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Wizzair nimmt Varna-Salzburg auf

Noch ist der Lowcoster in Salzburg gar nicht gestartet, jedoch wird mit der bulgarischen Küstenstadt eine weitere Destination angekündigt. Am 25. Juli 2020 wird die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair eine weitere Strecke ab Salzburg aufnehmen. Der Carrier wird die bulgarische Destination Varna an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag anfliegen. Die Route soll mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedient werden. „Es ist mir eine große Freude, die Aufnahme der neuen Strecke von Salzburg nach Varna, so kurz nach der Aufnahme des Flugbetriebs von Wizz Air am Flughafen Salzburg, bekannt zu geben. Die heutige Ankündigung unterstreicht unser langfristiges Engagement in Salzburg und für den österreichischen Aviation-Markt. Unser Ziel ist es, unseren österreichischen Passagieren immer mehr günstige Reisemöglichkeiten zu bieten. Wir laden alle Reisenden ein, diese und andere großartige europäische Destinationen, mit einer der jüngsten und modernsten Flugzeugflotten zu entdecken und die günstigen Tarife und Services an Bord von Wizz zu genießen“, so WIzz-Sprecher András Rado.

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Weeze erhält sechs Millionen Euro von Landkreis und Gemeinde

Mit sechs Millionen Euro werden der Landkreis und die Gemeinde Weeze dem Flughafen Niederrhein aus der Corona-Krise heraushelfen. Die öffentliche Hand greift dem Regionalflughafen Weeze aufgrund der Corona-Krise finanziell unter die Arme. Der Kreistag beschloss am Mittwoch die Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel in nichtöffentlicher Abstimmung, berichtet die Rheinische Post. Nach Informationen der Tageszeitung wurden die ursprünglich vorgesehenen 3,12 Millionen um 2,22 Millionen Euro auf 5,34 Millionen Euro erhöht. Die Gemeinde Weeze steuert rund 700.000 Euro bei, so dass das Gesamtvolumen sechs Millionen Euro beträgt. Die öffentliche Hand finanziert die Beihilfen für den Airport über Kredite, die aufgenommen werden.

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Österreich erlässt Reisewarnung für NRW

Nach dem Tönnies-Skandal und dem damit verbundenen „Lock down“, den zwei deutsche Landkreise angeordnet haben, erlässt das österreichische Außenministerium nun eine Reisewarnung der Stufe 5 für das Bundesland Nordrhein-Westfalen. In der Folge dessen, dass unter den Beschäftigten des Fleischwarenfabrikanten Tönnies mehr als 1.500 positive Corona-Fälle festgestellt wurden und bereits zwei Landkreise den „Lock down“ verhängt haben, sprach Österreichs Außenministerium am Donnerstag eine partielle Reisewarnung der Stufe 5 für das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen aus. Österreich warnt damit vor Reisen in die betroffene Region Deutschlands und fordert Österreicher, die sich dort aufhalten, zur Rückreise in ihr Heimatland auf. An den Einreisebestimmungen haben derweil weder die Republik Österreich noch die Bundesrepublik Deutschland Veränderungen vorgenommen. Auch wurde von österreichischer Seite bislang kein Landeverbot für Passagierflüge, die in Nordrhein-Westfalen starten, ausgesprochen. Die heimischen Behörden beobachten derzeit die Lage im Nachbarland.

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Qantas flottet Boeing 747-400 aus

Der Wiedereinsatz der 12 Airbus A380 könnte frühestens in drei Jahren erfolgen. Indes muss das Unternehmen 6.000 Mitarbeiter abbauen. Das Oneworld-Mitglied Qantas teilte am Donnerstag mit, dass aufgrund der Corona-Krise rund 6.000 Stellen abgebaut werden müssen. Firmenchef Alan Joyce wird in einer Medienmitteilung mit den Worten zitiert, dass der Carrier kurzfristig eine kleinere Fluggesellschaft wird. Australien legte erst vor wenigen Tagen fest, dass die Grenzen zumindest bis Jahresende weitgehend geschlossen bleiben. Auch internationale Flüge werden noch für einige Monate weitgehend untersagt. Hoffnung besteht lediglich, dass mit Neuseeland ein Abkommen, das freies Reisen ermöglicht, abgeschlossen werden kann. Für Qantas und andere Fluggesellschaften des Kontinents hat dies dramatische Folgen. So muss das Oneworld-Mitglied mindestens 100 Flugzeuge für etwa ein Jahr auf dem Boden halten. Die Maschinen des Typs Boeing 747-400 werden vorzeitig die Flotte verlassen und sollen nicht mehr in den Liniendienst zurückkehren. Die 12 Airbus A380 hat man bereits in der Wüste abgestellt und eine Reaktivierung ist unklar. Laut Medienmitteilung könnte dies frühestens in drei Jahren erfolgen.

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Gutscheine: Eurowings erleidet Schlappe vor Gericht

Passagiere müssen sich nicht mit „Zwangsgutscheinen“ abspeisen lassen. Gegen einen „Aufpreis“ von 175 Euro wurde Eurowings darauf rechtskräftig vom Amtsgericht Nürtingen „aufmerksam“ gemacht. Die Fluggesellschaft Eurowings wurde vom Amtsgericht Nürtingen rechtskräftig zur Rückzahlung eines Tickets verurteilt. Zuvor hatte der Carrier dem betroffenen Reisenden lediglich einen Gutschein angeboten, den dieser allerdings nicht akzeptierte, sondern mit Hilfe von EU Flight vor Gericht zog. Eurowings spekulierte wie viele andere Airlines auch darauf, dass auf EU-Ebene eine verbindliche „Gutscheinlösung“ für Flugtickets geschaffen wird. Die deutsche Bundesregierung setzte sich dafür ein, jedoch lehnte die EU-Kommission den Vorschlag ab und stellte wiederholt klar, dass die Reisenden auch in Zeiten von Corona den Anspruch auf vollständige Rückzahlung des Tickets im Sinne des Art. 8 EU-VO 261/2004 haben. Gutscheine müssen von den Reisenden ausdrücklich nicht akzeptiert werden. Laut Berichterstattung des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ war im Fall, der vor dem Amtsgericht Nürtingen landete, eine Streichung vom 6. April 2020 auf der Strecke Stuttgart-Budapest betroffen. Der Passagier erzielt die Erstattung von der Höhe von etwa 75 Euro nicht, sondern Eurowings bot lediglich einen Gutschein an. Auch nach ausdrücklicher Ablehnung zahlte die Lufthansa-Tochter den Flugpreis nicht aus. Der Betroffene zog mit Hilfe von EU Flight vor Gericht. Das Amtsgericht Nürtingen verurteilte ohne mündliche Verhandlung die beklagte Partei, Eurowings, zur Zahlung des Ticketpreises von 75,99 Euro zuzüglich der Verfahrenskosten in der Höhe von 175 Euro. Das Urteil ist mittlerweile rechtskräftig.  Gegenüber dem „Spiegel“ erklärte ein Sprecher der Fluggesellschaft, dass der Erstattungsantrag ursprünglich abgelehnt wurde und dem Passagier Umbuchung oder ein Gutschein angeboten

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EU könnte U.S.-Amerikaner aussperren

Bürger der Europäischen Union dürften derzeit nicht in die Vereinigten Staaten von Amerika einreisen. Nun erwägt die EU die USA als „unsicheres Gebiet“ hinsichtlich Corona zu definieren. Die Grenzbeschränkungen innerhalb der EU fallen mehr und mehr – ab 1. Juli 2020 möchte die Europäische Union nun auch für Reisen aus anderen Kontinenten neue Regelungen treffen. Künftig soll es eine Liste von „Acceptable Travellers“ aus Ländern außerhalb Europas geben, wie die „New York Times“ berichtet, der diese Auflistung vorliegen soll. Darauf fehlen demnach Staaten wie Russland oder Brasilien, deren Infektionszahlen noch immer sehr hoch sind. Ebenfalls nicht auf diese Liste dürften es die USA schaffen, die mit mehr als 2,3 Millionen Fällen und 120.000 Toten weiterhin zu den Corona Hot Spots der Welt gehören. Aber auch die Einreise aus China wird weiterhin nicht empfohlen. Diese neue Regelung soll laut dem Artikel nächste Woche veröffentlicht werden. Sie ist allerdings für die EU-Mitgliedsländer eher als Empfehlung zu sehen – jeder Staat trifft hier letztlich seine eigenen Entscheidungen. Derzeit ist die Einreise in EU-Länder von außerhalb Europas jedenfalls zum Großteil – aber mit Ausnahmen – nicht gestattet. Umgekehrt hat US-Präsident Donald Trump bereits im März Reisende aus vielen europäischen Ländern nicht mehr zugelassen, da damals die Infektionszahlen am alten Kontinent noch deutlich höher waren als in den USA. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Folgen könnte die EU-Empfehlung jedenfalls für den wiederaufkeimenden Passagierverkehr zwischen Europa und den USA haben. So will Austrian Airlines mit 1. Juli 2020 wieder Flüge zwischen Wien und New York (Newark), Washington

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Türkei startet COVID-19-Versicherung

Die Polizzen sollen auch Behandlungen der COVID-19-Erkrankung abdecken. Damit will das Land Touristen in das Land locken. Die Türkei setzt weiterhin alle Hebel in Bewegung, um auch dieses Jahr Menschen in das Land zu locken. So stellt Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy eine neue Versicherung vor, welche ab dem 1. Juli verfügbar sein soll. Diese werde unter anderem auch die Behandlungskosten einer Corona-Infektion abdecken. Touristen aus dem Ausland haben dabei konkret drei Varianten zur Auswahl: Sie zahlen entweder 15, 19 oder 23 Euro für die Versicherung und sind dann für Gesundheitsausgaben im Wert von 3000, 5000 oder 7000 Euro abgesichert. Kaufen könne man diese Corona-Versicherung bei verschiedenen Anbietern, wie Fluggesellschaften, Verkaufsstellen vor der Passkontrolle oder bei Reiseveranstaltern, wie abouttravel.ch berichtet.

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Innsbruck hält an Bauvorhaben fest

Die Kurzarbeit endet am 30. Juni 2020. Die Bauprojekte sollen nun wie geplant fortgeführt werden. Während die Corona-bedingte Kurzarbeit am 30. Juni ausläuft, werden ab Anfang des nächsten Monats die Planungsarbeiten für die Generalsanierung der Piste am Innsbrucker Flughafen wieder aufgenommen. Dies wurde im Rahmen der gestrigen Aufsichtsratssitzung einstimmig beschlossen. Ziel sei es, den ursprünglich geplanten Termin im Herbst 2021 (Mitte September bis Mitte Oktober) einzuhalten. Und dies, obwohl sich alles aufgrund der Pandemie um einige Monate nach hinten verschoben hat. Beim zweiten Großprojekt, dem Neubau des Terminalgebäudes, sei man sich gestern ebenfalls einig geworden, wie man mitteilt. Dennoch wolle man nicht allzu schnell auf das Gaspedal drücken und abwarten, wie sich die Flug- und Reisebranche in den kommenden ein bis zwei Jahren entwickelt, so Flughafen-Chef DI Marco Pernetta. Absagen gibt es trotzdem: Es wurde beschlossen, den erst Anfang dieses Jahres begonnenen Architekturwettbewerb zu widerrufen.

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Ryanair nahm Wien-Dortmund auf

Wizzair beförderte im Vorjahr 108.000 Reisende zwischen den beiden Städten. Von diesem Kuchen will nun auch der irische Lowcoster naschen und sucht den direkten Wettbewerb. Am Mittwoch nahm die irische Billigfluggesellschaft Ryanair eine Nonstop-Verbindung zwischen Wien und Dortmund auf. Auf dieser Route tritt man in den direkten Wettbewerb mit Wizzair. Der Erstflug wurde mit einer Boeing 737-800 bedient. In Zukunft sollen auch Airbus A320 von Lauda im Wetlease zum Einsatz kommen. „Damit ergänzt Ryanair das bereits bestehende Angebot der Wizz Air auf der Strecke ideal“, erklärt Guido Miletic, Marketingleiter am Flughafen Dortmund. Wir freuen uns, dass unsere Passagiere durch die Streckeneröffnung noch mehr Flexibilität gewonnen haben.“ Nach Angaben des Airports nutzten im Vorjahr 108.000 Passagiere die Wizzair-Verbindung nach Wien. „Wir freuen uns darauf im Rahmen des Sommerflugplans 2020 die Strecke zwischen Dortmund und Wien aufzunehmen und unsere Kunden aus Dortmund in diesem Sommer zu günstigen Tarifen in die österreichische Hauptstadt zu bringen“, so Ryanair-Sprecherin Tanja Ehrlich.

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Offener Brief der Belegschaft von Level Europe GmbH

Die Insolvenz der österreichischen IAG-Tochter kam für die Mitarbeiter überraschend. In einem offenen Brief wenden diese sich nun an Bundeskanzler Sebastian Kurz und Finanzminister Gernot Blümel. Am Mittwoch findet eine Demonstration am Ballhausplatz statt. Die Belegschaft der Level Europe GmbH wird sich am Mittwoch, den 24. Juni 2020 zu einer Kundgebung vor dem österreichischen Bundeskanzleramt am Ballhausplatz in Wien versammeln. Die Bediensteten wollen damit ein Zeichen gegen vermeidbare Jobverluste und leere Versprechungen der Regierung setzen. Der Betriebsrat des Unternehmens ersuchte Aviation.Direct um die Veröffentlichung eines offenen Briefs, der sich an Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) richtet. Dieser Brief ist kein Bestandteil des redaktionellen Angebots, für den Inhalt sind die Verfasser, vertreten durch ihren Betriebsrat, verantwortlich.

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