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Swan Hellenic schickt zwei Schiffe in die Antarktis

Im Winter 2022/23 setzt die Reederei Swan Hellenic die Expeditionsschiffe SH Vega und SH Minervia in der Antarktis ein. Man bietet insgesamt sechs verschiede Touren, die eine Dauer zwischen zehn und 19 Tagen haben, an. Die SH Minerva steuert Neuseeland an und macht auf dem Weg dorthin Zwischenstopps in der Antarktis. Das baugleiche Schwesterschiff fährt ab Ushuaia über die Antarktis nach Kapstadt. Angeboten werden umfangreiche Ausflüge ins ewige Eis. Beide Schiffe werden von der Reederei als Fünf-Sterne-Expeditionsschiffe vermarktet. Im kommenden Jahr wird mit der SH Diana ein dritter Neubau zur Flotte stoßen. Dieser wird 152 Passagieren Platz bieten und soll ebenfalls im Expedionsverkehr eingesetzt werden. Swan Hellnic erklärt, dass die drei Schiffe die Zulassung für die Eisklassen PC-5 und PC-6 verfügen und damit in polaren Gewässern eingesetzt werden können.

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OE-LZO „Seewinkel“ erstmals in Wien gelandet

Am Freitag, den 4. November 2022, ist um die Mittagszeit mit der OE-LZO der zweite Airbus A320neo der Austrian Airlines erstmals auf dem Flughafen Wien gelandet. Der Mittelstreckenjet wird den Taufnamen „Seewinkel“ tragen. Kommerziell soll diese Maschine ab Dezember 2022 eingesetzt werden. Auch diesen Airbus A320neo hat Austrian Airlines „nackt“ übernommen. Die Kabinenausstattung wird genau wie bei der OE-LZN durch den firmeneigenen Technikbetrieb eingebaut. Die Lackierarbeiten werden im slowakischen Bratislava vorgenommen. Nach Abschluss der Tätigkeiten soll die OE-LZO ab Dezember 2022 in den kommerziellen Flugbetrieb gestellt werden. Der Neuzugang wurde am Freitag von einem Überstellungsteam vom Airbus-Werk Toulouse nach Wien-Schwechat geflogen. Der Taufname dieses A320neo wird „Seewinkel“ sein. Vorerst wird man dann die OE-LZO hauptsächlich in Richtung London-Heathrow, Berlin, Frankfurt und Amsterdam einsetzen. Im Frühjahr 2022 wird Austrian Airlines zwei weitere Maschinen dieses Typs übernehmen. Im Unterschied zu den beiden ersten Exemplaren wird man diese bereits mit Livery und Kabinenausstattung ab Werk übernehmen. Ankunft der OE-LZO in Wien als Slideshow:

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Klagenfurt hatte 27.941 Passagiere im dritten Quartal 2022

Im dritten Quartal 2022 haben 27.941 Reisende den Klagenfurter Flughafen genutzt. Im Juli, August und September 2022 wurden ab diesem Airport insgesamt 438 kommerzielle Flüge durchgeführt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um über 60 Prozent zulegen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres gab es am Kärntner Flughafen 927 kommerzielle Flugbewegungen. An Bord der Flugzeuge befanden sich 56.990 Reisende. Damit war Klagenfurt in diesem Zeitraum jener österreichische Airport, der die wenigsten Passagiere hatte. Das ist auch auf wiederholte Aussetzungen zumindest einer der beiden Linienstrecken zurückzuführen. Für den Winterflugplan 2022/23 rechnet man mit erheblich mehr Passagieren. Die Billigfluggesellschaft Ryanair bietet seit dieser Woche die Destinationen London-Stansted, Charerloi und Dublin, die jeweils zweimal pro Woche bedient werden, an. Im Dezember 2022 wird Manchester, das einmal wöchentlich angesteuert wird, dazu kommen. Der Lowcoster prognostiziert für die kalte Jahreszeit 2022/23 etwa 54.000 Fluggäste. Transavia wird während der Hauptsaison wieder Rotterdam-Flüge anbieten. Klagenfurt-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 147 73 % 9.104 65 % August 146 59 % 9.132 42 % Juli 145 69 % 9.705 68 % Juni    155 454 %   10 311 875 % Mai    126 6.200 %   7 671 8.617 % April    92  –   4 840  – März    68  –   3 368  – Februar    20 900 %   1 345 2.762 % Jänner    28 600 %   1 514 3.054 % Gesamt: 927   56.990   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Heston bringt Malta-Tochter als Valletta Air an den Start

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Heston Airlines einen Malta-Ableger an den Start bringen wird. Dieser soll den Namen Valletta Air tragen. Der Außenauftritt soll sich deutlich von der bestehenden Fluggesellschaft aus Vilnius abheben. Der Firmengruppe ist damit bereits im Vorfeld ein PR-Coup gelungen, denn es gab Gerüchte, dass die maltesische Regierung unter den Namen Valletta Air einen Nachfolger für Air Malta gründen könnte. Diesen ungeprüften Gerüchten sind zahlreiche Medien kreuz und quer durch Europa aufgesessen. Eine offizielle Bestätigung seitens der maltesischen Regierung bzw. von Air Malta gab es zu keinem Zeitpunkt. Das hat auch seinen guten Grund, denn hinter Valletta Air steckt der litauische ACMI- und Charteranbieter Heston Airlines. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass dieser einen Malta-Ableger ins Leben gerufen hat. Mit Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wird für das erste Quartal 2023 gerechnet. Die Anzahl der Flugzeuge, die Valletta Air im Sommer 2023 betreiben wird, steht noch nicht final fest. Über den Umstand, dass die maltesische Heston-Neugründung den Namen Valletta Air tragen wird, berichtete zunächst Mavio News.

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Israir will Smartwings für 44 Millionen Euro kaufen

Die Fluggesellschaft Israir beabsichtigt die tschechische Smartwings zum Preis von 44 Millionen Euro zu übernehmen. Dies geht aus einer Pflichtveröffentlichung, die an der Börse Tel Aviv veröffentlicht wurde, hervor. Smartwings will dies derzeit nicht kommentieren. Bereits seit einigen Jahren erbringt das tschechische Luftfahrtunternehmen immer wieder ACMI-Dienstleistungen für Israir. Nun hat man ein Angebot auf Übernahme von Smartwings abgegeben. Derzeit befindet sich der tschechische Carrier im Mehrheitseigentum von Jiří Šimáň und Roman Vik. Weiters ist ein Unternehmen aus China als Minderheitsgesellschafter beteiligt. Die einstige Tochtergesellschaft CSA wurde bereits aus dem Konzern herausgelöst und ist mittlerweile eine Schwestergesellschaft. Derzeit ist noch unklar, ob Israir mit dem Angebot zum Zug kommen wird. Wenn ist davon auszugehen, dass eine Konstruktion geschaffen werden muss, die formell die EU-Mehrheitseigentümerschaft gewährleistet. Smartwings will sich zur möglichen Übernahme durch den Carrier aus Israel nicht äußern.

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Drittes Quartal 2022: Linz mit 90.885 Fluggästen

Der oberösterreichische Flughafen Linz-Hörsching wurde im dritten Quartal 2022 von 90.885 Passagieren genutzt. Durchgeführt wurden in diesem Zeitraum 1.313 Flüge. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um rund zwei Drittel zulegen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres zählte der oberösterreichische Flughafen 174.354 Reisende. Diese waren auf 2.923 kommerziellen Flügen unterwegs. Damit ist das Passagieraufkommen im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum erheblich gestiegen. Allerdings lag man unter dem Vorkrisenaufkommen. Kürzlich musste Linz eine Hiobsbotschaft verzeichnen, denn Corendon Europe reduziert im Winterflugplan 2022/23 die Präsenz in Oberösterreich. Von den Kürzungen sind auch die österreichischen Flughäfen Salzburg und Graz betroffen. Linz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 467 62 % 29.504 94 % August 429 66 % 30.337 79 % Juli 417 60 % 31.044 133 % Juni  428 229 %  32.520 1.945 % Mai    380 258 %   24 117 37.583 % April    274 119 %   14 871  – März    194 53 %   5 836  – Februar    161 101 %   2 690  – Jänner    173 104 %   3 435  – Gesamt: 2.923   174.354   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Salzburg hatte 323.723 Passagiere im dritten Quartal 2022

Der Salzburger Flughafen zählte im dritten Quartal 2022 insgesamt 323.723 Passagiere. Die Monate Juli, August und September gelten traditionell als besonders reisestark. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte der zweitgrößte Airport Österreichs erheblich zulegen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres haben 958.120 Reisende den Salzburger Flughafen genutzt. Durchgeführt wurden in dieser Zeitspanne rund 9.362 kommerzielle Flüge. Davon sind 3.008 auf das dritte Quartal 2022 entfallen. Im Regelfall ist in Salzburg das Wintergeschäft wesentlich stärker, da dieser Airport von vielen Wintersportlern als Landeplatz genutzt wird. Gegenüber 2021 konnte man im ersten Quartal 2022 zwar deutlich zulegen, jedoch lag man erheblich unter dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Für die Wintersaison 2022/23 hat man in Salzburg durchaus große Erwartungen, denn viele Charter sind bereits angemeldet. Salzburg-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 924 51 % 99.233 64 % August 992 78 % 113.561 92 % Juli 1.092 123 % 110.929 167 % Juni    935 642 %   99 721 919 % Mai    860 7.067 %   83 452 17.694 % April    751 3.029 %   72 832 7.069 % März   1 346 7.378 %   144 388 31.986 % Februar   1 260 5.150 %   139 093 30.138 % Jänner   1 202 3.063 %   94 911 9.420 % Gesamt: 9.362   958.120   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Regierung will Sri Lankan Airlines privatisieren

Der möglichen Privatisierung der staatlichen Fluggesellschaft Sri Lankan Airlines wurde eine wichtige Hürde genommen, denn die Regierung hat sich nun bereiterklärt, dass man das Unternehmen zumindest teilweise verkaufen will. Dem Minister für Luft- und Seefahrt wurde unter Aufsicht des Finanzministers der Auftrag erteilt, dass ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet werden soll. Das Kabinett hat beschlossen, dass anschließend eine offizielle Verkaufsausschreibung gestartet werden soll. Man hat aber noch nicht entschieden, ob der Konzern vollständig oder nur teilweise privatisiert werden soll. Fix ist jedenfalls, dass man zumindest Investoren an Bord holen will. Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft zeigte sich zuletzt bezüglich einer möglichen Privatisierung offen. Man kann sich aber auch vorstellen, dass Tochtergesellschaften teilweise verkauft werden, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen. Derzeit befindet sich der Carrier auf Gewinnkurs, jedoch flog man in den letzten Jahren aufgrund der Corona-Pandemie erhebliche Verluste ein. Sri Lankan Airlines war bereits ein privates Unternehmen, jedoch wurde das Unternehmen im Jahr 2008 nach erheblichen Verlusten durch Verstaatlichung vor der Insolvenz bewahrt. Kritiker vertreten die Ansicht, dass sich ein privat geführtes Luftfahrtunternehmen nicht rechnen würde.

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A220-Order: Croatia Airlines unterschreibt Absichtserklärung

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines hat bei Airbus eine offizielle Absichtserklärung über den Erwerb von sechs A220 unterschrieben. Diese soll in den nächsten Wochen in einen formellen Kaufvertrag weiterentwickelt werden. Weder Airbus noch die Fluggesellschaft haben sich dazu geäußert, ob es sich um die 100er- oder die 300er-Variante handelt. Aus Kreisen von Croatia Airlines ist zu hören, dass es sich um je drei Stück handeln soll und sich die Airline auch Optionen auf weitere Exemplare sichern wird. Die ersten sechs Exemplare sind aber keine „echte“ Neubestellung. In der Vergangenheit hat Croatia Airlines eine Order, die man ursprünglich für A319 abgegeben hat, in A320neo umgewandelt. Nun will man diese in A220 konvertieren. Die Fluggesellschaft beabsichtigt die Flotte komplett auf die Regionaljets von Airbus Canada umzustellen. Die Umstellung wird ab der Erstauslieferung in einem Zeitraum von vier Jahren über die Bühne gehen. Es ist anzunehmen, dass die A220-Order zu einem späteren Zeitpunkt aufgestockt wird.

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Turkish Airlines erzielt Milliardengewinn im dritten Quartal

Der Gesamtumsatz von Turkish Airlines steigt im dritten Quartal 2022 auf 6,1 Milliarden US-Dollar und übertrifft den gleichen Zeitraum des Jahres 2019 um 52 Prozent. Demgegenüber steigen die Frachteinnahmen im Vergleich um 110 Prozent und liegen bei etwa 880 Millionen US-Dollar. Dank starker Nachfrager und einem breiten Streckennetz fliegt der türkischer Carrier einen Reingewinn von 1,5 Milliarden US-Dollar ein. Somit kann trotz des seit 2020 anhaltend schwierigen Marktumfeldes das fünfte Quartal in Folge mit einem Nettogewinn abgeschlossen werden. Im dritten Quartal 2022 beförderte Turkish Airlines insgesamt 23 Millionen Passagiere mit einer Auslastung von 91,4 Prozent auf Inlandsflügen und 85,3 Prozent auf internationalen Verbindungen. Die Stückkosten (ohne Treibstoff) konnten um 5 Prozent gegenüber dem ,gleichen Zeitraum 2019 gesenkt werden, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Die Flotte von Turkish Airlines besteht zum Ende des Quartals aus 390 Flugzeugen, davon 260 Schmalrumpf-, 109 Großraum- sowie 21 Frachtflugzeugen.

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