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Lufthansa und Condor: Ein erbitterter Rechtsstreit um Zubringerflüge

Inmitten einer der größten Krisen der Luftfahrtindustrie, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, entfachte ein hitziger Rechtsstreit zwischen den deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und Condor. Im Zentrum des Konflikts steht die Kündigung der Kooperation über Zubringerflüge durch die Lufthansa und die darauf folgende Klage von Condor. Nach ersten Erfolgen für Condor wendet sich das Blatt nun zugunsten der Lufthansa. Lufthansa kündigte vor einigen Jahren ihre Kooperation mit Condor, die vorsah, dass Condor-Passagiere zu günstigen Konditionen Zubringerflüge zum Drehkreuz Frankfurt nutzen konnten. Diese Entscheidung, getroffen inmitten der Pandemie im Jahr 2020, wurde von Condor angefochten. Das Bundeskartellamt entschied daraufhin, dass die Kündigung einen Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung durch die Lufthansa darstelle und verhängte die Verpflichtung, das Special Prorate Agreement (SPA) fortzusetzen. In einer jüngsten Wendung hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf einer Beschwerde der Lufthansa stattgegeben. Das Gericht äußerte Zweifel an der Befangenheit der Richter in der vorherigen Entscheidung und setzte den Beschluss des Bundeskartellamts vorerst außer Kraft. Dies bedeutet, dass die Lufthansa vorerst nicht verpflichtet ist, Condor Zubringerflüge zu den festgelegten Konditionen zu gewähren. Lufthansa-Sprecherin Anja Lindenstein begrüßte die Entscheidung und erklärte, dass diese den bisherigen Beschluss des Bundeskartellamts aufhebe. Auch Condor bestätigte die vorläufige Aussetzung der Entscheidung, betonte jedoch, dass bereits gebuchte Tickets weiterhin gültig seien und neue Tickets inklusive Zubringerflüge weiterhin gebucht werden könnten. Beide Fluggesellschaften haben sich auf eine befristete Fortführung des SPA zu angepassten Konditionen bis zum Ende des Sommerflugplans 2024 geeinigt. Reaktionen und Implikationen Die Entscheidung des OLG Düsseldorf wird von der Lufthansa als wichtiger rechtlicher Sieg gefeiert. Allerdings

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China Eastern fliegt doch nicht nach Wien

Die Fluggesellschaft China Eastern hat die geplante Aufnahme der Strecke Shanghai Pu Dong-Wien in ihren Flugplan abgelehnt. Diese hätte am 22. Juni 2024 aufgenommen werden sollen. Die Fluggesellschaft China Eastern hat die Strecke Shanghai Pu Dong-Wien vorerst aus ihrem Flugplan gestrichen. Die ursprünglich für den 22. Juli 2024 geplante Aufnahme des Flugbetriebs wurde kürzlich auf den 29. Juni verschoben und schließlich aus dem Flugplan gestrichen. China Eastern hatte laut dem Portal Aero Routes drei wöchentliche Flüge mit einer A330-200 geplant. Ob die Route wieder aufgenommen wird, ist noch unklar.

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Der Flughafen Dubrovnik wird auch im Winter angeflogen

Der Flughafen Dubrovnik möchte auch im Winter erfolgreich Flüge anbieten und so eine Saisonabhängigkeit im Sommer vermeiden. Diesbezüglich werden bereits Verhandlungen mit Fluggesellschaften geführt, um bestehende Sommerflüge auch im Winter durchzuführen. Der Flughafen Dubrovnik möchte sich nicht nur im Sommer saisonal bewähren, sondern auch im Winter erfolgreich Flüge und bestehende Flugverbindungen anbieten. Zu diesem Zweck werden zahlreiche Verhandlungen mit bereits in Dubrovnik ansässigen Fluggesellschaften aufgenommen, damit diese ihre im Sommer aufgenommenen Flugverbindungen auch im Winter anbieten. Der Low-Cost-Carrier Ryanair wird den Flughafen Dubrovnik auch nach der Sommersaison anfliegen: Geplant sind Flüge von Wien, Charleroi und London Stansted. Auch die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines will ihre Sommerverbindung zwischen Warschau und Dubrovnik teilweise in den Winter verlegen. Bis zum 31. Dezember sollen zwei wöchentliche Flüge auf dieser Strecke durchgeführt werden, die dann bis zum 1. März eingestellt werden.

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Ab Montreal: Air Transat nimmt Flüge nach Tulum auf

Die Fluggesellschaft Air Transat plant eine wöchentliche Flugverbindung nach Tulum. Diese soll in der Wintersaison dieses Jahres aufgenommen werden. Die Fluggesellschaft Air Transat plant die Aufnahme einer Flugverbindung zwischen Montreal und Tulum. Die Strecke soll in der Wintersaison ab dem 22. Dezember einmal wöchentlich bedient werden. Der Flug wird mit einem Airbus A321 durchgeführt, berichtet das Portal Aero Routes. Der Flugbetrieb soll vom 22. Dezember bis zum 2. März aufrechterhalten werden.

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EVA Air: Erhöhung der Kapazität auf den Flügen nach Wien

Die Fluggesellschaft EVA Air wird im August 2024 die Kapazität auf der Strecke Taipei Taoyuan-Wien erhöhen. Vom 11. bis 30. August wird eine Boeing 787-10 Dreamliner eingesetzt. Die Fluggesellschaft EVA Air plant im August 2024 die Kapazität auf der Strecke zwischen Taipeh Taoyuan und Wien zu erhöhen. Die Airline plant dazu den Einsatz einer Boeing 787-10 Dreamliner, die vom 11. bis 30. August eingesetzt werden soll. Die Strecke wird dreimal wöchentlich bedient, berichtet das Portal Aero Routes.

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Früher als im Jahr 2023: Air Serbia fertigt zwei Millionen Passagiere ab

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia hat heute ihren zweimillionsten Passagier begrüßt. Diese Zahl konnte in diesem Jahr elf Tage früher als im Vorjahr erreicht werden. Air Serbia konnte heute den zweimillionsten Passagier abfertigen. Diese Zahl konnte die Airline elf Tage früher als im Jahr 2023 erreichen. Im Jahr 2023 konnte die Fluggesellschaft diese Millionenmarke am 19. Juli erreichen, in diesem Jahr war es bereits der 8. Juli, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet.

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Lufthansa: ITA Airways soll bis 2026 der Star Alliance beitreten

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa wird nach der Genehmigung der Übernahme von ITA Airways durch die EU-Kommission die ersten Schritte zur Übernahme der Fluggesellschaft einleiten. Lufthansa wird nach der Genehmigung der Übernahme von ITA Airways durch die EU-Kommission mit den ersten Schritten beginnen. Den Wechsel der Airline von Sky Team in die Star Alliance erwartet der Lufthansa-Chef bis 2026.

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Flughafen Mailand soll umbenannt werden

Der Mailänder Flughafen Malpensa soll künftig den Namen des verstorbenen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi tragen. Das kündigte Verkehrsminister Matteo Silvini an. Der Mailänder Flughafen Malpensa soll künftig den Namen des verstorbenen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi tragen. Das gab Verkehrsminister Matteo Silvini nach einer Entscheidung der italienischen Luftfahrtbehörde Enca bekannt, wie das Portal Aero.de. Der im Juni 2023 verstorbene Ministerpräsident hatte viermal das Amt des Ministerpräsidenten inne.

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KLM Cityhopper erwägt Flottenoptimierung mit Embraer E195-E2

KLM Cityhopper, eine Tochtergesellschaft der KLM Royal Dutch Airlines, plant eine mögliche Erweiterung und Verdichtung ihrer Flotte mit neuen Embraer E195-E2-Flugzeugen. Maarten Koopmans, Geschäftsführer des Unternehmens, hat in einem Interview mit Aviation Week angekündigt, dass sie Gespräche mit Embraer führen, um die Auslieferung der neuen Flugzeuge zu beschleunigen. Derzeit erwartet KLM Cityhopper die Lieferung von vier E195-E2-Flugzeugen noch in diesem Jahr und weiteren drei im Jahr 2025. Dies kommt im Rahmen ihrer bestehenden Bestellung von 25 E195-E2-Optionen, die das Unternehmen für zukünftiges Wachstum und zur Erneuerung ihrer Flotte vorgesehen hat. Eine zusätzliche Herausforderung stellt die Verdichtung der Sitzkapazität dar, insbesondere um den Beschränkungen am Flughafen Amsterdam Schiphol gerecht zu werden. Die niederländische Regierung hat eine Reduzierung der Flugbewegungen pro Jahr von 500.000 auf 460.000 vorgesehen, um Lärmschutzrichtlinien zu entsprechen. In diesem Kontext erwägt KLM Cityhopper, die Sitzanzahl ihrer E195-E2 von derzeit 132 auf 136 zu erhöhen. Dies könnte helfen, die Anzahl der Flüge pro Jahr zu optimieren, obwohl lokale Fluggesellschaften Bedenken geäußert haben. „Wir haben 132 Sitze in der E2 und erwägen, diese Zahl auf 136 Sitze zu erhöhen. Gleichzeitig möchten wir sicherstellen, dass der Komfort unserer Business-Class-Passagiere auf einem hohen Niveau bleibt“, erklärte Koopmans. Die Diskussionen mit Embraer über die Beschleunigung der Lieferungen und die Sitzverdichtung reflektieren KLM Cityhoppers Bestrebungen, ihre betriebliche Effizienz zu steigern und gleichzeitig den regulatorischen Vorgaben gerecht zu werden. Die Fluggesellschaft betont, dass die aktuellen Herausforderungen mit den Triebwerken von Pratt & Whitney zwar vorhanden sind, aber nicht so schwerwiegend wie bei anderen Flugzeugtypen.  Die

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Arbeitskampf bei WestJet: Hunderte Flugausfälle beeinträchtigen Kanadas Reisende

Ein anhaltender Streit zwischen WestJet Airlines und der Aircraft Mechanics Fraternal Association (AMFA) hat zu massiven Flugausfällen geführt, die mehr als 49.000 Passagiere in Kanada betroffen haben. Obwohl die AMFA ihren Streik in der vergangenen Woche zurückzog und Verhandlungen wieder aufgenommen wurden, konnten weitere Betriebsstörungen nicht verhindert werden. Am späten 28. Juni 2024 begonnen, erzwang der Arbeitsausstand der Flugzeugmechaniker von WestJet massive Stornierungen während des Canada Day-Wochenendes. WestJet musste insgesamt 407 Flüge streichen, um die Stabilität des verbleibenden Flugbetriebs sicherzustellen. Die Fluggesellschaft reduzierte ihre Betriebsflotte drastisch und warnte vor möglichen weiteren Störungen bis zum 2. Juli 2024. Diederik Pen, Präsident von WestJet Airlines, verurteilte die Gewerkschaftsaktionen scharf und betonte die Auswirkungen auf die Reisepläne tausender Kanadier während des langen Wochenendes. Er appellierte an das Arbeitsministerium und das Canada Industrial Relations Board (CIRB), sofort einzugreifen, um weitere Unannehmlichkeiten für Passagiere zu minimieren. Die AMFA, vertretend für etwa 670 Flugzeugmechaniker von WestJet, hatte den Streik ursprünglich für den 20. Juni angekündigt, zog ihn jedoch zurück, nachdem beide Seiten sich auf die Rückkehr zu Verhandlungen geeinigt hatten. Dennoch blieben die Auswirkungen des Arbeitskonflikts spürbar, da WestJet nur eingeschränkt operieren konnte. Arbeitsminister und CIRB stehen vor der Herausforderung, eine schnelle Lösung zu finden, um den stillgelegten Flugbetrieb wiederherzustellen und die Reisepläne der Passagiere zu stabilisieren. WestJet selbst betonte, dass trotz der Widrigkeiten ihre Teams hart arbeiten, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

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