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Hauptsächlich Lufthansa betroffen: Deutschland will Kerosinsteuer für Inlandsflüge

Werden die jüngsten Geldbeschaffungspläne der deutschen Bundesregierung in die Tat umgesetzt, so dürfte besonders der Lufthansa-Konzern mit erheblich höheren Kosten im innerdeutschen Flugverkehr konfrontiert sein. Nach Luftverkehrsabgabe, Mehrwertsteuer und anderen Abgaben will man nun auch noch eine Kerosinsteuer erheben.  Freilich geschieht dies wieder mal unter dem Deckmangel des Umweltschutzes, jedoch geht es in erster Linie darum frisches Geld in die klammen Kassen des defacto vor dem Staatsbankrott stehenden Deutschlands zu bringen. Aufgrund internationaler Verträge kann man für internationale Flüge gar keine Kerosinsteuer erheben. Im Inlandsverkehr sieht das anders aus. Hier wäre die Bundesrepublik auch kein Einzelfall, denn beispielsweise bittet Norwegen in diesem Segment schon seit einiger Zeit zusätzlich zur Kasse.  Abgesehen von wenigen kleineren Anbietern würde die deutsche Kerosinsteuer primär die Lufthansa Group inklusive ihrer Lowcost-Tochter Eurowings treffen. Andere Anbieter, beispielsweise Ryanair und Easyjet sowie Lübeck Air haben sich bereits weitgehend aus dem innerdeutschen Geschäft zurückgezogen. Mittlerweile hat sich das Inlandsaufkommen – im direkten Vergleich mit dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie hatte – halbiert.  Bereits jetzt dominieren mangels Wettbewerbs zum Teil exorbitant hohe Flugpreise, wobei die Bahn in manchen Fällen auch keine preiswerte oder zuverlässige Alternative darstellt. Somit müssten sich innerdeutsche Flugreisende darauf einstellen, dass eine etwaige Kerosinsteuer in Form höherer Preise an die Passagiere weitergereicht wird. Dies führt zum weiteren Rückgang der Nachfrage und in der Folge daraus höchstwahrscheinlich zur Einstellung weiterer Inlandsstrecken. Somit ist es fraglich, ob das deutsche Finanzministerium nicht eher den Herzenswunsch von „Umweltschützern“ – Einstellung von Inlandsflügen – indirekt beschleunigen wird oder aber

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November: Flughafen Frankfurt zählt 4,6 Millionen Passagiere

Der Flughafen Frankfurt konnte seine Passagierzahlen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr 2022 steigern. Die internationalen Flughäfen von Fraport zeigen jedoch unterschiedliche Ergebnisse. Am Flughafen Frankfurt wurden im November 2023 4,6 Millionen Passagiere gezählt. Damit konnte der Flughafen im Jahr 2023 um 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen. Die Passagierzahlen des Flughafens Frankfurt liegen immer noch unter dem Vor-Corona-Niveau, konkret liegt der Flughafen Frankfurt mit seinen Passagierzahlen immer noch rund neun Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau. Die internationalen Fraport-Flughäfen zeigen bei den Passagierzahlen ein gemischtes Bild. Während einige Flughäfen im Vergleich zum Vorjahr Zuwächse erzielen konnten, verschlechterte sich das Passagieraufkommen an anderen Flughäfen. Ein Beispiel für den ersten Fall ist der Flughafen Ljubljana, der einen Zuwachs von 37 Prozent erzielen konnte. Der Flughafen Ljubljana konnte ein Passagieraufkommen von 91.786 Fluggästen erzielen. Auch der peruanische Flughafen Lima konnte sein Passagieraufkommen auf 1,9 Millionen Fluggäste steigern. Dies entspricht einem Plus von 9,9 Prozent. Neben den bereits genannten Flughäfen konnten auch die griechischen Regionalflughäfen ihre Passagierzahlen verbessern. Konkret konnte ein Wachstum von 13 Prozent erzielt werden. Auch der Flughafen Antalya konnte die bestehende Nachfrage nach Flügen nach Antalya aufrechterhalten. Der Flughafen konnte ein Passagieraufkommen von 1,5 Millionen Fluggästen realisieren. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,9 Prozent. Einen Rückgang verzeichneten vor allem die brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porte Alegre. Diese Flughäfen verzeichneten ein Passagieraufkommen von 1 Million, was einem Rückgang von 12,5 Prozent entspricht. Neben den brasilianischen Flughäfen mussten auch die bulgarischen Regionalflughäfen Rückgänge hinnehmen. Die Flughäfen Burgas und Varna verzeichneten ein Passagieraufkommen von 83.347

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2023: Flughafen Wien verzeichnet starkes Passagierwachstum

Der Flughafen Wien verzeichnet weiterhin ein starkes Passagierwachstum. Auch im Vergleich zum Vorjahr kann der Flughafen Wien verbesserte Passagierzahlen vorweisen. Der Flughafen Wien kann auch im laufenden Jahr ein starkes Passagierwachstum verzeichnen. Konkret verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe, zu der der Flughafen Wien, der Flughafen Malta und der Flughafen Kosice gehören, ein Passagieraufkommen von 2.669.896 Fluggästen. Im Vergleich zum Vorjahres-November konnte damit ein Plus von 13,8 Prozent erzielt werden. Der Flughafen Wien konnte mit dem Standort Wien ein Passagieraufkommen von 1.692.148 Fluggästen erreichen. Auch diese Zahl entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Flughafen Wien konnte ein Plus von 16,7 Prozent erzielen.

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KM Malta Airlines stellt mögliche erste Livery vor

Die neugeründete Fluggesellschaft KM Malta Airlines hat ihre mögliche Livery vorgestellt. Diese erinnert sehr stark an jene des noch fliegenden Vorgängers Air Malta sowie an jene der Malta MedAir. Der Carrier wollte die Frage, ob es sich tatsächlich um das künftige Farbenkleid handelt, nicht kommentieren.  Die von KM Malta Airlines veröffentlichten Fotos wirken als ob man von Air-Malta-Flugzeugen mittels eines Bildbearbeitungsprogramms die Schriftzüge „Malta“ bzw. „airmalta.com“ entfernt habe. Noch steht nicht fest, ob das neue Unternehmen dann tatsächlich unter dem Namen KM Malta Airlines abheben wird. Eigentümer der Marke Air Malta ist der Staat und die Regierung deutete wiederholt an, dass die New Company als Air Malta fliegen könnte.  Mit mehreren Tagen Verspätung brachte KM Malta Airlines eine eigene Homepage an den Start und hat auch den Verkauf von Flugtickets über das Internet aufgenommen. Dabei verwendet man den Two-Letter-Code KM, der momentan Air Malta zugeordnet ist. Zuvor hat man Tickets lediglich telefonisch und an einem Schalter, der sich am Flughafen Luqa befindet, verkauft.  Der Flugbetrieb soll am 31. März 2024 aufgenommen werden. Derzeit befindet man sich intensiv auf der Suche nach Personal, denn die Air-Malta-Beschäftigten müssen sich bei der neuen Firma neu um ihre Jobs bewerben. Die Lohnkonditionen sollen im direkten Vergleich mit dem Vorgänger erheblich niedriger sein.   Die Zukunft der ebenfalls staatlichen Malta MedAir, die auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert ist, ist noch nicht endgültig entschieden. Es ist nicht auszuschließen, dass Assets in KM Malta Airlines eingebracht werden könnten. Jedenfalls soll die heutige Air Malta

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Ausblick auf den Salzburger Sommerflugplan 2024

Noch befindet sich der Salzburger Flughafen mitten im Winterflugplan 2023/24, doch die warme Jahreszeit ist schon in Aussicht. Auch im Sommer 2024 wird es wieder zahlreiche Destinationen ab Österreichs zweitgrößtem Airport geben.  Die Anzahl der regelmäßigen Liniendestinationen bleibt im direkten Vergleich mit der diesjährigen Periode konstant. Im Ferienflugbereich gibt es einzelne neue Routen sowie Aufstockungen auf bestehenden Strecken. Neu sind unter anderem Charterflüge, die von Nouvelair durchgeführt werden, ins tunesische Monastir.   Die nachstehende Übersicht stellt den Planungsstand vom 12. Dezember 2023 dar. Das „gedruckte“ Flugplanheft kann unter diesem Link im PDF-Format heruntergeladen werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es bis zum Beginn des Sommerflugplans 2024 noch zur einen oder anderen Änderung kommen könnte.  Überblick über die Destinationen im Salzburger Sommerflugplan 2024:  Ägypten:  Deutschland:  Frankreich:  Griechenland:  Vereinigtes Königreich:  Italien:  Niederlande:  Nord-Mazedonien:  Rumänien:  Serbien:  Spanien:  Tunesien:  Türkei:  Vereinigte Arabische Emirate:  Zypern: 

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Nur noch digital: Deutsche Bahn schafft physische Bahncard ab

Es gibt sie seit 1. Oktober 1992, aber nun hat sie – zumindest in physischer Form – bald ausgedient: Die Bahncard, die kostenpflichtige Kundenbindungskarte der Deutschen AG, wird künftig nur noch in digitaler Form zur Verfügung stehen.  Die Rabattkarte wurde Anfang der 1990er-Jahre eingeführt und seither stetig adaptiert und um weitere Varianten erweitert. Seit wenigen Tagen hat die Deutsche Bahn AG mit der Abschaffung der physischen Plastikkarte begonnen. Wer so genannte Probe-Bahncards 25/50 kauft, bekommt nur noch eine digitale Version.  In etwa im zweiten Halbjahr 2024 sollen die Bahncards dann vollständig auf digitale Varianten umgestellt werden. Das bedeutet konkret, dass nach und nach keine Plastikkarten mehr verschickt werden. Jene, die bereits ausgegeben wurden oder noch ausgegeben werden, sollen unverändert bis zum aufgedruckten Datum gültig bleiben. Die Fahrgäste sollen durch die Ausgabe „virtueller Karten“ keine Nachteile haben, denn an den Preisvorteilen, die man gewährt, soll sich nichts ändern.  Bereits seit einigen Jahren gibt es die digitale Bahncard. Bislang handelt es sich aber um ein zusätzliches Angebot, das neben der physischen Karte existiert. Derzeit können die meisten Karteninhaber beide Varianten parallel nutzen. In absehbarer Zukunft wird es laut Deutsche Bahn AG nur noch die digitale Variante, die beispielsweise auf dem Smartphone vorgewiesen werden kann. Beim Online-Kauf von Fahrkarten kann man – wie schon jetzt auch – die Rabattkarte hinterlegen.   Die Umstellung wird seitens des Bahnbetreibers damit argumentiert, dass man pro Jahr etwa 5,1 Millionen Tonnen Plastik einsparen würde. Weiters heißt es, dass man die digitale Karte – im Gegensatz zur physischen

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Los Angeles-Las Vegas: USA bauen neue Schnellzugstrecke

In den Vereinigten Staaten von Amerika wird eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke, die die Metropolen Los Angeles und Las Vegas miteinander verbinden soll, gebaut. Die Regierung geht davon aus, dass die ersten Züge im Jahr 2028 rollen sollen.  In den USA wurde die Bahn über Jahrzehnte hinweg eher vernachlässigt. Im Güterverkehr spielt diese eine große Rolle, jedoch hat der Personenverkehr nicht jenen Stellenwert wie er beispielsweise in Europa einnimmt. Die Biden-Administration will dies ändern und hat Fördermittel in der Höhe von 8,2 Milliarden U.S.-Dollar für insgesamt zehn Großprojekte zur Verfügung gestellt.  Hinter der geplante Strecke, die Las Vegas, Victor Valley, Rancho Cucamonga und Los Angeles miteinander verbinden sollen, stecken weniger Umweltschutzgedanken. Viel mehr ist die Autobahn chronisch überlastet und man will Reisenden eine preiswerte und schnelle Alternative auf dem Schienenweg anbieten. Die Länge der geplanten Trasse beträgt rund 350 Kilometer.  Betreiber wird das Eisenbahnunternehmen Brightline West sein. Dieses hat im Rahmen einer Ausschreibung den Zuschlag erhalten. Insgesamt werden 12 Milliarden U.S.-Dollar in die Infrastruktur und das Wagenmaterial investiert. Es wird davon ausgegangen, dass direkt und indirekt etwa 35.000 Arbeitsplätze entstehen könnten.  Die Projektverantwortlichen hoffen, dass es zu einer spürbaren Entlastung der Autobahn kommen wird. Hinsichtlich Kohlenstoffdioxid hofft man, dass rund 400.000 Tonnen pro Jahr eingespart werden können. Dies würde so etwa 700.000 Millionen KFZ-Kilometern jährlich entsprechen, so die Mitteilung.  

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SWISS: Birlenbach zum neuen CCO

Die Schweizer Fluggesellschaft SWISS hat Heike Birlenbach zum neuen Chief Commercial Officer ernannt. Sie löst damit den bisherigen CCO Goudarzi Pour ab. Die Schweizer Fluggesellschaft SWISS hat die Neubesetzung der Position des Chief Commercial Officer bekannt gegeben. Heike Birlenbach, derzeit bei der Lufthansa Group tätig, wird ab Jänner 2024 die Position des CCO übernehmen. Die Position des CCO Goudarzi Pour wird somit von einer neuen Führungskraft übernommen. Goudarzi Pour war fünf Jahre lang CCO bei SWISS und hat massgeblich zum Aufschwung nach der COVID-Krise beigetragen. Goudarzi Pour wird nach der Übernahme durch Birlenbach seine Karriere innerhalb des Lufthansa Konzerns fortsetzen.

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Rekord: Flughafen Zagreb verzeichnet verkehrsreichsten November aller Zeiten

Der Flughafen Zagreb kann weitere Rekorde verzeichnen. Der vergangene Monat war der verkehrsreichste November aller Zeiten. Der Flughafen Zagreb verzeichnete im vergangenen Monat den verkehrsreichsten November seiner Geschichte. Der Flughafen konnte 275.851 Passagiere abfertigen, was einer Steigerung von 11,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch im Vergleich zum Vorjahr konnte eine Entwicklung realisiert werden, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet. Der Flughafen Zagreb konnte sich nämlich im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 Prozent verbessern.

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Tel Aviv: Arkia landet im Raketenhagel

Ein von der israelischen Arkia Airlines betriebenes Flugzeug ist im Landeanflug auf den Flughafen Tel Aviv-Ben Gurion in schweren Raketenbeschuss geraten. Es wird angenommen, dass diese von Terroristen der Organisation Hamas abgefeuert wurden. Die Maschine befand sich auf einem Inlandsflug von Eilat-Ramon nach Tel Aviv. Augenzeugen haben den Vorfall mit Fotos und Videos festgehalten und auf Sozialen Medien geteilt. Die Raketen wurden nicht auf das Verkehrsflugzeug, sondern auf die Stadt Tel Aviv und umgebende Orte abgefeuert. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Bewohner angewiesen aus Sicherheitsgründen beispielsweise Bunker oder Keller aufzusuchen. Das Arkia-Flugzeug wurde nicht von den Raketen getroffen. Auf Videos ist zu sehen, dass diese vom israelischen Iron-Dome-System abgefangen wurden. Das führte punktuell zu heller Erleuchtung des Himmels. Diese Abwehrtechnik gilt als effektiv, jedoch zeigte die Vergangenheit, dass nicht immer alle Raketen abgefangen werden können. Für die Crew, die Besatzung und das Fluggerät könnte es im konkreten Fall aber überlebensnotwendig gewesen sein. Da es immer wieder zu derartigem Beschuss, zumeist aus dem Gaza-Streifen, kommt, sind israelische Verkehrspiloten für solche Fälle speziell trainiert. Viele Maschinen verfügen über eine spezielle Technologie, die zur Abwehr dient. Es kommt immer wieder vor, dass in Tel Aviv Flugzeuge im Raketenhagel landen, jedoch waren die gefährlichen Flugkörper diesmal nicht nur besonders nahe, sondern das Abwehrereignis konnte von Augenzeugen dokumentiert und geteilt werden.

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