secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Sommer 2025: Eurowings plant mit 42 Zielen

Mit einer Erweiterung des Angebots setzt Eurowings ab Sommer 2025 neue Akzente am Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Deutschlands führende Ferienfluggesellschaft plant 42 Direktziele, darunter zahlreiche Neuheiten und intensivere Verbindungen zu bestehenden Destinationen. Die Erweiterung unterstreicht die Bedeutung Berlins im Streckennetz der Lufthansa-Tochter und betont die strategische Ausrichtung auf attraktive Urlaubsregionen. Erstmals stehen ab BER Reiseziele wie Bilbao in Spanien, Korfu in Griechenland, Faro in Portugal und Jerez de la Frontera in Andalusien auf dem Flugplan. Auch Newcastle im Nordosten Englands ergänzt die Liste der Direktverbindungen und spricht sowohl Touristen als auch Geschäftsreisende an. Diese Neuzugänge erweitern das Angebot in Südeuropa und Nordengland und bieten eine größere Auswahl für Passagiere aus der Hauptstadtregion. Neben den neuen Destinationen intensiviert Eurowings bestehende Routen. Städte wie Malaga, Heraklion, Rhodos, Graz, Helsinki und Nizza werden künftig häufiger angeflogen. Besonders stark bleibt das Engagement auf Mallorca, das bis zu 21 Mal pro Woche vom BER erreichbar sein wird. Diese Frequenz verdeutlicht die Rolle der Baleareninsel als Lieblingsziel deutscher Urlauber und eine zentrale Destination für Eurowings. Positive Impulse für die Hauptstadtregion Aletta von Massenbach, die Geschäftsführerin der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, lobt das Engagement der Airline: „Das erweiterte Angebot verbessert die Erreichbarkeit der Region und stärkt den Standort BER sowie die regionale Wirtschaft.“ Jens Bischof, CEO von Eurowings, sieht in der Hauptstadt ebenfalls großes Potenzial: „Unser Engagement am BER ist ein klares Bekenntnis zu Berlin und zur Marktführerschaft der Lufthansa Group in der Region.“ Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin, betont die Bedeutung für den Tourismus: „Eurowings ist

weiterlesen »

SkyUp MT nimmt Kurs auf Saarbrücken

Der Flughafen Saarbrücken-Ensheim steht vor einer neuen Ära im internationalen Luftverkehr. Nach wiederholten Problemen mit der Fluggesellschaft Smartlynx, die in der Vergangenheit für zahlreiche Unannehmlichkeiten wie verspätete und ausgefallene Flüge sowie ungeplante Zwischenstopps sorgte, präsentiert sich der Flughafen nun mit einem neuen Sommerflugplan für 2025. Die längst vergangene Partnerschaft mit Smartlynx, die in den letzten Monaten immer wieder für Schlagzeilen sorgte, wird im kommenden Jahr nicht mehr fortgesetzt. Stattdessen treten zwei neue Fluggesellschaften auf den Plan: SkyUp Airlines Malta und Aegean Airlines. Diese Veränderungen könnten nicht nur die Zukunft des Flughafens, sondern auch die Anreisemöglichkeiten für die Region nachhaltig beeinflussen. Das Ende einer problematischen Partnerschaft: Smartlynx Die Zusammenarbeit zwischen dem Flughafen Saarbrücken-Ensheim und der Fluggesellschaft Smartlynx war von verschiedenen Schwierigkeiten begleitet. Immer wieder mussten Passagiere mit Verspätungen und Flugausfällen kämpfen, was zu Unmut und negativen Schlagzeilen führte. Ungeplante Zwischenstopps und Änderungen bei den Zielflughäfen sorgten bei Reisenden für Frustration. Diese wiederkehrenden Probleme trugen schließlich dazu bei, dass Smartlynx im neuen Sommerflugplan für 2025 nicht mehr auftaucht. Der Flughafen verabschiedet sich damit von einem Partner, der im Rahmen von Charterflügen mit Zielgebieten im Mittelmeer und Nordafrika den Flugverkehr aufrechterhielt. Doch die Unzuverlässigkeit und die wiederholten Unannehmlichkeiten führten letztlich dazu, dass man sich entschieden hat, diesen Vertrag nicht fortzuführen. Stattdessen setzt man auf eine Neubestellung des Angebots mit neuen und hoffentlich stabileren Partnern. Die neuen Fluggesellschaften: SkyUp Airlines Malta und Aegean Airlines Im Sommerflugplan 2025 können sich die Passagiere auf zwei neue Fluggesellschaften freuen. SkyUp Airlines Malta, eine Tochtergesellschaft der ukrainischen Billigfluggesellschaft

weiterlesen »

Weihnachtsreisen: Flixbus stockt das Angebot auf

Die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage sind für viele eine willkommene Gelegenheit, nach Hause zu fahren oder einen festlichen Kurzurlaub zu planen. Wer dabei auf Komfort und gute Erreichbarkeit setzt, findet bei FlixBus und FlixTrain passende Angebote. Mit einem erweiterten Fahrplan und attraktiven Preisen sorgen die Verkehrsmittel für eine stressfreie Anreise zu den beliebtesten Zielen in Europa, sei es zu den festlich geschmückten Weihnachtsmärkten oder zu den schneebedeckten Skigebieten der Alpen. FlixBus reagiert auf die hohe Nachfrage in den Wintermonaten mit einer Erweiterung seines Angebots um fast 20 Prozent. Besonders populäre Strecken wie Berlin – Hamburg, Berlin – Kopenhagen oder München – Lyon werden während der Feiertage zusätzlich bedient. Der Fernbusmarkt hat sich in den letzten Jahren rasant verändert, und FlixBus hat eine erhebliche Präsenz in Europa aufgebaut. Mit rund 700 direkt erreichbaren Städten, davon mehr als 300 in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ist das Unternehmen ein wichtiger Bestandteil des internationalen Fernverkehrs. Die zusätzlichen Busse ermöglichen es Reisenden, schnell und bequem von einer Stadt zur anderen zu gelangen, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Gerade zu den Feiertagen, wenn das Verkehrsaufkommen besonders hoch ist, bietet FlixBus eine stressfreie Lösung für Reisende, die sich nicht mit Staus oder überfüllten Zügen herumschlagen möchten. FlixTrain: Bequeme Zugverbindungen in Deutschland FlixTrain bietet mit seinem Winterfahrplan eine praktische Alternative zum Auto oder Flugzeug. FlixTrain bedient rund 50 Städte in Deutschland und ermöglicht es Reisenden, entspannt von einem Ziel zum nächsten zu gelangen. Besonders beliebte Strecken wie Hamburg – Köln und Berlin – Frankfurt werden mehrfach täglich bedient.

weiterlesen »

TAP Air Portugal: Finanzielle Stabilität trotz Herausforderungen im dritten Quartal 2024

TAP Air Portugal hat ihre Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2024 bekannt gegeben und zeigt trotz schwieriger globaler Wirtschaftsbedingungen eine bemerkenswerte Leistung. Obwohl das Unternehmen einen Nettogewinn von 117,8 Millionen Euro erzielte, was einen Rückgang von 62,8 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet, hat sich die Fluggesellschaft gegenüber dem Vorkrisenniveau 2019 signifikant verbessert. Der Umsatz stieg im dritten Quartal 2024 um 2 Prozent und übertraf die Ergebnisse von 2019 mit einem Anstieg der Betriebserträge von 23 Prozent. TAP Air Portugal, die weltweit führende Fluggesellschaft zwischen Europa und Brasilien, hat sich nach der Pandemie erholt und verfolgt eine kontinuierliche Expansion. In den ersten neun Monaten des Jahres 2024 beförderte die Airline insgesamt 12,3 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Kapazität stieg um 2,3 Prozent im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2023. Diese Fortschritte, insbesondere im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie, unterstreichen den erfolgreichen Wiederaufbau der Fluggesellschaft. Die Kapazität, gemessen in Sitzplatzkilometern (ASK), erreichte im dritten Quartal 97 Prozent des Niveaus von 2019. Dies stellt einen bedeutenden Schritt in der Erholung der Fluggesellschaft dar, da sie sich weiterhin bemüht, ihr Netzwerk an internationalen Flügen zu erweitern und die Passagierauslastung zu maximieren. Der Load Factor, der den Prozentsatz der ausgelasteten Sitzplätze misst, erreichte 86,2 Prozent, was eine Verbesserung von 1,4 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr darstellt und zeigt, dass TAP in der Lage ist, ihre Kapazitäten besser auszulasten. Erhöhte Betriebskosten und Währungsprobleme Die Fluggesellschaft stand jedoch auch vor Herausforderungen, die ihre

weiterlesen »

Ryanair droht mit drastischer Kürzung der Kapazitäten in Frankreich

Die geplante Erhöhung der Passagiersteuern in Frankreich durch die Regierung stößt auf erheblichen Widerstand seitens der Fluggesellschaften, insbesondere der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair. Laut einer Erklärung des kaufmännischen Leiters von Ryanair, Jason McGuinness, plant das Unternehmen, die Kapazität von und zu französischen Regionalflughäfen ab Januar 2025 um bis zu 50 Prozent zu reduzieren, sollte die französische Regierung ihren Plan zur Verdreifachung der Passagiersteuer weiter verfolgen. Diese Entscheidung könnte schwerwiegende Folgen für die französische Luftfahrtindustrie und die betroffenen regionalen Flughäfen haben, die schon jetzt mit Herausforderungen kämpfen. Die französische Regierung sieht sich aufgrund eines unerwartet hohen Haushaltsdefizits gezwungen, im Budgetplan für 2025 Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung zu ergreifen, darunter eine deutliche Erhöhung der Steuern auf Flugtickets und Privatflüge. Das Vorhaben stößt nicht nur auf Widerstand von Fluggesellschaften wie Ryanair, sondern auch von Vertretern der betroffenen Flughäfen, die befürchten, dass die Steuererhöhung das Passagieraufkommen negativ beeinflussen und insbesondere den Billigflugmarkt schwächen könnte. Ryanair fliegt derzeit 22 kleinere Regionalflughäfen in Frankreich an, die besonders von Billigfluggesellschaften wie Ryanair bedient werden. Welche dieser Flughäfen konkret von den Kürzungen betroffen sein werden, teilte Ryanair bislang nicht mit. Allerdings gab die Gesellschaft bekannt, dass die beiden Flughäfen in der Nähe von Paris – Beauvais und Vatry – nicht auf der Streichliste stehen. Diese Flughäfen sind von zentraler Bedeutung für Ryanair, da sie wichtige Drehkreuze für Verbindungen nach und von Frankreich darstellen. Die irische Fluggesellschaft befördert derzeit rund 5,7 Millionen Passagiere in Frankreich, was einen Anstieg von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Allerdings warnt Ryanair, dass die

weiterlesen »

SAS erweitert Angebot von Salzburg nach Kopenhagen

Die skandinavische Fluggesellschaft Scandinavian Airlines (SAS) stärkt ihr Engagement am Salzburger Flughafen und reagiert auf die steigende Nachfrage, indem sie ihr Flugangebot nach Kopenhagen erweitert. Ab Mitte Mai 2025 wird die Fluggesellschaft Direktverbindungen von Salzburg in die dänische Hauptstadt anbieten. Diese neue Verbindung, die ursprünglich nur einmal wöchentlich in der Sommerperiode 2024 angeboten wurde, wird nun auf bis zu drei Flüge pro Woche ausgebaut. Dies markiert einen weiteren Schritt in der Festigung des Flugverkehrs zwischen den beiden Städten und soll sowohl den Tourismus als auch die Geschäftsreisen fördern. Ein wachsender Markt für SAS Die Zusammenarbeit zwischen SAS und dem Salzburger Flughafen hat sich in den letzten Jahren als äußerst erfolgreich erwiesen, insbesondere im Winter, wenn die Fluggesellschaft Urlauber aus Skandinavien in die beliebten Wintersportgebiete der Alpen bringt. Die im Sommer 2024 eingeführte wöchentliche Direktverbindung von Salzburg nach Kopenhagen wurde auf Grund der hohen Nachfrage sowohl aus Salzburg als auch aus Kopenhagen gut angenommen. Als Reaktion darauf hat SAS beschlossen, ihre Kapazitäten für den Sommer 2025 erheblich zu erweitern, um den Bedürfnissen der Passagiere gerecht zu werden und die Reiseverbindungen weiter zu verbessern. Ab Mitte Mai 2025 wird SAS nun an drei Tagen in der Woche (Dienstag, Donnerstag und Samstag) Direktflüge zwischen Salzburg und Kopenhagen anbieten. Diese Verbindung wird bis Ende September bestehen und vor allem in den Sommermonaten Juni, Juli und August eine hohe Frequenz aufweisen, was den Reisenden mehr Flexibilität und Möglichkeiten zur Auswahl gibt. Die Flüge können sowohl online über die Webseite von SAS als auch bei Reisebüros

weiterlesen »

Qatar Airways erwägt den Erwerb von Airbus A330 von American Airlines

Qatar Airways, die nationale Fluggesellschaft von Katar, könnte in naher Zukunft eine bemerkenswerte Entscheidung treffen: den Erwerb von Airbus A330-200 Flugzeugen, die ursprünglich von der amerikanischen Fluggesellschaft American Airlines betrieben wurden. Dies wäre ein bedeutender Schritt für die Airline, die für ihre strategische Flottenaufstockung bekannt ist. In den letzten Jahren hat Qatar Airways bereits mehrmals auf den Gebrauchtflugzeugmarkt zurückgegriffen, um ihre Flotte zu erweitern, und dieser mögliche Erwerb zeigt einmal mehr das Bestreben der Fluggesellschaft, ihre Position im globalen Luftverkehrsmarkt zu festigen. Hintergrund und Motivation hinter dem möglichen Erwerb Die ehemaligen A330-200 von American Airlines wurden nach der Fusion des Unternehmens mit US Airways im Jahr 2013 übernommen. Sie wurden jedoch während der COVID-19-Pandemie vorübergehend eingelagert und sind seither nicht mehr aktiv in Betrieb. American Airlines verfügte noch über 15 dieser Flugzeuge, die alle im Jahr 2020 im Roswell Air Center (ROW) eingelagert wurden, um Kosten zu sparen und sich an die veränderten Reisebedingungen anzupassen. Während die größeren Airbus A330-300 relativ schnell aus der Flotte von American Airlines entfernt wurden, verblieben die A330-200-Flugzeuge in der Warteschleife, während sich die Fluggesellschaft mit der Frage befasste, wie sie mit diesen Maschinen weiter verfahren solle. Qatar Airways könnte sich nun aufgrund von Produktionsverzögerungen bei Airbus und Boeing für den Erwerb dieser gebrauchten A330-200 entscheiden. Insbesondere die Verzögerungen bei der Lieferung der Boeing 777X könnten einen wichtigen Impuls für diesen Schritt gegeben haben. Durch die Integration der gebrauchten A330-Flugzeuge könnte Qatar Airways ihre Kapazitäten schneller ausbauen und die bestehenden Lieferengpässe in der Luftfahrtindustrie umgehen.

weiterlesen »

Allegiant Air startet größte Expansionswelle in der Unternehmensgeschichte

Im Jahr 2025 wird die US-amerikanische Billigfluggesellschaft Allegiant Air eine der größten Expansionsmaßnahmen ihrer 27-jährigen Geschichte einleiten. Das Unternehmen mit Sitz in Las Vegas wird sein Streckennetz um 44 neue Nonstop-Flüge erweitern und gleich drei neue Städteziele in sein Portfolio aufnehmen. Diese Erweiterung, die durch eine starke Nachfrage im Freizeitbereich und das wachsende Bedürfnis nach erschwinglichen Flugreisen in unterversorgte Regionen vorangetrieben wird, stellt einen weiteren Schritt in der Marktstrategie von Allegiant dar, ihre Präsenz auf dem US-amerikanischen Markt zu festigen und weiter auszubauen. Neue Ziele und Strecken Die geplante Expansion umfasst nicht nur die Aufnahme von Verbindungen zu drei neuen Flughäfen, sondern auch die Erweiterung bestehender Strecken von wichtigen Flughäfen in den Vereinigten Staaten. Zu den neu hinzugefügten Zielen zählen der Gulf Shores Airport (GUF) in Alabama, der Colorado Springs Airport (COS) in Colorado und der Columbia Metropolitan Airport (CAE) in South Carolina. Diese Flughäfen zeichnen sich durch eine starke Nachfrage im Freizeit- und Tourismusbereich aus und sollen insbesondere Reisenden, die familiäre oder touristische Ziele anfliegen, den Zugang zu günstigeren Direktverbindungen ermöglichen. „Wir freuen uns, dass wir durch diese Erweiterung den Kunden mehr Optionen bieten können, um ihre Reiseziele zu erreichen. Mit diesen neuen Nonstop-Flügen bieten wir den Reisenden die Möglichkeit, schnell, bequem und vor allem kostengünstig zu fliegen“, erklärt Drew Wells, Chief Commercial Officer von Allegiant Air. Die ersten Flüge auf den neuen Strecken sollen bereits im Februar 2025 starten und das Netzwerk der Fluggesellschaft auf 51 Städte in den USA erweitern. Das Geschäftsmodell von Allegiant Air Ein zentraler

weiterlesen »

Flughafen Vilnius will neues Terminal bauen

Die litauischen Flughäfen haben einen internationalen Architekturwettbewerb für den Entwurf eines neuen Ankunftsgebäudes am Flughafen Vilnius (VNO) gestartet. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative Lösungen zu finden, die nicht nur funktionale und ästhetische Anforderungen erfüllen, sondern auch die zukünftige Entwicklung der Flughafeninfrastruktur unterstützen. Der Gewinner soll nicht nur das Terminal, sondern auch dessen Integration in die Umgebung gestalten, einschließlich des neuen Abflugterminals, des zentralen Platzes und der zukünftigen Rail-Baltica-Station. Die litauischen Flughäfen sind bekannt für ihre umfassenden Entwicklungspläne. Der Wettbewerb, der in Zusammenarbeit mit dem litauischen Architektenverband organisiert wird, setzt auf die besten Ideen aus aller Welt. Arnas Dūmanas, Leiter der Entwicklungsabteilung der litauischen Flughäfen, erklärte, dass die Auswahl durch eine Jury von renommierten Architekten und Stadtplanern erfolgen wird. Unter anderem zählen dazu Laura Kairienė, Chefarchitektin von Vilnius, und Tom Holtmann vom Nordic Office of Architecture. Architekten haben bis Februar 2025 Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Danach wird die Jury anhand von Kriterien wie Innovation, Nachhaltigkeit und Funktionalität entscheiden. Der Gewinner erhält die Möglichkeit, das finale Design für das Terminal zu entwickeln, das bis Ende 2028 in Betrieb gehen soll. Herausforderung und Perspektiven Der Wettbewerb ist Teil eines langfristigen Masterplans, der die Infrastruktur der litauischen Flughäfen modernisieren soll. Mit einer geplanten Kapazität von bis zu 17 Millionen Passagieren jährlich bis 2052 möchte das Land seine Position als wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Region stärken. Dabei wird auch auf Nachhaltigkeit gesetzt, etwa durch den Ausbau von Solarenergie und umweltfreundlicher Architektur. Das neue Ankunftsgebäude wird einen wesentlichen Beitrag leisten, um das Passagiererlebnis zu verbessern

weiterlesen »

Pleite des Reisekonzerns FTI: Gläubiger blicken in eine ungewisse Zukunft

Die Insolvenz des drittgrößten europäischen Reisekonzerns FTI hinterlässt tiefgreifende Spuren in der Reisebranche. Während Pauschalreisende durch den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) teilweise bereits entschädigt wurden, blicken andere Gläubiger in eine düstere Zukunft. Die erste Gläubigerversammlung in München offenbarte, dass die Chancen auf eine Rückerstattung nur gering sind. Insgesamt wurden bisher Forderungen in Höhe von 840 Millionen Euro angemeldet. Axel Bierbach, der Insolvenzverwalter des Konzerns, erklärte, daß die Prüfung der Ansprüche angesichts der riesigen Zahl von Gläubigern Jahre dauern könnte. Von den rund 290.000 gemeldeten Gläubigern entfallen etwa 125.000 auf Pauschalreisende, die im Rahmen des DRSF bereits teilweise entschädigt wurden. Rund 50 Millionen Euro wurden an diese Anspruchsberechtigten ausbezahlt, nachdem sie ihre Anträge gestellt hatten. Doch für andere Gläubiger, darunter Hotels, Fluggesellschaften, Reisebüros und Banken, sind die Aussichten düster. Bierbach machte klar, daß nur eine geringe Quote der Forderungen am Ende zurückgezahlt werden könne. Besonders betroffen ist auch der staatliche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), der FTI während der Corona-Pandemie finanzielle Unterstützung gewährt hatte. FTI meldete im Juni 2024 Insolvenz an, nachdem eine Reihe von Faktoren das Unternehmen in die finanzielle Misere getrieben hatten. Neben einem schwindenden Vertrauen von Kunden und Partnern führten auch die anhaltenden wirtschaftlichen Belastungen durch die Nachwirkungen der Pandemie zum finanziellen Kollaps. Vertragspartner forderten immer häufiger Vorkasse, und die Buchungszahlen blieben hinter den Erwartungen zurück. Schließlich versiegten die finanziellen Mittel des Unternehmens. Fortschritte bei der Abwicklung Trotz der schlechten Nachrichten für die Gläubiger vermeldet der Insolvenzverwalter Fortschritte bei der Abwicklung des Unternehmens. Mehrere Tochtergesellschaften sowie ein Vier-Sterne-Hotel auf der griechischen Insel

weiterlesen »