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Skyalps steckt tief in den roten Zahlen

Die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps steht nach der Veröffentlichung ihrer jüngsten Geschäftszahlen vor einer intensiven Debatte über ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit. Berichten der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera vom 13. Juli 2026 zufolge verzeichnete das in Bozen ansässige Luftfahrtunternehmen im vergangenen Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 20 Millionen Euro. Dieser Fehlbetrag entspricht rechnerisch einem Verlust von rund 110 Euro pro befördertem Fluggast, womit das Unternehmen das einzige italienische Luftfahrtunternehmen in der jüngsten Bilanzperiode mit negativen Zahlen ist. Trotz der kumulierten Verluste von über 33 Millionen Euro seit der Betriebsaufnahme vor fünf Jahren äußert sich der Bozner Unternehmer und Miteigentümer Josef Gostner zuversichtlich bezüglich der künftigen Entwicklung und prognostiziert das Erreichen der Gewinnschwelle noch für das laufende Geschäftsjahr 2026. Ursachenanalyse der operativen Defizite und Flottenprobleme Die detaillierte Betrachtung der Betriebsabläufe zeigt, dass vor allem ungeplante Ausfälle und die Struktur der Flugzeugflotte die Bilanz des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr stark belastet haben. Josef Gostner erklärte in einer Stellungnahme gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Sender Rai Südtirol, dass zeitweise sieben eigene Maschinen am Boden bleiben mussten. Um den Flugplan aufrechtzuerhalten und vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen, war die Fluggesellschaft gezwungen, kurzfristig Ersatzflugzeuge von Drittanbietern anzumieten. Diese sogenannten Wet-Lease-Anordnungen, bei denen Flugzeuge inklusive Besatzung und Versicherung angemietet werden, verursachten doppelte Kosten, da die Leasingraten für die am Boden befindlichen eigenen Maschinen weiterhin bedient werden mussten. Die Flotte von Sky Alps besteht vorwiegend aus Turboprop-Maschinen des Typs De Havilland Canada Dash 8-Q400. Diese Flugzeuge sind mit rund 76 Sitzplätzen für den Betrieb auf kurzen Regionalstrecken und an anspruchsvollen Alpenflughäfen wie dem

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Riyadh Air prüft 30 weitere Boeing 787

Die im Jahr 2023 gegründete saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air prüft gegenwärtig die Festschreibung weiterer Großraumflugzeuge des Typs Boeing 787. Branchenkreisen zufolge geht es um die Umwandlung von bestehenden Kaufoptionen in Festbestellungen für bis zu 30 zusätzliche Maschinen dieses Typs. Diese Erwägung fällt zusammen mit der Aufnahme des regulären Linienbetriebs im Sommer des laufenden Jahres. Das Vorhaben ist Teil einer umfassenden Investitionsphase des Landes im Bereich der zivilen Luftfahrt, um neben der etablierten Fluggesellschaft Saudia ein zweites globales Drehkreuz aufzubauen. Luftfahrtexperten bewerten die laufenden Verhandlungen als Beleg für den schnellen Kapazitätsaufbau, weisen jedoch gleichzeitig auf die operativen und wirtschaftlichen Risiken hin, die mit dem gleichzeitigen Betrieb großer Teilflotten zweier verschiedener Hersteller in der Startphase eines Luftfahrtunternehmens verbunden sind. Die Details der Verhandlungen mit dem amerikanischen Flugzeughersteller Nach Informationen aus Industriekreisen betrifft die aktuelle Evaluierung ein Volumen von 25 bis 30 Flugzeugen. Eine offizielle Bekanntgabe wird im Umfeld der Farnborough International Airshow erwartet, die am 20. Juli 2026 beginnt. Bisher haben sich weder die Fluggesellschaft noch der amerikanische Flugzeugbauer Boeing zu den Berichten geäußert. Der potenzielle Vertrag sieht vor, dass ein Großteil der bereits im Jahr 2023 vereinbarten Optionen aktiviert wird. Damals hatte das Unternehmen 39 Festbestellungen für das Modell Boeing 787-9 unterzeichnet und sich gleichzeitig Optionen für weitere 33 Einheiten gesichert. Sollten nun bis zu 30 dieser Kaufrechte in feste Aufträge umgewandelt werden, würde sich der feste Bestand auf 64 bis 69 Einheiten dieses Typs erhöhen, während ein kleiner Restbestand an Optionen offenbliebe. Die Flugzeuge dieses Typs verfügen über eine Dreiklassenkonfiguration

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Handelspolitische Regulierungen im internationalen zivilen Luftfahrtsektor

Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika strebt eine grundlegende Neuausrichtung des Handels mit kommerziellen Verkehrsflugzeugen, Triebwerken und Luftfahrtkomponenten an. Durch eine offizielle Proklamation wurde die zuständige Handelsvertretung sowie das Handelsministerium angewiesen, Verhandlungen über neue Handelsabkommen aufzunehmen. Als Begründung für diesen Schritt werden Risiken für die nationale Sicherheit angeführt, die aus einer zunehmenden Importquote ausländischer Luftfahrtprodukte resultieren sollen. Die Maßnahme reiht sich ein in die langanhaltenden wirtschaftlichen und juristischen Auseinandersetzungen zwischen den großen globalen Flugzeugherstellern und deren jeweiligen Heimatländern. Beobachter der Luftfahrtindustrie bewerten das Vorgehen als Versuch, den heimischen Produktionsstandort zu stärken, weisen jedoch gleichzeitig auf mögliche Gegenmaßnahmen internationaler Handelspartner und damit verbundene Lieferkettenrisiken hin. Die Begründung der handelspolitischen Intervention Die Grundlage für die ministerielle Anweisung bildet ein Untersuchungsbericht, den der amerikanische Handelsminister Howard Lutnick vorgelegt hat. In diesem Dokument wird argumentiert, dass der Import von zivilen Großraumflugzeugen, Jet-Triebwerken und den dazugehörigen Systemkomponenten in einem Ausmaß stattfindet, welches die heimische industrielle Basis schwächt. Nach Auffassung der Regierungsstellen führt diese Entwicklung zu einer Einschränkung der technologischen Eigenständigkeit. Präsident Donald Trump führte in der Erklärung vom 9. Juli 2026 aus, dass staatliche Interventionen ausländischer Regierungen über mehrere Jahrzehnte hinweg zu einer Verzerrung des globalen Marktanteils geführt hätten. Dies habe die Kapazitäten der amerikanischen Luftfahrtindustrie reduziert und den Verlust von Arbeitsplätzen im verarbeitenden Gewerbe nach sich gezogen. Der Bericht des Ministeriums verweist explizit auf eine wahrgenommene Überabhängigkeit von ausländischen Importen sowie auf unzureichende Anreize für inländische Investitionen in die Fertigungsinfrastruktur. Für die Ausarbeitung von entsprechenden Regulierungsabkommen wurde ein Zeitfenster von 180 Tagen festgesetzt.

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Buchungsfreigabe und Sortimentsanpassung für Schienenreisen im alpinen Tourismussegment

Der Reiseveranstalter Bahnurlaub, eine Tochtergesellschaft der Lernidee-Gruppe, hat das Buchungssystem für Schienenreisen in der Schweiz für das Kalenderjahr 2027 geöffnet. Mit diesem Schritt reagiert das Unternehmen auf ein verändertes Buchungsverhalten im Segment der organisierten Rundreisen. Neben den etablierten Linienverbindungen umfasst das Portfolio für die übernächste Saison modifizierte Routenkombinationen, saisonale Schwerpunktreisen sowie modifizierte Tarifstrukturen für jüngere Zielgruppen. Die vorzeitige Bereitstellung der Kontingente soll sowohl dem stationären Reisevertrieb als auch den Endverbrauchern eine längerfristige Disposition ermöglichen. Fachleute bewerten das Vorziehen der Buchungsphasen als Reaktion auf Kapazitätsengpässe bei Schweizer Hotelbetrieben und Spitzenleistungen auf den touristischen Bahnstrecken. Gleichzeitig wirft die Ausweitung des Programms Fragen bezüglich der logistischen Machbarkeit und der Preisstabilität in einem hochpreisigen Urlaubsland auf. Verschiebung der Buchungszyklen im internationalen Tourismus Die Freischaltung von Reiseangeboten mit einem Vorlauf von fast anderthalb Jahren stellt im europäischen Tourismusmarkt eine zunehmende Praxis dar. Während im klassischen Pauschalreisegeschäft mit Flug und Hotel weiterhin kurz- und mittelfristige Buchungen dominieren, zeigen sich bei spezialisierten Schienenrundreisen andere Gesetzmäßigkeiten. Die Nachfrage nach Fahrkarten für namhafte Schweizer Panoramazüge übersteigt in den Sommermonaten regelmäßig das Angebot. Da die Betreibergesellschaften der Bahnen, wie die Rhätische Bahn oder die Matterhorn-Gotthard-Bahn, nur begrenzte Sitzplatzkapazitäten in den Aussichtswagen bereitstellen können, sichern sich Reiseveranstalter Kontingente lange im Voraus. Durch die frühe Verfügbarkeit der Programme für das Jahr 2027 versucht der Anbieter, die Planungsabläufe zu entzerren. Für den Reisevertrieb in den Reisebüros bedeutet dies eine verlängerte Vertriebszeitspanne. Um die Beratungskompetenz am Point of Sale zu stärken, flankiert das Mutterunternehmen den Verkaufsstart mit Schulungsmaßnahmen, digitalen Seminaren und gezielten Verkaufsaktionen. Kritiker

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Untersuchung von Wartungsstandards nach visuellen Auffälligkeiten an Verkehrsflugzeugen

Ein in den digitalen Medien verbreitetes Foto eines Passagierflugzeugs des Typs Boeing 777-200 der Fluggesellschaft United Airlines hat eine Debatte über die Sicherheit und Instandhaltung von älteren Verkehrsflugzeugen im kommerziellen Luftverkehr ausgelöst. Die Aufnahme, die eine vermeintliche strukturelle Beschädigung im Übergangsbereich zwischen Tragfläche und Rumpf zeigt, führte zu zahlreichen Diskussionen über die Kontrollmechanismen im Vorfeld eines Linienfluges. Luftfahrtexperten und Wartungstechniker weisen in diesem Zusammenhang auf die Komplexität der visuellen Beurteilung von Flugzeugbauteilen hin. Sie betonen gleichermaßen die Relevanz behördlich regulierter Prüfprozesse, die unabhängig vom chronologischen Alter eines Fluggeräts die kontinuierliche Flugtauglichkeit gewährleisten sollen. Der Vorfall verdeutlicht die zunehmende Sensibilisierung der Öffentlichkeit gegenüber technischen Details im zivilen Luftverkehr, wirft jedoch auch Fragen bezüglich der Verlässlichkeit laienhafter Einschätzungen via Internet auf. Der Verlauf des Vorfalls am Flughafen San Francisco Der Ausgangspunkt der Diskussionen war die Beobachtung einer Passagierin, die sich an Bord eines Fluges einer anderen Fluggesellschaft auf dem San Francisco International Airport befand. Sie fertigte eine Fotografie des Hecks sowie des Flügelwurzelbereichs einer Boeing 777-200 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen N779UA an. Dieses Flugzeug, welches seit Mitte der 1990er-Jahre für United Airlines im Einsatz ist, stand zu diesem Zeitpunkt vor dem Abflug in Richtung des Flughafens Chicago O’Hare. Nach der subjektiven Wahrnehmung der Betrachterin zeigte das Bild einen Riss in der Verkleidung zwischen Tragfläche und Rumpf. Laut ihren eigenen Angaben konfrontierte sie die Besatzung ihres eigenen Fluges mit der Aufnahme, woraufhin die Piloten angeblich Besorgnis äußerten und versuchten, das Bodenpersonal zu informieren. Eine Rückbeorderung der Maschine an das Flugsteiggebäude erfolgte jedoch nicht, und

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Haftstrafe nach Laserattacke auf Passagierflugzeug in Buffalo

Die gezielte Bestrahlung von Flugzeugcockpits mit Laserpointern stellt den Luftverkehr vor erhebliche Herausforderungen. Ein Vorfall am Flughafen Buffalo Niagara International Airport im US-Bundesstaat New York im März 2024 verdeutlicht das Gefährdungspotenzial dieser Handlungen für die Besatzung und die Passagiere an Bord. Der Verursacher wurde nach einem juristischen Verfahren zu einer Haftstrafe verurteilt. Die US-Luftfahrtbehörde verzeichnet seit Jahren eine hohe Anzahl solcher Zwischenfälle, die durch die leichte Verfügbarkeit leistungsstarker Lasergeräte begünstigt werden. Die strafrechtliche Verfolgung und technische Schutzmaßnahmen stehen seither vermehrt im Fokus von Justiz und Luftfahrtverbänden. Der Vorfall im Luftraum von Buffalo Am frühen Morgen des 2. März 2024 befand sich ein Airbus A321 der Fluggesellschaft Delta Air Lines auf dem Anflug auf den Buffalo Niagara International Airport. Der Flug mit der Nummer 2334 war am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport gestartet. An Bord der Maschine befanden sich 175 Passagiere sowie fünf Besatzungsmitglieder. Während des Sinkflugs in der Dunkelheit wurde das Cockpit der Maschine über einen Zeitraum von 60 bis 90 Sekunden kontinuierlich mit einem grünen Laserstrahl ins Visier genommen. Der verantwortliche Pilot, Stephen Harmon, der auf eine 35-jährige Erfahrung im militärischen und zivilen Flugdienst zurückblicken kann, beschrieb die Situation im Nachgang als extrem belastend. Die Blendung traf das Cockpit in einer Phase, in der höchste Konzentration erforderlich war. Aufgrund der technischen Ausstattung des Zielflughafens stand kein vollautomatisches Landesystem zur Verfügung, sodass der Anflug manuell durchgeführt werden musste. Harmon gab an, versucht zu haben, den Sichtkontakt nach außen zu minimieren und sich im Cockpit tief zu positionieren, um der Strahlung zu

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Marktdynamik und Auslastungsentwicklung in der deutschen Kreuzfahrtindustrie

Die deutsche Kreuzfahrtbranche verzeichnet in der laufenden Sommersaison eine Verschiebung der Buchungsmuster hin zu kurzfristigen Reservierungen bei gleichzeitig stabiler Preisstruktur. Im Rahmen einer Branchenpräsentation am Mittwoch, 8. Juli 2026, legte die Führung des Branchenvertreters Aida Cruises aktuelle Kennzahlen zur betrieblichen Auslastung und zur vertrieblichen Entwicklung vor. Trotz makroökonomischer Unsicherheiten bewegt sich die Auslastung der Flotte in den Sommermonaten nahe der Kapazitätsgrenze, getragen durch eine hohe Nachfrage nach Routen im Mittelmeerraum und in Nordeuropa. Während das vierte Quartal durch ein starkes Vorbuchungsniveau für Fernreisen gekennzeichnet ist, offenbaren bestimmte Saisonabschnitte im Spätsommer weiterhin vertrieblichen Handlungsbedarf. Das Unternehmen nutzt die Vorstellung seines Provisionsmodells für das Geschäftsjahr 2026/2027, um die engen Verflechtungen mit dem stationären Reisevertrieb zu festigen und auf veränderte geopolitische Rahmenbedingungen zu reagieren. Kurzfristgeschäft und regionale Unterschiede im Sommer und Winter Das laufende operative Geschäft ist stark von dem sogenannten Last-Minute-Segment geprägt. Nach Angaben von Alexander Ewig, Vice President Sales & Marketing, stabilisiert sich dieses Geschäft im Sommer 2026 auf einem Renditeniveau, das über den Erwartungen der Vorjahre liegt. Die Konzentration der Konsumenten liegt hierbei auf Destinationen innerhalb Europas, die ohne lange Anreisewege erreichbar sind. Insbesondere Seereisen im westlichen und östlichen Mittelmeer sowie Entdeckungstouren entlang der skandinavischen Küsten verzeichnen hohe Buchungsraten. Für die nachfolgende Wintersaison zeichnet sich ein verändertes Konsumverhalten ab, das durch eine Zunahme von langfristigen Vorausbuchungen charakterisiert ist. Das Buchungsvolumen für das erste Quartal, beginnend im Dezember 2026, sowie das zweite Quartal des kommenden Jahres liegt signifikant über den Vergleichswerten des Vorjahres. Im Fokus der Verbraucher stehen in diesem Segment

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Sicherheitszwischenfall am Flughafen Montreal während des Abrollvorgangs einer Passagiermaschine

Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Air Canada ist am 9. Juli 2026 nach der Landung auf dem internationalen Flughafen Montreal-Trudeau von der asphaltierten Rollbahn abgekommen. Die Verkehrsmaschine des Typs Boeing 737 Max 8 befand sich auf dem regulären Linienflug AC774 aus Los Angeles und rutschte beim Einbiegen auf einen Verbindungsweg in den angrenzenden Grünstreifen. Nach offiziellen Angaben des Flughafenbetreibers und der Fluggesellschaft blieben alle Passagiere sowie die Besatzungsmitglieder bei dem Vorfall unverletzt. Das Flugzeug sackte mit dem gesamten Fahrwerk im weichen Untergrund ein, was eine aufwendige Bergungsaktion und temporäre Einschränkungen des Flugbetriebs auf dem betroffenen Pistensystem nach sich zog. Die kanadische Transportsicherheitsbehörde hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Ursachen für den Kontrollverlust beim Manövrieren am Boden zu ermitteln. Verlauf des Fluges und das Manöver auf dem Rollfeld Der Linienflug AC774 hatte am Vormittag in der kalifornischen Metropole Los Angeles abgehoben und verlief während der Reiseflugphase ohne nennenswerte Vorkommnisse. Bei der Ankunft im Osten Kanadas wiesen die Piloten die Maschine für den Anflug auf die Landebahn 06L ein. Das Aufsetzen des zweimotorigen Schmalrumpfflugzeugs erfolgte innerhalb der regulären Parameter auf der asphaltierten Oberfläche der Piste. Der Zwischenfall ereignete sich erst beim anschließenden Entlastungsvorgang, als die Besatzung die Landebahn verlassen sollte, um das Flugzeug in Richtung des Terminalgebäudes zu steuern. Für das Verlassen der Bahn war der zugewiesene Taxiway B3 vorgesehen. Beim Einbiegen in diesen Verbindungsweg verlor das Flugzeug den notwendigen Halt auf der markierten Rollbahnfläche. Die Boeing 737 Max 8 steuerte über den äußeren Rand des Asphalts hinaus. Bild- und Videomaterial von

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Anhaltende Streiks bei Airbus in Spanien belasten die Produktionsplanung des Luftfahrtkonzerns

Die gewerkschaftlichen Auseinandersetzungen bei den spanischen Tochtergesellschaften des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus haben sich im Juli 2026 erheblich verschärft. Nach dem Scheitern einer Verhandlungsrunde zwischen Arbeitnehmervertretern und der Unternehmensleitung wurde der laufende Arbeitskampf bis zum 31. Juli 2026 verlängert. Die Proteste, die ursprünglich von der unabhängigen Fachgewerkschaft SIPA initiiert wurden, haben mittlerweile Unterstützung durch weitere Arbeitnehmerorganisationen erhalten, was zu einer Ausweitung auf mehrere Produktionsstandorte im ganzen Land führte. Im Zentrum des Konflikts stehen Forderungen nach einem inflationsausgleichenden Lohnzuwachs angesichts solider Unternehmensgewinne sowie Kritik an restriktiven Regelungen zum mobilen Arbeiten und zur Erfassung von Fehlzeiten. Die anhaltenden Arbeitsniederlegungen treffen das Unternehmen in einer Phase, in der die globalen Lieferketten ohnehin unter Druck stehen und die Produktionsraten in den zivilen und militärischen Sparten gesteigert werden sollen. Strukturelle Zersplitterung der Gewerkschaften und Verlauf des Arbeitskampfes Die Streikwelle im spanischen Luftfahrtsektor begann offiziell am 1. Juli 2026, nachdem die Gewerkschaft Sindicato Independiente de Profesionales Aeronauticos zu befristeten Arbeitsniederlegungen aufgerufen hatte. SIPA repräsentiert als zweitgrößte Arbeitnehmervertretung an den spanischen Airbus-Standorten einen bedeutenden Teil der Belegschaft. Ein Treffen zwischen den gewerkschaftlichen Delegierten und dem Management am 8. Juli 2026 brachte keine Annäherung, woraufhin die Fortführung der Maßnahmen beschlossen wurde. In den darauffolgenden Tagen schlossen sich andere Verbände dem Arbeitskampf an, darunter die Unión General de Trabajadores, eine der beiden großen nationalen Dachgewerkschaften Spaniens. Die größte Gewerkschaft innerhalb der spanischen Airbus-Werke, die Comisiones Obreras, verhält sich in der aktuellen Phase jedoch distanziert. CCOO war maßgeblich an der Aushandlung des derzeit gültigen Tarifvertrags beteiligt und lehnt eine

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Wetterbedingte Beeinträchtigungen und Personalengpässe führen zu massiven Flugausfällen im Großraum New York

Ein Zusammenspiel aus schweren Sommerunwettern und anhaltenden personellen Engpässen bei der US-amerikanischen Flugsicherung hat am Freitag, 10. Juli 2026, zu erheblichen Störungen im Flugverkehr an den drei Hauptflughäfen von New York City geführt. Mehr als 500 Flüge mussten komplett annulliert werden, während über 4.000 Verbindungen teils stundenlange Verspätungen verzeichneten. Betroffen waren der John F. Kennedy International Airport, der LaGuardia Airport sowie der Newark Liberty International Airport im benachbarten Bundesstaat New Jersey. Tausende Reisende saßen an den Terminals fest, verpassten Anschlussflüge oder mussten ihre Reisepläne kurzfristig ändern. Die Region New York zählte an diesem Tag zu den am stärksten betroffenen Luftfahrtknotenpunkten der Vereinigten Staaten, da die Fluggesellschaften aufgrund der dichten Abfolge von Gewitterzellen kaum Möglichkeiten zur operativen Erholung sahen. Die Ursachenkette aus meteorologischen Faktoren und Kontrollkapazitäten Die US-Bundesluftfahrtbehörde Federal Aviation Administration führte die weitreichenden Unterbrechungen auf eine Kombination aus gefährlichen Wetterbedingungen und einer limitierten Kapazität in den regionalen Kontrollzentren zurück. Beide Faktoren reduzierten die Anzahl der Starts und Landungen, die pro Stunde sicher abgewickelt werden konnten, drastisch. Das Durchziehen von schweren Gewittern im Nordosten der USA zwang die Fluglotsen dazu, die Sicherheitsabstände zwischen den einzelnen Flugzeugen im Luftraum signifikant zu vergrößern. Starkregen, Blitzeinschläge und eine stark eingeschränkte Sicht behinderten zudem zeitweise die Abfertigungsprozesse auf den Vorfeldern der Flughäfen, da die Bodencrews bei Blitzgefahr aus Sicherheitsgründen die Arbeit im Freien unterbrechen mussten. Erschwert wurde die Situation durch den bekannten Mangel an zertifizierten Fluglotsen bei der nationalen Flugsicherung. Wenn das Personalniveau bereits unter den Sollvorgaben liegt, verlangsamt sich die Bewältigung des aufgelaufenen Flugstaus

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