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Neuordnung der Routenstrukturen bei HX Expeditions für das Fahrplanprogramm der Jahre 2028 und 2029

Der globale Anbieter von Expeditionskreuzfahrten HX Expeditions hat sein vollständiges Fahrprogramm für die Saison 2028/2029 präsentiert und in den Verkauf gegeben. Das Portfolio der norwegischen Traditionsmarke zeigt spürbare Anpassungen im Hinblick auf Routenlängen, Einstiegsports und geografische Schwerpunkte. Neben der Einführung von Starts auf den Falklandinseln für Polarreisen wurden in Regionen wie Alaska und Grönland verkürzte Fahrten konzipiert, die sich an verändertes Kundenverhalten anpassen. Erstmals etabliert das Unternehmen zudem ein eigenes Reiseangebot innerhalb Skandinaviens. Die Anpassungen spiegeln den Versuch wider, veränderte Reisenachfragen bei Logistik und Flexibilität mit anspruchsvollen polaren und subpolaren Expeditionen zu verbinden. Veränderte Einflugrouten und Fahrpläne für die Antarktis sowie Südgeorgien Die Antarktis und die Insel Südgeorgien bleiben der zentrale Kernbereich des weltweiten Expeditionscruisings. Im Rahmen des neuen Saisonprogramms setzt HX Expeditions mit dem Hybrid-Schiff Roald Amundsen unter anderem eine 19-tägige Schiffsreise ein, die Fahrten zum antarktischen Kontinent mit Anläufen in Südgeorgien kombiniert. Die Verbindung zweier stark nachgefragter Polarregionen auf einer einzigen Route zielt darauf ab, die Gesamtreisedauer effizienter zu gestalten. Als nennenswerter logistischer Schritt gilt das Vorhaben, die Falklandinseln wieder verstärkt als direkten Ausgangspunkt für Antarktis-Expeditionen zu nutzen. Nach mehr als zehn Jahren nimmt damit erstmals wieder ein großer Anbieter für Seereisen Fahrten ab dem Hauptort Port Stanley auf. Durch den Start im Südatlantik verkürzen sich die Transitzeiten auf See im Vergleich zu den traditionellen Abfahrten aus dem südamerikanischen Feuerland, was den Passagieren einen längeren Aufenthalt in den Zielgebieten ermöglicht. Voraussetzung hierfür ist eine funktionierende Fluganbindung zur Inselgruppe, die den Transfers der Reisenden gewachsen sein muss. Fokus auf

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Vereinbarungen zwischen vietnamesischen Fluggesellschaften und Airbus über die Beschaffung von 55 Verkehrsflugzeugen

Zwei vietnamesische Luftfahrtunternehmen haben im Rahmen diplomatischer Gespräche in Paris Vereinbarungen mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus unterzeichnet. Die Absichtserklärungen umfassen die Lieferung von insgesamt 55 Verkehrsflugzeugen. Die staatliche Fluggesellschaft Vietnam Airlines plant die Anschaffung von fünf Langstreckenflugzeugen des Typs A350-900, um ihre internationale Flotte zu verstärken. Zeitgleich hat die private Vietravel Airlines eine Absichtserklärung über die Abnahme von 50 Schmalrumpfflugzeugen der Serien A220 und A321neo abgegeben. Die Auslieferungszeiträume erstrecken sich bis in die Jahre 2033 und 2034, was die derzeitigen Kapazitätsgrenzen und die langen Auftragsbestände bei den großen Flugzeugherstellern widerspiegelt. Die Vereinbarungen unterstreichen das Wachstum des vietnamesischen Luftverkehrsmarktes, der im regionalen Vergleich an Bedeutung gewinnt. Ausbau der Langstreckenflotte von Vietnam Airlines Die nationale Fluggesellschaft Vietnam Airlines verfolgt das Ziel, ihre Großraumflotte in den kommenden zehn Jahren um bis zu 30 Maschinen zu erweitern. Die nun vereinbarten fünf Exemplare des Typs A350-900 sollen die bestehende Flotte ergänzen, die derzeit aus 14 Flugzeugen dieses Musters besteht. Vietnam Airlines war im Jahr 2015 einer der ersten Betreiber des A350-900 weltweit. Die zusätzlichen Langstreckenflugzeuge sind für den Einsatz auf Verbindungen nach Europa, Australien und Nordamerika vorgesehen, wo die Fluggesellschaft eine Steigerung des Passagieraufkommens erwartet. Zur Überbrückung von Kapazitätsengpässen nutzt das Unternehmen derzeit auch geleaste Flugzeuge. Neben den Vereinbarungen mit Airbus arbeitet Vietnam Airlines an einer zweigleisigen Beschaffungsstrategie. Das Unternehmen hat eine Festbestellung über 50 Maschinen des Typs Boeing 737 MAX 8 getätigt, die für Strecken innerhalb Asiens vorgesehen sind. Durch die Kombination von Kurz-, Mittel- und Langstreckenflugzeugen versucht die Fluggesellschaft, flexibel auf Schwankungen in

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Drohender Arbeitskampf bei Icelandair durch angekündigten unbefristeten Streik der Flugzeugtechniker

Bei der isländischen Fluggesellschaft Icelandair steht der Flugbetrieb vor gravierenden Beeinträchtigungen. Die Gewerkschaft Félag íslenskra flugumferðarstjóra beziehungsweise der Verband der isländischen Flugzeugtechniker (FVFI) hat ihre Mitglieder ab dem 23. September 2026 zu einem unbefristeten Streik aufgerufen. Die Entscheidung folgt auf ein klares Votum der Gewerkschaftsmitglieder, bei dem sich 88,3 Prozent der Beteiligten für die Durchführung von Arbeitskampfmaßnahmen aussprachen. Der Tarifkonflikt zwischen der Fluggesellschaft und dem technischen Personal zieht sich bereits über einen längeren Zeitraum hin und betrifft grundlegende Vergütungsfragen. Die Unternehmensführung warnt vor spürbaren Folgen für den internationalen Passagierverkehr und bemüht sich um die Einsetzung eines staatlichen Schiedsverfahrens, um den Stillstand in den Verhandlungen zu überwinden. Hintergrund und Verlauf der gescheiterten Tarifverhandlungen Die Ursachen der aktuellen Auseinandersetzung liegen in langwierigen Verhandlungen über die Anpassung der Gehaltsstrukturen. Erste Gespräche zwischen Icelandair und der Vertretung der Flugzeugmechaniker wurden bereits im November 2025 aufgenommen. Da im Laufe der Verhandlungen keine Annäherung erzielt werden konnte, wurde der Konflikt im Februar 2026 an die staatliche Schlichtungsstelle in Island übergeben. Trotz der Vermittlungsversuche riss der direkte Gesprächsfaden zwischen den Tarifparteien im Juni 2026 vorläufig ab. Kern der Differenzen sind die Lohnforderungen des technischen Personals. Die Gewerkschaft FVFI begründet ihre Forderungen mit einem deutlichen Nachholbedarf bei den Gehältern im Vergleich zu anderen Qualifikationsgruppen innerhalb der Luftfahrtbranche und verwandter Industriezweige. Aus Sicht der Arbeitnehmervertretung spiegelt die derzeitige Vergütung weder die hohe Verantwortung für die technische Sicherheit der Luftfahrzeuge noch die gestiegenen Lebenshaltungskosten wider. Icelandair bestätigte, dass die Vorstellungen der beiden Parteien in finanzieller Hinsicht weit auseinanderliegen, und plädiert

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Nachtlandeverbot am Flughafen Frankfurt führt zu Ausweichlandung eines Condor-Fluges in Köln

Ein Flug der deutschen Fluggesellschaft Condor von Olbia auf Sardinien nach Frankfurt am Main hat am 11. September 2026 zu einer nächtlichen Flugumleitung geführt. Die Maschine verfehlte die streng geregelte Ausnahmegenehmigung für Landungen bis Mitternacht am Flughafen Frankfurt am Main um wenige Sekunden. Das Flugzeug musste den Landeanflug in einer Höhe von wenigen hundert Metern abbrechen und zum Flughafen Köln/Bonn ausweichen. Der Vorfall verdeutlicht die Zielkonflikte zwischen den gesetzlichen Bestimmungen zum Lärmschutz an Großflughäfen, den betriebswirtschaftlichen Erwägungen von Luftfahrtunternehmen und den Fluggastrechten nach europäischen Richtlinien. Für die Passagiere bedeutete der Vorfall eine mehrstündige Verzögerung sowie einen nächtlichen Weitertransport vom Ausweichflughafen an ihr eigentliches Ziel. Ablauf des Fluges und zeitlicher Verlauf vor dem Abbruch Flug DE1809 war ursprünglich für einen planmäßigen Abflug am Spätabend im italienischen Olbia vorgesehen. Aufgrund von Verzögerungen im vorherigen Flugbetrieb konnte die Maschine des Typs Airbus A320-214 jedoch erst um 22:39 Uhr vom Flughafen Olbia abheben, was einer Verspätung von mehr als zwei Stunden gegenüber der ursprünglichen Flugplanung entsprach. Zu diesem Zeitpunkt verblieb bis zum Verstreichen der absoluten Frist für verspätete Landungen am Flughafen Frankfurt am Main um 24:00 Uhr ein Zeitfenster von genau einer Stunde und 21 Minuten. Die Auswertung von historischen Flugdaten zeigt, dass die schnellste jemals auf dieser Strecke aufgezeichnete Flugzeit bei einer Stunde und 24 Minuten lag. Um die Landung vor dem Inkrafttreten der nächtlichen Betriebsbeschränkungen zu erreichen, hätte die Maschine ihre bisherige Bestzeit um drei Minuten unterschreiten müssen. Trotz einer Beschleunigung des Flugverlaufs erreichte das Flugzeug den Luftraum über Frankfurt erst unmittelbar

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Außerplanmäßige Zwischenlandung: Schadenersatzforderungen durch Wizz Air

Ein Vorfall an Bord eines Fluges der ungarischen Low-Cost-Fluggesellschaft Wizz Air hat für einen 19-jährigen Passagier erhebliche juristische und finanzielle Konsequenzen nach sich gezogen. Die Maschine befand sich auf dem Weg von Paris nach Sofia, als ein alkoholbedingter Randalierprozess die Flugbesatzung zu einer unplanmäßigen Zwischenlandung auf dem Flughafen Stuttgart veranlasste. Die Airline kündigte an, sämtliche durch den Vorfall entstandenen Kosten gerichtlich einzufordern, und berief sich dabei auf eine strikte Haltung gegenüber störendem Verhalten an Bord. Der Fall wirft ein Licht auf die rechtlichen Befugnisse von Besatzungen in Notfallsituationen sowie auf die finanziellen Haftungsrisiken, denen sich Passagiere bei Sicherheitsstörungen im internationalen Luftraum aussetzen. Einsatz von Zwangsmitteln in der Kabine und Polizeieinsatz am Boden Während des Fluges von der französischen Hauptstadt in die bulgarische Metropole fiel der 19-jährige Mann zusammen mit zwei Begleitern durch aggressives Verhalten auf. Das Personal sowie mitreisende Fluggäste sahen sich gezwungen, den Mann noch in der Luft zu fixieren. Unter Anwendung von Kabelbindern wurde der Passagier im Passagierraum ruhiggestellt, um eine Gefährdung des weiteren Flugverlaufs abzuwenden. Nach den Bestimmungen des deutschen Luftsicherheitsgesetzes ist der verantwortliche Luftfahrzeugführer berechtigt, zur Abwehr von Gefahren für die Sicherheit des Fluges oder zur Aufrechterhaltung der Ordnung an Bord die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, wozu im Extremfall auch die vorübergehende Fesselung von Personen zählt. Nach der Sicherheitslandung auf dem Flughafen Stuttgart betraten Einsatzkräfte der Polizei die Maschine über eine Außentreppe, um den Randalierer zu übernehmen. Der Mann leistete bei der Festnahme Widerstand, woraufhin er leicht verletzt wurde. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen

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Engpässe bei den Sicherheitskontrollen in Köln/Bonn führen zu  längeren Wartezeiten

Am Flughafen Köln/Bonn ist es am Dienstagvormittag, den 15. September 2026, zu erheblichen Störungen im Betriebsablauf gekommen. Aufgrund eines kurzfristigen und massiven Personalausfalls beim externen Sicherheitsdienstleister verlängerten sich die Wartezeiten an den Passagierkontrollen in den Nachtstunden und den frühen Morgenstunden beträchtlich. In der Folge verpasste eine bislang unbestimmte Anzahl von Fluggästen ihre gebuchten Verbindungen. Die Betreibergesellschaft des Flughafens sowie der eingesetzte Dienstleister Securitas bestätigten die Engpässe, die nach Angaben des Unternehmens auf eine unerwartete Welle von Krankmeldungen zurückzuführen waren. Während sich die Situation im Laufe des Vormittags schrittweise normalisierte, wirft der Vorfall erneut Fragen zur Stabilität der personellen Besetzung bei den Luftsicherheitskontrollen an deutschen Verkehrsflughäfen auf. Ursachen und Verlauf der Verzögerungen im Terminalbereich Die Komplikationen im Abfertigungsprozess begannen in den Nachtstunden und setzten sich bis in den frühen Morgen des 15. September 2026 fort, einer Zeitspanne mit einer hohen Dichte an geplanten Abflügen. Nach Informationen der Flughafenleitung konnte der mit der Durchführung der Passagierkontrollen beauftragte Dienstleister Securitas das vertraglich vereinbarte Kontrollpersonal nicht in vollem Umfang bereitstellen. In einer zeitweise auf der Website des Flughafens veröffentlichten Information an die Passagiere hieß es, dass dem Dienstleister die Bereitstellung der bestellten Kontrollstunden nicht vollumfänglich möglich war. Dadurch standen deutlich weniger Kontrollspuren für die Fluggäste zur Verfügung als im Flugplan vorgesehen. Wie der Flughafen im weiteren Verlauf mitteilte, fiel beim Sicherheitsdienstleister mehr als die Hälfte der für den Frühmorgen geplante Personalkapazität aus. Dies führte zu einer deutlichen Reduzierung der Abfertigungskapazität. In den Terminals bildeten sich lange Warteschlangen. Augenzeugen und Passagiere berichteten in den sozialen

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Erteilung des AOC an ein Konsortium unter Führung von Air Arabia für Dammam

Die saudi-arabische Zivilluftfahrtbehörde General Authority of Civil Aviation hat einem Konsortium unter der Führung der in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Fluggesellschaft Air Arabia ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis erteilt. Wie die saudi-arabische Regierung am 14. September 2026 mitteilte, bildet die Erteilung der Lizenz die rechtliche und betriebliche Grundlage für den Aufbau einer neuen Billigfluggesellschaft mit Sitz auf dem King Fahd International Airport in Dammam. Neben Air Arabia gehören die saudi-arabischen Investmentgesellschaften Kun Investment Holding und Nesma Holding dem Konsortium an, das sich im Juli 2025 in einem behördlichen Bieterverfahren durchgesetzt hatte. Die neue Fluggesellschaft befindet sich mehrheitlich in saudi-arabischem Besitz und soll den Personenverkehr in der östlichen Provinz des Landes erweitern. Die Zulassung erfolgte nach der Überprüfung sämtlicher technischer, sicherheitsrelevanter und regulatorischer Auflagen gemäß dem saudi-arabischen Luftfahrtgesetz. Regulatorische Abwicklung und Übergabe der Betriebslizenz Die Übergabe der Lizenz erfolgte im Rahmen einer offiziellen Zeremonie durch den saudi-arabischen Minister für Transport und Logistikdienstleistungen sowie Aufsichtsratsvorsitzenden der Zivilluftfahrtbehörde, Saleh Al-Jasser, zusammen mit dem Präsidenten der Zivilluftfahrtbehörde, Abdulaziz Al-Duaile. Das Verfahren zur Erlangung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses umfasste die Nachweise über die Erfüllung betrieblicher Sicherheitsstandards, die Qualifikation des Flugsicherheitspersonals sowie die technische Dokumentation der einzusetzenden Luftfahrzeuge. Captain Sulaiman bin Saleh Almuhaimedi, Exekutiv-Vizepräsident der Zivilluftfahrtbehörde für Flugsicherheit, erklärte im Rahmen der Lizenzvergabe, dass die Ansiedlung des neuen Anbieters am Flughafen Dammam den Wettbewerb auf dem inländischen und regionalen Luftverkehrsmarkt verstärken soll. Die Behörde sieht in der Zulassung eines weiteren Marktteilnehmers eine Maßnahme zur Intensivierung von Wirtschafts- und Reisetätigkeiten in der östlichen Region des Landes sowie zur Schaffung von Arbeitsplätzen

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Genehmigung des Meilenintegrationsplans zwischen Korean Air und Asiana Airlines durch die koreanische Kartellbehörde

Die koreanische Kartellbehörde Korea Fair Trade Commission hat dem Konzept von Korean Air zur Zusammenführung der Vielfliegerprogramme im Rahmen der Fusion mit Asiana Airlines zugestimmt. Dem Beschluss ging eine 15-monatige Prüfungsphase voraus, die nach der Einreichung des ersten Entwurfs am 12. Juni 2025 begann. Das genehmigte Modell sieht vor, dass neu erworbene Meilen ab dem Tag des Zusammenschlusses direkt dem Skypass-System von Korean Air gutgeschrieben werden. Bereits gesammelte Meilen von Asiana-Kunden verbleiben über einen Zeitraum von zehn Jahren als eigenständiges Guthaben oder können auf Wunsch in das Skypass-System übertragen werden. Das Regelwerk legt gestaffelte Umrechnungskurse für Flug- und Partnermeilen fest, sichert Elite-Status-Stufen ab und sieht die Einführung einer zusätzlichen Statuskategorie vor. Um den Bedenken hinsichtlich einer Entwertung von Vielfliegerguthaben entgegenzuwirken, verpflichtete die Kartellbehörde die Fluggesellschaft dazu, das Kontingent an Prämiensitzen auf langjährigen Höchstständen zu halten. Umrechnungsverhältnisse und Übergangsfristen für Asiana-Guthaben Das genehmigte Integrationsmodell unterscheidet bei der Bewertung bestehender Asiana-Meilen zwischen direkt im Flugbetrieb erworbenen Einheiten und Guthaben aus Kooperationen mit Drittanbietern. Auf Flügen von Asiana Airlines gesammelte Meilen werden im Verhältnis 1:1 in das Skypass-Programm übertragen. Diese Eins-zu-eins-Bewertung begründet die Kartellbehörde mit der vergleichbaren Erbringungsstruktur beider Fluggesellschaften im Liniendienst. Anders gestaltet sich die Umrechnung für Meilen, die über Partnerunternehmen wie Kreditkarteninstitute, Hotelketten oder Einzelhändler gesammelt wurden. Hier gilt ein Transferverhältnis von 1:0,82. Die Absenkung des Gegenwerts basiert auf finanzmathematischen Analysen der Aufwendungen, die Kunden beim Meilenerwerb außerhalb des eigentlichen Flugbetriebs entstanden sind. Verbraucher erhalten die Option, ihr Asiana-Meilenguthaben bis zu zehn Jahre lang separat zu führen und nach der bisherigen

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Konsumentenbeschwerden im Sommertourismus 2026 und rechtliche Handlungsmöglichkeiten für Betroffene

Eine Auswertung von Urlaubsbeschwerden durch den Verein für Konsumenteninformation im Auftrag der Arbeiterkammer zeigt deutliche Mängel im europäischen Reise- und Transportsektor während der Sommersaison 2026. Von Anfang Juli bis Ende August 2026 wurden insgesamt 544 detaillierte Beschwerden von Reisenden systematisch erfasst und ausgewertet. Die Ergebnisse belegen, dass fast die Hälfte aller Beanstandungen auf den Bereich der Flugreisen entfällt, gefolgt von Unzulänglichkeiten bei Unterkünften sowie Problemen mit Mietwagen, Bus- und Bahnverbindungen. Ein Großteil der Buchungen wurde über digitale Kanäle abgewickelt, wobei rund 95 Prozent der Verbraucher ihre Reiseleistungen online buchten. Insbesondere automatisierte Gebühreneinzüge, intransparente Vertragsbedingungen auf Buchungsplattformen und Abweichungen von zugesicherten Unterkunftsstandards prägten das Beschwerdebild der Saison. Dominanz von Flugproblemen und unzulässigen Zusatzgebühren Mit einem Anteil von 45 Prozent bildeten Flugreisen den größten Schwerpunkt innerhalb der erfassten Beschwerdefälle. Mehr als zwei Drittel der Anfragen in dieser Kategorie betrafen kurzfristig geänderte Flugzeiten oder unangekündigte Wechsel der ausführenden Fluggesellschaften. Einen wesentlichen Teil der Kritik machten zudem Zusatzgebühren aus, die von einzelnen Fluggesellschaften erhoben wurden. Bei der irischen Low-Cost-Airline Ryanair, die mit 191 Nennungen die Liste der meistkritisierten Unternehmen anführte, betrafen rund 30 Prozent der Beschwerden vom Obersten Gerichtshof nachträglich für unzulässig erklärte Gebühren. Diese Entgelte können von den betroffenen Passagieren rechtlich zurückgefordert werden. Neben Tarifstrukturen und Flugzeitenanpassungen verursachten operative Störungen Unmut bei den Reisenden. Mängel bei der Gepäckbeförderung machten 15 Prozent der Flugbeschwerden aus, während Flugannullierungen mit neun Prozent und Verspätungen mit sechs Prozent zu Buche schlugen. Trotz bestehender europäischer Fluggastrechte-Verordnungen berichteten Betroffene häufig von erschwerten Bedingungen bei der Durchsetzung von Ausgleichsleistungen gegenüber

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Erholung der Buchungslage bei Emirates und schrittweiser Ausbau des Streckennetzes

Die Fluggesellschaft Emirates verzeichnet für die kommende Wintersaison auf mehreren Strecken höhere Buchungszahlen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nach den Betriebsbeeinträchtigungen im Frühjahr, die durch die militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und die temporäre Schließung von Lufträumen verursacht wurden, nähert sich das Unternehmen wieder seiner ursprünglichen Kapazität an. Neben steigenden Passagierzahlen in Südamerika, Afrika und Asien meldet der Carrier auch für die abgelaufene Sommersaison eine über den Erwartungen liegende Auslastung. Parallel zur schrittweisen Konsolidierung des Liniennetzes baut die Fluggesellschaft ihr Flugangebot weiter aus. Ab Oktober wird die finnische Hauptstadt Helsinki erstmals direkt angeflogen, während die Flugfrequenzen auf bestehenden Verbindungen nach Accra und Hanoi aufgestockt werden. Die Marktentwicklung wird jedoch weiterhin von gestiegenen Betriebskosten und veränderten Konsumgewohnheiten der Passagiere geprägt. Stabilisierung der Kapazitäten und operative Erholung nach Luftraumschließungen Die militärischen Konflikte um den Iran zu Beginn des Jahres führten zu spürbaren Störungen im internationalen Luftverkehr. Neben der zeitweisen Schließung strategisch wichtiger Flugkorridore im Nahen Osten stiegen die Treibstoffpreise für die Fluggesellschaften der Golfregion drastisch an. Viele Anbieter sahen sich gezwungen, Ausweichrouten zu nutzen, was die Flugzeiten verlängerte und die Treibstoffaufwendungen weiter in die Höhe trieb. In der Hochphase der Einschränkungen lag das angebotene Sitzplatzangebot von Emirates nach Aussagen von Unternehmenspräsident Tim Clark bei lediglich rund 65 Prozent des normalen Niveaus. Im Laufe des Sommers gelang der Airline eine schrittweise Rückkehr zur betrieblichen Normalität. Die Gesamtkapazität des Carriers hat inzwischen wieder einen Wert von etwa 93 Prozent des Niveaus vor Ausbruch der Krise erreicht. Auch Mitbewerber aus der Region, wie Etihad Airways,

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