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Doncaster-Schließung: Wizz Air wird letzten Flug durchführen

Am britischen Flughafen Doncaster Sheffield wird am 4. November 2022 der letzte ankommende Flug landen. Dieser wird von der Billigfluggesellschaft Wizz Air mit Airbus A321neo durchgeführt werden. Die letzten kommerziellen Abflüge wurden bereits von Tui Airways und dem pinkfarbenen Lowcoster vollzogen. Nach vielen Jahren Verlusten haben sich die Eigentümer des Flughafens Doncaster Sheffield dazu entschlossen, dass dieser endgültig geschlossen wird. Im Sommer 2022 befand man sich auf der Suche nach einem Käufer, jedoch fand sich niemand, der diesen Airport übernehmen wird. Nun gehen die Lichter endgültig aus, denn das Areal soll in ein Logistikzentrum – ohne Flugbetrieb – umgewandelt werden. Sonderlich erfolgreich war man ohnehin nie. Private Investoren haben eine ehemalige RAF-Basis übernommen und diese in einen Zivilflugplatz umgewandelt. Vom ersten Tag an war man in den roten Zahlen und hat nie Geld verdient. Die Eigentümer sind nicht mehr gewillt die „Geldverbrennung“ weiter zu finanzieren. Daher hat man nach erfolgloser Käufersuche die Schließung kommuniziert. Wizz Air unterhielt in Doncaster Sheffield kurzzeitig eine Basis, jedoch wurde diese nach sehr kurzer Zeit wieder dicht gemacht. Unter anderem diese Entscheidung dürfte bei den Besitzern des Airports das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht haben. In der gesamten Geschichte von Doncaster Sheffield haben sich die Carrier regelrecht die Türklinke gegeben. Lediglich Tui Airways war mit einem Ferienprogramm konstant präsent. Nach der Landung des aus Kattowitz kommenden Wizz-Air-Fluges wird die Maschine nach Leeds überstellt. Anschließend endet die Flughafengeschichte von Doncaster Sheffield. Die Lichter werden für immer abgestellt.

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Konkurrenz für Air Baltic: Norwegian kündigt Basis in Riga an

Die Billigfluggesellschaft Norwegian will dem lokalen Platzhirsch Air Baltic Konkurrenz machen, denn man wird eine Basis in Riga eröffnen. Vor Ort sollen vorerst zwei Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Max 8 oder Boeing 737-800 stationiert werden. Noch macht der Carrier keine Angaben zu den Destinationen, die ab der lettischen Hauptstadt angeboten werden sollen. Allerdings deutete Geir Karlsen, Geschäftsführer von Norwegian, im Rahmen der Präsentation der Quartalszahlen an, dass man „die Basis in Riga auch nutzen können, um in die nordischen Länder zu fliegen“. Gleichzeitig verweist der Manager darauf, dass man bereits heute eine größere Verwaltungsniederlassung in der lettischen Hauptstadt unterhält und daher die Eröffnung einer Basis der logische nächste Schritt wäre. Die Base soll spätestens ab Sommerflugplan 2023 aktiv werden. Derzeit ist noch nicht final entschieden, ob in Riga Boeing 737-Max-8 oder 737-800 stationiert werden. Dies will man zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren. Man habe sich jedenfalls elf weitere B737-Max-8 gesichert, die bis Sommer 2024 eingeflottet werden sollen. Dies versteht sich zusätzlich zu jenen 15 Exemplaren, die man von AerCap least und 2023 ausgeliefert werden. Weiters hat man 50 Einheiten direkt bei Boeing bestellt. Diese sollen zwischen 2025 und 2028 übernommen werden. Derzeit ist geplant, dass man im kommenden Jahr mit 82 Maschinen in der Luft sein wird. Bis 2024 soll die Norwegian-Flotte auf 87 Einheiten anwachsen. Man wird in Kürze mit der Ausflottung älterer Boeing 737-800 beginnen. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die an die Lessoren zurückgegeben werden.

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Cathay Pacific nutzt wieder russischen Luftraum

Die größte Fluggesellschaft der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong, Cathay Pacific, nutzt wieder den Luftraum der Russischen Föderation. Im März 2022 hatte man sich dazu entschlossen, dass man freiwillig Umwege fliegt. Carrier aus Hongkong und China sind seitens Russlands nicht gebannt. Laut einem Bericht der Agentur „Bloomberg“ will Cathay Pacific im Winterflugplan zunächst auf der Strecke Hongkong-New York wieder über Russland fliegen. Dadurch sollen sich sowohl die Flugzeit als auch die Kosten reduzieren. Die Fluggesellschaft verzichtete im Nachgang des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine freiwillig auf die Nutzung des russischen Luftraums. Da sowohl Hongkong als auch China nicht als „unfreundlicher Staat“ betrachtet werden, gibt es keinen Bann seitens des Kremls. Cathay Pacific will künftig wieder kürzere Routen, also über Russland, fliegen. Zunächst ist die New-York-Strecke betroffen. Über mögliche weitere Flugstrecken gibt es noch keine gesicherten Informationen.

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Air Asia baut Fünfte-Freiheit-Netzwerk in Kasachstan auf

Künftig will Air Asia die Präsenz in Kasachstan deutlich erhöhen. Dies soll durch so genannte Fünfte-Freiheit-Flüge ermöglicht werden. Das entsprechende Projekt wurde gemeinsam mit Kairbek Uskenbayev, Infrastrukturminister von Kasachstan, vorgestellt. In der ersten Phase sollen von Air Asia X durchgeführte Flüge nach Kuala Lumpur aufgenommen werden. Kurz darauf soll Thai Air Asia X mit Bangkok folgen. Beide Routen werden nach Almaty führen und sollen vorläufig viermal wöchentlich bedient werden. Die Phase Zwei sieht vor, dass auch Astana (vormals Nur-Sultan) angesteuert werden soll. In die Hauptstadt sind je drei Umläufe pro Woche geplant. Im Rahmen der Fünften Freiheit soll es Flüge nach Istanbul, Paris, Frankfurt und London geben. In den beiden kasachischen Städten soll eine Art „virtuelles Drehkreuz“ entstehen, denn man will auch Umstiege ermöglichen. Kasachstan erwartet sich von den Air-Asia-Aktivitäten, dass man mehr Touristen ins Land locken kann.

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Kids-Studie 2022: Tourismus vergisst oft auf die Burschen

Im Juni 2022 war das Institut für Jugendkulturforschung gemeinsam mit der tfactory Trendagentur und Kids & Fun Consulting für die Kids-Studie 2022 im Feld. 400 Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren wurden zu diversen Themen direkt interviewt. Den touristischen Teil deckte Ursula Weixlbaumer-Norz ab, die Eigentümerin von Kids & Fun Consulting. Hier die Zusammenfassung der Expertin aus touristischer Sicht: „Die aktuell vorliegende Kids-Studie 2022 beschäftigt sich mit den Lebenswelten der zehn- bis 14-jährigen Kinder. Wenn man sie noch Kinder nennen darf. Sie selbst würden es jedenfalls radikal ablehnen, noch als Kinder bezeichnet zu werden. Sie haben zu 92 % ein Handy in der Hand. Zu ihren Freizeitaktivitäten gehört es im Internet zu surfen, Musik zu hören oder die sozialen Medien zu nutzen. Mehr als Sport zu betreiben oder sich mit Freunden zu treffen. Tageszeitung und Magazine lesen sie fast keine mehr. Fernsehen war gestern. Die liebste App ist „WhatsApp“ gefolgt von „TikTok“ und „Instagram“, die besonders bei Mädchen sehr beliebt sind. Ein nicht unbedeutender Teil der Studie beschäftigt sich mit Fragen, die konkret mit Urlaub und Tourismus zu tun haben. Etwa: Wer entscheidet den Urlaubsinhalt und -ort? Was erwarten sich die Kids vom Urlaub, welche Animationen hätten sie gerne? Denn: Die Kids beeinflussen zu einem hohen Prozentsatz die Urlaubsentscheidung (über 52 %). Die Antworten waren, das sei verraten, durchaus überraschend und unterschieden sich teilweise massiv zu Studien, die vor der Coronazeit durchgeführt wurden. Die Generation „Ich liebe meine Familie“ Erstaunlich ist immer wieder, wie diese Altersgruppe (noch) an ihre Eltern

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Flughafen Ljubljana hofft auf starke Chartersaison

Im Winterflugplan 2022/23 ist das Linienflugangebot ab dem slowenischen Hauptstadt-Airport Ljubljana nicht sonderlich umfangreich. Die Geschäftsleitung hofft daher auf einen möglichst guten Anklang der Charterflüge. Von verschiedenen Tour Operators werden Destinationen in der Türkei, Spanien, Malta und Ägypten angeboten. Weiters gibt es Flüge nach Lappland, Madeira, Albanien und die Azoren. Der Anteil der Charterflüge lag im bisherigen Jahresverlauf bei etwa 15,3 Prozent und damit höher als an anderen Flughäfen in der Region. Fraport strebt an, dass man diesen Prozentsatz bis Ende dieses Jahres auf 20 Prozent steigert. Im Linienbereich muss der slowenische Hauptstadtflughafen einen weiteren Rückschlag verzeichnen. Transavia wird die Amsterdam-Flüge bis zumindest 22. November 2022 ausgesetzt lassen. Auch danach will man die Route nicht durchgehend bedienen. Man will dann über Weihnachten und Neujahr dreimal wöchentlich fliegen ehe die Route per 8. Jänner 2023 wieder eingestellt wird. Derzeit ist die neuerliche Wiederaufnahme per 2. Feber 2023 geplant, wobei unklar ist, ob der Termin halten wird. Ab dem nahegelegenen Klagenfurt wird man im Winter 2022/23 wieder Flüge nach Rotterdam anbieten.

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Mit Boeing 747F: Air Atlanta Malta hat den Flugbetrieb aufgenommen

Der Malta-Ableger der Cargo-Fluggesellschaft Air Atlanta Icelandic hat vor wenigen Tagen mit der 9H-AKA den Flugbetrieb aufgenommen. Die Maschine fliegt im Wetlease für Saudi-Arabian Airlines Cargo und war zuvor auf dem isländischen AOC registriert. Air Atlanta Europa hat bereits vor über einem Jahr AOC und Betriebsgenehmigung von den maltesischen Behörden erteilt bekommen. Den operativen Flugbetrieb hat man aber erst vor wenigen Tagen aufgenommen. Die 9H-AKA fliegt laut CH-Aviation.com im Rahmen eines Wetlease-Vertrags überwiegend auf der Strecke Jeddah-Lüttich für Saudia Cargo. Die Boeing 747-400 war vormals bei der isländischen Muttergesellschaft im Einsatz und flog ebenfalls im Auftrag des Luftfahrtunternehmens aus Saudi-Arabien. Ursprünglich war die Maschine als Passagierflugzeug unterwegs und ebenfalls bei Saudia im Wetlease. Vor einigen Wochen musterte Air Atlanta seine drei Passagier-B747 aus und lässt diese in Frachter konvertieren. Mit der 9H-AKA wurde das erste Modell auf dem maltesischen AOC registriert.

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Bosnien entzieht FlyBosnia AOC und Betriebsgenehmigung

Das bosnische Luftfahrtunternehmen FlyBosnia ist nun keine Fluggesellschaft mehr, denn die Zivilluftfahrtbehörde von Bosnien-Herzegowina hat AOC und Betriebsgenehmigung eingezogen. In der Luft war man schon seit dem Jahr 2020 nicht mehr. FlyBosnia hat eine durchaus ereignisreiche Geschichte hinter sich, denn von Anfang an hatte man massive Probleme, denn die Ticketeinnahmen sind weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es rasch zu Konflikten mit der Homebase Sarajewo als auch mit der Belegschaft gekommen ist. Man musste nach und nach die beiden Airbus A319 an die Leasinggeber zurückgeben und die Belegschaft weitgehend kündigen. Zuletzt führte man im Jahr 2020 Flüge durch. Zeitweise versuchte man das eigene Angebot mit Wetlease-Maschinen aufrecht zu erhalten, jedoch war auch dies nicht von Erfolg gekrönt. Letztlich ist man seit dem Jahr 2020 auf dem Boden. Im Juni 2022 entschied die Zivilluftfahrtbehörde von Bosnien-Herzegowina, dass das AOC vorerst eingefroren ist. Nun wurde es endgültig entzogen. Damit gibt es in diesem Staat nur noch eine Fluggesellschaft, die über gültige Zertifikate verfügt. Dabei handelt es sich um Icar Air. Dieser Carrier verfügt über drei Let 410 Turbolet und ist auf die Durchführung von Charterflügen spezialisiert. Hauptsächlich führt man mit den Maschinen Expressfrachtflüge durch.

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Mit A321XLR: Frontier prüft Europa-Langstreckenflüge

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Frontier Airlines kann sich den Einstieg ins Langstreckengeschäft vorstellen. Dem Unternehmen schweben dabei Destinationen in Europa, Südamerika und im Bundesstaat Hawaii vor. Frühestens ab dem Jahr 2026 könnte der Lowcoster auf die Langstrecke gehen, denn dann wird man die ersten Airbus A321XLR geliefert bekommen. Geschäftsführer Barry Biffle kündigte an, dass man das Vorhaben intensiv prüft, jedoch hat man noch keine konkreten Entscheidungen zu möglichen Zielen getroffen. Laut CH-Aviation.com soll sich der Manager aber dahingehend geäußert haben, dass unter anderem Shannon eines der möglichen Ziele sein könnte. Man will auch Airports, die bereits im Streckennetz enthalten sind, auf längeren Routen miteinander verbinden. Dabei soll es sich beispielsweise um die U.S.-Westküste und die Karibik handeln. Das internationale Streckennetz von Frontier umfasst derzeit nur zehn Ziele in Mexiko, Jamaika, der Dominikanischen Republik, Guatemala, El Salvador und den Bahamas. Auf der Langstrecke will man dem aktuellen Stand der Dinge nach keine Einheitskabine anbieten. Derzeit klärt das Unternehmen ab, ob man an Bord der A321XLR zumindest einige Sitze mit mehr Beinfreiheit haben wird. Auch denkt man darüber nach eine Premium-Klasse einzuführen, jedoch sind die Würfel noch nicht gefallen.

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Belavia nimmt Dubai-Flüge wieder auf

Die weißrussische Fluggesellschaft Belavia nimmt ab Dezember 2022 wieder Kurs auf Dubai. Der Carrier pausiert diese Route seit Mai 2022. Ab 1. Dezember 2022 will man vorerst zweimal pro Woche mit Boeing 737-Max-8 fliegen. Belavia-Flug B2717 soll jeweils um 2 Uhr 30 Ortszeit in Minsk abheben und Dubai gegen 9 Uhr 50 erreichen. Der Rückflug soll als B2718 um 10 Uhr 50 starten und die Hauptstadt von Belarus gegen 16 Uhr 15 erreichen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Boeing 737-Max-8 durchgeführt werden. Ebenso wird man den Betrieb der Strecke Minsk-Schardscha fortführen. Diese Route wird einmal täglich bedient. Als Fluggerät kommen hier sowohl Boeing 737-800 als auch B737-Max-8 zum Einsatz. Aufgrund internationaler Sanktionen ist das internationale Streckennetz der weißrussischen Airline stark geschrumpft und befindet sich momentan im Wiederaufbau, jedoch ausschließlich in Länder, die den Staat bzw. Belavia nicht mit Sanktionen belegt haben.

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