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Übernahme der LUG Aircargo Handling GmbH durch Lufthansa Cargo

Die Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo AG übernimmt sämtliche Geschäftsanteile der LUG Aircargo Handling GmbH von der Bremer Dettmer Group. Mit diesem Erwerb sichert sich die Frachtsparte des Lufthansa-Konzerns einen direkten Zugriff auf erweiterte Frachtumschlagskapazitäten an zentralen deutschen Flughafenstandorten. Über den Kaufpreis sowie die detaillierten finanziellen Konditionen der Vereinbarung haben die beteiligten Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme umfasst eine Hallen- und Lagerfläche von insgesamt rund 50.000 Quadratmetern, die sich auf die Flughäfen Frankfurt am Main, München und Hamburg verteilt. Die Transaktion steht derzeit noch unter dem Vorbehalt der fusionskontrollrechtlichen und behördlichen Genehmigungen durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden. Nach dem Vollzug der Übernahme soll die LUG Aircargo Handling GmbH als eigenständiges Tochterunternehmen weitergeführt werden, wobei die bestehenden Organisationsstrukturen, Verträge und Kundenbeziehungen zu Drittgesellschaften unverändert erhalten bleiben. Ausweitung der Lagerinfrastruktur und Kapazitätsreserven an deutschen Drehkreuzen Der Logistikmarkt an europäischen Großflughäfen ist seit mehreren Jahren durch eine hohe Auslastung der bestehenden Abfertigungsflächen gekennzeichnet. Die Übernahme der LUG Aircargo Handling GmbH verschafft Lufthansa Cargo einen Zugewinn an operativer Logistikfläche, ohne dass dafür langwierige Neubau- oder Erweiterungsverfahren an den betroffenen Flughäfen initiiert werden müssen. Die zusätzlich erworbenen 50.000 Quadratmeter überdachter Lager- und Umschlagfläche befinden sich an den wichtigsten Standorten der deutschen Zivilluftfahrt. Am Flughafen Frankfurt am Main, dem zentralen Drehkreuz von Lufthansa Cargo, verfügt die LUG über umfangreiche Abfertigungskapazitäten in der CargoCity Süd. Diese Flächen ergänzen das konzerneigene Frachtzentrum in der CargoCity Nord. Neben dem Hauptstandort Frankfurt sichert sich das Unternehmen durch die Transaktion auch modernisierte Umschlagsflächen an den Standorten München und Hamburg, die als Zubringer- und Regionalzentren

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1.600 Teilnehmer beim dritten Airport-Night-Run in Klagenfurt

Am 12. September 2026 fand auf dem Gelände des Flughafens Klagenfurt die dritte Ausgabe des sogenannten Airport Night Run statt. Im Rahmen dieser Abendveranstaltung wurde die reguläre Start- und Landebahn des Kärntner Landesflughafens temporär für den regulären Flugverkehr gesperrt und für den Breitensport freigegeben. Mit insgesamt 1.600 registrierten Teilnehmern verzeichnete die organisatorische Leitung einen neuen Höchststand bei den Anmeldungen, nachdem das ursprünglich vorgesehene Startkontingent aufgrund der Nachfrage im Vorfeld aufgestockt worden war. Die Sportveranstaltung wurde in Kooperation mit der Kärntner Landesinitiative Gesundheit fördern, Kärnten bewegen sowie dem regionalen Radiosender Antenne Kärnten organisiert. Neben der sportlichen Nutzung der luftfahrttechnischen Infrastruktur stand die Generierung von Mitteln für soziale Projekte in der Region im Vordergrund des Veranstaltungskonzepts. Ablauf des Laufwettbewerbs und funktionale Einbindung der Pisteninfrastruktur Die zeitliche Ansetzung des Rennens war auf das späte Abendfenster ausgerichtet, um den regulären Flugbetrieb am Flughafen Klagenfurt nicht zu beeinträchtigen. Nach der formellen Freigabe durch die Flugbetriebsleitung und der Absicherung der Pistenbereiche wurde die 5,5 Kilometer lange Rundstrecke auf dem Asphalt der Start- und Landebahn um 21:00 Uhr pünktlich für eine Dauer von 90 Minuten geöffnet. Die Beleuchtung des Rollfeldes und der Pistenrändern diente dabei als visuelle Orientierung für die Läufer, Walkenden und Rollstuhlfahrer. Im Gegensatz zu klassischen Leichtathletikveranstaltungen verzichteten die Betreiber auf eine Wertung nach Zeiterfassung oder Platzierungen. Obwohl die individuellen Laufzeiten der Akteure elektronisch erfasst wurden, erfolgte keine finale Siegerehrung nach Leistungsdaten. Dieses Konzept zielt darauf ab, breite Bevölkerungsschichten ohne sportlichen Leistungsdruck einzubinden. Die Bewältigung der Distanz war in unterschiedlichen Fortbewegungsarten möglich, was auch Personen

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Regionale Pauschalreisen: Rhomberg buhlt um Frühbucher

Der Vorarlberger Reiseveranstalter Rhomberg Reisen hat sein Buchungsprogramm für den Sommer 2027 auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika freigeschaltet. Das Angebot umfasst Frühbucherkonditionen für Vorausbuchungen bis Ende des Jahres 2026 sowie Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten im Rahmen einer optionalen Tarifregelung. Das Streckennetz basiert auf Voll- und Teilcharterverbindungen von regionalen Verkehrsflughäfen in Österreich, Süddeutschland und der Schweiz zu den korsischen Zielhäfen Calvi und Figari. Im Zentrum des Beherbergungsangebots steht das konzerneigene Feriendorf in der Bucht von Calvi, für das neben Preisnachlässen auch technische Modernisierungen an der Unterbringungsinfrastruktur angekündigt wurden. Regionales Flugangebot von Fünf Abflughäfen in der Bodenseeregion und Österreich Das Beförderungskonzept von Rhomberg Reisen setzt für das Sommerprogramm 2027 erneut auf eine dezentrale Anbindung über Regionalflughäfen im Einzugsgebiet des Alpen-Adria-Raums und Süddeutschlands. Die Charterflüge bedienen die Flugverbindungen von den Standorten Memmingen, Friedrichshafen, Salzburg, Innsbruck sowie St. Gallen-Altenrhein. Zielort im Norden der Insel ist der Flughafen Calvi-Sainte Catherine, der auf kurzem Weg die Anreise in die Region Balagne ermöglicht. Ergänzend zum Nord-Programm bietet der Veranstalter ab dem Schweizer Flughafen St. Gallen-Altenrhein eine direkte Charterverbindung zum Flughafen Figari-Sud Corse im Süden der Insel an. Dieses Angebot richtet sich an Reisende mit dem Zielort in der Region um Porto-Vecchio und Bonifacio. Die Kooperationen mit regionalen Fluggesellschaften wie People’s oder weiteren Charterpartnern ermöglichen dem Reiseveranstalter Nischenverbindungen abseits der großen Hauptstadtdrehkreuze, was für Passagiere aus der Region Bodensee und den österreichischen Bundesländern verkürzte Anfahrtszeiten zu den Abflugterminals bedeutet. Konditionen für Frühbucher und Vertragsbedingungen für Stornierungen Um die Auslastung der gecharterten Flugkapazitäten frühzeitig abzusichern, arbeitet Rhomberg Reisen mit gestaffelten

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Ausbau des Wartungsbetriebs der Alpha Air GmbH am Flughafen Mönchengladbach

Die am Flughafen Mönchengladbach ansässige Alpha Air GmbH vergrößert ihre betrieblichen Kapazitäten am Standort maßgeblich. Das auf die Wartung und Instandhaltung von Geschäftsreiseflugzeugen spezialisierte Unternehmen zieht von seiner bisherigen Wartungshalle in ein größeres Objekt auf dem Flughafenareal um. Durch die Übernahme der neuen Luftfahrzeughalle verdreifacht sich die nutzbare Wartungsfläche des Betriebs von bisher rund 1.200 Quadratmetern auf künftig etwa 3.600 Quadratmeter. Die Investition dient der Bewältigung einer steigenden Nachfrage im Segment der Business Aviation sowie der technischen Ausrichtung auf größere Flugzeugklassen. Der reguläre Betrieb in den erweiterten Räumlichkeiten ist nach Abschluss der erforderlichen Anpassungs- und Umbaumaßnahmen für das zweite Quartal 2027 terminiert. Erweiterung des technischen Leistungsspektrums auf größere Flugzeugtypen Die Bereitstellung der dreifachen Hallenfläche ermöglicht es dem Instandhaltungsbetrieb, parallele Wartungsabläufe an mehreren Maschinen durchzuführen und komplexere Arbeitsumfänge zu übernehmen. Alpha Air hat sich seit der Ansiedlung am Flughafen Mönchengladbach im Jahr 2021 vor allem auf die Betreuung von Flugzeugen der Cessna-Citation-Reihe sowie anderer Business-Jet-Muster fokussiert. Mit dem Umzug sollen künftig auch größere Modelle der Midsize- und Super-Midsize-Kategorie in das Portfolio aufgenommen werden. Zu den Zielmustern gehören unter anderem die Cessna Citation Sovereign sowie die Sovereign+ (Model 680), die Citation Latitude (Model 680A) und die Citation Longitude (Model 700). Zudem soll die bestehende Kompetenz bei der Betreuung der Pilatus PC-24 weiter vertieft werden. Serkan Akin, Accountable Manager der Alpha Air GmbH, verwies darauf, dass die neue Halleninfrastruktur die operative Flexibilität erhöht, um größere Maschinen aufzunehmen und gleichzeitig anspruchsvolle Wartungsprojekte nebeneinander abzuwickeln. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Standortentwicklung in Mönchengladbach Der Verkauf der Luftfahrzeughalle

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Branchenveranstaltung und Wirtschaftsbilanz der AirportCity am Flughafen Wien

Am 10. September 2026 fand im Vienna Airport Conference & Innovation Center die fünfte Ausgabe der Vienna Airport Business Night statt. Zu dem Netzwerkevent erschienen über 450 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur. Im Zentrum des Programms standen gesellschaftliche und europapolitische Themenstellungen, präsentiert unter anderem in einer Keynote von Europaministerin Claudia Bauer. Darüber hinaus vergab die Betreibergesellschaft Flughafen Wien AG im Rahmen der Veranstaltung Auszeichnungen an ansässige Unternehmen und Dienstleister. Der Event diente der Standortgesellschaft gleichzeitig als Rahmen, um das Leistungsangebot des Immobilien- und Gewerbekomplexes der Vienna AirportCity vorzustellen, in dem derzeit über 250 Unternehmen mit mehr als 23.000 Beschäftigten tätig sind. Schwerpunkte der Keynote und Präsenz von Vertretern aus Wirtschaft und Politik Die Veranstaltung wurde von Vorstandsmitglied Günther Ofner sowie Wolfgang Scheibenpflug, Geschäftsbereichsleiter für Immobilien- und Standortmanagement der Flughafen Wien AG, eröffnet. Durch die Präsentationen und Gesprächsrunden führte Moderatorin Sandra König. Den inhaltlichen Impuls lieferte Europaministerin Claudia Bauer, die in ihrer Rede auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen innerhalb der Europäischen Union und die Positionierung des Standorts Österreich im internationalen Wettbewerb einging. Unter den geladenen Gästen befanden sich Entscheidungsträger verschiedener Branchen. Unter anderem nahmen Gerhard Starsich von der Münze Österreich, Christian Pöttler vom Echo Medienhaus, Georg Hirsch-Stronstorff für Eurest, Alexander Scheuwimmer vom Österreichischen Juristenverband, Kulturmanager Daniel Serafin, Aufsichtsrätin Elisabeth Stadler sowie Georg Wailand vom Wirtschaftsmagazin GEWINN an der Begegnung teil. Die musikalische Gestaltung des Abends übernahm die Sängerin Caroline Kreutzberger mit ihrer Band. Prämierung von Standortpartnern mit den Vienna Airport Business Awards Ein fester Bestandteil des Programms war die Vergabe

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Graz nimmt neuen Panther-6×6-Löschzug in Betrieb

Die Betriebsfeuerwehr des Flughafens Graz hat ihren Fuhrpark mit der offiziellen Indienststellung eines neuen Flugfeldlöschfahrzeugs des Typs Panther 6×6 vom Hersteller Rosenbauer erweitert. Das Fahrzeug, das unter dem internen Rufnamen FLF 3 geführt wird, traf am 26. Mai 2026 am Steirischen Flughafen ein und durchlief in den Folgewochen ein umfassendes Schulungsprogramm für die Einsatzkräfte. Nach Abschluss der Einweisungsphase wurde das Spezialfahrzeug durch Pfarrer Edmund Murher von der Pfarre Feldkirchen bei Graz im Rahmen einer feierlichen Fahrzeugtaufe für den regulären Dienst freigegeben. Die Geschäftsführer des Flughafens Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, verwiesen im Zuge der Übergabe auf die zentrale Rolle einer leistungsfähigen Brandschutzinfrastruktur für den fortlaufenden Passagier- und Frachtflugbetrieb am Standort. Technische Spezifikationen des Spezialfahrzeugs von Rosenbauer Das neu beschaffte Einsatzfahrzeug basiert auf der aktuellen Generation des Modells Panther 6×6 des österreichischen Feuerwehrausrüsters Rosenbauer. Das Dreiachs-Fahrzeug verfügt über eine Motorleistung von 700 PS, die ein rasches Beschleunigen auf dem Rollfeld ermöglicht. Ein wesentliches Element der Ausstattung bildet das sogenannte Pump-and-Roll-System, welches das Abgeben von Löschmitteln bereits während der Fahrt erlaubt, um im Einsatzfall Zeit zu sparen. Die integrierte Feuerlöschpumpe erreicht eine Förderleistung von bis zu 8.000 Litern pro Minute. Der Löschmittelvorrat der Maschine umfasst einen Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 12.500 Litern sowie einen getrennten Schaummitteltank für 1.500 Liter. Zur Ausbringung des Löschmittels stehen ein Frontwerfer an der Fahrzeugschnauze sowie ein auf dem Dach montierter Wasserwerfer zur Verfügung. Der Dachmonitor erzielt eine Auswurfweite von bis zu 100 Metern, wodurch auch weiter entfernte Brandherde an großen Flugkörpern bekämpft werden können. Regulatorische

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August 2026: Frankfurt mit leichtem Rückgang

Der Flughafen Frankfurt verzeichnete im August 2026 ein Passagieraufkommen von rund 6,3 Millionen Reisenden, was einem leichten Rückgang von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Unbeschadet dieses geringfügigen Rückgangs stellte das Ergebnis den bisherigen Monatsrekord für das Kalenderjahr 2026 dar. An den zwei verkehrsreichsten Tagen des Monats wurden jeweils mehr als 220.000 Passagiere an Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz abgefertigt. Das Fracht- und Luftpostaufkommen wuchs hingegen um 2,9 Prozent auf 179.400 Tonnen. Im Gegensatz zum Passagier- und Frachtbereich sank die Zahl der Flugbewegungen um 4,6 Prozent auf 40.968 Start- und Landungen, während das maximale Abfluggewicht um 1,6 Prozent auf etwa 2,6 Millionen Tonnen zurückging. Weltweit verzeichneten die von der Fraport AG betriebenen Auslandsflughäfen größtenteils Zuwächse, sodass das Gesamtaufkommen des Konzerns um 2,1 Prozent auf rund 24,1 Millionen Passagiere stieg. Betriebsentwicklung und Kapazitätsauslastung am Standort Frankfurt Die Verkehrszahlen des Flughafens Frankfurt im August 2026 spiegeln eine Phase der Konsolidierung im deutschen Luftverkehrsmarkt wider. Der Rückgang der Flugbewegungen um 4,6 Prozent bei einem nahezu stabilen Passagieraufkommen weist auf eine höhere Sitzplatzauslastung der eingesetzten Flugzeuge sowie den verstärkten Einsatz größerer Flugzeugmuster hin. Dieser Effekt zeigt sich auch in der Entwicklung der maximalen Startgewichte, die mit einem Minus von 1,6 Prozent weniger stark nachgaben als die Zahl der Starts und Landungen. Der Anstieg des Frachtaufkommens um 2,9 Prozent auf 179.400 Tonnen verdeutlicht die kontinuierliche Nachfrage im Bereich der Luftfracht, die als Indikator für den globalen Warenaustausch gilt. Der Standort Frankfurt festigt damit seine Rolle als eines der zentralen europäischen Frachtdrehkreuze. Trotz des saisonal bedingten Spitzenverkehrs

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Wetlease: Croatia Airlines mietet zweite ATR72 von ETF Airways

Die kroatische Nationalfluggesellschaft Croatia Airlines plant für die Sommersaison 2027 eine Ausweitung ihrer Flugkapazitäten im regionalen Streckennetz durch den verstärkten Einsatz gemieteter Turboprop-Flugzeuge. Nach derzeit vorliegenden Flugplandaten beabsichtigt die Fluggesellschaft, ein zweites Luftfahrzeug vom Typ ATR im Wege des sogenannten Wet-Lease-Verfahrens anzumieten. Als Partner für diese Kapazitätserweiterung steht die kroatische Fluggesellschaft ETF Airways im Fokus, die ihre eigene Turboprop-Flotte weiter ausbaut. Durch den Einsatz des zusätzlichen Flugzeugs verdoppelt sich das geplante Flugvolumen von Croatia Airlines mit diesem Flugzeugtyp im Vergleich zur Sommersaison 2026, berichtet Ex-Yu-Aviation.com. Diese Maßnahme dient dazu, schwächer ausgelastete Regionalstrecken effizient zu bedienen, während die eigene Kernflotte der Airline schrittweise auf den einheitlichen Flugzeugtyp Airbus A220 umgestellt wird. Verdopplung des Flugangebots mit ATR-Flugzeugen im Sommerflugplan 2027 Der aktuelle Flugplan für die Sommersaison 2027 verdeutlicht das veränderte Einsatzkonzept der Fluggesellschaft. Für den Monat Juli 2027 hat Croatia Airlines insgesamt 544 Flüge mit Maschinen des Typs ATR eingeplant. Dies entspricht einem Angebot von 38.080 Sitzplätzen auf den betroffenen Verbindungen und bedeutet eine Steigerung um genau 100 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Juli 2026. Der Hauptteil der Flüge mit dem Turboprop-Gerät konzentriert sich auf das Drehkreuz am Flughafen Zagreb. Die am häufigsten bediente Strecke mit diesem Flugzeugtyp ist die Verbindung zwischen der kroatischen Hauptstadt und Sarajevo. Darüber hinaus sind von Zagreb aus Flüge nach München, Wien und Zürich mit der ATR eingeplant. Auf innerkroatischen Routen sowie im regionalen Nachbarland wird das Muster zwischen Zagreb und Dubrovnik, Mostar, Pula, Split sowie Zadar eingesetzt. Ergänzende Streckenführungen außerhalb des Drehkreuzes Zagreb Neben der Anbindung

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Podgorica: Air Montenegro einziger Bewerber für fünf PSO-Strecken

Die montenegrinische Fluggesellschaft Air Montenegro hat als einziger Bieter Angebote im Rahmen einer staatlichen Ausschreibung zur Durchführung von subventionierten Flugverbindungen im gemeinwirtschaftlichen Interesse eingereicht. Die Ausschreibung betrifft fünf Flugstrecken ab der Hauptstadt Podgorica, die das Ziel haben, ganzjährige Anbindungen an europäische Hauptstädte und Wirtschaftszentren sicherzustellen. Das Ministerium für Verkehr befindet sich derzeit in der Phase der formalen Prüfung der eingereichten Unterlagen, berichtet Ex-Yu-Aviation.com. Die Einreichungsfrist für das Vergabeverfahren endete am 31. August 2026. Eine Entscheidung über die endgültige Auftragsvergabe steht noch aus, da das Fehlen von Mitbewerbern nicht automatisch zu einem Zuschlag führt, sondern das Erfüllen sämtlicher geforderter Vergabekriterien voraussetzt. Detaillierte Finanzierung und Streckenstruktur des Subventionsprogramms Das staatliche Programm zur Sicherung der gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen umfasst ein Gesamtwertvolumen von rund 4,79 Millionen Euro ohne Mehrwertsteuer. Die Strecken wurden einzeln ausgeschrieben, um potenziell mehreren Fluggesellschaften die Abgabe von Angeboten für einzelne Destinationen zu ermöglichen. Air Montenegro reichte Angebote für alle fünf im Paket enthaltenen Flugziele ein. Die fünf vorgesehenen Flugstrecken verbinden Podgorica mit Brüssel, Paris Charles de Gaulle, Frankfurt am Main, Zagreb und Bari. Den höchsten geschätzten Vertragswert weist die Verbindung nach Brüssel mit 1,49 Millionen Euro auf. Für die Strecke nach Paris sind 1,05 Millionen Euro veranschlagt. Die Verbindung nach Frankfurt wird mit 912.660 Euro kalkuliert, während für Bari 680.742 Euro und für die Verbindung in die kroatische Hauptstadt Zagreb 661.790 Euro veranschlagt sind. Das Ziel der Maßnahme besteht darin, Destinationen zu bedienen, die in den Sommermonaten kommerziell ertragreich sein können, jedoch in der verkehrsärmeren Wintersaison ohne staatliche Ausgleichszahlungen kaum eigenwirtschaftlich

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Land Oberösterreich will Flughafen Linz komplett übernehmen und später privatisieren

Die Stadt Linz beabsichtigt, ihren 50-Prozent-Anteil am Flughafen Linz an das Land Oberösterreich zu übertragen. Durch diesen Schritt würde das Land Oberösterreich vorübergehend zum Alleineigentümer der Infrastruktureinrichtung werden, bevor in einem nachgelagerten Schritt private Investoren eingebunden werden sollen. Diese geplante Eigentümerübernahme trifft im oberösterreichischen Landtag auf politische Diskussionen. Die Landtagsfraktion der Grünen fordert vor dem Abschluss rechtlich bindender Verträge die vollständige Offenlegung aller finanziellen Kennzahlen, Gutachten und Haftungsrisiken sowie die Festlegung eines langfristigen Betriebskonzepts. Hintergrund der Debatte sind prognostizierte operative Verluste, anstehende Sanierungsmaßnahmen an der Bahninfrastruktur und die kritische Bewertung des Unternehmenswerts durch den Landesrechnungshof sowie externe Sachverständige. Finanzielle Rahmenbedingungen und Prognosen des Landesrechnungshofes Die wirtschaftliche Situation des Flughafens Linz ist seit längerer Zeit Gegenstand finanzieller Überprüfungen. Der Landesrechnungshof Oberösterreich hat in einem Bericht Ende 2025 die Erstellung und Vorlage einer langfristigen Ausrichtung für das Unternehmen an den Landtag angemahnt. Nach den Berechnungen der Prüfinstanz ergibt sich für den Flughafen bis zum Jahr 2035 ein zusätzlicher öffentlicher Finanzbedarf, der je nach Szenario zwischen 27,6 Millionen Euro und 45 Millionen Euro liegt. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 wird mit einem operativen Defizit von rund neun Millionen Euro gerechnet. Neben dem laufenden Betriebsergebnis belasten künftige Investitionen und rechtliche Risiken die Bilanz. Medienberichten zufolge weist ein im Auftrag der Stadt Linz erstelltes Gutachten einen negativen Unternehmenswert aus, während der theoretische Liquidationswert im Falle einer Schließung lediglich auf zwei bis vier Millionen Euro beziffert wird. In diesen Berechnungen sind anstehende Sanierungsarbeiten an der Start- und Landebahn sowie potenzielle Schadenersatzansprüche im Zusammenhang mit Verunreinigungen von

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