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Easyjet erweitert Netz mit neuer Langstrecke nach Kap Verde

Am 31. März 2025 kündigte die britische Fluggesellschaft Easyjet einen weiteren Schritt in ihrer Expansionsstrategie an: den Start ihrer bislang längsten Flugverbindung, die London Gatwick mit der Insel Sal in Kap Verde verbindet. Dieser neue Direktflug, der die britische Hauptstadt mit dem afrikanischen Archipel verbindet, stellt nicht nur einen weiteren Meilenstein für die Fluggesellschaft dar, sondern eröffnet auch den Reisenden die Möglichkeit, ein bislang weniger erschlossenes Ziel im westafrikanischen Raum zu entdecken. Mit einer Flugstrecke von 2.700 Meilen (rund 4.345 Kilometer) ist der Flug von London Gatwick (LGW) zum internationalen Flughafen Amílcar Cabral (SID) in Sal der längste, den Easyjet je angeboten hat. Die Flugzeit beträgt rund fünf Stunden und 50 Minuten pro Strecke, was den bisherigen Rekord für die längste Verbindung aus Großbritannien – einem Flug von Manchester nach Hurghada in Ägypten – übertrifft. Diese neue Verbindung ist ein bedeutender Schritt für Easyjet, die bislang vor allem für ihre kürzeren, inner-europäischen Verbindungen bekannt war. Die Insel Sal, eine der Kap-Verde-Inseln vor der westafrikanischen Küste, gilt als beliebtes Ziel für Reisende, die eine Kombination aus Erholung und Abenteuer suchen. Die Ankündigung, dass Easyjet eine regelmäßige Verbindung zu dieser Insel aufnimmt, dürfte nicht nur den Tourismus auf Kap Verde weiter ankurbeln, sondern auch für eine größere Vielfalt an Reiseangeboten für die britischen Kunden sorgen. „Unsere Kunden sind immer auf der Suche nach spannenden neuen Zielen, und mit unseren Flügen und Pauschalreisen nach Sal in Kap Verde bieten wir die perfekte Mischung aus Entspannung und Abenteuer“, sagte Ali Gayward, Country Manager von

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Boeing kämpft mit Produktionsproblemen: Erhöhung der 737 Max-Produktion vorerst gestoppt

Boeing, der weltweit größte Hersteller von Flugzeugen, hat kürzlich angekündigt, dass die angestrebte Erhöhung der Produktionsrate für den 737 Max vorerst gestoppt werden musste. Statt der geplanten 38 Flugzeuge pro Monat wird die Produktion des populären Modells weiterhin bei etwa 31 Maschinen monatlich liegen. Dieser Rückschlag ist das Ergebnis von Problemen innerhalb des Montageprozesses, die zu Verzögerungen führten und eine Anpassung der ursprünglichen Produktionsziele erforderlich machten. Bereits im Februar 2025 hatte Boeing versucht, die Produktionsrate des 737 Max auf 38 Flugzeuge pro Monat zu steigern, um der weiterhin hohen Nachfrage nach diesem Modell gerecht zu werden. Der 737 Max ist das meistverkaufte Flugzeug von Boeing und spielt eine zentrale Rolle im Portfolio des Unternehmens. Trotz der offensichtlichen Nachfrageprobleme und dem Ziel, die Produktionskapazitäten zu erweitern, stieß Boeing auf unerwartete Schwierigkeiten. Laut einem Bericht des Fachportals The Air Current hätten Schwierigkeiten im Montageprozess, insbesondere ein Anstieg bei den sogenannten „Jobs Behind Schedule“ (JBS), dazu geführt, dass Boeing den Plan zur Produktionssteigerung auf Eis legen musste. JBS bezeichnet Aufgaben, die innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens nicht abgeschlossen werden können und zu Verzögerungen führen. Diese Probleme bremsten die geplante Steigerung der Produktionsrate und zwangen das Unternehmen dazu, zur bisherigen Rate von 31 Flugzeugen pro Monat zurückzukehren. Boeing hat die Herausforderungen in einer offiziellen Stellungnahme bestätigt. Ein Sprecher erklärte, dass das Unternehmen weiterhin großen Wert auf Produktionsstabilität und Qualität lege. Man werde nun mit einem systematischen Ansatz die Produktion weiter steigern, um den langfristigen Zielen gerecht zu werden. „Der 737 Max-Program hat die Produktionsrate von

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Global Airlines bringt A380 über den Nordatlantik

Im Mai dieses Jahres startet die aufstrebende Fluggesellschaft Global Airlines mit einem kühnen Vorhaben: Sie setzt den Airbus A380 auf Transatlantikflügen zwischen Großbritannien und den USA ein. Dieses Vorhaben, das zunächst viele skeptische Blicke auf sich zog, könnte die Luftfahrtlandschaft auf der beliebten Nordatlantikroute nachhaltig verändern. Bereits im Mai sollen die ersten Flüge von Glasgow nach New York und von Manchester nach New York JFK stattfinden – eine Premiere für die Fluggesellschaft, die mit den Jumbojets von China Southern Airlines in die Luft geht. Global Airlines, ein Start-up, das in den letzten Jahren für seine unkonventionellen Ansätze in der Luftfahrtbranche Aufmerksamkeit erregt hat, plant die Nutzung des A380 für die stark nachgefragte Verbindung zwischen Europa und Nordamerika. Der erste kommerzielle Flug soll am 15. Mai 2025 von Glasgow zum New Yorker Flughafen John F. Kennedy (JFK) starten. Sechs Tage später, am 21. Mai 2025, wird die Fluggesellschaft eine weitere A380 von Manchester nach New York JFK fliegen. Die erste Reihe dieser Flüge wird eine Umlaufzeit von jeweils vier Tagen haben, was für eine regelmäßige, aber nicht täglich stattfindende Flugverbindung spricht. Die Entscheidung, den A380 auf dieser Strecke einzusetzen, ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil der Airbus A380, das größte Passagierflugzeug der Welt, in den letzten Jahren zunehmend aus den Flotten vieler Fluggesellschaften entfernt wurde. Die Gründe hierfür liegen in der wirtschaftlichen Effizienz des Superjumbos. Der A380 benötigt eine hohe Passagierauslastung, um rentabel betrieben zu werden, was in der nach der Pandemie immer noch schwankenden Nachfrage nach internationalen Flügen nicht immer

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Virgin Atlantic berichtet von Nachfragerückgang im USA-Verkehr

In den letzten Monaten hat die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic einen spürbaren Rückgang der Nachfrage auf den Routen zwischen den USA und Großbritannien verzeichnet. Diese Entwicklung kommt nach einem soliden Jahresbeginn und unterstreicht die wachsende Unsicherheit im transatlantischen Flugverkehr. Virgin Atlantic schließt sich damit den jüngsten Warnungen von Delta Air Lines an, die auf eine allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit in den Vereinigten Staaten hinweisen. Die Ursachen für den Rückgang der Nachfrage sind vielfältig und reichen von unsicherem Verbraucherverhalten bis zu den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die wirtschaftliche Unsicherheit als Hauptursache Virgin Atlantic, die für ihre Flüge zwischen Großbritannien, den USA und der Karibik bekannt ist, erlebte in den letzten Wochen eine Phase mit stagnierender und sogar negativer Nachfrage. Finanzvorstand Oli Byers führte diese Entwicklung auf die wirtschaftliche Unsicherheit in den USA zurück, die zu einer Zurückhaltung bei den Verbraucherausgaben geführt habe. Besonders in den USA, einem der wichtigsten Märkte für die Fluggesellschaft, beobachtet man ein zögerliches Buchungsverhalten, das in den kommenden Monaten weiterhin anhalten könnte. Obwohl die Nachfrage aus den USA nach Großbritannien in den letzten Monaten rückläufig war, äußerte sich Byers dennoch optimistisch hinsichtlich der langfristigen Aussichten. Trotz des aktuellen Rückgangs rechnet Virgin Atlantic damit, dass die Einnahmen aus den transatlantischen Flügen im Vergleich zum Vorjahr steigen werden. Dies hängt vor allem mit der starken Nachfrage aus Großbritannien in die USA zusammen, die besonders im Unternehmenssektor stabil geblieben ist. Geschäftsreisende, die auch in unsicheren Zeiten auf den transatlantischen Verbindungen angewiesen sind, sorgen für eine relativ stabile Nachfrage in diesem Segment. Gute

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Schweizer Subventionskürzungen könnten Regionalflughäfen wie Altenrhein gefährden

Die Schweiz steht vor der Herausforderung, ihre Subventionen für die Flugsicherung an den insgesamt 60 Regionalflughäfen des Landes zu überdenken. Ein zentraler Punkt dieser Diskussion ist der Flughafen St. Gallen-Altenrhein, der von den geplanten Kürzungen betroffen sein könnte. Diese Entscheidung könnte nicht nur den Fortbestand des Flughafens gefährden, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Luftfahrtinfrastruktur in der Ostschweiz haben. Im Rahmen des Entlastungspakets 2027 plant die Schweizer Regierung, Subventionen in Höhe von 25 Millionen Schweizer Franken (etwa 26,2 Millionen Euro), die derzeit aus der Mineralölsteuer finanziert werden, zu streichen. Eine Entscheidung, die bei vielen Beteiligten besorgniserregende Reaktionen hervorruft. Der Flughafen St. Gallen-Altenrhein hat diese Entwicklung inzwischen bestätigt und Maßnahmen ergriffen, um den Betrieb trotz der unsicheren finanziellen Lage aufrechtzuerhalten. Finanzielle Unsicherheit und verschobene Infrastrukturprojekte Die Auswirkungen der geplanten Kürzungen haben auch direkte Konsequenzen für den Flughafenbetrieb in St. Gallen-Altenrhein. Die ursprünglich für August dieses Jahres geplante Sanierung der Runway wird aufgrund der unklaren finanziellen Zukunft vorerst ausgesetzt. Thomas Krutzler, CEO der People’s Air Group, die den Flughafen betreibt, erklärte: „Ohne Planungssicherheit macht es keinen Sinn, Millionenbeträge in eine Pistensanierung zu investieren.“ Stattdessen sollen vorerst gezielte Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen die Sicherheit des Betriebs gewährleisten. Krutzler betonte, dass diese Reparaturarbeiten hauptsächlich nachts durchgeführt werden sollen, um den Flugbetrieb nicht zu stören. Die Betriebssperrung des Flughafens, die ursprünglich für die Sanierung vorgesehen war, bleibt jedoch bestehen, und der Flughafen wird zwischen dem 11. und 29. August dieses Jahres weiterhin für den Verkehr geschlossen bleiben. Die Unsicherheit, die mit den finanziellen Kürzungen verbunden

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Februar 2025: Deutsche Flughäfen im Zeichen moderater Erholung und Herausforderungen

Der Luftverkehr in Deutschland hat im Februar 2025 ein gemischtes Bild abgegeben. Zwar wurde ein leichter Anstieg der Passagierzahlen verzeichnet, doch die Erholung zum Vorkrisenniveau von 2019 bleibt eine Herausforderung. Laut aktuellen Zahlen nutzten im vergangenen Monat insgesamt 12,44 Millionen Passagiere die deutschen Flughäfen, was einem Anstieg von 1,8 Prozent im Vergleich zum Februar 2024 entspricht. Dennoch bleibt die Recovery-Rate bei nur 79,2 Prozent im Vergleich zu 2019, was Deutschland im europäischen Kontext weiterhin in eine hintere Position bringt. Auch die Frachtzahlen haben einen Rückgang erlebt, was insbesondere durch das chinesische Neujahrsfest und seine Auswirkungen auf die globalen Logistikketten erklärbar ist. Entwicklung der Passagierzahlen: Schwache Nachfrage im Februar Der Februar 2025 brachte keine durchschlagende Steigerung im Passagieraufkommen, was vor allem an der schwachen Nachfrage und dem Mangel an attraktiven Flugangeboten lag. Trotz des Wachstums von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verfehlte der Luftverkehr die erhoffte dynamische Erholung. Im innerdeutschen Verkehr stieg die Zahl der Passagiere im Februar im Vergleich zum Januar 2025 um etwa 55.000 auf insgesamt 1,56 Millionen. Dennoch fiel dieses Segment im Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent und lag 55,1 Prozent unter den Zahlen von 2019. Die Corona-Pandemie und ihre langanhaltenden wirtschaftlichen Auswirkungen sind weiterhin zu spüren, auch wenn das Angebot an Flügen mittlerweile wieder etwas angestiegen ist. Im europäischen Verkehr hingegen war eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Insgesamt 8,03 Millionen Passagiere flogen im Februar auf europäischen Strecken, was einem Anstieg von 1,8 Prozent im Vergleich zum Januar und 1,6 Prozent im Vergleich zum Februar 2024 entspricht. Im

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Beinahe-Kollision zwischen Delta Air Lines und US-Luftwaffenjet über Washington D.C.

Am Nachmittag des 28. März 2025 kam es über Washington D.C. zu einem gefährlichen Zwischenfall: Ein Airbus A319 der Delta Air Lines und ein T-38 Talon Jet der US-Luftwaffe näherten sich während des Starts des Passagierflugzeugs bedrohlich an. Dank der schnellen Reaktion der Fluglotsen und der Besatzungen konnte eine Katastrophe verhindert werden. Delta-Flug 2983, mit Ziel Minneapolis-St. Paul International Airport, startete gegen 15:15 Uhr Ortszeit vom Ronald Reagan Washington National Airport. Zeitgleich befand sich eine Formation von vier T-38 Talon Jets der US-Luftwaffe auf dem Weg zu einem geplanten Überflug des Arlington National Cemetery entlang des Potomac River. Kurz nach dem Abheben erhielt die Besatzung des Delta-Fluges eine Warnung des bordeigenen Traffic Collision Avoidance Systems (TCAS) über die Nähe eines anderen Flugzeugs. Die Fluglotsen reagierten umgehend und erteilten beiden Flugzeugen korrigierende Anweisungen, um eine Kollision zu verhindern. Der Delta-Flug setzte seine Reise fort und landete sicher in Minneapolis. Hintergrund des T-38 Talon Der T-38 Talon ist ein zweistrahliges, hochfliegendes Überschall-Trainingsflugzeug, das während des Kalten Krieges von Northrop entwickelt wurde und bis heute in verschiedenen Rollen von der US-Luftwaffe und anderen verbündeten Streitkräften eingesetzt wird. Die Federal Aviation Administration (FAA) hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Senatorin Amy Klobuchar äußerte Besorgnis über die Nähe von Militärjets zum kommerziellen Luftraum und forderte das Verteidigungsministerium auf, die Sicherheitsprotokolle zu überprüfen. Frühere Zwischenfälle und Sicherheitsbedenken Dieser Beinahe-Zusammenstoß ereignete sich fast zwei Monate nach einer tödlichen Kollision in der Nähe desselben Flughafens, bei der ein Passagierflugzeug und ein Armeehubschrauber über dem Potomac River zusammenstießen und

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Italien erwägt Kauf japanischer Kawasaki P-1-Patrouillenflugzeuge zur Stärkung der U-Boot-Abwehr

Italien prüft derzeit die Anschaffung des japanischen Seeaufklärungsflugzeugs Kawasaki P-1, um seine Fähigkeiten in der U-Boot-Abwehr zu verbessern. Seit der Außerdienststellung der Breguet Atlantic im Jahr 2017 verfügt die italienische Luftwaffe über eine Lücke in diesem Bereich. Die derzeit eingesetzten Leonardo P-72A-Flugzeuge, basierend auf dem ATR 72, dienen hauptsächlich Überwachungszwecken und sind für Anti-U-Boot-Einsätze nicht ausreichend ausgerüstet. Die Kawasaki P-1, ein speziell für die maritime Patrouille entwickeltes vierstrahliges Jetflugzeug, wurde 2013 bei den japanischen Maritimen Selbstverteidigungsstreitkräften in Dienst gestellt. Mit einer Reichweite von etwa 8.000 Kilometern und einer umfangreichen Sensorenausstattung, darunter ein Magnetanomaliedetektor, ist die P-1 für die U-Boot-Jagd optimiert. Sie verfügt über acht externe Aufhängungspunkte für Anti-Schiff-Raketen sowie interne Waffenschächte für Torpedos, Minen oder Wasserbomben. Im Gegensatz zu vielen anderen Seeaufklärern, die oft aus zivilen oder Transportflugzeugen umgebaut werden, wurde die P-1 von Grund auf für ihre spezifische Mission konzipiert. General Luca Goretti, Stabschef der italienischen Luftwaffe, hat die P-1 als eine mögliche Option zur Stärkung der maritimen Patrouillenfähigkeiten Italiens anerkannt. Er betonte die engen bilateralen Beziehungen zwischen Italien und Japan, die durch gemeinsame Verteidigungsinitiativen wie das Global Combat Air Programme (GCAP) weiter gefestigt wurden. Dieses Programm, an dem neben Italien und Japan auch das Vereinigte Königreich beteiligt ist, ebnet den Weg für weitere Kooperationen zwischen der italienischen und japanischen Verteidigungsindustrie. Es wird spekuliert, dass im Rahmen einer gegenseitigen Vereinbarung Japan den Erwerb italienischer M-346 Jet-Trainer in Betracht ziehen könnte, um seine alternden Kawasaki T-4 Trainer zu ersetzen. Ein solcher Austausch würde früheren Abkommen ähneln, bei denen Italien M-346

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Ita Airways zieht in Frankfurt und München in Lufthansa-Bereiche

Mit dem Beginn des Sommerflugplans 2025 am 30. März 2025 wurde in weiterer Schritt in der Integration von ITA Airways in die Lufthansa Group vollzogen. An den deutschen Drehkreuzen Frankfurt und München werden künftig alle Flüge von ITA Airways in den Terminals der Lufthansa Group abgefertigt. Dieser Umzug ermöglicht es den Passagieren, von verkürzten Umsteigezeiten und verbesserten Verbindungen zu profitieren. In Frankfurt wechselt ITA Airways vom Terminal 2 in das von der Lufthansa Group genutzte Terminal 1. Dadurch starten die Flüge der italienischen Fluggesellschaft künftig aus den Gatebereichen A und B, was die Wege für die Fluggäste erheblich verkürzt. Zudem ermöglicht die Nähe zum Fernbahnhof der Deutschen Bahn mit ICE-Anbindung eine komfortable Weiterreise. Am Münchner Flughafen zieht ITA Airways vom Terminal 1 in das gemeinsam von Lufthansa und dem Flughafen München betriebene Terminal 2 sowie den dazugehörigen Satelliten um. Auch an den übrigen Drehkreuzen der Lufthansa Group, darunter Brüssel, Rom, Wien und Zürich, befinden sich alle Fluggesellschaften des Konzerns bereits unter einem Dach. Dies erleichtert den Umsteigeprozess und verbessert das Reiseerlebnis für die Kunden. Beispielsweise bestand am Flughafen Zürich bereits zuvor eine nahtlose Verbindung zwischen Swiss und ITA Airways. Erweiterte Codeshare-Flüge und harmonisierte Streckennetze Mit dem neuen Sommerflugplan starten ITA Airways und die Airlines der Lufthansa Group zudem gemeinsame Codeshare-Flüge. Die Streckennetze sind nun aufeinander abgestimmt und ermöglichen es den Passagieren, Flüge in einer einzigen Buchung zu kombinieren. Über 100 neue Codeshare-Verbindungen innerhalb Europas stehen zur Verfügung, wodurch Reisende von erweiterten Flugoptionen profitieren. So können Lufthansa Group Gäste über Codesharing

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Ein Vierteljahrhundert Flughafen Zürich AG: Von der Privatisierung zur internationalen Expansion

Vor 25 Jahren, am 1. April 2000, wurde der Grundstein für eine neue Ära in der Schweizer Luftfahrt gelegt: Die Flughafen Zürich AG entstand aus der Fusion der Flughafen-Immobilien-Gesellschaft (FIG) und der Flughafendirektion Zürich (FDZ). Dieser Schritt markierte den Übergang von einer kantonal verwalteten Institution zu einem eigenständigen, gemischtwirtschaftlichen Unternehmen. Seither hat sich die Flughafen Zürich AG zu einer der führenden Flughafenbetreiberinnen entwickelt, sowohl national als auch international. Die Privatisierung des Flughafens Zürich war das Ergebnis einer Volksabstimmung im Jahr 1999, bei der 61,2 % der Zürcher Stimmberechtigten für die Ausgliederung des Flughafens aus der kantonalen Verwaltung stimmten. Die neu gegründete Flughafen Zürich AG nahm am 1. April 2000 ihren Betrieb auf. Bereits in den Anfangsjahren sah sich das Unternehmen mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert: Die fünfte Bauetappe, bekannt als «Airport 2000», war in vollem Gange und umfasste bedeutende Projekte wie das Airside Center, die Skymetro und das Dock E. Diese umfangreichen Investitionen trafen auf die Ereignisse des 11. September 2001 und das Grounding der Swissair, welche die Luftfahrtbranche weltweit erschütterten. Trotz dieser Rückschläge gelang es der Flughafen Zürich AG, sich ohne staatliche Finanzhilfen zu stabilisieren. Die Privatisierung ermöglichte den Zugang zum Schweizer Kapitalmarkt, wodurch das Unternehmen seine finanzielle Basis stärken konnte. Ein bemerkenswertes Beispiel für die finanzielle Widerstandsfähigkeit ist die Zahlung von fast 1,5 Milliarden Franken in Form von Steuern und Dividenden an Bund, Kanton und Gemeinden seit der Privatisierung. Allein der Kanton Zürich erhielt rund 780 Millionen Franken. Der Aktienkurs des Unternehmens erreichte am 2. August 2017 mit 248,90

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