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Wizz Air führt Fixed-Rostering ein

Der Billigflieger Wizz Air wird ab Oktober 2022 die Diensteinteilung der Besatzungen ändern. Nach dem Vorbild des Konkurrenten Ryanair führt man fixe Dienstpläne ein. Konkret bedeutet das, dass man nach einem festen Muster ein paar Tage Arbeit und ein paar Tage Freizeit haben wird. Das so genannte Fixed-Rostering wird seit vielen Jahren von Fluggesellschaften der Ryanair Group praktiziert. Im Zuge der Einführung bei der mittlerweile nicht mehr aktiven Laudamotion war dies durchaus umstritten. Bislang erfolgt bei Wizz Air die Einteilung nicht nach fixen Mustern. Fixed-Rostering hat insbesondere für Fluggesellschaften Vorteile, da man sich Kosten spart. Für die Mitarbeiter besteht zwar die Möglichkeit, dass man längerfristig planen kann, jedoch sind die Möglichkeiten kurzfristig etwas zu ändern, ausgenommen bei Krankheit oder aus wichtigem Grund, sehr begrenzt. Piloten, die die derzeitigen flexiblen Dienstpläne beibehalten wollen, bekommen eine Ausgleichszahlung.  Die neuen festen Dienstpläne, die je nach Arbeitsort und je nach persönlicher Präferenz unterschiedlich sein können, werden in den nächsten sechs Monaten eingeführt. „Diese neue Flexibilität wird die Work-Life-Balance unserer Kollegen weiter verbessern und Wizz Air zu einem noch besseren Arbeitsplatz machen,“ erläutert Roland Tischner, Operations Officer bei Wizz Air.

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Sommer 2023: Eurowings nimmt zusätzliche Türkei-Strecken auf

Für den Sommerflugplan 2023 plant die Fluggesellschaft Eurowings zusätzliche Verbindungen zwischen Deutschland und der Türkei anzubieten. Die operative Durchführung soll mit von Eurowings Europe (Malta) betriebenen Airbus A319 erfolgen. Ab Köln/Bonn will man zusätzlich je einmal pro Woche nach Adana und Kayseri fliegen. Die Flüge in die zuerst genannte Stadt sollen jeweils in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag durchgeführt werden. Der Erstflug ist für den 14. Juni 2023 in die Systeme eingepflegt. Zurück geht es jeweils am Verkehrstag Donnerstag. Vorerst ist diese Strecke bis zum 14. September 2023 befristet. Die Destination Kayeri will man ab 15. Juni 2023 ansteuern. Geflogen wird jeweils in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die Rückflüge sind für den Verkehrstag Samstag geplant. Diese Route ist bis zum 15. September 2023 befirstet. Ebenso will man Adana und Kayseri ab Hamburg anbieten. Die zuerst genannte Stadt will man ab 8. Juli 2023 jeweils in den Nächsten von Samstag auf Sonntag anbieten. Die Rückflüge sind für den Verkehrstag Sonntag geplant. Vorerst sind die saisonalen Flüge bis zum 17. September 2023 befristet. Kayseri soll ab Hamburg erstmals am 7. Juli 2023 angesteuert werden. Man fliegt in Nächsten von Freitag auf Samstag, so dass die Rückflüge jeweils am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden. Vorerst ist diese Strecke bis zum 26. August 2023 befristet. Ab Stuttgart will Eurowings das Ziel Kutahya ins Streckennetz aufnehmen. Die saisonale Route soll zwischen 19. Juli 2023 und 21. September 2023 angeboten werden. Die Hinflüge werden in den Nächsten von Mittwoch auf Donnerstag durchgeführt. Die Rückflüge

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Niceair nimmt Kurs auf Berlin und Edinburgh

Niceair beabsichtigt noch dieses Jahr temporäre Nonstopflüge ab Akureyri (Island) nach Edinburgh und Berlin aufzulegen. Diese sollen mit Airbus A319 von Hifly Malta durchgeführt werden. Vorerst handelt es sich formell um einzelne Charterflüge. In die deutsche Bundeshauptstadt sind vorerst zwei Charterflüge geplant. Diese sollen am 10. November 2022 und am 1. Dezember 2022 jeweils unter der Flugnummer HFM241 durchgeführt werden. Die Rückflüge sind für den 13. November 2022 und den 4. Dezember 2022 als HFM242 angekündigt. Nach Edinburgh soll es am 20. Oktober 2022 und am 17. November 2022 als HFM231 gehen. Die Rückflüge sind als HFM232 jeweils am 23. Oktober 2022 und am 20. November 2022 geplant. Es handelt sich – analog zu Berlin – vorerst um einzelne Charterflüge. Niceair ist eine so genannte virtuelle Fluggesellschaft, die über keine eigenen Zertifikate verfügt. Als Vertriebsgesellschaft hat man Hi Fly Malta mit der operativen Durchführung der Flüge beauftragt. Die UK-Flüge erwiesen sich als Flop, denn die Verantwortlichen hatten nicht berücksichtigt, dass es aufgrund des Austritts des Vereinigten Königreich aus der EU zu tiefgehenden Änderungen im Bereich der Verkehrsrechte gekommen ist.

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Billund: Sun Air reaktiviert erste Linienstrecke

Die Regionalfluggesellschaft Sun Air of Scandinavia hat am 5. September 2022 ihr Comeback gefeiert: Mit einem Dornier-328-Jet nahm der British-Airways-Franchisenehmer die Verbindung zwischen Billund und London-City wieder auf. Vor der Corona-Pandemie unterhielt das Unternehmen im deutschen Friedrichshafen einen Stützpunkt. Von dort aus wurden Flüge nach Düsseldorf und Berlin-Tegel angeboten. Bislang wurden diese nicht reaktiviert. Momentan gibt es keine Anzeichen für ein mögliches Comeback am Bodensee-Airport. Auch ab Billund fliegt der BA-Franchisenehmer zunächst nur auf Sparflamme. Vorerst bleibt die London-City-Strecke ein Einzelstück. Das Unternehmen teilte mit, dass die Ziele Brüssel, Düsseldorf, Manchester und Oslo weiterhin auf unbestimmte Zeit pausiert bleiben. „Wir freuen uns sehr, Ihnen wieder eine Direktverbindung zwischen Billund und London City anbieten zu können und Sie wieder an Bord begrüßen zu dürfen. Die Strecke beginnt mit sechs wöchentlichen Rotationen von Montag bis Donnerstag mit Flügen am Morgen und am Abend und mit dem bekannten hohen Serviceniveau von Sun Air vor, während und nach dem Flug“, so Sun Air of Scandinavia. Die dänische Fluggesellschaft ist einer der wenigen Dornier-328-Jet-Operators in Europa. Die Flotte besteht derzeit aus 13 Exemplaren dieses Typs. Allerdings befinden sich einige Einheiten im so genannten Long-Time-Storage und sollen bei Bedarf kurzfristig reaktiviert werden. Der Sitz von Sun Air ist in Billund. Als Franchisenehmer von British Airways nutzt man die Marke des IAG-Konzernmitglieds ohne jedoch selbst ein Mitglied der Firmengruppe zu sein.

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VC ruft Lufthansa-Piloten erneut zum Streik auf

Die Vereinigung Cockpit ruft ihre Mitglieder bei Lufthansa und der Frachttochter Lufthansa Cargo ab Mittwoch erneut zum Streik auf. Diesmal soll bei der Passagierfluggesellschaft zwei Tage lang die Arbeit niedergelegt werden. Die Pilotengewerkschaft teilte mit, dass man von der Arbeitgeberseite „ungeachtet anderslautender Ankündigungen“ bislang kein neues Angebot erhalten habe. Die Vereinigung Cockpit hält das Verhalten für „absolut unverständlich“. Daher ruft man die Lufthansa-Flugzeugführer ab Mittwoch zum zweitägigen Streik auf. Bei der Frachttochter soll die Arbeit gar drei Tage lang niedergelegt werden. „Um auch in dieser Lage nichts unversucht zu lassen, haben wir dennoch einen Verhandlungstermin für Dienstag angeboten. Dieser wird dem Vernehmen nach stattfinden. Klar muss jedoch sein, der angekündigte Streik kann nur durch ein ernstzunehmendes Angebot des Unternehmens abgewendet werden“, so VC-Pressesprecher Matthias Baier. In der vergangenen Woche ging die erste Streikrunde der Lufthansa-Piloten über die Bühne. Der Carrier musste einen Großteil des Flugangebots streichen. Betroffen waren auch Verbindungen zwischen Österreich und Deutschland. Sollte zwischen der VC und der Kranich-Konzern nicht zuvor Tauwetter eintreten, ist neuerlich mit erheblichen Auswirkungen auf den Flugbetrieb zu rechnen. „Wir hätten es uns anders gewünscht“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC, „doch leider sind die Beharrungskräfte bei der Lufthansa erheblich. Es ist jetzt wichtig, dass die Parteien schnell und mit dem gebotenen Ernst am Verhandlungstisch zueinander finden.“

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Oman verweigert Israels Fluggesellschaften auch weiterhin Überflüge

Das Vorhaben Israels die Flugrouten unter anderem nach Asien mittels Überflug über die arabische Halbinsel zu verkürzen stößt auf Widerstand des Omans. Im Gegensatz zu Bahrain, Saudi-Arabien und anderen Staaten verweigert man auch weiterhin Überflüge. Über Jahrzehnte hinweg haben nahezu alle arabischen Länder israelischen Airlines die Nutzung ihrer Lufträume verweigert. Nach und nach ist deutliche Entspannung eingekehrt, denn beispielsweise die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Saudi-Arabien gestatten mittlerweile Überflüge. Der Oman allerdings nicht. In israelischen Medien wird spekuliert, dass der mit Israel verfeindete Iran massiven Druck auf das Sultanat ausgeübt haben könnte. Dieser soll sich dem Druck gebeugt haben und damit die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen vorerst verhindert haben. Damit ist vorerst die Möglichkeit die Flugrouten möglichst geradlinig zu gestalten auf Eis. Konkret wird sich das auf die (geplanten) El-Al-Flüge nach Indien, Thailand, Australien und einige asiatische Staaten aus. Diese müssen auch weiterhin Umwege nehmen. Bislang wurde damit gerechnet, dass das Luftfahrtabkommen mit dem Oman nur noch reine Formsache ist, denn mit Saudi-Arabien konnte man sich einigen. Dabei bleibt es jedoch nicht.

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Adria Airways: Insolvenzverwalter klagt zwei ehemalige Geschäftsführer auf 78 Millionen Euro

Die Pleite der ehemaligen Fluggesellschaft Adria Airways soll nun auch ein zivilrechtliches Nachspiel für das ehemalige Management haben. Der Insolvenzverwalter brachte eine Schadenersatzklage in der Höhe von 78 Millionen Euro ein. Im September 2019 ging dem Carrier, der einige Zeit zuvor an 4K Invest verkauft wurde, das Geld aus. Am 30. September 2019 musste Konkurs angemeldet werden. Im Frühjahr 2021 wurde bekannt, dass die lokale Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen ehemalige Manager eingeleitet hat. Der Insolvenzverwalter hatte zuvor festgestellt, dass rund 3,6 Millionen Euro sowie Bargeld spurlos verschwunden sein sollen. Davon unabhängig sind die zivilrechtlichen Klagen, die gegen die ehemaligen Geschäftsführer Arno S. und Holger K. eingebracht worden sein sollen. Beide Manager waren parallel auch Managing Partner bei der Eigentümergesellschaft 4K Invest. Das zuletzt genannte Unternehmen ist seit den Zusammenbrüchen von Darwin Airline („Adria Airways Switzerland“) und Adria Airways wie vom Erdboden verschluckt. Zahlreiche Gesellschaften wurden mittlerweile liquidiert.

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AirDrop: Southwest-Kapitän platzt wegen Nacktfotos der Kragen

Eigentlich sollte es ein Routineflug von Houston nach Cabo San Lucas werden, jedoch kam es bereits vor dem Start ganz anders. Der Kapitän drohte gar, dass er überhaupt nicht abfliegen wird und die Sicherheitsbehörden an Bord bitten wird. Grund: Nacktfotos wurden über AirDrop verteilt. AirDrop ist ein Apple-Dienst, der auch das großflächige Verteilen von Dateien über Wireless LAN ermöglicht. Genau das haben bislang unbekannte Täter gemacht und mit den verschickten Porno-Fotos für ordentlich Unruhe im Southwest-Flugzeug gesorgt. Eine Flugbegleiterin wurde noch vor dem Start darauf aufmerksam gemacht. Sie informierte ihren Vorgesetzten. Der Kapitän machte in seiner Ansage keinen Hehl daraus, dass er gar nicht weiß was AirDrop ist, jedoch waren seine Worte klar: Entweder das Verschicken von Nacktfotos hört sofort auf oder die Maschine wird zum Gate zurückkehren, Sicherheitskräfte werden an Bord kommen und die Ferien sind dann ruiniert. „Die Sicherheit und das Wohlergehen von Kunden und Mitarbeitern haben für das Southwest-Team jederzeit höchste Priorität. Wenn wir auf ein potenzielles Problem aufmerksam gemacht werden, kümmern sich unsere Mitarbeiter um die Probleme, um den Komfort der Reisenden zu gewährleisten“, so Southwest Airlines in einer Stellungnahme.

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August 2022: Wizz Air hatte 4,96 Millionen Fluggäste

Die Wizz Air Group beförderte im August 2022 gruppenweit 4,96 Millionen Passagiere. Damit lag man deutlich über dem Vorjahreswert, denn im August 2021 hatte man rund 3,6 Millionen Reisende an Bord. Im Juli 2022 konnte Wizz Air mit 4.760.725 Fluggästen den bisherigen Höchstwert seit dem Beginn der Corona-Pandemie erreichen. Diesen konnte man im August 2022 übertreffen, jedoch blieb man knapp unter der Fünf-Millionen-Passagiere-Marke. Laut Mitteilung des Carriers verbesserte sich die Auslastung von 83,6 Prozent im August 2021 auf 90,5 Prozent im August 2022. Auch gegenüber Juli 2022 konnte man den Ladefaktor steigern, denn im genannten Monat wies man die Auslastung mit 89,7 Prozent aus. Wizz-Air-Präsident Robert Carey erklärte Ende der vergangenen Woche im Rahmen einer Pressekonferenz, die in Wien stattfand, dass derzeit damit gerechnet wird, dass die Fluggesellschaften der Firmengruppe bis Jahresende 2022 etwa 55 Millionen Fluggäste befördern werden.

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Düsseldorf: Schauinsland-Reisen legt Luxor-Charter auf

Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen bietet im Winterflugplan 2022/23 Charterflüge nach Luxor an. Diese werden ab Düsseldorf angeboten und von der deutschen Ferienfluggesellschaft Tuifly Deutschland durchgeführt. Hintergrund ist auch, dass ab 3. November 2022 Kreuzfahrten mit der Nile Excellence ab Luxor angeboten werden. Schauinsland-Reisen bietet in diesem Zusammenhang Pauschalreise mit Schiffssegmenten an. Man nimmt das genannte Schiff in der Wintersaison 2022/23 exklusiv unter Vertrag. Die Charterflüge sollen jeweils an Donnerstagen durchgeführt werden. An diesen Tagen legt auch jeweils das Kreuzfahrtschiff in Luxor ab. Der Tour Operator bietet verschiedene Pakete an. Der Rückflug ist auch ab anderen Airports, beispielsweise Marsa Alam möglich.

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