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Verdeckte Passagierbewertung und datengestützte Kundenbindung im internationalen Luftverkehr

Internationale Fluggesellschaften nutzen in erheblichem Umfang personenbezogene Daten und interne Bewertungssysteme, um Kunden zu analysieren, deren Ausgabenverhalten zu steuern und im operativen Flugbetrieb Prioritäten zu setzen. Wie aus Branchenberichten hervorgeht, setzt die britische Fluggesellschaft British Airways seit mehreren Jahren ein internes Berechnungsverfahren ein, das Passagiere auf einer Punkteskala einstuft. Dieses System, das als Corporate Individual Value bekannt ist, weist Reisenden Werte zwischen 0 und 105 Punkten zu. Während reguläre Vielfliegerprogramme wie The British Airways Club öffentlich einsehbare Statusstufen bieten, dient die interne Wertung dazu, Passagiere innerhalb derselben Statusklasse präzise nach ihrer kommerziellen Bedeutung für das Unternehmen zu differenzieren. Funktionsweise und Skalierung der internen Bewertungssysteme Die Einstufung im Rahmen des Corporate Individual Value reicht von einfachen Mitgliedschaften bis hin zu exklusiven Sonderstatus. Kunden im Basissegment der Kategorie Blue bewegen sich typischerweise in einem Punktebereich von 0 bis 5. Für Inhaber der Bronze-Stufe werden Werte von 6 bis 13 vergeben, während Silver-Mitglieder zwischen 14 und 35 Punkten rangieren. Eine auffällig breite Spanne weist das Segment Gold auf, das Werte von 36 bis 96 Punkten abdeckt. Diese Streuung verdeutlicht, dass selbst innerhalb einer gehobenen Vielfliegerkategorie erhebliche Unterschiede bezüglich des tatsächlichen Umsatzes und der Flugfrequenz bestehen. Werte ab 97 Punkten bleiben dem Spitzenbereich vorbehalten: So erhalten Mitglieder der Gold Guest List 97 Punkte, während Personen mit der Befugnis für geschäftliche Reisedesignationen im Firmenkundenbereich auf 98 Punkte kommen. Kombinationen dieser Sonderstatus belegen 99 Punkte, während die Höchstwerte von 100 sowie 105 Punkten lebenslangen Statusinhabern sowie dem Einladungskreis Premier vorbehalten sind. Auswirkungen auf Service und operative

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Gezielter Versuch der Umgehung von Sicherheitskontrollen an US-Flughäfen durch Flugpassagiere

An einem Sicherheitskontrollpunkt des Dane County Regional Airport in Madison im US-Bundesstaat Wisconsin haben Beamte der Transportsicherheitsbehörde Transportation Security Administration einen Vorfall registriert, der Fragen zur Durchsetzung von Sicherheitsbestimmungen und zum Verhalten von Fluggästen aufwirft. Eine Passagierin versuchte, ein Messer im Handgepäck an den Kontrollgeräten vorbeizuschleusen. Während unbeabsichtigt mitgeführte verbotene Gegenstände an US-Flughäfen regelmäßig vorkommen, zeichnet sich dieser Fall durch eine vorsätzliche Verbergung und die anschließende Begründung der Betroffenen aus. Die Reisende gab gegenüber den Sicherheitskräften an, die Klinge bewusst mit Klebeband im Innenfutter der Tasche fixiert zu haben, um die Kosten für ein aufzugebendes Gepäckstück in Höhe von 100 US-Dollar zu sparen. Der Vorgang zeigt das Spannungsverhältnis zwischen steigenden Zusatzgebühren der Fluggesellschaften und der Einhaltung von Sicherheitsstandards im zivilen Luftverkehr auf. Ablauf der Sicherheitskontrolle und Feststellung des Gegenstandes Die Aufdeckung des Vorfalls erfolgte während der Routineüberprüfung des Handgepäcks an den X-Ray-Scannern des Flughafens. Die Sicherheitsbeamtin Callie Meis, die seit mehr als zwei Jahrzehnten bei der Transportsicherheitsbehörde tätig ist, bemerkte auf dem Bildschirmsignal eine Struktur im unteren Bereich einer Tasche, die auf ein Messer hindeutete. Daraufhin wurde eine manuelle Überprüfung des Gepäckstücks eingeleitet. Bei der physischen Durchsuchung stellte der Sicherheitsbeamte Jim Kohn fest, dass die Klinge im Innenbereich des Gepäckstücks angebracht war. Die Konstruktion war so angelegt, dass der Gegenstand bei einer oberflächlichen Durchsicht nicht sofort auffallen sollte. Auf Nachfrage der Beamten bestätigte die Flugpassagierin, dass sie die Klinge vor den Kontrollen verbergen wollte. Als Grund gab sie einen anstehenden Campingurlaub an, für den sie das Werkzeug benötige. Hintergründe der

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Forderung der Flugbranche nach Entlastungen bei Standort- und Treibstoffkosten

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft fordert angesichts stark gestiegener Kerosinpreise und hoher staatlicher Abgaben Entlastungsmaßnahmen für die Luftfahrtbranche. Nach Angaben des Verbandes haben sich die Kosten für Flugkraftstoff im Zuge geopolitischer Konflikte im Nahen Osten mehr als verdoppelt, was insbesondere kleinere und mittlere Fluggesellschaften unter finanziellen Druck setzt. Branchenvertreter warnen vor einer Verschlechterung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit europäischer Fluggesellschaften und fordern von der Bundesregierung sowie den europäischen Institutionen Anpassungen bei den staatlich vorgegebenen Standortkosten sowie eine Aussetzung regulatorischer Abgaben im Rahmen des europäischen Emissionshandels. Preisentwicklung bei Kerosin und finanzielle Auswirkungen auf Fluggesellschaften Die Kosten für Luftfahrttreibstoff stellen einen der größten Einzelposten in den Bilanzen von Fluggesellschaften dar. Infolge der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und der damit verbundenen Unsicherheiten auf den weltweiten Rohölmärkten hat sich der Preis für Kerosin innerhalb kurzer Zeit vervielfacht. Während große Luftfahrtkonzerne Treibstoffpreise teilweise über langfristige Absicherungsgeschäfte abfedern können, treffen kurzfristige Preissprünge Anbieter mit geringerer Kapitaldecke unmittelbar. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, Joachim Lang, wies darauf hin, dass die Gesamte Verkehrswirtschaft unter den hohen Energiepreisen leide. Wenn die Politik Maßnahmen zur Dämpfung der Treibstoffpreise für den Straßenverkehr berate, dürfe der Luftverkehr nicht vernachlässigt werden. Die Belastung führe bei einzelnen Fluggesellschaften bereits zu operativen Einschränkungen und finanziellen Sanierungsverfahren, wie das jüngste Schutzschirmverfahren der lettischen Airline Air Baltic verdeutlicht. Diskussion über staatliche Standortkosten und Regulierungen Neben den reinen Treibstoffkosten stehen die staatlich induzierten Standortkosten in Deutschland und Europa im Mittelpunkt der Branchenkritik. Hierzu zählen Luftverkehrsabgaben, Flugsicherungsgebühren und Entgelte für Sicherheitskontrollen an den Flughäfen. Die deutschen Fluggesellschaften sehen

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Einleitung von US-Schutzschirmverfahren zur finanziellen Restrukturierung bei Air Baltic

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat nach finanziellen Einbußen ein Verfahren nach dem US-Insolvenzrecht eingeleitet und erste gerichtliche Genehmigungen erhalten. Das zuständige US-Insolvenzgericht für den Südbezirk von New York hat den Anträgen im Rahmen des sogenannten Chapter-11-Verfahrens stattgegeben. Damit bleibt der laufende Flugbetrieb des Unternehmens ohne Unterbrechung aufrecht. Die Airline erhält durch die Entscheidung des Gerichts Zugriff auf eine erste Tranche in Höhe von 140 Millionen Euro aus einer insgesamt 350 Millionen Euro umfassenden Kreditlinie von Investoren. Die Gelder dienen dazu, laufende Gehaltszahlungen, Verbindlichkeiten gegenüber zentralen Lieferanten sowie operative Betriebskosten abzusichern. Ziel der rechtlichen Neuordnung ist die langfristige Reduzierung der Kostenbasis, eine Verkleinerung der Flugzeugflotte und die Neustrukturierung bestehender Leasingverträge. Hintergründe der Inanspruchnahme von US-Insolvenzrecht Das Chapter-11-Verfahren nach US-amerikanischem Recht wird von internationalen Fluggesellschaften regelmäßig genutzt, wenn Verträge über Flugzeugleasing und Finanzierungen unter US-Jurisdiktion fallen. Diese rechtliche Grundlage ermöglicht es Unternehmen, ihren Betrieb unter dem Schutz vor Gläubigerzugriffen fortzuführen, während ein umfassender Restrukturierungsplan ausgearbeitet und umgesetzt wird. Für Air Baltic bietet dieses Instrument die Möglichkeit, langlaufende Verträge mit Leasinggesellschaften zu geänderten Konditionen neu zu verhandeln oder vorzeitig aufzulösen. Das Unternehmen, an dem der lettische Staat die Mehrheit der Anteile hält, kämpft seit geraumer Zeit mit gestiegenen Betriebskosten, Triebwerksverzögerungen bei der Instandhaltung und den wirtschaftlichen Nachwirkungen geopolitischer Veränderungen im baltischen Raum. Der Übergang in das Schutzschirmverfahren soll verhindern, dass Liquiditätsengpässe den täglichen Flugbetrieb beeinträchtigen. Da das Gericht auch Zahlungen an wichtige Vertriebspartner und operative Dienstleister genehmigt hat, können Buchungsnetze und Ticketverkäufe uneingeschränkt weiterlaufen. Reduzierung der Flottengröße und Anpassung des Flugnetzes Ein

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Berlin: Betrunkener Passagier verprügelt Flughafen-Mitarbeiter

Am Flughafen Berlin Brandenburg ist es zu einem gewaltsamen Übergriff auf einen Mitarbeiter eines Bodendienstleisters gekommen. Dem Vorfall ging die Entscheidung voraus, einem mutmaßlich stark alkoholisierten Passagier das Boarding für einen Flug nach Tallinn zu verweigern. Der betroffene Angestellte erlitt bei dem Angriff Verletzungen im Gesicht und musste zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Während die Betreibergesellschaft des Flughafens den Vorfall als einen Ausnahmefall einstuft, weisen Gewerkschaftsvertreter auf eine steigende Anzahl von verbalen und physischen Übergriffen auf das Bodenpersonal hin. Der Zwischenfall wirft erneut Fragen nach den Sicherheitskonzepten an deutschen Verkehrsflughäfen und den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Abfertigungsbereich auf. Eskalation am Gate während des Einsteigevorgangs Der Vorfall ereignete sich am späten Abend des 6. September 2026 gegen 22 Uhr an einem Abfluggate des Terminals. Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte das Abfertigungspersonal beim Einsteigen der Passagiere für den Flug in die estnische Hauptstadt Tallinn den deutlichen Alkoholkonsum eines Fluggastes. Gemäß den geltenden Sicherheitsbestimmungen der internationalen Luftfahrtverbände und der Fluggesellschaften ist Personen, die durch Alkoholkonsum oder andere Substanzen ein Sicherheitsrisiko darstellen oder den geordneten Ablauf des Fluges gefährden könnten, die Beförderung zu verweigern. Nachdem dem Passagier mitgeteilt worden war, dass er an dem Flug nicht teilnehmen dürfe, griff dieser den Angestellten des Dienstleistungsunternehmens unvermittelt an. Der Täter schlug mehrfach gezielt auf das Gesicht des Mitarbeiters ein, woraufhin dieser blutend am Boden zum Liegen kam. Auch danach setzte der Mann die körperlichen Attacken fort. Eine anwesende Kollegin versuchte vergeblich, den Angreifer abzuhalten. Das Eingreifen weiterer wartender Fluggäste wurde zunächst durch eine Begleitperson

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Paris-CDG: Mann gelangt über Notausgang unbefugt aufs Vorfeld

Am europäischen Luftfahrtdrehkreuz Paris-Charles de Gaulle ist es am 15. September 2026 zu einem Durchbrechen der Sicherheitsbarrieren gekommen. Ein Mann gelangte von einem Terminalgebäude über einen Notausgang unberechtigt auf die Flugbetriebsflächen und bewegte sich dort frei im Bereich der geparkten Verkehrsflugzeuge. Nach dem Auslösen des automatischen Alarms nahmen Einsatzkräfte der Flughafenbehörden sowie Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste umgehend die Verfolgung auf. Mithilfe mehrerer Spezialfahrzeuge, darunter eine operative Zugmaschine und Transportfahrzeuge, wurde der Betretene auf dem Vorfeld eingekreist, abgedrängt und schließlich von den zuständigen Polizeikräften festgenommen. Der Zwischenfall führt in der Fachwelt zu Diskussionen über die bauliche Absicherung von Notausgängen sowie über Reaktionszeiten bei Sicherheitsverletzungen an internationalen Großflughäfen. Ablauf des Zwischenfalls auf den Flugbetriebsflächen Der Vorfall spielte sich im Laufe des Dienstags, 15. September 2026, ab. Nach vorliegenden Erkenntnissen nutzte die Person einen abgesicherten Notausgang innerhalb des Passagierterminals, um auf das Außengelände zu gelangen. Beim Öffnen der Tür wurde vorschriftsgemäß ein akustischer und optischer Alarm in der zentralen Sicherheitsleitzentrale des Flughafens ausgelöst. Der Mann begab sich unmittelbar auf das Vorfeld, auf dem zu diesem Zeitpunkt mehrere Flugzeuge abgefertigt wurden und Versorgungsfahrzeuge verkehrten. Mitarbeiter des Bodendienstes sowie der Flughafenfeuerwehr und des Sicherheitsdienstes bemerkten die unbefugte Person rasch und leiteten Abfangmaßnahmen ein. Videoaufnahmen zeugen von einer Verfolgungsjagd zwischen den geparkten Maschinen. Ein Vorfeldfahrzeug versuchte mehrfach, den Laufweg des Mannes zu blockieren und ihn von den aktiven Rollwegen fernzuhalten. Zusätzlich setzte das Personal eine kleine Zugmaschine ein, um dem Eindringling den Weg abzuschneiden. Durch das koordinierte Zusammenwirken der Bodencrews konnte der Mann nach wenigen Minuten gestoppt

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Rekordergebnisse und erhöhtes Verkehrsaufkommen am Flughafen Bratislava

Der Flughafen Bratislava hat im August 2026 das höchste Passagieraufkommen seit seinem Bestehen verzeichnet. Nach offiziellen Angaben des Flughafenbetreibers wurden im Laufe des Monats insgesamt 625.742 ankommende und abfliegende Passagiere registriert. Dies bedeutet eine Zunahme von 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2025. Der starke Anstieg fügt sich in die Gesamtentwicklung des Jahres 2026 ein, in dem der slowakische Hauptstadtflughafen erstmals in seiner Geschichte bereits im August die Marke von drei Millionen Fluggästen innerhalb eines Kalenderjahres überschritten hat. Das Wachstum steht im Zusammenhang mit veränderten Verkehrsströmen im mitteleuropäischen Luftraum sowie der Verlagerung von Flugkapazitäten internationaler Low-Cost-Anbieter in der Region. Entwicklung der Passagierzahlen und Flugbewegungen im Sommer 2026 Die im August 2026 erreichten Betriebszahlen markieren den bisherigen Höchststand in der Sommersaison am Flughafen Bratislava. Mit durchschnittlich mehr als 20.000 abgefertigten Passagieren pro Tag stieß die Infrastruktur des Flughafens an Spitzenzeiten an ihre Kapazitätsgrenzen. Neben den Passagierzahlen stieg auch die Zahl der Flugbewegungen deutlich an. Im August 2026 wurden 4.736 Starts und Landungen gezählt, was einem Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. In den ersten acht Monaten des Jahres 2026, von Januar bis Ende August, fertigte der Flughafen insgesamt 3.194.274 Fluggäste ab. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2025 entspricht dies einer Verdopplung des Passagieraufkommens um 101 Prozent. Die Anzahl der gesamten Flugbewegungen erhöhte sich in den ersten acht Monaten um 42 Prozent auf 28.230 Starts und Landungen. Auch im Frachtbereich verzeichnete der Standort Zuwächse. Das Frachtaufkommen stieg im August um 8 Prozent auf 1.466 Tonnen und summierte

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Konflikt zwischen NTSB und FAA über Sicherheitsreformen nach tödlicher Flugzeugkollision bei Washington

Nach dem schweren Flugunglück in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport (DCA) am 29. Januar 2025, bei dem 67 Menschen das Leben verloren, hat die US-amerikanische Transportsicherheitsbehörde National Transportation Safety Board (NTSB) die Reaktionen der Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) auf mehrere Sicherheitsempfehlungen als unzureichend abgelehnt. Von insgesamt 33 ausgesprochenen Empfehlungen stufte die Untersuchungsbehörde 11 Antworten der FAA als inakzeptabel ein. Der Zusammenstoß zwischen einem von PSA Airlines für American Airlines betriebenen Regionaljet des Typs Bombardier CRJ-700 und einem Hubschrauber des Typs Sikorsky UH-60L Black Hawk der US-Armee gilt als das schwerste Luftfahrtunglück in den USA seit November 2001. Der finale Untersuchungsbericht sieht die Ursachen in systemischen Mängeln bei der Luftraumgestaltung, beim Risikomanagement der FAA sowie in Fehlern der Flugbesatzungen und der Militärführung. Mehr als 19 Monate nach dem Vorfall verdeutlicht der Streit tiefgreifende Differenzen bezüglich der nationalen Sicherheitsstandards. Kritikpunkte der Sicherheitsbehörde an den Maßnahmen der Luftfahrtaufsicht Die Einstufung als inakzeptabel nutzt das NTSB in Fällen, in denen eine Behörde vorgeschlagene Maßnahmen ablehnt, unzureichende Alternativen vorlegt oder die Umsetzung verzögert. Insgesamt formulierte das NTSB nach dem Unfall 50 neue Sicherheitsempfehlungen an verschiedene Institutionen, darunter 33 an die FAA. Während ein Großteil der Empfehlungen nach Anpassungen als akzeptabel geschlossen wurde, verbleiben 11 wesentliche Punkte im Status offen und inakzeptabel. Diese offenen Punkte betreffen Kernbereiche der Flugsicherung und der Arbeitsorganisation. Dazu zählen die Festlegung von Dienstzeitbegrenzungen für Aufsichtspersonal im Tower, um Überlastungen zu vermeiden, sowie die Einführung jährlicher szenariobasierter Schulungen für Fluglotsen. Das NTSB fordert zudem Risikobewertungsinstrumente für Schichtleiter, objektive

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Vorfall bei iranischer Fluggesellschaft führt zu Notlandung und Kabinenschäden

Eine Passagiermaschine der iranischen Fluggesellschaft Sepehran Airlines musste am 15. September 2026 auf dem internationalen Flughafen Hashemi Nejad in Maschhad eine Notlandung durchführen. Die Maschinen vom Typ Boeing 737 befand sich auf dem Weg nach Kermanschah, als kurz nach dem Start ein technisches Problem auftrat, das die Besatzung zur Umkehr zwang. Berichten zufolge führte das Platzen eines Reifens am Fahrwerk beim Startvorgang zu massiven Erschütterungen während des Landeanflugs, in deren Folge sich Verkleidungsteile der Decke im Passagierraum lösten und auf Insassen fielen. Nach dem Stillstand des Flugzeugs wurden alle Fluggäste sowie die Besatzungsmitglieder evakuiert. Verletzte wurden bei dem Zwischenfall nicht gemeldet. Verlauf der Notlandung und Zustand im Passagierraum Der Inlandsflug war planmäßig in Maschhad gestartet, als es mutmaßlich während des Rollvorgangs oder beim Abheben zum Beschädigung eines Reifens kam. Die Piloten erklärten daraufhin einen Notfall und leiteten die Rückkehr zum Ausgangsflughafen ein. Aufnahmen aus dem Innenraum der Maschine dokumentieren die Phasen der Landung, bei der das Flugzeug aufgrund des defekten Fahrwerks stark vibrierte. Durch die mechanischen Belastungen beim Aufsetzen lösten sich Halterungen der dekorativen Kunststoffverkleidungen an der Kabinendecke. Mehrere Elemente fielen direkt auf Sitzreihen herab, in denen sich Passagiere befanden. Dennoch gelang es der Flugbesatzung, die Maschine kontrolliert auf der Landebahn zum Stehen zu bringen. Die Passagiere konnten das Flugzeug geordnet verlassen und wurden anschließend mit Ersatzflügen an ihr Ziel transportiert. Die betroffene Start- und Landebahn des Flughafens Maschhad wurde für eine technologische Inspektion vorübergehend gesperrt und nach einigen Stunden wieder für den Flugbetrieb freigegeben. Häufung technischer Störungen bei derselben

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Turkish will 150 Boeing-Jets bestellen

Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing steht kurz vor dem Abschluss einer Vereinbarung mit der türkischen Linienfluggesellschaft Turkish Airlines über die Lieferung von bis zu 150 Schmalrumpfflugzeugen des Typs 737 Max. Wie aus Branchenkreisen am 15. September 2026 bekannt wurde, konnten im Rahmen der Verhandlungen Differenzen bezüglich der Wartungsvereinbarungen für die Triebwerke weitgehend ausgeräumt werden. Zuvor hatte die Fluggesellschaft mit einem Abbruch der Verhandlungen und dem Wechsel zu Mitbewerbern gedroht. Die geplante Vereinbarung umfasst sowohl Festbestellungen als auch Kaufoptionen und stellt einen zentralen Baustein bei der langfristigen Flotten- und Kapazitätsplanung der Fluggesellschaft dar. Das Abkommen betrifft die Modellvarianten 737-8 sowie die größere 737-10. Eine offizielle Unterzeichnung könnte in der kommenden Woche erfolgen, wobei eine Bestätigung der beteiligten Unternehmen derzeit noch aussteht. Beilegung der Auseinandersetzungen um die Triebwerkswartung Im Zentrum der Verzögerungen bei der Finalisierung des Vertrages standen Unstimmigkeiten über die Konditionen für die Instandhaltung und den Service der Triebwerke. Die Flugzeuge der Baureihe 737 Max werden ausschließlich mit Triebwerken des Typs LEAP-1B des Herstellers CFM International ausgestattet, einem Gemeinschaftsunternehmen von GE Aerospace und Safran. Die Verhandlungen über die langfristigen Wartungsverträge und Stundensätze gestalteten sich komplex, da die Betriebskosten der Triebwerke einen wesentlichen Teil der Gesamtwirtschaftlichkeit einer Flugzeugflotte ausmachen. Infolge der festgefahrenen Verhandlungen mit CFM International hatte die Führung von Turkish Airlines öffentlich in Erwägung gezogen, den Auftrag abzusagen und stattdessen Maschinen der A320neo-Familie des europäischen Anbieters Airbus zu beschaffen. Sowohl Boeing als auch CFM International gaben zu den aktuellen Fortschritten bei den Verhandlungen keine Stellungnahme ab, und auch seitens der Fluggesellschaft lag

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