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Air Moldova nimmt Kurs auf Warschau-Modlin

Die Fluggesellschaft Air Moldova nimmt am 31. Oktober 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Chisinau und dem polnischen Modlin auf. Die Route soll dreimal wöchentlich mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedient werden. Der Flughafen Warschau-Modlin wird derzeit fast ausschließlich von Ryanair und der lokalen Tochtergesellschaft Buzz genutzt. Air Moldova hat sich aus nicht näher kommunizierten Gründen für den gegenüber dem Chopin-Airport deutlich kleineren Flughafen entschieden. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Samstag mit Airbus A319 durchgeführt werden. Die Weiterreise in die Hauptstadt Polens ist per Bahn möglich, wobei zunächst ein Zubringerbus zum Bahnhof Modlin genutzt werden muss. Alternativ gibt es Nonstop-Shuttlebusse privater Anbieter, die jedoch teurer sind. Eine weitere neue Strecke, die Air Moldova an den Start bringt: Eriwan. Zwischen den Hauptstädten der Republik Moldau und Armeniens will man ab 10. Dezember 2022 dreimal wöchentlich fliegen. An den Verkehrstagen Montag und Samstag sollen Airbus A319 eingesetzt werden. Mittwochs fliegt man mit A320. Die Rückflüge werden jeweils am Folgetag durchgeführt, da es sich um Nachtflüge handelt. Kürzlich wurde bekannt, dass Air Moldova nach vielen Jahren Abwesenheit wieder nach Prag fliegen wird. Ab 30. Oktober 2022 wird mal dreimal wöchentlich mit Airbus A319 die tschechische Hauptstadt ansteuern. Bereits ab 16. Oktober 2022 geht es zunächst zweimal pro Woche nach Tiflis ehe man Ende Oktober 2022 auf vier wöchentliche Umläufe aufstockt.

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Austrian Airlines: Einigung auch beim Bodenpersonal

Nachdem für das fliegende Personal der Austrian Airlines Lohnerhöhungen vereinbart wurden, gibt es auch für kaufmännisch-technischen Mitarbeiter einen KV-Abschluss. Aufgrund einer turnusmäßigen Betriebsversammlung mussten am Donnerstag rund 40 Flüge gestrichen werden und einige weitere waren verspätet. Mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2023 wird ein Teil des Sparpakets auch für die AUA-Bodenmitarbeiter zurückgenommen. Die Lohnkürzungen werden per 1. Juni 2023 endgültig entfallen und im Jahr 2024 kommt es zu einer Steigerung um sieben Prozent. Für das Jahr 2025 wurde ein Plus von 5,4 Prozent vereinbart. Bei Lehrlingen fällt die Steigerung deutlich höher auf. Je nach Berufsgruppe steigen die Entschädigungen um bis zu 40 Prozent. Am Donnerstag wurden die kaufmännisch-technischen AUA-Mitarbeiter im Rahmen einer Betriebsversammlung durch die Arbeitnehmervertreter über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Zuvor hatte es am Mittwoch eine Einigung beim fliegenden Personal gegeben. Auch diese sollen künftig mehr Geld bekommen.

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EuGH: Laudamotion haftet für psychische Folgen nach Stansted-Vorfall

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die ehemalige Fluggesellschaft Laudamotion auch für psychische Schäden haftet. Hintergrund ist die im März 2019 auf dem Flughafen London-Stansted stümperhaft durchgeführte Evakuierung. Eine Frau klagte durch die Instanzen, so dass der Fall letztlich vor dem europäischen Höchstgericht landete. Im März 2019 ereignete sich während dem Start eines von der damaligen Fluggesellschaft Laudamotion betriebenen Airbus A320 ein Defekt des linken Triebwerks. Die Unfalluntersuchung hat ergeben, dass die Evakuierung eigenmächtig von einer Flugbegleiterin gestartet wurde. Der Kapitän hatte den Befehl „on station“ gegeben, jedoch löste die Dame das sofortige Verlassen des A320 aus. Zu diesem Zeitpunkt war das rechte Triebwerk noch in Betrieb. Durch den Jetblast wurde eine Frau mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Dadurch soll sie eine posttraumatische Belastungsstörung erlitten haben. Von Laudamotion wollte sie entsprechenden Schadenersatz sehen, um unter anderem die Therapiekosten ersetzt zu bekommen. Der Carrier wollte aber nicht bezahlen und vertrat die Ansicht, dass man nur für körperliche Schäden haftet. Der Oberste Gerichtshof hat den Fall dem Europäischen Gerichtshof zur Entscheidung vorgelegt. Die Fragestellung lautete, ob eine psychische Beeinträchtigung mit einer Körperverletzung gleichgestellt ist und daraus resultierend die Airline haftet. Die europäischen Höchstrichter haben diese bejaht. Das internationale Luftfahrtübereinkommen sei dahingehend auszulegen, dass „für eine psychische Beeinträchtigung, die ein Fluggast durch einen ‚Unfall‘ im Sinne dieser Bestimmung erlitten hat (…) in gleicher Weise Schadenersatz zu leisten ist wie für eine solche Körperverletzung“. Allerdings liegt die Beweispflicht, dass ein behandlungsbedürftiges psychisches Leiden resultiert ist, beim Passagier. Es muss belegt werden, dass Schwere

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South African Airways profitiert von gestiegenen Ticketpreisen

Die Fluggesellschaft South African Airways wird sich im kommenden Jahr von ihrer Airbus-A319-Flotte trennen. Weiters will man den einzigen verbliebenen A340-300 ausflotten und durch ein zweistrahliges Flugzeug mit vergleichbarer Kapazität ersetzen. Momentan kommt das genannte Langstreckenflugzeug nur noch als Backup-Flugzeug zum Einsatz. Kommerzchef Tebogo Tsimane erklärte gegenüber CH-Aviation.com unter anderem, dass dies insbesondere dann der Fall ist, wenn eine andere Maschine wegen Wartungsarbeiten ausfällt oder aber kurzfristig größere Kapazität benötigt wird. Dennoch will man sich von diesem Einzelstück trennen und befindet sich auf der Suche nach Alternativen. Im Bereich der A320-Flotte hat man drei weitere Exemplare geleast. Diese benötige man um die Nachfrage während der südafrikanischen Hauptferien bedienen zu können. Derzeit befinden sich die drei zusätzlichen Maschinen in Vorbereitung auf ihre Ersteinsätze bei South African Arways. Der Carrier, der während der Corona-Pandemie Insolvenz anmelden musste und anschließend von Investoren übernommen wurde, will auch vom unfreiwilligen Marktaustritt des Mitbewerbers Comair profitieren. Man will das Angebot so rasch wie möglich hochfahren und auch im Bereich der Langstrecke wieder auf Expansionskurs gehen. Generell profitiert man davon, dass die Pleiten der eigenen Billigtochter Mango sowie jene von Comair und South African Express dazu geführt haben, dass die durchschnittlichen Ticketpreise in Südafrika, besonders im Inlandsverkehr, stark gestiegen sind.

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EU: Verschärfte Slot-Regeln im Winter 2022/23

Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Slot-Regeln in der Europäischen Union stark aufgeweicht. Die EU-Kommission will, dass die Carrier ihre Start- und Landerechte wieder stärker nutzen. Andernfalls drohen Verlust und Neuvergabe. Während Billigflieger das Vorhaben begrüßen, warnen der eine oder andere Netzwerkcarrier vor möglichen Leerflügen. Die EU-Kommission will, dass die Slots im Winterflugplan 2022/23 zumindest zu 75 Prozent genutzt werden müssen. Damit kommt man den Anbietern minimal entgegen, denn vor der Pandemie lag die Quote bei 80 Prozent. In der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 müssen die Fluggesellschaften ihre Start- und Landerechte mindestens zu 64 Prozent nutzen. Andernfalls drohen Verlust und Neuvergabe durch den jeweiligen Regulator. Die EU-Kommission hatte zu Beginn der Corona-Pandemie das Regelwerk aufgeweicht, da aufgrund zum Teil harter Einreise- und Quarantänebestimmungen die Nachfrage regelrecht in den Keller eingebrochen ist. Man wollte sinnlose Leerflüge, die nur der Sicherung von Start- und Landerechten gedient hätten, vermeiden. Die Slot-Regeln für den Winterflugplan 2022/23 sehen jedoch auch Ausnahmen vor. Beispielsweise können Carrier über ihre nationalen Behörden besonders dann, wenn wegen der Pandemie neue Reisebeschränkungen erlassen werden sollten, Ausnahmen beantragen. Die EU-Kommission kündigte bereits an, dass man etwaige Genehmigungen überwachen will, um Wettbewerbsverzerrungen vermeiden zu können.

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Cyprus Airways flottet zwei weitere Airbus A320 ein

Die Fluggesellschaft Cyprus Airways konnte im September 2022 fast doppelt so viele Flüge wie im Vorjahresmonat durchführen. Man beförderte auf 267 Verbindungen 34.868 Reisende und damit rund dreimal so viel wie ein Jahr zuvor. Geschäftsführer Paul Sies sagte dazu unter anderem, dass er davon ausgeht, dass man in 2023 die Vorkrisenzahlen übertreffen wird. Im dritten Quartal des Jahres 2022 habe man 127.246 Passagiere auf rund 900 Flügen befördert. Die Maschinen waren durchschnittlich zu 79 Prozent ausgelastet. Als besonders stark haben sich die Routen nach Eriwan, Tel Aviv, Beirut und Athen erwiesen. Im Sommer 2023 will man mit zwei weiteren Airbus A320 aktiv sein. Derzeit habe man die Buchungen für elf Strecken schon geöffnet. Man plant die Aufnahme zusätzlicher Strecken, jedoch will man diese erst zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren. Auch geht Sies davon aus, dass man zusätzliches Personal einstellen wird.

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Eurowings und Vereinigung Cockpit verhandeln wieder

Nach drei Tagen Pilotenstreik begeben sich die Vereinigung Cockpit und die Geschäftsleitung von Eurowings Deutschland wieder an den Verhandlungstisch. Zuvor hatte man verkündet, dass das Wachstum dieser Lufthansa-Tochter deutlich verkleinert werden soll. Ob es bei der Entscheidung bleibt, werden wohl die Verhandlungen der nächsten Tage oder Wochen zeigen. Die Stimmung zwischen VC und Eurowings gilt als stark angespannt. Die Geschäftsleitung versuchte den Streik vorzeitig mit Druck zu beenden, jedoch haben sich die Pilotenvertreter davon nicht beeindrucken lassen. Am Mittwochabend haben sich die Gewerkschaft und die Arbeitgeberseite darauf geeinigt, dass man sich wieder an einen Tisch setzt und miteinander verhandelt. Gemeinsames Ziel ist es, dass die Gespräche um einen neuen Manteltarifvertrag zu einem positiven Abschluss gebracht werden. Darauf haben sich Eurowings und die Gewerkschaft heute verständigt. Über die Inhalte der weiteren Gespräche haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Der dritte Streiktag war für die Passagiere der Lufthansa-Tochter Eurowings besonders hart, denn rund zwei Drittel der geplanten Flüge sind ausgefallen. Am Montag und Dienstag waren es jeweils etwa die Hälfte. Am heutigen Donnerstag kehrt man zum planmäßigen Flugbetrieb zurück, wobei es aufgrund des Maschinenumlaufs punktuell noch leichte Nachwirkungen in Form einzelner Verspätungen geben kann.

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Lufthansa verlängert innerdeutsche Dreamliner-Flüge bis 9. Jänner 2023

Der innerdeutsche Einsatz von Langstreckenjets des Typs Boeing 787-9 wird seitens Lufthansa bis zumindest 9. Jänner 2023 verlängert. Mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2022 kommt es zu einer Änderung des Einsatzplans. Derzeit ist vorgesehen, dass ab Frankfurt am Main der Kurs LH96 täglich, außer an Dienstagen und Donnerstagen, mit Boeing 787-9 bedient wird. LH108 und LH116 sollen täglich, außer an Dienstagen, mit diesem Maschinentyp geflogen werden. Von München aus geht es – ausgenommen an Dienstagen und Donnerstagen – als LH101 nach Frankfurt am Main. Ebenso werden LH113 und LH121 mit Dreamlinern, ausgenommen an Dienstagen, bedient. Lufthansa hat kürzlich die erste Boeing 787-9 übernommen und setzt diese kommerziell zunächst im Inlandsverkehr ein. Man führte in den letzten Tagen diverse Trainingsflüge durch. Unter anderem war man in Rostock und Bremen zu Gast. Die Kabine der ersten Einheit entspricht jener, die ursprünglich für Hainan bestimmt war. Die erste Maschine wurde Anfang dieser Woche offiziell auf den Namen Berlin getauft.

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Nach SLB-Deal: Wizz Air Malta übernimmt zwei weitere A321neo

Der irische Leasinggeber Dynam Aviation hat kürzlich zwei Airbus A321neo an die junge Fluggesellschaft Wizz Air Malta übergeben. Es handelt sich um die letzten beiden von insgesamt vier Maschinen, die die Wizz Air Group im Rahmen einer Sale-and-Leaseback-Transaktion an den Lessor veräußert hat. „Dynam Aviation ist hocherfreut, diese Auslieferungen bekannt zu geben, die das vierte und fünfte Flugzeug darstellen, das von Dynam Aviation und Sato Aviation an die Wizz Group verleast wird. Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit einer Weltklasse-Airline wie Wizz Air weiter auszubauen“, so Dynam-Aviation-Geschäftsführer Katsuhiko Ando. Seites Wizz Air Malta sagte der amtierende Geschäftsführer Heiko Holm: „Wir freuen uns, die Lieferung von zwei Airbus A321neo entgegenzunehmen, die an unsere neue Tochtergesellschaft Wizz Air Malta verleast werden. Die Flugzeuge werden das Wachstum von Wizz Air Malta unterstützen und dazu beitragen, unsere starke Position auf dem globalen Markt zu stärken und unsere ehrgeizigen Expansionspläne in Europa zu unterstützen. Unsere fortgesetzte Partnerschaft mit Dynam Aviation hilft uns dabei, mehr Menschen erschwingliche Flugreisen anzubiete“.

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Pegasus baut Deutschland-Izmir-Verkehr aus

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus legt im Sommerflugplan 2023 zusätzliche Strecken zwischen Deutschland und Izmir auf. Dabei handelt es sich um Nonstop-Flüge, die ab Frankfurt am Main und Berlin-Brandenburg angeboten werden. Die deutsche Bundeshauptstadt soll ab 1. April 2023 dreimal wöchentlich mit Izmir verbunden werden. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag mit Maschinen des Typs Airbus A320 durchgeführt werden. Zuletzt hatte Pegasus diese Route im Jahr 2011 im regelmäßigen Programm. Jeweils zwischen 2012 und 2014 sowie 2017 und 2019 gab es zeitlich befristete Umläufe. Ab Frankfurt am Main will Pegasus drei wöchentliche Izmir-Umläufe anbieten. Diese sollen ab 1. April 2023 mit Airbus A320 durchgeführt werden. Die Bedienung soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Samstag erfolgen. Weiters legt Pegasus im Sommerflugplan 2022 ab Köln/Bonn drei wöchentliche Izmir-Rotationen auf. Ab Düsseldorf will man bis zu fünf Umläufe pro Woche anbieten. Ab Stuttgart-Echterdingen sind drei Kurspaare pro Woche geplant. Die drei genannten deutschen Airports sollen ab Izmir mit Maschinen des Typs Airbus A320 angesteuert werden.

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