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Deutschland: Luftfahrt leidet, Campingplätze melden Rekorde

Während die Luftfahrt, Hotellerie und Reiseveranstalter massiv unter der Coronakrise leiden, konnten in Deutschland Campingplätze sogar Rekordzahlen verzeichnen. Nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Campingwirtschaft gab es allein im Juli 2020 mehr als 8,5 Millionen Übernachtungen – so viele wie noch nie in einem Einzelmonat. Die deutschen Beherbergungsbetriebe leiden massiv darunter, dass internationale Touristen und Geschäftsreisende deutlich weniger unterwegs sind. Das führte dazu, dass einen Rückgang von 22 Prozent verzeichnen musste. Viel konnte durch inländische Reisende abgefangen werden, jedoch nicht alles. Zulegen konnten in der Krise Campingplätze und zum Teil sogar zweistellig. Aufgrund der Lockdown-Phase steht unter dem Strich dennoch ein Minus von 34,6 Prozent. Der Blick auf die Campingplätze bestätigt indirekt das Bild, das die Luftfahrtbranche wiederholt skizziert hatte. Urlaubsreisen mit dem Flugzeug waren in den reisestärksten Monaten Juli und August 2020 erheblich weniger nachgefragt. Viele Deutsche verbrachten ihre Urlaube innerhalb der Bundesrepublik und nutzten interessanterweise gerne Campingplätze. Vermieter von Wohnwägen und –mobilen konnten nicht nur Rekordumsätze verzeichnen, sondern waren weitgehend komplett ausgebucht. Doch der Hype dürfte nur kurzfristig sein, denn die Hauptreisezeit ist vorbei. Der Kreis zur Luftfahrt schließt sich nun wieder, denn die Nachfrage im Herbst und Winter ist auch auf deutschen Campingplätzen gering. Spannend dürfte aber sein, ob auch im Sommer 2021 viele Deutsche dem neu entdeckten Camping treu bleiben oder eher wieder eine Flugreise buchen werden. Genau von dieser Entscheidung, die schwer prognostizierbar ist, hängen bei vielen Airlines die Kapazitätsplanungen ab.

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Italien: Albastar erhält Zuschlag für drei Strecken

Die spanische Fluggesellschaft Albastar konnte eine Ausschreibung in Italien gewinnen und wird im Auftrag der öffentlichen Hand drei Strecken bedienen. Dabei handelt es sich Brindisi, Neapel und Parma. Der Carrier ist bereits auf anderen Routen ab dem sizilianischen Airport tätig. „Es ist ein weiterer wichtiger Meilenstein, der unsere Präsenz in Sizilien stärkt und Albastar hinsichtlich der angebotenen Destinationen zur Nummer Eins in Trapani Bigi macht“, erklärt Giancarlo Celani, Chief Commercial Officer und stellvertretender CEO von Albastar. Die Aufnahme der Auftragstrecken erfolgt im November 2020. Nach Rom, Mailand-Malpensa und Cuneo fliegt Albastar bereits ab dem sizilianischen Flughafen. Albastar ist eine spanische Fluggesellschaft mit Homebase Palma de Mallorca. Der Carrier ist seit 2014 in Italien tätig und wurde ursprünglich von italienischen Unternehmern gegründet. Die Flotte besteht derzeit aus fünf Boeing 737-800NG, die mit 189 Sitzen bestuhlt sind und einer Boeing 737-400, die über 170 Plätze verfügt.

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Zulieferer Isovolta baut 80 Jobs in Wiener Neudorf ab

Die Isovolta Group produziert am Standort Wiener Neudorf mit rund 160 Mitarbeitern Leichtbaumaterialien für das Inferior von Flugzeugkabinen. Der Nachfragerückgang bei Airbus bzw. Kunden in Europa im Mittleren Osten hat nun Auswirkungen. Bis zu 80 Mitarbeiter werden abgebaut, wobei 50 Arbeitern der Wechsel zur Konzernschwester Fundermax in Neudörfl oder Wiener Neudorf ermöglicht werden soll. „Wir verzeichnen Umsatzeinbrüche von 60 Prozent, bei Ersatzteilen sogar bis zu 80 Prozent“, erklärt Peter Höllwarth, CEO von Isovolta. „Eine Erholung ist vorerst nicht in Sicht, das Vorkrisenniveau wird möglicherweise erst in einigen Jahren wieder erreicht werden. Daher sind wir leider gezwungen, unseren Produktionsstandort in Wiener Neudorf neu aufzustellen.“ Ins Jahr 2020 ist man ursprünglich sehr gut gestartet, doch die Corona-Pandemie veränderte ab April 2020 alles. Die Geschäftsleitung ist bemüht Stellen nach Möglichkeit rein intern nachzubesetzen, um möglichst viele Mitarbeiter im Unternehmen halten zu können. „Wir bedauern diesen notwendigen, harten Schritt zutiefst, müssen aber auf die schwere Branchenkrise reagieren und unsere Organisation entsprechend ausrichten. Unsere Teams werden sich künftig mit neuen Jobprofilen, Prozessen und Abläufen noch flexibler aufstellen“, so Höllwarth. Beim Arbeitsmarktservice Niederösterreich wurden alle 160 Mitarbeiter des Standorts Wiener Neudorf zur Kündigung angemeldet. Der Geschäftsführer betont allerdings, dass dies ausschließlich arbeitsrechtliche Gründe habe und man erst jetzt die Einzelgespräche und Detailplanungen gemeinsam mit den Mitarbeitern durchführen werde.

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Innsbruck schränkt die Betriebszeiten ein

Der Flughafen Innsbruck wird ab 1. Oktober 2020 die Betriebszeiten einschränken. Der Großteil der Belegschaft wird – wie berichtet – wieder in die Kurzarbeit geschickt. Der Airport betont allerdings, dass man für Notfälle jederzeit einsatzbereit bleibt. Die Shops, das Restaurant und selbst die Trafik schließen. „Auf Grund der derzeitigen Situation haben wir uns leider dazu entschließen müssen, am Flughafen Innsbruck ab 1. Oktober 2020 wieder in Kurzarbeit zu gehen“, sagt Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta. „Das Flugaufkommen ist zurzeit und in den kommenden Wochen einfach zu gering. Ab 5. Oktober 2020 werden auch die Betriebszeiten des Flughafens sowie die Öffnungszeiten des Terminals angepasst. Wir bitten alle Passagiere und Abholer, nicht früher als zwei Stunden vor Abflug oder Ankunft zum Flughafen zu kommen, um nicht vor verschlossenen Türen stehen zu müssen“. Der an den Flughafen angrenzende Heliport von Polizei und Christophorus ist von diesen Einschränkungen nicht betroffen. Die Polizeiinspektion Flughafen bleibt ebenfalls weiterhin geöffnet. Auf Grund der schwachen Nachfrage werden auch das Lebensmittelgeschäft MPreis, der Bäcker Ruetz sowie das Flughafenrestaurant und die Trafik (Airport Shop) am Flughafen vorerst komplett schließen. Gleiches gilt auch für den Travel Value Shop (Duty Free Shop) und die Business Lounge. Sobald es wieder mehr Flüge gibt und die Nachfrage steigt, werden diese selbstverständlich wieder geöffnet sein. Andere am Flughafen angesiedelte Unternehmen – wie etwa die Autovermietungen – sind nach wie vor geöffnet und zugänglich, wobei die Kunden gebeten werden, sich bei Anfragen direkt an das jeweilige Unternehmen zu wenden.

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Sky Up Airlines droht die Insolvenz

Die Coronavirus-Krise setzte dem ukrainischen Charter- und Billigflieger Sky Up Airlines schwer zu. So schwer, dass nun ein Konkurs nicht auszuschließen ist. Damit würden auf einem Schlag  fast 1.300 Arbeitsplätze wegfallen. Alleine in den ersten sechs Monaten beliefen sich die Verluste des Unternehmens auf 18 Millionen US-Dollar, wie ch-aviation.com berichtet. Mitbegründer Alexander Alba sieht nun die Regierung in der Pflicht. Er bedauere es sehr, dass diese dem angeschlagenen Carrier kein Geld zuschießt – obwohl man ordnungsgemäß Steuern und sämtliche andere Abgaben zahle. Mitbewerber wie Wizz Air würden Staatshilfe in Millionenhöhe erhalten, während Sky Up Airlines leer ausgeht, so Alba weiter. Er fordert zumindest staatliche Garantien zur Kreditbesicherung.  Die Flotte der Fluglinie besteht aus einer Boeing 737-700, sechs Boeing 737-800 und vier Boeing 737-900, die hauptsächlich auf internationalen Strecken unterwegs sind.  

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Lufthansa beendet Pilotenausbildung in Bremen

Keine guten Neuigkeiten gab es am Montagabend für die rund 700 angehenden Piloten der Lufthansa-Flugschule Bremen. Der Kranich-Konzern lässt die Ausbildung an diesem Standort auslaufen und nur noch wenige können den Weg zu ihrer Lizenz abschließen. Pikantes Detail: Obwohl die meisten Kurse nicht mehr abgeschlossen werden, sollen die Kadetten dennoch den vollen Preis bezahlen. Nur jene Flugschüler, die unmittelbar vor dem Abschluss stehen, sollen ihre Ausbildung noch beenden können. Alle anderen wurden am Dienstag über einen Webcast dazu aufgefordert, dass sie sich einen anderen Berufsweg suchen sollen und die Schule nun ohne finanzielle Verpflichtungen verlassen sollen. Die bereits geleisteten Zahlungen sollen nicht zurückerstattet werden. Alle Kurse sind seit drei Monaten unterbrochen. Lufthansa Aviation Training sieht auf mehrere Jahre hinaus keinen Bedarf an Nachwuchspiloten. Man werde, wenn die Kursteilnehmer darauf bestehen, versuchen diese in anderen Flugschulen unterzubringen. Nur jene, die kurz vor der Abschlussprüfung stehen können diese noch in Bremen absolvieren. Eine Jobgarantie in der Lufthansa Group gibt es allerdings nicht. Auch ist nicht garantiert, dass Rückzahlungen der Vorleistungen des Konzerns (rund 60.000 bis 80.000 Euro) rückgefordert werden könnten. Die Vereinigung Cockpit fordert, dass Lufthansa Aviation Training die Ausbildungen wie ursprünglich zugesagt noch selbst durchführt und keine externen Dienstleister beauftragt. Die VC gibt an, dass von den etwa 700 Kadetten rund 170 kurz vor dem Abschluss stehen. Die Flugschüler machen in einem YouTube-Video auf ihr Schicksal aufmerksam und fordern Konzernchef Carsten Spohr indirekt dazu auf die Entscheidung zu überdenken. Der Standort Bremen jedenfalls könnte komplett aufgegeben werden. Betroffen sind dann auch

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Asiana Airlines erhöht die Frequenz ab Frankfurt

Asiana Airlines hat den Flugplan für den kommenden Oktober ausgegeben. Ab Frankfurt führt der Carrier Flüge nach Manila, Clark und Ho-Chi-Minh durch. Flugverbindungen auf die Philippinen und auch Vietnam seien weiterhin nicht in der gewünschten Frequenz verfügbar. Allerdings erhöht sich die Anzahl allmählich. Die philippinische Hauptstadt wird bis einschließlich dem 30. Oktober dreimal in der Woche bedient – jeweils mittwochs, freitags und sonntags startet eine Maschine vom Frankurter Flughafen.  Ebenfalls von dort aus bietet die Fluglinie im Oktober fünf Flüge zum Clark International Airport an. Geflogen wird jeden Mittwoch – mit Ausnahme des ersten Fluges. Dieser startet am Montag, dem 5.10. Nur dreimal verbindet Asiana Airlines den Süden Vietnams mit dem größten deutschen Verkehrsflughafen. Heute und jeweils am 14.10 und am 28.10 startet eine Maschine nach Ho-Chi-Minh.

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Swiss zahlte 2020 bereits 585 Millionen Schweizer Franken zurück

Swiss baut den Berg an Rückerstattungsanträgen ab: Die Lufthansa-Tochter hat bis Ende September alle diesbezüglichen Anliegen von Schweizer Reiseveranstaltern, die bis Ende Juli eingegangen sind, abgearbeitet. Damit wurde die entsprechende Auflage des Bundes erfüllt. Zudem konnten auch die Anträge von Direktkunden aus demselben Zeitraum abgeschlossen werden. Den Kunden, die künftig davon betroffen sein werden, wird Hoffnung gemacht: noch im Oktober soll die vor der Pandemie übliche Bearbeitungszeit wieder erreicht werden. Insgesamt hat der Carrier im Corona-Jahr bereits über 1,1 Millionen Anträge bearbeitet und mehr als 585 Millionen Schweizer Franken rückerstattet. „Ich bin sehr froh, dass wir den Rückstand abarbeiten und die Auflage des Bundes wie geplant erfüllen konnten. Bereits seit Ende Juli können Reisebüros und Reiseveranstalter wieder die automatisierte Rückerstattungsfunktion im GDS nutzen, was den Auszahlungsprozess für unsere Vertriebspartner normalisiert hat“, so Swiss-Verkaufschef Tamur Goudarzi Pour. 

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United startet Corona-Schnelltests

Auf der Strecke San Francisco-Hawaii müssen Passagiere von United Airlines ab 15. Oktober 2020 vor dem Abflug einen Corona-Schnelltest absolvieren. Zunächst wird das neue Verfahren auf dieser Inlandsstrecke getestet, könnte jedoch schon sehr bald auf das ganze Streckennetz ausgedehnt werden. United Airlines ist die weltweit erste Fluggesellschaft, die einen konkreten Starttermin für die Einführung von Antigen-Tests vor dem Abflug benannt hat. Das Ergebnis soll innerhalb von 15 Minuten feststehen und darüber entscheiden, ob man mitfliegen darf oder nicht. Die Lufthansa Group plant ebenfalls die neuen Schnelltests zu nutzen. Ein genauer Termin für den Start steht noch nicht fest, jedoch betonte zuletzt Konzernchef Carsten Spohr, dass es so rasch wie möglich erfolgen wird. Betroffen ist dann auch die Tochter Austrian Airlines, die entsprechende Pläne bereits offiziell bestätigt hat.

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Neunte Boeing 777-F von Lufthansa Cargo übernommen

Nach einem 10-stündigen Auslieferungsflug konnte Lufthansa Cargo am 29. September 2020 in Frankfurt ihre insgesamt neunte Boeing 777-F übernehmen. Die auf D-ALFI registrierte und „Buenos días México“ benannte Maschine wird künftig bis zu 103 Tonnen innerhalb des Frachtnetzwerkes der Airline befördern. „Die Luftfracht sichert gerade in akuten Krisen wichtige Versorgungswege und leistet damit einen elementaren Beitrag zur Weltwirtschaft. Kurzfristige globale Herausforderungen zu meistern gehört zu unseren Kernkompetenzen, langfristigen globalen Herausforderungen zu entgegnen zu unserer Verantwortung. Mit unserer neuen Flotte unterstreichen wir unseren Anspruch, ökonomische und ökologische Effizienz aktiv und nachhaltig zu vereinen“, sagte Peter Gerber, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, bei der Übergabe der „Fox India“. Aktuell umfasst die Flotte von Lufthansa Cargo neben den nun neun Boeing 777-F auch sechs McDonnell Douglas MD-11F, welche aber in absehbarer Zeit ausgemustert werden, drei davon noch in diesem Jahr. Vier weitere Boeing 777-F werden darüber hinaus über ein Joint-Venture mit AeroLogic vermarktet. Mit einem Umsatz von 2,5 Milliarden Euro und einer Transportleistung von 8,9 Milliarden Frachttonnenkilometern im Jahr 2019 ist Lufthansa Cargo eines der weltweit führenden Unternehmen im Transport von Luftfracht

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