secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Ryanair baut Israel-Präsenz wieder aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair rechnet damit, dass die Nachfrage in Israel im Winterflugplan 2022/23 sehr hoch sein wird. Man wird rund 200 Flüge pro Woche in dieses Land anbieten. Dabei steuert man die Flughäfen Eilat-Ramon und Tel Aviv an. Der Lowcoster wird 25 Israel-Strecken anbieten. Davon führen vier zum Airport, der sich nahe dem Roten Meer befindet. Die anderen nutzen den wesentlich größeren Flughafen Tel Aviv. In Eilat war der Carrier bereits in der Vergangenheit tätig, jedoch wurden sämtliche Flüge aufgrund der Corona-Pandemie temporär eingestellt. Auch der Konkurrent Wizz Air gab kürzlich bekannt, dass man den Ramon-Airport wieder ansteuern wird. Unter anderem bietet man ab Wien-Schwechat Flüge an. „Seit dem Start in Israel hat Ryanair seine Präsenz in Israel kontinuierlich und zuverlässig ausgebaut, den Tourismusmarkt des Landes diversifiziert sowie den ganzjährigen Verkehr und die Verbindungen aus ganz Europa gefördert. Zu Beginn der ersten Wintersaison nach dem Covid ist Ryanair hocherfreut, seinen bisher umfangreichsten Flugplan nach Israel anzukündigen, der den Aufschwung des israelischen Passagierverkehrs und des Inbound-Tourismus beschleunigen wird – einschließlich der spannenden Aufnahme von Eilat in das wachsende Ryanair-Netz von über 225 Flughäfen“, so Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson. Israels Tourismusminister Yoel Razvozov erklärte unter anderem: „Die Ausweitung der Flüge spielt eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Ziele, die ich mir für den israelischen Tourismus gesetzt habe: 10 Millionen Touristen pro Jahr bis 2030, und Ryanair ist ein großartiger Partner bei der Arbeit an diesem Ziel. Die vielen Touristen, die aufgrund dieses Rekordflugplans nach Israel kommen werden, werden einen großen Beitrag zur

weiterlesen »

Große Hoffnungen in Ryanair-Comeback in Klagenfurt

Die Billigfluggesellschaft Ryanair ist seit 1. November 2022 zurück in Klagenfurt. Den Auftakt machte die Wiederaufnahme der Verbindung nach London-Stansted. Im Winterflugplan 2022/23 bietet man auch die Ziele Charleroi, Dublin und Manchester an. Der Klagenfurter Flughafen sucht seit einiger Zeit auf geringfügiger Basis nach Aushilfen, die man laut Stellenanzeigen besonders an Samstagen benötigt, da an diesem Verkehrstag die meisten Ryanair-Flüge durchgeführt werden sollen. Der Stundenlohn, den die Abfertigungstochter anbietet, ist mit 11,83 Euro aber nicht gerade in einem Ausmaß, das einen Ansturm auf die Aushilfsstellen auslösen würde. Unabhängig davon war Ryanair bereits Anfang der 2000er-Jahre in größerem Umfang in Klagenfurt präsent. Damals gab es seitens der Landesregierung umfangreiche Subventionen, die letztlich vom Europäischen Gerichtshof für unzulässig erklärt wurden. Selbiges betrifft auch die ehemaligen Hapag-Llyod-Express/Tuifly/Air-Berlin-Flüge. Den damaligen Rückzug aus der Landeshauptstadt Kärntens begründete die damalige D-A-CH-Chefin mit einer angeblich „unverschämten Preiserhöhung seitens des Airports“. Die Realität war damals aber, dass die Zuschüsse ausgelaufen sind und auch aus finanziellen Gründen nicht mehr verlängert wurden. Das Land Kärnten befand sich damals in einer ernsthaften Krise, da man nicht nur in der Luftfahrt, sondern auch im Bankenwesen viel Geld sprichwörtlich verlocht hat. Ryanair feierte im Jahr 2020 ein „kleines Comeback“ in Kärnten. Man führte einige Umläufe von/nach Palma de Mallorca durch. Die Route wurde aber vorzeitig wieder eingestellt, da die Nachfrage aufgrund der Pandemie schwach war und noch dazu von der österreichischen Regierung Testpflichten eingeführt wurden, die damals mangels (kostenfreiem) Angebot nur sehr schwer von Privatpersonen erfüllt werden konnten. Somit war das damalige Comeback

weiterlesen »

Indien: Altlasten behindern Jet-Airways-Neustart

Der Neustart der ehemaligen Etihad-Airways-Beteiligung Jet Airways ist bis dato entgegen anderslautender Ankündigungen noch nicht erfolgt. Als regelrechter Hemmschuh erweisen sich Altlasten wie beispielsweise unbezahlte Löhne. Die Schulden resultieren von der „alten“ Jet Airways, die von einem Konsortium rund um Jalan-Kalrock aus der Insolvenz herausgekauft wurde. Allerdings scheint sich die Lösung dieser Altlasten deutlich komplizierter zu gestalten als von den handelnden Personen angenommen. Die Folge daraus ist, dass der Comeback-Flug schon wiederholt verschoben werden musste. Man hat zwar AOC und Betriebsgenehmigung seit einigen Monaten zurück, aber den Flugbetrieb konnte man bislang nicht reaktivieren. Nun ist völlig unklar, ob dies überhaupt noch in diesem Jahr gelingen wird. „Für die Wiederbelebung und den Neustart einer Fluggesellschaft gibt es in Indien keinen Präzedenzfall. Es dauert zwar etwas länger, als wir ursprünglich gehofft hatten, aber wir nähern uns dem Ziel. Es ist ein komplexer Prozess, und wir wollen nicht überstürzt handeln und es später bereuen“, so ein Firmensprecher. Das Unternehmen wurde von einer lokalen Behörde explizit angewiesen, dass man vor einem eventuellen Neustart die Problematik rund um noch ausstehende Löhne regeln muss. Dies gestaltet sich aber durchaus kompliziert, da Unterlagen fehlen. Es bleibt daher abzuwarten wie lange Jet Airways benötigt, um diesen Hemmschuh aus der Welt zu schaffen.

weiterlesen »

SkyUp wieder auf „dringender Suche“ nach Wetlease-Aufträgen

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp befindet sich auf dringender Suche nach neuen Wetlease-Aufträgen. Das Unternehmen hat dazu einen Aufruf auf der Social-Media-Plattform LinkedIn gepostet. Man schreibt unter anderem, dass man derzeit die einzige ukrainische Fluggesellschaft ist, die noch in der Luft ist. „Während der 8-monatigen Zwangsverlagerung aufgrund der Wet-Lease-Verträge ist es uns gelungen, Flugzeuge und Team zu retten: 11 Mittelstreckenflugzeuge vom Typ Boeing-737, 408 Flugbegleiter und 204 Piloten“, so das Unternehmen. Eigenen Angaben nach ist man im Sommerflugplan 2022 für zehn Fluggesellschaften, darunter Wizz Air, Smartwings, Freebird, Tailwind und Corendon geflogen. Es handelt sich nicht um den ersten „dringenden Aufruf“, denn bereits im Frühjahr suchte man so nach Wetlease-Kunden. Nun sucht man für den Winter 2022/23 dringend nach neuen Wetlease-Aufträgen. Dazu schreibt der Carrier: „Wir brauchen dringend neue Partnerschaften, damit wir in dieser Wintersaison und darüber hinaus nicht aus der Spur geraten“. Trotz intensiver Bemühungen konnte man im Sommerflugplan 2022 nur einen Bruchteil der Anzahl der Flüge, die man in der Vorjahresperiode hatte, durchführen. Das liegt in erster Linie am Krieg in der Ukraine. Zurückhaltung bezüglich Malta-Tochter SkyUp hat vor einigen Monaten eine Tochtergesellschaft auf Malta gegründet. Diese befindet sich derzeit im Zulassungsverfahren. Das Unternehmen kündigte ursprünglich an, dass man bereits im Dezember 2022 die ersten Charterflüge durchführen wird. Auch sprach man von einer Flotte von 19 Boeing 737 für den Sommerflugplan 2023. Auch Langstreckenflüge hat man in Aussicht gestellt. Mittlerweile ist man in der Kommunikation deutlich zurückhaltender. Der Malta-Ableger soll dem aktuellen Stand der Dinge nach Ende 2022 oder Anfang

weiterlesen »

Es geht doch um die Wurst: Auch Condor setzt auf Currywürste

Unter den deutschen Fluggesellschaften geht es offensichtlich nicht nur in Sachen Wettbewerb um die Wurst, sondern auch auf den Klapptischen in der Kabine. Nach Tuifly und Eurowings bietet auch Condor Currywürste über den Wolken an. Einst war dieses Produkt das inoffizielle „Nationalgericht“ der Air Berlin. Nach der Pleite ist es ein bisschen in Vergessenheit geraten. Tuifly und später Eurowings haben die Currywurst dann für sich entdeckt und bieten diese im Bordverkauf an. Nun meint auch Condor, dass Passagiere darauf auf keinen Fall verzichten können. Die Würste, die mit Kartoffelspalten serviert werden, können aber nicht spontan wie an der Currywurst-Bude um die Ecke gekauft werden. Es ist eine Vorbestellung notwendig. Diese kann online oder über Reisebüros getätigt werden. Die Mitbewerber setzen auf den spontanen Hunger. In der Condor-Economy Class können Taste the World Gerichte und Snacks bis 24 Stunden vor dem Abflug kostenpflichtig hinzugebucht werden. Im Economy Best Tarif ist ein Snack bereits inkludiert. In der Business Class ist eine kostenlose Auswahl bis 24 Stunden vor Abflug möglich. Die Currywürste werden auf der Kurz- und Mittelstrecke angeboten.

weiterlesen »

Deutschland: Fußball-WM lässt Katar-Buchungen um 900 Prozent steigen

Das Interesse der Deutschen an Flugreisen zur Fußballweltmeisterschaft in Katar steigt. Die Zahl der Flugreisen von Deutschland nach Katar lag im September um rund 900 Prozent über den Werten vom Januar. Damit liegt das Interesse der deutschen Fans zwar hinter anderen Quellmärkten, Deutschland belegt jedoch mit 2,6 Prozent Anteil am Gesamtaufkommen von WM-Touristen Platz 12. Das ergeben Daten des Touristikmarketings-Unternehmens Sojern, das das Buchungsverhalten von Reisenden weltweit erfasst. Nach Sojerns Analysen kommen die meisten WM-Touristen aus den Nachbarländern der Arabischen Emirate (17 Prozent), gefolgt von den USA (7 Prozent), Indien (7 Prozent), Großbritannien (6 Prozent). Die meisten deutschen WM-Fans gelangen via Frankfurt (51 Prozent) nach Katar. München (19 Prozent), Berlin (14 Prozent) und Düsseldorf (8 Prozent) folgen. Starkes Wachstum zeigen zuletzt auch die Städte Hannover und Stuttgart. Mathias Gerber, Sales Director Sojern DACH: „Deutschland liegt im internationalen Vergleich auf dem 12. Platz der Zubringermärkte nach Katar. Die weltweite Nachfrage nach Reisen in den Nahen Osten ist insgesamt hoch und liegt über den Zahlen für 2019. Interessant wird sein, ob die Reiseabsichten nach Katar und in die umliegenden GCC-Länder aus Deutschland über das Turnier hinaus bis ins Jahr 2023 anhalten werden.“

weiterlesen »

Zürich: Air Baltic ist für Swiss in der Luft

Der Winterflugplan 2022/23 ist frisch gestartet und Air Baltic fliegt seither mit sechs Airbus A220-300 im Auftrag von Swiss International Airlines. Die Wetlease-Maschinen kommen im europäischen Streckennetz, überwiegend ab Zürich-Kloten, zum Einsatz. Vor einigen Wochen hat die schweizerische Lufthansa-Tochter kommuniziert, dass man vorerst im Winter 2022/23 sechs Airbus A220-300 samt Besatzungen von Air Baltic einmieten wird. Dies wurde seitens lokaler Gewerkschaften zum Teil heftig kritisiert. Mittlerweile hat sich Swiss dazu entschlossen, dass man auch im Sommer 2023 auf die Dienstleistungen des lettischen Carriers setzen wird. Offiziell will man mit den Einsatz der A220-300 von Air Baltic den eigenen Flugbetrieb stabilisieren. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Swiss unter akutem Personalmangel leidet. Dieser hat verschiedene Gründe, jedoch hat man sich aufgrund der firmeninternen Impfpflicht von zahlreichen Flugbegleitern und Piloten getrennt. In der Kabine ist die Anzahl der Kündigungen höher. Für den Sommerflugplan 2023 will man bis zu 1.8000 neue Flugbegleiter einstellen. Neben Air Baltic ist weiterhin auch Helvetic Airways im Auftrag von Swiss unterwegs. Die Zusammenarbeit mit beiden Unternehmen wurde auch für den Sommer 2023 bestätigt, so dass diese langfristig angelegt ist. Der lettische Carrier setzt derzeit die Maschinen mit den Registrierungen YL-ABC, YL-ABF, YL-AAU, YL-ABG, YL-ABJ und YL-CSD für die schweizerische Lufthansa-Tochter ein. Swiss ist selbst auch ein A220-Operator. Im Eigenbetrieb hat man neun Airbus A220-100 und 21 A220-300.

weiterlesen »

Generalstreik in Belgien für 9. November 2022 angekündigt

In Belgien stehen die Zeichen auf Streik: Mehrere Gewerkschaften haben für den 9. November zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen. Demnach wird es in weiten Teilen des öffentlichen Lebens in Belgien zu Arbeitsniederlegungen und Einschränkungen kommen. Wie die Eisenbahngesellschaft SNCB auf ihrer Website verkündet, kann es ab dem 8. November um 22 Uhr bis zum 9. November um 22 Uhr Beeinträchtigungen im Zugverkehr geben. Auch an den Flughäfen, insbesondere Brüssel-Zaventem und Brüssel-Charleroi, ist mit Einschränkungen zu rechnen. Darüber hinaus müssen sich Autofahrende auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Grund für den Aufruf der Gewerkschaften zum Streik seien steigende Energiekosten, wie Check24 berichtet. Flugpassagieren wird empfohlen, sich vor Antritt der Reise den Flug bestätigen zu lassen. Auch Bahnreisende sollten sich am Vortag des Streikes rechtzeitig darüber informieren, ob die gewählte Verbindung am Streiktag verkehrt und welche Alternativen im Zuge eines Ausfalls angeboten werden.

weiterlesen »

Sommer 2023: Condor stockt auf und reaktiviert Antalya

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2023 wieder nach Antalya fliegen. Ab Frankfurt und Düsseldorf wird man die türkische Destination mit Airbus A320 ansteuern. „Wir freuen uns sehr darauf unsere Gäste nächsten Sommer ab zwei deutschen Flughäfen wieder in die Türkei zu fliegen. Mit den täglichen Verbindungen in das beliebte Urlaubsziel erweitern wir unser Portfolio an Sonnendestinationen rund um das Mittelmeer“, so Geschäftsführer Ralf Teckentrup. Zuletzt hatte Condor die Destination Antalya im September 2020 im Portfolio. Aufstockungen auf zahlreichen Ferienstrecken ab Deutschland Im Sommerflugplan 2023 wird Condor auf einigen Strecken die Frequenzen aufstocken. Beispielsweise wird man ab Hamburg und München ab 12. Mai 2023 bis zu 21 Mal pro Woche nach Palma de Mallorca fliegen. Von der Hansestadt aus will man schrittweise bis 11. Mai 2023 auf vier wöchentliche Malaga-Umläufe aufstocken. Von Frankfurt am Main aus soll das spanische Ziel fünfmal pro Woche angesteuert werden und von München aus viermal. Ab Düsseldorf soll per Ende Mai 2023 auf sieben Umläufe aufgestockt werden. Ab 12. Mai 2023 will Condor ab Leipzig/Halle deutlich häufiger nach Palma de Mallorca fliegen. Diese Strecke soll künftig mit 14 wöchentlichen Umläufen bedient werden. In Düsseldorf stockt man mit Wirksamkeit zum 11. Juni 2023 die Rijeka-Strecke auf. Diese wird dann mit zwei Umläufen pro Woche bedient.

weiterlesen »

Wizz Air trotz starkem Sommer 2022 in den roten Zahlen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air konnte im dritten Quartal 2022 einen operativen Gewinn in der Höhe von 374 Millionen Euro einfliegen. Der Carrier profitierte stark von der hohen Nachfrage, jedoch litt man massiv unter den hohen Treibstoffpreisen, da man diese nicht abgesichert hat. Dies führte auch dazu, dass der Billigflieger für das Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 384 Millionen Euro ausweisen muss. Dieser liegt um mehr als 300 Prozent über dem Fehlbetrag, den man im Vorjahrjahreszeitraum bei deutlich weniger Passagieren eingeflogen hat. Dennoch rechnet der Lowcoster damit, dass die Nachfrage auch im Winterflugplan 2022/23 anhaltend hoch bleiben wird. Im Vorgleich mit der Vorjahresperiode will man das Angebot um 35 Prozent erhöhen. In Österreich hatte man zuletzt eigenen Angaben nach einen Marktanteil von sechs Prozent.

weiterlesen »