secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Spanien beteiligt sich an IAG-Kapitalerhöhung

Spanien wird sich über den Staatsfonds SEPI an der geplanten Kapitalerhöhung der International Airlines Group beteiligen. Der Ministerrat gab hierfür grünes Licht. Zuvor stand auch ein Ausstieg aus dem britisch-spanischen Gemeinschaftskonzern kurzzeitig zur Debatte. SEPI hält derzeit 2,52 Prozent an der IAG und wird im Rahmen der Kapitalerhöhung etwa 69,3 Millionen Euro einbringen. Das Gesamtvolumen der von den Aktionären Anfang September 2020 bewilligten Kapitalaufstockung beträgt 2,74 Milliarden Euro. Die spanische Staatsholding erhält durch die Teilnahme keine Sonderrechte, sondern verhindert lediglich die Verwässerung der Beteiligung. Auch Großaktionär Qatar Airways wird bei der bevorstehenden Kapitalerhöhung mitziehen.

weiterlesen »

Wizzair prüft weitere Bases in Italien

Der ungarische Billigflieger Wizzair befindet sich eigenen Angaben nach mit „fünf bis sechs“ italienischen Flughäfen in Gesprächen über die Eröffnung weiterer Bases. Konzernchef József Váradi bezeichnete im Gespräch mit der Tageszeitung „Corrie della Sera“ den italienischen Markt als „strategisch wichtig“. Erst kürzlich kündigte der pinkfarbene Billigflieger die Stationierung und Airbus-Jets in Malpensa und Catania an. An welchen Airports Wizzair expandieren wird, lässt Váradi allerdings noch offen. Es gäbe einige Sub-Märkte im Norden und Süden, die interessant sind, jedoch hängen die Entscheidungen davon ab wie attraktiv diese tatsächlich sind. Auch weitere Flüge innerhalb von Italien werden nicht ausgeschlossen. Der Airline-Chef erklärte, dass diese sich bislang aufgrund der stabilen Nachfrage als sicherer Polster erwiesen hätten. „Es ist eine Möglichkeit, das Risiko in diesem Zeitraum zu mindern, da der Inlandsmarkt widerstandsfähiger ist und nicht von den Auswirkungen von Grenzbeschränkungen betroffen ist“, so Váradi.

weiterlesen »

Neues Helvetic-Pop-Up-Ziel: Florenz

Seit Juli 2020 bietet die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways in Kooperation mit Reiseveranstaltern regelmäßig so genannte Pop-Up-Flüge an. Durchgeführt wurden bereits Ausflüge nach Brač, Dubrovnik und Zakynthos. Nun steht Florenz auf dem Flugplan. Der Regiocarrier musste aufgrund sich laufend verändernder Einreise- und Quarantänebestimmungen auch Pop-Up-Flüge absagen. Von 23. bis 25. Oktober 2020 bietet man nun eine Kurzreise nach Florenz an. Helvetic Airways erklärte, dass man die Flüge mit Embraer 190-E2 durchführen wird. Die Kosten für die Pauschalreise betragen 625 Schweizer Franken bzw. 845 Schweizer Franken, wenn das Golftrip-Paket dazu gebucht werden. Gebucht werden kann sowohl über Helvetic Airways als auch über den Veranstalter Infiniti-Golf. Flugplan: Flug 2L8362 23.10.2020 ZRH 09:00 FLR 10:10Flug 2L8363 25.10.2020 FLR 18:00 ZRH 19:15

weiterlesen »

Lufthansa: 700.000 Kunden warten noch auf ihr Geld

Rund drei Milliarden Euro habe die Lufthansa Group bislang an Kunden zurückbezahlt. Dies teilte der Konzern am Freitag mit. Allerdings hätte die Rückzahlung gemäß der Gesetzeslage binnen sieben Tagen erfolgen müssen. Seitens der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wurde diesbezüglich eine Klage bei Gericht eingebracht. Lufthansa erklärt in einer Medienaussendung, dass bis 30. September 2020 rund drei Milliarden Euro an etwa sieben Millionen Kunden erstattet wurden. Die Angabe soll die Tochtergesellschaften einschließen. Demnach sollen noch rund 700.000 Kunden auf Rückzahlungen in der Höhe von etwa 350 Millionen Euro warten. Der Konzern schreibt: „Ständig wechselnde Reisestriktionen und die aktuellen politischen Beschlüsse zwingen Lufthansa dazu, Flugpläne immer wieder kurzfristig und umfangreich zu ändern. Das führt zu unvermeidlichen Flugstreichungen. Die damit verbundenen Erstattungsanträge werden so schnell wie möglich bearbeitet. Daher wird sich die Zahl der offenen Erstattungsanträge weiter dynamisch entwickeln, in den kommenden Wochen weiter abnehmen, aber nicht gänzlich null erreichen.“ Lufthansa Group Airlines       Betrag ausbezahlter Erstattungen In Mrd. EUR  3,0 Anzahl erstatteter Tickets in Mio. 7,0 Anzahl insgesamt noch offener Erstattungsanträge (inkl. neuer Anfragen) in Mio.   0,7

weiterlesen »

Lufthansa CityLine lässt Krisentarifvertrag platzen

Bei Lufthansa CityLine wurde nach Angaben der Gewerkschaft UFO der Krisentarifvertrag seitens der Geschäftsleitung am letzten Tag der hierfür vereinbarten Frist widerrufen. Erst Anfang September einigten sich die Vertretung der Flugbegleiter und CityLine auf die Vereinbarung. „Dieses Vorgehen lässt uns ratlos zurück. Die Kolleginnen und Kollegen verdienen teilweise unter 2.000 Euro brutto im Monat und haben dennoch signifikante Einschnitte bei Gehalt und Arbeitsbedingungen angeboten. Zur Sicherung der eigenen Zukunft sowie der des Unternehmens haben sie ihre Schmerzgrenze eigentlich überschritten. Aber das reicht dem Konzern offenbar nicht“, entrüstet sich Daniel Flohr, Vorstandsvorsitzender der UFO. Die Flugbegleitergewerkschaft vermutet, dass die Ursache der vereinbarte Kündigungsschutz sein könnte. Diesen würde die Konzernspitze um Carsten Spohr „trotz massiver Einschnitte“ ablehnen. Der Vorstand wäre „nicht bereit der Belegschaft einen verlässlichen Kündigungsschutz zuzusichern“. „Der Arbeitgeber will sich eine einseitige Option offenhalten und aus dem Vertrag wieder aussteigen können. Aber solch ein Hintertürchen ist in diesem Fall inakzeptabel: CityLine hat keinen Personalüberhang, bereits heute wieder eine gute Auslastung und überdurchschnittlich gute Zukunftsaussichten durch günstige Strukturen und vergleichsweise kleines Fluggerät. Entweder man will den sehr signifikanten Krisenbeitrag, oder eben nicht; so einfach ist das“, betont Rainer Bauer, UFO-Verhandlungsführer bei Lufthansa CityLine.

weiterlesen »

Graz muss auf München und Zürich weiter warten

Wie Buchungssysteme derzeit zeigen, wurde der Verkauf von Flugtickets zwischen Graz und München bzw. Zürich weiter ausgesetzt. Wohl als Folge der Nachfrageschwäche durch Covid-19 bietet Lufthansa aktuell erst wieder ab Ende März 2021 Flüge nach München an. Swiss lässt derzeit Buchungen ab 01. März 2021 zu. Mit Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und Wien bietet die Lufthansa Gruppe für die Wirtschaft vier wichtige Streckenverbindungen ab Graz an. KLM soll ab dem Winterflugplan wieder mehrmals pro Woche in die Steiermark fliegen, entsprechende Buchungen vorausgesetzt.

weiterlesen »

Pandemie macht National Airlines größer

Während durch die Covidvirus-Krise ein Kahlschlag in vielen Flugzeugflotten ins Haus steht, setzt die US-amerikanische National Airlines durch die gestiegene Nachfrage am Frachtsektor auf Expansion. Gleich drei, bislang in der Wüste geparkte Boeing 747-400BCF erweitern demnächst die Flotte. Bei den drei Maschinen handelt es sich um ehemalige Flottenmitglieder von Cathay Pacific, welche vor einigen Jahren in Arizona abgestellt wurden und sich National Airlines frühzeitig eine Option zog, sie bei Bedarf zu aktivieren. Zunächst bremste die Pandemie die Expansionsplanungen, durch die anhaltende starke Nachfrage im Frachtbereich, darunter aus dem Gesundheitssektor, entschloss man sich nun doch die Flotte zu vergrößern. „Wir hielten es für dringend geboten, diese Flugzeuge zu reaktivieren, um Regierungen und globale Hilfsorganisationen bei der Beschaffung dringend benötigter Hilfsgüter zu unterstützen“, so Chris Alf, CEO der Fluglinie. Bereits in den nächsten Tagen wird die erste Boeing 747-400BCF (ex B-KAI) für National Airlines abheben. Die weiteren beiden Frachtflugzeuge sollen bis Dezember ihren Dienst aufnehmen, damit wird National Airlines auf fünf Boeing 747-400BCF anwachsen. Zusätzlich hat sich die Fluglinie bereits Anfang dieses Jahres um einen Airbus A330-200 verstärkt, welcher zusammen mit einer Boeing 757-200 für Charterflüge im Sportbereich, aber auch für Truppenflüge zum Einsatz kommt. Die in Orlando beheimatete National Airlines entstand 2007 aus der Umfirmierung der Murray Air und führt weltweite Charterflüge im Fracht- und Passagierflüge für zivile, aber auch militärische Kunden durch. Hauptsächlich verkehrt NCR zwischen den USA, Asien sowie den Mittleren und Nahen Osten, wobei auch immer wieder Frachtaufträge nach Europa absolviert werden.

weiterlesen »

Ab 2021: Boeing schließt „Dreamliner“-Produktion in Seattle

Auch Boeing muss – wie die gesamte Branche – seine Kostenstruktur niedrig halten. Deswegen verlagert der US-Flugzeugbauer ab 2021 die Fertigung des Modells 787 „Dreamliner“. Und das vom Werk in Everett bei Seattle ins südliche North Charleston in South Carolina. Dieser Standort kam 2010 hinzu und gehöre jenen US-Staaten an, die Konzerne mit Niedriglöhnen und geringem Gewerkschaftseinfluss locken, wie das Nachrichtenblatt Spiegel berichtet. Außerdem würde die Produktionsrate im nächsten Jahr auf sechs Jets pro Monat sinken.  Diese Spar-Maßnahme würde knapp 900 Mitarbeiter betreffen: Diese könnten nun ihren Arbeitsplatz verlieren. In einem Rundschreiben an die betroffene Belegschaft sprach Boeing-Manager Stan Deal von einer „schwierigen Entscheidung“, die nötig sei, damit der Konzern die Belastungen durch die Pandemie bewältigen könne. Im Werk in Everett sollen weiterhin die Modellserien 737, 747 sowie 767 und 777 vom Band laufen.

weiterlesen »

VC: „Lufthansa opfert unter Kostendruck hohe Ausbildungsstandards“

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ist stinksauer über die Schließung der Lufthansa-Flugschule in Bremen und dem damit verbunden Aufruf des Konzerns die Ausbildung abzubrechen. Der Kranich-Konzern würde sich seiner sozialen Verantwortung entziehen, kritisiert die VC. „Nur bei einem sehr geringen Prozentsatz will die Lufthansa die Zusagen, die sie den jungen Menschen für ihre Zukunft gemacht hat, einhalten, während die verbleibenden Schüler mit fragwürdigen Angeboten unter Druck gesetzt werden. So müssten die Schüler der Lufthansa-spezifischen MPL-Lehrgänge im Falle der Weiterführung ihrer Ausbildung an externe Flugschulen wechseln und dadurch zahlreiche Nachteile in Kauf nehmen. Ihre Ausbildung würde dadurch so tiefgreifend verändert, dass sie nach der Krise nicht berechtigt wären, für die Lufthansa Airline zu fliegen. Deren Strahlkraft hatte das Management der Lufthansa Aviation Training noch 2018 marketingwirksam genutzt, um 500 Flugschüler pro Jahr für eine Pilotenausbildung bei der LH Group zu rekrutieren. Heute ist der LAT jedes Mittel recht, sich der Leute zu entledigen“, schreibt die Gewerkschaft in einer Medienerklärung. Die Vereinigung Cockpit befürchtet ach, dass die bisher sehr hohen Standards, die in der Lufthansa Group für einen Pilotenjob angewandt werden, geopfert werden könnten. Bislang lag – nach positivem Auswahlverfahren – das Ausbildungsrisiko bei Lufthansa. Die VC ortet, dass dieses nun allein auf die Kadetten verschoben wird. „Dadurch werden die hohen Ausbildungsstandards zugunsten des Kostendrucks geopfert, wodurch die Vereinigung Cockpit unter Zugzwang gesetzt wird, zukünftig eine niedrigere Qualifikation im Cockpit der Lufthansa zu akzeptieren“, so die VC. „Der Umgang mit den Flugschülern in Bremen ist beschämend,“ sagt Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der

weiterlesen »

Griechenland: Tourismus und Passagierzahlen stark eingebrochen

Verzeichnete Griechenland im Vorjahr noch Rekordumsätze in der Touristik, so war das Corona-Jahr 2020 eher ein Desaster. Um 78 Prozent weniger Passagiere landeten und die Umsätze, die aus dem wichtigen Standbein Tourismus erzielt werden, werden bis Jahresende bei nur 20 Prozent des Vorjahreswerts liegen. Dies erklärte Tourismusminister Harry Theoharis. Der Politiker führte auch an, dass äußerst wichtige Herkunftsmärkte wie Israel, die Russische Föderation, die USA, Kanada, Australien und die Türkei fast vollständig weggebrochen sind. Auch innerhalb der Europäischen Union entschieden sich erheblich weniger Menschen für einen Urlaub in Griechenland und diverse Restriktionen, beispielsweise seitens Italiens, hätten der Nachfrage nochmals einen deutlichen Dämpfer verpasst. Die von Theoharis genannten Zahlen machen sich auch am Flughafen Athen bemerkbar. Dieser verzeichnete unmittelbar nach dem Lockdown einen 80-prozentigen Rückgang. Im Juli und August lag das Minus bei etwa 70 Prozent und im September 2020 bei Minus 70 Prozent. Die Regional- und Inselflughäfen schnitten kaum besser ab, denn gemeinsam zählten diese in der Sommersaison nur 3,3 Millionen ankommende Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang um 70 Prozent. „Der griechische Tourismus hat in diesem Jahr drei sehr wichtige Ziele erreicht: Erstens gab der Tourismusmarkt Griechenland ein Vertrauensvotum. Zweitens wurde der Markenname und der gute Ruf des Landes, die während der ersten Welle der Pandemie entstanden waren, während der Touristensaison nicht nur beibehalten, sondern auch gestärkt. Und drittens war die Implementierung von Gesundheitsprotokollen vorbildlich“, ist Harry Theoharis dennoch erfreut, dass der Sektor bislang mit einem „blauen Auge“ durchgekommen ist.

weiterlesen »