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Swiss verordnet Maskenpflicht

Bislang wurde das Tragen von MNS-Masken lediglich empfohlen. Doch ab sofort müssen auch bei Swiss und anderen Carriern aus der Eidgenossenschaften diese zwingend getragen werden. Die Regierung der Schweiz verpflichtet nun das Tragen von MNS-Masken in allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Dazu zählen auch Verkehrsflugzeuge, weshalb die vom BAZL beaufsichtigten Airlines nun explizit das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorschreiben. Bislang hatte beispielsweise Swiss dies lediglich empfohlen, nun macht es die Lufthansa-Tochter jedoch zur Pflicht. Explizit genannt werden Flugzeuge in der Verordnung der schweizerischen Behörden jedoch nicht. Swiss verankerte die Tragepflicht in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und macht diese damit zur Beförderungsbedingung. Auf vielen europäischen Flughäfen, darunter beispielsweise in Österreich und Deutschland, ist das Tragen von MNS-Masken oder eines vergleichbaren Schutzes, der über ähnliche Eigenschaften verfügt, verpflichtend. Punktuell kam es bei einzelnen Airlines sogar schon dazu, dass die Beförderung von “Maskenverweigerern” verweigert wurde.

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Brüssel: Grünes Licht für Baltic-Rettung

Die EU-Kommission erteilte für das Rettungspaket, das die lettische Regierung für Air Baltic schnürte, grünes Licht. Der Staat kann damit das Eigenkapital um bis zu 250 Millionen Euro aufstocken. Weiters steigt der Anteil, den Lettland an der Fluggesellschaft hält, auf bis zu 91 Prozent. AIr Baltic musste – wie zahlreiche andere AIrlines auch – bedingt durch die Corona-Pandemie den Flugbetrieb vollständig einstellen. Im Zuge der Neuaufstellung mussten die Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400 die Flotte verlassen. Auch wurden mittlerweile zahlreiche Beschäftigte abgebaut. Die lettische Regierung begrüßt in einer ersten Reaktion das grüne Licht aus Brüssel.

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1.000 Jobs bei MTU in Gefahr

Beim Triebwerkshersteller MTU werden aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie rund 1.000 Stellen abgebaut. Das Unternehmen hofft, dass in Deutschland betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden können. In den ausländischen Betriebsstätten soll dies allerdings unvermeidbar sein. Das exakte Ausmaß des bevorstehenden Personalabbaus konnte MTU noch nicht beziffern. Derzeit geht man davon aus, dass weltweit etwa zehn bis 15 Prozent der Beschäftigten nicht mehr benötigt werden. Der Triebwerkshersteller ist momentan Arbeitgeber von etwa 10.700 Menschen, wobei die überwiegende Mehrheit in Deutschland angestellt ist.

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Österreich: Ticketsteuer-Erhöhung im Nationalrat

Diese Woche, also kurz vor der traditionellen Sommerpause, wird sich der österreichische Nationalrat mit der von der Regierung geplanten Erhöhung der Ticketsteuer befassen. Kernstück der angepeilten Neuregelung ist, dass Kurzstreckenflüge bis etwa 300 Kilometer Distanz mit 30 Euro (oneway) besteuert werden sollen. Da ÖVP und Grüne die Mehrheit im Nationalrat innehaben, ist von einer Zustimmung auszugehen. Auch sollen die übrigen Sätze der Ticketsteuer auf 12 Euro (oneway) vereinheitlicht werden. Ein genauer Zeitpunkt für das Inkrafttreten wurde seitens der Regierung noch nicht kommuniziert. Lediglich wurde Mitte Juni schwammig gesagt “noch vor dem Sommer”.

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Luxair: Erstflüge in Salzburg und Innsbruck

In Salzburg und Innsbruck führte Luxair am Samstag erstmals eine Luxemburg-Rotation durch. Der Carrier steuert die beiden österreichischen Städte während der Sommersaison an. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400. „Wir freuen uns“, so der Innsbrucker Flughafendirektor Marco Pernetta, „dass wir trotz aller Widrigkeiten für die Tirolerinnen und Tiroler ein attraktives Flugprogramm in der heurigen Sommersaison anbieten können. Mit entsprechenden Vorkehrungen und unter Einhaltung der Hygienevorschriften werden wir am Flughafen Innsbruck für die Sicherheit der Passagiere sorgen!“ An Bord des aus Luxemburg kommenden Erstfluges befanden sich nach Angaben des Airports 25 Passagiere. „Luxair ist eine tolle Ergänzung unseres wachsenden Destinationsangebotes ab Salzburg, es ist ein für uns neues Ziel mit zahlreichen kulturellen Highlights – das verbindet Salzburg und Luxemburg. Aber Luxemburg muss nicht das Ende der Reise sein, sondern bietet sich auch für Umsteigepassagiere an. Reiseziele wie London, Genf, Paris, Madrid, Rom, Berlin oder Hamburg sind über Luxemburg gut erreichbar“, so Salzburgs Flughafenprokurist und Bereichsleiter Aviation & Sales, Christopher Losmann.

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Wirecard Bank AG begräbt Niki-Kreditkarte

Fast drei Jahre nach den Pleiten von Air Berlin und Niki sowie Topbonus verschwindet mit der „Air Berlin & Niki Mastercard“ das letzte Relikt endgültig. Die Wirecard Bank AG kündigte allen Kunden. Am 3. September 2020 wird eines der letzten Relikte von Air Berlin, Niki und Topbonus endgültig verschwinden. Die der insolventen Wirecard AG angehörige Wirecard Bank AG teilte am Freitag mit, dass die „Air Berlin & Niki Mastercard“ per 3. September 2020 endgültig eingestellt wird. Im Gegensatz zu anderen Issuern führte die Wirecard Bank AG auch nach den Pleiten von Topbonus, Air Berlin und Niki das Kreditkartenprodukt fort und gab sogar weiterhin Karten im Design der ehemaligen Fluggesellschaften aus. Damit ist nun bald Schluss, denn allen Karteninhabern wurde am Freitag die förmliche Kündigung ausgesprochen. Wie viele Kreditkarteninhaber von dieser Maßnahme betroffen sind, teilte die Wirecard Bank AG nicht mit. Die Mastercard wurde nach dem Ausstieg der Raiffeisenbank International AG ins Leben gerufen, um ein Nachfolgekreditkartenprodukt in Österreich ins Leben rufen zu können. Bestellt werden konnte diese aber auch von deutschen Kunden.

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Deutschland: Airbus baut rund 3.000 Stellen ab

Vor kurzem hat Airbus angekündigt, nahezu 5.100 Arbeitsstellen schrittweise abbauen zu wollen. Nun soll es auch nähere Details zu einzelnen Niederlassungen geben: Demnach ist von insgesamt 3.175 Kündigungen die Rede – allein an deutschen Standorten. Dabei sollen alleine in Hamburg inklusive Buxtehude und Fuhlsbüttel 2.325 Arbeitsplätze wegfallen. Auch Stade und Bremen seien von dieser Sparmaßnahme stark betroffen und müssten dreistellige Verluste des Personalstandes hinnehmen, wie ndr.de berichtet. Doch nicht nur der Produktionsbereich bekomme diese Krise zu spüren. Kein Bereich werde davon verschont, so Arbeitsdirektor Marco Wagner. Allem Anschein nach werde der europäische Flugzeugbauer als kleineres Unternehmen aus der Corona-Krise hervor gehen, so Wagner weiter.

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Helvetic Airways kündigt Neustart an

Am Sonntag, den 5. Juli 2020, wird die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways den Flugbetrieb schrittweise wiederaufnehmen. Diese soll abhängig von der Nachfrage und der weltweiten Corona-Situation erfolgen. „Auch nach der teilweisen Wiedereröffnung der innereuropäischen Grenzen bleibt die Lage sehr unsicher. Die Aktivitäten werden langsam wieder hochgefahren, und es bleibt ein hohes Mass an Unsicherheit bezüglich der tatsächlichen Nachfrage bestehen. Die aktuelle Situation erfordert Flexibilität und eine schnelle Reaktionsfähigkeit, um einen stabilen und rentablen Betrieb zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund gehen wir dank eines an die derzeitigen Bedingungen angepassten Destinationsangebots davon aus, in den nächsten Monaten die Kapazitäten schrittweise erhöhen zu können. Im Juli werden 20-30 Prozent unserer Kapazität regelmäßig genutzt und wir werden diese im Spätsommer kontinuierlich erhöhen. Dabei können auch Destinationen kurzfristig ins Programm aufgenommen werden», erklärt Tobias Pogorevc, der CEO des Schweizer Unternehmens. Helvetic Airways wird den Premierenflug am Sonntag ab Bern-Belp nach Palma de Mallorca durchführen. Im Auftrag von FlyBair fliegt man bis Ende der Sommerflugplanperiode mit einem Embraer 190-E1 ab Bern und Sion. Ab der Basis Zürich werden Pristina und Ohrid angesteuert. Die Flugpläne wird man aufgrund dynamischer Reiserestriktionen regelmäßig anpassen. Im August soll das FlyBair-Angebot um Kreta und Rhodos erweitert werden. Im September folgen dann Jerez de la Frontera, Kos, Menorca und Preveza. Mit der Aufnahme der Abflüge ab Bern wird dort temporär ein Crew- und Wartungs-Hub eingerichtet.

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Peter Thier verlässt die AUA

Nach vielen Jahren in der Luftfahrt wird der Konzernsprecher zur Erste Bank Group zurückkehren. Tanja Gruber tritt die Nachfolge bei der AUA an. In der Unternehmenskommunikation von Austrian Airlines kommt es zu einem Führungswechsel, denn der langjährige Kommunikationschef, Peter Thier, wird den Konzern mit Ende September 2020 in Richtung Erste Bank Group verlassen. Die Nachfolge bei der AUA tritt Tanja Gruber, die derzeit Leiterin der Abteilung Communications Distribution & Media Relations ist, an. Thier wird bei der Erste Bank Group wird Thier die Leitung der Konzernkommunikation übernehmen und weiters als stellvertretender Leiter des Bereichs Brand Strategy & Communications fungieren. Bei Austrian Airlines übernimmt Gruber die Rolle als Unternehmenssprecherin wird den Bereich Corporate Communications ad-interim leiten. Barbara Greul wird ebenfalls einen Teil der bisherigen Agenden von Peter Thier übernehmen. Sie leitet die Abteilung Communications Strategy & Content Production. Das Medienteam besteht weiterhin als Marleen Pirchner, Leonhard Steinmann und Vanessa Schmidt. „Der Weggang von Peter schmerzt uns sehr. Gerade in der jüngsten Krise dieser beispiellosen Pandemie hat er mit seiner besonnenen und professionellen Kommunikation wesentlich zur Stabilisierung der Austrian Airlines beigetragen. Für seine künftige Aufgabe bei der Erste Group wünsche ich Peter allen erdenklichen Erfolg“, so AUA-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech.

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OTA-Kunden müssen länger auf Ryanair-Erstattung warten

Der irische Billigflieger will nun die Erstattungsansprüche gegenüber Kunden zügig abarbeiten, nutzt aber auch die Gelegenheit um erneut gegen OTAs verbal zu schießen. Europaweit stehen Fluggesellschaften weiterhin im Kreuzfeuer der Kritik, denn Passagiere und Reisebüros warten noch immer auf das ihnen aufgrund abgesagter Flüge zustehende Geld. Ryanair behauptet nun in einer Medienmitteilung, dass man die Auszahlung der COVID-19-bedingten Rückerstattungen beschleunigen würde. Die gesetzliche Situation, auf die leider die überwiegende Mehrheit der europäischen Airlines keine Rücksicht nimmt, ist eindeutig. Binnen einer Woche muss das Geld an den Passagier rückgezahlt werden. Doch damit nahm es auch Ryanair ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr sonderlich genau und versuchte „Zwangsgutscheine“ zu verteilen. Ryanair behauptet nun, dass man bis Ende Juli die Rückerstattungsansprüche zügig abarbeiten will. Derzeit habe man alle Anträge aus dem März erledigt und habe schon ungefähr die Hälfte der Ansprüche aus dem April 2020 ausbezahlt. Das Unternehmen rechnet dabei allerdings auch Umbuchungen, die von Passagieren selbst durchgeführt wurden und Zwangsgutscheine ein. „Wir freuen uns, dass wir im Laufe des Monats Juni so bedeutende Fortschritte bei der Aufarbeitung des Erstattungsrückstaus, der durch Annullierung von Flügen aufgrund von Covid-19 entstanden ist, gemacht gemacht haben. Über 90% der Passagiere, die direkt bei Ryanair gebucht und eine Rückerstattung für Reisen zwischen März und Juni beantragt haben, werden ihre Rückerstattungen vor Ende Juli erhalten. Es ist jedoch beunruhigend, dass ein erheblicher Teil unserer Kunden, die ihre Buchungen über nicht autorisierte Screenscraper-Drittanbieter/Online-Reisebüros vorgenommen haben, ihre Rückerstattungen noch nicht erhalten haben, weil die OTAs Ryanair gefälschte E-Mail-Adressen oder virtuelle

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