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Alaska Airlines verpasst Boeing-737-800-Flotte neue Kabinen

Die Fluggesellschaft Alaska Airlines wird 61 Boeing 737-800 eine modernisierte Kabine verpassen. Diese soll den Reisenden mehr Komfort verschaffen, jedoch ist die Kehrseite, dass sich der Sitzabstand verringern wird, denn man wird künftig mehr Plätze anbieten. Derzeit bietet Alaska Airlines an Bord der Boeing 737-800-Flotte eine Kapazität für 159 Reisende an. Diese setzt sich wie folgt zusammen: 130 Sitze in der Economy-Class, 30 in der Premium-Class und 12 in der First-Class. Künftig wird das Unternehmen 16 Sitze in der Ersten Klasse anbieten. Die übrigen Plätze verteilen sich auf die Premium- und Economy-Class. Die Upgrades betreffen primär die First-Class, denn hier will man den Passagieren mehr Komfort anbieten. Beispielsweise werden die neuen Sitze künftig auch Fußrasten und Halterungen für mobile Geräte haben. Der Sitzabstand wird künftig 40 Zoll betragen. In der Premiumclass werden es 35 Zoll sein. Für Alaska Airlines spielen gut zahlende Passagiere in der Ersten Klasse sowie in der Premium-Class eine große Rolle. Pro Flug erzielt man die überwiegende Mehrheit der Einnahmen von diesen Fluggästen. Im Bereich der Economy-Class steht man auf vielen Routen in scharfem Wettbewerb mit anderen Carriern, so dass man hier preislich wesentlich günstiger aufgestellt ist. Das Unternehmen verzeichnet eigenen Angaben nach seit einigen Jahren eine steigende Nachfrage im Bereich der teureren Klassen. Darauf reagiert man nun und wird die im Durchschnitt etwa 15 Jahre alten Boeing 737-800 entsprechend umgestalten.

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Deutschland: Drei Tage Bahnstreik stehen bevor

In Deutschland steht abermals ein Lokführerstreik unmittelbar bevor. Besonders Passagiere der Deutschen Bahn AG müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen, da neuerlich viele Züge ausfallen sollen. Diesmal ruft die Gewerkschaft GDL zu einer dreitätigen Arbeitsniederlegung auf. Ende vergangener Woche habe der Vorstand der Deutschen Bahn AG ein neues Angebot übermittelt. Dies wurde von den Arbeitnehmervertretern zurückgewiesen und öffentlich als „Vergiftung“ kommentiert. Die Folge daraus: Jene Lokführer, die Mitglieder der Gewerkschaft GDL sind, werden ab Mittwoch, 10. Jänner 2024, zum Warnstreik aufgerufen. Im Personenverkehr soll die Arbeit in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch niedergelegt werden. Vorerst ist die Arbeitskampfmaßnahme bis Freitag, 18. Jänner 2024, 18 Uhr 00 befristet. In dieser Zeitspanne und in den Stunden danach ist mit vielen Ausfällen und erheblichen Verspätungen zu rechnen. Reisende sollten sich daher wiederholt über den aktuellen Stand ihrer Zugverbindung informieren und in Betracht ziehen, dass im Bedarfsfall auf andere Verkehrsträger wie Busse oder Flugzeuge ausgewichen wird. Die Arbeitsniederlegungen im Güterverkehr sollen ein wenig früher beginnen, jedoch sind davon Passagiere nicht betroffen. Die Gewerkschaft GDL hat bereits vor Weihnachten 2024 angekündigt, dass es im neuen Jahr zu längeren Streiks kommen könnte, sofern mit der Bahn keine Einigung erzielt werden kann. Die Arbeitsniederlegungen finden sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr statt und haben häufig zur Folge, dass äußerst viele Zugverbindungen ausfallen. Die Bahn wird einen Notfahrplan veröffentlichen.

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Deutschland: Höhere Ticketpreise durch höhere Luftverkehrssteuer

In Deutschland steht eine Änderung der Ticketpreise bevor: Ab Mai soll die Ticketsteuer in Deutschland um ein Fünftel erhöht werden. Ab Mai soll die Ticketsteuer in Deutschland angepasst werden, Grundlage für diese Änderung ist der Entwurf des Haushaltsfinanzierungsgesetzes. Die Steuer soll zum 1. Mai 2024 um ein Fünftel erhöht werden. Die Steuererhöhung betrifft Passagiere, die von Deutschland aus abfliegen, berichtet das Portal Aero.de. Die Steuer muss von den Fluggesellschaften getragen werden, die sie in die Ticketpreise einkalkulieren können.

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Air Serbia least drei weitere ATR72-600

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird ihre Turbopropflotte um drei weitere Exemplare des Typs ATR72-600 erweitern. Diese bezieht man von Nordic Aviation Capital. Der Carrier hat bekanntgegeben, dass man einen entsprechenden Leasingvertrag unterzeichnet hat. Der genaue Zeitpunkt der Einflottung ist aber noch nicht offen. Gegenüber CH-Aviation.com sagte Firmenchef Jiri Marek, dass voraussichtlich Ende Jänner 2024 der Zeitplan und die Identität der Flugzeuge feststehen werden. Derzeit betreibt Air Serbia sieben ATR72-600. Unter Berücksichtigung der drei Neuzugänge wird die Teilflotte künftig aus zehn Exemplaren bestehen. Mit den zusätzlichen Flugzeugen will das Luftfahrtunternehmen weitere Regio- und Zubringerstrecken erschließen. Der serbische Carrier konnte im Vorjahr abermals deutlich mehr Passagiere befördern. Das hängt auch, aber nicht nur, mit dem Umstand zusammen, dass sich Serbien an den Sanktionen gegen Russland nicht beteiligt, zusammen. Mit Umstieg in Belgrad kann man zahlreiche Reisemöglichkeiten zwischen der Europäischen Union und der Russischen Föderation anbieten.

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Scherzte über Bombe bei Siko: Frau auf den Philippinen verhaftet

Es ist niemals eine gute Idee an Flughäfen Scherze bezüglich Bomben zu machen. Noch dümmer ist dann nur noch Fake-Bombendrohungen zu machen. Dies bekommt nun auch eine Passagierin, die in Laoag (Philippinen) witzelte zu spüren. Die Reisende wollte am 3. Jänner 2024 von Laoag nach Manilla fliegen. Dazu kam es aber nicht, denn bei der Sicherheitskontrolle wurde sie befragt was sich in ihrem Handgepäckstück befindet. Sie scherzte herum, dass sich darin eine Bombe befindet. Erst gemeint hat sie es nicht, aber die Beamten reagierten pflichtbewusst und lösten Alarm aus. Sicher ist sicher. Und zum Thema Sicherheit zählt dann auch, dass die deutsch-niederländische Doppelstaatsbürgerin dann auch Bekanntschaft mit Polizei und Justiz machen musste. Sie wurde von der Exekutive umgehend abgeführt und verhaftet. Derzeit befindet sie sich in Untersuchungshaft, denn erst in Kürze wird dann von einem Richter die weitere Vorgehensweise entschieden. Die Philippinen bestrafen Scherze im Zusammenhang mit Bomben, die die Sicherheit beeinträchtigen können, hart. Dazu gibt es den Präsidialerlass Nr. 1727. Dieser Stellt auch vorsätzliche falsche Äußerungen, die andeuten, dass sich explosive Materialien – beispielsweise – in einer Tasche befinden, unter Strafe. Der Frau kann – im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung – nun so einiges an Ärger drohen. Das Gericht kann eine Geldstrafe von umgerechnet 720 U.S.-Dollar, bis zu fünf Jahre Haft sowie eine Kombination daraus verhängen. Der unruly PAX darf jedenfalls die Philippinen bis auf weiteres nicht verlassen.

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Während Jet2-Flug: Passagier verstirbt auf einer Toilette

Der von Jet2 betriebene Airbus A321 mit der Registrierung G-SUNB musste am 2. Jänner 2024 eine außerplanmäßige Zwischenlandung einlegen, da während dem Flug ein Passagier auf einer der Toiletten verstorben ist. Mitreisende erklärten gegenüber der Zeitung „The Mirror“, dass sie sich an die Kabinenbesatzung gewandt haben, da das betroffene WC außerordentlich lang besetzt gewesen sein soll. Da auf Rufe niemand reagierte, entschieden die Flugbegleiter die Tür zu öffnen. Sofort wurden Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet, jedoch waren diese vergebens, denn der männliche Fluggast soll bereits tot gewesen sein. Die Ursache ist noch völlig unbekannt. Unter der Flugnummer LS918 befand sich die G-SUNB auf dem Weg von Teneriffa-Süd nach Manchester. Nach Bekanntwerden des tragischen Zwischenfalls informierte der Kapitän die Flugsicherung. Es wurde dann entschieden, dass eine außerplanmäßige Landung auf dem Flughafen Cork eingelegt wird. Von dort aus wurden die Reisenden dann mit einem anderen Flugzeug nach Manchester weiterbefördert. Dadurch ist eine Ankunftsverspätung von fünf Stunden entstanden. „Der Flug LS918 von Teneriffa nach Manchester wurde am Dienstag, den 2. Januar 2024, zum Flughafen Cork umgeleitet, da ein Passagier medizinische Hilfe benötigte. Bedauerlicherweise können wir bestätigen, dass der Kunde leider verstorben ist, trotz der Bemühungen unserer hochqualifizierten Crew, die sofort nach Bekanntwerden eingegriffen hat. Dies war eine äußerst schwierige Situation für unsere Crew, und wir möchten ihnen für ihre Bemühungen danken. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Kunden in dieser sehr schwierigen Zeit“, so Jet2 in einem Statement.

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Malta hat Europas unpünktlichste Flüge

Im vergangenen Jahr wurde es an europäischen Flughäfen für so manche Passagiere ungemütlich: Der anhaltende Personalmangel, Streiks sowie Schnee und Glatteis haben auch 2023 den Flugverkehr massiv beeinträchtigt. Insgesamt starteten europaweit 31,3 Prozent der Passagiere verspätet oder gar nicht. Die Verspätungs- und Ausfallquote erreichte im Juli 2023 mit 39,1 Prozent ihren Höchstwert. Auf dieses Ergebnis kommt AirHelp, eine Organisation für Fluggastrechte, in einer Analyse der Flugdaten von 2023. Deutschland landet in Europa auf Platz vier der Länder mit den meisten Flugproblemen, verbessert sich aber etwas im diesjährigen Vergleich. 45,5 Millionen Reisende waren in Großbritannien von Flugproblemen betroffen Wer vergangenes Jahr von Großbritannien aus gereist ist, musste starke Nerven beweisen. Wie auch 2022 belegt das Vereinigte Königreich den ersten Platz in der Untersuchung. Rund 45,5 Millionen Passagiere (34,6 Prozent) waren dort von Flugverspätungen und Ausfällen betroffen. Auf dem zweiten Platz liegt die Türkei mit einer höheren Quote, aber weitaus weniger verspäteten Fluggästen: Hier lag die Zahl bei fast 33 Millionen Passagieren (38,1 Prozent). In Frankreich waren knapp 32,3 Millionen Reisende von Störungen betroffen (35,4 Prozent), womit das Land den dritten Platz belegt, wenn man die absoluten Zahlen betrachtet. Mit Blick auf die höchste Quote führt Malta das Rennen der unpünktlichsten Länder an: Satte 39,3 Prozent der Reisenden hatten hier Schwierigkeiten mit ihren Abflügen. Aber nicht nur Verspätungen, auch Flugausfälle waren hier kein Einzelfall – 1,17 Prozent der Reisenden konnten 2023 ihren Flug nicht antreten. Der Inselstaat im Mittelmeer liegt im Ranking somit vor Serbien (38,1 Prozent) und der Türkei (38,1 Prozent)

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Erster City-Airlines-A319 trägt das Farbenkleid

Der erste für den neuen Lufthansa-Flugbetrieb City Airlines bestimmte Airbus A319 hat in einem Paintshop auf dem Flughafen Münster/Osnabrück sein neues Farbenkleid bekommen. Dieses ist weitgehend ident mit der üblichen Kranich-Livery, jedoch mit dem Zusatz „City“. Der Mittelstreckenjet trägt die Registrierung D-ABGH und ist 16,4 Jahre alt. Ursprünglich wurde das Flugzeug im Jahr 2007 an Air Berlin ausgeliefert. Vor der Einflottung bei City Airlines war dieser Airbus A319 auch für Belair und Eurowings in der Luft. Es handelt sich um das erste und derzeit einzige Flugzeug, das die Livery „Lufthansa City“ trägt. City Airlines ist eine Neugründung des Lufthansa-Konzerns, die sich vom Konzept her an der bestehenden Konzernschwester Lufthansa Cityline orientiert. Anfangs wurde der Carrier umgangssprachlich als Cityline 2.0 tituliert, was auch darauf zurückzuführen ist, dass Konzernchef Carsten Spohr selbst von einem Klon sprach. Das Kerngeschäft werden Zubringerflüge für die Muttergesellschaft sein. Zunächst geht City Airlines mit einer Flotte, die aus gebrauchten Airbus A319 besteht, an den Start. Später wird man Neuanschaffungen des Typs Airbus A220 erhalten und damit nach Swiss der zweite Operator dieses Typs in der Kranich-Firmengruppe werden. Das Projekt ist Gewerkschaften durchaus ein Dorn im Auge, weil unterstellt wird, dass bestehende Tarifverträge umgangen werden sollen. City Airlines verfügt bereits seit einigen Monaten über AOC und Betriebsgenehmigung, ausgestellt vom deutschen Luftfahrtbundesamt. Kommerziell war man bislang noch nicht in der Luft. Derzeit wird die Flotte vorbereitet. Auch befindet man sich auf der Suche nach Personal. City Airlines soll dann im Sommerflugplan 2024 aktiv werden und sukzessive expandieren.

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Alaska Airlines: Boeing 737-Max-9 verliert im Steigflug eine Notausgangstür

Die Boeing 737-Max-9 mit der Registrierung N704AL hat während dem Steigflug von Alaska-Airlines-Flug 1282 ein gesamtes Panel einer Notausgangstür verloren. Die Crew brach auf einer Höhe von 15.000 Fuß das Aufsteigen ab und führte erfolgreich eine Notlandung durch. Die Ursache des Vorfalls ist noch unklar. Alaska Airlines hat jedoch entschieden, dass man vorsichtshalber sämtliche Boeing 737-Max-9 aus dem Liniendienst entfernt. Die 65 Exemplare sollen bis auf weiteres am Boden bleiben. Am Bord der N704AL haben sich zum Zeitpunkt des Vorfalls 171 Passagiere befunden. Der Flug sollte von Portland nach Ontario führen. Aus ungeklärter Ursache löste sich eines der Panels, in dem eine Notausgangstür montiert ist. Augenzeugen sprechen davon, dass es einen lauten Knall gegeben habe. Es handelt sich um jenen zusätzlichen Notausgang, der bei der dichten Kabinenkonfiguration, die Alaska Airlines verwendet, seitens der FAA vorgeschrieben ist. Fotos und Videos, die aufgenommen und auf sozialen Medien geteilt wurden zeigen den Schaden. Rein optisch besteht keine Vermutung, dass Sprengstoff im Spiel gewesen sein könnte, jedoch laufen die Unfalluntersuchungen der NTSB, so dass darüber noch keine Gewissheit besteht. Das betroffene Flugzeug des Typs Boeing 737-Max-9 wurde erst Ende Oktober 2023 ab Werk an Alaska Airlines übergeben. Aufgrund der Vorgeschichte dieser Baureihe ist zumindest nicht ausschließbar, dass es sich um einen weiteren Qualitätsmangel handeln könnte. Genau aus diesem Grund führt der Carrier nun vorsorglich Inspektionen an allen anderen Einheiten, die man in der Flotte hat, durch. Dies hat zur Folge, dass Alaska Airlines temporär auf die Dienste der B737-Max-9 verzichtet.

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PSO-Subventionen: Skyalps nimmt vier Strecken ab Mostar auf

Die zuständige Regionalregierung hat für die Aufnahme von ausgewählten Strecken ab dem bosnischen Flughafen Mostar Subventionen ausgeschrieben. Am Tender hat auch Skyalps teilgenommen und den Zuschlag bekommen. Laut Flughafen Mostar ist vorgesehen, dass der Südtiroler Regio-Carrier Flüge nach Verona, Rom, Bari und München aufnehmen wird. Diese sollen mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 bedient werden. Dem Vernehmen nach war das Interesse an den PSO-Subventionen gering, denn lediglich Skyalps soll sich für die besagten Routen beworben haben. Der Airport Mostar erklärte unter anderem, dass man erfreut ist, dass Skyalps alle Bedingungen der Ausschreibung erfüllt „und ein sehr attraktives Angebot für die Aufnahme dieser Strecken abgegeben hat“. In den nächsten Tagen soll der Flugplan verkündet werden. Kurz darauf will man mit dem Verkauf von Flugscheinen beginnen. Derzeit ist noch nicht bekannt wann der Erstflug durchgeführt werden soll, jedoch soll es noch in diesem Jahr soweit sein. Skyalps könnte möglicherweise auch bald in Österreich ab Wien und Linz aktiv werden. In Deutschland schwebt dem Carrier vor Bozen und Friedrichshafen mit Frankfurt am Main zu verbinden. Weder Lufthansa noch Austrian Airlines wollten eine Zusammenarbeit, die von Firmenchef Josef Gostner in einem Interview angekündigt wurde, bestätigen.

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