
Kapazitätsausbau: Die Sommerflugpläne 2026 von Air France und KLM
Die europäische Luftfahrtgruppe Air France-KLM rüstet sich für eine intensive Sommersaison 2026 und reagiert mit einer umfassenden Umstrukturierung sowie gezielten Kapazitätserweiterungen auf die dynamischen globalen Marktveränderungen. Während die anhaltende Krise im Nahen Osten die Fluggesellschaften dazu zwingt, Verbindungen nach Tel Aviv, Beirut, Dubai und Riad vorerst bis April 2026 auszusetzen, verlagert Air France ihren Fokus massiv auf den asiatischen und amerikanischen Markt. Die Langstreckenkapazität soll insgesamt um zwei Prozent steigen, wobei insbesondere Nordamerika mit neuen Zielen wie Las Vegas und einer Frequenzverdopplung nach New York-Newark im Mittelpunkt steht. Parallel dazu vollzieht Air France eine historische Zäsur im Inlandsverkehr: Ab April 2026 werden nahezu alle Inlandsflüge am globalen Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle zentralisiert, während die Tochtergesellschaft Transavia zur führenden Kraft am Flughafen Paris-Orly aufsteigt. Auch die niederländische Schwestergesellschaft KLM meldet ein deutliches Wachstum und steigert ihr Sitzplatzangebot um rund fünf Prozent. Mit insgesamt 164 Destinationen und neuen Zielen wie Jersey und Santiago de Compostela festigt KLM ihre Präsenz in Europa und baut gleichzeitig die interkontinentale Reichweite nach Indien und in die USA aus. Zentralisierung in Paris und die neue Rolle von Transavia Ein Kernaspekt der aktuellen Strategie von Air France ist die tiefgreifende Umstrukturierung des französischen Inlandsnetzes. Um die Konnektivität zwischen regionalen Zubringern und dem internationalen Langstreckennetz zu optimieren, werden die Aktivitäten am Flughafen Paris-Charles de Gaulle (CDG) gebündelt. Ab dem Sommerflugplan 2026 starten sämtliche Flüge nach Toulouse, Nizza und Marseille sowie die Verbindungen in die französischen Überseegebiete wie Guadeloupe, Martinique und Réunion ausschließlich von CDG. Diese Maßnahme soll den Transfer








