Hemmschuh für die Erholung des Luftverkehrsstandorts wird seitens der Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber die staatliche Flugabgabe angeführt. Der Verband fordert eine deutliche Senkung oder die vollständige Streichung dieser fiskalischen Belastung, um Nachteile gegenüber ausländischen Drehkreuzen auszugleichen. Zudem wirken sich die Sperrung von Lufträumen infolge des Krieges in der Ukraine sowie die Unsicherheiten im Nahen Osten auf die Routenführung und die Betriebskosten der im Land ansässigen Fluggesellschaften aus. Impulse für die nationale

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