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Deutsche Bahn: Konzernleitung setzt auf operativen Realismus und strukturellen Umbau

Die Deutsche Bahn vollzieht mit einer grundlegenden Überarbeitung ihrer Konzernstrategie eine fundamentale Kehrtwende in ihrer langfristigen Ausrichtung. Unter der Führung der Vorstandsvorsitzenden Evelyn Palla verabschiedet sich das bundeseigene Unternehmen von früheren, expansiven Zielsetzungen wie der Verdopplung der Fahrgastzahlen und konzentriert sich stattdessen auf die Stabilisierung des Kerngeschäfts. Die neue Ausrichtung, die im Rahmen einer Aufsichtsratssitzung beschlossen wurde, priorisiert Zuverlässigkeit, messbare betriebliche Qualität und wirtschaftliche Tragfähigkeit. Angesichts der anhaltenden strukturellen Krise des Schienennetzes und unbefriedigender Pünktlichkeitswerte markiert dieser Strategiewechsel den Versuch, durch administrative Verschlankung, regionale Dezentralisierung und einen bis 2035 angelegten Drei-Phasen-Plan die operative Leistungsfähigkeit wiederherzustellen. Begleitet wird diese Neuausrichtung von einer wichtigen personellen Neubesetzung im Finanzressort. Abkehr von Expansionszielen und Fokus auf das Kerngeschäft Die Neuausrichtung des Bahnkonzerns ist eine direkte Reaktion auf die seit Jahren anhaltenden operativen Defizite und den wachsenden Unmut aufseiten der Fahrgäste sowie der Transportwirtschaft. In den vergangenen Dekaden standen häufig ambitionierte Wachstumsversprechen im Vordergrund, die angesichts einer zunehmend maroden und überlasteten Schieneninfrastruktur in der Praxis kaum einzulösen waren. Die Konzernspitze zieht nun die Konsequenzen aus dieser Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Laut Erklärungen der Vorstandsvorsitzenden Evelyn Palla soll eine radikale Fokussierung auf die eigentlichen Kernaufgaben des Eisenbahnbetriebs und das konkrete Reiseerlebnis der Kunden erfolgen. Unrealistische Prognosen und politische Zielvorgaben werden zugunsten einer faktenbasierten und defensiveren Planung aufgegeben. Sichtbar wird dieser Paradigmenwechsel insbesondere bei den neu definierten Pünktlichkeitszielen. Während in früheren Strategiepapieren kurz- bis mittelfristig hohe Zuverlässigkeitswerte versprochen wurden, sind die Erwartungen nun drastisch nach unten korrigiert worden. Eine Pünktlichkeitsquote im Fernverkehr von 80 Prozent und

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Gerichtliche Freigabe für den Ausbau des Flughafens Gatwick

Der Londoner High Court hat in einem richtungsweisenden Urteil die Erweiterungspläne für den Flughafen Gatwick für rechtmäßig erklärt und damit den Weg für eines der größten Infrastrukturprojekte im Süden Englands freigemacht. Der zuständige Richter Tim Mould wies die Klagen zweier lokaler Organisationen vollumfänglich ab und bezeichnete die Genehmigung der britischen Regierung als rational und durch hinreichende, angemessene sowie nachvollziehbare Gründe gestützt. Im Kern des Vorhabens steht das sogenannte Northern Runway Project, das durch die bauliche Anpassung und reguläre Nutzung einer bestehenden Ausweichlandebahn die Kapazitäten des zweitgrößten britischen Flughafens erheblich ausweiten soll. Während die Betreibergesellschaften die Entscheidung als wegweisenden Impuls für den nationalen Luftverkehrsmarkt und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des Landes begrüßen, kündigten die unterlegenen Klägerseite bestehend aus lokalen Initiativen bereits die Prüfung rechtlicher Schritte an, um eine Berufung vor der nächsthöheren Instanz zu erwirken. Die Entscheidung markiert einen vorläufigen Höhepunkt in einer jahrelangen Auseinandersetzung um die Kapazitätsgrenzen im Londoner Flughafensystem. Die juristische Bewertung des Genehmigungsverfahrens durch den High Court Die Entscheidung des High Court beendet eine intensive Phase der rechtlichen Prüfung, die im Anschluss an die im September vergangenen Jahres durch die britische Transportministerin Heidi Alexander erteilte Baugenehmigung eingeleitet worden war. Die Kläger, darunter die Initiativen Gatwick Area Conservation Campaign und Communities Against Gatwick Noise and Emissions, hatten im Rahmen eines Verfahrens zur gerichtlichen Überprüfung geltend gemacht, dass das Genehmigungsverfahren formelle Mängel aufweise und die prognostizierten Belastungen für die umliegenden Regionen nicht ausreichend gewürdigt worden seien. In seiner rund einhundert Seiten umfassenden Urteilsbegründung stellte Richter Tim Mould jedoch fest, dass die

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Technische Reisevorbereitung und Kriterien für die Fahrzeugauswahl im sommerlichen Verkehr

In den Sommermonaten verzeichnen die europäischen Hauptverkehrsrouten regelmäßig ein stark erhöhtes Verkehrsaufkommen durch den individuellen Urlaubsreiseverkehr. Diese intensiven Belastungsphasen, die durch hohe Außentemperaturen, langanhaltende Stauszenarien und voll beladene Kraftfahrzeuge charakterisiert sind, stellen extreme Anforderungen an die fahrzeugtechnische Zuverlässigkeit dar. Branchenexperten und Kfz-Fachbetriebe wie Auto Wien Mitte in Wien-Leopoldstadt weisen nachdrücklich darauf hin, dass eine rechtzeitige, systematische Überprüfung der fahrheitsrelevanten Komponenten essenziell ist, um mechanische oder elektronische Ausfälle während der Fernfahrt zu verhindern. Parallel dazu verschieben sich im Langstreckenbetrieb die funktionalen Ansprüche an die Fahrzeugarchitektur grundlegend im Vergleich zum urbanen Alltagsbetrieb. Automobilbetriebe wie Kia Wien Mitte betonen, dass Parameter wie Raumökonomie, Fahrwerkskomfort und moderne technologische Assistenzsysteme maßgeblichen Einfluss auf die Fahrsicherheit und die Entlastung der Insassen ausüben. Aktuelle statistische Daten von Automobilclubs verdeutlichen die Relevanz einer präventiven Fahrzeugwartung sowie einer präzisen Bedarfsanalyse bei der Fahrzeugwahl vor dem Antritt sommerlicher Fernreisen. Thermische und mechanische Belastungen im sommerlichen Langstreckenverkehr Wenn die sommerlichen Außentemperaturen die Marke von 30 Grad Celsius überschreiten, steigen die Temperaturen des Asphaltbelags auf den Autobahnen oft auf über 50 Grad Celsius an. Diese extreme thermische Einwirkung betrifft in erster Linie die Bereifung des Fahrzeugs. Der Reifenluftdruck verändert sich physikalisch bedingt um etwa 0,1 Bar pro 10 Grad Temperaturdifferenz. Ein falsch eingestellter Luftdruck, insbesondere bei einem voll beladenen Fahrzeug, führt zu einer verstärkten Walkarbeit des Reifens. Dies bewirkt eine massive Hitzeentwicklung im Reifeninneren, die im schlimmsten Fall zu einer irreparablen Schädigung der Karkasse und zu einem plötzlichen Reifenplatzer bei hoher Geschwindigkeit führen kann. Neben dem Druck ist die Profiltiefe entscheidend, da

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Flughafen Wien: Eröffnung des weltweit größten Hotels in Holzbauweise

Der Flughafen Wien-Schwechat verzeichnet eine Erweiterung seiner Beherbergungskapazitäten und setzt gleichzeitig neue Maßstäbe in der architektonischen Bauabwicklung. Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Hotels Leonardo Smart wurde am Standort ein Großprojekt fertiggestellt, das mit 510 Zimmern Platz für mehr als 1.000 Gäste bietet. Das Bauwerk gilt nach Angaben der Projektbeteiligten als das weltweit größte Hotelgebäude, das in reiner Holzbauweise errichtet wurde, und repräsentiert zeitgleich den größten Beherbergungsbetrieb im Bundesland Niederösterreich. Die Realisierung des Projekts innerhalb einer Rekordzeit von nur 13 Monaten demonstriert die Leistungsfähigkeit moderner industrieller Vorfertigung im Hochbau. Für den Flughafen Wien stellt der Neubau das mittlerweile dritte Hotel auf dem Gelände dar, wodurch die Gesamtkapazität der Vienna AirportCity auf rund 1.400 Zimmer steigt. Neben der baulichen Dimension markiert das Haus den Markteintritt einer neuen, stark digitalisierten Hotelmarke in Zentraleuropa, die speziell auf die logistischen Anforderungen von Individualreisenden und Flugbesatzungen ausgerichtet ist. Wirtschaftliche Dimensionen und infrastrukturelle Bedeutung für die Region Die Eröffnung des Beherbergungsbetriebs am Flughafen Wien-Schwechat wurde im Rahmen eines offiziellen Festakts durch die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vollzogen. In ihrer Ansprache hob die Regierungschefin die ökonomische Tragweite des Projekts für den Wirtschaftsstandort hervor. Die Kapazitätserweiterung generiert unmittelbar neue Arbeitsplätze und stärkt die regionale Wertschöpfung in einem hochfrequentierten Verkehrsknotenpunkt. Besonders positiv bewertete die Landespolitik die intensive Einbindung der regionalen Bauwirtschaft. So zeichnete unter anderem die niederösterreichische Leyrer + Graf Baugesellschaft für wesentliche Teile der baulichen Umsetzung verantwortlich, was die technologische Kompetenz des heimischen Gewerbes unter Beweis stellt. Mit einem jährlichen Passagieraufkommen von rund 32 Millionen Fluggästen und derzeit

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Städtetourismus: Urbanes Rafting erweitert das Freizeitangebot in Innsbruck

Die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck verzeichnet im Sommer 2026 eine strukturelle Erweiterung ihres touristischen Angebotsportfolios durch die Einführung eines neuartigen, wasserbasierten Besichtigungskonzepts. Ab Juli dieses Jahres wird es Einheimischen sowie internationalen Gästen ermöglicht, die historischen und geografischen Besonderheiten der Stadt im Rahmen eines sogenannten Sightseeing-Raftings vom Fluss Inn aus zu erkunden. Diese Initiative resultiert aus einer Kooperation zwischen der regionalen Tourismuswirtschaft und dem im Tiroler Ötztal ansässigen Outdoorsport-Unternehmen Area 47, welches seine operative Expertise im Bereich des Wassersports damit erstmals auf den urbanen Raum überträgt. Im Gegensatz zu klassischen, stark sportlich und abenteuerorientierten Wildwasseraktivitäten im alpinen Umland setzt dieses städtische Format auf eine entschleunigte Fortbewegung, die breiten Bevölkerungsschichten und unterschiedlichen Altersklassen zugänglich gemacht wird. Die Verknüpfung von kultureller Wissensvermittlung, städtischer Infrastruktur und Flusslandschaft markiert einen Trend im zeitgenössischen Tourismusmanagement, bei dem bestehende natürliche Ressourcen im innerstädtischen Raum intensiver für Freizeitaktivitäten erschlossen werden. Strategische Neuausrichtung im alpinen Destinationsmarketing Die Etablierung des urbanen Raftings reflektiert eine langfristige Strategie zur Stärkung des Profils von Innsbruck als alpin-urbane Destination. Die Stadtführung vom Boot aus zielt darauf ab, die visuelle Wahrnehmung der historischen Altstadt und der angrenzenden Nordkette aus einer neuen, ungewohnten Perspektive zu ermöglichen. Für das Destinationsmanagement stellt die stärkere Einbindung des Inns in das Freizeitprogramm eine logische Konsequenz dar, um die Besucherströme innerhalb des Stadtgebiets räumlich zu entzerren und neue Anreize für wiederkehrende Besucher zu schaffen. Durch die Zusammenarbeit mit einem etablierten Großbetreiber der regionalen Freizeitindustrie wird zudem versucht, die Professionalität im Segment der städtischen Outdoordienstleistungen zu erhöhen. Die Einbeziehung des Flusses als Transport-

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Engpässe in der Triebwerksbehebung und die strukturellen Herausforderungen für den globalen Luftverkehrsmarkt

Die internationale Luftverkehrs-Vereinigung Iata hat in Zusammenarbeit mit dem Beratungshaus Emerton eine umfassende Untersuchung zu den kritischen Kapazitätsengpässen bei der Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugtriebwerken der neuesten Generation vorgelegt. Im Zentrum der Analyse stehen die Antriebe für Single-Aisle-Verkehrsflugzeuge, namentlich das Leap-Triebwerk von CFM International sowie das Geared-Turbofan-System von Pratt und Whitney. Der Bericht verdeutlicht, dass erhebliche Defizite bei der Materialhaltbarkeit, akuter Ersatzteilmangel sowie begrenzte Kapazitäten auf dem globalen Aftermarket die betrieblichen Abläufe von Fluggesellschaften weltweit massiv beeinträchtigen. Die anhaltenden Verzögerungen bei den regulären Werftaufenthalten zwingen die Betreiber zu kostspieligen Anpassungen ihrer Flottenpläne, was die wirtschaftliche Stabilität der gesamten Branche in einer Phase des globalen Flottenwachstums auf eine harte Probe stellt. Die operativen und bilanziellen Belastungen durch verringerte Laufzeiten Die technologische Weiterentwicklung im Triebwerksbau sollte primär die Treibstoffeffizienz und die operative Leistungsfähigkeit von Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen optimieren. In der Praxis sehen sich die Fluggesellschaften jedoch mit dem Phänomen konfrontiert, dass die sogenannten Zeiten am Flügel, also die ununterbrochene Einsatzdauer eines Triebwerks bis zur nächsten großen Inspektion, deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen der Hersteller liegen. Diese verkürzten Intervalle erzeugen eine künstliche Nachfrage nach außerplanmäßigen Werkstattbesuchen, die auf eine ohnehin überlastete Instandhaltungs-Infrastruktur trifft. Die statistischen Dimensionen dieser Krise zeigten sich besonders deutlich im März 2025, als die Zahl der weltweit am Boden gehaltenen Flugzeuge mit Pratt und Whitney Geared-Turbofan-Antrieben einen historischen Höchststand von 648 Maschinen erreichte. Dies entsprach nahezu 28 Prozent der gesamten weltweiten Flotte dieses Typs. Die betroffenen Flugzeuge mussten über Monate hinweg auf freie Werftplätze, Ersatzantriebe oder zertifizierte Komponenten warten.

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Im Fokus: Analyse der touristischen Infrastruktur und Servicequalität an der toskanischen Küste

Die Küstenregionen der Toskana verzeichnen zu Beginn der aktuellen Sommersaison eine anhaltend hohe Nachfrage und bestätigen ihre Position im europäischen Spitzenfeld der maritimen Urlaubsdestinationen. Grundlage dieser Entwicklung ist die Vergabe zahlreicher internationaler Qualitätsauszeichnungen, der sogenannten Blauen Flaggen, durch die unabhängige Organisation für Umwelterziehung. Diese Zertifizierungen basieren auf standardisierten Prüfverfahren, die strenge Anforderungen an die Wasserreinheit, die Sicherheitssysteme, die Sanitäreinrichtungen sowie die allgemeine touristische Infrastruktur stellen. Die Auswertungen der aktuellen Saison zeigen, dass die toskanischen Badeorte von der nördlichen Versilia über die geschichtsträchtige Etruskerküste bis hin zur südlichen Maremma ein überdurchschnittlich hohes Niveau bei Dienstleistungen und Komfort bieten. Für die regionale Wirtschaft stellt die amtlich bestätigte Qualität der Strände einen wesentlichen Faktor im Wettbewerb um internationale Kundensegmente dar, da die Erwartungen der Reisenden an den Standard der Beherbergungs- und Freizeiteinrichtungen kontinuierlich steigen. Infrastrukturelle Differenzierung und Serviceangebote in der nördlichen Versilia Der nördliche Küstenabschnitt der Toskana, der geografisch durch die Nähe zu den Apuanischen Alpen geprägt ist, verfügt über eine jahrzehntelange Tradition im gehobenen Badetourismus. In diesem Segment sticht Marina di Carrara durch eine umfassende städtebauliche Integration von Erholungsflächen und Beherbergungsbetrieben hervor. Der dortige feine Sandstrand wird durch ein engmaschiges Netz an Hotels, Pensionen und Campingplätzen flankiert, die auf unterschiedliche Kaufkraftklassen ausgerichtet sind. Ein strukturelles Merkmal dieser Region ist der ausgedehnte Pinienwald, der parallel zur Küstenlinie verläuft und an den heißen Sommertagen als natürlicher Temperaturregulator fungiert. Die dortigen Freizeitanlagen sind so konzipiert, dass sie den Besuchern schattige Rückzugsorte bieten, ohne den Zugang zum Meer zu beeinträchtigen. Nur wenige Kilometer südlich schließt sich

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Neue datenbasierte Strategien im digitalen Tourismusmarketing durch standortbezogene Zielgruppenansprache

Die Digitalisierung des Reise- und Freizeitsektors erfordert eine grundlegende Neuausrichtung der Marketingstrategien von Destinationen und Tourismusanbietern. Da sich die Entscheidungsprozesse potenzieller Gäste zunehmend fragmentiert und abseits klassischer Buchungszeiträume abspielen, stoßen traditionelle Werbeformen mit reiner Reichweitenlogik an ökonomische Grenzen. Eine umfassende Untersuchung des digitalen Vermarkters AboutMedia, die auf der Analyse von rund 200 Tourismuskampagnen, 30 österreichischen Urlaubsregionen und über 100 Millionen Werbemittelkontakten basiert, dokumentiert den tiefgreifenden Wandel in der Zielgruppenansprache. Die Ergebnisse, die in einer mehrteiligen Fachpublikation veröffentlicht wurden, belegen, dass der wirtschaftliche Erfolg im regionalen Marketing maßgeblich von standortbezogenen Verfahren wie Hyper Local Targeting, standortbasiertem Marketing und strategischem Re-Marketing abhängt. Durch die Verknüpfung von realen Aufenthaltsorten mit situativer Relevanz lassen sich Streuverluste minimieren und die Interaktionsraten der Verbraucher signifikant steigern. Der Wandel der Customer Journey in der Freizeitwirtschaft Die Phase der Reiseentscheidung und der Reiseplanung hat sich in den vergangenen Jahren durch die permanente Verfügbarkeit mobiler Endgeräte drastisch verkürzt und dynamisiert. Konsumenten treffen Entscheidungen über Kurzurlaube, Ausflüge oder sportliche Aktivitäten immer häufiger spontan und direkt aus einer konkreten Erlebnissituation heraus. Inspirationen entstehen folglich seltener am heimischen Desktop-Bildschirm im Rahmen einer strukturierten Suche, sondern vermehrt unterwegs beim Besuch von Veranstaltungen, während der Ausübung von Freizeitaktivitäten oder an spezifischen touristischen Knotenpunkten. Für das Management von Destinationen ergibt sich daraus die Notwendigkeit, Werbebotschaften kontextbezogen und zeitlich präzise auszusteuern, um in den entscheidenden Momenten der Wahrnehmung präsent zu sein. Die statistischen Auswertungen der zugrundeliegenden Kampagnendaten verdeutlichen, dass eine pauschale, geografisch breit gestreute Verteilung von Werbebudgets kaum noch die gewünschten Rückflüsse generiert. Die Aufmerksamkeit der

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Marktanalyse zur Entwicklung der Mietwagenpreise in der weltweiten Tourismussaison

Der globale Markt für Ferienmietwagen verzeichnet in der laufenden sommerlichen Hauptreisezeit eine deutliche Trendwende. Nach einer Phase spürbarer Preisrückgänge in den vergangenen Jahren zieht das Preisniveau in den weltweit wichtigsten Urlaubsregionen wieder flächendeckend an. Eine umfassende Auswertung des Branchenakteurs Sunny Cars belegt, dass insbesondere europäische Destinationen rund um das Mittelmeer erhebliche Preissteigerungen aufweisen, während Fernreiseziele wie die Vereinigten Staaten von Amerika eine relative Preisstabilität zeigen. Als wesentliche Treiber dieser Entwicklung gelten neben der anhaltend hohen Gesamtnachfrage im Individualtourismus auch spezifische regulatorische Eingriffe in lokalen Märkten sowie Verschiebungen bei den präferierten Destinationen der Reisenden. Trotz der gestiegenen Preise bleibt die Fahrzeugverfügbarkeit in den meisten Regionen gesichert, was auf eine verbesserte logistische Planung der Flottenbetreiber im Vergleich zu den Engpassjahren der Post-Pandemie-Phase hindeutet. Strukturelle Verteuerung im europäischen Mittelmeerraum Die aktuellen Marktdaten für die Haupturlaubsmonate dokumentieren eine spürbare finanzielle Mehrbelastung für Reisende, die auf den europäischen Inseln und in den kontinentalen Küstenregionen ein Fahrzeug anmieten. Auf der spanischen Baleareninsel Mallorca, die traditionell zu den volumenstärksten Märkten gehört, stiegen die Durchschnittspreise für einen Kleinwagen in der ersten Augustwoche auf 341 Euro für eine Woche, nachdem im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch 297 Euro aufgerufen wurden. Ähnlich gestaltet sich die Situation auf dem portugiesischen Markt. Für Anmietungen an den strategischen Flughafen-Drehkreuzen Lissabon und Porto müssen Kunden aktuell 388 Euro respektive 393 Euro pro Woche einkalkulieren. Auf der Atlantikinsel Madeira zeigt sich der Aufwärtstrend noch ausgeprägter mit einem Sprung von 424 Euro auf 518 Euro. Im östlichen Mittelmeer sowie auf der italienischen Halbinsel verschärft sich diese Preiskonstruktion

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KM Malta Airlines besiegelt langfristiges Abkommen mit Bird Aviation

Die maltesische Nationalfluggesellschaft KM Malta Airlines und der zyprische Instandhaltungsdienstleister Bird Aviation haben eine weitreichende Vereinbarung über die technische Betreuung der gesamten Flugzeugflotte getroffen. Der auf drei Jahre ausgelegte Kontrakt fixiert die Durchführung der sogenannten schweren Wartung, wozu insbesondere die komplexen C-Checks der Verkehrsflugzeuge gehören. Als operativer Mittelpunkt dieser Kooperation dienen die spezialisierten Hangaranlagen von Bird Aviation auf dem internationalen Flughafen in Larnaca. Mit diesem Schritt wird die zuvor lose, projektbasierte Zusammenarbeit der beiden Unternehmen in eine feste strategische Allianz überführt. Das Abkommen verdeutlicht die Konsolidierungsbestrebungen der maltesischen Fluggesellschaft im europäischen Luftverkehrsmarkt, wo operative Zuverlässigkeit und eine vorausschauende Kapazitätenplanung im Instandhaltungsbereich zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren gereift sind. Gleichzeitig untermauert der Abschluss die Ambitionen Zyperns, sich als zentraler Dienstleistungs- und Wartungsknotenpunkt im östlichen Mittelmeerraum zu etablieren. Strukturelle Bedeutung und technologische Komplexität von C-Checks Die Durchführung von schweren Wartungsarbeiten, in der Fachwelt als Heavy Maintenance oder spezifisch als C-Checks bezeichnet, stellt im Lebenszyklus eines modernen Verkehrsflugzeugs eine kritische Phase dar. Im Gegensatz zu den täglichen Kontrollen vor dem Start oder den kleineren Inspektionen nach einer festgelegten Anzahl von Flugstunden, erfordern C-Checks eine tiefgreifende Demontage wesentlicher Flugzeugkomponenten. Die Intervalle für diese Arbeiten richten sich nach den strengen Vorgaben der europäischen Luftfahrtsicherheitsbehörde Easa sowie den Spezifikationen der Flugzeughersteller und stehen üblicherweise alle 18 bis 24 Monate an. Während eines solchen Werftaufenthalts wird die Passagierkabine in weiten Teilen entkernt, um die darunterliegende Struktur des Rumpfes auf Materialermüdung, Korrosion oder Haarrisse zu untersuchen. Zudem werden die Triebwerke, das Fahrwerk sowie die komplexen hydraulischen und elektronischen Systeme umfassenden

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