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Qatar Airways: Regierung schnürt milliardenschweres Hilfspaket

Auch die eigentlich finanzstarke Qatar Airways bleibt von den Folgen der Corona-Krise nicht verschont und benötigt staatliche Unterstützung – die katarische Regierung schießt umgerechnet zwei Milliarden Dollar zu. Die waren auch dringend nötig. Denn auch die Golf-Airline schreibt rote Zahlen. Gemäß den neu publizierten Zahlen fiel unter dem Strich ein Verlust von 1,9 Milliarden Dollar an, wie aljazeera.com berichtet. Besonders die Pandemie und das fehlgeschlagene Investment in Air Italy hätten die Fluggesellschaft geschwächt – und die Verluste nahezu verdoppelt. „Ohne die Covid-19-Pandemie hätten wir unser letztes Geschäftsjahr toppen können“, so der Geschäftsführer der Fluggesellschaft, Akbar al-Baker. 

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Wien verlängert die Kurzarbeit bis Ende Jänner 2021

Nachdem erst kürzlich bekannt wurde, dass der Flughafen Innsbruck per 1. Oktober 2020 nahezu alle Beschäftigte erneut in die Kurzarbeit schicken wird, teilte die Flughafen Wien AG mit, dass die Kurzarbeit bis vorerst 31. Jänner 2021 verlängert wird. In der Hauptreisezeit lag das Passagieraufkommen bei rund 25 Prozent des Vorjahreszeitraums und der Vorstand rechnet mit einem weiteren Rückgang in den kommenden Monaten. Die Kurzarbeit wird nun für das gesamte Unternehmen von 1. Oktober 2020 bis 31. Jänner 2021 verlängert. Die Geschäftsleitung und der Betriebsrat schlossen bereits eine diesbezügliche Vereinbarung ab. „Die zahlreichen unterschiedlichen Reisebestimmungen in vielen Ländern Europas bremsen die internationale Luftfahrt völlig aus. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien lag in der Hauptreisezeit bei rund einem Viertel des Vorjahres und wird in den nächsten Monaten weiter sinken. Aufgrund der anhaltend schlechten Passagierentwicklung ist es notwendig, die Kurzarbeit für das gesamte Unternehmen weiter zu verlängern. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren hohen Einsatz und ihre ungebrochene Loyalität in dieser für das Unternehmen schwierigen Phase.“, halten die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner sowie die Vorsitzenden des Betriebsrats Angestellte, Thomas Schäffer und des Betriebsrats Arbeiter, Thomas Faulhuber, gemeinsam fest. Der Flughafen Wien-Vorstand fordert weiters: „Damit die Luftfahrt und der Tourismus wieder aus dieser Krise kommen, sind dringend EU-weit einheitliche Reisebestimmungen und ein digitales Reisedatenmanagement notwendig. Der derzeitige Wildwuchs an ständig neuen Reisebeschränkungen und die Zettelwirtschaft rund um passagierbezogene Reisedaten müssen ein Ende haben.“

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Malpensa: Apotheke hält einsam die Stellung im Terminal 2

Die Lombardei wurde von der ersten Welle der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Nicht nur der Verkehr an den Flughäfen Linate, Malpensa und Bergamo kam weitgehend zum Erliegen, sondern auch das öffentliche Leben. Nur langsam zieht die Nachfrage wieder an und das obwohl Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizzair Tickets um 7,99 Euro und weniger verramschen. Im Großraum Mailand sind insgesamt drei größere Verkehrsflughäfen für den Löwenanteil des Flugverkehrs in der Lombardei relevant. Der Flughafen Linate befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Mailand und ist aufgrund der kurzen Wege ins Zentrum bei Geschäftsreisenden besonders beliebt. Platzhirsch ist hier wenig überraschend Alitalia, denn nebst zahlreichen Europa-Strecken wird ein dichtes Inlandsnetz unterhalten. Langstreckenverbindungen gibt es ab Linate keine, denn der Airport ist aufgrund der Infrastruktur hierfür nicht wirklich geeignet. Das Streckennetz ab Linate ist weitgehend wiederhergestellt, wird jedoch in stark reduziertem Umfang bedient. Wenig überraschend liegt der Löwenanteil des Angebots im Inland, denn die Frequenzen der internationalen Flüge sind vergleichsweise noch gering, aber vorhanden. Auch Easyjet, Platzhirsch in Malpensa, fliegt wieder nach Linate. Einsame, aber geöffnete Apotheke in Mailand-Malpensa 2 Mailand-Malpensa ist der Großflughafen der Region und verfügt über zwei Terminals, die mit einer Eisenbahnlinie und Shuttlebussen miteinander verbunden sind. Als Drehkreuz konnte sich dieser Airport nie etablieren, denn viele Airlines sind darauf bedacht ihre Kurzstreckenflüge ab Linate anbieten zu können. Das hat seinen Grund: Malpensa befindet sich nicht gerade nahe der Metropole Mailand und insbesondere für Geschäftsreisende, die oftmals im doppelten Tagesrand unterwegs sind, ist Linate viel attraktiver. Dementsprechend war auch schon „vor

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Externe machen’s billiger: Eurowings kündigt Lufthansa Technik

Die Lufthansa-Tochter Eurowings lässt künftig die Line-Maintenance in Düsseldorf und Hamburg nicht mehr von der Konzernschwester Lufthansa-Technik durchführen. Drittanbieter könnten diese Leistungen billiger erbringen, berichtet das Portal Airliners.de. Bereits zum 1. November 2020 wird Lufthansa Technik Düsseldorf nicht mehr an den Eurowings-Maschinen arbeiten. In Hamburg erfolgt der Wechsel Anfang 2021. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte dies gegenüber Airliners.de und sagte, dass sich der konzerneigene Wartungsbetrieb im Rahmen eines Vergabeprozesses nicht gegenüber Mitbewerbern habe durchsetzen können. Eurowings setzt daher künftig auf billigere externe Dienstleister. Welche Auswirkungen dies auf die Lufthansa-Technik-Standorte Düsseldorf und Hamburg haben wird, ist noch vollkommen unklar. Der Kranich-Ableger ist an den beiden Airports einer der größten Kunden im Bereich Line-Maintenance.

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Griechenland: Sky Express sucht A320-Piloten

Mitten in der Corona-Pandemie sind Jobs für fliegendes Personal äußerst rar, doch die griechische Regionalfluggesellschaft Sky Express ist auf der Suche nach Kapitänen und Ersten Offizieren für das Muster Airbus A320. Offenbar plant man eine nicht näher bezeichnete Anzahl Maschinen dieses Typs einzuflotten. Sky Express betreibt derzeit sieben ATR42-500 und fünf ATR72-500 und ist primär im Verkehr zwischen Athen und griechischen Inseln tätig. Auch weitere kleine Festland-Airports werden ab Athen angesteuert. Typisches Regionalflug-Business eben. Nun sucht man für die Einflottung von A320-Jets nach Piloten. Erfahrung im Jet-Betrieb hat man übrigens bereits, denn zwischen 2008 und 2010 zierte eine einzelne McDonnell Douglas MD-83, die selbst betrieben wurde, die Flotte. Unbestätigten Gerüchten nach soll bis zu vier A320 zur Flotte stoßen. Die Stelleninserate befinden sich in englischer Sprache unter diesem Link auf der Homepage von Sky Express.

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Swiss-Chef Thomas Klühr tritt mit Jahresende zurück

Bei der Fluggesellschaft Swiss kommt es zu einem Führungswechsel, denn Firmenchef Thomas Klühr tritt mit Jahresende aus privaten Gründen zurück. Der Verwaltungsrat stimmte „mit größtem Bedauern“ der Bitte um Entbindung von den Verpflichtungen zu. Klühr ist seit mehr als 30 Jahren für die Lufthansa Group tätig. „Der gesamte Verwaltungsrat bedauert die Entscheidung von Thomas Klühr sehr. Swiss hat ihm viel zu verdanken, nicht nur während den letzten Monaten der Coronavirus-Pandemie. Klühr hat Swiss ein sehr großes Stück weiter auf dem Erfolgspfad geführt und nach Ausbruch von COVID-19 mit großem Engagement und Geschick wesentlich dazu beigetragen, das Unternehmen finanziell und operationell zu stabilisieren. Besonderer Dank gebührt Thomas Klühr auch dafür, dass er seinen bereits für das erste Quartal dieses Jahres geplanten Rücktritt nach Abzeichnen der Krise zurückgeschoben und die Swiss souverän durch diese schwierige Zeit manövriert hat. Wir respektieren seine Entscheidung, nunmehr diesen aus privaten Gründen veranlassten Schritt zu vollziehen und danken ihm aufrichtig für seine großartige Leistung“, so Verwaltungsratspräsident Reto Francioni. Nach erfolgtem Rücktritt wird Klühr in der neu zu begründenden Schweizer Luftfahrtstiftung Einsitz nehmen. Über die Nachfolge wird der Verwaltungsrat im vierten Quartal entscheiden. Bei Swiss bekleidete Klühr das Amt des Chief Exekutive Officers rund fünf Jahre lang. Auch sein Amt als Präsident des Verwaltungsrats der Konzernschwester Edelweiss Air wird er niederlegen, so Swiss in einer Medienmitteilung. „Ich danke Thomas Klühr für seine langjährige, engagierte und erfolgreiche Arbeit für die Lufthansa Group. In mehr als drei Jahrzehnten hat er auf unterschiedlichen Positionen und in verschiedenen Rollen unser Unternehmen mitgeprägt.

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Kommt Prime Air schon bald nach Europa?

Nach Informationen des Fachportals Skyliner Magazine hat die irische Fluggesellschaft ASL Airlines Ireland eine erste, aus zweiter Hand umgebaute Boeing 737-800F übernommen, welche in den Farben des virtuellen Logistikdienstleisters Prime Air nach Shannon überstellt wurde. Schon seit längerem wird über den Einstieg der virtuellen Frachtfluggesellschaft Prime Air, welche seit 2015 in den USA für den börsennotierten Onlineversandhändler Amazon mit derzeit 63 Frachtflugzeugen über den Mainhub Cincinnati unterwegs ist, auch in Europa spekuliert. Aktuell fungiert Express-Frachtdienst DHL als wichtige Logistikkette innerhalb Europas für Amazon. Ein Teil der Frachtdienste für den Onlineriesen könnten nun tatsächlich an den europäischen Ableger der Prime Air ausgelagert werden, zum Aufbau dieser Logistikmarke sucht Amazon seit geraumer Zeit am Standort Leipzig/Halle rund 200 neue Mitarbeiter. Schon vor einem Jahr wurde  in Logistikkreisen darüber berichtet, dass der multinationale ACMI-Anbieter ASL Aviation Group mit Stammsitz in Dublin die europäische Plattform von Prime Air sein würde und bis zu 10 Frachtflugzeuge für Amazon einsetzen könnte. Unklar ist noch, welches Netzwerk Prime Air in Europa fliegen wird. Allerdings ist davon auszugehen, dass – wie in den USA – vornehmlich große Amazon-Verteilzentren im ersten Schritt miteinander verbunden werden. Aktuell betreibt Amazon in Deutschland größere Verteilerstandorte in Leipzig sowie Bad Hersfeld (nahe Kassel), in Polen bei Breslau, Wroclaw und Katowice sowie im Vereinigten Reich nahe Doncaster. Bereits seit einiger Zeit betreibt ASL Airlines für Amazon bis zu sechs wöchentliche Frachtflugverbindungen von Wroclaw nach Doncaster via Kassel-Calden. Für den österreichischen Markt betreibt Amazon seit 2018 das Logistik- und Verteilerzentrum im niederösterreichischen Großebersdorf und unterhält

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Innsbruck schickt Mitarbeiter wieder in die Kurzarbeit

Mit 1. Oktober 2020 treten 165 von 180 Mitarbeitern des Innsbrucker Flughafens wieder in die Kurzarbeit. Dies bestätigte Patrick Dierich, stellvertretender Direktor des Airports, gegenüber dem Österreichischen Rundfunk. Hintergrund ist die derzeit geringe Nachfrage am Tiroler Flughafen. Das Angebot ist in Innsbruck derzeit äußerst überschaubar, denn abgesehen von wenigen Charterflügen, werden momentan nur zwei Liniendestinationen angeboten: Wien und Amsterdam. Die Verbindung in die niederländische Hauptstadt wird Ende Oktober 2020 ausgesetzt, soll jedoch im Dezember wieder aufgenommen werden. Dem Airport bereiten insbesondere die seitens verschiedener Staaten ausgesprochenen Reisewarnungen für Tirol große Sorgen. Dies könnte sich massiv nachteilig auf die Nachfrage im Winter auswirken. Finanziell soll Innsbruck aber noch bis mindestens Ende 2021 gut aufgestellt sein. Die Auslastung auf der Wien-Strecke wird übrigens seitens der Tiroler Krone mit etwa 50 Prozent beziffert.

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Nach der Ankunft: Sizilien führt Corona-Schnelltests ein

Die Regionalverwaltung der italienische Insel Sizilien kündigte am Montag an, dass künftig alle Personen, die aus dem Ausland kommend einreisen, einen Corona-Schnelltest absolvieren müssen. Es handelt sich damit um die erste Behörde, die offiziell die Einführung der Antigen-Testungen ankündigt. Bis vorläufig 30. Oktober 2020 müssen sich Reisende online über eine Plattform der Region Sizilien anmelden. Nach der Landung bzw. der Ankunft des Schiffs muss ein Schnelltest absolviert werden. Dieser soll innerhalb einer Viertelstunde ein Ergebnis liefern. Gleichzeitig werden am Mittwoch auch die Schutzmaßnahmen weiter verschärft: Sizilien verlangt dann auch im Freien das Tragen von MNS-Masken, sofern mindestens eine fremde Person in der Nähe ist. Auf einem Gehsteig dürfte das häufiger der Fall sind. Lediglich Kinder bis maximal sechs Jahre sind befreit. Die Regionalregierung begründet die Maßnahmen damit, dass mit Beginn der Grippeperiode eine heikle Phase eintreten würde. Noch keine gesicherten Informationen gibt es zu den Kosten der Corona-Schnelltests und wer diese tragen wird. Jedenfalls ist diese Art von Testung erheblich billiger. Derzeit liegt der Marktpreis zwischen zehn und 20 Euro.

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Düsseldorf: Beschäftigte demonstrieren gegen Kündigungen

Am Flughafen Düsseldorf fand am Montagvormittag eine Demonstration gegen den geplanten Stellenabbau statt. Nach derzeitigem Informationsstand sind rund 600 Jobs gefährdet. Die Gewerkschaft Verdi rief daher zur Protestkundgebung auf. Düsseldorf beschäftigt derzeit rund 2.400 Mitarbeiter. Trotz Kurzarbeit und Finanzhilfen sollen etwa 600 Stellen wegfallen. Dies stößt bei den Arbeitnehmervertretern naturgemäß nicht auf Zustimmung. Gegenüber dem Westdeutschen Rundfunk erklärte Verdi, dass auch die Altersversorgung auf dem Spiel stehen soll. Kritisiert wird weiters, dass der Flughafen Düsseldorf in den letzten Jahren hochprofitabel war und dies auch ein Verdienst der Beschäftigten gewesen sein soll. Die Demonstration wurde am 9 Uhr 00 vor dem Verwaltungsgebäude des Airports abgehalten. Gezeigt wurden zahlreiche Transparente, wobei aufgrund der momentanen Coronamaßnahmen nach Angaben von Verdi nicht alle teilnehmen konnten. Um 10 Uhr 00 traf der Aufsichtsrat des Düsseldorfer Flughafens zusammen.

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