secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Künftiger Air-Belgium-Frachter wird in Luqa lackiert

Die Fluggesellschaft Air Belgium wird in Kürze einen Umbaufrachter des Typs Airbus A330-200F übernehmen. Die Maschine wurde ursprünglich im Jahr 2007 an Etihad Airways ausgeliefert. Derzeit wird das Langstreckenflugzeug bei Aviation Cosmetics Malta auf den Ersteinsatz vorbereitet. Derzeit trägt die von Altavair geleaste Maschine die temporäre Registrierung OE-LAL. Dabei ist das Flugzeug nicht mit einem A340, der vormals bei Austrian Airlines dieses Luftfahrtkennzeichen getragen hatte, zu verwechseln. Es besteht kein Zusammenhang und die Registrierung wurde schlichtweg erneut vergeben. Gegenständlicher Airbus A330-200F trägt die Seriennummer 832 und ist derzeit rund 15,3 Jahre alt. Auf dem Flughafen Luqa wird das Frachtflugzeug in die von Air Belgium gewünschten Farben umlackiert. Derzeit trägt der Jet überhaupt keine Livery, sondern wartet auf Malta auf den Termin im Paintshop.

weiterlesen »

Zürich: Swiss lädt erste Air-Baltic-Wetlease-Strecken

Im Winterflugplan 2022/23 wird Swiss sechs von Air Baltic betriebene Airbus A220-300 im europäischen Streckennetz einsetzen. Die lokalen Gewerkschaften sind mit diesem Deal nicht zufrieden und laufen dagegen regelrecht Sturm. Nun sind die ersten Strecken, auf denen die Letten für die Lufthansa-Tochter fliegen werden, bekannt. Derzeit ist Air Baltic unter anderem für Eurowings, Eurowings Discover und SAS im ACMI-Einsatz. Gleichzeitig sind Ersatzteile für den Maschinentyp A220-300 Mangelware, so dass dies zum kuriosen Umstand führt, dass man im eigenen Streckennetz mehrere Wetlease-Flugzeuge im Einsatz hat. Beispielsweise fliegen Cyprus Airways und Carpatair für das Luftfahrtunternehmen mit Sitz im lettischen Riga. Für Swiss wird man ab 30. Oktober 2022 bis zu sechs A220-300 betreiben. Dagegen protestieren mehrere schweizerische Gewerkschaften. Aus vorliegenden Flugplandaten gehen die ersten Routen, auf denen Air-Baltic-Fluggerät zum Einsatz kommen wird, hervor. Dabei handelt es sich um die nachstehend aufgezählten Strecken ab Zürich-Kloten: Brüssel Belgrad Bukarest Kopenhagen Düsseldorf Frankfurt Hamburg Oslo Prag Paris-Charles de Gaulle Rom-Fiumicino Tallinn Warschau-Chopin

weiterlesen »

Flughafen Wien startet kostenlosen VIP-Service für AmEx-Centurion-Karteninhaber

Der Flughafen Wien-Schwechat und American Express Österreich ermöglichen Inhabern der Centurion-Kreditkarten die kostenfreie Nutzung der vom Airport angebotenen VIP-Services. Das Angebot beschränkt sich jedoch auf in der Alpenrepublik ausgestellte Karten. Das Centurion-Programm von American Express gilt als besonders exklusives Kreditkartenangebot, das man laut Amex nur auf Einladung nach einem nicht näher definierten jährlichen Mindestumsatz erhält. Ganz billig ist die Jahresgebühr übrigens auch nicht, jedoch dürfte diese für Personen, die den jährlichen Mindestumsatz erreichen von untergeordneter Bedeutung sein. Der Kreditkartenanbieter und der größte Airport Österreichs haben eine neue Kooperation vereinbart, die derzeit nur Inhabern von Centurion-Karten, die von American Express Österreich ausgegeben wurden, vorbehalten ist. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass beispielsweise Inhaber dieser Karten aus anderen Amex-Ländern den kostenfreien VIP-Service nicht in Anspruch nehmen können. „Ob Urlaub oder Business-Trip – endlich ist Reisen wieder uneingeschränkt möglich. Wir freuen uns sehr, unseren Centurion Mitgliedern dank der Partnerschaft mit dem Flughafen Wien ein exklusives Leistungs-Paket anbieten zu können, das den Aufenthalt am Airport zum Erlebnis macht und dabei unsere heute wertvollste Ressource schont: Zeit“, so Anita Pruckner, Country Manager American Express Österreich. Konkret können Centurion-Inhaber das VIP-Terminal samt aller Annehmlichkeiten und Services ohne Aufpreis in Anspruch nehmen. Dort können auch Ausreise- und Zollformalitäten, Sicherheitskontrolle, Limousinen-Boarding und so weiter in Anspruch genommen werden. Amex-Österreich-Kunden müssen ihren VIP-Service vorab über die so genannte Concierge-Hotline von American Express Österreich buchen. Es gibt allerdings einen Haken, der das Angebot für Vielflieger eher unattraktiv macht. Das Kooperationsangebot kann maximal viermal pro Jahr genutzt werden. Man darf eine Begleitperson

weiterlesen »

Flughafen Zürich erwirtschaftet Gewinn im ersten Halbjahr

Der Flughafen Zürich hat im ersten Halbjahr vom zunehmendem Reiseverkehr nach dem Abklingen der Corona-Pandemie profitiert. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr um 73 Prozent auf 458 Millionen Franken, wie der Flughafen Zürich mitteilte. Zum Vorkrisenniveau vom ersten Semester 2019 fehlten damit noch gut 20 Prozent der Erträge. Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA konnte gegenüber dem Vorjahr auf 238 Millionen Franken mehr als verdoppelt werden. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 55 Millionen Franken nach einem Fehlbetrag von 45 Millionen in der Vorjahresperiode. Im ersten Halbjahr 2019 war noch ein Gewinn von 143 Millionen Franken verbucht worden. Mit dem Ende der Reiserestriktionen kamen auch die Passagiere zurück. So reisten von Januar bis Juni wieder 9.1 Millionen Passagiere über den Flughafen Zürich. Das sind mehr als viermal so viel wie noch im Vorjahr und bereits mehr als 60 Prozent des Vorkrisenniveaus vom ersten Halbjahr 2019. Für das laufende Jahr stellt die Flughafenbetreiberin weiterhin eine Verdopplung des Passagiervolumens auf 20 Millionen Passagiere in Aussicht. Damit wären bereits wieder zwei Drittel des Volumens von 2019 erreicht.

weiterlesen »

D-ANNE: Ex-Indigo-A320 stößt zu Leav-Aviation-Flotte

Die deutsche Fluggesellschaft Leav Aviation nimmt in Kürze einen weiteren Airbus A320 in Betrieb. Dieser wird die Registrierung D-ANNE tragen und ab der Homebase Köln/Bonn für ACMI- und Charteraufträge in Europa eingesetzt werden. Derzeit besteht die Flotte der jungen Airline aus einem Airbus A320, der die Registrierung D-ANDI trägt. Der Neuzugang wird von SMBC geleast und ist derzeit 11,8 Jahre alt. Ursprünglich wurde die Maschine mit der Seriennummer 4481 an die Billigfluggesellschaft Indigo ausgeliefert. Der kommerzielle Erstflug mit der D-ANNE einige Tage nach der Überstellung und formellen Abnahme durchgeführt werden. In Köln/Bonn ist die Maschine am Dienstag kurz nach 16 Uhr 00 eingetroffen. Zuvor wurden Arbeiten in Ostrava vorgenommen. Leav Aviation ist eine deutsche Fluggesellschaft, die sich auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert hat. Das junge Unternehmen hat erst heuer AOC und Betriebsgenehmigung durch das Luftfahrtbundesamt überreicht bekommen. Derzeit ist man ausschließlich im Charter im Einsatz bzw. führt Wetlease-Aufträge für andere Airlines durch.

weiterlesen »

Gelungenes Event in Schärding: MBB Bölkow & Friends Treffen 2022

Oberösterreich wurde vom 12.08. bis einschließlich 15.08.2022 zum Mittelpunkt der Messerschmitt-Bölkow Blohm Luftfahrzeuge und befreundeter Flieger. Vierzig Luftfahrzeuge und weitere Gast-Flugzeuge, überwiegend aus den ehemaligen Messerschmitt Bölkow Blohm Werken stammend, folgten dem Ruf von Andrea & Thomas, am langen Wochenende nach Schärding / Suben in Oberösterreich zu kommen. Ein Treffen historischer deutscher Flugzeuge aus den 60er, 70er und auch 40er Jahren (wie z.B. die Bücker Bestmann von Wolfgang & Regina Niebch) von Fliegern für Flieger sollte es werden. Nachdem das Flugzeug von Tom Strohmeier, seine Bölkow BO209RV Monsun beim letzten Treffen in Hildesheim zum schönsten der Veranstaltung gekürt wurde, war es ihm Ehre und Pflicht das 2022er Treffen auszurichten. Normalerweise beheimatet im oberbayerischen Jesenwang (EDMJ – westlich von München) wurde beratschlagt, wie und wo das Treffen ausgerichtet werden könne. Denn Jesenwang, mit seiner etwas kürzeren Landebahn, hätte für so manchen Gastflieger bei entsprechender Beladung eine Herausforderung dargestellt. Sicherheit geht vor, so hatten sich die Ausrichter dazu entschieden das Treffen nicht am Heimatflugplatz, sondern an einem anderen Flugplatz auszurichten. Tom Strohmeier nahm mit der Flieger-Union Schärding (LOLS) Kontakt auf und fand einen mehr als kooperativen Verein, welcher ohne zu Zögern den Bölkow & Friends ihr Areal und deren Infrastruktur (wie z.B. die „Villa Patrick“ mit Ihren vier Doppelzimmern und bester Möglichkeit zum Camping am Platz) zur Verfügung stellte. Schön gelegen, nahe der Dreiflüsse-Stadt Passau, gut zu erreichen und fliegerisch wie auch touristisch anfliegens- und sehenswert, war dann schnell die Entscheidung getroffen. Grenzübergreifend war somit die Basis gelegt. Auch die lokale Gastronomie,

weiterlesen »

LOT kündigt drei Strecken ab Warschau-Radom an

Seit einigen Jahren ist es am zivilen Teil des polnischen Flughafens Radom, der auch als „Warschau-Radom“ vermarktet wird, ruhig. Das soll sich mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 ändern, denn die staatliche Lot will einige Destinationen ab dem verschlafenen Airport anbieten. Bislang konzentriert sich das Angebot des Star-Alliance-Mitglieds im Gebiet der polnischen Hauptstadt auf den Flughafen Warschau-Chopin. Der Airport Warschau-Modlin wird derzeit fast ausschließlich von Ryanair bzw. der polnischen Tochtergesellschaft Buzz genutzt. In Radom herrscht am zivilen Teil seit einigen Jahren eine regelrechte Flaute, denn seit dem Rückzug von Sprintair gibt es keine regelmäßigen Linienflüge mehr. Der Chopin-Airport gilt, abgesehen von der Coronazeit, als chronisch überlastet. Die Regierung zieht allerdings nicht in Betracht den bei Airlines –ausgenommen Ryanair – eher unbeliebten Flughafen Modlin als Entlastung auszubauen, sondern will in Radom investieren. Der fast ungenutzte Airport soll stark ausgebaut werden. Insbesondere Charterflüge will man hier abfliegen lassen. Nach mehreren Jahren Flaute kündigt die staatliche Fluggesellschaft Lot an, dass ab Radom die Ziele Paris-Charles de Gaulle, Kopenhagen und Rom-Fiumicino aufgenommen werden sollen. Die Routen soll bis zu dreimal pro Woche mit Boeing 737-800 bedient werden. „Wir freuen uns, die lang erwartete Nachricht bekannt zu geben, dass der Flughafen Warschau-Radom heute seine erste Fluggesellschaft erhält. Wir sind stolz darauf, dass dies LOT Polish Airlines ist. Die von LOT Polish Airlines vorgeschlagenen Reiseziele sind ideale Reiseziele, sowohl für geschäftliche als auch für touristische Zwecke. Wir freuen uns sehr, dass unsere nationale Fluggesellschaft das Potenzial bei Passagieren aus der Region und dem Flughafen Radom selbst erkannt

weiterlesen »

Lufthansa übernimmt in Kürze ersten Dreamliner

Nach langer Zwangspause darf Boeing seit einigen Tagen wieder Langstreckenflugzeuge des Typs B787 ausliefern. Das hat auch Auswirkungen auf Lufthansa, denn man rechnet damit, dass die künftige D-ABPA „Berlin“ noch im August 2022 übernommen werden kann. Ursprünglich hätte dieser Dreamliner an Hainan Airlines bzw. Vistara gehen sollen. Beide Carrier wollten das Langstreckenflugzeug dann doch nicht, so dass sich Lufthansa diesen „Whitetail“ sichern konnte. Aufgrund des von der FAA verfügten Lieferstopps musste der Kranich-Konzern aber wesentlich länger als gedacht auf die Auslieferung der ersten B787-9 warten. Vor dem kommerziellen Ersteinsatz soll noch die jüngste Lufthansa-Kabine eingebaut werden. Bereits vor einiger Zeit hat Lufthansa angekündigt, dass der erste Boeing-787-9-Flug nach Toronto durchgeführt werden soll. Einen exakten Termin für den kommerziellen Erstflug gibt es noch nicht. Vorab sollen zu Trainingszwecken einige Inlandsflüge sowie innerhalb Europas mit Dreamliner bedient werden.

weiterlesen »

LH403: Lufthansa-Boeing-747-8 musste Sicherheitslandung in Boston absolvieren

Lufthansa-Flug LH403, durchgeführt mit einer Boeing 747-8, musste am 22. August 2022 auf dem Weg von New York-Newark nach Frankfurt am Main umkehren und auf dem Flughafen Boston eine Sicherheitslandung einlegen. Zunächst gab es Berichte über eine mögliche Rauchbildung im Bereich des Cockpits. Zunächst sah es an Bord der D-ABYK nach einem typischen Routineflug aus, denn selbst die mittlerweile schon fast branchenübliche Verspätung hatte diese Verbindung. Etwa 50 Minuten nach dem Start entschied sich der Kapitän zur Umkehr. Dabei wurde Boston als Ausweichflughafen ausgewählt. Laut Lufthansa soll die Cockpit-Crew eine „technische Unregelmäßigkeit“ festgestellt haben und sich daher entschieden haben einen Notfall zu erklären, um mit Priorität auf dem Logan International Airport landen zu können. Die Boeing 747-8 setzte gegen 22 Uhr 17 Lokalzeit sicher auf. Lokale Medien behaupten, dass im Bereich des Cockpits Rauch sichtbar gewesen sein soll und die Piloten Sauerstoffmasken getragen haben sollen. Offiziell erklärt ein Sprecher der Kranich-Airline: „Lufthansa Flug LH403, auf dem Weg von New York (EWR) nach Frankfurt (FRA), wurde aufgrund einer technischen Unregelmäßigkeit nach Boston (BOS) umgeleitet. Als Vorsichtsmaßnahme und in Übereinstimmung mit den Verfahren für eine vorrangige Landung erklärte die Flugdeckbesatzung einen Luftnotfall. Das Flugzeug ist normal in Boston gelandet und alle Passagiere sind normal von Bord gegangen. Ein Wartungsteam inspiziert derzeit das Flugzeug. Die Passagiere werden auf andere Flüge umgebucht. Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten, die Sicherheit unserer Passagiere und der Besatzung hat für uns zu jeder Zeit höchste Priorität“.

weiterlesen »

Pakistan: Zwei Airbus A320 haarscharf einer Katastrophe entgangen

Auf dem pakistanischen Flughanfen Jinnah ist es am Samstag, den 20. August 2022, zu einem Beinahe-Zusammenstoß zweiter Verkehrsflugzeuge gekommen. Eine Maschine der Pakistan International Airlines befand sich im Anflug auf eine Piste, aber der bereits ein Airbus A320 von Air Sial auf die Startfreigabe wartete. Flug PF123, durchgeführt mit dem A320 mit der Registrierung AP-BOA, wartete auf Runway 25L auf die Startfreigabe. Zeitgleich befand sich Flug PK351, durchgeführt mit dem A320 mit dem Luftfahrtkennzeichen AP-BLW, im Endanflug auf diese Piste. Die Maschine von Air Sial begann mit dem Rollen zu einem Zeitpunkt, zu dem das PIA-Flugzeug weniger als einen Kilometer entfernt war. Zu einem Unfall ist es glücklicherweise nicht gekommen. Um 13 Uhr 14 Lokalzeit setzte der Airbus A320 von Pakistan International Airlines auf der Start- und Landebahn auf. Nur eine Minute später hob das baugleiche Flugzeug von Air Sial ab. Dieses hatte vom Tower die ausdrückliche Startfreigabe erhalten gehabt. In Pakistan geht man davon aus, dass es sich um einen Fehler der Flugsicherung handelt. Allerdings wehrt sich das Center Karatschi dagegen. Man behauptet, dass die PIA-Maschine angewiesen worden wäre, dass der Landeanflug abgebrochen werden soll, jedoch der Kapitän den Funkspruch ignoriert haben soll. Die pakistanische Zivilluftfahrtbehörde (PCAA) hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Sie erklärte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und das Verhalten korrigiert wird, damit solche Vorfälle seltener vorkommen.

weiterlesen »