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Germanwings-Absturz: Gericht weist Ansprüche ab

Im Prozess nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine hat das Essener Landgericht die Klagen von Hinterbliebenen auf zusätzliche Schmerzengeld-Zahlungen abgelehnt. Seit dem tragischen Vorfall im März 2015 trauern die Angehörigen der Opfer. Einige wollten nun mehr Geld. Doch daraus wird erst einmal nichts. Die Kläger warfen den beschuldigten Parteien vor, bei der medizinischen Begutachtung des Co-Piloten versagt zu haben. Der Mutter-Konzern Lufthansa und die ebenso angeklagte Lufthansa-Flugschule in den Vereinigten Staaten seien aber für die fliegerärztliche Untersuchung des Piloten nicht zuständig gewesen, liefert die zuständige Gerichtssprecherin als Begründung. Vielmehr würde es unter dem Zuständigkeitsbereich des Luftfahrtbundesamtes fallen.  Nach den Ermittlungsverfahren wurde bekannt, dass der Absturz, bei dem alle Fluginsassen ums Leben gekommen sind, absichtlich herbeigeführt wurde. Verursacher war der unter Depressionen leidende Co-Pilot. Im Zuge dessen sei auch schon Geld an die Familie der Geschädigten geflossen, wie zeit.de berichtet. In den meisten Fällen hätte ein Opfer in Deutschland über 100.000 Euro zugesichert bekommen. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.

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Einreise: Zypern verlangt Online-Voranmeldung

Nach Griechenland führt nun auch die Mittelmeer-Insel Zypern ein Einreiseverfahren ein, das eine Voranmeldung erfordert. Weltweit werden die erlassenen Restriktionen zwar zunehmend gelockert, von der Zeit-vor-Corona ist man aber noch meilenweit entfernt. Dafür sorgen auch präventive Maßnahmen, wie etwas auf Zypern: Um einreisen zu dürfen, müsse man sich vorab online registrieren und bekomme daraufhin den „Cyprus Flight Pass“ ausgestellt.  Dieses Dokument sei stets mitzuführen, wie reisevor9.de berichtet. Menschen, welche das 65. Lebensalter schon überschritten haben, würden auch die Möglichkeit haben, den Fragebogen händisch auszufüllen. Dazu werden Exemplare am Flugschalter ausgehändigt. Auch sei ein „weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine Covid-19-Erkrankung“  verpflichtend auszufüllen.

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Helvetic übernimmt E-Jet Nummer 1600

Inmitten dieser stürmischen Krisenzeiten gibt es bei Embraer auch etwas zu feiern: Der Flugzeugbauer liefert zum 1600. Mal einen E-Jet aus. Es handelt sich dabei um eine E190-E2. Empfängerin der Meilenstein-Maschine ist die Schweizer Fluggesellschaft Helvetic Airways.  „Es ist mir eine Ehre, in meiner neuen Funktion als President und CEO von Embraer Commercial Aviation dieses Meilenstein-Flugzeug auszuliefern. Es stellt eine wichtige Wegmarke im Rahmen des E-Jet-Programms, aber auch in der Geschichte des Unternehmens dar. Im Laufe der Jahre ist mir Helvetic Airways mit ihrem E-Jet- Flottenprojekt sehr ans Herz gewachsen. Alle Mitarbeitenden von Embraer sind wahnsinnig stolz darauf, dass eine so namhafte Airline unsere 1600. Maschine übernimmt“, so Arjan Meijer. 

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Cathay: Unbezahlter Urlaub für fast alle

Der Carrier aus Hong-Kong konnte von 90 Prozent der Mitarbeiter die Zustimmung zu unbezahltem Urlaub erhalten. Dieses soll dem Carrier durch die Krise helfen. Bei Cathay Pacific ziehen alle an einem Strang. Zumindest bekommt man diesen Eindruck. Denn wie ch-aviation.com berichtet, erteilen mehr als 90 Prozent der eigenen Mitarbeiter die Zustimmung für ein unbezahltes Urlaubsprogramm, welches dem angeschlagenen Carrier dabei helfen soll, die Krise so glimpflich wie möglich zu überstehen.  Diese Initiative soll bis Ende des Jahres gelten und dem Unternehmen weitere Kostenersparnisse einbringen. Die Führungsetage zeigt sich begeistert von der hohen Anteilnahme: „Ich bin wirklich gerührt, dass mehr als 90 Prozent der Mitarbeiter an diesem Programm teilnehmen. Es besteht eindeutig der kollektive Wunsch, dass unser Unternehmen die Krise überlebt. Ich bin zuversichtlich, dass wir dies auch tun werden“, so Augustus Tang, Geschäftsführer von Cathay.

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München: Tuifly hebt wieder ab

Nach mehrmonatiger „Corona-Pause“ nahm Tuifly in München den Flugbetrieb wieder auf. Schrittweise soll das Angebot auf 27 wöchentliche Rotationen hochgefahren werden. Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly feierte am Donnerstag ihr Comeback auf dem Franz-Josef-Strauß-Flughafen München. Die Premierenverbindung wurde unter der Flugnummer X3 2196 in Richtung Fuerteventura durchgeführt. Zur Auslastung machte der Carrier allerdings keine näheren Angaben. Tuifly kündigt an, dass in den nächsten Tagen und Wochen das Angebot ab München auf bis zu 27 Flüge pro Woche hochgefahren werden soll. Der Ferienflieger setzt dieses Jahr hauptsächlich auf Griechenland und bietet unter anderem Araxos, Kreta, Rhodos, Kos und Kurfu an. Weitere Destinationen sind: Djerba, Fuerteventura, Gran Canaria, Hurghada, Lanzarote, Madeira, Marsa Alam, Menorca, Teneriffa und die Kapverdischen Inseln  „Mit unserem neuen Flugplan verbinden wir die bayerische Landeshauptstadt mit insgesamt 15 Sonnenzielen im Süden. Anfangs fliegen wir nach Spanien, Griechenland und Portugal und bieten als erste Ferienfluggesellschaft wieder die beliebtesten südeuropäischen Badeorte ab München an. Sobald die Reisewarnungen für Ägypten, Tunesien und die Kapverdischen Inseln aufgehoben werden, werden wir auch diese Destinationen wieder ansteuern. Für die verbleibende Sommersaison bis Ende Oktober bieten wir unseren Fluggästen ab München somit rund 140.000 Sitzplätze in die Sonne und zurück an“, sagt Oliver Lackmann, Tuifly-Geschäftsführer. Jost Lammers, Vorsitzender der Flughafen München GmbH, begrüßt die Wiederaufnahme der Flüge: „Wir freuen uns sehr darüber, dass Tuifly von München aus nun wieder regelmäßig zahlreiche touristisch attraktive Destinationen ansteuert. Damit schließt sich eine weitere Lücke im Flugangebot unseres Airports und für Tausende von bayerischen Urlaubern eröffnet sich gleichzeitig die Möglichkeit, schnell

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Wizzair Hungary in Abu Dhabi gestartet

Fünf Destinationen wird der ungarische Billigflieger im Laufe des Juli 2020 ab Abu Dhabi aufnehmen. Im Herbst soll das Angebot der lokalen Tochtergesellschaft Wizzair Abu Dhabi folgen. Am Mittwoch startete die Billigfluggesellschaft Wizzair Hungary die ersten Flüge ab Abu Dhabi. Es handelt sich nicht um Verbindungen der lokalen Tochtergesellschaft, sondern um das bestehende Angebot, das vom nahegelegenen Flughafen Dubai-World Central auf den Hauptstadt-Airport der Vereinigten Arabischen Emirate verlegt wurde. Der Erstflug wurde auf der Strecke Budapest-Abu Dhabi durchgeführt. Wizzair Hungary wird im Laufe des Juli 2020 insgesamt fünf Destinationen, die vormals ab Dubai-DWC angeboten wurden, ab Abu Dhabi aufnehmen. Im Herbst sollen die ersten Strecken der lokalen Tochtergesellschaft folgen. Firmenchef Jozsef Varadi lässt Wizzair Abu Dhabi mit sechs Maschinen des Typs Airbus A321 starten. „Ich freue mich, den ersten Linienflug von Wizz Air nach Abu Dhabi zu feiern. Wizz Air ist bestrebt, das Netzwerk der Fluggesellschaft bis in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate zu erweitern. Unsere neuen Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen werden unseren Kunden das Vertrauen geben, dass sie sich an Bord einer der umweltfreundlichsten Flotten der Welt sicher auf die extrem niedrigen Tarife von Wizz Air verlassen können, um Abu Dhabi zu besuchen. Wizz Airs ultra-niedrige Tarife und das Streckennetz werden zum weiteren Wachstum des Tourismussektors in Abu Dhabi beitragen“, so George Michalopoulos, Chief Commercial Officer bei Wizzair.

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Air France: Bis zu 7.500 Jobs wackeln akut

Wie viele andere Luftfahrtunternehmen auch, wird sich Air France aufgrund der Krise neu aufstellen müssen. Einen Plan dafür gebe es Berichten zufolge schon: Die Fluggesellschaft werde sich in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich von bis zu 7.500 Mitarbeitern trennen. Auch die Tochtergesellschaft Air France Hop werde nicht verschont. So müssten bei der Regionalairline rund 1000 Menschen um ihren Job bangen, wie aero.de berichtet. Am kommenden Freitag wolle das Unternehmen konkretere Einblicke in die Zukunft geben. Zuletzt gewährte die französische Regierung der Fluglinie unter anderem sieben Milliarden Euro im Zuge der Covid-Hilfen. 

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TAP steht vor der Wieder-Verstaatlichung

Berichten zufolge plane die portugiesische Regierung, TAP zu retten. Dafür erwäge man sogar die Option, die Fluglinie zu verstaatlichen. Denn auch nach mehreren Versuchen konnte man sich nicht mit den privaten Aktionären über eine gemeinsame Hilfe einigen. Die Corona-Krise zwinge viele Fluggesellschaften in die Knie. So auch die portugiesische TAP. Deswegen wolle die Regierung der Fluglinie mit einem Notkredit von maximal 1,2 Milliarden Euro unter die Flügel greifen, wie aerotelegraph.com berichtet. Jedoch nur, wenn auch die privaten Aktionäre ebenfalls ihren Beitrag dazu leisten.  Dies wird wohl nicht geschehen. „Wenn die Privatpersonen unsere Bedingungen nicht akzeptieren, müssen wir mit einer Verstaatlichung eingreifen“, räumte Infrastrukturminister Pedro Nuno Santos ein. Man werde nicht nachgeben, und sei bereit, einzugreifen und das Unternehmen zu retten.

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Jet Time baut 90 Prozent der Stellen ab

Der dänische ACMI-Anbieter muss sich aufgrund der Corona-Pandemie von fast allen Mitarbeitern trennen. Die Corona-Krise hat Jet Time kalt erwischt. Deswegen kündigte die dänische Charter- und Wet-Lease-Fluglinie drastische Schritte an: Nahezu 90 Prozent der Arbeitsstellen müsse Corona-bedingt abgebaut werden. Im Zuge dessen seien schon 313 Kündigungsschreiben verschickt worden. Betroffen seien nicht nur Piloten, sondern auch Flugbegleiter sowie Flugzeugmechaniker, wie aerotelegraph.com berichtet. „Das ist der schlimmste Tag in der gesamten Firmengeschichte“, so Jørgen Holme, der Chef des Unternehmens. Jet Time fliegt für andere Airlines – etwa SAS oder Air Greenland – im Wet-Lease. Dieses Geschäft sei nun wegen der Krise eingebrochen. Deswegen müsse man die Ausgaben noch weiter senken. Die bisherigen Sparmaßnahmen reichen nicht aus.

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Condor ist zurück in Schönefeld

Mit neun wöchentlichen Flügen meldet sich die ehemalige Thomas-Cook-Tochter auf dem einstigen DDR-Hauptstadtflughafen zurück. Der deutsche Ferienflieger Condor feierte am Mittwoch sein Comeback auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld. Der Carrier bietet insgesamt neun wöchentliche Flüge auf die kanarischen Inseln sowie nach Sardinien an. Der „Comeback-Flug“ hob in Richtung Gran Canaria ab. Im Sommerflugplan stehen ab Schönefeld die Ziele Teneriffa Süd, Fuerteventura, Gran Canaria, Kreta, Kos, Rhodos, Samos und Olbia zur Auswahl. Diese werden von Condor mit Kurzstreckenfluggerät bedient. „Wir freuen uns, in diesem Sommer wie geplant ab Berlin-Schönefeld zu den schönsten Urlaubsdestinationen abzuheben. Mit einem Airbus A320, der in Berlin stationiert ist, kehrt damit Deutschlands beliebtester Ferienflieger in die Hauptstadt zurück. Unsere Gäste können sich auch in diesen besonderen Zeiten auf ihrer Urlaubsreise wohlfühlen: Gemeinsam mit den Flughäfen setzt Condor eine Vielzahl an Schutzmaßnahmen um“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Willkommen in Berlin! Wir freuen uns, dass Condor wieder ab Schönefeld fliegt und Reisende der Region diesen Sommer auf die beliebten griechischen und spanischen Urlaubsinseln bringt. Die angebotenen Flugziele sind eine wichtige Ergänzung des Flugplans ab Berlin. Sicheres und verlässliches Reisen hat für uns hohe Priorität. Daher haben wir neben dem verpflichtenden Mund- und Nasen-Schutz in den Terminalbereichen, zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die es den Passagieren erleichtern sollen, die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften einzuhalten.“

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