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Konsumentenschutz: Minister Rauch geht gegen Ryanair und AUA vor

In einer Zeit, in der die meisten Menschen ihre Flugreisen online buchen, sorgen undurchsichtige Zusatzgebühren und nachteilige Vertragsklauseln bei Fluggesellschaften für Unmut und Verwirrung. Zu den Hauptbeschwerdepunkten gehören versteckte Kosten wie Check-in-Gebühren, Sitzplatzreservierungsgebühren und Ticket-Service-Gebühren. Aufgrund zahlreicher Beschwerden hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums rechtliche Schritte gegen einige dieser Praktiken eingeleitet. Besonders im Fokus stehen dabei Ryanair und die Austrian Airlines (AUA). Ryanair, bekannt für seine aggressiven Preismodelle, sieht sich mit einer Klage des VKI konfrontiert. Im Mittelpunkt stehen fünfzehn Klauseln, die zusätzliche Gebühren vorsehen. Eine dieser Gebühren betrifft die sogenannte „Kleinkindergebühr“ von 25 Euro, die erhoben wird, obwohl das Kind während des Flugs auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzt. Familien mit minderjährigen Kindern müssen zudem eine Sitzplatzreservierungsgebühr zahlen, um sicherzustellen, dass sie während des Flugs zusammen sitzen können. Diese Praxis führt effektiv zu versteckten Zusatzgebühren für Kinder. Ein weiterer strittiger Punkt ist der Online-Check-In. Dieser ist bei Ryanair nur zwischen 24 Stunden und zwei Stunden vor Abflug kostenlos. Verpasst man dieses Zeitfenster, wird eine Gebühr von 55 Euro fällig, selbst wenn technische Probleme seitens der Fluggesellschaft den Check-In verhindern. Auch Umbuchungen sind mit hohen Kosten verbunden: Zwischen 45 und 100 Euro müssen Reisende zahlen, selbst wenn der neue Flug günstiger ist. Ein besonderes Ärgernis ist das im Flugpreis inkludierte Handgepäck. Dieses entspricht nicht dem Standardmaß, sodass viele Reisende am Flughafen zusätzliche Gebühren zahlen müssen, wenn ihr Handgepäck die üblichen Maße überschreitet. AUA: Abmahnung wegen unfairer Vertragsklauseln Auch die Austrian Airlines stehen wegen ihrer Vertragsbedingungen in

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Reiseplanung in Zeiten von Waldbränden: Was Urlauber wissen müssen

Die Sommermonate bringen nicht nur die ersehnte Ferienzeit, sondern auch häufig extrem hohe Temperaturen und Trockenheit mit sich, die vielerorts zu verheerenden Waldbränden führen. Besonders betroffen sind derzeit beliebte Urlaubsregionen wie Kroatien und Griechenland. Doch was bedeutet dies für Reisende, die kurz vor einer Reise in diese Gebiete stehen? Ein kostenfreies Storno der Pauschalreise kann unter bestimmten Umständen möglich sein, wie ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer erläutert. Wenn Waldbrände oder andere Naturkatastrophen die Durchführung einer Pauschalreise erheblich beeinträchtigen oder gar unmöglich machen, können Reisende ihre Reise kostenfrei stornieren. Dies gilt unabhängig davon, ob das Außenministerium eine Reisewarnung ausgesprochen hat oder nicht. „Eine kostenfreie Stornierung ist allerdings nur möglich, wenn der Urlaubsantritt und die Gefahrensituation zeitlich eng beieinander liegen und die geplante Reise genau in die betroffene Region führt“, so Hoffer. Beispielsweise würde ein Waldbrand auf dem griechischen Festland nicht automatisch die Reise zu einer griechischen Insel beeinträchtigen. Vorbereitung und Reaktion kurz vor der Abreise Für Reisende, deren Urlaub unmittelbar bevorsteht, empfiehlt sich eine enge Absprache mit dem Reiseveranstalter, um mögliche Alternativen zu finden. Bei längerem Vorlauf, wie etwa zwei Wochen, ist Geduld gefragt, da sich die Lage vor Ort noch ändern kann. Die regelmäßige Information über die aktuelle Situation ist hier entscheidend. Individualreisende, die ihre Flüge und Unterkünfte separat gebucht haben, haben es in solchen Situationen schwerer. Ein kostenfreies Storno des Fluges ist in der Regel nur möglich, wenn das Flughafengelände direkt von der Naturkatastrophe betroffen ist oder eine Landung unmöglich gemacht wird. Ob eine Stornierung der Unterkunft möglich ist, hängt hingegen

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Leberkas-Pepi und Ottakringer Zapfmeisterei eröffnen am Flughafen Wien

Reisende am Flughafen Wien dürfen sich auf ein neues kulinarisches Highlight freuen: Der beliebte Anbieter „Leberkas-Pepi“ hat in der Ankunftshalle des Wiener Airports eröffnet. In Kooperation mit der renommierten Ottakringer Brauerei bietet das neue Lokal nicht nur herzhaften Leberkäse, sondern auch eine breite Auswahl an frisch gezapften Bieren aus der „Zapfmeisterei“. Diese Partnerschaft bringt ein Stück österreichischer Tradition direkt zu den Reisenden und begrüßt sie mit dem besten, was die österreichische Küche und Bierkultur zu bieten haben. Leberkas-Pepi, bekannt für seine traditionellen Leberkäsespezialitäten, hat nun seinen zweiten Standort am Flughafen Wien eröffnet. Dieser neue gastronomische Hotspot befindet sich direkt in der Ankunftshalle und ist täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Das neue Restaurant ist öffentlich zugänglich und bietet sowohl Reisenden als auch Besuchern und Flughafenmitarbeitern eine besondere Gelegenheit, die österreichische Küche zu genießen. Mit seinem klassischen und doch innovativen Angebot verspricht es, ein Anziehungspunkt für alle zu werden, die auf der Suche nach authentischen österreichischen Spezialitäten sind. Christoph Baur, Eigentümer von Leberkas-Pepi, betont die Bedeutung dieser Neueröffnung: „Der Flughafen Wien ist als internationale Drehschreibe der perfekte Standort, um unseren Leberkäse Menschen aus aller Welt schmackhaft zu machen. Wir freuen uns, die zweite Leberkas-Pepi Filiale am Flughafen Wien und den neunten Standort in Österreich zu eröffnen.“ Die Eröffnung wurde von hochrangigen Vertretern wie Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, und Gerhard Gutmayer, Verkaufsleiter Gastronomie NÖ Nord von Ottakringer, gefeiert. Die Zusammenarbeit mit Ottakringer Brauerei Ein weiteres Highlight des neuen Standorts ist die Partnerschaft mit der Ottakringer Brauerei, einer

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Wien verzeichnet Rekordzahlen im Tourismus

Im ersten Halbjahr 2024 hat Wien einen bemerkenswerten Anstieg bei den Gästeübernachtungen und den Umsätzen der Beherbergungsbetriebe verzeichnet. Mit einem Plus von 10% gegenüber dem Vorjahr und insgesamt 8,3 Millionen Nächtigungen festigt die österreichische Hauptstadt ihre Position als eine der führenden Touristendestinationen Europas. Die positive Entwicklung zeigt sich auch in den finanziellen Kennzahlen, die einen deutlichen Umsatzanstieg von 14% im Vergleich zum Vorjahr aufweisen. Diese Zahlen unterstreichen nicht nur Wiens Anziehungskraft als Tourismusziel, sondern auch die bedeutende Rolle, die der Tourismussektor für die lokale Wirtschaft spielt. Im Zeitraum von Januar bis Juni 2024 erreichte Wien 8.260.000 Nächtigungen, was einem Anstieg von 10% im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Besonders auffällig ist die Leistung im Juni, wo die Stadt 1.623.000 Nächtigungen verzeichnen konnte, was einem Zuwachs von 6% entspricht. Diese Zahlen reflektieren einen stabilen Wachstumstrend, der sich auch in den Herkunftsmärkten widerspiegelt. Die stärksten Herkunftsmärkte für Wien waren im ersten Halbjahr 2024 Österreich und Deutschland. Mit 1.653.000 Nächtigungen (+11%) beziehungsweise 1.608.000 Nächtigungen (+8%) führen diese beiden Länder die Liste der Hauptmärkte an. Besonders bemerkenswert ist das Comeback der USA, die sich mit 473.000 Nächtigungen (+11%) auf dem dritten Platz der Top-10-Herkunftsländer etabliert haben. Italien, Großbritannien und Frankreich folgen auf den Plätzen vier bis sechs, während Spanien, Polen, die Schweiz und Rumänien die Top-10-Liste abrunden. Der Anstieg bei den Nächtigungen aus diesen Ländern zeigt, wie wichtig internationaler Tourismus für Wien ist. Wirtschaftliche Auswirkungen und Erfolgsfaktoren Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke hebt die bedeutende Rolle des Tourismus für die Wiener Wirtschaft hervor: „Die

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Deutschland unter den Spitzenreitern bei Verspätungen und Ausfällen

Im Jahr 2024 sehen sich Fluggäste weltweit mit massiven Problemen bei der Luftfahrt konfrontiert. Nach einer aktuellen Untersuchung des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp sind bis Juli dieses Jahres insgesamt 482 Millionen Passagiere von Flugverspätungen und -ausfällen betroffen gewesen. Besonders alarmierend ist die Lage in Deutschland, das mit einer Verspätungsquote von 30,82 Prozent zu den traurigen Spitzenreitern gehört. Der Bericht bietet nicht nur einen detaillierten Überblick über die globale Flugproblematik, sondern auch spezifische Einblicke in die Herausforderungen, denen sich Reisende in verschiedenen Ländern gegenübersehen. Mit 14,2 Millionen betroffenen Passagieren in den ersten sechs Monaten des Jahres liegt Deutschland auf dem sechsten Platz des internationalen Negativrankings. Dies bedeutet eine leichte Verschlechterung im Vergleich zum Vorjahr, als der Anteil noch bei 30,76 Prozent lag. Die Gründe für die hohe Verspätungsquote sind vielfältig und reichen von logistischen Herausforderungen an Flughäfen bis hin zu technischen Störungen und Streiks. Das schlechte Abschneiden Deutschlands wird durch die Tatsache unterstrichen, dass die Bundesrepublik mit einer Verspätungsquote von über 30 Prozent hinter nur wenigen anderen Ländern zurückbleibt. Diese hohe Zahl spiegelt nicht nur die aktuelle Unzufriedenheit der Reisenden wider, sondern auch die Notwendigkeit für umfassende Reformen im Luftfahrtsektor. Globale Spitzenreiter bei Flugproblemen Indien führt die Liste der problematischsten Länder mit einer Verspätungsquote von 34,85 Prozent an. Hier waren 25,7 Millionen Passagiere betroffen. Dies ist besonders besorgniserregend, da die Zahl der Fluggäste in Indien stetig wächst und die Infrastruktur oft nicht mit dem schnellen Wachstum Schritt halten kann. Kanada folgt mit einer Quote von 33,01 Prozent, und Serbien reiht sich mit 30,97

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Flughafen Zürich AG: Brasilianische Flughäfen als Vorreiter der Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Die Flughafen Zürich AG, ein führender Akteur im internationalen Flughafenbetrieb, hat erneut große Erfolge im Bereich der Nachhaltigkeit erzielt. Die Flughäfen Florianópolis und Vitória in Brasilien wurden in der jüngsten Auszeichnung der brasilianischen Zivilluftfahrtbehörde (ANAC) als die nachhaltigsten Flughäfen ihrer Kategorie prämiert. Dies unterstreicht nicht nur die Effektivität der Umweltstrategien der Flughafenbetreiberin, sondern auch den erfolgreichen Ausbau ihrer internationalen Präsenz. Die Auszeichnung der Flughäfen Florianópolis und Vitória basiert auf einer umfassenden Bewertung ihrer Umweltstrategien. Seit ihrer Übernahme durch die Flughafen Zürich AG haben diese Flughäfen durch eine Vielzahl von Maßnahmen signifikante Fortschritte in Richtung Nachhaltigkeit gemacht. Dazu gehört die Umstellung der Energieversorgung auf elektrische Energie, die bereits einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen geleistet hat. Dies betrifft sowohl die Energieversorgung für Flugzeuge als auch die Klimatisierung, die zuvor durch kerosinbetriebene Hilfstriebwerke erfolgt ist. Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal ist die Umstellung auf emissionsarme Treibstoffe und die Einführung von elektrischen Fahrzeugen in der Flughafenflotte. Der Treibstoffeinkauf erfolgt vollständig auf Basis erneuerbarer Energien, was die Umweltbelastung weiter minimiert. Zusätzlich wird das Abwasser durch eine Aufbereitungsanlage wiederverwendet, um Grünflächen zu bewässern, was die Ressourcennutzung optimiert. Der Recycling-Anteil am Flughafen Florianópolis wurde seit der Übernahme von 39% auf beeindruckende 81% gesteigert. Beide Flughäfen haben zudem die Stufe 2 im Airport Carbon Accreditation-Programm des Airport Council International (ACI) erreicht, was die nachweisliche Reduzierung von Umweltemissionen bescheinigt. Erfolgreiches Auslandengagement der Flughafen Zürich AG Diese Auszeichnungen sind nicht die ersten für die Flughäfen Florianópolis und Vitória. Beide Flughäfen haben auch vom brasilianischen Transportministerium Anerkennung für ihre Infrastrukturqualität,

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Paris CDG: Air France fliegt nicht mehr nach Tokio Narita

Die Fluggesellschaft Air France wird die bestehenden Flüge nach Tokio Narita aus ihrem Flugplan streichen. Betroffen sind die Flüge ab Paris CDG. Die Fluggesellschaft Air France streicht die Verbindung zwischen Paris CDG und Tokio Narita aus ihrem Flugplan. Der letzte Flug ab Paris findet am 25. Oktober statt, der letzte Flug ab Tokio am 26. Oktober.

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Deutsche Urlaubstrends: Türkei bleibt Spitzenreiter, Albanien überrascht mit starkem Wachstum

Die Urlaubsvorlieben deutscher Reisender haben sich im vergangenen Jahr deutlich herauskristallisiert: Die Türkei steht unangefochten an der Spitze der beliebtesten Reiseländer. Dies geht aus einer Analyse der Online-Marketing-Plattform Localyzer hervor, die Suchanfragen zu Urlaubsdestinationen von Mai 2023 bis Mai 2024 ausgewertet hat. Überraschend ist das zunehmende Interesse an Albanien, das sich als aufstrebendes Urlaubsziel etabliert und das Suchvolumen um über 100 Prozent steigern konnte. Mit durchschnittlich 160.890 monatlichen Suchanfragen ist die Türkei das unangefochtene Lieblingsziel der Deutschen. Diese Vorliebe zieht sich durch alle Bundesländer, was die Beliebtheit des Landes quer durch die Republik bestätigt. Die Türkei bietet eine vielfältige Mischung aus Kultur, Geschichte und Strandurlaub, was sie besonders attraktiv macht. Laut den Daten von Localyzer dominieren vor allem Städte wie Istanbul, Antalya und Bodrum die Suchanfragen. Diese Destinationen sind bekannt für ihre touristische Infrastruktur und die vielfältigen Möglichkeiten, die sie Urlaubern bieten. Kroatien und Griechenland: Beliebte Alternativen Auf den weiteren Plätzen folgen Kroatien und Griechenland mit durchschnittlich 84.890 bzw. 79.070 monatlichen Suchanfragen. Beide Länder bieten atemberaubende Küstenlandschaften und kulturelle Erlebnisse, die besonders bei Familien und Paaren beliebt sind. In Schleswig-Holstein zeigt sich eine leichte Abweichung, hier gehört auch Dänemark zu den bevorzugten Zielen, was die geographische Nähe und die damit verbundene einfache Erreichbarkeit erklärt. Ein bemerkenswerter Trend ist der Anstieg des Interesses an Albanien. Mit einem monatlichen Suchvolumen von 61.750 Anfragen liegt das Land im Ranking auf Platz vier. Noch beeindruckender ist die Wachstumsrate: Seit Mai 2023 hat sich die Anzahl der Suchanfragen mehr als verdoppelt, was einem Anstieg von

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Lufthansa im Wandel: Preisdruck und Sparmaßnahmen prägen die Zukunft

Die Lufthansa, einst als eine der führenden Fluggesellschaften Europas gefeiert, steht derzeit vor großen Herausforderungen. Angesichts eines intensiven Wettbewerbs und eines rasanten Anstiegs des Angebots auf dem globalen Luftfahrtmarkt sieht sich die Airline gezwungen, ihren Flugplan auszudünnen und umfassende Sparmaßnahmen einzuleiten. Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf die zunehmende Konkurrenz, insbesondere durch asiatische Fluggesellschaften, und auf den Druck, die Wirtschaftlichkeit der Flotte zu verbessern. Lufthansa-Chef Carsten Spohr spricht von einer „Normalisierung“ der Ticketpreise, nachdem diese zu Beginn des Jahres infolge der erhöhten Nachfrage nach der Pandemie gestiegen waren. Besonders die chinesischen Airlines üben in der Economy-Klasse einen hohen Preisdruck auf die Lufthansa aus, da sie aggressive Preispolitiken verfolgen. Dies hat dazu geführt, dass die Preise sinken und die Margen in diesem Segment schrumpfen. Vor allem der asiatische Markt, auf den Lufthansa stark fokussiert ist, zeigt eine deutlich veränderte Nachfrage. Während die Zahl der Geschäftsreisenden, traditionell ein lukratives Segment, noch nicht wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht hat, steigt die Zahl der Urlauber. Dies erfordert eine strategische Anpassung des Angebots. Um auf die wirtschaftlichen Herausforderungen zu reagieren, plant die Lufthansa-Gruppe eine umfassende Flottenumstrukturierung. Finanzvorstand Michael Niggemann betont die Notwendigkeit, ineffiziente Flugzeugmodelle aus der Flotte zu entfernen. Geplant ist, bis 2028 insgesamt 50 ältere und weniger effiziente Flugzeuge, darunter Airbus A330-200, A340-300, A340-600 und Boeing 747-400, auszumustern. Diese Maßnahme soll die Effizienz der Flotte steigern und die Betriebskosten senken, insbesondere angesichts steigender Treibstoffpreise und sinkender Frachterlöse. Die modernere Flotte, einschließlich der Boeing 787-9 und der weiterhin benötigten A380 und 747-8, soll die Effizienz steigern

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Lufthansa verkauft AirPlus International an SEB Kort Bank

Am 31. Juli 2024 hat die Lufthansa Group den Verkauf ihrer Tochtergesellschaft AirPlus International GmbH erfolgreich abgeschlossen. Der Käufer, die SEB Kort Bank AB mit Sitz in Stockholm, erwarb das Unternehmen für einen Kaufpreis von rund 450 Millionen Euro. Dieser Verkauf markiert einen bedeutenden Schritt in der Strategie der Lufthansa, sich stärker auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und sich von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten zu trennen. AirPlus International, ehemals Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH, ist ein globaler Anbieter von B2B-Zahlungsdienstleistungen. Das Unternehmen bietet Lösungen für Geschäftsreiseabrechnungen und andere Unternehmensausgaben an. Mit über 55.000 Kunden weltweit hat sich AirPlus zu einem führenden Player im Bereich der Unternehmensfinanzierung entwickelt. Der Verkauf an SEB Kort, eine Bank, die zur schwedischen SEB-Gruppe gehört, war bereits im Juni 2023 vertraglich vereinbart worden und wurde nun vollzogen. Michael Niggemann, Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa AG, würdigte den Beitrag der AirPlus-Mitarbeiter zum Erfolg des Unternehmens. Er betonte, dass AirPlus unter der neuen Führung der SEB Kort Bank AB weiterhin erfolgreich sein und den digitalen Wandel im Zahlungsverkehr vorantreiben werde. SEB Kort, bekannt für ihre Expertise im Finanzsektor, wird AirPlus dabei unterstützen, ihre Marktstellung weiter auszubauen und innovative Zahlungsdienstleistungen zu entwickeln. Strategische Neuausrichtung der Lufthansa Group Der Verkauf von AirPlus ist Teil einer umfassenden Strategie der Lufthansa Group, sich stärker auf ihr Kerngeschäft im Bereich der Luftfahrt zu konzentrieren. Diese Strategie umfasst auch die Veräußerung von anderen Unternehmensbereichen, die nicht direkt zum Hauptgeschäft der Fluggesellschaft gehören. Im vergangenen Jahr hatte Lufthansa bereits ihr Catering-Geschäft verkauft und eine Beteiligung an

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