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Skyexpress nimmt Athen-Mailand (Malpensa) auf

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress wird am 26. Oktober 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Mailand-Malpensa und Athen aufnehmen. Diese soll mit Maschinen des Typs Airbus A320neo bedient werden. Gleichzeitig plant der Carrier auch die Einflottung von A321neo. Zwischen den beiden Metropolen sollen fünf wöchentliche Flüge durchgeführt werden. Im Vorjahr hat man Rom an das Skyexpress-Streckennetz angeboten. Es handelt sich nun um das erste Land, in dem man zwei Destinationen ganzjährig ansteuert. Rom stockt man auf täglich auf. „In Italien haben wir vor einem Jahr eine Brücke geschaffen, die den Tourismus und die Wirtschaft insgesamt ankurbelt. Eine Entscheidung, die durch die dynamische Reaktion der Passagiere bestätigt wurde. Skyexpress bleibt seiner Vision treu, jedes Jahr höher zu fliegen, und verstärkt seine Präsenz auf dem italienischen Markt durch die Einführung der Direktverbindung Athen – Mailand und bietet den Reisenden nun eine neue, zuverlässige, „grüne“ und kostengünstige Option“, so Vassilis Krasanakis, Network Planning & Pricing Manager bei der griechischen Airline. Skyexpress, die im Sommer 34 inländische und 24 internationale Destinationen angeflogen hat, wird ihr Streckennetz in naher Zukunft um zwei weitere neue Destinationen, München und Sofia, erweitern und bis 2022 insgesamt 8 Ziele anfliegen. Mittelfristig will man auch Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321neo einflotten. Dies hält man für notwendig, um den bislang eingeschlagenen Wachstumskurs fortsetzen zu können. Vor der Corona-Pandemie war man überwiegend innerhalb Griechenlands mit Turboprops unterwegs. Man entschied sich dann durchaus überraschend für die Einflottung von A320neo und verfolgt seither eine durchaus offensive Expansion. Das Produkt des griechischen Carriers hat Aviation.Direct unter diesem Link

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Easyjet fährt Deutschland-Präsenz weiter zurück

Die Billigfluggesellschaft Easyjet fährt im Winterflugplan 2022/23 ihre Präsenz in Deutschland spürbar zurück. Am stärksten von den Streichungen betroffen ist der Flughafen Berlin, wo man die örtliche Basis verkleinert. Insgesamt neun Strecken gibt man dauerhaft auf. Betroffen ist auch die einstige Nonstop-Strecke nach Wien-Schwechat. Man zieht sich somit – zumindest vorläufig – komplett vom größten Airport Österreichs zurück. Auch die Route Berlin-Innsbruck wird künftig nicht mehr angeboten. Ab München fliegt Easyjet nicht mehr nach Mailand-Malpensa. Dies gilt auch für Berlin, jedoch bietet man von dort aus weiterhin Linate an. Sechs weitere Strecken ab der deutschen Bundeshauptstadt werden zumindest über den Winter 2022/23 ausgesetzt. Diese sind im Sommerflugplan 2023 wieder buchbar, jedoch ist die tatsächliche Wiederaufnahme noch offen. Easyjet und Ryanair haben wiederholt die Flughafengebühren am Berlin-Brandenburg-Airport kritisiert. Beide Carrier zogen diese für umfangreiche Kürzungen in der deutschen Bundeshauptstadt heran. Erst vor wenigen Tagen gab der irische Billigflieger bekannt, dass man Kapazität vom BER abziehen wird. Bei Easyjet zeichnet sich schon länger ab, dass man sich klammheimlich immer weiter verkleinert. Das Unternehmen erklärte unter anderem, dass man das Fluggerät ab anderen Flughäfen profitabler einsetzen könne. Nachstehende Deutschland-Strecken wurden aus dem Easyjet-Netz gestrichen: Berlin – Athen Berlin – Köln/Bonn Berlin – Göteborg Berlin – Helsinki Berlin – Innsbruck Berlin – Mailand-Malpensa Berlin – Paphos Berlin – Santa Cruz de la Palma Berlin – Wien München – Mailand-Malpensa Folgende Strecken werden im Winter 2022/23 nicht angeboten, sind jedoch derzeit für den Sommer 2023 buchbar: Berlin – Bordeaux Berlin – Faro Berlin – Lissabon

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CSA hat letztes Flugzeug im Eigentum verkauft

Die tschechische Fluggesellschaft CSA hat am Montag ihr letztes und einziges Flugzeug, das sich im Eigentum befand, ausgeflogen. Der Airbus A319 mit der Registrierung OK-REQ wurde von Prag ins britische St. Athan überstellt. Die Flotte des Carriers ist damit auf nur noch eine Maschine geschrumpft. Es handelt sich um den Airbus A320 mit der Registrierung OK-HEU. Dieser Mittelstreckenjet wird von Nomura Babcock & Brown geleast. Im Winterflugplan 2022/23 wird man lediglich Linienflüge zwischen Prag und Paris auf eigene Rechnung anbieten. Weiters ist man im Wetlease für die Konzernschwester Smartwings unterwegs. Der Verkauf der OK-REQ kommt nicht reinzufällig, denn bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die Geschäftsleitung die Veräußerung beabsichtigt. Im kommenden Jahr will man unter anderem geleaste Airbus A320 und A220 einflotten. Anlässlich des Ausfliegens der letzten Maschine, die man im Eigentum hatte, flogen die Piloten zu Ehren der CSA eine Runde über Prag. Anschließend ging es nach St. Athan.

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Fernbuslinie Graz-Flughafen Wien weitgehend auf Vorkrisenniveau

In den letzten Tagen war die Grazer Fernbusanbindung an den Flughafen Wien-Schwechat ab 10. November 2022 nicht buchbar. Betreiber Dr. Richard erklärt, dass die Route ohne Unterbrechung fortgeführt wird und in Kürze wieder Fahrscheine über Flixbus gekauft werden können. Im Gegensatz zur Südburgenland-Fernbuslinie G1, die im Verkehrsverbund Ostregion integriert ist, ist sind die Strecken 96 (Graz-Wien) und X96 (Graz-Flughafen Wien) nicht im österreichischen Klimaticket inkludiert. Seit einiger Zeit gibt es zwischen der Landeshauptstadt der Steiermark und dem größten Flughafen Österreichs auch umsteigefreie Railjet-Züge. Diese können mit dem österreichweit gültigen Klimaticket genutzt werden. Auf die Frage, ob sich die Railjet-Züge zwischen Graz und Flughafen Wien in Verbindung mit dem Klimaticket nachteilig auf die Fahrgastzahlen der von Dr. Richard betriebenen Fernbuslinie X96 auswirken, antwortete eine Sprecherin: „Mittlerweile erreicht die Nachfrage weitgehend das Niveau von 2019, woraus wir schließen, dass das Klimaticket keinen großen Effekt auf die Fahrgastzahlen hat. Die im Vergleich zur Schiene um zwanzig Minuten kürzere Fahrzeit und die günstigen Tarife sind offensichtlich weiterhin gute Argumente für die X96“. Die Medienreferentin führt bezüglich der Fortführung und dem Umstand, dass zeitweise keine Fahrscheine ab 10. November 2022 über den Vertriebspartner Flixbus gekauft werden konnten, wie folgt aus: „Die Linie X96 wird nicht eingestellt. In Kürze werden die Fahrten bei Flixbus wieder buchbar sein. Der Fahrplan bleibt mit neun Kurspaaren im Zweistundentakt täglich unverändert“.

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Medical im Cockpit: Austrian-Airlines-B767 musste rücklanden

Am 22. Oktober 2022 ereignete sich auf Austrian-Airlines-Flug OS87 an Bord der Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAZ ein medizinischer Notfall. Dieser ereignete sich bereits kurz nach dem Start, weshalb sich der Kapitän zur Rücklandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat entschied. Offiziell bestätigt wird lediglich, dass es ein so genanntes Medical gegeben habe und deshalb die Boeing 767-300ER ihren Flug nach New York JFK abgebrochen habe. Die Rücklandung in Wien erfolgte sicher. Allerdings handelte es sich nicht um einen Passagier, denn intern ist aus dem Unternehmen zu hören, dass der Erste Offizier plötzlich und unerwartet ein gesundheitliches Problem erlitten habe und dadurch flugunfähig wurde. Der verantwortliche Kapitän leitete auf der Höhe von Znojmo (Tschechien) eine Wende ein und nahm umgehend Kurs auf den Flughafen Wien-Schwechat, wo die OE-LAZ etwa 40 Minuten nach dem Start sicher aufsetzte. Der Erkrankte wurde anschließend durch medizinische Fachkräfte erstversorgt. Allerdings war Austrian Airlines unfähig die Crew zu komplettieren. Das hatte zur Folge, dass das Kurspaar OS87/88 gestrichen wurde. Für die Passagiere endete der New-York-Flug also vorerst wieder in Wien-Schwechat. Die Reisenden wurden nach Möglichkeit umgebucht. Die OE-LAZ hob erst am 23. Oktober 2022 wieder ab und zwar neuerlich mit dem Ziel New York-JFK. Medizinische Notfälle kommen immer wieder vor. Sofern es sich um keine Kleinigkeit handelt, entscheiden die Kapitäne zumeist auf dem nächstbesten Airport, der das Fluggerät aufnehmen kann, zu landen, so dass der Passagier oder das Crewmitglied so rasch wie möglich medizinisch behandelt werden kann. Für Reisende können dadurch Verspätungen und Ausfälle entstehen, jedoch hat

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Condor stockt A330-Flotte auf

Der deutsche Ferienflieger Condor mietet zwei weitere Airbus 330 Neo. Sie sollen vom Sommer 2024 an fliegen.  Zuvor hatte Condor bei Airbus eine Bestellung von 16 A-330 Neo platziert, die teilweise geleast werden, teilweise in den Condor-Besitz übergehen sollen, wie das Schweizer Reiseportal About Travel berichtet. Aktuell arbeitet Condor unter Hochdruck an den Vorbereitungen zur Einflottung ihres ersten neuen A-330 Neo, der spätestens im Dezember übergeben werden soll. Im Monatsrhythmus soll dann jeweils mindestens eine weitere A-330 Neo reinkommen und eine der in die Jahre gekommenen Boeing-Jets vom Typ 767 ersetzen. Maschine Nummer 16 von dem Typ erwartet Condor dann Anfang 2024. Nummer 17 und 18 sollen sich dann in der Auslieferungsreihe folgen und somit im Sommer 2024 zum Einsatz kommen.   Der erste neue Condor-Jet wird im grünen Streifendesign lackiert sein. Nummer zwei wird die Farbe Beach (Orange) tragen. Als erste Ziele stehen die Malediven, Punta Cana und Mauritius auf der Liste. Condor betreibt derzeit insgesamt 50 Flugzeuge.

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Flotte der neuen Saudi-Airline: Airbus A350 laut Insidern Favorit

Der europäische Flugzeughersteller Airbus befindet sich Insidern zufolge mit Saudi-Arabien in fortgeschrittenen Verhandlungen über eine Bestellung von fast 40 Jets des Typs A350 für eine neue Fluggesellschaft am Golf. Projektname „RIA“, Drehkreuz Riad: Saudi-Arabien entwickelt eine Drehkreuz-Airline nach Emirates-Vorbild. Nach Medieninformationen soll die neue Airline noch 2022 offiziell gegründet werden. Saudi-Arabien will den Aufbau der Airline mit 30 Milliarden US-Dollar aus seinem Staatsfonds finanzieren. In der Flotte ist offenbar eine Vorentscheidung gefallen. Wie „Reuters“ unter Berufung auf Insider berichtet, will Saudi-Arabien RIA mit 40 Airbus A350 ausstatten. Ein weiterer Insider erklärte hingegen, das Königreich neige eher zur 787 des US-Herstellers Boeing. Insgesamt stünden 75 Flugzeuge auf der Einkaufsliste der neuen Fluggesellschaft.

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Virgin Atlantic will mehr Passagiere in Kroatien und Serbien gewinnen

Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic will sich künftig stärker auf die Märkte in Kroatien und Serbien konzentrieren. Damit will man das Drehkreuz London-Heathrow weiter stärken. Die Zubringerflüge sollen beispielsweise von Croatia Airlines, Air Serbia und anderen Codeshare-Partnern durchgeführt werden. „Kroatien und Serbien sind beide mit Direktverbindungen nach Nordamerika unterversorgt. Wir konzentrieren uns darauf, die bestehenden Interline-Partnerschaften von Virgin Atlantic zu maximieren und unsere starken Handelsbeziehungen zu nutzen. Wir freuen uns darauf, loszulegen“, so Aiden Walsh von Virgin-GSA Discover the World. Das Vorhaben kommt nicht rein zufällig, denn derzeit ist der Marktanteil von Passagieren, die bei Virgin Atlantic von/nach Kroatien bzw. Serbien auf Transatlantik-Strecken buchen, verschwindend gering. Die Lufthansa Group ist in diesem Segment wesentlich stärker vertreten und auch British Airways schafft es mehr Umsteiger zu bekommen. Man will also einen Teil des Kuchens haben und schielt auch auf den saisonalen Dubrovnik-Newark-Flugdienst von United Airlines. Man hofft, dass man mit Umstieg in Heathrow den einen oder anderen Passagier abluchsen kann. Virgin Atlantic schließt derzeit aus, dass man ab Serbien oder Kroatien selbst Langstreckenflüge aufnehmen wird. Aus luftfahrtrechtlichen Gründen wäre dies auch ein kompliziertes Vorhaben. Ziel der Fokussierung auf Serbien und Kroatien ist es, dass man mit Hilfe von Partnern mehr Passagiere über London-Heathrow befördern kann. In Sachen Air Serbia dürfte die mögliche Zusammenarbeit durchaus interessant werden, denn dieser Carrier baut momentan ein eigenes Nordamerika-Netzwerk auf. Inwiefern dieses in Konkurrenz zu einer Kooperation mit Virgin Atlantic steht oder aber dieses ergänzt, wird sich zeigen. Croatia Airlines verfügt über keine Langstreckenflotte und dürfe durchaus

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Trade Air flottet Fokker 100 aus: Idealtours muss sich alternatives Flugzeug suchen

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air flottet ihren letzten verbliebenen Regionaljet des Typs Fokker 100 aus. Dies hat auch Auswirkungen auf die Sommer-Charterflüge ab dem österreichischen Airport Innsbruck. In den letzten Jahren ist Trade Air ab Tirol beispielsweise im Auftrag von Idealtours geflogen. Die Ausflottung der Fokker 100 hat zur Folge, dass die kroatische Airline keine Maschine in dieser Größenklasse stellen kann. Bislang ist völlig offen welcher Operating Carrier mit welchem Fluggerät die Sommercharter ab Innsbruck im kommenden Jahr durchführen wird. Seitens Idealtours will man aber weiterhin Urlaubsflüge mit vor Ort stationierten Maschinen anbieten. Noch kann man aber keinen Operating Carrier nennen. Im jüngsten Reisekatalog weist man ausdrücklich darauf hin, dass die durchführende Fluggesellschaft noch nicht feststeht. Die Fokker 100 von Trade Air wird es jedenfalls nicht mehr sein. Die 9A-BTE war auch im Sommer 2022 unter anderem für Idealtours ab Innsbruck im Einsatz. Der Regionaljet ist knapp über 30 Jahre alt. CH-Aviation.com berichtet dazu unter Berufung auf den Carrier, dass die Maschine innerhalb Europas verkauft wurde. Im Sommer 2022 sorgte Trade Air in Innsbruck für Aufsehen, denn aufgrund eines technischen Defekts musste die Fokker 100 eine außerplanmäßige Zwischenlandung in Zagreb einlegen. Nachfolgende Flüge waren zum Teil erheblich verspätet und hatten an einem Tag auch eine unnötige Busreise von Innsbruck nach München und wieder zurück zur Folge. Erst kürzlich hat Trade Air die im Mai 2022 vorläufig eingestellten Routen innerhalb Kroatiens wiederaufgenommen. Diese bedient man aber nicht selbst, sondern hat Sprint Air mit der operativen Durchführung beauftragt. Als Fluggerät kommen Saab

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Vueling: Spanische Gewerkschaft ruft zum Dauerstreik auf

Die spanische Gewerkschaft Stavla ruft das Kabinenpersonal von Vueling zum Dauerstreik auf. Die Arbeitsniederlegungen sollen von 1. November 2022 bis 31. Jänner 2023 jeweils an den Wochenenden, an Feiertagen und rund um Weihnachten über die Bühne gehen. Die Forderung: 13,4 Prozent mehr Lohn. Die Arbeitnehmervertreter werfen vor, dass die Geschäftsleitung die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag für die Flugbegleiter in die Länge ziehen wurden. Man hält den Streikaufruf daher für „unvermeidlich“. Vueling sieht dies gänzlich anders und fordert in einer Medienerklärung, dass man die Kräfte bündeln müsse, um die Zukunft des Carriers zu sicher. Weiters sollen die von der Gewerkschaft geforderten Lohnerhöhungen „wirtschaftlich nicht darstellbar“ sein. Man stellt auch eine mögliche Verkleinerung der Billigfluggesellschaft als Konsequenz in Aussicht. Weiters weist man seitens des Carriers darauf hin, dass man Gehaltserhöhungen von 6,5 Prozent ab 1. Jänner 2021 zugestimmt habe. Weitere Steigerungen wären derzeit nicht möglich. In den letzten beiden Jahren habe man Verluste in der Höhe von rund einer Milliarde Euro eingeflogen und den Schuldenstand um 260 Millionen Euro erhöht. Derzeit ist völlig unklar wie viele Flugbegleiter sich an den Streiks beteiligen werden. In Spanien ist die Teilnahme oftmals sehr unterschiedlich. Beispielsweise haben sich an Arbeitsniederlegungen bei der Ryanair Group, zu denen eine andere Gewerkschaft aufgerufen hatte, nur wenige Flugbegleiter beteiligt. Bei Iberia Express hingegen war die Teilnahme deutlich höher.

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